Reisetipps USA – Kalifornien / Los Angeles
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Los Angeles polarisiert – viele finden die Stadt nicht schön, andere lieben die Stadt der Engel!
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Für Filmfans ist Los Angeles natürlich ein Traum, weil es unheimlich viel zu sehen gibt.
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Die Nähe von Berge und Meer fand ich sehr faszinierend.
Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?
- Impressionen aus Los Angeles – ein kleines „Best-of“
- Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps zu Los Angeles
- Die besten Spots in Los Angeles
- Hollywood – Hollywood Boulevard
- Hollywood – Walk of Fame
- Filmtourismus in Hollywood
- Griffith Park & Griffith Observatory
- Hollywood Sign
- Mulholland Drive / Jerome C. Daniel Outlook
- Sunset Blvd / Santa Monica Blvd / Rodeo Drive
- Santa Monica
- Venice
- Studio-Touren – Universal Studios
- SoFi Stadium
- Orange County – Newport Beach
- Orange County – Huntington Beach
- Malibu
- Catalina Island
- Meine besten Spot-Tipps in Los Angeles auf einer Karte
- Meine Hoteltipps für Los Angeles
- Meine Restaurant-Empfehlungen in Los Angeles
- Fototipps, die euch gerne mitgeben möchte
- Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?
- Fun-Facts zu Los Angeles
Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps
Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch selbst geben:
- Generell
Los Angeles ist riesig! Egal was man macht oder unternimmt – es sind weite Wege, was die Planung erheblich erschwert. - Planung
1) Ich persönlich finde, dass man in Los Angeles einen Mietwagen dringend benötigt. Alles andere kostet unheimlich viel Zeit und irgendwie gehören die Autofahrten über die Stadt-Autobahnen auch zu LA dazu.
2) Man sollte sich frühzeitig um eine Unterkunft kümmern. Je später, desto weniger gibt es und desto teurer wird. Das gilt fast überall auf der Welt, aber in Los Angeles besonders, weil die Preise für Hotels / Appartements dramatisch schnell nach oben gehen. - Wieviel Zeit sollte man einplanen?
Selten ist diese Angabe so schwer wie hier in Los Angeles. Ich hatte fünf Nächte und am Ende war es für mich zu knapp, ABER ich bin auch ein Filmfan und habe deshalb ein Großteil der Zeit auf Filmtourismus verwendet. Mehr dazu unten. Wenn man aber Los Angeles und die ausgesprochen schönen Gebiete in der Umgebung mit dazu nimmt, würde ich für Filmfans 7 Nächte und für Nicht-Filmfans eben jene 5 Nächte einplanen.
Die besten Spots in Los Angeles und Umgebung
Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.
Ein persönlicher Hinweis: Ich bin kein Museum-Fan! Wer also hier nach Tipps für Museen sucht, den muss ich leider enttäuschen. Ich erwähne das deshalb, weil es in Los Angeles ja durchaus vermutlich schöne Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Los Angeles County Museum of Art, das Getty Center oder The Huntington, gibt. Diese Spots habe ich leider nicht besucht… Dafür aber jede Menge andere tolle Highlights!
Hollywood Boulevard
Los Angeles = Film(industrie). Wer an Los Angeles denkt, denkt an Filme, die Oscars und Kino. So geht es mir zumindestens. Und wo beginnt man in Los Angeles, wenn man dorthin will, wo sich alles um Filme dreht? Natürlich nach Hollywood!
Eigentlich ist Hollywood nur ein recht kleiner Teil von Los Angeles. Dafür gibt es dort umso mehr zu sehen…
Der vermeintlich „wichtigste“ Bereich (wenn man über Sehenswürdigkeiten spricht) ist der Hollywood Boulevard. Er ist das Symbol für den Glamour der Filmindustrie. Die größten Attraktionen erkläre ich unten separat, aber daneben gibt es noch das Hollywood Museum, den Capitol Records Tower (ganz leicht abseits im Osten), das 1919 eröffnete Restaurant Musso & Frank Grill, das El Capitan Theatre (meistens Schauplatz von Disney-Premieren) oder das Hollywood Roosevelt Hotel (erste Oscarverleihung 1929). Hier sollte man auf jeden Fall einfach mal ein bisschen herumschlendern…
Chinese Theatre
Denn dabei wird man auf das Chinese Theatre stoßen – eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Los Angeles. Das Bauwerk sticht inmitten der anderen Gebäude definitiv heraus und da hat man noch nicht mal auf den Boden geschaut. Denn dort ist das eigentliche Highlight: die über 200 Fuß- und / oder Händeabdrücke der vielen Stars – teilweise inklusive kleiner persönlicher Anmerkungen. Nachmittags hat man eigentlich keine Chance ein gutes Bild zu machen, weil überall Leute herumlaufen, weshalb ich extra noch einmal morgens dorthin gefahren bin.
Dolby Theatre
Nur ein paar Meter weiter östlich befindet sich das Dolby Theatre. Wobei, eigentlich handelt es sich um das Hollywood & Highland Center und ein Teil dessen ist das Dolby Theatre mit bis zu 3.400 Sitzplätzen. Problem, durch die Oscarverleihung kennt man meistens nur das Dolby Theatre (bis 2012 hieß es Kodak Theatre). Wenn man davor steht, wundert man sich vermutlich ein bisschen, denn irgendwie kommt einem die Fassade schon bekannt vor, ebenso der Eingang, aber es sieht dann doch alles anders aus, als bei der Oscarverleihung. Das liegt daran, dass der Red Carpet (oder wahlweise auch in Champagnerfarben) inklusive der Zuschauer- und Pressetribünen direkt davor aufgebaut sind. Dafür ist der Hollywood Boulevard bis zur N Highland Avenue gesperrt. Sprich, der Red Carpet ist auf dem Hollywood Boulevard und die Gäste biegen rechts ab in das Dolby Theatre. Dort findet man dann einen schönen Aufgang mit den bisherigen oscarprämierten Filmen.
Ich bin auch mal durch den ganzen Komplex gelaufen, was schon lustig ist, aber jetzt kein ganz großes Highlight.
Walk of Fame
Der Walk of Fame ist natürlich ebenfalls eine der größten Attraktionen in Hollywood und überhaupt in Los Angeles. Der vermutlich prominenteste Teil (also mit den schillerndsten Namen) verläuft am Hollywood Boulevard. ABER, es handelt sich um einen sehr langen Walk, der insgesamt über 15 Häuserblocks verläuft! Hintergrund, es bekommen Leute aus unterschiedlichen Bereichen Sterne, und zwar:
- Film
- Fernsehen
- Musik
- Radio
- Theater
Hierbei werden aber nicht „nur“ die Stars geehrt, sondern auch Kameramänner, Tontechniker, Produzenten, usw.. Da kommen ein paar Sterne zusammen!
Jedes Jahr werden von ca. 200 Anträgen allerdings nur 20 akzeptiert! Dennoch, wer seinen Lieblingsstar suchen möchte, hat ein bisschen was zu tun – was aber ja auch Spaß macht.
Übrigens, die Zeremonien für die Sterne sind öffentlich! Diese finden ca. ein bis zweimal im Monat statt und können walkoffame.com nachgesehen werden.
Filmtourismus in Hollywood
Wie schon mehrfach erwähnt bin ich persönlich ein riesiger Filmfan, das heißt Los Angeles bedeutet für mich auch automatisch Movie-Sightseeing. Wer das mag, wird in Los Angeles ganz sicher seine Freude haben.
Aber hier kommt der Knackpunkt, denn ich war schlichtweg überfordert. Es gab so viel was ich machen, so viel, was ich nicht verpassen wollte und so viel, was mir angeboten wurde. Also, habe ich einen Fehler gemacht und quasi das erstbeste gemacht, was mir in die Finger kam. Falsch!
Es gibt viele Touren durch Hollywood und Beverly Hills, die vermutlich alle „ok“ sind. Ich war bei einer solchen Tour dabei und habe sehr viel von dem gesehen, was man so sehen kann. Aber fürs Gefühl war es nicht das richtige. Denn es gibt ganz offenkundig auch Touren, die fantastisch sind.
