Reisetipps Curacao

  • Curacao ist ein perfekter Tipp für „Karibikanfänger“, denn die Insel gehört politisch zu den Niederlanden. Sprich, der Sprung ist vielleicht nicht zu groß.

  • Es gibt hier über 30 traumhafte Strände mit puderzuckerweißem Sand und knallblauem Wasser.

  • Die UNESCO-geschützte Altstadt von Willemstad begeistert mit ihren bunten Kolonialhäusern und der berühmten Pontonbrücke.

  • Idealerweise nimmt man sich für die Insel einen Mietwagen, denn es gibt sehr viel zu entdecken und zu erleben.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Curacao – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Ich werde so oft nach Reisetipps gefragt und gerade wenn es um die Karibik geht, empfehle ich meistens als Erstes die wunderschöne Insel Curacao.  Aus folgenden Gründen:

  1. Ab Deutschland gehen sehr viele Flüge nach Curacao und die Reisedauer ist relativ gering.
  2. Durch die niederländische Prägung ist es nicht „zu exotisch“ und gerade als Langstrecken-Beginner ist Curacao das perfekte Einsteiger-Ziel.
  3. Die Mischung ist perfekt: tolle Strände, warmes Wasser, zahlreiche großartige Restaurants, eine schöne Hauptstadt, viele Freizeitmöglichkeiten…
  4. Erfreulicherweise ist das Wetter eigentlich ganzjährig sehr gut und unterliegt keinen echten saisonalen Schwankungen.
  5. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr fair.
  6. In Sachen Hotels gibt es für jeden Geschmack etwas – von einfachen Appartements bis hin zu gehobenen Hotels.

Hier habe ich die wichtigsten Punkte für euch zusammengestellt:

  • Generell
    Curacao ist die größte der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) und liegt nur rund 65 Kilometer vor der Küste Venezuelas in der südlichen Karibik. Sie ist gehört als autonomes Land zum Königreich der Niederlande. Die Hauptstadt von Curacao ist Willemstad.
  • Wann ist die beste Reisezeit für Curacao?
    Generell ist Curacao ein Ganzjahresziel. Ich war insgesamt fünfmal zu unterschiedlichen Zeiten auf Curacao und hatte eigentlich immer gutes bis sehr gutes Wetter. Selbst in den vermeintlich eher nicht so guten Monaten Juli oder November.
    Auf dem Papier ist die beste Reisezeit für Curacao in der Trockenzeit von Januar bis Mai. In diesen Monaten ist das Wetter sonnig und warm, die Luftfeuchtigkeit niedriger und Regen selten.
    Der große Vorteil ist, dass Curacao außerhalb der Hurrikanzone liegt, so dass auch die Monate Juni bis Dezember sehr schön, aber es kann ein wenig mehr regnen und es ist dadurch teils ein wenig schwüler.
    Aber nochmal, ich würde jederzeit nach Curacao reisen – egal welcher Monat.
  • Wie groß ist der Zeitunterschied nach Curacao?
    Im europäischen Winter (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz) beträgt die Zeitverschiebung -5 Stunden.
    Im europäischen Sommer sind es -6 Stunden.
  • Wieviel Zeit sollte ich für Curacao einplanen?
    Für Karibikziele sind zwei Wochen natürlich immer eine schöne und angemessene Dauer. ABER, ich war auch schon nur für eine Woche auf Curacao, ganz einfach, weil die Anreise so unkompliziert ist. Und mit „nur“ fünf Stunden Zeitverschiebung ist die Differenz auch nicht schlimm.
    Wenn man ein wettersicheres Ziel für einen kürzeren Zeitraum im Frühjahr oder Herbst sucht, ist Curacao auf jeden Fall eine gute Wahl.
  • Welche Währung gilt auf Curacao?
    Auf Curacao gilt der Niederländische-Antillen-Gulden (ANG) als offizielle Währung. Der Kurs ist fest an den US-Dollar gebunden (1 USD ≈ 1,79 ANG) und US-Dollar werden nahezu überall als Zahlungsmittel akzeptiert.
    Ich habe zuletzt fast alles mit Kreditkarte bezahlt, aber in kleineren Supermärkten ist Bargeld oft praktischer.
  • Welche Sprache wird auf Curacao gesprochen?
    Auf Curacao werden vier Sprachen offiziell und häufig gesprochen:
    Niederländisch – Amtssprache für Verwaltung, Schulen und offizielle Dokumente.
    Papiamentu – eine kreolische Sprache mit Einflüssen aus Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch und Afrikanischen Sprachen; im Alltag am meisten genutzt.
    Englisch – weit verbreitet, besonders im Tourismus und Geschäftsleben.
    Spanischwird von sehr vielen Einwohnern gesprochen, vor allem durch die Nähe zu Venezuela.
    Mit Englisch kommt man aber wunderbar klar!
  • Wie bewege ich mich auf Curacao?
    Ich würde immer empfehlen einen Mietwagen mitzubuchen! Idealerweise sogar für den ganzen Zeitraum, denn das kommt oftmals günstiger, als nur für vereinzelte Tage. Meine Empfehlung wäre eine Buchung über sunnycars – hier habe ich immer sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Natürlich kann man auch „nur“ in seinem Hotel bleiben und gelegentlich mal Ausflüge einbauen, aber die Insel bietet so unglaublich viel, dass es (fast) schade wäre, wenn man sich zu sehr ans Hotel „bindet“. Mit einem Mietwagen ist man flexibel, ihr könnt abgelegene Strände und Sehenswürdigkeiten erreichen und die Insel bequem erkunden. Die Straßen sind (größtenteils) asphaltiert und das Fahren ist unkompliziert, da ganz normal Rechtsverkehr herrscht.
  • Gibt es öffentliche Verkehrsmittel?
    Es gibt zwar Busse („Konvoi“), aber diese fahren recht unregelmäßig, decken nicht alle Strände ab und sind generell für Ausflüge eher unpraktisch. Taxis sind vorhanden, aber relativ teuer und meist nicht spontan verfügbar.
  • Macht eine Kombination Sinn?
    Ein für mich ganz wesentlicher Punkt, denn die perfekte Reise nach Curacao würde für mich so aussehen, dass ich eine Woche im Osten bleibe und eine Woche in den Westen gehe. Die Trennlinie ist hierbei die Hauptstadt Willemstad. Als Beispiel würde sich im Osten das Hotel Lions Dive anbieten und im Westen die Sun Reef Appartements. So deckt man beide Seiten der Insel ab und spart sich einiges an Fahrtzeit.
    Ansonsten kann man Curacao auch sehr gut mit der Nachbarinsel Bonaire kombinieren. Hierbei ist es sogar möglich nach Curacao zu fliegen und ab Bonaire zurückzureisen – oder umgekehrt.
  • Was beutetet das Wort „Dushi“?
    Ihr werdet auf einer Reise nach Curacao auf jeden Fall an irgendeiner Stelle über das Wort „Dushi“ stolpern. Im Papiamentu, der lokalen Sprache, bedeutet „dushi“ so viel wie „süß“, „lieblich“ oder „schön“. Es wird aber auch liebevoll für Menschen, Essen, Momente oder Dinge verwendet, die einem besonders gefallen. Sprich, dieser charmante Ausdruck kann für so ziemlich alles verwendet werden – egal ob ein leckeres Gericht, eine besonderer Moment oder einfach der entspannten Insel-Vibe. Ich habe gelernt, mit „dushi“ bringt man auf herzliche Art Wärme und Wertschätzung zum Ausdruck.

