Reisebericht Cuba – Maria la Gorda Isla de la Juventud & Havanna

  • Meine 19te Reise nach Cuba!

  • Maria la Gorda ist und bleibt Top-Tipp in Cuba – egal ob für Taucher oder Backpacker. Alleine der Strand ist die Reise wert…

  • Die Isla de la Juventud und das Hotel Colony sind ein Klassiker und definitiv für immer in meinem Herzen.

  • Havanna ist eine Stadt, die unheimlich viel zu bieten hat, man muss sich nur auf sie einlassen. Die Atmosphäre in der Altstadt ist einmalig.

Liebe Reisefreunde,

ich freue mich, Ihnen endlich mal wieder von einer schönen Reise von mir berichten zu können, den zuletzt war ich weniger unterwegs als gewohnt. Dieses Mal hat es mich in meine „zweiten Heimat“ verschlagen, nämlich nach Cuba…

CUBA

Wie einige von euch vielleicht wissen, ist meine Firma Nautilus Tauchreisen mit Reisen nach Cuba „groß geworden“ und entsprechend viel liegt mir auch an diesem Land, obwohl wir mittlerweile natürlich einige mehr Länder anbieten. Meine erste Fernreise führte mich nach Cuba, das war 1998 – mittlerweile war ich bereits 18 Mal vor Ort und habe bei diesen Besuchen das Land lieben und schätzen gelernt. Ich habe Freunde vor Ort gefunden, wertvolle Erfahrungen gemacht und bin nicht zuletzt dadurch geschäftlich „erwachsen“ geworden. Trotzdem werde ich nie vergessen wie ich zu Beginn meiner Arbeit bei Nautilus ehrfürchtig den Cuba-Katalog durchgeblättert und mich gefragt habe, wie es wohl auf dieser karibischen Insel ist…?! Cuba hat seine Eigenheiten, das darf ich euch sagen, aber wenn man sich auf das Land mit seiner Mentalität einlässt, ist es einzigartig. 

Nun stand also meine nächste, die 19te Reise nach Cuba an. Ich muss ehrlicherweise zugeben, es gab zuletzt ein paar Schwierigkeiten vor Ort. Maria la Gorda, der Bestseller aus unserem Programm, hatte eine sich ewig ziehende Baustelle im Resort und das Hotel Colony auf der Schatzinsel hat uns mit plötzlichen Tauchbedingungen unnötig Probleme bereitet. In Maria la Gorda wollte ich also einmal überprüfen, was sich so getan hat – und im Hotel Colony wollte ich die Dinge wieder gerade rücken.

ANREISE

Der Beginn dieser Reise war etwas holprig, denn gerade als ich am Flughafen in München eingecheckt hatte, wurde mein Flug nach Havanna annulliert, und zwar wegen des schlechten Wetters – Schneefall. Da kann man nichts machen, ärgerlich ist es trotzdem. Am Schalter von Air France stand in kürzester Zeit eine Schlange an, dass man meinen konnte, der Flughafen würde in wenigen Minuten dicht machen. Erfreulicherweise bekam ich einen Ersatzflug über Amsterdam am nächsten Morgen und konnte so meinen Reiseplan, dank der schnellen Umplanung meiner Reiseleitung halbwegs einhalten.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch im kalten Deutschland ins Flugzeug quält, der Klimaanlage in der Kabine trotzt und dann, wenn ihr in den Tropen ankommt, sich die Flugzeugtüren öffnen und diese ganz besondere warme Luft hineinströmt?! Schlagartig verändert sich alles, die Stimmung, das Wohlbefinden und die Temperatur… Ich liebe es!

In Havanna angekommen bin ich zum ersten Mal in den Genuss unseres neuen Services am Flughafen gekommen. Denn wir haben vor Ort einen neuen Flughafenassistenten, der unsere Kunden, in dem Fall mich, schon vor der Passkontrolle abholt und sie an der Warteschlange vorbei nach vorne bugsiert. Auch bei den Sicherheitskontrollen genießt Maikeem, der aussieht wie der ältere Bruder von Lionel Messi, offenbar gute Beziehungen, denn wir sind ruckzuck am Gepäckband. Nur so am Rande: wofür braucht man eigentlich eine Handgepäckkontrolle bei der Einreise? Egal, das normalerweise recht langwierige Prozedere am Flughafen in cubanischer Geschwindigkeit, wird jetzt deutlich verkürzt. Als ich noch schnell ein bisschen Geld wechseln möchte, stelle ich lächelnd fest, dass in Cuba ungefragt abgerundet wird. Sprich anstelle meiner CUC 126,70, erhalte ich CUC 126,00. So ist das eben hier.

