Reisetipps Panama – Santa Catalina

  • Santa Catalina ist ein verträumter Ort an der Pazifikküste von Panama.

  • Bekannt geworden ist dieses kleine Dorf vor allem als Surferspot, aber auch wegen dem vorgelagerten Coiba Nationalpark.

  • Das Tauchen rund um die Insel Coiba ist ein phänomenaler Spot für Großfische. Hier kann man Walhaie, Mantas, Hammerhaie und Weißspitzenhaie sehen.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Santa Catalina – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch selbst geben:

  • Generell
    Obwohl Santa Catalina schon lange ein bekanntes und beliebtes Ziel in Panama ist, hat sich der Ort eine angenehme Ursprünglichkeit bewahrt. Ich würde bei einer Reise durch Panama Santa Catalina immer versuchen mit einzubauen, denn dieses kleine Dorf (nur 350 Einwohner) mit der vorgelagerten Insel Coiba ist wirklich etwas Besonderes.
  • Lage
    Bekannt geworden ist Santa Catalina als Surf- und als Tauchspot. Und beides kann man sehr gut auf der Pazifikseite.
    Von Panama City aus sind ca. 6 Stunden Autofahrt. Mit dem Auto wohlgemerkt!
    Von Boquete aus sind es ca. 4 1/2 Stunden Autofahrt.
  • Anreise
    Es gibt sehr viele unterschiedliche Varianten – natürlich abhängig vom Budget:
    Per Mietwagen:
    Tatsächlich reisen sehr viele Touristen mit dem Mietwagen durch Panama. Die meisten Leute, die ich unterwegs getroffen habe, haben sich bewusst für die Flexibilität und damit einen eigenen fahrbaren Untersatz entschieden. Aber Vorsicht! Mir wurde auch berichtet, dass sehr viel Polizei kontrolliert hat und man wohl durchaus häufiger (angeblich) zu schnell gefahren ist.
    Per Privatcharterflug!
    Klingt erstmal „ganz weit weg“, aber diese Variante habe ich gewählt und war im Nachhinein froh, dass ich mich so entscheiden habe. Klarster Vorteil ist die Zeitersparnis (insgesamt ca. 1 1/2 Stunden gegenüber 6 Stunden). Der nächste Vorteil ist, man fliegt direkt über den Panama-Kanal und hat überhaupt den ganzen Flug über eine wunderschöne Aussicht. Kosten USD 650 für bis zu 3 Personen. Wenn man überlegt, dass der Autotransfer ca. USD 250 bis USD 300 kostet, finde ich den Aufpreis gerechtfertigt. Weitere Infos gibt es hier:
    https://blueskiespanama.com/charter-flights-panama/
    Die Betreuung war exzellent und das Ganze einfach nur ein tolles Erlebnis.
    Per Bus:
    Das ist natürlich die günstigste Variante und auch deshalb sehr beliebt. Allerdings, es gibt keine direkte Verbindung von Panama City nach Santa Catalina, will sagen, man muss umsteigen.
    In Panama City geht es vom Bus-Bahnhof Albrook nach Soña. In Soña steigt man dann um bis nach Santa Catalina gibt.
    Vorteil: Der Zeitplan ist gut aufeinander abgestimmt, so dass man in Soña ohne größere Wartezeit weiterreisen kann. Die Fahrt von Panama City bis Santa Catalina dauert insgesamt ca. 7 Stunden und kostet grob USD 14.
  • Wieviel Zeit sollte ich einplanen?
    Diese Frage hängt unmittelbar damit zusammen, ob man taucht / surft oder nicht.
    – Als Taucher kann man auf jeden Fall fünf Tauchtage + einplanen. Dazu weiter unten unter Coiba Nationalpark mehr.
    – Als Surfer (ich surfe nicht) kann man hier vermutlich richtig viel Zeit verbringen, ganz einfach weil die Bedingungen anscheinend sehr gut sind. Vor allem habe ich auch viele Anfänger getroffen.
    – Als Nichttaucher würde ich ca. 3-4 Nächte ansetzen. Einen Tag fährt man auf jeden Fall nach Coiba. Und ein bis zwei Tage sollte man den Ort auch ein bisschen genießen.
  • Kann man in Santa Catalina richtig gut baden bzw. wie sind die Strände?
    Ein ganz wichtiger Punkt, denn schneeweiße Sandstrände gibt es in Santa Catalina NICHT!
    Es handelt sich um naturbelassene, dunkle Sandstrände, die zudem sehr gezeitenanfällig sind. Sprich, bei Ebbe geht das Wasser wirklich weit zurück, weshalb man eigentlich nur bei Flut so richtig schön baden kann.
    Im Nationalpark Coiba sieht das wiederum komplett anders aus – aber dazu wie gesagt weiter unten mehr.
  • Wie ist die Internetverbindung?
    Ich hatte im Hotel Santa Catalina eine sehr stabile, sehr gute Verbindung und keinerlei Probleme. Ich habe aber gehört, dass das nicht überall so ist. Darauf sollte man eingestellt sein und deshalb erwähne ich diesen Punkt auch.
    Aus dem Grund würde ich auch jedem empfehlen, sich SIM-Karten zu besorgen. Wenn man zu zweit reist, nimmt man vielleicht sogar zwei unterschiedliche Anbieter, damit man sicher ein gutes Netz hat.

