Reisetipps Südafrika – Kapstadt
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Kapstadt ist für mich eine der schönsten Städte der Welt. Es gibt ja seit Jahren einen gewissen Hype um Kapstadt und das völlig zu Recht!
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Sehenswürdigkeiten wie der Tafelberg, die V & A Waterfront und der Lion’s Head sind weltberühmt.
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Die Strände von Clifton und Camps Bay sind traumhaft!
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Ausflüge zu dem Pinguinstrand Boulder Beach oder dem Kap der guten Hoffnung sind absolute Highlights!
Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?
- Impressionen aus Kapstadt – ein kleines „Best-of“
- Übersicht, wichtigste Fakten und gute Tipps zu Kapstadt
- Die besten Spots in Kapstadt
- Meine besten Spot-Tipps in Kapstadt auf einer Karte
- Meine Hoteltipps für Kapstadt
- Meine Restaurant-Empfehlungen in Kapstadt
- Mein Fazit zu Kapstadt
- Fun-Facts zu Kapstadt
Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps
„Das Kap ist Südafrikas Geschenk an die Welt“ – so in etwa hat es Nelson Mandela mal ausgedrückt und ich musste vor meiner Reise nach Kapstadt immer wieder daran denken. Und ja, nach allem, was ich dort erlebt habe, kann ich ihm nur zustimmen!
Ich hatte im Vorfeld unglaublich viel über Kapstadt gehört und gelesen: Von spektakulären Landschaften und dieser ganz besonderen Mischung aus Stadt, Meer und Natur. Entsprechend groß war meine Vorfreude und ehrlich gesagt auch meine Erwartungshaltung. Umso schöner, dass Kapstadt all das nicht nur erfüllt, sondern sogar deutlich übertroffen hat…
Ich war mittlerweile viermal in Südafrika, habe viele beeindruckende Orte gesehen und doch Kapstadt sticht für mich deutlich heraus. Nur ganz wenig andere Städte weltweit haben mich bisher so nachhaltig begeistert. Die Kulisse, die Energie, die Vielfalt: Kapstadt ist für mich ganz klar das Highlight all meiner Südafrika-Reisen!
- Generell
Kapstadt liegt im Südwesten Südafrikas, eingebettet zwischen dem Atlantischen Ozean und dem markanten Tafelberg, und zählt mit rund vier Millionen Einwohnern zur zweitgrößten Metropolregion des Landes. - Was macht Kapstadt so besonders?
Kapstadt gilt als eine der schönsten Städte der Welt, nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Lage zwischen Bergen und Meer. Der imposante Tafelberg dominiert das Stadtbild und bietet Wander- und Aussichtsmöglichkeiten, die man sonst nur in wenigen anderen Städten findet. Die Strände der Stadt, wie Clifton Beach oder Camps Bay, liegen direkt an der urbanen Küste und ermöglichen es, Stadtleben und Strandtag mühelos zu verbinden – ein Vergleich zu vielen Weltstädten wie Rio de Janeiro oder Los Angeles drängt sich hier schnell auf. - Ist Kapstadt sicher?
Kapstadt ist eine Stadt, bei der das Thema Sicherheit definitiv ernst genommen werden sollte – dies werdet ihr auch daran merken, dass ich bei den einzelnen Spots weiter unten immer auf diesen Punkt eingehe.
Ich selbst habe hier eine Woche verbracht und hatte keinerlei Probleme, aber ich war auch bewusst vorsichtig, wo ich unterwegs war und wie ich mich zu verhalten habe. Tagsüber lässt sich die Stadt problemlos erkunden, besonders auf den belebten Hauptstraßen und in bekannten Vierteln wie der Victoria & Alfred Waterfront, die ich als komplett sicher empfunden habe. Kleine Nebenstraßen habe ich kaum oder nur besucht, wenn viele Menschen unterwegs waren.
Auch die Wahl eurer Unterkunft kann die Sicherheit beeinflussen, denn in gut frequentierten Gegenden, wie der Waterfront oder in Camps Bay, würde ich mir keine großen Gedanken machen.
Wenn ihr den Tafelberg oder andere Wanderwege erkundet, geht besser nicht alleine los. Ich habe leider von anderen Touristen gehört, die vor allem früh morgens teilweise in „komische Situationen“ geraten sind.
Grundsätzlich gilt: vertraut eurem Instinkt. Wenn eine Straße oder ein Viertel unsicher wirkt, meidet es, zeigt nachts keine teuren Wertsachen und wandert lieber in Gruppen. Mit etwas Vorsicht könnt ihr Kapstadt sicher genießen, ohne euch Sorgen machen zu müssen. - Wann ist die beste Reisezeit für Kapstadt?
Die beste Reisezeit für Kapstadt hängt durchaus davon ab, was ihr erleben möchtet. Generell gilt: November bis März ist Sommer auf der Südhalbkugel, die Temperaturen sind angenehm warm und die Tage lang – ideal, um Strände zu genießen und die Natur rund um die Stadt zu erkunden. Allerdings ist dies auch die Hauptsaison, sodass es an beliebten Spots definitiv voller werden kann/wird!
Wenn ihr Menschenmassen eher meiden wollt, sind März bis Mai, sowie September bis November gute Alternativen. Das Wetter ist schon/noch angenehm, die Strände und Sehenswürdigkeiten nicht so überlaufen und die Natur zeigt sich in voller Blüte oder mit herbstlichen Farben.
Regen fällt hauptsächlich im Winter zwischen Juni und August. Die Temperaturen sind dann milder, die Landschaft grüner, aber Strandtage können auch „ins Wasser fallen“.
Ich war zweimal im November vor Ort und wollte hauptsächlich die Stadt erkunden und Ausflüge machen. Dafür war diese Zeit jeweils absolut perfekt. - Wie komme ich vom Flughafen zu meinem Hotel bzw. in die Innenstadt?
Die einfachste Möglichkeit vom internationalen Flughafen Kapstadt in die Stadt zu gelangen, ist über eine Taxi-App wie Uber oder Bolt. Bolt ist etwas günstiger, funktioniert aber genauso zuverlässig und wird von Südafrika-Reisenden häufig genutzt.
Am Flughafen gibt es einen speziellen Bereich für App-Taxis, den „E-Hailing-Abholbereich“ im Parkhaus 1. Nach Verlassen des Terminals einfach nach rechts gehen und den gelben Schildern zum Parkhaus 1 folgen – dort befindet sich der Abholbereich. Es sind sogar Sitzgelegenheiten vorhanden, sodass ihr bequem auf euren Fahrer warten könnt.
Ich würde euch empfehlen Fahrer/Taxis NICHT direkt am Flughafen anzusprechen, auch wenn sie offiziell wirken, denn diese Fahrer sind oftmals leider nicht seriös. Bleibt bei den Apps, dann ist sollte alles komplikationsfrei funktionieren. - Gibt es Eine U-Bahn oder Metro?