Daher meine Empfehlung: Lasst euch Bilder oder Videos vom Bus oder dem Auto zeigen! Vielleicht könnt ihr auch die Zeit erfahren, wann die nächste Tour startet, abwarten bis der Bus kommt und spontan entscheiden. Vor allem habt keine Sorge, wenn die Tour dann voll ist, es gibt garantiert eine andere Tour!
Ihr wollt eine Tour mit gutem Sitzplatz, mit guten Mikrofon und guten Boxen, denn schließlich hat der Guide viel zu erzählen. Die Touren bringen einen zu so vielen spannenden Orten, Wohnhäuser von Promis oder Filmlocations… Bei einem guten Guide hat er viele Geschichten auf Lager, die man definitiv verstehen möchte.
Insofern, entspannt bleiben und die richtige Tour abwarten!
Die meisten Angebote gibt es rund um den Hollywood Boulevard, aber wie gesagt, unbedingt auf die Qualität achten.
Wer mag kann ja mal versuchen die Bilder den entsprechenden Filmen zuzuordnen!? Einzig die letzten drei Bilder, das sind Villen von Prominenten. Die Auflösung gibt es weiter unten unter Filmtourismus…
Griffith Park & Griffith Observatory
Der Griffith Park an sich, ist vielleicht den wenigsten ein Begriff, aber das Griffith Observatory wird immer wieder als eine der besten Sehenswürdigkeiten in Los Angeles angepriesen. Nun gehören diese beiden Spots eigentlich untrennbar zusammen, denn das Griffith Observatory befindet sich im Griffith Park (immer noch in Hollywood). Mit 16 Quadratkilometer ist der Park sogar einer der größten Stadtparks in Nordamerika!
ABER, ich will ehrlich sein, mich hat weder der Park, noch das Observatory besonders umgehauen. Wie gesagt, ich bin kein großer Museen-Fan und habe mir das Obsveratory sogar angesehen.
WICHTIG! Das Parken ist hier definitiv ein Thema. Nach oben und nach unten führt nur eine Einbahnstraße (früher war das wohl anders, hat aber nur zu Problemen und Staus geführt) und das Parken ist an der Seite in markierten Flächen erlaubt. Ganz oben am Observatory gibt es auch noch eine großzügige Parkfläche (kostenpflichtig!). Dennoch, hier ist schnell alles voll und dann kann man auch mal richtig lange warten.
Hier kommen die Öffnungszeiten ist Spiel. Diese sind nämlich überraschend, so ist Montag geschlossen, Dienstag bis Freitag öffnet das Observatory um 12 Uhr und Samstag und Sonntag um 10 Uhr! Das sind ja doch recht späte Zeiten, weshalb es durchaus machbar ist, als einer der ersten oben zu sein.
Das Observatory selbst ist kostenlos, lediglich das Planetarium kostet etwas. Wer nur die Anlage besichtigen möchte, bezahlt hier also nichts.
Vor dem Observatory befindet sich eine James Dean-Statue, die ein gern genommenes Fotomotiv ist. Hintergrund, hier wurde der weltberühmte Film Rebel without a cause (Auf deutsch. „… denn sie wissen nicht was sie tun“) gedreht. Neben diesem, hatten einige andere berühmte Filme hier einen Auftritt, so zum Beispiel Lala Land mit Emma Stone und Ryan Gosling.
Ein Highlight des Observatory ist natürlich der Ausblick! Bei schönem Wetter hat man einen tollen Blick auf LA, leider war es mir doch relativ zugezogen. Der Blick auf das Hollywood Sign ist ok, aber doch recht weit weg. Das sollte man wissen.
Am späteren Nachmittag sind die Aussicht und die Atmosphäre aber sicherlich fantastisch. Ich habe nur gehört, dass es dann auch richtig voll sein kann.
Ich habe das Observatory als Ausgangspunkt für meine Wanderung zum Hollywood Sign genutzt und so zwei Highlights miteinander verbunden! Dazu weiter unten mehr.
Innerhalb des Griffith Parks gibt es noch einige andere besondere Locations, wie zum Beispiel das Greek Theatre. Diese berühmte Freilichtbühne ist ein traumschöner Ort für Konzerte – speziell im Sommer. Die 5.700 Plätze wurden spektakulär in den Hang gebaut und bilden so eine prächtige Kulisse. Mir wurde erzählt, dass es ein sehr familiäres Setting ist und man hier den Stars auch mal etwas entspannter begegnen kann.
PLUS! Hier wurde eine wichtige Szene des Films „A Star is Born“ mit Lady Gaga und Bradley Cooper gedreht. Mehr dazu weiter unten.
Hollywood Sign
Wenn man über ein Wahrzeichen von Los Angeles nachdenkt, ist das Hollywood Sign sicherlich sehr schnell mit auf der Liste. Und genau aus dem Grund ist es natürlich auch eines der beliebtesten Fotomotive von Los Angeles.
Daher die Frage: Wo und wie mache ich die besten Bilder vom Hollywood Sign?
Hier gibt es zwei Varianten:
- Ein schöner Fotospot, den man mit dem Auto erreicht
- Ein Wanderungen zum Hollywood Sign selbst oder zu einem guten Fotospot
Ich finde eine Wanderung zum Hollywood Sign ist eine überragende Möglichkeit die Vielfältigkeit von Los Angeles kennenzulernen. DENN, bei einer Wanderung verschwindet man gefühlt in der puren Natur, ist aber eigentlich nur wenige Kilometer vom Zentrum einer der größten Städte der Welt entfernt. Plus, man kann vom Hollywood Sign an sonnigen Tagen tatsächlich sogar auch noch das Meer sehen…
Aber, das ist selbstverständlich auch eine Zeitfrage, weshalb eine Fahrt zu einem Aussichtsspot auch völlig ok ist.
Generelle Infos
– Man kommt zwar sehr nah an das Hollywood Sign heran, berühren kann man es aber NICHT, denn das Areal um das Zeichen ist abgezäunt und wird gut bewacht.
- Man kommt nur von oben sehr nah an das Hollywood Sign heran, sprich man schaut von hinten auf den Schriftzug.
- Man sollte unbedingt den Wetterbericht checken, denn nur bei schönem Wetter ist der Besuch beim Hollywood Sign wirklich richtig gut.
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Fotospots, die man mit dem Auto erreicht
Hierbei ist es nicht unwichtig zu wissen, dass man NICHT direkt an das Hollywood Sign heranfahren kann!Hinzu kommt, dass es bei den Spots, die auf der Karte vermeintlich „passend“ oder gut aussehen sehr schwierig bis unmöglich ist zu parken. Die Anwohner von Hollywoodland (so heißt der Bereich in dem sich das Hollywood Song befindet) waren verständlicherweise so genervt von den vielen Besuchern, dass ein generelles Parkverbot erlassen wurde. Entsprechend muss man bei der Auswahl der Fotospots etwas schauen.
a) Griffith Observatory – stehen oben.
Adresse: 2800 E Observatory Rd, Los Angeles, CA 90027
WICHTIG, der Parkplatz ist zu bestimmten Zeiten kostenpflichtig!
Aber von dem Aussichtsbereich hat man einen schönen Blick auf das Hollywood Sign wenngleich man doch etwas weit weg ist.b) Jerome C. Daniel Overlook
Adresse: 7036 Mulholland Dr, Los Angeles, CA 90068
Direkt am Mulholland Drive gelegen, hat man auch von hier einen Blick auf das Hollywood, nur von der anderen Seite, und leider ebenfalls etwas weiter entfernt.c) Lake Hollywood Park
Adresse: 3160 Canyon Lake Dr, Los Angeles, CA 90068
Die beiden ganz klaren Vorteil dieses Spots sind, dass es kostenlose Parkplätze gibt und dass dieser Ort relativ nah dran ist. Hinsichtlich der Parkplätze muss man aufpassen, dass man in den gekennzeichneten Flächen parkt, denn sonst kommt sofort ein Parkwächter vorbei und man wird schlimmstenfalls abgeschleppt. Guter Tipp, wie so oft, früh dort sein, dann sollte es kein Problem sein, in Ruhe sein Bild machen zum können. Je später man kommt, desto überlaufener ist dieser Spot.Die nächsten beiden Spots sind mittelmäßig „legal“. Ich wäre dort nicht hingefahren, aber ich habe dort einige Autos von Touristen gesehen, weshalb ich sie angeben möchte.
d) Sunset Ranch Hollywood
Adresse: 3400 N Beachwood Dr, Los Angeles, CA 90068
Hier war das Parken tatsächlich gar kein Problem, was mich sehr gewundert hat. Tatsächlich habe ich diesen Spot beim Wandern auf dem Rückweg – also vom Hollywood Sign weg – besucht und fand die Aussicht auf das Schild von dort aus sehr gut.e) Camp Hollywoodland
Adresse: 3200 Canyon Dr, Los Angeles, CA 90068
Eigentlich das gleiche Spiel wie unter d), wobei die Aussicht vom Camp selbst nicht das entscheidende ist (dient eher als Orientierung), sondern auf dem dorthin – auf dem Canyon Drive und den Seitenstraßen – gibt es immer mal wieder gute Spots, bei denen man anhalten und ein Bild bekommen kann.