MARIA LA GORDA

Danach geht es los: per Taxi nach Maria la Gorda, ganz im Westen – eine ca. 4-stündige Fahrt wartet auf mich. Das erste, was mir auffällt, wenn ich aus dem Fenster schaue, ist dasselbe wie letztes Mal und das Mal davor: auf den Bus wartende Menschen. Jeder städtische Verkehrsverbund in Deutschland hätte seine Freude bei so vielen Gästen. Was aber darüber hinaus auffällt, sie warten gut gelaunt auf den Bus! Sie lachen, sie grüßen jeden, der vorbei fährt und halbwegs freundlich schaut und scheinen eine gute Zeit zu haben. Nachdem ich vorher im Flugzeug eine Diskussion mit meinem holländischen Vordermann hatte, ob es notwendig ist, ohne Ankündigung ruckartig den Sitz komplett nach hinten zu drücken, so dass mein Huhn mit Reis fast in meinem Schoß gelandet ist, bekommt dieser Ausdruck der guten Laune etwas sehr Schönes! Das nächste, was mir auffällt, sind Kinder und Jugendliche, die Baseball spielen. Das ist in Cuba die Nationalsportart Nummer eins, und es ist faszinierend, wo die Cubaner Baseball spielen: überall! Egal wie groß oder klein der Platz ist, zur Not wird auch vor dem Capitol mitten in Havanna gespielt, wo jeder getroffene Ball auf eine der angrenzenden Hauptstraßen fliegt. Man stelle sich vor, in München würden Jugendliche Marienplatz Fußball spielen… Undenkbar!

Als wir auf die Autobahn (genannt Autopista) fahren, sehe ich immer noch Menschen, die auf den Bus warten. Dahinter Linien von Königspalmen! Wunderschön! Das Land ist grün und überall sehr farbig, dazu sind die Ortschaften sauber und die einfachen Häuser häufig liebevoll dekoriert. In solchen Momenten, wenn ich die warme Karibikluft riechen und schmecken kann, weiß ich warum ich dieses Land – und überhaupt die Karibik – so sehr mag.

Als ich spät nachts in Maria la Gorda ankomme, kann ich die Veränderungen der Anlage nur schwer erkennen, aber ich bin auch viel zu müde, um noch geradeaus zu denken. Reisebeginn 4.15 Uhr deutsche Zeit – Ankunft 3.00 Uhr deutsche Zeit, sprich 23 Stunden von Haustür zu Haustür. Normalerweise bauen wir hier eine Nacht in Havanna ein, aber ich musste ja den verlorenen Tag wieder hereinholen. Als ich einen Teller frisches Obst zum Abendessen verspeise, freue ich mich auf den nächsten Tag.

Mein erster, richtiger Tag auf Cuba fängt mit warmer Sonne an und wie ich beim Frühstück direkt am Meer erfahre, habe ich damit Glück, denn die letzten Tage war es wohl für den März (eigentlich die beste Jahreszeit) erstaunlich frisch. Aber für unsere Kunden kümmere ich mich auch gerne um das Wetter… :-).

Im Anschluss bekomme ich direkt die große Tour durch die Hotelanlage und die Veränderungen sind beeindruckend. Bisher gab es die älteren Standardzimmer (ca. 25) direkt am Meer, die zuallererst auf der Anlage standen. Diese haben zwar die beste Lage sind aber auch am einfachsten, weil am ältesten. Vor einigen Jahren wurden ca. 20 Holzbungalows gebaut, leicht nach hinten in den Wald versetzt. Diese sind sehr geräumig und atmosphärisch. Die meisten unserer Gäste bevorzugen diese Kategorie. Die neuen 24 Superior-Zimmer wurden nun hinter die Standardzimmer auf gleiche Höhe der Bungalows gebaut. Diese sind ansprechend gestaltet und am modernsten ausgestattet – zudem verfügen sie über einen schönen Balkon zum Meer hin. Noch im Bau sind ein neues, größeres Restaurant, das im Mai eröffnet werden soll, sowie eine Wäscherei, ein neuer Kompressorraum, eine Zisterne, ein Office und eine neue Rezeption. Dies alles soll bis Ende des Jahres fertig gestellt werden. Ebenfalls wird die Tauchbasis renoviert.

TAUCHEN MARIA LA GORDA

Der Besuch der Tauchbasis erfreut mich am meisten, denn vor allem sehe ich zunächst nur bekannte, strahlende Gesichter! „Hola Jantei“ aus irgendeinem Grund trage ich bei vielen Cubanern diesen Namen, denn Jan alleine reicht anscheinend nicht und Thies können sie nicht aussprechen. Heraus kommt Jantei… Einige nennen mich auch einfach „Dschan“, was ich auch lieb finde. Der dienstälteste, glatzköpfige Tauchlehrer Osvaldo drückt mich und ich drücke zurück. Seit 20 Jahren ist er schon in Maria la Gorda und kennt die Tauchgebiete wie andere ihre TV-Fernbedienung. „Letztes Mal hast du hier nur in Badehose getaucht“ lacht er, „wenn du das dieses Mal wieder machst, bist du berühmt“, schiebt er grinsend nach. Ich ziehe einen langen 5 mm Anzug vor, denn morgens ist es wirklich noch sehr frisch, und so vertue ich die Chance auf Heldentum.