Nein, Kapstadt hat keine U-Bahn (Metro), aber es gibt ein Schienen-Nahverkehrssystem namens Metrorail, das die Stadt mit den umliegenden Vororten (wie zB Simon’s Town) verbindet. - Wie bewege ich mich in Kapstadt?
Ich würde sagen es ist eine Mischung:
– Für mittlere Distanzen würde ich definitiv die Apps Uber und Bolt empfehlen. Sie sind sicher, leicht in der Handhabung, zuverlässig und erschwinglich.
– Rund um bestimmte Locations, wie zum Beispiel die Waterfront oder tagsüber auf den belebten Straßen des City Centre könnt ihr easy zu Fuß herumlaufen. In den Strandorten Camps Bay und Clifton sowieso.
– Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an einer organisierten Tour, die euch den Stress der Logistik und Sicherheitsbedenken abnimmt, da die Agenturen alles für euch regeln. Dies ist besonders nützlich für Besuche von Orten, die weiter von der Stadt entfernt sind, wie zB das Kap der Guten Hoffnung, Boulders Beach. Hier findet ihr eine Auswahl an Touren.
– Ein Mietwagen bietet sich in Kapstadt besonders dann an, wenn ihr viel unternehmen möchtet. Einziger Nachteil: Ihr müsst euch um das Parken kümmern! Ich hatte einen Mietwagen und bin damit wunderbar klar gekommen. Hier findet einen prima Preisvergleich – ich buche meine Mietwagen häufig bei billiger-mietwagen.de.
– Selten habe ich die Variante eines Hop-on-Hop-off-Busses so sehr zu schätzen gewusst, wie hier in Kapstadt. Da die Distanzen zwischen den verschiedenen Top-Spots durchaus größer sind, macht diese Variante komplett Sinn. Ihr könnt einsteigen so oft und wo ihr wollt und könnt damit Kapstadt ideal erkunden. Da sogar Camps Bay und Hout Bay Teil der Touren sind, könnt ihr so auf entspannte Art und Weise das Parkplatz-Problem umgehen. Ich habe es ausprobiert und war super happy damit!
– Abschließend, eine Bekannte von mir hat lange in Kapstadt gelebt und mir nur Gutes von ihrem Roller berichtet, denn sie war überall schnell und stressfrei – oft deutlich schneller als mit dem Auto. Wer also gerne mit einer Vespa herumfährt, kann sich hier einen „anderen“ fahrbaren Untersatz mieten. - Wieviel Zeit sollte ich für Kapstadt einplanen?
Kapstadt ist eine sagenhafte Stadt mit unglaublich vielen Möglichkeiten, so dass man hier locker einen ganzen Urlaub verbringen könnte.
Wenn ihr zum ersten Mal in Kapstadt seid, solltet ihr meiner Meinung nach mindestens fünf Nächte einplanen. So könnt ihr die wichtigsten Highlights der Stadt entdecken und sogar einen Tag auf der Kap-Halbinsel verbringen, um die bekanntesten Spots besuchen.
Wenn ihr die Stadt aber auch ein wenig erleben und ohne Streß auch mal die Strände genießen möchtet, lohnt sich in jedem Fall ein Aufenthalt von einer Woche oder länger. - Wie kann ich meinen Kapstadt-Besuch planen?
Meine gerade erwähnten fünf Nächte bzw. vier Tage würde ich wie folgt einteilen:
Tag 1 – Tafelberg & City Bowl
Tag 2 – Lion’s Head & Camps Bay
Tag 3 – Waterfront & Hubschrauberflug
Tag 4 – Tagesausflug Kaphalbinsel – Boulders Beach & Kap der Guten Hoffnung - Muss ich Tickets für Attraktionen vorab buchen?
Ja, für die Seilbahn auf den Tafelberg solltet ihr eure Tickets am besten vorab online kaufen. Vor allem in der Hauptsaison und an Wochenenden ist der Besucherandrang sehr hoch und die Warteschlange am Ticketschalter kann lang werden. Mit einem online gekauften Ticket könnt ihr eure Wartezeit an der Kasse dramatisch reduzieren. - Muss ich beim Packen für die Reise etwas beachten?
Die Einwohner Kapstadts sagen gerne, dass die Stadt vier Jahreszeiten an einem Tag erlebt, was in etwa bedeuten soll, dass das Wetter sehr launisch sein kann. Teilweise (außer vielleicht im Sommer – sprich unserem Winter) kann man den Tag mit einem Pullover und einer langen Hose beginnen, braucht zur Mittagszeit Sonnencreme und kauft am Nachmittag einen Regenschirm.
Ich würde euch daher empfehlen mehrere Schichten mitzunehmen. Habt zum Beispiel so etwas wie einen wasserfesten Windstopper dabei. Speziell wenn ihr die Berge (Tafelberg, Lion’s Head) besucht, kann es windig und demnach auch frischer werden. Und auch wenn es tagsüber sehr heiß ist, lasst euch nicht täuschen, nachts kühlt es oftmals spürbar ab.
Die besten Spots in Kapstadt
Folgend nun die verschiedenen Spots und Sehenswürdigkeiten von Kapstadt mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.
Von der Reihenfolge der Attraktionen habe ich mit mit dem Stadtzentrum begonnen und mich dann immer weiter davon entfernt. Sprich, der dritte Spot ist nicht zwingend die „drittbeste“ Location, sondern eben sehr nah am Zentrum gelegen.
Ein persönlicher Hinweis: Ich bin kein Museum-Fan! Dementsprechend ist dieser Part hier sicherlich (gegenüber der allgemeinen Meinung) etwas unterrepräsentiert.
Tafelberg
Der Tafelberg ist das unverkennbare Wahrzeichen Kapstadts und prägt die Stadt wie kaum ein anderes Naturdenkmal – majestätisch, allgegenwärtig und aus nahezu jedem Winkel sichtbar.
Ein paar Fakten zum Tafelberg
- Der Tafelberg ist rund 1.085 Meter hoch.
- Sein Gestein ist über 600 Millionen Jahre alt. Damit ist er geologisch älter als die Alpen und der Himalaya.
- Der Tafelberg verdankt seinen Namen der flachen Plateauform, die bei Wolken oft aussieht, als läge eine Tischdecke („Tablecloth“) darüber.
- Seit 2011 zählt der Tafelberg zu den New7Wonders of Nature und ist eines der bekanntesten Naturwahrzeichen Afrikas.
- Die berühmte Seilbahn dreht sich während der Fahrt, sodass ihr einen 360-Grad-Blick auf Kapstadt habt.
- Die Fahrt nach oben dauert nur ungefähr 7-10 Minuten.
Anreise zum Tafelberg
Ich bin tatsächlich mit dem Hop-on-Hop-off-Bus angereist, denn eine der Haltestellen befindet sich direkt an der Tafelberg-Talstation. Dies war insofern praktisch, als dass man sich so keinerlei Gedanken über einen Parkplatz machen muss.