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Wanderungen zum Hollywood Sign
Wichtig zu wissen, die Wanderungen zum Hollywood Sign sind nicht ohne. Speziell das letzte Stück ist wirklich steil. Ungeübte Wanderer werden hier ganz sicher ihre Probleme haben.a) Vom Griffith Observatory aus
Diese Tour ist nicht ganz ohne, aber ich habe sie als genau richtig empfunden. Ich habe für Hin und zurück nicht ganz vier Stunden gebracht, nämlich von 8.50 Uhr morgens bis 12.50 Uhr. Da es sich um einen Donnerstag handelte, war der Parkplatz am Griffith Observatory bis 12 Uhr kostenlos, wodurch ich nur eine Stunde bezahlt habe.
Bei dieser Tour war ich oben am Hollywood Sign, habe dort kurz entspannt, bin dann noch runter zur Sunset Ranch gelaufen und anschließend über den Mullholland Trail wieder zurück gewandert.Ich habe den Weg in meiner Karte eingezeichnet, wann man etwas hineinzoomt, sieht man, dass es hier auch „unterschiedliche Wege auf diesem Weg“ gibt. Wie gesagt, die Route ging auch mal durchs Gestrüpp, was ich aber wirklich klasse fand.
b) Die anderen Wanderwege basieren auf den oben beschrieben Fotospots, die man per Auto erreicht. Ich sage es, wie es ist. Ganz ideal ist keine Variante! Es geht teilweise durch Anwohnerbereiche hindurch, die wohl den „Besuchern“ klar zu verstehen geben, dass sie nicht willkommen sind. Ich habe keine dieser Variante ausprobiert, weil ich zu viele negative Berichte gelesen habe.
Wer es aber irgendwie irgendwo schafft nahe der Sunset Ranch Hollywood oder dem Camp Hollywoodland zu parken, hat einen deutlich kürzeren Weg zum Hollywood Sign.c) Eine weitere Variante ist eine geführte Wandertour zum Hollywood Sign. Tatsächlich habe ich zwei solcher Gruppen gesehen und es schien, als ob das auch eine gute Variante ist. Einziges Problem, die Gruppen waren ziemlich langsam, weil die Wanderung zum Hollywood Sign eben doch teilweise recht steil ist.
Mulholland Drive / Jerome C. Daniel Outlook
Vielleicht haben einige irgendwie schon einmal vom Mulholland Drive gehört. Sei es durch den Film von David Lynch oder vielleicht weil viele Celebrities an dieser besonderen Straße wohnen oder gewohnt haben. Sie ist auch der Teil der meisten Touren durch Hollywood bzw. Los Angeles.
Hier kommt aber gleich mein wichtigster Hinweis: Man sollte den Mulholland Drive in Ruhe abfahren und da anhalten können, wo man anhalten möchte. Es gibt viele tolle Spots mit sagenhaften Aussichten. Hier mal die vielleicht schönsten / wichtigsten – von Ost nach West:
- Hollywood Bowl Overlook / Jerome C. Daniel Overlook
- Universal City Overlook
- Mulholland Scenic Overlook
- Narrows Overlook
- Charles & Lotte Mehlhorn Overlook
- Johnson Overlook
Der Jerome C. Daniel Overlook ist meiner Meinung nach ein etwas unterbewertet, denn ich glaube nicht, dass ich jemals vor meiner Reise nach Los Angeles davon gehört habe. Neben dem Griffith Observatory hat man vermutlich von hier den besten Blick auf das Hollywood Sign (außer direkt darunter natürlich).
Den Universal City Overlook fand ich auch klasse, nur dummerweise hatte ich damals dort nicht wirklich Zeit. Daher auch mein oben erklärter Ratschlag.
Generell sollte man wissen, dass der Mulholland Drive insgesamt ca. 34 km lang ist, meistens aber nur über den ca. 15 km langen Abschnitt zwischen der US 101 (im Osten) und dem Highway 405 (im Westen) gesprochen wird. Dieser Teil ist extrem kurvenreich und man hat wie gesagt zahlreiche sagenhafte Aussichtsorte.
Wenn man nur diesen Teil des Mulholland Drive betrachtet, hat man im Osten als Anschluß das Griffith Observatory und im Westen das Getty Museum in der Nähe. Beides bietet sich als Anschlußprogramm an.
WICHTIG! Die Aussichtspunkte des Mulholland Drives sind nur bis 21h geöffnet. Nach 21h kontrolliert tatsächlich die Polizei die verschiedenen Spots.
Der Teil es Mulholland Drive im Westen, nach dem Highway 405 ist nicht durchgängig befahrbar.
Sunset Blvd / Santa Monica Blvd / Rodeo Drive
Der Hollywood Boulevard, der Sunset Boulevard, der Santa Monica Boulevard und der Rodeo Drive sind die vermutlich bekanntesten und prominentesten Straßen in Los Angeles. Alle diese Straßen sollte man bei einem LA-Aufenthalt in irgendeiner Form einmal besucht oder erlebt haben.
Hollywood, Sunset und Santa Monica Boulevard verlaufen Hollywood parallel (in dem Fall waagrecht) zueineinder und sind dadurch gut zu erkennen. Den Hollywood Boulevard habe ich oben bereits beschrieben, nun kümmere ich mich um die anderen drei Straßen:
Sunset Boulevard
Wenn man alles zusammen nimmt, ist der Sunset Boulevard vielleicht DIE Straße überhaupt. Das hat unterschiedliche Gründe:
- Der Sunset Boulevard ist Teil der legendären Route 66 und sogar so etwas wie das finale Teilstück. Die Route 66 endet in Los Angeles am Santa Monica Pier und der Sunset Boulevard endet nur wenige Meilen davon entfernt.
- Der Sunset Strip ist ein Teil des Sunset Boulevard. Dieser 2,7 km lange Abschnitt befindet sich zwischen Hollywood und Beverly Hills und ist gesäumt von Clubs, Restaurants und Boutiquen.Hier findet man den Sunset Plaza , das Chateau Marmont, die Whiskey a Go Go, den Club Viper Room (River Phoenix starb vor dem Club) und in einem Knick einen Bereich mit riesigen Reklametafeln (beliebtes Fotomotiv).
- Bei knapp 40 km Länge führt der Sunset Boulevard von Downtown / Chinatown durch Hollywood, West Hollywood, Beverly Hills, Westwoo und einige mehr bis an den Pazifik.
- Als ich den Sunset Boulevard abgefahren bin, war ich mir in Beverly Hills teilweise nicht mehr sicher, ob das noch die gleiche Straße ist, denn das Bild drumherum verändert sich dort dramatisch. Gefühlt handelt es sich hier eher um eine Parkstraße, als um eine große Verbindungsstraße.
- Direkt am Sunset Boulevard befindet sich das The Beverly Hills Hotel – eines der prestigeträchtigsten in ganz LA. Marilyn Monroe, John F.Kennedy, die Beatles, Elizabeth Taylor und viele andere sind hier bereits abgestiegen.
Santa Monica Boulevard
Der Santa Monica Boulevard ist eine der Hauptverkehrsadern durch LA – abseits der Highways. In Hollywood knickt er nach unten ab, führt ebenfalls durch Beverly Hills und anschließend schnurstracks nach Santa Monica. Besonders nachmittags ist es schön diese Route zu nehmen, weil man quasi direkt in den Sonnenuntergang hineinfährt.