Die besten Spots in Santa Catalina und Umgebung

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.

Nationalpark Coiba

Ganz sicher der wichtigste Grund – außer vielleicht für die Surfer – für einen Besuch des kleinen Dorfes Santa Catalina, ist der Nationalpark Coiba. Dieser gehört seit dem Jahr 2005 zum UNESCO-Welterbe und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Im Übrigen für Taucher und für Nichttaucher!

Insgesamt umfasst das Gebiet des Nationalpark eine Fläche von ungefähr 2700 km² mit 38 kleineren Inseln (manchmal heißt es auch 39 Inseln).

Um Verwirrungen vorzubeugen, der Nationalpark selbst heißt Coiba und die größte Insel des Nationalparks heißt Isla de Coiba.

Von Santa Catalina aus braucht man per Boot ca. 1 1/4 Stunden zur Insel Coiba. Dort gibt es auch eine Rangerstation mit einem kleinen Infobereich, die man kostenlos besuchen kann.

Das Tauchen im Nationalpark Coiba

Um das gleich mal vorne weg zu sagen: Taucherisch sind die Inseln im Coiba Nationalpark mit das Beste, was ich je gesehen habe!

Man kann hier vor allem Großfische erleben und bestaunen, aber generell gibt es sehr viel Fisch zu sehen. Sprich Fischschwärme sind bei fast jedem Tauchgang möglich.

Aufgrund der ständig wechselnden Wassertemperaturen und Strömungen gibt es einen ganz groben Tauchkalender, sprich was es wann zu sehen gibt:

Januar bis Mai: Mobulas / Mantas
April bis Juni/Juli: Hammerhaie
Februar bis Mai: Pelagische Stachelrochen
Juli bis Oktober: Buckelwale

Das Vergnügen von Weißspitzen-Riffhaie hat man hier eigentlich ganzjährig.

Ich selbst war im März vor Ort und habe Hammerhaie, einen Walhai, einen Manta, die Stachelrochen, Delfine und unzählige Weißspitzen-Riffhaie gesehen.


Wissen muss man, dass es durchaus auch mal Strömungen und auch größere Temperaturschwankungen (Sprungschichten) geben kann.

Ich würde demnach sagen, dass es KEIN Tauchgebiet für Anfänger ist.


Empfehlen kann ich auf jeden Fall die Tauchbasis Scuba Coiba, die sich direkt vorne am Strand von Santa Catalina befindet.