Das Gleiche gilt natürlich für eine Anreise per Uber oder Bolt. Für mich ebenfalls eine prima Variante.
Falls ihr mit einem Mietwagen unterwegs seid, macht euch darauf gefasst, dass ihr eventuell etwas weiter entfernt parken müsst. DENN, es gibt keinen eigenen Parkplatz an der Talstation, sondern ihr müsst euer Auto am Straßenrand abstellen.
Wie komme ich auf den Tafelberg?
Um auf den Tafelberg zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten, wobei ich mich ganz bewusst für die Seilbahn (Cable Car) entschieden habe. Für mich ist es ganz klar die entspannteste und zugleich eindrucksvollste Variante, denn schon während der Fahrt habt ihr einen spektakulären Blick über Kapstadt, das Meer und die umliegenden Berge. Die Gondeln drehen sich nämlich langsam um die eigene Achse, sodass ihr den Ausblick aus allen Richtungen genießen könnt.
Unten an der Talstation solltet ihr etwas Zeit einplanen, vor allem an schönen Tagen. Ich empfehle euch, früh zu kommen oder BESSER die Tickets vorab online zu kaufen. Die Fast Track kann sich durchaus lohnen, denn in der Hauptsaison und an Wochenenden ist es zumeist sehr voll!
Alternativ ihr könnt den Tafelberg auch zu Fuß erklimmen. Es gibt mehrere Wanderwege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, aber plant dafür unbedingt ausreichend Zeit ein, achtet auf das Wetter und geht nicht alleine los! Auf dieser Strecke wird immer wieder von Überfällen berichtet.
Die Dauer des Aufstiegs hängt vom gewählten Wanderweg ab, aber bei der kürzesten Variante müsst ihr mit ca. 2 Stunden rechnen.
Was mache ich auf dem Berg?
Oben angekommen, habt ihr die Möglichkeit mehrere Kilometer gut markierte Wanderwege zu erkunden.
Es gibt einige besonders schöne Aussichtspunkte, die ihr euch ansehen könnt, wie zum Beispiel Maclear’s Beacon, der höchste Punkt des Berges. Dieser befindet sich ungefähr 40 Minuten von der Bergstation entfernt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Aussichtspunkte entlang der Ränder des Plateaus.
ABER: Stresst euch nicht! Die Fahrt ist ein super Highlight, das Panorama ist überragend und genießt bitte einfach die Zeit. Wenn euch nach Wandern ist, fein, wenn nicht, dann ist das auch vollkommen ok. Ich finde nämlich, dass die nähere Umgebung der Bergstation auch schon sehr sehenswert ist. Haltet zum Beispiel Ausschau nach den Dassies (Klippschliefer) – kleine, rundliche Tiere, die wie große Nager aussehen, tatsächlich aber mit Elefanten verwandt sind! Sie sind recht zutraulich, lassen sich aber nicht anfassen.
Darüber hinaus ist ein Abseilen vom Tafelberg möglich. Am höchsten Abseilpunkt der Welt könnt ihr euch rund 112 Meter senkrecht in die Tiefe abseilen, direkt vom Gipfel des Tafelbergs.
Das Abseilen wird ausschließlich von zertifizierten Anbietern durchgeführt und ist streng geregelt. Ihr braucht auch keine Vorkenntnisse, sondern ihr werdet vor Ort eingewiesen und gesichert. Das Erlebnis ist kurz, intensiv und definitiv nichts für schwache Nerven, dafür ist aber der Blick (sofern ihr daran in dem Moment denkt) über Kapstadt und das Meer spektakulär.
Ich habe es selbst nicht gemacht, allerdings dabei gespannt zugesehen, wie sich einige wagemutige Gruppen in die Tiefe getraut haben. Ich muss zugeben, dass es wirklich klasse ausgesehen hat!
Praktische Hinweise
Der Wind ist leider ein wichtiges Thema für den Besuch des Tafelberges, denn die Fahrten mit der Seilbahn müssen immer wieder wegen zu schlechten Bedingungen abgesagt werden.
Um hier eine Enttäuschung zu vermeiden, empfehle ich euch dringend, zuerst hier den Status der Seilbahn zu überprüfen und dann auch gleich morgens dort zu sein, um die Fahrt früh „hinter sich zu bringen“. Der Wind ist vormittags in der Regel etwas ruhiger und nimmt dann gegen Mittag allerdings oftmals schnell zu.
Generell solltet ihr den Besuch des Tafelberg SOFORT einplanen, wenn gute Bedingungen herrschen, sprich, wenn es wolkenlos und windstill ist. Es wäre schade, wenn euch dieses Highlight entgeht, nur weil ihr anfangs an schönen Tagen etwas anderes unternehmt und das Wetter dann zum Ende eures Aufenthalts schlechter wird.
Nehmt euch – selbst bei schönem Wetter – etwas zum Drüberziehen mit, denn oben auf dem Berg kann es sehr windig und frisch sein.
Es gibt auf dem Berg eine Toilette, ein Café und einen Shop, falls ihr ein paar Souvenirs einkaufen möchtet.
Victoria & Alfred Waterfront
Die Victoria & Alfred Waterfront ( abgekürzt V&A Waterfront), ist einer der beliebtesten und zugleich touristischsten Spots in Kapstadt. Die Gegend ist lebendig, charmant angelegt und sicher.
Ihr könnt entlang der wunderschönen Promenade spazieren, das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (MOCAA), welches eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer afrikanischer Kunst beherbergt, besuchen und die alten Kolonialbauten vor der beeindruckenden Kulisse des Tafelbergs bewundern.
Eine schöne Variante ist eine Bootsfahrt entlang der Waterfront, denn dabei habt ihr eine tolle Perspektive auf den Tafelberg und den Hafen und könnt mit etwas Glück sogar Robben beim Faulenzen zuschauen.
Außerdem gibt es hier zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Shops – perfekt zum Entspannen oder Bummeln. Plant am besten einen halben Tag ein, um die Waterfront in Ruhe zu genießen und vielleicht sogar noch den Sonnenuntergang mitzunehmen.
Mein Fazit: Ich will ehrlich sein, nachdem ich im Vorfeld fast überall von der V&A Waterfront als DAS Highlight in Kapstadt gelesen hatte, war ich ein klein wenig enttäuscht. Gefühlt handelt es sich um eine sehr schöne Outdoor-Mall, was fein, aber für mich eben auch kein ganz großes Highlight ist. Nichts desto trotz, shoppen macht im Urlaub ja auch irgendwie immer nochmal ein bisschen mehr Spaß, insofern lohnt sich der Besuch in jedem Fall.
Kapstadt Stadion
Das DHL-Stadion mag jetzt nicht überall als eine Top-Attraktion durchgehen, aber ich muss sagen, es war definitiv ein prima Erlebnis – nicht nur wegen der Größe und der modernen Architektur, sondern auch wegen des kleinen „Fun-Faktors“, dass Deutschland hier bei der WM 2010 4:0 gegen Argentinien gewonnen hat.