Die besten Spots auf Curacao

Folgend nun die verschiedenen Spots und Sehenswürdigkeiten auf Curacao mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.

Von der Reihenfolge der besten Spots habe ich mit der Hauptstadt Willemstad begonnen und mich dann von Ost nach West orientiert. Sprich ich habe nicht danach sortiert, ob es sich um eine der Top-Attraktionen der Insel handelt oder 0b es eine weniger interessante Location ist.

Willemstad

Willemstad ist eine Stadt, die ich mit sehr viel Freude und einem großartigen Flair verbinde – fröhlich, farbenfroh und voller karibischem Flair. Die pittoresken Giebelhäuser im niederländischen Kolonialstil, liebevoll „Klein Amsterdam“ genannt, strahlen in allen erdenklichen Pastellfarben und machen die Altstadt zu einem echten Bilderbuchmotiv.


Willemstad besteht aus mehreren Stadtteilen, wovon man vor allem Punda und Otrabanda gesehen haben sollte. Dazu weiter unten mehr.

Die Stadt gilt als eine der schönsten Städte des karibischen Raums und zählt sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Punda

Vom Wasser aus gesehen auf der rechten Seite, befindet sich mit dem Stadtteil Punda der touristischere Bereich von Willemstad. Die weltbekannte Häuserfront direkt am Wasser ist ganz klar das beliebtes Foto auf Curacao…

Aber auch die Gassen dahinter sind äußerst sehenswert, denn zwischen den bunten Fassaden verbergen sich kleine Boutiquen, gemütliche Cafés und charmante Hotels. Willemstad ist wieder einmal eine Stadt, die ohne eine Liste klassischer Sehenswürdigkeiten auskommt, sondern dazu einlädt, sich treiben zu lassen, den Blick immer wieder schweifen zu lassen und die Atmosphäre bei einem entspannten Bummel durch ihre malerischen Gassen zu genießen.

Otrobanda

Im Stadtteil Otrobanda („die andere Seite“ – gemeint ist die gegenüberliegende Seite des Stadtteils Punda) befindet sich in dem historisch bedeutsamen Hotel Kura Hulanda ein sehenswertes Inselmuseum, welches die Sklavenvergangenheit der Insel eindrucksvoll dokumentiert.