Rodeo Drive
Die nobelste Straße in Los Angeles ist sicherlich der Rodeo Drive – bekannt aus vielen Filme, wie zum Pretty Woman. Die berühmte Shoppingmeile kreuzt den Santa Monica Boulevard in Beverly Hills, wo sich. Der „berühmte Abschnitt“ liegt des Rodeo Drives liegt zwischen dem Santa Monica Boulevard und dem Wilshire Boulevard. Alle großen und teuren Marken sind hier vertreten und ein Spaziergang entlang des Rodeo Drives gleicht einem Schaulaufen.
Begrenzt wird der Rodeo Drive im Norden vom The Beverly Hills Hotel (ganz leicht versetzt) und im Süden Beverly Wilshire Hotel (siehe Pretty Woman).
Santa Monica
Um es gleich vorweg zu sagen, genau genommen gehört Santa Monica nicht zu Los Angeles, sondern ist eine eigene Stadt. Das wusste ich tatsächlich m Vorfeld nicht, macht aber nichts, es ändert nämlich nichts daran, dass Santa Monica zu einem Los Angeles-Besuch einfach dazu gehört.
Der Grund warum Santa Monica so bekannt ist, ist natürlich das Santa Monica Pier. Es gibt zahlreiche traumschöne Bilder (speziell abends oder bei Nacht) von diesem bunten Rummelplatz am und über dem Wasser. Ebenso war das Pier schon die Kulisse für zahlreiche Filme und Serien. Kein Wunder, die Stimmung hier ist einfach großartig! Das Highlight ist sicherlich der Vergnügungspark Pacific Park (am Wasser) Riesenrad, Achterbahn und weiteren leuchtenden Attraktionen. Ich war in einer Spielhalle, die für mich als Kind ein Paradies gewesen wäre: Air-Hockey, Basketballautomaten, zahlreiche Spielautomaten usw.. Ein großer Spaß!!
Auf dem Santa Monica Pier endet außerdem die berühmte Route 66 (Beginn in Chicago), was auch durch ein entsprechendes Schild markiert wird.
Ganz am Ende (über dem Wasser) wartet dann noch die Santa Monica Fishing Plattform mit einer schönen Aussicht aufs Meer.
Es lohnt sich hier einfach über das Pier zu schlendern, sich die verschiedenen Stände anzusehen, sich hier und da mal auf einen Spaß einlassen und vielleicht ja sogar ein bisschen Zuckerwatte zu genießen…
Natürlich ist der Strand selbst auch eine kleine Sehenswürdigkeit, schließlich ist er sehr lang (ca. 5,6 km) und extrem breit, was an sich einfach schon mal klasse aussieht. Dazu gibt es mit einem Ocean Front Walk eine prima Möglichkeit direkt am Strand entlang zu spazieren und die wunderschöne Umgebung am Meer zu genießen.
Zwischen der 2nd Street Ct und der 3rd Street verläuft dann noch die 3rd Street Promenade – eine echte Einkaufsstraße ohne Autoverkehr. Dies ist in den USA relativ selten zu finden, bevorzugen sie doch eher Mails, aber hier findet man eine sehr ansprechend angelegte Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Restaurants und einem wirklich sehr angenehmen Flair.
Venice
Meist spricht man nur von Venice, wenn man den südlich an Santa Monica angrenzenden Bereich meint, aber eigentlich heißt der Abschnitt Venice Beach.
Venice Beach
Los Angeles ist beschenkt mit einem spektakulären Sandstrand. Und einer der bekanntesten Bereiche ist der Venice Beach.
Die Promenade vor dem Strand selbst nennt sich Venice Frontwalk und ist definitiv eines der Highlights in Los Angeles. Die vielen Geschäfte (viele T-Shirt- und Souvenirläden), Cafés, Restaurants und „Special-Interest-Shops“ sind ein ganz eigenes Erlebnis.
Direkt vor der Promenade befindet nochmal eine kleine parkähnliche Anlage, vor allem bestehend aus vielen Sportanlagen und Künstlerflächen, durch die sich der Venice Boardwalk schlängelt. Vor allem die Basketballplätze sind teilweise spektakulär, genauso wie die Skateanlagen. Bei meinem Besuch vor Ort wurde gerade ein Video der K-Pop Gruppe BTS gedreht!
Einer der Hauptanziehungspunkte ist aber selbstverständlich der Muscle Beach. Dieses Freiluftfitnesscenter, der Nachfolger des Originals in Santa Monica, ist ein einzige Show-Arena. Hier haben schon Arnold Schwarzenegger und Lou Ferrigno trainiert. Für bereits USD 10 kann man mit einen Tagespass trainieren (geschlossen während manchen Ferienzeiten und an Regentagen)!
Die vielen Straßenkünstler runden das Bild von Venice ab. Genauso wie die zahlreichen Wandgemälde rund um den Frontwalk. Hier sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, mal in die Straßen reinschauen und einfach nur die Szenerie auf sich wirken lassen.
Verpassen sollte man nicht die Windward Avenue, denn hier findet man die ältesten im Renaissancestil errichteten Gebäude von Venice. Zudem ist das Venice-Schild über der Straße ein prima Fotomotiv.
Apropos Fotomotiv, die Washington Avenue ist quasi der Beginn von Venice Beach im Süden und der Platz am Venice Frontwalk sieht vor allem abends großartig aus.
Parken ist ein Thema in Venice, denn allzu viele Möglichkeiten gibt es nicht.
Einer der besten Möglichkeiten ist Parking Lot Ocean Front Walk (2100 Ocean Front Walk).
Oder aber bei einem der bezahlten Privatparkplätze.
Venice Canals
Bei den Kanäle von Venice handelt es sich zwar eigentlich „nur“ um Wasserarme eine einem Wohngebiet, sehenswert sind sie aber dennoch. Am Besten erreicht man die Venice Canals, in dem man der Washingtonn Avenue ins Zentrum folgt und dann beim Grand Canal abbiegt. Das Bemerkenswerte ist, dass man quasi durch ein Wohngebiet läuft, tatsächlich sind die Häuser aber wirklich besonders schön. Die Ecke rund um die Kanäle ist mittlerweile ein gehobenes Wohnviertel.
Kriminalität
Eines der unangenehme Themen rund um Venice ist die Kriminalität. Leider kann man dies nicht ganz verschweigen, denn tatsächlich ist Venice eines der unsichereren Viertel in Los Angeles. Und wenn man ganz ehrlich ist, sieht man das auch an einigen Ecken.
Tagsüber und vor allem an den Wochenenden ist sehr viel los in Venice und deshalb besteht hier eigentlich keinerlei Risiko (meiner Erfahrung nach). Nachts dagegen sollte man durchaus vorsichtiger sein, vor allem in den Seitenstraßen.
Studio-Touren
Wie oben schon einmal erwähnt, steht Los Angeles wie keine andere Stadt der Welt für die Filmindustrie. Aus diesem Grund sind die Filmstudios, mit ihren Attraktionen und der Möglichkeit verschiedene Filmsets zu besuchen, auch echte Highlights. Doch welche Tour lohnt sich und welche ist die vermeintlich besten?
Zunächst einmal sei gesagt, dass es vier große Studiotouren gibt:
- Paramount Pictures
- Sony Pictures
- Warner Bros.
- Universal Studios
Bei Paramount Pictures kann man zwischen drei Touren wählen: Normal / Main (2 Stunden), VIP (4 1/2 Stunden) und Normal / Main Nachts (2 1/2 Stunden). Der preisliche Unterschied zwischen Normal / Main und VIP ist durchaus beträchtlich (ca. USD 150 pro Person), weshalb sich die meisten für die normale Tour entscheiden. Ein Highlight ist ganz sicher die Bank aus dem Film Forrest Gump. Was ich mitbekommen habe, ist diese Tour für Filmfans sehr gut geeignet und man lernt viel über die Studios und deren Filme, aber mich haben die zu besichtigenden Filmsets nicht so 100% interessiert, weshalb ich mich gegen die Paramount Pictures entschieden habe.
Die Tour von Sony Pictures ist eine Walking Tour. Dies ist die günstige Tour, aber auch hier haben mich die angebotenen Filme nicht so sehr interessiert.