Erfreulicherweise ist gerade eine Gruppe Argentinier abgereist, weshalb wir auf dem Tauchboot nur zu acht sind. Maria la Gorda hat vor sechs Monaten zwei nagelneue und ein fast neues Tauchboot bekommen – darüber freue ich mich sehr, denn vor einem Jahr haben wir viele Rückmeldungen von Gästen erhalten, dass die Boote und das Equipment veraltet sind. Mit den neuen Booten kamen auch über 40 neue, komplette Scubapro-Leihsets, einige davon noch originalverpackt in der Tauchbasis. Zusätzlich erklärt mir Osvaldo stolz, dass es über 100 neue Tanks gibt, sowie einen neuen BAUER-Kompressor und ca. 10 Tauchlampen. Das Taucherhotel Maria la Gorda hat Wort gehalten und versucht für cubanische Verhältnisse sehr schnell solche Kritikpunkte zu verbessern. Das macht mich wirklich sehr froh, denn Maria la Gorda ist so ein tolles Tauchgebiet, dass es schade wäre, würde es letztlich an solchen Dingen scheitern.

An Bord des Tauchboots beginnt Martín mit dem Briefing. Er ist ebenfalls seit ca. 15 Jahren in Maria la Gorda und war davor auf Cayo Largo. Sein Lachen geht übers ganze Gesicht und steckt sofort an. Sein Briefing ist lustig, er stellt die Crew vor und alle Taucher beklatschen jeden einzelnen. Sensationell – Cuba! Wir fahren zu Tauchplatz Nummer eins, der „Jardín sin Nombre“, also der Garten ohne Namen. Namen werden überbewertet, entscheidend ist unter Wasser. Martín verspricht uns ein schönes Riff auf mehreren Plateaus und viel Fisch. Ich kann es kaum erwarten, der lange, kalte Winter in Deutschland hat mich meeressehnsüchtig gemacht. Beim Hineinspringen freue ich mich sofort über meine 5mm und stelle überrascht fest, dass es 26,8 Grad hat. Zackzack geht es runter und beim Abtauchen sehe ich schon den 20 Meter tiefen Grund glasklar. Das ist Tauchen in Maria la Gorda: hier hat man durch die geschützte Bucht fast immer gute Sicht. Schon in den ersten zwei Minuten begegnen mir 3 Barrakudas, die ich noch zähle. Fünf Minuten später habe ich damit schon aufgehört, denn es sind unzählige. Gedanklich habe ich für mein Logbuch schon „Barrakudas ohne Ende“ gespeichert. Egal wo man hinsieht, Barrakudas! Einen sehe ich jagen, als er in einen Kleinfischschwarm hineinschießt. Als sich die Gruppe teilt, schwimme ich direkt auf einen Barrakuda zu – von vorne sieht er klein aus, aber als ich die Größe erkenne, drehe ich ab. Heute ist kein Tag für Helden. Um die Ecke flaniert ein dicker Zackenbarsch an der Riffkante entlang. Wieder ein Plateau weiter unten sitzt eine Schildkröte im Riff und beobachtet uns. Und wir sie. Sie ist groß und erhebt sich langsam aus den Korallen, schwimmt ebenfalls auf mich zu und ich gebe erneut nach. Verlieren kann auch charmant sein. Zwei Muränen und einige Barrakudas später haben wir 50 Minuten auf durchschnittlich 18 Meter verbracht und tauchen wieder auf. Hierbei erkenne ich, dass wir an einer Boje festgemacht wurden, was mir bei der Anfahrt noch gar nicht aufgefallen war. Martín erzählt ebenfalls voller Stolz, dass alle Tauchplätze in Maria la Gorda letztes Jahr mit Bojen versehen wurden. Ich bin echt erstaunt, denn das ist natürlich vorbildlich und zeigt wie ernst es die Basis mit dem Tauchtourismus meint. An Bord erzählen wir der anderen Tauchgruppe von unseren Sichtungen und speziell Steffen, ein Gast von uns, beißt sich in die Flosse, denn eine Schildkröte hat er sich seit Tagen gewünscht. Als ich Osvaldo „den Auftrag“ gebe, Steffen bei den weiteren Tauchgängen noch eine Schildkröte zu zeigen, lacht er erneut: „I may look like Buddha, but I am not a god!“ (Ich sehe zwar aus wie Buddha, aber ich bin kein Gott!)… Wie Recht er hat!

Nach dem Tauchgang geht es zurück ins Hotel, wobei die Fahrt zum entferntesten Tauchplatz in Maria la Gorda nur ca. 15 Minuten dauert – ein echter Vorteil. Insgesamt gibt es bis zu vier Tauchgänge täglich, inklusive Nachttauchgang.

