Reisetipps USA – Utah / Arches Nationalpark & Moab
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Der Arches Nationalpark ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Utah und das völlig zu Recht.
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Spots wie das Delicate Arch, das Double Arch oder das Landscape Arch sind weltbekannt.
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Für mich war der Arches Nationalpark einer schönsten Orte im gesamten Westen der USA.
Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?
- Impressionen vom Arches Nationalpark – ein kleines „Best-of“
- Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps zum Arches Nationalpark
- Die besten Spots im Arches Nationalpark
- Delicate Arch
- Double Arch (Windows Section)
- North & South Window (Windows Section)
- Turret Arch (Windows Section)
- Balanced Rock
- Fiery Furnace
- Skyline Arch
- Devils Garden Trail (Devils Garden)
- Tunnel Arch (Devils Garden)
- Pine Tree Arch (Devils Garden)
- Landscape Arch (Devils Garden)
- Partition Arch (Devils Garden
- Navajo Arch (Devils Garden)
- Doube O Arch (Devils Garden)
- Courthouse Towers
- Meine besten Spot-Tipps auf einer Karte
- Meine Hoteltipps für Moab
- Meine Restaurant-Empfehlungen in Moab
- Meine Fototipps für den Arches Nationalpark
- Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?
- Fun-Facts zum Arches Nationalpark
- Wann ist die beste Reisezeit? Was kann ich zu welcher Jahreszeit erwarten?
Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps für den Arches Nationalpark
Um es gleich ganz am Anfang zu sagen: Der Arches Nationalpark ist ein absolutes Highlight und ein MUSS bei einer Tour durch Utah.
Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und Vorbereitung geben:
(diese gelten für die Zeit im Sommer – im Winter ist alles deutlich einfacher)
- Generell
Ein Auto ist zwingend erforderlich! Nur so kann man den Park auf eigene Faust erkunden und das sollte man auch machen.
Ich hatte für die ganze Tour durch den Westen der USA eine Kühlbox im Auto und das war die genau richtige Entscheidung (siehe unten Essen & Trinken) - Planung
Es sehr ratsam Tickets im Vorfeld zu kaufen – an Wochenenden und zu Ferien- und Hochsaisonzeiten sogar relativ weit im Voraus! Ich hätte anfangs gedacht, dass ich spontan dort aufschlage, aber es war schnell klar, dass das kaum machbar ist, weil es vorkommen kann, dass man dann keine Tickets mehr bekommt. - Wieviel Zeit sollte man einplanen?
Ich würde mindestens einen Tag empfehlen. Wenn man die ganzen bekannten Spots sehen will, eventuell sogar zwei, denn an einem Tag muss man dann schon sehr „aktiv“ sein.
Dazu kommt, dass es schön ist, verschiedene Locations zu unterschiedlichen Tageszeiten (anderer Sonnenstand) zu erleben. - Essen & Trinken
Dieser Punkt ist wichtig, denn es gibt – für die USA relativ untypisch – im Park keinerlei Verpflegungsmöglichkeit! Sprich, wenn man einen Tag im Park sein möchte, sollte man sich im Vorfeld in einem Supermarkt eindecken und auf jeden Fall genügend Getränke dabei haben. Hier ist die oben angesprochene Kühlbox Gold wert. In Moab selbst gibt es prima Supermärkte, ich war im City Market, die einige tolle, frische Sachen hatten. - Anfahrt
Die Einfahrt befindet sich nördlich von Moab. Vom Zentrum von Moab fährt man allerdings nur ca. 5 Minuten. - Tickets
Ich würde die Tickets im Vorfeld online kaufen, und zwar auf der folgenden Seite: Recreation gov
Hier kauft man nur die Zulassung fürs Auto! Diese sind übrigens erstaunlich günstig (USD 2), aber man MUSS sie kaufen! Ohne diese kommt man nicht in den Park hinein!!!
WICHTIG! Man kauft einen bestimmten, stündlichen Einfahrtsslot und kann dann innerhalb dieser Stunde mit seinem Auto in den Park.