Die Warner Bros Tour war für mich in der Los Angeles in der letzten Auswahl, denn mit Harry Potter und Batman werden hier durchaus interessante Filmreihen abgedeckt. Außerdem hat man hier mit drei Stunden eine durchaus lange Tour.
Letztlich hat für mich aber das Paket der Universal Studios überwogen, weshalb meine Entscheidung zugunsten dieser Studio Tour gefallen ist.
Universal Studios
Hier muss man wissen, dass die Studiotour Teil des Vergnügungsparks ist, sprich wenn man die Tour durch die Universal Studio machen möchte, muss man den Themenpark besuchen. Dadurch liegt man preislich höher als bei den anderen Touren, hat aber letztlich auch einen ganzen Tag in einem der besten und spannendsten Vergnügungsparks der Welt.
Die Tour selbst dauert ca. eine Stunde man sitzt in einem Zugwagen, während man durch die Setlandschaft gefahren wird. Moderiert bzw. kommentiert wird diese Tour zum einem von einem Guide und via Monitor von Jimmy Fallon.
Was man zu sehen bekommt ist Unterhaltung pur. Zum einen sieht man tolle Sets, wie zum Beispiel von Kampf der Welten (mit Tom Cruise), Psycho, Zurück in die Zukunft und Der weiße Hai. Zum anderen gibt es animierte Unterhaltungsbereiche zu den Filmen von King Kong, Transformers oder The Fast and the Furios. Ich hätte tatsächlich sogar gerne noch mehr echte Sets gesehen, aber den meisten Teilnehmern hat der animierte Teil sehr gut gefallen, von daher ist das sicherlich Geschmacksache. Die Tour dauert ca. eine Stunde und ist insgesamt ganz klar ein Knaller.
Der Park selbst bietet darüber hinaus jede Menge toller und abwechlungsreiche Fahrgeschäfte. Bevor man überhaupt in die Universal Studios hineinkommt, kann man bereits über eine riesige Plaza mit vielen Geschäften und Restaurants bummeln. Alleine das ist schon großer Spaß!
In den Universal Studios selbst ist soviel geboten, dass es schwierig ist, sich zu entscheiden, womit man anfangen möchte.
Mein bester Tipp! Kommt direkt morgens zu Beginn der Öffnungszeiten, denn wenn der Park einmal voll ist, dann gibt es teilweise Wartezeiten pro Fahrgeschäft von bis zu zwei Stunden. Das war aber noch nicht der eigentliche Tipp, denn der wäre, dass man direkt morgens die vermeintlich beliebtesten Attraktionen besucht, um diese schon einmal gesehen haben. Dies wären Jurassic Park und Harry Potter.
Wenn ihr also früh dort seid, versucht gleich zu diesen beiden Bereichen zu gelangen, dann könnt ihr sie vielleicht sogar direkt zweimal fahren, ohne lange zu Warten. DENN, die meisten Besucher kommen in den Park, schauen sich erstmal im Eingangsbereich um und nutzen dort die ersten Fahrgeschäfte. Somit bleibt etwas Zeit Jurassic Park und Harry Potter ohne größere Verzögerung mehrmals zu nutzen. Genauso habe ich es gemacht und es hat top funktioniert!
Beliebt ist auch der Simpson Ride, wobei hier das Anstehen etwas verkürzt wird, in dem auf einem Monitor Best-of-Szenen der Serie gezeigt werden.
Mittags wird es dann kurzzeitig etwas weniger in Sachen Wartezeit, so dass man idealerweise antizyklisch essen sollte, sprich nicht direkt zwischen 12 bis 14 Uhr, um auch hier weniger anstehen zu müssen.
Es gibt auch so etwas wie eine Fast-Pass, allerdings bringt dieser ehrlich gesagt nicht sonderlich viel. Hier gibt es einfach eine zweite Warteschlange und es nutzen SO viele Gäste den Fast-Pass, dass sich die Mehrkosten im Verhältnis nicht lohnen – meiner Erfahrung nach.
Die Studiotour hat nachmittags immer deutlich weniger Besucher, sprich diese kann man sehr gut etwas später einplanen.
Ich war mittlerweile dreimal in den Universal Studios und bei allen Besuchen hat die oben beschriebene Herangehensweise prima funktioniert.
SoFi Stadium
Wenn man in den USA und sportinteressiert ist, sollte man auf jeden Fall einmal ein entsprechendes Stadion besuchen. Idealerweise für ein Spiel, aber manchmal ist auch schon eine Besichtigung ein sensationell spannendes Erlebnis.
So zum Beispiel im teuersten Stadion der Welt: dem SoFi Stadium im Stadtteil Inglewood in Los Angeles.
Dieses 2020 fertig gestellte und rund fünf Milliarden teure Stadion st viel mehr als ein Stadion. Oder eine Arena. Oder ein Dome. Es ist eine Erlebniswelt. Man muss dazu sagen, ich habe bereits eine Stadien dieser Welt (und speziell in Europa) gesehen, aber das SoFi Stadion ist eine ganz andere Hausnummer. Das futuristische Design und die moderne Architektur sind das eine, aber das andere ist der Besuch selbst.
Das SoFi ist die Heimat von gleich zwei Teams, nämlich den Los Angeles Chargers und den Los Angeles Rams – beide Mannschaften aus der National Football League (NFL). Ich hätte sehr gerne ein Spiel eines der beiden Teams besucht, allerdings hatte ich das spektakuläre Pech, dass beide Teams zeitgleich auswärts gespielt haben und so an meinem Wochenende in LA keines von beiden ein Heimspiel hatte.
ABER, und das ist ganz wichtig, die Stadiontour war mit Abstand die beste Tour, die ich jemals weltweit mitgemacht habe. Hier gibt es quasi keine Barrieren, man kann nahezu alles besuchen (bis auf die Owner Loge) und sogar auf dem Spielfeld Football spielen…
Von vorne:
Es werden unterschiedliche Arten von Touren angeboten, aber man sollte, nein man muss, auf jeden Fall die Tour mit Field Access buchen. Das ist der entscheidende Unterschied. Preislich waren das bei mir eine Differenz von USD 10 aber das ist es definitiv wert. Diese Tour nennt sich Combo und kostet USD 49 pro Person. Die noch teurere All Access Tour benötigt man, meiner Meinung nach, NICHT.
Während der Combo-Tour konnte ich quasi das gesamte Innere des Stadions besuchen, inklusive verschiedener Lounges, unterschiedlicher Sitzplätze und TV-Stations. Das Highlight kommt aber am Ende. Sobald man den Spielertunnel erreicht hat, geht es los! Man stellt sich in Gruppen auf und darf dann gemeinsam als Gruppe (zB als Familie oder zu zweit) zu der Musik „seines Teams“ auf das Spielfeld laufen. Wenn man aus dem dunklen Tunnel hinaus in diese überwältigend beeindruckende Rund hinausläuft, ist das wirklich ein klasse Erlebnis. Aber damit nicht genug, man kann AUF DEM Spielfeld Fieldgals kicken, Bälle fangen und Pässe auf ein Ziel werfen. PLUS, man darf auf eigene Faust die beiden Kabinen der beiden Teams inklusive Presseraum – ohne Limitierung – besuchen. Einfach nur sensationell. Vor allem sind die Kabinen riesig!!!! Und das Beste ist: Es gibt keine zeitliche Grenze, sprich man kann so lange bleiben, wie man möchte. Ein fantastischer Spaß!
Am Ende geht es noch durch den gut sortierten Fanshop, was im Übrigen auch lustig aus, denn die Auswahl ist alles übertreffend.
Insgesamt ein Top-Erlebnis, auch für NICHT-Football Fans. Sportfan sollte man allerdings schon sein. Eines der modernsten Stadien der Welt so erleben zu können, ist einfach nur beeindruckend.
Orange County – Newport Beach
Jetzt geht es deutlich in den Süden, und zwar entlang des Pacific Coast Highway (PCH) Richtung San Diego. Denn hier befindet sich das weltberühmte Orange County. Oder auch wie in der TV-Serie O.C., California! Bei mir war die Tour genau anders herum, sprich ich bin von San Diego nach Los Angeles gefahren und es war einfach nur wunderschön diese Küstenstraße entlang zu cruisen. Wer aber nur in LA ist, sollte sich mal für einen Tag einen Mietwagen nehmen (Cabrio?!) und diesen Ausflug einbauen – es lohnt sich.