Das Stadion liegt direkt am Wasser und ist sowohl von außen, wie auch von innen extrem beeindruckend. Man kann hier durch die Tribünen schlendern, die Atmosphäre dieser riesigen Arena aufsaugen und sogar die Spielerkabinen besuchen.
Auch wenn ihr kein Sportfan seid, lohnt sich meiner Meinung nach ein kurzer Besuch. Ich meine, das Stadion taucht auf fast allen Luftaufnahmen von Kapstadt auf, die Architektur ist gewaltig und das Flair im Stadion ist grandios…
City Bowl
Die City Bowl ist das Herz Kapstadts – ein Tal, das von Tafelberg, Signal Hill und Devil’s Peak eingerahmt wird.
Hier pulsiert das städtische Leben und ihr findet die meisten Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Bars und Geschäfte der Innenstadt.
Zu den bekanntesten Stadtteilen der City Bowl gehören City Centre, Gardens, De Waterkant und Bo-Kaap. Jeder dieser Stadtteile hat seinen eigenen Charme: Gardens besticht mit grünen Straßen und Cafés, De Waterkant mit bunten Häusern und schicken Boutiquen, Bo-Kaap mit seiner Geschichte und den farbenfrohen Häusern.
WICHTIG – Sicherheit: Tagsüber könnt ihr euch in der City Bowl in der Regel frei bewegen, besonders in belebten Straßen und touristischen Gegenden. Nach Einbruch der Dunkelheit solltet ihr vorsichtig sein, abgelegene Straßen meiden und Wertgegenstände nicht offen tragen.
Bo-Kaap
Ein absolutes Muss in Kapstadt ist Bo-Kaap – eines der fotogensten Viertel der Stadt. Die bunten Häuserreihen, gepflasterten Straßen und die besondere Architektur machen jeden Spaziergang hier zu einem Erlebnis.
Bo-Kaap wurde bereits in den 1760er Jahren gegründet und war ursprünglich von versklavten Menschen aus Südostasien bewohnt (Malaien). Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Viertel zum Zentrum der muslimischen Gemeinde Kapstadts, mit der Auwal-Moschee, der ältesten Moschee Südafrikas, die 1794 erbaut wurde.
Die Top-Fotospot befindet sich übrigens an der Ecke Chiappini Street nahe der Kreuzung mit der Wale Street.
Eine sehr schöne Option, um Bo-Kaap zu erkunden ist eine Waking Tour, denn zum einen erfahrt ihr so viel über die Geschichte dieses interessanten Viertel und zum anderen ist es eine schöne Sache in der Gruppe unterwegs zu sein. Ich bin ein großer Fan von Guru-Walk und kann euch diese Touren nur empfehlen.
Wer guruwalk nicht kennt, tatsächlich kostet die Tour nichts, sondern basiert im Wesentlichen auf Trinkgeld. Hier sollte man dann aber bitte etwas großzügiger sein.
City Centre
Wenn ihr das City Centre von Kapstadt erkundet, solltet ihr unbedingt ein Auge auf einige der lebendigsten und charmantesten Straßen der Stadt werfen.
Die Long Street ist mit einem bunten Mix aus Bars, Cafés, Restaurants, kleinen Shops und Vintage-Läden wohl die bekannteste. Hier pulsiert das Leben, besonders abends, wenn Straßenmusiker für Stimmung sorgen und die Kneipen geöffnet haben.
Ebenfalls sehenswert ist die Kloof Street, die die Verlängerung der Long Street darstellt. Sie ist etwas ruhiger, aber nicht weniger charmant. Entlang dieser Straße findet ihr stylische Boutiquen, gemütliche Cafés und einige der besten Frühstücksspots der Stadt.
Weitere Straßen wie Loop Street oder Bree Street laden mit kleinen Galerien, lässigen Bars und Street-Art ebenfalls zum Bummeln ein.
Ich fand es echt schön, einfach von Straße zu Straße zu schlendern, die Atmosphäre aufzusaugen und zwischendurch in einem Café einzukehren, um das Leben im Zentrum Kapstadts zu beobachten.
Oranjezicht Market
In den letzten Jahren hat Kapstadt nicht weit von der V&A Waterfront entfernt einen wahren Bauernmarkt der Extraklasse eröffnet. Der Oranjezicht-Markt ist Mittwoch Nachmittag, Samstag und Sonntag geöffnet.
Hier findet man wirklich alles: von köstlichen Lebensmitteln über Obst und Gemüse, Töpferwaren, Kunst, Souvenirs, Schmuck, Kleidung und frische Säfte bis hin zu vielem mehr.
Dieser Markt ist außerdem ein wahres Paradies für Instagram-Fans. Es wirkt fast so, als wäre er speziell für Instagram-Fotos konzipiert worden.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr an einem dieser Tage in Kapstadt seid.
Robben Island
Ein Besuch auf Robben Island, direkt vor Kapstadt, ist ein absolutes Muss, wenn ihr euch für Geschichte und Südafrika interessiert. Die Insel ist vor allem bekannt als Gefängnis, in dem Nelson Mandela 18 Jahre seiner Haft verbrachte. Heute ist Robben Island ein Symbol für Freiheit und Widerstand gegen die Apartheid – das macht den Besuch so bedeutend.
Die Überfahrt startet am V&A Waterfront, dauert etwa 30 Minuten pro Strecke und erfolgt mit modernen Fähren. Ich empfehle euch, die Tickets vorab online zu buchen, besonders in der Hochsaison, da die Touren schnell ausverkauft sind. Die meisten Touren dauern insgesamt 3 bis 4 Stunden, inklusive Bootsfahrt und Führung auf der Insel.
Auf der Insel könnt ihr das Gefängnis besichtigen, die Zellen sehen und erfahrt viel über das Leben der Gefangenen – die Tour wird von ehemaligen Insassen geführt, was die Geschichte unglaublich intensiv macht. Ich fand es beeindruckend und gleichzeitig nachdenklich stimmend, durch die Gänge zu gehen, in denen Nelson Mandela und viele andere für ihre Freiheit gekämpft haben.
Lion’s Head
Der Lion’s Head ist mit 669 Metern über dem Meeresspiegel einer der markantesten Berggipfel der Region. Er ist berühmt für seinen atemberaubenden Panoramablick auf den Tafelberg, der sich vor der beeindruckenden Küstenlinie und dem Atlantischen Ozean erhebt.
Das Besondere am Lion’s Head – im Gegensatz zum Tafelberg – ist, dass man ihn nur zu Fuß erreichen kann.
Die Wanderung zum Gipfel ist mit einigen steileren Anstiegen und Kletterpassagen (Ketten und Leitern) als mittelschwer einzustufen. Bei einigen Passagen sollte man idealerweise keine allzu großen Probleme mit Höhe haben. In moderatem Tempo dauert die Tour in etwa 45 bis 60 Minuten und ist normalerweise gut zu bewältigen.