Die Tickets für die Besucher kauft man vor Ort bei der Einfahrt – pro Auto und nicht pro Person (ca USD 30 pro Auto). - Kostenlose Einfahrt
In der Zeit zwischen 4 pm und 7 am ist die Einfahrt kostenlos! Sprich, wer früh morgens kommt, zahlt nichts. Das kann sich lohnen, zB für den Sonnenaufgang. Genauso abends! Das habe ich tatsächlich gemacht und hatte dadurch quasi 1 1/2 Tage im Park. Ich finde diesen Hinweis extrem wichtig. - Visitor Center
Bei der Einfahrt gibt es ein Visitor Center und ich fand den kurzen Besuch dort überragend. Man bekommt Karten des Parks und wertvolle Hinweise von den Rangern für die Planung. Sofern meine Tipps nicht reichen… Das Visitor Center hat geöffnet von 7.30 bis 18 Uhr. - Kostenlose Tour (im Park) mit einem Ranger
Es gibt im Laufe des Tages immer wieder an unterschiedlichen Stellen geführte Wander-Touren mit einem Ranger (auf Englisch). Dieser gibt dann sehr gute Information zu dem jeweiligen Spot. Ich habe eine Tour beim North & South Window gemacht (Dauer ca. eine Stunde) und fand es klasse.
Informationen dazu bekommt man am Visitor Center. - Parken an den Spots
Das klingt etwas seltsam, aber man muss schauen, dass man Parkplätze bekommt. Kein Parkplatz = Kein Zutritt. Letztlich war es für mich kein Problem, aber zB beim Delicate Arch kann es zur Hauptzeit schon mal schwierig werden. - Wandern
Es gibt drei Bereiche bzw. drei Spots zu denen man wandert.
– Delicate Arch
– Devils Garden (hier findet man das zB Landscape Arch)
– The Windows Section (hier findet man das Double Arch, North- & South Window)Zum Delicate Arch wandert man one-way ca. 35-50 Minuten.
Der Bereich Devils Garden ist der weitläufigste! Dort sind auch die meisten Arches, weshalb man hier durchaus 3-4 Stunden verbringen kann
Die Windows Section kann man kaum wandern nennen, das ist wirklich nur ein ganz kurzes Stück.
Hierzu jeweils weiter unten mehr Infos.Alle anderen Spots kann man vom Parkplatz aus sehen
- Wie plane ich den Besuch im Park?
Mein perfekter Ablauf wäre wie folgt:
Dauer 1 1/2 Tage
Einfahrt um 16 Uhr am ersten Tag:
– Balanced Rock
– Delicate Arch
Einfahrt um 7 Uhr am zweiten Tag:
– Courthouse Towers (ca. 15 Minuten)
– Delicate Arch (ca. 3 1/2 – 4 Stunden)
– Fiery Furnace (ca. 15 Minuten)
– Skyline Arch (ca. 20-30 Minuten)
– Mittagspause
– Devils Garden (ca. 4 Stunden)
– Windows Section (ca. 1 1/2 Stunden – zum Sonnenuntergang)Man sollte beachten, dass die Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Stationen auch durchaus Zeit in Anspruch nehmen. Aber ehrlich gesagt ist jede Fahrt auch schon wunderschön…
Die besten Spots im Arches Nationalpark
Folgend eine Auflistung der verschiedenen Arches mit Erklärungen zu dem Besuch:
Delicate Arch
Dauer: ca. 3 1/2 – 4 Stunden
Da das Delicate Arch einer DER Top-Spots im Arches Nationalpark ist, habe ich die Besichtigung in drei Punkte unterteilt.
Parkplatz
Wie oben schon erwähnt muss man einen Parkplatz ergattern, um überhaupt den jeweiligen Spot besuchen zu können. Hier beim Delicate Arch kommt dieser Punkt ins Spiel, denn natürlich ist der beliebteste Punkt stark frequentiert. Ich war sehr früh morgens dort und der Parkplatz war bereits quasi voll. Unterm Strich habe ich doch noch einen Platz bekommen, aber diesen Punkt sollte man nicht unterschätzen. Ich war im September dort, zur Hochsaison ist es sicherlich nochmal etwas voller.