ESSEN MARIA LA GORDA

Nach dem Tauchen gibt es erst mal was zu essen. Berühmt ist Cuba ja nicht gerade fürs Essen, allerdings bildet Maria la Gorda hier im Mittagsrestaurant eine Ausnahme. Es gibt zwei Restaurants, ein Buffet-Restaurant, wo man morgens und abends isst, und eben jenes À-la-carte Restaurant für die Mittagspause. Dort gibt es leckere Kleinigkeiten, wie mit Rum flambierte Shrimps, Pasta oder aber eine leckere Shrimps-Pizza. Das Buffet am Abend, muss man ehrlicherweise sagen, ist nicht sonderlich abwechslungsreich, vor allem weil der Cubaner offensichtlich nichts von Gewürzen hält. Der Hotelmanager hat mir zwar versprochen, dass das Essen im neuen Restaurant  bald besser werden soll, aber das würde ich an seiner Stelle auch sagen. Für das Frühstück habe ich mir eine deutsche Eigenheit erlaubt: ich habe mein Nutella-Glas von zuhause mit nach Cuba genommen. Die Pfirsich-Marmelade, die aussieht wie Stachelbeere-Creme kann mich maximal für 2 Tage gut in den Tag starten lassen. Während ich meine Pizza schnabuliere wartet ein deutsches Backpacker-Pärchen darauf, dass die mitreisenden Brasilianer endlich in die Gänge kommen, um abreisen zu können. Sie lachen dabei und sagen, in Cuba werden Zeiten in „ab“ und nicht in „um“  angegeben. Also man sagt nicht Abfahrt um 13 Uhr, sondern Abfahrt ab 13 Uhr – damit liegt man immer richtig.

STRAND MARIA LA GORDA

Am Nachmittag teste ich den Strand – eine verantwortungsvolle Aufgabe – und mache es mir auf den nagelneuen Strandliegen bequem. Der Strand in Maria la Gorda ist lang und breit, gesäumt von Palmen, so dass es viel Platz und viel Schatten gibt – ideal für einen entspannenden Nachmittag. Einzig was man leider sagen muss: der strenge Nordwind vor einigen Wochen hat leider mit den dazugehörigen Wellen etwas Sand weggenommen, so dass jetzt vorne Korallenblöcke zu sehen sind, wo vorher ein flacher schöner Einstieg ins Meer möglich war. Aktuell kann man nur an einigen Stellen und nicht überall einfach ins Wasser gelangen – aber es geht. Ein Schönheitsfehler… Die Tauchguides meinen, der freundliche Südwind brächte bald wieder etwas Sand zurück, aber vermutlich nicht alles. Ich genieße auf jeden Fall die absolute Ruhe – ohne Animation, Sonnenbrillenverkäufer und wummernde Bässe – und lausche dem Meeresrauschen. Einzig beim Blick nach oben in die Palmen, werde ich kurz skeptisch. Die Kokosnüsse machen einen recht reifen Eindruck! Als ich mich dann wenig später mit dem Manager austausche, erzähle ich ihm davon und schlage ihm vor, die Nüsse abzuschlagen und sie dann schön als „Virgin Coconuts“ zu verkaufen – eine schöne Erfrischung, die sicherlich viele Gäste mit Freuden annehmen würden. Er lässt das erst mal unkommentiert, aber am nächsten Tag sehe ich die ersten Gäste mit Kokosnüssen und Trinkhalmen in der Hand. Problem gelöst.

FAZIT MARIA LA GORDA

Insgesamt bin ich sehr froh, sagen zu können, dass die vorgenommenen und fast fertig gestellten Veränderungen gelungen und sinnvoll sind. Sie werden Maria la Gorda verbessern, und zwar in der Qualität. Ich hatte zwischendurch Bedenken, dass man vielleicht den bisherigen Weg verlässt und anstelle von Backpackern und Tauchern plötzlich versuchen würde, den Massentouristen nach Maria la Gorda zu bekommen. Diese Bedenken wurden aber sowohl vom Manager, der selbst Taucher ist, als auch von der Managerin der Hotelorganisation zerstreut. Maria la Gorda ist und bleibt ein Tauchhotel! Mit dieser Gewissheit reise ich gerne weiter, auch wenn ich wirklich tolle Tage dort hatte und gerne noch länger geblieben wäre.

ISLA DE LA JUVENTUD – SCHATZINSEL / HOTEL COLONY

Mein nächstes Ziel ist ein Klassiker: das Hotel Colony auf der Schatzinsel, (korrekterweise „Isla de la Juventud“ oder zu Deutsch Insel der Jugend.) Hier gab es zuletzt einige Wechsel der Dachorganisation, weshalb es im Hotel zu einigen Ungereimtheiten bezüglich unseres Vertrages gekommen war. Im Ergebnis bedeutete dies, dass wir kurzzeitig keine Gäste mehr ins Hotel schicken konnten. Das war sehr ärgerlich und tat mir für das Hotel von Herzen leid, denn das Hotel selbst kann am wenigsten etwas für die Situation. So ist das in Cuba, die Organisation gibt vor und die Alternativen sind beschränkt bis nicht vorhanden. Das Colony ist mir persönlich besonders wichtig: Ich war bereits 15 Mal im Hotel Colony, ich kenne viele der Tauchguides schon von Anfang an, sprich seit 15 Jahren, und habe viele Freunde dort. Der dienstälteste Tauchguide Larry, der übrigens ebenfalls aussieht wie Buddha wie Osvaldo aus Maria la Gorda, sagt zu mir „Sohn aus Deutschland“ und ich darf ihn „Papa in Cuba“ nennen – mehr Verbundenheit geht nicht. Auch hier heiße ich Jantei“ und sogar der Busfahrer kennt mich.

