Reisebericht Dominikanische Republik – Bayahibe

  • Bayahibe ist ganz sicher einer der schönsten Spots in der Dominikanischen Republik.

  • Viele Vorurteile über die Dom. Rep. stimmen – einige andere wiederum auch nicht.

  • Das Catalonia Gran Dominicus ist eines der angenehmsten und stilvollsten All-Inclusive-Hotels, das ich bisher gesehen habe.

Liebe Reisefreunde,

ich war zuletzt wieder auf Reisen und möchte euch gerne von meinen Erlebnissen in der Karibik berichten. Ab geht es in die Dominikanische Republik…

INTRO

Den südlichen Bereich der Insel Hispaniola habe ich bereits 2005 einmal besucht, allerdings hat damals für mich nicht alles ideal zusammengepasst, da das Hotel, welches der Tauchbasis angeschlossen war, nicht sonderlich gut war. Vor wenigen Jahren war dann wieder einmal ein befreundeter Tauchlehrer in der Dominikanischen Republik, der weiß was mir gefällt und einschätzen kann, ob ein Gebiet zu mir passt oder nicht. Und er kam völlig begeistert zurück: er hatte mit einer Schweizer Tauchschule im Ort Bayahibe getaucht und war vom Service, der Tauchschule selbst und vom Tauchgebiet begeistert.

Als Anmerkung: Bayahibe ist ein kleiner Ort und liegt auf der Südseite der Dominikanischen Republik, ca. eine Stunde westlich von Punta Cuna. Freunde haben mir zwischenzeitlich ebenfalls ein positives Feedback gegeben, weshalb es für mich nun an der Zeit war, Bayahibe noch mal zu besuchen, damit ich diese so beliebte Zielgebiet noch einmal richtig kennen lernen konnte. Geplant, getan!

ANREISE

Ein Vorteil der Dominikanischen Republik innerhalb der Karibik ist relativ klar, und zwar ist die Erreichbarkeit ideal. Es gibt mehrere Non-Stop-Flüge ab Deutschland nach Punta Cana und zur Not gibt es auch weitere gute Verbindungen zum Beispiel mit Air France über Paris (was zum Beispiel auch eine Kombination mit Cuba ermöglicht). Ab dem Flughafen Punta Cana sind es nochmal ca. 60 Minuten nach Bayahibe zum Hotel und schon ist man dort, wo man hin möchte. Schneller und einfacher geht es in der Karibik nicht!

Allerdings ist die „Dom. Rep.“, wie man ja immer salopp sagt, mit einigen Vorurteilen behaftet, die ich natürlich auch im Hinterkopf habe und überprüfen werde. Aber der Reihe nach…

Wenn man in Punta Cana am Airport landet, kommt man wirklich in der Karibik an. Direkt! Kein hässlicher Flughafen, kein kalter Beton, kein großes Gebäude, sondern Schilfdächer, ein Holzbau, der zu allen Seiten hin offen ist, luftig und natürlich Musik. Ausgesprochen toll gemacht! Allerdings werden in der Ankunftshalle viele Klischees bedient, als da wären: weiße Tennissocken („sind einfach gemütlich“), Slipper oder wahlweise gleich Adiletten und schicke Frisuren, die ihre Hochzeit in den 80ern und 90ern hatten, als der Manta noch ein cooles Auto und Haarlack zwingend erforderlich war. Aber das gehört anscheinend dazu, ich schüttele das ab und freue mich über den kurzen Transfer ins Hotel. By the way, am Flughafen wählt mich ein mittelmäßig gut gelaunter Beamter für eine Kofferdurchsuchung aus, wobei sein Kollege darauf offensichtlich wenig Lust darauf hat. Er macht den Koffer auf, schaut einmal flüchtig drauf, erkennt mein Haarwachs und macht ihn wieder zu. Sicherheit geht vor.