Wanderung
Die Wanderung zum Delicate Arch dauert (one-way) zwischen 35 und 50 Minuten. Oder vielleicht noch länger, je nachdem wie schnell man läuft. Es sei dazu gesagt, dass die Wanderung für nicht Geübte hier und da schon ein bisschen knifflig sein kann. So gibt es zB einen durchaus längeren Part, bei dem einfach nur eine „glatten“ Bereich passieren. Glatt, nicht im Sinne von spiegelglatt, sondern einfach eine frei Fläche. Die Bilder unten zeigen das recht gut. In den Infos des Parks selbst wird diese Wanderung als „schwierig“ eingestuft.
ABER, die Wanderung zum Delicate Arch erhöht die Spannung macht deshalb viel Spaß!
Man sollte beachten, hier gibt es kaum Schatten, daher empfiehlt es sich diesen Teil entweder morgens oder nachmittags zu planen. Und unbedingt genügend zu Trinken mitnehmen.
Delicate Arch
Wenn man endlich dort ist, weiß man warum diese Wanderung gerne in Kauf genommen hat, denn das Delicate Arch ist einfach nur beeindruckend. Wenn man um die letzte Ecke biegt und das Delicate Arch vor sich hat, kann man auf der linken Seite noch an einem abschüssigen Abhang entlang etwas näher kommen. Die meisten Besucher machen das auch, aber ehrlich gesagt finde ich das Ganze nicht ganz ohne.
Danach hat man einen perfekten Blick auf das Arch und kann auch die vielen bekannten Bilder machen.
Wenn man noch weiter nach links geht, findet man einen kleinen „Durchgang“. Dieser Spot ist zum einen schön zum kurz Ausruhen und man hat zudem noch einen spektakulären Blick in die Ferne. Unbedingt empfehlenswert.
Viewpoint
Es gibt noch einen Viewpoint mit zwei unterschiedlichen Bereichen, den ich persönlich schon empfehlen würde. Der „Lower Delicate Arch Viewpoint“ ist ehrlich gesagt uninteressant. Dieser befindet sich quasi direkt am Parkplatz, ist aber viel zu weit weg. Der „Upper Delicate Arch Viewpoint“ hingegen ist schon recht schön. Klar, das Delicate Arch ist auch hier weit weg, aber die Aussicht ist schön und man bekommt nochmal eine andere Perspektive. Ich würde aber tatsächlich noch deutlich weiter als zu dem eigentlichen Viewpoint gehen. Hier kann man fast beliebig weiter wandern und nach wenigen Metern ist man fast alleine. Mir hat das gut gefallen. Siehe die Bilder…
Double Arch (Windows Section)
Dauer: ca. 45 Minuten
Man kann die Arches bereits vom Startpunkt der Wanderung sehen und der Weg dorthin ist auch sehr eben. Das mindert das Erlebnis aber nicht, denn die beiden Torbögen sind gewaltig. Eines der Top-Highlights des Parks.
North & South Window (Windows Section)
Dauer: ca. 1 Stunde
Ich empfehle diesen Spot für den späten Nachmittag, um dann zum Sonnenuntergang hier zu sein. Die Sonne steht dann perfekt und man hat eine tolle Kulisse vor sich (das Turret Arch). Hier habe ich auch an einer der kostenlosen Touren mit dem Ranger teilgenommen, was sich absolut gelohnt hat. Das Schöne ist, man kann die beiden Arches, die eigentlich eher Löcher sind, von beiden Seiten besichtigen. Dadurch ist eine Besichtigung morgens sicherlich auch sehr schön… Man hat nur eben die Qual der Wahl, wo fahre ich zuerst hin.