Mein erster Besuch in Cuba führte mich direkt ins Hotel Colony. Es war damals zufälligerweise auch noch mein Geburtstag und ich wurde mit einer typisch cubanischen, über und über mit Zuckerguss verzierten Torte überrascht. Paula, die Dame an der Rezeption, war damals gerade 23 Jahre jung und erinnert sich noch genau, wie sie mich um Mitternacht im Zimmer anrief. Zwischendurch wurde mir sogar einmal der Managerposten angeboten, weil sich die Tauchcrew für mich ausgesprochen hat, aber leider musste ich ablehnen, ich habe ja bereits einen Job. Langer Rede kurzer Sinn, ich trage das Hotel in meinem Herzen, und auch wenn das abgedroschen klingt, es ist so. Entsprechend traurig hat mich die aktuelle Situation in der letzten Zeit gemacht. Ich musste es klären!

Der Cubana-Flug von Havanna nach Nueva Gerona, der Hauptstadt der Insel, ist jedes Mal wieder ein Erlebnis. Die in alle Richtungen heb- und senkbaren Sitze, der Snack, der aus einem Bonbon besteht, und das Klingeln der cubanischen Handys in Diskolautstärke noch beim Starten. Am Flughafen in Nueva Gerona erwartet mich dann eine Überraschung, die ich noch nicht kannte. Wir werden von einer Krankenschwester begrüßt, die Thermometer verteilt. Diese muss sich nun jeder Passagier unter die Achseln klemmen! Wer einen weißen Kittel trägt, genießt Autorität, und so machen brav alle mit. Schließlich wird jedem seine Temperatur vorgelesen und man weiß, dass man gesund ist. Der Hintergrund ist, dass es vor 3 Jahren wohl einen Cholera-Fall auf der Insel gab und seither die Vorsichtsmaßnahmen verschärft wurden.

Als ich im Hotel ankomme, fühlt sich alles an wie immer. Ich komme fast schon nach Hause! Paula ist an der Rezeption, die deutschsprachige Florinda begrüßt mich so herzlich, dass ich kurz alles geschäftliche vergesse und die Tauchguides lachen mir ihr typisches „Todo bien“ entgegen. Alles ist gut…

Die Anlage sieht prima aus, alles ist sauber und gepflegt, der Pool gibt mir im Glanz der Sonne sein sympathischstes Blau und die kalte cubanische (Tu)Cola schmeckt an der Bar hervorragend. Während ich so durch die Anlage schaue, denke ich das Gleiche wie jedes Mal: hier ist ALLES für einen tollen Tauchurlaub da! Es gibt zwei Zimmerkategorien, zum einen die Hotelzimmer, die erst vor ca. 2 Jahren komplett renoviert wurden. Alles ist neu und schön. Man hat dazu einen großen Balkon mit Blick aufs Meer. In anderen Ländern rechtfertigt das gerne mal einen Aufpreis von 50 %. Zum anderen gibt es die Bungalows, die vor ca. 10 Jahren komplett neu gebaut wurden und einfach nur super sind. Sie sind groß, Top ausgestattet und verfügen über eine tolle Terrasse, die offen ist und aufs Meer schaut. Beide Kategorien sind also top!

ESSEN HOTEL COLONY

Zum Mittagessen im Restaurant bestelle ich À la carte Rindfleisch mit gebackenen Süßkartoffeln und Reis. Bisher war das Restaurant immer ein Schwachpunkt im Colony, diesmal ist das Essen tadellos. Gustavo, der Kellner, spricht etwas Deutsch und freut sich über mein Feedback. Wir gehen sogar kurz in die Küche, damit ich Roberto, dem neuen Koch, direkt mein Lob aussprechen kann. Er freut sich noch mehr und ich sehe viele weiße Zähne. Als ich mit Kunden von uns spreche, die gerade vor Ort sind, bestätigen sie meinen Eindruck, dass die Küche bislang sehr gut ist. Dennoch muss man immer wieder den cubanischen Maßstab anlegen, nicht dass das falsch rüberkommt. Prima, es wäre ja super, wenn sich hier etwas verbessern würde. Ich hatte der Colony-Küche früher sogar schon leichte Rezepte aufgeschrieben, damit der Koch versteht, wie der europäische Gast sich hier vom Cubaner unterscheidet.