VILLA IGUANA

Im Hotel Villa Iguana, direkt im Ortskern von Bayahibe, begrüßen mich Martina und Werner – ein deutsches Paar, das seit 17 Jahren in der Dominikanischen Republik lebt. Die beiden sind Inhaber der Villa Iguana, wohnen auch selbst in der Anlage und haben mit diesem Hotel ihre langjährigen Erfahrungen von vor Ort umgesetzt. Die beiden hatten zuerst eine große Tauchschule in Bayahibe und haben hier festgestellt, was die Gäste wünschen und haben die Villa Iguana dementsprechend selbst konzipiert und entsprechend bauen lassen. Werner erzählt, dass zwar immer ein Dominikanischer Architekt drüber schauen und „die Statik absegnen“ muss, aber alles weitere haben die beiden selber geplant und gemacht. Sehr stark! Werner gibt mir spontan eine kurze Tour durch den Ort und kommt dabei ins erzählen. Zu jeder Ecke des Ortes hat er eine Geschichte oder ein Erlebnis und: der ein oder andere Laden, den wir passieren hat ihm sogar schon mal gehört. Er und Martina haben wirklich schon viel erlebt in Bayahibe, das glaubt und merkt man sofort. Er erzählt „früher konnte es sein, dass man 5 Minuten Strom hatte und dann 15 Minuten erst mal nicht, dann 10 Minuten wieder Strom und dann 20 Minuten nicht, usw.“ Man kann sich vorstellen, dass das zermürbend ist, umso höher ist es einzustufen, dass die beiden sich hier etabliert haben. Nach der Tauchschule wollten sie erst mal ein bisschen relaxen und haben sich ein schönes Boot gekauft, um an der schönen Küste öfter mal etwas herumzuschippern und das Paradies zu genießen. Vor Bayahibe liegen zum Beispiel die beiden Trauminseln Saona und Isla Catalina, beide bilderbuchmäßig mit weißen Sandstränden und Palmen beschenkt – absolut wunderschön. Hier findet man neidisch machende Postkartenmotive und druckreife Katalogtitelbilder (wie zum Beispiel bei Nautilus!)… Irgendwann kamen ein paar Freunde und wollten mit den beiden „mal mit“, weil sich die Touren, die die beiden machten, so toll anhörten. Dann kamen die Freunde der Freunde. Und so wurde es immer mehr. Schließlich musste Werner ein Gewerbe anmelden, weil es einfach offensichtlich keine Privatfahrten mehr waren. Und so hatte er wieder ein neues, gut laufendes Business an der Backe. So und ähnlich ging es mehrere Male bis sich Martina und Werner ganz alleine auf das Hotel konzentrierten, denn nach so vielen Jahren, wollten sie verständlicherweise ein Geschäft haben, was nicht mehr 365 Tage im Jahr betreut werden muss. Herausgekommen ist ein schönes, kleines Hotel für den pflegeleichten Gast, der aufs Geld schaut und auch gerne in Eigeninitiative etwas unternimmt, wie zum Beispiel zum Strand oder zum Essen zu gehen und natürlich zu tauchen! Es gibt mehrere verschiedene Zimmerkategorien, alle Zimmer unterscheiden sich, sind sauber, gut eingerichtet und bieten ein überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es geht los bei Standardzimmern, die ein Bett, Klimaanlage oder Ventilator, einen Schrank und ein Bad mit Dusche bieten. WLAN gibt es im Empfangs- und Frühstückraum. Weiter gibt es Komfortzimmer, gleiche Ausstattung, nur etwas größer und schöner, dann kommen Appartements, also zwei Zimmer (Schlaf- und Wohnzimmer) mit Kitchenette, Kühlschrank und teilweise Balkon. Meines Erachtens die beste Kategorie! Und das klar schönste Zimmer wäre das Penthouse ganz oben mit eigener, großer Terrasse und eigenem Pool, sowie einer Art Outdoor-Wohnzimmer und einem Schlafzimmer, Bad und Dusche. Alles nicht luxuriös, aber günstig, sauber und praktisch. Wie gesagt, in der Villa Iguana hat man seine preisgünstige Basis mit netter und familiärer Betreuung und ist den Tag über aktiv und unterwegs, sowie beim Tauchen. Wer das sucht, wird hier richtig glücklich. 