Weite Strände, traumhafte Buchten, sündhafte teure Anwesen, Yachthäfen, Uferpromenaden, aber auch kitschig schöne Gemeinden – das alles ist Orange County.
Mir persönlich hat Newport Beach sehr gut gefallen, was vor allem an der Balboa Halbinsel (Balboa Peninsula) liegt – nicht zu verwechseln mit Balboa Island!
Balboa Island befindet sich im inneren der „Newport Inseln“ und besteht vornehmlich aus Wohnhäusern und Bootsanlegestellen. Außerdem säumen Restaurants, Galerien und Boutiquen die Haupteinfahrtstraße Marina Avenue.
Die Balboa Peninsula dagegen ist ca. drei Kilometer langer Landstreifen und grenzt auf der inneren Seite an den Hafen (mit Blick auf Balboa Island) und auf der anderen Seite an Sandstrände und den Pazifischen Ozean. Der Strandabschnitt zwischen Balboa Pier und Newport Pier ist vielleicht der interessanteste, denn hier kann man sehr schön am Ufer entlang spazieren, kommt an den vielen Sportstätten (wie zB Volleyball) und sowohl Anfang als auch Endpunkt bieten schöne Spots. Rund um das westliche Newport Pier und den McFadden Square (der Newport Pier hieß früher McFadden Wharf, benannt nach örtlichen Grundbesitzern) gibt es viele lässige Surferbars, – restaurants und -Shops. Zudem kann man den Pier wunderbar entlang bummeln. Am östlichen Balboa Pier befindet sich der Balboa Peninsula Park und auf der anderen Seite der Insel (nur 3 Minuten entfernt) der Balboa Pavillon, das bekannteste Wahrzeichen der Halbinsel.
Eine sehr schöne Freizeitaktivität rund um Balboa Island und Balboa Peninsula ist übrigens das Stand-Up-Paddling (kurz SUP). Da die Kanäle sehr gut durch die Balboa Peninsula geschützt sind ist das Wasser ruhig und es gibt viel zu sehen…
Als letzte Empfehlung hätte ich dann noch den Corona del Mar State Beach im Südosten von Newport Beach. Es ist ein geschützter Sandstrand und der sich sehr gut zum Baden eignet.
Orange County – Huntington Beach
Als geographischer Vorort von Newport Beach ist es für Huntington Beach in der generellen Wahrnehmung nicht ganz so leicht und dabei trägt die Stadt sogar den Beinamen Surf City USA! Der überragend lange Sandstrand garantiert guten Wellengang und zieht dadurch Surfer aus aller Welt an. Und genau das macht den Spirit von Huntington Beach aus… In der Regel sind es (positiv) wasserverrückte Menschen, die sich in Huntington Beach tagsüber am Strand und abends in den Straßen der Stadt tummeln. Ich hatte den Ort ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm, war dann aber bei meiner Durchfahrt irgendwie direkt fasziniert und habe spontan einen halben Tag hier verbracht.
Rund um den Huntington Beach Pier ist allerhand los und man kann viel Schauen, am Strand entlang schlendern und sich treiben lassen. Die Verlängerung des Piers ist die Main Street und wenn man diese stadteinwärts geht, ist man direkt dort wo man sein möchte. Passend zum Beinamen der Stadt findet man hier immer mal wieder Beach Boys Bands, die die Leute unterhalten. Die Band, die ich gesehen habe, war sensationell! ich vernute es handelte sich um eine Familie, die einfach nur stark waren – ich musste ein paar Lieder dabei bleiben und zuhören.
Einer meiner Restaurant-Tipps rührt auch daher, nämlich die Sandbar Corinna y Tequila (siehe unten). Die Atmosphäre war großartig und es war wirklich einer der schönsten Abende in und rum um Los Angeles.
By the way, preislich liegt Huntington Beach noch halbwegs fair, vor allem im Vergleich zu Newport Beach.
Malibu
In Los Angeles und der näheren Umgebung findet man zahlreiche schöne Strände. Einer davon ist der Strand von Santa Monica – siehe weiter oben. Vielleicht sogar noch ein wenig bekannter ist allerdings die Strandregion von Malibu!
Dies mag unterschiedliche Gründe haben, aber ich würde sagen, dass Malibu den meisten Leuten entweder durch Kinofilme und Serien oder aber die dort zahlreich lebenden Filmstars schon mal irgendwie untergekommen ist.
So wurden unter anderem die ersten Staffeln der weltweit extrem erfolgreichen Serie Baywatch hier gedreht. Zu Beginn trug die Serie ja sogar den Beinamen „die Rettungsschwimmer von Malibu“. Der Strand, der hier die Kulisse bieten durfte, ist der beliebte Zuma Beach.
Außerdem spielt die Historie Two and a half Men vermeintlich in Malibu, was „leider“ nicht wirklich der Fall ist. Die Serie wurde in einem Filmstudio gedreht, allerdings wird einem suggeriert, dass man sich in Malibu befindet, weil immer wieder Außenaufnahmen eingespielt werden. Für Fans, der dort gezeigte Strandabschnitt befindet sich im Block 2300 der Malibu Colony Road, westlich des Malibu Piers.
Ich hatte angesprochen, dass viele Celebriities in Malibu leben, nun, da wären zum Beispiel Lady Gaga, Jonah Hill, Leonardo DiCaprio, Jennifer Aniston und Charlize Theron…
Irgendwie scheint Malibu als das „gewisse Extra“ zu haben…
Malibu liegt ca. 20 km nordwestlich von Santa Monica und hat mit dem Highway Number 1 oder auch Pacific Coast Highway eine prominente Durchfahrtstraße. Der Highway Number 1 führt von San Francisco nach Los Angeles und ist sicherlich eine der beliebteste Urlaubstouren in den USA.
Generell ist Malibu eher klein und überschaubar, was vor allem daran liegt, dass es nur ca. 13 km breit (!) ist und ca. 43 km lang ist.
Wer nach Malibu reist sollte wissen, dass es hier mehr ums Erleben, als ums Sehen geht. Sprich, es sind weniger die besonderen Sightseeing-Spots die Malibu ausmachen, sondern vielmehr die wunderschöne Küste und das einzigartige Flair.
Wie oben schon erwähnt bietet die Region einige schöne Strände, wie zum Zuma Beach oder Westward Beach. Zuma Beach ist einer der beliebtesten Strände, sicherlich auch weil es sich um einen der längsten Strände handelt. Aus dem Grund ist er für Surfer ideal, beim Baden muss man schon ein wenig aufpassen. Dennoch der feine, weiße Sand ist einfach traumhaft schön. Auffallend sind natürlich die 14 Rettungstürme, die man vielleicht – siehe oben – aus der Serie Baywatch kennt.
Westward Beach liegt direkt unter dem Zuma Beach (also südlich), hat aber den Vorteil, dass er nicht direkt am Pacific Coast Highway und damit deutlich ruhiger liegt. Direkt zwischen den beiden Stränden befindet sich der Point Dume Park, ein weiterer schöner Bereich direkt am Meer.
Wie alle großen Strände besitzt auch Malibu ein Pier und auch diesem Pier sollte man einen Besuch abstatten. Dieser Bereich ist nämlich bei Surfern sehr beliebt (vor allem westlich des Piers am Surfrider Beach), so dass man diese von den Restaurants am Uferbereich recht schön beobachten kann. Dies ist im Übrigen auch der oben angesprochene Strandbereich aus Two and a half Men.
Südöstlich von Malibu gibt es noch das Nobelrestaurant Nobu, welches über eine außergewöhnlich schöne Terrasse verfügt. Ich selbst war dort nicht essen (oder trinken), aber ich weiß, dass dieser Spot bei vielen Besuchern sehr beliebt ist.
Catalina Island
Ich bin mir sicher, die meisten haben Catalina Island NICHT als Highlight rund um Los Angeles auf dem Radar. Ein Fehler! Klar, solch ein Ausflug ist auch eine Frage der Zeit, aber die Insel an sich ist richtig klasse. Speziell rund um den Anlegeort Avalon herrscht fast schon karibisches Flair.