Bunte Häuser, enge Gassen und lebendige Street Art verleihen dem Viertel eine kreative, leicht verträumte Atmosphäre.

Königin-Emma-Brücke

Das heimliche Wahrzeichen der Insel ist die charmante Pontonbrücke direkt am Eingang der Bucht, die die beiden Stadtteile Punta und Otrobanda miteinander verbindet.

Das besondere bei dieser Brücke ist, dass sie auf dem Wasser schwimmt und durch ein Leitboot schwenkbar ist. Wenn also ein Schiff oder Frachter in die Bucht von Willemstad einfahren möchte, ertönt ein Klingelton, der den Brückengängern signalisiert, dass diese in Kürze schließt und geschwenkt wird. Wenn man möchte, kann man währenddessen sogar auf der Brücke bleiben, was durchaus ein schöner Spaß ist.

Queen Juliana Bridge

Aber Willemstad hat nicht nur eine bekannte Brücke, denn die zweite imposante Brücke thront quasi über der Stadt. Sie ist nämlich so hoch, dass unter ihr Schiffe hindurch fahren können!

Mit ihrer eleganten, hohen Bogenkonstruktion überspannt sie den Hafen und bietet spektakuläre Ausblicke auf die bunten Häuser der Stadt und die vorbeiziehenden Schiffe. Ich finde es jedes Mal wieder großartig über die Brücke zu fahren, um das lebendige Treiben von Willemstad aus der Vogelperspektive zu genießen.

Pietermaai

Wer es etwas authentischer und mag, ist in einem der ältesten und lebendigsten Viertel in Willemstad genau richtig. Der bunte Mix aus historischen Gebäuden, trendigen Cafés und kleinen Kunstgalerien ist wirklich ausgesprochen unterhaltsam. Hier spürt man das authentische, kreative Flair von Curaçao fernab der typischen Touristenpfade. Besonders abends erwacht Pietermaai zum Leben, wenn die Straßen von Musik erfüllt sind und Einheimische sowie Besucher gemeinsam die entspannte Atmosphäre genießen.

Anmerkung zum Besuch von Willemstad

Ein großer Anteil des Tourismus auf Curacao kommt von Kreuzfahrtschiffen. Wenn ein solch schwimmendes Hotel in Willemstad anlegt (oder sogar mehrere), verändert sich das Wesen der Stadt natürlich spürbar.

In der Hauptsaison gibt es nicht allzu viele schiffsfreie Tage, aber es lohnt sich definitiv einen Blick in den Kreuzfahrtkalendar zu werfen, um vielleicht doch einen entspannteren Tag ohne die einfallen Touristenmassen zu erwischen.

Tugboat Beach

Tugboat Beach auf Curaçao ist ein durchaus besonderer Spot und ein Geheimtipp für Schnorchler.

Direkt vor der Küste liegt auf einer Tiefe von kaum fünf Metern das namensgebende, versunkene Schlepperboot, umgeben von bunten Korallen und neugierigen Fischen. Aufgrund der geringen Tiefe ist dieser Platz auch für Tauchanfänger und Schnorchler geeignet. Das kleine Wrack wird schon von weitem durch die einstrahlende Sonne bühnenreif in Szene gesetzt.

An Land sorgt die lässige Beachbar mit Hängematten, bunten Schildern und kühlen Drinks für echtes Insel-Feeling. Zugegeben die Kulisse ist etwas eigen, aber irgendwie auch so besonders und nicht so überlaufen, dass es schon wieder Spaß macht…

Jan Thiel Beach

Die Jan Thiel Bay ist durch die sehr östliche Lage recht schwer zu erreichen, aber dennoch einer der beliebtesten und schönsten Küstenabschnitte der Insel.

Am breiten, gepflegten Strand reihen sich stilvolle Resorts, Beachclubs und Boutique-Hotels, die von luxuriös bis familiär reichen. Durch die vielen Restaurants und Bars mit internationaler und karibischer Küche herrscht hier immer eine szenige Atmosphäre und vor allem abends wird der Strand zu einem echten Hotspot. Ich habe hier einmal eine großartige Beachparty mit Blick auf den leuchtenden Sonnenuntergang erlebt…

Wer Wassersport jeglicher Art mag, wird hier ebenfalls sehr happy sein: Von Tauchen und Schnorcheln über Stand-up-Paddling bis hin zu Segel- und Bootstouren, das Angebot ist hier sehr umfangreich.

Die ausgesprochen schöne Bucht hat jetzt mit der ursprünglichen Karibik zu tun, aber wer einen stilvollen, angenehmen Beachtag einlegen möchte, ist in der Jan Thiel Bay genau richtig.

ANMERKUNG: Es gibt hier einige klasse Hotels! Meine Empfehlung wäre eines in der zweiten Reihe zu nehmen (wie zB das Moreno Resort), denn am Strand ist man sowieso ein wenigen Gehminuten.

Mambo Beach

Diesen Bereich der Insel findet man vermutlich richtig klasse oder komplett drüber!