Die Tauchbasis Casa Daniel, welche sich nur wenige Meter von der Villa Iguana befindet, wurde von dem Schweizer Daniel gegründet, der bei Werner das Tauchen gelernt hat, und mittlerweile übergeben an Jens Rehfeld. Jens ist der ideale Mann am idealen Platz – er hat die Ruhe und Gelassenheit für einen solchen Job in der Karibik, sich dabei aber trotzdem die deutschen Tugenden bewahrt. Auch er ist schon seit vielen Jahren in der Dominikanischen Republik. Begonnen hat alles wie er als Backpacker die Dominikanische Republik besuchte, und zwar zu einer Zeit, als diese auch wirklich noch so hieß und nicht mit Dom. Rep. abgekürzt wurde. Schließlich ist er einfach hier in Bayahibe hängen geblieben. Nach meinem Besuch dort, kann ich das absolut verstehen!

BAYAHIBE / LOCAL BEACH

Bayahibe ist in meinen Augen ein Geheimtipp in der Dominikanischen Republik, abseits von den bekannten Touristenmetropolen Punta Cana, Juan Dolio und Boca Chica. Wobei ich sogar bereit wäre das Prädikat Geheimtipp auf den Raum Karibik auszudehnen, denn mir hat es der Ort ehrlich gesagt ein bisschen angetan. Wer Karibik sucht, wird sie im Ort Bayahibe definitiv finden. Hier muss man bewusst Bayahibe „Ort“ schreiben, denn es gibt auch hier einen sehr besonderen Strandabschnitt, den bereits vier Hotels erobert haben, aber dazu später. Der öffentliche Strandbereich im Ort Bayahibe kann bei jedem Schönheitswettbewerb dieser Kategorie mitmachen, denn das türkisblaue Wasser lacht einen sofort an, es gibt raschelnde Palmen und eben einen weißen Strand, der flach ins Wasser hineinläuft und damit ideal zum Baden ist. Dahinter finden sich einige buntbemalte Buden, bei denen man sich frische Säfte, eine gekühlte Cola oder leckeren Fisch kaufen kann. Karibische Atmosphäre pur. Dass hier der eine oder andere Einheimische seine Gemälde versucht an den Mann zu bringen, ist ok, denn diese waren alle freundlich und haben mich auch in Ruhe gelassen, nachdem ich Ihnen plausibel erklären konnte, dass ein 2×2 Meter großes Bild nicht in mein Reisegepäck passt. Der Strand von Bayahibe hat etwas von früher, leicht alternativ, denn man sieht Familien, die zwischen den Bäumen und Palmen Picknick machen, Laienkünstler, die sich mit Jonglieren versuchen und einheimische Kinder, die auf dem Bauch liegend fasziniert dabei zugucken. Dazu hat man ständig den Geruch von Meer und Lobster in der Nase, was einen daran erinnert, wo man ist. Nämlich in der Karibik… Herrlich, hier breitet man gerne sein Handtuch aus. Im Ort selber gibt es ebenfalls kleine Bars und atmosphärische  Restaurants direkt am Meer, wo die Tochter den Service übernimmt und die Mama am Herd leckere Gerichte brutzelt. Hier kann ganz hervorragend die Zeit verstreichen lassen und sich bewusst machen, dass in der Karibik fünf Minuten auch gerne mal eine Stunden dauern können. Aber vor der Erholung kommt erst mal das Vergnügen – das Tauchen!

TAUCHBASIS CASA DANIEL

An der Basis „Casa Daniel“ koordiniert Tauchbasenleiter Jens die letzten Gäste und seine rechte Hand Stefan hilft ihnen auf eines der beiden Tauchboote. Es gibt ein kleines, wendiges Motorboot und einen großen Motor-Katamaran, auf dem man selbst noch mit Equipment genügend Platz hat, um direkt nach dem Tauchen in der Sonne zu baden. Stefan ist das, was eine professionelle Basis, zu einer spaßigen, professionellen Basis macht, die man mit einem Lachen verlässt. Warum auch nicht, denn mit ihm kann man quatschen und mit Fragen zum Tauchgebiet löchern, schließlich taucht er schon seit über 7 Jahren in Bayahibe, und man geht mit ihm gerne nach dem Tauchen noch ein Bier trinken. Unser Tauchgang führt uns zum Wrack der St. George, einem der Top-Spots der Region, der erfreulicherweise nicht weit entfernt liegt. Ohnehin ist das Tauchgebiet eher kompakt, sprich, die „Local Spots“ sind nicht weit entfernt. Es gibt noch einige interessante Tagesausfahrten, wie zum Beispiel zur Isla Catalina, aber auch schon die Tauchplätze rund um Bayahibe sind karibisch schön. Der Stahlfrachter der St. George ist 80 Meter lang, steht aufrecht in 32 bis 45 Metern Tiefe und ist sehr gut erhalten. Viele kleine Fische tummeln sich rund um das Wrack, was wiederum einige Barrakudas zu Stammgästen dieses Platzes macht. Die Ausmaße beeindrucken, vor allem wenn man von vorne an den großen Bug heranschwimmt. Lustig ist es, wenn man die schräge Reling entlang taucht, denn da kann einem der Gleichgewichtssinn schon mal einen Streich spielen. Auch die Kapitänsbrücke kann man gut betauchen. Ein tolles Wrack, an dem vor allem Fotografen bei guter Sicht ihre wahre Freude haben werden.