Catalina Island liegt nur 35 Kilometer vor der Küste von Los Angeles und ist wirklich gut erreichbar. Es gibt mit zwei Fährgesellschaften (Catalina Express und Catalina Flyer) vier Fährverbindungen von der Küste aus nach Avalon:
- Abfahrt Los Angeles – Stadtteil San Pedro
Adresse: Catalina Sea and Air Terminal, 95 Berth, San Pedro
Fähre Catalina Express, Fahrtzeit ca. 1 1/4 Stunden - Abfahrt Los Angeles – Stadtteil Long Beach
320 Golden Shore, Long Beach
Fähre Catalina Express, Fahrtzeit ca. 1 Stunde - Abfahrt Newport Beach
Balboa Pavillon, 400 Main St, Newport Beach
Fähre Catalina Flyer, Fahrtzeit ca. 1 1/4 Stunden - Abfahrt Dana Point
Adresse: Dana Point, Dana Wharf Public Dock
Fähre Catalina Express, Fahrtzeit ca. 1 1/2 Stunden
Alleine die Überfahrt ist schon ein spannendes Erlebnis, denn mit Glück und auch ein bisschen abhängig von der Jahreszeit kann man hier Robben auf Sandbänken und Delfine, die das Schiff begleiten, beobachten.
Vorab, ein Name ist auf Catalina Island von zentralen Bedeutung, und zwar der von William Wrigley Jr. Der Name dürfte vielen bekannt vorkommen und ja, es handelt sich um die Familie der Kaugummis. Dieser gute Mann hat von seinem Vater ziemlich viel Geld geerbt und davon die Insel Catalina Island gekauft. Doch anstelle das Maximum aus dieser Perle herauszuholen, hat er sie „beschützt“ in dem er sie in eine Art Naturpark verwandelt hat. Guter Mann. Aus dem Grund gibt es auch ein Wrigley Memorial (sehenswerter Spot mit guter Aussicht!) und viele weitere Orte, die irgendwie mit ihm zu tun haben.
Angekommen in Avalon fällt einem direkt das Green Pleasure Pier auf. Jahrelang konnten hier Hochseefischerei ganz offiziell ihren Fang wiegen lassen. Dort befindet sich auch das Visitor Center, wo man sehr gute Ratschläge bekommt.
Wer gut zu Fuß ist, sollte auf jeden Fall den kleinen Marsch zum Buena Vista Point Scenic Outlook machen. Zu Fuß sind es ca 20-25 Minuten, wobei es schon klar bergauf geht. trotzdem der Ausblick ist fantastisch, denn man kann die komplette Avalon Bay wunderschön überblicken. Mittags hat man hier die Sonne wunderschön im Rücken.
Auf der anderen Seite der Bucht von Avalon ist das alleine schon durch den runden Bau sehr auffällige Catalina Casino. VORSICHT! Es handelt sich nicht um ein Casino, sondern es handelt sich vielmehr um ein Kino mit Ballsaal. Erbaut wurde das Casino für eben jenen Williamm Wrigley Jr. und ist seitdem ein „gemeines“ Wahrzeichen von Catalina Island. In dem Casino gibt es eine geführte Tour (USD 35), aber die wunderschöne Aussicht kann man auch ohne Tour genießen. Insgesamt ein klarer Tipp, denn das ganze Gebäude ist wirklich faszinierend.
Nicht weit entfernt, ist der Descanso Beach Club ein prima Tipp zum Entspannen und für gutes Essen (super Tacos!). Sonnenliegen sind nicht günstig, aber das ganze Paket dort ist wirklich klasse.
Eine schöne Info an der Stelle, Autos gibt es nicht sonderlich viele auf Catalina Island, was natürlich maßgeblich zum eher entspannten Flair der Insel beiträgt. Hintergrund: Es werden schlichtweg nur sehr wenige Lizenzen vergeben (sie werden sogar vererbt), so dass Neuankömmlinge es eher schwer haben, eine solche zu ergattern.
Darüber hinaus ist Catalina Island ein Juwel für Naturliebhaber.Die Insel besitzt ein einzigartiges Ökosystem und mit vielen Pflanzen- und Tierarten. Für mich besonders interessant, dass es hier eine Bisonherde gibt. Sie wurden für einen Western hierher gebracht und „durften“ danach in diesem Paradies bleiben. Seit dem fühlen sie sich offensichtlich sehr wohl und sind so etwas wie die kleinen Lieblinge der Insel.
Wer gerne wandert, wird auf Catalina Island sehr happy sein, denn es gibt mehr als genügend Trails. Darüber hinaus kann man sich E-Bikes (für den ganzen Tag) oder Golfcarts (maximal zwei Stunden) ausleihen.
Schöne Aussichtspunkte in und rund um Avalon:
- Buena Vista Point Scenic Outlook
- Catalina Casino
- Chimes Tower Road
- Hotel St. Lauren
Meine besten Spot-Tipps in Los Angeles auf einer Karte
Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
Meine Hoteltipps in Los Angeles
Mein erster Gedanke in Los Angeles, dass ich irgendwo am Strand sein möchte und wenn ich nochmal nach Los Angeles reise, würde ich genau dies wieder tun. Das hat folgende Gründe:
- Ich bin am Strand!
- Wenn mir LA irgendwie mal zu viel wird (und das kann passieren, wenn man am Vortag vier Stunden im Stau stand), dann habe ich am nächsten Tag eine Gegend vor der Haustür, in der ich stressfrei etwas unternehmen kann.
- Es drängt sich keine andere Region so wirklich auf, weil es nicht DIESEN einen schönsten Bereich gibt. Klar, Hollywood wäre spannend, aber dort ist es schon extrem trubelig.
Aus dem Grund habe ich in der Karte grob einen weißen Bereich markiert, in dem ich meine Unterkunft suchen würde. Es bieten sich Santa Monica und Venice an. Venice ist in einigen Ecken ganz klar etwas abgewrackt, aber das ist ehrlich gesagt in ganz Los Angeles so. Santa Monica ist etwas sauber und schicker. Beides sind aber Viertel, die Spaß machen, wo der Vibe gut ist und wo in der direkten Umgebung so etwas wie Urlaubsstimmung herrscht.
Venice Suite Appartements
Ich habe mich für die Venice Suites entschieden, welche sich direkt am Ocean Front Walk befinden. Preislich ist alles in Los Angeles etwas höher, aber hier schien mir das Preis-Leistungs-Verhältnis halbwegs zu passen.
Die ganze Anlage ist sicher und gut überwacht. Am Eingang gibt es eine Art Empfang, in dem man auch ein Sicherheitsmann sitzt. Es handelt sich nicht um eine besonders noble Unterkunft, aber das Zimmer war groß, schön eingerichtet und atmosphärisch fein. Und der Strand war eben vor der Haustür. Auf der Dachterrasse kann man entspannen oder sogar grillen. Für mich eine klare Empfehlung!
Meine Restaurant-Empfehlungen in Los Angeles
Venice – Casablanca
Ein unfassbar spannendes Restaurant! Ich habe lange auf einen Tisch warten müssen, aber irgendwie wollte ich in dieses Lokal. Der Grill in der Mitte des Restaurants, der Geruch, die Atmosphäre… Am Ende war es die richtige Entscheidung, denn das Essen war sensationell. Plus, der Cocktail-Kellner kommt mit einem Servierwagen an den Platz und mixt den Drink direkt live am Tisch… Ein großer Spaß!
220 Lincoln Blvd, Venice
Venice – Cabo Cantina
An dem Abend wollte ich entspannt zentral essen, etwas locker trinken und vielleicht ein bisschen Sport im TV nebenher schauen. Fündig geworden bin ich Cabo Cantina, direkt in der Verlängerung vom Venice Fishing Pier. Es gab eine Terrasse, es war gut was los, es war lustig und das Essen war klasse…
30 Washington Blvd, Marina Del Rey
Santa Monica – Rusty’s
Gute und schöne Restaurants an touristischen Plätzen zu finden, ist für mich eine Königsdisziplin. In dem Fall freue ich mich mit dem Rusty’s einen Volltreffer gelandet zu haben. Das Essen war klasse – ich hatte gegrillten Lachs, der vorzüglich war.