Im Ostteil der Stadt (direkt bei dem Hotel Lions Dive) befindet sich mit dem Mambo Beach nämlich ein sehr touristischer Bereich mit stilvollen Restaurants und filmreifen Beachbars. Bitte nicht falsch verstehen, alles ist hier durchaus stilvoll angelegt, aber es eben „viel“. Wer es gerne ruhiger mag, ist hier sicherlich nicht komplett richtig, aber erlebt haben kann man den Mambo Beach durchaus mal. Mann kann hier sehr gut einen Cocktail während dem Sonnenuntergang genießen und danach in einem der vielen Restaurant sehr gut zu Abend essen.

Oder aber man kann auch gut und gerne einen kompletten Strandtag einplanen, denn der Mambo Beach bietet hervorragende Bademöglichkeiten.


Am östlichen Ende des Mambo Beach findet man mit dem Curacao Sea Aquarium noch ein schönes Highlight für Familien. Vor allem die Delfine sind hier die Hauptattraktion, aber es gibt noch einige weitere Meeresbewohner zu bestaunen. Ich bin als Taucher ja nur sehr bedingt ein Fan von solchen Einrichtungen, ich verstehe aber, dass das für Kinder und Familien eine sehr schöne Möglichkeit ist diese tollen Tiere mal aus nächster Nähe zu erleben.

Landhuis Chobolobo

Curacao ist ja auch für seinen Blue Curacao-Likör bekannt! Dieser Begriff ist allerdings keine geschützte Herkunftsbezeichnung ist, so dass Liköre mit dem Namen auf der ganzen Welt hergestellt werden. Besonders hierbei ist, dass man den Curacao automatisch mit einer blauen Farbe verbindet, dabei handelt es sich um einen Orangenlikör, dessen „geeignetste“ Früchte aus Curacao stammen. Daher ist der Likör in seiner ursprünglichen Farbe auch nicht blau sondern orange!

Und hier kommt das Landhuis Chobolobo ins Spiel, denn es ist so etwas wie die flüssige Schatzkammer Curaçaos! Hier wird er nämlich hergestellt, der berühmte Blue Curaçao-Likör. Schon beim Betreten weht einem ein Hauch von Orangenaroma um die Nase.

Ihr könnt auf einer unterhaltsamen Tour sehen, wie aus unscheinbaren Laraha-Orangen und ein bisschen Magie dieser knallblaue Inselklassiker entsteht – und natürlich wird auch fleißig probiert.

Strand Pirate Bay

Die Pirate Bay ist einer meiner Lieblingsorte und immer einer meiner ersten Tipps. Dieser kleine, eher versteckte Strandbereich ist nicht nur ein schöner Badeort, sondern man kann hier vor allem richtig tolle, typisch karibische Abende am Strand bei einem Cocktail verbringen.

Es mehrere, rustikale Strandbars und -restaurants, wo der „Sundowner“ besonders gut schmeckt und man mit Sitzplatzglück nur wenige Meter vom Meer entfernt Abendessen kann.

Eines meiner Lieblingsrestaurant ist die Pizzeria Tomates, vor allem natürlich weil die Pizza hervorragend schmeckt, aber auch weil sich ein Abend hier wie eine traumhafte Sommernacht anfühlt.

Die Pirate Bay ist im Übrigen nicht weit entfernt von den Sun Reef Appartements – einer meiner Hoteltipps!

Strand Porto Marie

Wenn ihr auf der Suche nach einem karibischen Traumstrand seid, dann werdet ihr beim Strand Porto Marie fündig. Was für eine wunderschöne Bucht…

Aber der Reihe nach! Zunächst einmal muss man sagen, dass sich der Strand auf einem Privatgrundstück befindet und man deshalb eine kleine Eintrittsgebühr an einem Kassenhäuschen bezahlen muss. Dafür ist dann der Parkplatz kostenlos und es gibt einen klasse Aussichtsturm direkt hinter dem Strand, so dass man auch ohne Drohne richtig tolle Fotos machen kann.

Generell gibt es auf Curacao nur recht wenige Strände dieser Art, die über eine Gaststätte, Duschen und Toiletten verfügen und Porto Marie ist einer davon. Tatsächlich fand ich das Restaurant sogar überraschend gut und der Service war ebenfalls prima – besonders wegen dem sehr freundlichen Personal.

Wer möchte, es gibt auch eine Tauchschule, bei der man sich gegebenenfalls Schnorchelquipment leihen kann. Denn das lohnt sich hier mal so richtig. Das Wasser ist klar und es gibt jede Menge Fische am vorgelagerten Riff.

Der Strand selbst ist an einigen Stellen sehr angenehm feinsandig und an anderen wiederum etwas koralliger.

Die Strandliegen kosten ein wenig, aber nicht übertrieben viel. Wer mag, am oberen Rand ist etwas ruhiger.