TAUCHEN SCHATZINSEL

Am Nachmittag bespreche ich mich mit der Hotelleitung, leider mit keinem konkreten Ergebnis, denn die neue Hotelorganisation hat sich noch nicht final geäußert. Wir können einen Wegweiser ausmachen, der dann hoffentlich so übernommen wird, aber das wird sich erst in ein paar Wochen zeigen. Die Hotelbelegschaft ist sehr traurig, dass ein eigentlich gutes Produkt aufgrund von „Problemen von oben“ an Fahrt verliert. Und zwar heftig an Fahrt verliert. Das merkt man den Leuten hier deutlich an. Die Cubaner sind fröhliche Menschen, aber wenn man ins Gespräch kommt, spürt man die Sorgen und den großen Wunsch, dass sie gerne wieder dahin möchten, wo sie hingehören, nämlich in die Liga der besten Tauchdestinationen der Karibik.

Zwei Österreicher erzählen mir von ihren Taucherlebnissen und sie kommen ins Schwärmen: „Steilabfälle… toll bewachsen… viel Fisch… spektakuläre Höhlen und Canyons… heute ein Hai…“ Das freut mich zu hören, denn natürlich ist die Gefahr da, dass man bei so vielen Besuchen die Objektivität verliert und ich habe die Schatzinsel immer als außergewöhnlich gutes Tauchziel empfunden. Alle unsere Kunden sehen das genauso! Die Österreicher fügen an „für uns ist das super hier, kein Remmidemmi, sondern alles ist aufs Tauchen ausgerichtet und die Tauchguides sind super.“ Genau das ist die Schatzinsel, ein super Tauchziel!

Am Pool, der ebenfalls schön hergerichtet wurde, lasse ich den Tag ausklingen. Die zwischenzeitlichen basslastigen Lieder des Reggaeton sind traditionellen cubanischen Rhythmen gewichen und so schmeckt der Sundowner noch mal besser. Schließlich kommt aber einer der Haken der Schatzinsel ins Spiel. Man muss man in der Dämmerung zwingend nach drinnen gehen oder lange Sachen tragen, denn die Sandfliegen richten einen sonst übel zu. Tagsüber ist das gar kein Problem, wenn die Sonne aber untergeht, muss man aufpassen, sonst sieht man so aus wie früher als Kind, wo es noch richtige Sommer (mit Mücken) gab.

TAUCHBASIS SCHATZINSEL

Als ich die Tauchstation besuche, treffe ich endlich meinen cubanischen „Papa“: Larry. Sein Lachen ist so groß wie sein Herz und sein Bauchumfang. Larry ist eine Attraktion und eine Institution im Colony. Ihm kann man die Laune nicht vermiesen, denn er sieht immer das positive. Die Umarmung ist lang, obwohl er kein T-Shirt trägt, und ich freue mich unendlich ihn wiederzusehen. Die Tauchbasis hat ein neues Speedboot für ca. 15 Taucher bekommen, dazu wurde ein älteres, größeres Tauchboot renoviert. Man versucht hier alles, um das Tauchen hoch zu halten. Die anderen Tauchguides wie Rodrigo – ein mächtiger Mann, der gut und gerne Wrestler sein könnte – oder Wladimir sind ebenfalls schon eine gefühlte Ewigkeit hier. Ich kenne tatsächlich keinen Taucher, der sagt, dass diese Jungs nicht herausragende Tauchguides sind. Auch durch sie wird das Tauchen auf der Schatzinsel zum Erlebnis. Auf der Rückfahrt zum Hotel, die eigentlich nur 3 Minuten dauert, bleibt der Bus plötzlich stehen. Orlando, unser Busfahrer, springt sofort raus, um ihn zu reparieren, aber nach einigen Versuchen kapituliert er – irgendein Kleinteil ist kaputt. So laufen wir alle die restlichen paarhundert Meter zum Hotel. Aber Larry lacht trotzdem und krempelt sein T-Shirt über seinen Buddha-Bauch. Das ist eben Cuba!