Turret Arch (Windows Section)
Das Turret Arch ist Teil der Tour mit den North & South Windows (siehe oben). Wie gesagt, für die Abendstunden ist es großartig unterhalb der beiden Windows zu sitzen und auf das Turret Arch zu schauen…
Balanced Rock
Dauer: ca. 30 Minuten
Diese Felsformationen kann man bereits direkt vom Parkplatz aus sehen und dennoch lohnt es sich die kleine Wanderung zu unternehmen. In jedem Blickwinkel sehen diese tollen Felswunder nochmal ein bisschen anders aus. Ich fand diesen Bereich besonders abends sehr schön, wenn die untergehende Sonne ein perfektes Licht bietet…
Fiery Furnace
Dauer: ca 15 Minuten
Letztlich ist dies „nur“ ein Fotopunkt, aber der Stop lohnt sich, denn die Formationen sind schon etwas besonderes. Hier gibt es sogar noch einen (anscheinend) recht anspruchsvollen Trail, aber diesen kann man entweder nur mit einem Ranger unternehmen oder man benötigt eine Genehmigung ihn alleine durchzuführen. Am Besten im Visitor Center einmal nachfragen.
Skyline Arch
Dauer: ca. 20-30 Minuten
Ein bisschen unter dem Radar ist das Skyline Arch. Eigentlich schade, denn ich fand den kleinen Ausflug sehr lohnenswert. Die Wanderung bis ganz zum Fuße des Arches ist flach, aber wenn man mag ist es am Ende eine kleine Kletterpartie. Mir persönlich hat die Perspektive direkt unter dem Arch sehr gut gefallen.
Devils Garden Trail (Devils Garden)
Dauer: Insgesamt würde ich hier mal 4 Stunden ansetzen, aber es kommt natürlich darauf an, welches Arches man besuchen möchte.
Generell
Ich würde den Devils Garden in zwei Bereiche aufteilen:
- Bis zum Landscape Arch
- Nach dem Landscape Arch
Denn bis zum Landscape Arch ist die Wanderung relativ moderat und benötigt nur ca. 20-25 Minuten.
Danach wird es deutlich anspruchsvoller! Die meisten Besucher machen aber nur den Teil bis zum Landscape Arch, weshalb es danach teilweise sogar einsam werden kann. Was ich klasse fand!
Parkplatz
Da es sich wiederum um eines der Highlights des Parks handelt, ist auch hier die Parkplatz-Situation eventuell knifflig. Meine Devise war den erstbesten Parkplatz zu nehmen, den ich finde konnte und das war genau richtig.
Aufteilung / Wanderung
Es gibt gleich am Anfang einen kleinen Loop auf dem man den Tunnel Arch und den Pine Tree Arch sehen kann. Speziell den Pine Tree Arch fand ich sehr schön.
Danach kommt eben der Hike zum Landscape Arch. Hier ist das Besucheraufkommen sicherlich sehr hoch.
Wer weiter möchte, sollte sich auf teils anspruchsvolle Passagen einstellen. Dieser Teil wird auch Primitive Trail genannt. Es gibt einen Bereich, der einem Felskamm gleicht, sprich links und rechts geht es bergab (Bild 3). Ich hatte zu keiner Zeit irgendwelche Bedenken oder Sorgen, gar nicht, aber das sollte man wissen. An einer Stelle geht es auch sehr schnell sehr steil bergauf (bzw. zurück dann bergab), hier MUSS man gute Schuhe haben, sprich keine Sandalen oder ähnliches (Bild 5 und 6). Auf dieser Tour NACH dem Landscape Arch sieht man dann Partition Arch, Navajo Arch, Double O Arch und Private Arch (habe ich nicht mehr gemacht). Speziell wegen dem Double O Arch hat sich dieser Teil für mich aber gelohnt.
Trinken
Aufgrund der langen Tour sollte man doch einiges an Getränken dabei haben.
Tunnel Arch (Devils Garden)
Tunnel Arch und Pine Tree Arch sind Teil des Devils Garden. Sie bilden ein Extra-Loop ganz zu Beginn des Devils Garden. Am Tunnel Arch läuft man quasi vorbei, auf dem Weg zum Pine Tree Arch.