VORSICHT VOR SCHWEINEN! Das klingt lustig, ist es irgendwie auch, allerdings können die frei umherlaufenden Schweine auch manchmal etwas aufdringlich sein. Gerade wenn man etwas zu Essen in seinen Taschen dabei hat…

Strand Cas Abao

Ein kleines bisschen weiter nordwestlich befindet sich schon der nächste, absolute Traumstrand! Der Cas Abao ist ganz sicher einer schönsten Strände im Westen von Curacao und ein echtes Top-Ziel. Ich denke, die Bilder sprechen für sich – das türkisblaue Wasser ist lächerlich schön.

Es handelt sich um einen sehr breiten Sandstrand, der flach hineinläuft und mit zahlreichen, schattenspendenden Palmen gesäumt ist. Gerade weil sich hier so viele Pflanzen befinden, wirkt die Bucht ein klein wenig atmosphärischer als der Porto Marie. Aber keinesfalls falsch verstehen, beides sind wirklich fantastische Badeorte!

Auch hier findet ihr eine ansprechende Gastronomie, samt Toiletten, Duschen und Parkplätzen, so dass man hier wunderbar einen ganzen Tag verbringen kann.

Ähnlich wie beim Porto Marie kann man hier ebenfalls wunderbar schnorcheln und tauchen.

Ach ja, und eine kleine Eintrittsgebühr muss auch hier entrichtet werden.

Strand Lagun

Eher ein kleiner Insidertipp ist der Strand Lagun oder Lagun Blau!

Von Klippen links und rechts (dort befinden sich Hotels) umgeben, bietet die einzigartige Bucht Lagun Blou mit ihrem flach hineinlaufenden Sandstrand ein ganz besondere Szenerie.

Der Strand eignet sich hervorragend zum Baden, und vor allem Schnorcheln und auch Tauchen, da man hier öfter das Glück hat Schildkröten zu sehen!

Direkt in der Lagune gibt es noch das karibische-lockeres Restaurant Discover Lagun, in dem man von Pizza, über Burger, Seafood, Wraps und weiteren Snacks alles bekommt, was das Herz begehrt. Vor allem der fangfrische Fisch ist immer richtig lecker…

Die anderer Bar Bahia oben auf den Klippen habe ich nicht probiert, aber ich denke, sie rundet das Angebot hier am Strand wunderbar ab.

Der Parkplatz ist kostenlos – Liegen und Sonnenschirme kosten allerdings etwas.

Strand Jeremi

Noch ein Insidertipp, der sicherlich am wenigsten frequentiert wird. Vielleicht der allerschönste Badestrand, aber ein richtig toller Tauch- und Schnorchelspot!

Hier gibt es keinerlei sanitäre Einrichtungen.

Strände Kleiner & Großer Knip

Hier im Westen reihen sich wirklich die Traumbuchten nur so aneinander. Diese beiden kostenlose Strände liegen ganz dicht beisammen und können deshalb auch wunderbar kombiniert werden.

Der Kleine Knip ist ein herrlich kleiner Sandstrand, der speziell unter der Woche oftmals ruhig und idyllisch ist. Ein wirklich träumerisch märchenhafter Ort.
WICHTIG! Hier gibt es keine Gastronomie und keine sanitären Einrichtungen.

Der Große Knip ist da deutlich erschlossener und auch weitläufiger, aber ebenfalls ausgesprochen schön und selten so richtig überlaufen (wenn dann am Wochenende). Vom Parkplatz aus hat man am Rand der Klippe eine tolle Aussicht und kann den Sonnenuntergang traumhaft beobachten. Hier gibt einen Kiosk am Strand, der allerdings – meiner Erfahrung nach – nicht sonderlich empfehlenswert. DAFÜR findet ihr am Parkplatz einen Foodtruck, der richtig tolle, lokale Sachen anbietet – vor allem die Smoothies waren großartig.

Bei beiden Stränden ist das Wasser zauberhaft türkisblau und man kann zudem sehr gut Schnorcheln. Zwei echte Top-Tipps auf Curacao!

Strand Grandi

Der Strand Playa Grandi war mal der Inbegriff eines Geheimtipps. Der Strand an sich ist nicht wirklich aufregend, aber unter Wasser gibt es dafür umso mehr zu sehen. Heute ist die Bucht allerdings ein allgemein bekanntes Highlight auf Curacao, das sich nur die wenigsten entgehen lassen wollen.

Der Grund sind die vielen Schildkröten, die man hier eigentlich recht zuverlässig sehen kann. Die vielen Fischer entsorgen nämlich immer mal wieder vom Boot aus ihre Fischabfälle, was die Schildkröten anlockt und mittlerweile recht standorttreu hat werden lassen.

Zwischen der schönen Steilwand (ein toller Tauchplatz!) und dem Ufer liegt ein relativ breiter, nicht sonderlich tiefer Sandbereich, in dem sich die vielen Schildkröten aufhalten. Solch eine Begegnung ist für Taucher und Schnorchler gleichermaßen ein ganz besonderes und wirklich wunderbares Erlebnis. Vor allem weil das Wasser so klar und die Sicht meistens auch sehr gut ist.