WIEDERSEHEN MIT JHANN CARLOS

Zum Ende meines Aufenthalts auf der Schatzinsel besuche ich noch eine befreundete Familie in Nueva Gerona. Wer schon länger meine Reiseberichte liest, erinnert sich vielleicht, dass ich zufällig vor einigen Jahren eine cubanische Tennisschule entdeckt und hier auch das größte Talent der Insel kennen gelernt habe. Sein Name ist Jhann Carlos und er ist mittlerweile 15 Jahre alt, bei 66kg immerhin 1,85m groß und die Nummer 5 in Cuba in der Kategorie unter 18 Jahren. Immer wieder waren Kunden so nett und haben Equipment für uns mit zur Schatzinsel gebracht, um die Tennisschule zu unterstützen. Hier werden Schläger mit Fischernetzfaden bespannt, wenn keine Tennissaiten zu bekommen sind. Wenn eine Saite gerissen ist, wird der Schläger nach Havanna zur Bespannung geflogen. Es ist also alles nicht so leicht, weshalb diese Leistung von Jhann Carlos nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Auch hier sind die Aufregung und die Freude des Wiedersehens groß! Mit der Familie hat sich ein freundschaftlicher Kontakt entwickelt und alle warten gespannt auf das Match zur Standortbestimmung gegen mich. Papa Eduardo senior reibt sich die ganze Zeit die Hände, während Oma Rosalba ein unglaubliches Mittagessen auf den Tisch zaubert. Es ist so lecker, ich vergesse das Match und schlage mir den Bauch voll, sogar bei der Nachspeise, die aus fantastischem Flan besteht, greife ich ordentlich zu. Leider gehe ich angeschlagen in das Match, aber Jhann Carlos ist zu einem super Spieler geworden und donnert mir die Aufschläge um die Ohren. Toll zu sehen, wie sich der Junge entwickelt hat und wie sympathisch bescheiden er dabei geblieben ist. Ich verliere knapp aber verdient und wir sprechen danach noch ca. 2 Stunden über seine Verbesserungsmöglichkeiten. Es macht Spaß zu sehen, wie viel Herz die Familie hier investiert und wie viel sie am liebsten zurückgeben möchten. Es ist ein traumschöner Tag bei der Familie und der Tennisschule und die Verabschiedung schmerzt. Dafür darf ich viel, viel Wärme in meinem Herz mitnehmen und ich bin gespannt auf die Ergebnisse von Jhann Carlos bei den nationalen Meisterschaften im April.

HAVANNA

Für den Rückflug nach Havanna bin ich, wie vorgeschrieben, 2 1/2 Stunden vor Abflug am Terminal, die lange Wartezeit ist leicht nervend. Als es dann endlich losgehen soll, wird über einen blechernen, natürlich viel zu lauten Lautsprecher in monotonem Tonfall eine Verspätung durchgegeben, was die wartenden Cubaner relativ regungslos weiter in einen Fernsehgerät starren lässt, in dem irgendein Baseball-Spiel übertragen wird. Baseball ist hier wie gesagt eine große Nummer. Lediglich ein Franzose und ich sind doch etwas mehr genervt, aber gut. Man sollte wissen, dass Zeit in Cuba in etwa die Bedeutung genießt wie bei uns ein Eiskratzer im Sommer. Als es dann los geht und wir endlich nach Havanna fliegen, freue ich mich einfach nur auf mein Hotelbett, denn es ist mittlerweile spät geworden. Mein Transferfahrer ist leider nicht mehr da, um mich abzuholen, vermutlich war das Baseballspiel so spannend, dass er nicht von der Couch hoch gekommen ist, oder er hatte nach der Verspätung schlicht keine Lust mehr zu warten. So ist das in Cuba. Ich nehme mir ein Taxi und freue mich als ich im Hotel um 1 Uhr nachts lächelnd empfangen werde und sogar noch einen kleinen Sprachkurs geben darf die Rezeptionistin lernt gerade fleißig deutsch.

Am nächsten Tag steht Havanna auf dem Programm. Ich will mal wieder ein paar neue Hotels in der Altstadt besichtigen. Zunächst regnet es, dann verziehen sich die Wolken und binnen einer Stunde hat sich das Bild der Stadt komplett verändert. Das Licht ist warm, die Sonne angenehm und die Leute sind sofort auf der Straße. Ein Straßenstand, der Piña Colada verkauft, ist schwer belagert, genauso wie das Schokoladen-Museum! Die Hotels, die ich mir ansehe, sind wirklich besonders, stilvoll und ansprechend.