Generell handelt sich um Tagestouren, sprich man startet früh morgens (meist so gegen 8 Uhr) und ist dann den ganzen Tag (so bis ca. 16 Uhr) unterwegs. Dabei kann man zwei oder drei Tauchgänge, wobei man zu den Oberflächenpausen immer an verschiedene Strände der Insel fährt. Dort gibt es dann Früchte und Mittagessen.

Drei Tauchgänge kosten ungefähr USD 170.

WICHTIG! Man sollte in jedem Fall rechtzeitig buchen (sprich idealerweise schon spätestens zwei Tage vorher), denn die Boote aller Tauchbasen sind klein (es ist meist nur Platz für ca. sechs Taucher) und wenn die Ausfahrt ausgebucht ist, dann hat man im Zweifelsfall Pech gehabt.


Der Eintritt in den Coiba Nationalpark kostet USD 20 pro Person und Tag.

Inseln und Strände im Nationalpark Coiba

Wer nicht tauchen kann und/oder möchte, kann die Inseln im Coiba Nationalpark trotzdem besuchen, denn zum einen kann man dort ebenfalls wunderbar schnorcheln UND zum anderen sind die zahlreichen Strände auf den vielen Inseln wirklich wie im Bilderbuch.

Aber von vorne:

Die Ausfahrten starten nicht ganz so früh wie bei den Tauchern, denn sonst herrscht da ein ordentlich Gedränge am Strand. Alle Boote laufen nämlich am Strand von Santa Catalina aus und da es keinen Steg gibt, reihen sich da morgens einige Boote nebeneinander auf. Los geht es meist so zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr.

Ich würde empfehlen die Touren spätestens einen Tag vorher zu buchen, denn die Boote sind recht klein und wenn sie voll sind, sind sie voll. Klar, es gibt mehrere Anbieter, aber um das Risiko einer nervigen Suchaktion zu vermeiden, sollte man sich frühzeitig entscheiden.

Unterschiede bei den Touren gibt es kaum. Man fährt ca. 1 1/4 Stunden in den Nationalpark, um dort an verschiedenen Riffen schnorcheln zu gehen und zwischendurch immer wieder absolute Traumstrände zu besuchen.

Mir hat der Strand Coibita Beach auf der Insel Rancheria am Besten gefallen. Ganz ehrlich, diese Bucht ist so lächerlich schön, dass man gefühlt nur am Staunen ist und sich kaum satt fotografieren kann.  Für mich einer der schönsten Strände, den ich jemals gesehen habe…

Mittags ist man dann auch bei einem der Strände und bekommt dort einen überraschend leckeren Snack (bei mir gab es Thunfisch-Pasta mit frischem Obst).

Insgesamt ist man ca. 8 Stunden unterwegs, wobei man auf der Fahrt auch immer wieder mal Glück haben und schon Delfine sehen kann.

Kostenpunkt für eine solche Tour liegt bei ca. USD 80 pro Person PLUS USD 20 Kosten für den Nationalpark.

Strand Santa Catalina

Santa Catalina ist ja nicht sonderlich groß, weshalb man den Strand unmöglich verfehlen kann. Die Hauptstraße endet quasi am Playa Santa Catalina.

Zum Baden ist der Strand nicht wirklich geeignet, da er im ehrlichsten Sinne „naturbelassen“ ist. Sprich, hier liegen auch viel Holz und heruntergefallen Kokosnüsse herum.

Um den Sonnenuntergang zu beobachten ist der Playa Santa Catalina aber der ideale Spot – vor allem das Restaurant Pinguinos.

Strand El Estero

Der Surferstrand! Nicht einmal, weil die Wellen hier am besten sind (dem ist nämlich nicht so), sondern weil sich dort das Surfercamp Oasis befindet.

Am Playa Estero sind die Wellen nicht sonderlich groß, dafür aber konstant und es gibt (meines Wissens nach) keine gefährliche Stellen, weshalb dieser Spot perfekt für Anfänger geeignet ist. Dementsprechend werden hier auch viele Anfängerkurse, meist in Kombination mit einer Unterkunft in dem oben angesprochenen Surfercamp, angeboten.