BESONDERER TIPP! Was vielleicht Schnorchler nicht unbedingt wissen, die Schildkröten kommen immer wieder an die Oberfläche und schnappen nach Luft. Seid also nicht hektisch, wenn ihr eine Schildkröte seid, sondern wartet lieber ein bisschen ab. Dann kommen sie nämlich meistens auch näher heran und mit etwas Glück kann man sie sogar dabei beobachten, wie sie ihren Kopf aus dem Wasser recken.

Meine Empfehlung: Seid früh morgens dort und bringt euer eigenes Equipment mit. Es gibt nicht allzu viele Parkplätze am Strand selbst und an der kurvigen Straße und mittags/nachmittags kann es hier richtig voll werden!

Christoffel Nationalpark

Der Christoffel Nationalpark ist Curaçaos größtes Naturabenteuer – und gleichzeitig ein perfekter Test, wie fit man wirklich ist.

Wer den höchsten Punkt der Insel, den Christoffelberg (375 Meter), erklimmen will, sollte früh starten, denn mittags wird es hier heißer als eine Holzofen. Unterwegs begegnet ihr Leguanen, bunten Vögeln und vielleicht sogar ein paar Ziegen, die euch mit einem mit „Was macht ihr denn hier?“-Blick anschauen.

Der Park besteht aus drei ehemaligen Plantagen und bietet drei Autorouten, sowie einen gut ausgezeichneten Wanderweg.

Egal wie ihr euch entscheidet, bb gemütliche Rundfahrt mit dem Auto oder schweißtreibender Aufstieg, am Ende gibt es als Belohnung einen 360 Grad-Blick über die Insel, der so schön ist, dass man fast vergisst, wie sehr man geschwitzt hat.

Shete Boka Nationalpark

Der Shete Boka Nationalpark ist Curaçaos wilder Küstenrebell! Hier tobt das Meer so richtig und wirkt wie eine Actionfilm-Kulisse –  mit den Wellen in der Hauptrolle. An gleich sieben Buchten krachen sie so spektakulär gegen die Felsen, Höhlen und Spalten der steilen Klippen, dass selbst der beste Soundeffekt dagegen verblasst. Ein Guide hat mal gesagt, hier zeigt Poseidon mal wer der Boss ist und ich finde das passt sehr gut.

Beim Spaziergang von Boka zu Boka (ein Boka ist im Papiamentu einfach eine kleine Bucht oder Einbuchtung an der Küste) begleitet euch das Rauschen der Brandung und der Duft von Salzluft. Es gibt auch schöne Aussichtspunkte an denen man dieses bizarre Wasserspiel sehr gut beobachten kann.

Ob ihr nun staunend auf die Gischt starrt oder versucht, das perfekte Foto zu schießen – Shete Boka ist ein Natur-Spektakel, das einem garantiert die Frisur zerzaust, und zwar in echter 4D-Küstenkino-Manier…

Meine besten Spot-Tipps auf Curacao auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Mein Hotel-Tipps für Curacao

Die Frage nach einem passenden Hotel in Curacao ist recht vielschichtig, denn natürlich sollte man sich überlegen, was man von dem Urlaub erwartet:

  • Baden
  • Strände
  • Ausflüge
  • Kultur
  • Schickes Hotel
  • Kostengünstig

Für alle Bereiche gibt es je nach Lage und Ausstattung besonders gut geeignete Hotels und ich versuche euch hier ein paar passende Tipps zu geben:

Sun Reef Appartements

Gefühlt mein „Liebling“ auf Curacao. Hier passt für mich einfach alles:

  • Die Lage ist ausgesprochen praktisch,
  • ich mag diese rustikalen, dabei aber sehr stilvollen Bungalows direkt am Meer,
  • die Atmosphäre ist einfach Weltklasse und
  • morgens am großen Holztisch mit Blick aufs Meer zu frühstücken ist unschlagbar.

Nach Willemstad sind es ca. 8 km, zum Flughafen ca. 6 km und ein großer Supermarkt ist auch nur ca. 5 Autominuten entfernt. Sprich, man wohnt hier außerhalb des Zentrums, viele schöne Strände und Ausflugsmöglichkeiten befinden sich aber trotzdem in unmittelbarer Nähe.

Der kleine Bungalow-Komplex besteht aus

  • zwei Garten-Studios,
  • zwei Appartements mit Gartenblick und
  • sechs Appartements mit Meerblick

Die beiden Studios und die Gartenblick-Appartements sind völlig fein und natürlich um einiges günstiger (sie teilen sich einen Meerzugang), aber meine Empfehlung wären immer die Meerblick-Appartements. Diese haben jeweils eine eigene Terrasse mit tropischem Palmen-Garten und direkten Zugang zum Meer.

Ein weiterer schöner Vorteil ist die deutsche Tauchbasis Curacao Divers direkt im Resort und das schöne Hausriff.