256 Santa Monica Pier, Santa Monica
Hollywood – Celebrity Bar
Auf diese Empfehlung bin ich besonders „stolz“! Siehe oben, an touristischen Orten (direkt neben dem Hollywood Museum) ist es immer knifflig, denn man weiß nie, ob in eine Tourifalle läuft. Hier war es so, dass ich sehr früh unterwegs war (auf dem Weg zum Wandern zum Hollywood Sign), vorher aber nochmal den Walk of Fame ohne Leute fotografieren wollte. Tatsächlich hatten nur wenige Lokale bereits geöffnet, bis auf die Celebrity Bar. Und was soll ich sagen, es war ein überragendes Frühstück. Eines der besten meiner ganzen Reise!
By the way, dahinter ist direkt ein sehr guter Parkplatz.
1650 N Highland Ave, Hollywood
Bei den Universal Studios – Vivian’s Millenium Café
Vor dem Besuch in den Universal Studios wollte ich mich nochmal so richtig stärken, denn man will ja früh dort sein… Und so wurde mir ganz in der Nähe der Studios Vivian’s Millennium Café empfohlen. Was soll ich sagen, wenn der Laden kurz nach Öffnung um 8 Uhr morgens schon komplett voll ist, ist das ein sehr gutes Zeichen. Der ideale Start in den Morgen, denn neben den guten Essen sitzt man auch noch sehr schön. Leider habe ich keine Bilder gemacht…
10968 Ventura Blvd, Studio City
Newport Beach – Crystal Cove Shake Shack
Weit außerhalb von Los Angeles, aber wer mal in der Ecke von Newport Beach ist oder aber von San Diego nach LA fährt, sollte hier Halt machen.
Wie der Name schon sagt, ist es „nur“ eine kleine Hütte, aber die Aussicht und das Essen sind phänomenal! Man bestellt an einem kleinen Schalter, bekommt einen Piepser und kann danach direkt den sensationellen Blick aufs Meer genießen (sofern man die freie Platzwahl hat). Ich hatte klassisch Fish & Chips und einen überragenden Milchshake… Einfach nur großartig! Schon ein kleiner Geheimtipp.
7703 East Coast Hwy, Newport Beach
Huntington Beach – Sandbar Cocina y Tequila
Huntington Beach ist ein lässiger Ort und entsprechend wollte ich auch in ein lässiges Restaurant. Das Sandbar Cocina y Tequila ist genau das! Perfekte Location, stylisches Design, leckeres Essen und massive Cocktails. Ich hatte Guacamole und Fish Tacos und es war richtig richtig gut.
221 Main St, Huntington Beach
Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte
Meine Lieblings-Fotospots für das Hollywood-Sign sind ganz klar das Griffith Observatory und die Sunset Ranch Hollywood.
Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?
Für meinen Besuch habe ich mir ein paar, für mich persönlich, besondere Highlights herausgesucht. Filme oder Serien, die mag, die für mich eine Bedeutung haben oder die ganz einfach „Geschichte geschrieben“ haben. Ich liebe es ja, genau diese Location eines Film zu sehen, wo „es“ passiert ist, sprich wo der Film gedreht wurde.
Pretty Woman
1) Wer kennt sie sich, nicht Szene am Ende, das große Finale, wenn Richard Gere seine Julia Roberts in die Arme nimmt.
Vivians Appartement ist das Las Palmas Hotel und die Adresse lautet:
Las Palmas Hotel – 1738 N. Las Palmas Avenue, Hollywood, Los Angeles
2) Der größte Teil des Film spielt im Regent Beverly Wilshire Hotel, welches man von außen auch sofort erkennt:
Regent Beverly Wilshire Hotel – 9500 Wilshire Blvd., Beverly Hills
Zurück in die Zukunft
Wer liebt diesen Film nicht?!?! Marty McFly reist durch die Zeit und ist hierbei auf seinen guten Freund Doc Brown angewiesen. Dessen Haus findet man unter folgender Adresse:
Gamble House, 4 Westmoreland Place, Pasadena
Das Haus von Marty McFly selbst wäre sicherlich auch sehr sehenswert gewesen, allerdings war es mir dann doch zu weit außerhalb. Es ist immer noch klar zu erkennen und sieht (fast) genauso aus wie im Film. Die Adresse lautet:
9303 Roslyndale Avenue, San Fernando Valley
Die restlichen berühmten Locations des Film sind kaum noch zu besuchen bzw. waren lange auf dem Set der Universal Studios zu besuchen. Als ich dort die Studio-Tour gemacht habe, war zB der Rathausplatz nicht mehr Bestandteil der Tour.
A Star is born
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme! Und DIE Szene überhaupt zwischen Bradley Cooper und Lady Gaga spielt auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt:
Super A Foods, 2924 Division St., Los Angeles
Die Szene, in der Bradley Cooper Lady Gaga überredet den Song „Shallow“ zu singen, spielt im Greek Theatre:
2700 N Vermont Ave, Los Angeles
Vater der Braut
Früher gab es noch gute romantische Komödien und eine davon ist diese hier mit Steve Martin. Das Haus der Familie Banks befindet sich:
843 S. El Molino Avenue, Pasadena
Beverly Hills 90210
Mit dieser Serie bin ich aufgewachsen und habe seitdem auch immer wieder davon geträumt Los Angeles mal zu besuchen. Als ich dann die verschiedenen Locations besucht habe, habe ich emotional wirklich eine kleine Zeitreise erlebt:
1) Das Haus der Familie Walsh
Das Heim von Brenda und Brandon – immer wieder ein schöner Einspieler und einer der zentralen Orte dieser Serie:
1675 E. Altadena Drive, Altadena
2) Das Haus von Dylan Mckay
Was wäre Beverly Hills 90210 ohne Dylan gewesen? Kurioserweise ist sein Haus ganz in der Nähe vom Walsh Haus:
1605 E. Altadena Drive, Altadena
3) Strandhaus
Im Laufe der Serie wurde das Strandhaus eine immer wichtigere Location und erfreulicherweise sieht es noch genauso aus wie früher:
3500 The Strand, Hermosa Beach
4) Peach Pit
Jede Serie braucht diese eine Bar oder ein Restaurant. Bei Beverly Hills war es das Peach Pit. Leider gibt es das Restaurant so nicht mehr, aber die Fassade kann man durchaus noch erkennen:
45 South Fair Oaks Avenue, Pasadena
Wunderbare Jahre
1) Beverly Hills war die Serie meiner Jugend, aber Wunderbare Jahre war die Serie meiner Kindheit. Kevin und die Familie Arnold wohnen in:
516 University Ave, Burbank, CA 91504
2) Seine beste Freundin Winnie Cooper wohnt lustigerweise quasi direkt gegenüber:
525 University Ave, Burbank, CA 91504
3) Später zieht sie in der Serie etwas weiter weg, in Wirklichkeit ist auch dieses Haus nur ein paar Straßen weiter:
01 Tufts Ave, Burbank, CA 91504
Californication
Was für eine Serie – David Duchovny spielt sich selbst. I love it. Sein Haus kann man unter der folgenden Adresse finden:
26 Brooks Ave, Venice
Fun Facts zu Los Angeles
- Laut CNBC verbringen Menschen, die in LA leben, pro Jahr ungefähr 119 Stunden im Stau! Das sind ziemlich genau fünf Tage…
- Das Hollywood-Schild von Los Angeles ist ein so ikonisches Wahrzeichen und eine Touristenattraktion, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es jemals anders ausgesehen hat, aber als es 1923 gebaut wurde, stand dort ursprünglich HOLLYWOODLAND! Der Grund? Das Schild ursprünglich für eine Wohnsiedlung werben. 1940 wurde das „H“ beschädigt und erst 1949 wurde der „LAND“-Teil abgerissen.
- Ursprünglich war Hollywood eine alkoholfreie Gemeinde mit Farmland – erst 1910 wurde es Teil von Los Angeles. Kurz danach zog die Filmindustrie ein, um dem schlechten Wetter und den Patenten an der Ostküste zu entkommen.
- Der Las Vegas Strip wurde nach dem Sunset Strip benannt.
- Los Angeles hat im Schnitt über 280 Sonnentage im Jahr.