Die Bar vorne am Meer ist ein beliebter und außergewöhnlich wohlfühliger Spot für alle Surfer, aber auch alle Besucher von Santa Catalina. Die Atmosphäre dort ist ganz außergewöhnlich und gerade am späten Nachmittag gibt es kaum einen schöneren Ort als hier. Die Bar aus Holz, die loungigen Daybeds, die Sonnensegel als Schattenspender und die vielen Tische im Sand sprühen nur so vor karibischen Flair (auch wenn dies nicht die Karibikseite von Panama ist).


Wissen muss man, dass man vor allem hier die Gezeiten sehr stark zu sehen und spüren bekommt. Sprich bei Ebbe ist der Strand endlos weit. Was schön sein kann, aber dann das Baden erheblich erschwert.

WICHTIG! Auf dem Weg zum Oasis muss man einen kleinen Bach überqueren, der zwar bei Ebbe quasi trocken ist, bei Flut aber durchaus knapp kniehoch sein kann. Das muss man wissen und idealerweise darauf eingestellt sein.


Für mich ein ganz besonderer Ort, der ein massiver Pluspunkt für Santa Catalina ist. Unbedingt besuchen (und genießen)…

Ort Santa Catalina

Ich habe es weiter oben schon erwähnt, der Ort Santa Catalina hat nur 350 Einwohner, sprich er ist sehr klein. By the way, die Angabe variiert hier und da, ab und zu werden auch 500 als Einwohnerzahl genannt. Nichts desto trotz, der Ort ist klein und das hat in meinen Augen sehr viele Vorteile, aber eben auch ein paar Nachteile.

Das sicherlich schönste an Santa Catalina ist, dass es sich – trotz der großen Bekannt- und Beliebtheit – weiterhin um ein verschlafenes Nest handelt. Es gibt keine großen Hotels, schon gar keine Ketten, keine aufdringlichen Stores, sondern alles ist noch sehr authentisch und hemdsärmelig. Eigentlich alle Restaurants und Cafés sind gemütlich, landestypisch und auch preislich sehr fair. Dazu weiter unten noch ein paar konkrete Tipps. Ansonsten hat der Ort ein paar kleinere Supermärkte, eine Bank (Geld holen klappt meiner Erfahrung nach recht zuverlässig) und das war es dann auch schon.

Eigentlich besteht der Ort nur aus zwei Straßen: Eine Straße führt geradewegs zum Strand Santa Catalina und die andere geht an der einzigen Kreuzung im Ort seitlich weg und endet am Strand El Estero. Das war es. Sprich verlaufen kann man sich eigentlich nicht.

Die gerade erwähnte Kreuzung ist so etwas wie die Haupt-Bushaltestelle, weshalb es hier so etwas wie einen inoffiziellen Treffpunkt gibt.

Was lustig ist, man sieht sehr viele Leute umherlaufen. Unterwegs zum Restaurant, Hotel, Strand, Tauchen, Surfen… Man trifft sich auf der Straße. Und bei den wenigen Urlaubern sieht man sich immer mal wieder – was ich sehr angenehm fand.

FAZIT

Eigentlich habe ich diese Rubrik gar nicht, aber hier wollte ich sie mal anbringen, weil Santa Catalina ja schon etwas abseits liegt und ich kurz erklären möchte, für wen sich der Aufwand lohnt und für wen vielleicht nicht.

Santa Catalina ist ein Backpacker-Ort, der hauptsächlich Schnorchler, Taucher und Surfer anzieht. Wer sich also hier angesprochen fühlt, dem würde ich empfehlen die Anreise auf sich zu nehmen.

Der Coiba Nationalpark ist in meinen Augen ein maximales Highlight, die Strände dort sind einzigartig fabelhaft und die Unterwasserwelt bietet so viel, wie wenige andere Plätze. In meinen Augen.