Pine Tree Arch (Devils Garden)
Pine Tree Arch ist wieder ein für mich unterschätzter Torbogen. Die meisten Besucher stürmen direkt zum Landscape Arch, aber ich finde diese Schleife (eigentlich ist es eine Sackgasse) lohnt sich. Ich war im September um 13.30 Uhr und hatte perfektes Licht.
Landscape Arch (Devils Garden)
Dauer: ca. 1 Stunde
Ganz klar DER Knaller des Devils Garden. Gefühlt 90% der Gäste sind nur wegen dem Landscape Arch im Devils Garden. Entsprechend voll kann es auch mal rund um den Fotospot werden. Aber es lohnt sich! Ich war quasi 2x dort, nämlich einmal auf dem Hinweg und einmal auf dem Rückweg, denn ich habe die Tour bis zum Double O Arch gemacht. Die unterschiedlichen Lichtverhältnisse waren spannend.
Es handelt sich um einen der größten Torbögen der Welt. Die Spannweite beträgt immer 92 Meter und an seiner dünnsten Stelle ist das Landscape Arch nur 3 Meter dick bzw. wohl eher dünn.
Partition Arch (Devils Garden)
Ein besonderer Spot. Nach der Wanderung hierher hat man sich eine Pause verdient und aufgrund der tollen Aussicht hier, ist das der perfekte Spot. Morgens hat man die Sonne im Gesicht, nachmittags sitzt man hier im Schatten.
Navajo Arch (Devils Garden)
Ein kleiner Insidertipp, denn hier kommen die wenigsten Besucher hin. Mit etwas Glück ist man sogar ganz alleine – so war es bei mir. Gefühlt handelt es sich eher um eine Höhle, aber genau das macht diesen Spot so besonders.
Double O Arch (Devils Garden)
Das Double O Arch ist der Grund warum sich die lange Wanderung lohnt. Ganz ehrlich, ich dachte schon beim Partition Arch, dass ich beim Double O Arch bin, weil es sich dabei ja auch um zwei Arches (oder eher Löcher) handelt. Das Double O Arch ist aber nochmal gewaltig, speziell aufgrund der Größe. Das Licht war am späten Nachmittag wunderbar (von hinten – siehe die Bilder) und hat dem ohnehin schon besonderen Platz nochmal etwas mehr Zauber verliehen. By the way, ich habe in diesem Teilbereich nur vier andere Wanderer gesehen!
Courthouse Towers
Diesen Bereich passiert man direkt zu Beginn des Arches Nationalpark und hat somit quasi zwangsläufig einen perfekten Start. Hier ist die Sonne früh morgens am Besten, da sie dann diese beeindruckenden Felswände anstrahlt.
Vielen mag dieser Bereich vielleicht bekannt vorkommen, und zwar durch den Film Thelma & Louise – hier spielt die Szene, in der Fahrradfahrer den Polizeiwagen findet.
Meine besten Spot-Tipps in Moab und im Arches National Park auf einer Karte
Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
Meine Hoteltipps in Moab
Bowen Motel
Ich kann jedem nur das Bowen Motel wärmstens ans Herz legen! Das ist eine ganz klare Empfehlung. Gemessen am Preis war das Bowen Motel das beste Hotel meiner ganzen USA-West-Reise. Ja, die Zimmer sind eher einfach, aber völlig ok. Die Lage mitten in Moab ist klasse, es gibt genügend Parkplätze (das Hotel war ausgebucht), es gibt eine Eismaschine (super für meine Kühlbox), die jeder Besucher genutzt hat und das Hotel irgendwie etwas von einem Kulthotel.
169 N Main St, Moab
Meine Restaurant-Empfehlungen in Moab
The Broken Oar
Tatsächlich war ich sogar 2x, weil die Atmosphäre und das Essen dort so gut war.
Moab Diner
Großer Vorteil ist dass dieses Restaurant bereits um 6 Uhr öffnet. Davon gibt es nämlich nicht viele in Moab! Man kann hier sehr gut erkennen, wer früh in den Arches Nationalpark möchte.
Jailhouse Cafe
Sehr beliebtes Frühstücks-Restaurant. Die Wartezeit kann manchmal etwas höher sein, aber es hat sich meiner Meinung nach gelohnt.