Startpunkt ist der Parkplatz, wobei es sich eigentlich nicht wirklich um einen Parkplatz handelt, sondern vielmehr um Autos am Straßenrand. Um sich Stress zu ersparen, würde ich empfehlen per Bolt oder Uber anzureisen.
Der Weg ist an sich gut markiert und zählt bei Tageslicht zu den wenigen, die noch als sicher für Alleinwanderer gelten. ABER, für die Sonnenaufgangstour solltet ihr in jedem Fall nur geführte Touren buchen!
Tatsächlich herrscht den ganzen Tag über, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, reger Wanderverkehr auf dieser Strecke, sodass ihr euch auch alleine wohlfühlen könnt. Ich bin die Wanderung um 7 Uhr morgens gegangen und es waren viele Leute unterwegs, sodass ich mich überhaupt nicht unsicher gefühlt habe.
Vom Gipfel aus werdet ihr mit einem 360°-Panoramablick auf Kapstadt und den Tafelberg belohnt, weshalb ich sagen würde, dass es DER fotogenste Ort in Kapstadt ist.
Tatsächlich hat mich die Aussicht total umgehauen und ich habe fast zwei Stunden dort oben mit Fotografieren verbracht.
Rückblickend würde ich mich wohl beim nächsten für das frühe Aufstehen und die Tour früh morgens zum Sonnenaufgang entscheiden. Hierbei startet der Aufstieg ca. 1 1/2 Stunden vor Sonnenaufgang, sprich in etwa 5 Uhr morgens, aber die Chance auf sagenhafte Bilder und atemberaubende Minuten wäre es mir definitiv wert.
Packt in jedem Fall ausreichend Wasser, ein leckeres Getränk zum Genießen für ganz oben und vielleicht eine Jacke ein, da sich das Wetter wirklich schnell ändern kann. Im einen Moment war ich von Wolken umhüllt, im nächsten war der Himmel klar und die Sonne brannte vom Himmel. Insofern checkt den Wetterbericht und seid auf alle Bedingungen vorbereitet.
Solltet ihr euch für die Sonnenuntergangsvariante entscheiden, ladet auf jeden Fall euer Handy auf, denn es wird auf dem Weg nach unten dunkel werden und dann braucht ihr dringend eine Taschenlampe.
Signal Hill
Der Signal Hill ist eine Verlängerung des Lion’s Head und der absolute Lieblingsspot der Einheimischen für den Sonnenuntergang – sicherlich unter anderem weil man den Gipfel per Auto erreichen kann. Ich selbst war (leider) nicht dort, weil ich immer wieder gehört habe, dass es sehr voll werden und teilweise sogar in einem mittelgroßen Chaos enden kann. Vor allem bei der Abreise!
Das soll auf keinen Fall ein „Abraten“ sein, nur ich denke, ihr solltet hier die richtige Erwartungshaltung haben. Die Aussicht und die Stimmung sind ganz sicher absolut großartig. Die Besucher versammeln sich mit Picknickkörben und Decken auf dem Hügel, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Die Location ist wirklich perfekt und der Anblick ganz sicher spektakulär!
Für die Anreise gibt es zwei Optionen: Mit dem Auto oder per Uber. Es führt eine asphaltierte Straße bis ganz nach oben, ihr müsst also nicht wandern. Von der City Bowl, Sea Point oder Camps Bay seid ihr je nach Verkehr in etwa 20 Minuten oben. Solltet ihr euch für ein Uber entscheiden, kümmert euch rechtzeitig um die Abholung!
Camp’s Bay, Clifton & zwölf Apostel
Westlich vom Stadtzentrum liegen mit Camps Bay und Clifton zwei der bekanntesten und am leichtesten erreichbaren Strände Kapstadts. Auch wenn Strände nur bedingt Sehenswürdigkeiten sind, so war speziell Camps Bay für mich wirklich mit DAS Highlight, weil der Ort diese gewisse Atmosphäre hat, die bleibt. Beide Strände punkten mit feinem, hellem Sand und spektakulärer Kulisse, ABER klassische Badelocations sind sie nur bedingt. Ich war im November hier und an Baden war nicht zu denken, denn das Meer ist auf dieser Seite der Stadt deutlich kühler. Der Atlantik bringt hier oft Wassertemperaturen von rund 15 bis maximal 20 Grad mit sich, Baden ist also wohl nur etwas für Hartgesottene.
Camps Bay
Camps Bay gehört zweifelsohne zu den eindrucksvollsten Strandabschnitten Kapstadts, vor allem wegen der dramatischen Bergkulisse, die direkt hinter dem Sandstrand aufragt. Die sogenannten Zwölf Apostel, ein Ausläufer des Tafelbergs, prägen das Panorama und machen diesen Ort so besonders. Camps Bay selbst ist ein eleganter Küstenstadtteil, dessen Promenade von stilvollen Restaurants, Hotels und kleinen Boutiquen gesäumt wird.
Besonders magisch wird es am Abend, wenn die untergehende Sonne die Bergkette in goldenes Licht taucht.
Ein Abstecher zum nördlichen Aussichtspunkt lohnt sich unbedingt: Von hier aus habt ihr einen großartigen Blick über die gesamte Bucht von Camps Bay.
Ich hatte mir bewusst mein Hotel in Camps Bay gesucht und habe es keine Sekunde bereut – im Gegenteil, ich würde es jederzeit genau so wieder planen.
Ein Insidertipp ist der malerische, kleine Strandabschnitt Beta Beach im Süden von Camps Bay. Hier geht es deutlich ruhiger zu, allerdings sind die Parkplätze auch begrenzt. Wenn dann solltet ihr also etwas früher vor Ort sein.
Clifton
Clifton gehört zu den exklusivsten Strandgegenden Kapstadts und besteht aus vier kleinen, nebeneinanderliegenden Buchten, die schlicht Clifton 1st bis 4th Beach heißen. Die Strände sind durch Felsen voneinander getrennt, gut vor Wind geschützt. Je nach Strand herrscht eine andere Stimmung: Während der 1st Beach eher sportlich und lokal geprägt ist, gilt der 4th Beach als der beliebteste und „schickste“, auch bei Familien.
Bei einem Besuch solltet ihr wissen, dass es kaum Infrastruktur gibt: wenige Parkplätze, keine große Promenade, nur vereinzelt kleine Kioske. Früh kommen lohnt sich, vor allem am Wochenende.
Zum Sonnenuntergang ist Clifton spektakulär, keine Frage, trotzdem bin ich am Ende eher Team Camps Bay. Dort ist einfach mehr Leben, mehr Platz und das Gesamtpaket aus Strand, Bergkulisse und Promenade für mich stimmungsvoller.
Helikopterflug
Habt ihr Lust auf etwas ganz Besonderes? Dann kann ich euch nur wärmstens einen Helikopter-Flug empfehlen. Es gibt Städte, bei denen erschließt sich die ganze Dimension eigentlich erst aus der Luft, wie zum Beispiel New York, und Kapstadt zählt definitiv auch dazu.