Wer aber einen Badeort sucht, der ist hier falsch. Die Ausfahrten zum Coiba Nationalpark dauern zu lange, als dass sich das nur deshalb lohnen würde.

Es gibt einige schöne Spots rund um Santa Catalina, der Vibe und die Atmosphäre waren für mich sehr besonders (weil der Ort so klein ist) und ich habe diese Ruhe genossen.

Meine besten Spot-Tipps in Santa Catalina auf einer Karte

Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hoteltipps in Santa Catalina

Im Ort Santa Catalina selbst gibt es, aufgrund der zahlreichen Backpacker, sehr viele Hostels und eher Low-Budget-Unterkünfte.

Hier mal drei Tipps außerhalb dieses Segments:

Hotel Santa Catalina

Ganz klar meine Nummer eins Hotelempfehlung in Santa Catalina!

Das Hotel befindet sich zu Fuß ca. 15 Minuten außerhalb des Zentrums, aber dafür wird man mit herrlichen Infinity-Pool, einem klasse Restaurants, einer wunderbaren Terrassen und einer insgesamt richtig schönen Anlage belohnt. Die sehr stabile Internetverbindung habe ich oben bereits erwähnt.

Mir haben außerdem die Zimmer sehr gut gefallen! Sie sind ausgesprochen stilvoll und geräumig und dazu hat man auch noch eine kleine Terrasse mit einer Sitzecke und Hängematte.

Kostenlose Fahrräder, Surfbords und teilweise auch Kanus werden noch dazu zu Verleih angeboten.

Das ganz große Plus ist aber der Pool mit der sagenhaften Aussicht auf den Surferspot La Punta. Hier sind die Wellen am größten, so dass man hier – speziell nachmittags – ganz wunderbar die besten Surfer bestaunen kann.

Und der schöne Surferspot am Oasis Surf Camp ist relativ nah!

Beach front, Kenny’s, Veraguas Province

Hotel Sol y Mar

Ungefähr 5-10 Minuten nördlich vom Zentrum von Santa Catalina findet man etwas versteckt dieses preislich sehr gute Hotel.

Es liegt an einem steilen Hang, wodurch man von vielen Zimmern (nicht allen – am besten bei der Reservierung abklären) eine klasse Aussicht hat.

Ich fand die Zimmer sehr ansprechend gestaltet und ausgestattet – vor allem für Familien, gibt es gleich vier Zimmer.

Das Frühstück sah ebenfalls sehr gut aus und der Inhaber fährt die Taucher auch zu den Tauchbasen (wenn er Zeit hat).

Sicherlich generell eine eher etwas einfachere Unterkunft, aber ich fand sie vom Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich sehr gut und fair.

Santa Catalina, Provinz Veraguas

Hotel Villa Coco

Ein sehr schickes Hotel, leicht außerhalb von Santa Catalina. Es liegt zwar nicht direkt am Meer, aber der sehr stylische Pool und die ausgesprochen schön gestalteten Zimmer sind hier die klaren Aushängeschilder.

Zudem befindet sich das hervorragende Restaurant „Al Mamita“ direkt in der Anlage.

Via Catalina Farms, Santa Catalina, Veraguas Province

Meine Restaurant-Empfehlungen in Santa Catalina

Iguanito

Fast direkt bei der Hauptkreuzung im Ort Santa Catalina befindet sich dieses Restaurant samt Hotel. Wenn man Locals nach einer Restaurantempfehlung fragt, ist das Iguanito eigentlich immer mit auf der Liste.

Geführt wird das Restaurant von einem deutsch-französischen Pärchen, die schon seit vielen Jahren in Santa Catalina leben. Sie kümmert sich um den Betrieb, er um die Küche. Beide sind unglaublich nett, herzlich und offen. Und wenn man Fragen zur Speisekarte hat, helfen beide immer gerne.

Egal, ob Tuna mit Sesamkruste, Rinderfilet, Fisch (Catch of the day) – alles was immer sehr sehr lecker!