Da wäre beispielsweise das Hotel Valencia, klein und gemütlich, mit schönem, bepflanztem Innenhof und atmosphärischem Café. Die Zimmer sind traditionell, so wie man es in der Altstadt von Havanna erwarten würde. Mir gefällt das sehr! Vor allem die Innenhöfe haben es mir angetan und davon gibt es in der Altstadt von Havanna reichlich. Es lohnt sich immer mal einen Blick in die Gasse ums Eck hinein zu werfen, denn es verbergen sich oft besondere Schätze darin. Es macht einfach Spaß, durch die Gassen zu schlendern, eine Tüte Erdnüsse an der Ecke in eingewickeltem Papier zu kaufen und umringt von Palmen und hängenden Pflanzen in einem Innenhof einen Kaffee zu trinken. Oft hört man Musik, aber nicht wie in überzeichneten Imagevideos, überall und laut, sondern mal hier mal da aus einem Seitenfenster. Mir gefallen vor allem die Balkone von Havannas Altstadt, denn sie spiegeln irgendwie das Bild sehr gut wieder. Mal alt und nahezu zerfallen, mal neu und bunt gestrichen. Denn eines ist klar, die Altstadt von Havanna zeigt wie sich eine Stadt von innen heraus scheinbar auflösen kann. Überall bröckelt der Putz, löst sich Zement oder es fehlen ganze Wände. Hier und da wird renoviert und gearbeitet, aber das Gesamtbild spiegelt Zerfall wieder – allerdings hat das was. Klingt paradox, ist aber so. Im Kern der Altstadt gibt es fast nur kleine Gassen, wo ab und zu mal eine Fahrrad-Rikscha vorbei kriecht – wirklich schnell fahren diese nicht – aber im Zentrum, also rund um das Capitol ist richtig Betrieb. Dort findet man auch die so oft fotografierten Oldtimer in ihrer ganzen Pracht. Liebevoll gepflegt, aufwendig poliert und noch viel besonnener zusammengehalten. Es kostet den Cubaner ein Vermögen, die wirklich schönen amerkanischen Straßenkreuzer so verkehrstüchtig zu erhalten. Oldtimer-Fahrten werden hier immer beliebter, vor allem weil sie mittlerweile sehr gut möglich sind. Wir bieten dies im Übrigen auch an, sei es ab dem Flughafen zum Hotel oder eine Stadtrundfahrt im Oldtimer-Cabrio – alles ist möglich und eine schöne Besonderheit in Cuba. Ich treffe einen stolzen Besitzer, der sich zuerst kritisch, dann aber doch gerne mit mir und seinem gelben Prachtexemplar ablichten lässt. Das Capitol in Havanna ist beeindruckend – immer wieder. Die Kopie zu dem Original in Washington wirkt im Abendlicht majestätisch und erhaben – trotz der Baseball spielenden Kinder im „Vorgarten“. Etwas weiter fällt mein Blick in einen unscheinbaren Raum mit großer offener Front, ohne Fenster. Die Musik vibriert und drinnen tanzen drei cubanische Paare Salsa. Ich muss einfach hinsehen, denn es ist perfekt. Diese Bewegungen, ganz entspannt und locker und dennoch präzise passend. Scheinbar gibt es anatomische Unterschiede zu uns Deutschen, denn die Cubaner müssen ein paar Lendenwirbel mehr haben, anders kann ich mir diese Hüftbewegungen nicht erklären. Es sieht einfach toll aus. Nicht auszudenken, wie ich da auf der Tanzfläche peinlich herum hüpfen würde, gegenüber diesen taktvollen und pulsierenden Tanzbewegungen. Beeindruckend!

Auf dem Rückweg ins Hotel fällt mir erneut ein aufwendig gestalteter Platz am Malecón, der Uferpromenade, auf. Der Taxifahrer auf dem Hinweg meinte es sei ein „plaza de música“ und untermalte seine Aussage mit einer Luftgitarre, quasi als Bestätigung. Das schien mir nicht plausibel, weshalb ich den anderen Taxifahrer jetzt nochmal frage. Seine Antwort hat mit der des anderen Fahrers gar nichts zu tun. Denn der Patz befindet sich direkt gegenüber der Schweizer Botschaft, die auch als Ersatz-US-Botschaft fungiert, und wird als Anti-imperialistische Tribüne José Martí“ bezeichnet. So geht Protest auf cubanisch. Mein Hotel Presidente, welches wir auch als Zwischenübernachtungshotel für unsere Kunden buchen, sieht im Abendlicht große Klasse aus.

Abends gehe ich in ein sogenanntes Paladar, eine Art Privatrestaurant, im Stadtteil Vedado. Es nennt sich „Starbien“, abgeleitet von estar bien“, frei übersetzt „es sich gut gehen lassen“. Über zwei Etagen sitzt man gemütlich auf dem Balkon bzw. auf der Terrasse oder drinnen, jeweils klassisch aufgedeckt. Der Service ist toll, das Essen fantastisch und die Preise unglaublich fair. Hier hinterlässt Cuba zum Schluss nochmal einen fantastischen kulinarischen Eindruck – völlig unerwartet! Wie gesagt, es lohnt sich immer wieder, Dinge zu probieren, und um die Ecke herum zu kucken.

FAZIT CUBA

Cuba ist unglaublich – in jeder Hinsicht! Auf der einen Seite so interessant und wunderschön, auf der anderen so nervend ohne jedes europäische Zeitgefühl, was aber auch wieder toll ist. Cuba ist einzigartig, vor allem wegen der Menschen. Es wird gelacht, getanzt, der Kopf ausgeschaltet und der Moment genossen. Diese Freundlichkeit und Herzlichkeit unter den noch immer schwierigen Umständen… wow! Das Land umgibt eine Magie, die mich immer wieder neu fesselt, auch noch beim 19ten Mal. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Reise in meine zweite Heimat.

KOMMEN WIR ZUM ENDE…

Und damit möchte ich meinen Reisebericht beschließen und hoffe, dass euch meine Erzählungen gefallen haben. Für mich war es eine tolle Reise nach Cuba mit tollen Erlebnissen.

Wie immer, freue ich mich über Kommentare, Kritik oder Anregungen – allein schon wegen eurem Feedback macht es mir Spaß diese Reiseberichte zu verfassen. Und dabei ist es egal, ob diese positiv oder kritisch sind, es ist immer interessant zu erfahren, wie ihr meine Erzählungen empfindet.

Alles Gute und herzliche Grüße

Euer

Johnny Bongo