Die Appartementanlage Sun Reef ist nicht nur ein Klassiker, es ist eine der schönsten und atmosphärischsten Möglichkeiten seinen Urlaub auf Curacao zu verbringen.

30 Redaweg, Sint Michiel

Lions Dive & Beach Resort

Wer ein stilvolles Hotels mit hochwertiger Ausstattung und karibischen Ambiente sucht, wird auf Curacao vermutlich kein besseres Hotel als dieses hier finden.

Das sehr beliebte Lions Dive & Beach Resort liegt nur ca. 16 km vom Flughafen und 4 km von Willemstad entfernt. Es befinden sich mehrere tolle Restaurants und Bars im Hotel selbst und am Mambo Beach „in „Gehweite“, darunter eine der schönsten Strandbars der Insel.

Einer der größten Vorteile des Lions Dive – gegenüber den meisten Hotels auf Curacao –  ist zweifelsohne der wunderschöne Sandstrand mit vielen Palmen und zahlreichen Sonnenliegen.

Es gibt drei Swimming-Pools, darunter auch ein 50-Meter Sportbecken, ein modernes Fitnessstudio und eine großartige Tauchbasis. Außerdem werden Transfer-Shuttles nach Willemstand angeboten.

Alles in allem ist das Hotel ideal geeignet für Urlauber, die den Fokus auf ein schönes Hotel legen und maximal sporadisch Ausflüge unternehmen möchten.

Bapor Kibrá, Willemstad

Rancho el Sobrino

Diese kleine Anlage im äußersten Westen der Insel ist in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis einer der absoluten Top-Tipps auf Curacao!

Wer gerne Ausflüge mit dem Mietwagen unternimmt, hat hier viele Gelegenheiten, den die Nationalparks Christoffel und Shete Boka erreicht man ebenso in 10 Minuten, wie einige der schönsten Strände der Insel (Playa Kalki, Grosser und Kleiner Knip). In die Hauptstadt Willemstad sind es circa 40 Minuten.

Insgesamt gibt es im Hotel drei Studios und sieben Appartements, sowie ein Restaurant und eine Tauchbasis.

Aber bitte beachtet: Es handelt sich um eine einfachere Unterkunft.

Dieses Resort ist ideal für Unternehmungslustige und preisbewusste Urlauber.

Weg naar Knip, Sabana Westpunt

Morena Eco Resort

Für mich ein Hotel, das unverständlicherweise so ein bisschen unter dem Radar fliegt, denn dieses Resort liegt preislich richtig fair. Es ist die ideale Mischung aus einer Selbstversorger-Appartementanlage und einem Hotel mit allen Annehmlichkeiten.

Die Appartements sind ausgesprochen komfortabel und gut ausgestattet und befinden sich in einem sehr schönen tropischen Garten. Vor allem die ausgesprochen großen Terrassen fand ich richtig toll, denn gefühlt sind sie wie ein zusätzlicher Raum im freien.

Die Lage an der Jan Thiel Bay ist insofern spannend, als dass das Hotel in der zweiten Reihe liegt, aber zum Strand, an dem sich (auch) zwei Beachclubs befinden, sind es nur ca. 3-4 Gehminuten. Sprich, man bezahlt nicht für eine exklusive Lage, kann aber alle Annehmlichkeiten genießen.

Jan Thiel Beach, Willemstad

Meine Restaurant-Empfehlungen auf Curacao

Curacao bietet (erstaunlich) viele, richtig tolle Restaurants und gutes Essen in wunderschöner Umgebung sollte auf jeden Fall ein Teil einer Reise nach Curacao sein.

Aus diesem Grund habe ich euch hier ein paar Empfehlungen zusammengestellt, die mir sehr gut gefallen (haben):

Tomatoes Pizza Curacao

Diese fantastische Pizzeria in der Pirate Bay ist der Beweis, dass man Pizza nicht nur essen, sondern dabei auch Karibik-Kino genießen kann. Hier sitzt man mit den Füßen im Sand, einer frischen Meeresbrise in der Nase und fragt sich kurz, ob man eigentlich noch in einem Restaurant oder schon im Urlaubsparadies gelandet ist. Während die Sonne langsam im Meer versinkt, kommen knusprige Pizzen aus dem Ofen, als hätten sie ebenfalls einen Sonnenuntergang verdient…

Einer meiner absoluten Lieblings-Spots auf Curacao!

Piscaderabaai, Willemstad

Isabelle off the Beach 

Was für ein kulinarisches Versteck auf Curacao! Der liebevoll angelegte Garten, der gemütliche Außenbereich mit tropischem Flair und die kreative Küche wirken wie ein  Urlaubstraum. Die Shrimp- und Chicken-Tacos, die saftigen Burger oder der fangfrische Fisch, alle Gerichte sind geschmackvoll und oft mit lokalen Zutaten veredelt.