Es gibt unterschiedliche Varianten, wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass hier auch die 12-Minuten-Variante bereits richtig toll ist. Das ist eben der Vorteil, wenn die spannendsten Attraktion recht eng beisammen liegen.
Ich habe mich letztlich für einen rund 20-minütigen Flug entschieden, bei dem es zunächst hinaus aufs Meer ging, von wo aus man Kapstadt, das ikonische Fußball-Stadium und die gesamte Küstenlinie in einer beeindruckenden Perspektive genießen kann. Anschließend ging es über den Signal Hill, den Lion’s Head, Camps Bay, die Zwölf Apostel und Hout Bay.
Mir haben vor allem die launigen Geschichten des Piloten gefallen, denn er hat während des Flugs diverse Geschichten und Hintergründe ausgepackt.
Der Helikopter bietet Platz für fünf Passagiere: einen vorne, vier hinten. Der Platz vorne ist natürlich der Knaller, aber auch hinten am Fenster ist das Erlebnis großartig. Weniger angenehm ist es, wenn man hinten in der Mitte sitzt, vor allem, wenn man sich den Platz mit Fremden teilen muss.
Wichtig: Vor dem Abflug müsst ihr euer Gepäck in Schließfächern verstauen, denn außer einer Kamera dürft ihr nichts mitnehmen.
Nach dem Flug ging es zurück zum Büro und von dort habt ihr die Wahl: Entweder ihr kümmert euch eigenständig um die Rückfahrt zur Unterkunft oder ihr nehmt den kostenlosen Shuttle ins Hafenviertel. Ich habe mich für den Shuttle entschieden, denn dieser beinhaltet noch eine kurze Bootsfahrt. Mit etwas Glück könnt ihr dabei ein paar faule Robben in der Sonnen entdecken.
Chapman’s Peak Drive
Wenn ihr euch für einen Mietwagen während eures Aufenthalts entschieden habt, solltet ihr euch die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive auf keinen Fall entgehen lassen. Die Straße schlängelt sich spektakulär zwischen Hout Bay und Noordhoek an der steilen Flanke des Berges entlang, mit dem Atlantik tief unter euch.
Als mir ein Freund davon erzählt hat, war ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was mich erwartet, aber ich muss sagen, es war einfach nur herrlich. Ich habe mich gefühlt wie in einer Autowerbung, wobei man ab und zu automatisch ein wenig langsamer wird, weil man auch mal raus schauen will. Unterwegs gibt es auch immer wieder markierte Aussichtspunkte, die wirklich eine sagenhafte Aussicht bieten.
Die Strecke ist gut ausgebaut, weshalb auch eine kleine Mautgebühr erhoben wird, die der Sicherung und Instandhaltung der Straße dient.
Mein persönliches Highlight: der Sonnenuntergang. Wenn das Licht langsam weicher wird und die Felsen im Abendrot leuchten, ist die Stimmung einfach magisch.
Wenn ihr also ein Auto habt, plant diese Fahrt unbedingt ein – für mich war sie ganz sicher eine der schönsten Strecken, die ich je gefahren bin.
Boulders Beach
Ein gefühlter Pflichtspot rund um Kapstadt ist ganz klar der Pinguinstrand Boulders Beach. Ok, ich liebe Pinguine, ihre watschelnde Art ist in Sachen Niedlichkeit kaum zu toppen, aber ganz ehrlich wer mag diese wunderschönen Wesen nicht…?!.
Boulders Beach liegt bei Simon’s Town auf der Kaphalbinsel, etwa 45 Minuten mit dem Auto von Kapstadt entfernt.
Dort lebt eine riesige Kolonie von Brillenpinguinen, die in den 80ern mal mit einem einzigen Paar angefangen hat und heute aus ein paar tausend Tieren besteht. Die Pinguine fühlen sich zwischen den großen Granitfelsen offensichtlich ziemlich wohl und ihr könnt sie aus nächster Nähe beobachten – ohne ihnen „im Weg zu stehen“. Dafür gibt es einen Holzsteg, der durch das ganze Areal führt. Ja, man zahlt einen kleinen Eintritt, aber ich habe das als vollkommen angemessen empfunden.
Wenn ihr kein Ticket lösen möchtet, könnt ihr auch am benachbarten Seaforth Beach euer Glück probieren. Dort laufen ebenfalls Pinguine herum, allerdings in deutlich geringerer Zahl.
Für mich ist Boulders Beach trotzdem DAS Highlight, vor allem, wenn man noch nie Pinguine in freier Wildbahn gesehen hat. Unterm Strich ist es einfacher einer dieser Orte, an denen man automatisch grinst und ein bisschen länger stehen bleibt als geplant…
Kap der guten Hoffnung
Und dann kommen wir zu einem Ort, den ihr bei einem Besuch von Kapstadt unbedingt einplanen solltet: Das Kap der Guten Hoffnung. Für mich gehören diese beiden Spots irgendwie untrennbar zusammen.
Die Landschaft ist in dieser Region ist definitiv beeindruckend: rau, weit und herrlich ursprünglich. Von Kapstadt aus seid ihr etwa eine Stunde unterwegs, je nachdem, wie oft ihr unterwegs einen Stopp einlegt (zum Beispiel am Boulders Beach).
Ganz wichtig, weil das oft verwechselt wird: Das Kap der Guten Hoffnung ist nicht der südlichste Punkt Afrikas. Dieser liegt bei Kap Agulhas, deutlich weiter östlich. Trotzdem ist das Kap historisch extrem bedeutend, denn schon 1488 erreichten Seefahrer diesen Punkt. Und natürlich gehört das berühmte Schild zum Pflichtprogramm, auch wenn man geografisch gesehen nur „fast“ am Ende Afrikas steht.
Vor Ort könnt ihr wunderbar an der felsigen Küste entlangspazieren, die Wellen beobachten und euch ordentlich den Wind um die Nase wehen lassen. Apropos Wind: Der kann hier, vor allem ab Mittag, ziemlich heftig sein, weshalb sich eine Jacke fast immer, egal wie warm es in Kapstadt gerade ist, lohnt.
Ihr erreicht das Kap entweder ganz entspannt mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer geführten Tour. Viele Touren kombinieren das Kap der Guten Hoffnung mit Stopps wie Boulders Beach oder anderen Highlights der Halbinsel, was komplett Sinn macht.
Der Eintritt in den Nationalpark ist nicht günstig, beinhaltet aber auch den Zugang zum Leuchtturm am Cape Point. Auch hier ganz wichtig: Cape Point ist nicht gleich Kap der guten Hoffnung! Die Landzunge teilt sich am Ende nochmal.
Stellenbosch
Stellenbosch habe ich selbst (bisher) nicht besucht und ja, das liegt schlicht daran, dass ich keinen Wein trinke. Trotzdem wäre es unfair, diesen Ort bei einer Reise durch die Kapregion nicht zu erwähnen, denn Stellenbosch gilt als Herz der südafrikanischen Weinkultur und ist vor allem auch landschaftlich etwas ganz Besonderes.