CATALONIA BAYAHIBE

Auf der Rückfahrt zurück zur Tauchbasis passieren wir den Strandabschnitt, den ich oben schon einmal erwähnt habe. Dieser ist bereits von einigen größeren Hotels eingenommen worden und befindet sich leicht außerhalb vom Ort Bayahibe. Das ist gar nicht schlecht, denn dadurch fallen keine Touristenmassen in den Ort ein. Ich habe mir eines der Hotels aufgrund von Bewertungen in Internetforen und dem Preisangebot herausgesucht, um auch diese Art von Hotel einmal zu testen. DENN, es gibt ja durchaus schöne All-Inclusive-Hotels und sie können auch ihre Vorteile haben. In Ägypten beispielsweise haben diese Hotels ganz und gar keinen schlechten Ruf – in Karibik dagegen schon. Warum?! Dem wollte ich auf den Grund gehen und habe das Hotel Catalonia Bayahibe besucht.

Es ist groß, sprich es gibt viele Zimmer, aber, und das ist das erste positive Zeichen, man merkt es auf dem Hotelgelände selbst kaum. Die Zimmer verteilen sich auf einstöckige, viele kleine Häuser und sind herrlich in einem unglaublich üppig bewachsenen Garten verteilt. Schön gemacht, vor allem, wirkt das Hotel ein wenig „halbiert“, sprich, auf seiner Seite merkt man gar nichts von der anderen Seite, so dass das Hotel nur halb so groß wirkt. Es gibt zwei verschiedene Zimmerkategorien, wobei die höhere mehr Vorteile als nur ein besseres Zimmer bietet. So zum Beispiel einen extra Strandbereich, ein extra Strandrestaurant und einen eigenen Restaurantbereich. Der Teil, der mich bei All-Inclusive Hotels in Ägypten am meisten stört, sind Essen und Trinken. Oft sind die Buffets uninspiriert, eintönig und schlichtweg schlecht. Ganz anders hier! Egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, es gibt Variationen, alles ist frisch, es gibt Live-Cooking und jeden Abend Themenabende, wodurch definitiv Abwechslung reinkommt. Morgens gibt es von frischen Crêpes, über Milchreis, bis hin zu frischen Früchten und anderen Leckereien alles, was das Frühstücker-Herz begehrt. Sogar frischgepresste Säfte, die andernorts häufig Aufpreis kosten, sind hier in vielen Geschmacksrichtungen vorhanden. Ich bin eigentlich kein großer Frühstücker, aber im Catalonia Bayahibe rolle ich kugelrund hinaus zum Strand.