Meine Fototipps für den Arches Nationalpark
Für schöne Bilder ist natürlich der Sonnenstand sehr wichtig. Ich empfehle hier generell die App Sun Surveyor, die mir immer hilft den perfekten Zeitraum für eine Location herauszufinden.
Im Arches Nationalpark ist das Spiel mit der Sonne und den Farben der Felsen natürlich besonders wichtig. Aus dem Grund ist hier die Morgen- und die Abendsonne ein entscheidender Faktor.
Generell würde ich die Locations wie folgt einteilen:
Morgensonne:
- Turret Arch – Die Sonne scheint aus der Richtung der der beiden Windows auf das Turret Arch.
- North & South Windows – die beiden Windows sind in einer Wand, sprich sie stehen morgens und abends jeweils auf einer Seite in der Sonne.
- Delicate Arch Viewpoint – Hier hat man morgens die Sonne im Rücken mit Blickrichtung zum Delicate Arch.
- Landscape Arch – Vom Viewpoint aus hat man hier die Sonne im Rücken.
- Double O Arch – Morgens hat man die Sonne im Rücken, wenn man von der schönsten Erhöhung auf die Arches schaut.
- Courthouse Towers – Nur ganz früh morgens hat mir hier den perfekte Sonnenstand!
Abendsonne:
- Balanced Rock – Die Sonne scheint dann perfekt auf die Felsen.
- North & South Windows: Abends kann man von den Windows auf den Turret Arch schauen und hat dann die untergehende Sonne im Gesicht. Sehr sehr schön. Anders herum schauend taucht die Sonne die Windows in tiefrote Farbe.
- Delicate Arch – Ganz sicher DER Spot für die Abendsonne. Ich war abends nicht die dort, aber selbst wenn der Sonnenstand dann sicherlich nicht perfekt ist, ist das Farbenspiel zu der Zeit sicherlich sehr schön.
- Skyline Arch – Die Sonne kommt abends perfekt von hinten.
Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?
Im Arches Nationalpark wurden einige berühmte Filmszene gedreht.
- Thelma & Louise – hier spielt die Szene, in der der Polizeibeamte die beiden Damen kontrolliert, dann aber in den Kofferraum gesperrt wird. Ein Fahrradfahrer findet den Polizeiwagen wenig später.
- Indiana Jones 3 – die Anfangsszene mit dem jungen Indiana Jones (River Phoenix) wurde am Double Arch gedreht.
- Hulk – Eric Bana war als Hulk ebenfalls beim Double Arch.
Fun Facts zum Arches Nationalpark
- Mit über 2.000 natürlichen Stein-Torbögen bietet der Arches Nationalpark die höchste Konzentration an Arches weltweit.
- Der Park hat jährlich nur ca. 25 cm Niederschlag.
- Landscape Arch ist der fünftgrößte Torbogen weltweit und der größte in Nordamerika.
- Der Park war früher komplett unter Wasser! Was heute ein trockener Meeresboden ist, war einst ein flaches Binnenmeer. Als das Meerwasser zurückging, hinterließ es Sand, den der Wind zu Dünen formte. Diese Dünen versteinerten oder verwandelten sich in die Felslandschaft, wie wir sie heute kennen. Das Wasser formt durch Erosion weiterhin die Beschaffenheit der Bögen.
Wann ist die beste Reisezeit? Was kann ich zu welcher Jahreszeit erwarten?
Ich war Mitte September vor Ort und hatte die besten Bedingungen. Ja, es ist heiß und teilweise gibt es wenig Schatten, aber man ist nun mal in Utah. Der Vorteil hier ist, dass man außerhalb der Ferien dort ist und es daher ein deutlich geringeres Besucheraufkommen gibt.
Vermeiden sollte man die Wochenenden rund um den Unabhängigkeitstag ( 4. Juli) und den Labor Day (erster Montag im September), da es dann sehr voll sein wird.
Ab Mitte/Ende Oktober bis Ende März muss man sogar keine Slots mehr für das Auto buchen!