Der Ort liegt nur rund 50 km östlich von Kapstadt und ist am einfachsten mit dem Mietwagen erreichbar (ca. 45-60 Minuten Fahrt). Alternativ gibt es organisierte Weintouren ab Kapstadt, die auch für Nicht-Weintrinker interessant sein können (habe ich mir sagen lassen), da sie Landschaft, Geschichte und Kulinarik verbinden.
Sehenswert sind vor allem die historische Altstadt, die von Eichen gesäumte Dorp Street, sowie der Botanische Garten der Universität Stellenbosch. Auch die Umgebung ist ein Highlight: sanfte Weinberge, dramatische Bergketten und einzelne Weingüter, die eher wie Designhotels oder Kunstgalerien wirken.
Hermanus
Hermanus liegt malerisch an der Walker Bay und hat sich seinen (selbst gegebenen) Titel als Walhauptstadt der Welt nicht ohne Grund verdient. Jedes Jahr zwischen Juni und November ziehen die Wale ganz nah an die Küste, und zwar so nah, dass ihr sie oft sogar vom Land aus beobachten könnt. Genau das macht Hermanus so besonders.
Vor allem Südliche Glattwale (Southern Right Whales) kommen in dieser Zeit in die geschützte Bucht, um sich zu paaren und ihre Kälber zur Welt zu bringen. Diese Walart ist leicht zu erkennen: Sie hat keine Rückenflosse, dafür charakteristische helle Schwielen am Kopf und ist erstaunlich neugierig. Nicht selten nähern sich die Tiere der Küste oder zeigen ihre mächtigen Schwanzflossen direkt vor euren Augen.
Einer der schönsten Orte für die Walbeobachtung ist der rund 15 Kilometer lange Cliff Path, der sich spektakulär entlang der Klippen vom Hafen bis zum Grotto Beach zieht. Hier habt ihr immer wieder neue Blickwinkel auf das Meer und ein Fernglas ist beinahe überflüssig.
Ich würde euch aber in jedem Fall empfehlen, eine Bootstour zum Whale-Watching zu machen, denn ein solches Erlebnis ist schlichtweg überwältigend. Und einen Top-Anbieter habe ich auch direkt für euch, nämlich Southern Right Charters, die auf verantwortungsvolles, nachhaltiges Whale Watching setzen und großen Wert auf respektvollen Abstand zu den Tieren legen. Ihr könnt entweder direkt auf der Homepage oder über getyourguide buchen.
Für mich wäre Hermanns aber immer wieder ganz weit oben auf meiner Liste bei einem Kapstadt bzw. Südafrika-Besuch. Neben Cape Cod, Baja California und Seattle/Vancouver gibt es sicherlich keinen besseren Ort fürs Whale-Watching.
Meine besten Spot-Tipps in Kapstadt auf einer Karte
Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Sportlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
Mein Hotel-Tipps für Kapstadt
Ich finde selten kann man die Hotelsuche in einer Großstadt so klar angehen wie hier in Kapstadt. Hierbei stellen sich für mich nur zwei Fragen:
- Wo liegt das Hotel?
- Was erwarte ich von meinem Hotel?
Gehen wir es mal der Reihe nach durch:
- Wo liegt das Hotel?
Schon alleine weil es eben nun mal in Kapstadt einige nicht ganz so sichere Ecken gibt, reduziert sich die Auswahl deutlich. Hier kommen unterm Strich eigentlich nur die City Bowl oder die Strandorte, wie zum Beispiel Camps Bay in Frage.
1. Direkt in der Stadt bieten sich das Viertel Tamboerskloof oder der Bereich rund um die Waterfront inklusive des Viertels Green Point an.
Bei Tamboerskloof handelt es sich um eines wohlhabendsten Viertel Kapstadts. Die Lage ist insofern super praktisch, als das ihr hier an der hippen Kloof Street einige Cafés ganz in der Nähe habt.
Die Waterfront und Green Point sind deutlich touristischere Spots, wobei ihr hier allerdings wirklich mitten drin seid.
2. In Camps Bay beispielsweise habt ihr den klaren Vorteil, dass ihr den Strand, sowie viele Restaurants und Geschäfte direkt vor der Haustür habt. - Was erwarte ich von meinem Hotel?
In Kapstadt ist ganz selten das Hotel der Star, sondern tatsächlich verbringt ihr normalerweise recht wenig Zeit in eurer Unterkunft. Klar, ein Pool ist immer schön, aber wenn ihr zum Beispiel in Camps Bay wohnt, rückt dieser Aspekt vielleicht ein klein wenig weiter in den Hintergrund.
An diesen beiden Fragen könnt ihr euch ganz entlang hangeln. Wollt ihr eher in der Stadt oder am Strand sein? Möchtet ihr ein Hotel mit tollen Features oder reicht vielleicht auch ein simples Air BnB bei dem die Lage dafür hervorragend ist?
Ich habe mich am Ende für ein kleines Hotel entschieden, das letztlich genau das richtige für mich war: das POD Camps Bay.
Um bei den Fragen zu bleiben, ich habe mich für den Strand und ein besonderes Hotel entschieden, das für mich einfach das gewisse Extra hat.
Das Hotel selbst liegt leicht zurückversetzt von der Hauptstraße, was sehr angenehm ist. Trotzdem habt ihr vom Zimmer oder Balkon Meerblick und könnt den ikonischen Tafelberg samt der „Zwölf Apostel“ sehen. Abends den Sonnenuntergang hier zu beobachten, ist einfach unschlagbar.
Ja, das POD Camps Bay ist nicht das günstigste Hotel, aber es ist jeden Cent wert. Vom ersten Moment an fühlt ihr euch willkommen: Der Service ist herzlich, unkompliziert und jederzeit aufmerksam. Außerdem könnt ihr den Hotelbereich mit Liegestühlen und Sonnenschirm direkt nutzen – perfekt, um einen entspannten Strandtag zu genießen.
Meine Restaurant-Empfehlungen in Kapstadt
Restaurants gehören zu Kapstadt wie die der Eifelturm zu Paris. Die kulinarischen Highlights sind schlichtweg ein wichtiger Teil eines Besuchs in in Südafrika!
Ich habe hier ein paar Empfehlungen zusammengestellt, die mir sehr gut gefallen (haben):
Codfather Seafood & Sushi
Dieses außergewöhnliche Fisch & Meeresfrüchte-Restaurant war tatsächlich die erste Empfehlung, die ich für Südafrika erhalten habe. Vom Fisch über die Garnelen bis zm Hummer und den Flusskrebsen – alles war einfach herausragend. Ich mochte vor allem die lockere Atmosphäre, denn obwohl es sich offensichtlich um eine klasse Location handelt, läuft alles sehr entspannt ab. Man kann sich an der Theke oder auch von den Kellnern ganz wunderbar beraten lassen, was ich auch gerne in Anspruch genommen habe.