Die sensationell guten Bewertungen auf den diversen Foren sind ja auch aussagekräftig. Ich hatte hier zwei fantastische Abendessen und kann dieses Restaurant nur dringend empfehlen.

24 Mishe Mishe

Chill Beach Bar & Grill

Hier hält der Name, was er verspricht… Diese Beachbar ist der Inbegriff von „Füße im Sand, Drink in der Hand“ – hier hängt man lässig in der Hängematte, während am Grill saftige Fleisch- und Fischspieße brutzeln.

Besonders zur Happy Hour verwandelt sich der Strand in eine fröhliche Party direkt am Meer, bei der garantiert niemand durstig bleibt. Und ganz ehrlich: Karibischer geht es inmitten der bunten Bretterdeko, Hängematten und rustikalen Sitzecken wohl kaum…

Bapor Kibrá, Willemstad

Koko’s

Sprung in den Osten – hier ein Tipp für die Jan Thiel Bay, und zwar das ebenfalls sehr karibische Koko’s direkt am Meer.

Hier trifft entspannte Strandatmosphäre auf stylisches Beach Shack-Flair. Ob auf den gemütlichen Liegen in der Sonne oder beim Probieren von frischen Säften, bunten Bowls und Streetfood-inspirierten Gerichten: Das Koko’s lässt einen sofort und leicht ankommen und dabei ist es egal, ob man entspannt frühstücken, einen Cocktail schlürfen oder einfach nur  türkisfarbene Wasser genießen möchte.

Ich war nur zum Frühstück hier, aber das war schlichtweg phänomenal! Der French Toast war klasse, die Bagels mit Avocado/Bacon und Lachs waren richtig toll zubereitet und bei der Mango Smoothie Bowl habe ich echt überlegt, ob ich direkt nochmal etwas nachbestelle…

Kaya Damasco, Jan Thiel

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

  1. Häuserfront in Willemstad
    Diese wunderschön bunte Häuserzeile liegt auf der östlichen Seite von Willemstad, sprich im Stadtteil, Punta. Aus dem Grund ist es nachmittags hier besonders schön, denn dann kommen die strahlenden Farben im Sonnenlicht besonders schön zur Geltung.
  2. Queen-Emma-Brücke
    Die schwimmende Pontonbrücke leuchtet abends wunderschön im Licht der Laternen. Ideal für Langzeitbelichtungen!
  3. Christoffelberg
    Früh aufstehen lohnt sich: Sonnenaufgang vom Gipfel ist ein unvergessliches Fotomotiv.
  4. Tugboat Beach
    Wer eine Drohne hat, kann hier mittags perfekte Bilder von dem Wrack machen. Das Wasser ist meistens sehr klar und das Wrack liegt nicht sehr tief, weshalb man mit Hilfe der Sonne „von oben“ richtig schön die Umrisse des Schiffes erkennen kann.

Gibt es saisonale Events? Was kann ich wann erwarten?

Curacao hat im Laufe eines Jahres einige besondere Events, Traditionen und Feste, die man vielleicht bei einer geplanten Reise beachten kann:

  • Karneval – Januar bis März
    Die spektakulärste Feier des Jahres! Wochenlang prägen Paraden, fantasievolle Kostüme, Tumba- und Calypso-Wettbewerbe sowie die berühmte „Gran Marcha“ das Stadtbild. Höhepunkt: das symbolische Verbrennen der Momo-Figur.
  • King’s Day (Koningsdag) – 27.April
    Als Teil des Königreichs der Niederlande feiert Curaçao kräftig mit: Flohmärkte, Partys und orangefarbene Deko überall.
  • Curaçao North Sea Jazz Festival – August
    Drei Tage Musikgenuss mit globalen Stars und karibischem Flair – soulful, groove-lastig und unvergesslich.
  • KLM Curaçao Marathon – November
    Sportliches Highlight mit Lauf durch Willemstad, über die berühmte Queen-Emma-Brücke und der Juliana-Brücke – endend mit einer Strand-Afterparty!

Fun Facts zu Curacao

  • Niemand weiß ganz genau, woher der Name kommt, aber eine Theorie besagt, dass portugiesische Seefahrer kranke Matrosen hier gesund pflegten („cura“ = Heilung).
  • Willemstads bunte Häuser wurden angeblich auf Befehl eines Gouverneurs gestrichen, der behauptete, weiße Wände würden ihm Kopfschmerzen bereiten.
  • Der weltberühmte Blue Curacao Likör wird tatsächlich aus der bitteren Laraha-Orange hergestellt, die nur hier wächst.
  • Die Insel hat über 65 offiziell registrierte Tauchspots, darunter Wracks, Riffe und Höhlen.
  • Die 10. Staffel von Deutschland sucht den Superstar führte die Kandidaten im Rahmen des Recalls 2012 (Dezember) nach Curacao. Die entsprechenden Sendungen wurden Anfang 2013 ausgestrahlt. Als Drehorte dienten die Strände Porto Marie und Cas Abao, sowie die Königin-Emma-Brücke.