Der Strandbereich des Hotels ist meiner Meinung nach der schönste in der Reihe, denn bei den Nachbar-Hotels ist er nicht so breit oder verläuft nicht so schön. Dazu ist er herrlich schön mit Palmen bewachsen, die dem gesamten Bild die besondere Note geben. Natürlich ist der Strand voll, es ist Hochsaison und die Handtücher besetzen klassisch die Liegen, aber es ist trotz allem so, dass ich ein feines Fleckchen finde, ohne dass der Nachbar meine Zeitung mitliest. Auch zum Baden ist es herrlich, denn feinster Sand, und erfrischendes Wasser ergibt eine tolle Plansch-Kombination. Das gibt ganz viele Bonuspunkte! Wie gesagt, idyllisch ist was anderes, aber das darf man auch nicht erwarten. Und mal ganz ehrlich, das ganze All-Inclusive-Ding hat auch Vorteile, denn wenn ich etwas trinken möchte, wackel ich nur kurz rüber zur Getränkebar und hole mir ein Mineralwasser. Oder wenn ich einen Zwischendurch-Hunger habe, kann ich mir am Steinofen schnell eine Pizza machen lassen. Alternativ am Nachmittag gibt es am Strand eine Crêpes-Station… Die Möglichkeiten sind reichlich und alle sind gut und lecker. Nix da Massenzeug, keine Spur von All-Inclusive-Pampe. Am Pool gibt es Wasser-Gymnastik und Schnuppertauchen – klar, das gehört dazu! Kurz vor dem Abendessen sammeln sich alle Gäste an der Poolbar für einen Sundowner und dann merkt man natürlich schon, wie viele Leute dieses Hotel beherbergt. Es wird eine Salsa-Tanzstunde angeboten und die Animateure helfen nach und nach den Urlaubern von ihren Stühlen. Anfangs leicht beschämt, dann aber erstaunlich selbstbewusst verfehlen die Gäste gekonnt den südländischen Rhythmus. Europäer tanzen anders, das ist so offensichtlich und gleichzeitig komisch. Sobald der Tanz vorbei ist, trennen sich die Paare und die aufgeforderten Tänzer kommen wie mit Heldenstaub bestäubt zurück zu ihren Plätzen. Also doch noch ein echtes All-Inclusive-Highlight! Das Abendessen im Hauptrestaurant ist wieder sensationell – das Motto ist karibisch und es gibt Fisch und Meeresfrüchte, ganz unterschiedlich zubereitet. Man kann sich Scampi und Tintenfisch grillen, Salate und Früchte zusammenstellen oder aber frisches Fischfilet bekommen. Alles ist gut und lecker, bis auf den angebotenen (Inklusiv-) Wein, aber das ist zu verschmerzen.

Wer tauchen will, kann das problemlos mit der Tauchbasis Casa Daniel tun, denn diese bieten einen kostenlosen Shuttle von und zu den größeren Hotels an. Der Transfer dauert nur ca. 5-10 Minuten, was kein Problem und eine schöne Möglichkeit ist.

Alles in allem bin ich extrem positiv überrascht vom Hotel Catalonia Bayahibe, denn das Paket passt. Es ist ein All-Inclusive-Hotel mit vielen Vor- und einigen Nachteilen, allerdings wiegen die Vorteile in diesem Fall deutlich schwerer. Ich bin viel durch die Welt gereist, empfinde dieses Hotel aber als deutlich besser als viele hochgelobten Hotels derselben Kategorie in Ägypten.

FAZIT

Unterm Strich darf ich sagen, dass die Dominikanische Republik viel besser ist als ihr Ruf. Wenn man weiß wo und wie kann man hier einen herrlichen Urlaub verbringen ohne sich den lästigen Vorurteilen stellen zu müssen. Bayahibe ist ein wunderschöner, karibischer Ort, der sich dem Tourismus geöffnet hat, ihm aber noch nicht ausgeliefert ist. Das Ambiente ist zauberhaft und wenn man mal den 14-Tage-Preis sieht, kann ich mir kein besseres Verhältnis zur Leistung vorstellen. Wer normalerweise in seinem Tauchurlaub 3 x am Tag tauchen geht, wird hier nicht glücklich, wer aber 10-20 Tauchgänge in 2 Wochen absolvieren und nebenbei das karibische Lebensgefühl erleben möchte, ist hier goldrichtig. Die Tauchbasis ist klasse und der Service ist Ägypten-like! Gebt der „Dom. Rep.“ eine Chance, sie hat sie definitiv verdient!

KOMMEN WIR ZUM ENDE…

Und das soll es dann auch für dieses Mal gewesen sein! Ich hoffe, ich konnte sie mit meinem Reisebericht aus der Karibik ein wenig auf sonnige Gedanken bringen?! Meine nächsten Reisen sind bereits geplant und ich werde mich dann auch bald wieder mit einer neuen Geschichte melden.

Natürlich bin ich immer dankbar über Kommentare, Kritik oder Anregungen – es macht immer unheimlich viel Spaß die vielen Mails zu beantworten…

Alles Gute und herzliche Grüße

Euer

Johnny Bongo