WICHTIG! Entweder vor 18.30 Uhr kommen oder reservieren. Es gibt nur 6-8 Tische und diese sind immer belegt.

Restaurante Pinguinos

Direkt vorne am Strand von Santa Catalina findet man dieses außergewöhnliche italienische Restaurant.

Außergewöhnlich deshalb, weil ich zuerst dachte (wohlgemerkt vom Boot aus), was das wohl für eine Kaschemme ist. Aber mein erster Eindruck hat mich definitiv getäuscht, denn das Restaurant ist a) richtig gut und b) handelt es sich um einen der besten Spot für den Sonnenuntergang.

Der italienische Inhaber kümmert sich hier mit vollem Engagement um seine Gäste – das merkt man.

ABER, auch hier muss zwingend reservieren und es kann schon mal zu längeren Wartezeiten kommen.

Trotzdem, das Essen war es beide Male wert. Die Spaghetti Carbonara (die italienische Variante, nicht die deutsche!) waren besonders lecker…

Sugar Mama’s Café

Speziell als Taucher oder generell wenn man einen Ausflug zum Nationalpark Coiba machen möchte, muss man schauen, dass man Spots findet, die ein „Early-Breakfast“ anbieten. Sprich, so dass man um ca. 7.30 Uhr mit dem Frühstück fertig ist, denn meistens legen die Boote um 8 Uhr ab.

Einer davon ist das Sugar Mama’s Café. Es öffnet bereits um 6.30 Uhr.

Ich fand diesen kleinen, offenen Laden irgendwie besonders schön, denn man sitzt gut, das Internet war recht gut und das Essen wird in der winzigen Küche frisch zubereitet.

French Toast, Pancakes, Smoothies… alles war klasse! Und die Zimtschnecken (auch zum Mitnehmen) waren sensationell.

Café Panachocolat

Das andere „frühe“ Frühstücksrestaurant ist das Panachocolat. Auch hier geht es ab 6.30 Uhr los und weil dieses ausgesprochen stilvolle Café etwas zentraler liegt, ist der Laden sehr schnell sehr voll.

Hier gibt es vor allem guten Kaffee und generell ebenfalls sehr gutes Frühstück. Ich muss aber sagen, dass das Banana Bread ein absoluter Knaller war. Ich habe mir hier mehrmals noch eine Ration für „unterwegs“ mitgenommen, weil es SO lecker war.

Auch nachmittags ist das nochmal ein richtig schöner Treffpunkt.

Restaurant Los Pibes

Etwas außerhalb vom Ort Santa Catalina (ca. 10 Minuten zu Fuß vom Ortszentrum)  liegt das argentinische Restaurant ganz in der Nähe vom Hotel Santa Catalina. Argentinisch deshalb, weil der Inhaber Argentinier ist.

Hier kann man sehr gut Steak und Burger essen – immer wieder sieht man die Flammen im Grill hochlodern, was den Appetit noch mehr anregt.

Dazu gibt es eine hervorragende Chimichurri-Sauce, die wirklich ein Gedicht ist.

Fun Facts zu Santa Catalina & dem Nationalpark Coiba

  • Die Isla de Coiba im Nationalpark Coiba ist die größte Insel auf der Pazifikseite der amerikanischen Seite.
  • 1919 wurde die Insel Coiba als Hochsee-Strafkolonie eingerichtet. Unter den Diktaturen von zum Beispiel  Manuel Noriega waren dort etwa 3.000 politische Gefangene untergebracht.
  • Der Coiba-Nationalpark ist die Heimat von 760 Fischarten, 33 Haiarten und 20 Wal- und Delfinarten. 
  • Die Insel Coiba gehört zur gleichen unterirdischen Bergkette wie die Galapagos-Inseln.
  • Coiba ist ein Paradies für Vogelbeobachter, denn auf der Insel leben 147 Vogelarten, darunter 21 endemische Arten und Unterarten.