In Camps Bay für mich DIE Empfehlung überhaupt.
37 The Dr, Camps Bay, Cape Town
Truth Coffee Roasting
Eine der spannendsten Adressen für Kaffeejunkies. Mit seinem industriellen, leicht retro-inspirierten Interieur wirkt es wie eine Mischung aus Kaffeerösterei und einem kreativen „Fabrikzimmer“.
Der Kaffee selbst ist sorgfältig geröstet, ausbalanciert und vielseitig – egal, für welche Variante ihr euch entscheidet. Ich war hier zum Frühstück (klassisch Avocado-Toast), fand den Ort aber einfach klasse.
36 Buitenkant St, Cape Town City Centre
Bobo’s by Kove Collection
Das Bobo’s liegt an der Beach Road in Sea Point und ist ein stylischer Spot für gutes Essen mit herrlichem Beach-Vibe. Im Mittelpunkt stehen saftige Burger, Steaks, Pasta und Fischgerichte.
Die Atmosphäre ist locker und urban, typisch Sea Point – ein Ort, an dem man sowohl zum schnellen Dinner als auch zum längeren Sitzen mit Drinks landet.
Ich war hierzu zum Mittagessen und fand sowohl die Location, als auch das Essen hervorragend.
Beach Rd, Appartementhaus Two Oceans Beach, Surrey Pl, Cape Town
Sevruga Restaurant
Das Sevruga liegt direkt am Wasser, so dass man von vielen Tischen einen schönen Blick auf den Hafen und die Boote hat – was vom Ambiente natürlich herrlich ist.
Die Küche ist international angehaucht, mit frischem Fisch und Sushi, alles extrem gut zubereitet. Geschmacklich hatte das etwas von Fine-Dining.
Es wirkt alles etwas schicker, ich habe es hier aber als überraschend unkompliziert und angenehm empfunden.
Shop 4, Quay 5, Victoria & Alfred Waterfront
Our Local Kloof Street
Wenn ihr Lust auf einen entspannten Brunch habt, ist das Our Local an der Kloof Street definitiv ein guter Spot. Das Café wirkt auf den ersten Blick wie ein Gewächshaus und genau das macht es auch aus: viel Licht, Pflanzen überall und eine offene, luftige Atmosphäre.
Ich war hier zum Brunch und es war großartig – frisch zubereitet und lecker. Das Shakshuka, der Anchovi-Toast und das Smashed Avocado und Tomaten-Toast waren absolut fantastisch.
117 Kloof St, Gardens, Cape Town
Naked Coffee
Ein toller Spot! Ich liebe ja frühstücken im Urlaub ganz besonders und das hier ist immer einer meiner Top-Empfehlung. Der Laden ist angenehm stylisch, das Essen frisch, kreativ und köstlich, der Cappuccino große Klasse und der Service unglaublich freundlich und zuvorkommend. Hier fühlt sich jeder wohl und willkommen…
2 Wisbeach Rd, Sea Point, Cape Town
Silo Rooftop
Jede Stadt hat diese eine außergewöhnliche Location, die sich irgendwie ein stückweit abhebt, und Kapstadt ist es die Rooftop-Bar des Silo Hotels. Es handelt sich nämlich um die vielleicht beste Dachterrassen-Bar der Stadt. Ds Setting direkt an der Waterfront ist Weltklasse und von hier aus, lassen sich die Sonnenuntergang ganz fantastisch genießen.
Wichtig: Wie bei solchen Hotspots üblich, müsst ihr auch hier unbedingt vorher reservieren.
Victoria & Alfred Waterfront, Cape Town
Moro Gelato
Die beste Eisdiele in Kapstadt! Mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Erfreulicherweise gibt es mehrere Filialen – unter anderem direkt an der Long Street. Unbedingt ausprobieren!
165 Long St, Cape Town City Centre, Cape Town
Mein Fazit zu Kapstadt
Ganz ehrlich, ich wollte schon sehr früh mal nach Kapstadt. Ich mag ja Naturphänomene ganz besonders gerne und da stechen der Tafelberg mit den zwölf Aposteln und auch das Kap der guten Hoffnung natürlich hervor. Bei meiner ersten Südafrika-Reise musste ich Kapstadt leider noch auslassen, aber spätestens danach war für mich klar (denn man unterhält sich ja auch vor Ort viel mit anderen Reisenden), dass Kapstadt von nun an sehr weit oben auf meiner Liste steht.
Wenn man über Südafrika nachdenkt, kommt man (leider) an irgendeiner Stelle automatisch zum Thema Sicherheit. Und da ich bei der oben angesprochenen ersten Reise zwei Nächte in Johannesburg verbracht habe, wurde mir dies SEHR bewusst. Dort habe ich nämlich so viele eingezäunte Grundstücke gesehen, wie noch nie in meinem Leben. Erfreulicherweise konnte mich dahingehend für Kapstadt ein Freund, der teilweise dort lebt, schnell „beruhigen“. Zu Recht. Ich habe nämlich tatsächlich während meines Aufenthalts keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Das soll nicht heißen, dass man dem Thema keine Beachtung schenken braucht, ganz im Gegenteil, aber mit dem richtigen „Mindset“ und ein paar Regeln, kommt man glaube ich sehr gut klar:
- Keine Townships,
- keine Seitengassen,
- keine Wertgegenstände sichtbar zeigen (auch nicht im Auto) und
- nachts ausschließlich mit dem Auto (auch kürzeste Distanzen) unterwegs sein und dieses dann von innen abschließen.
Daran habe ich mich gehalten und jederzeit sicher gefühlt.
Sobald man diesen Stolperstein mental und emotional hinter sich gelassen hat, ist Kapstadt für mich eine der schönsten Städte der Welt. Ohne jede Frage. Die Mischung aus Meer, Natur, Stadtleben, Sehenswürdigkeiten, leckerem Esssen, Strände und Ausflüge ist für mich so nahezu einzigartig. Und dabei habe ich die Museen & Wein sogar noch ausgelassen!
Die Kulisse des Tafelbergs hat mich jedes Mal wieder aufs Neue fasziniert. Umso schöner war es dann, das Ganze auch mal von oben sehen zu können. Die Wanderung auf den Lion’s Head werde ich vermutlich nie vergessen. Der Camps Bay Beach ist in meinen Augen mit der schönste Stadtstrand. Das Kap der guten Hoffnung ist ein weltbekannter Top-Spot. Und die Pinguine am Boulders Beach sind einfach nur herzig.
Für mich war ein gewichtiger Teil mein sensationell schönes Hotel, das sich bereits nach der ersten Nacht wie ein Zuhause angefühlt hat. Die bestellte Pizza auf dem Balkon mit Blick aufs Meer werde ich ewig in meinem Herzen tragen.
Ich hatte eine großartige Zeit beim Sightseeing, beim hier und da immer mal wieder eine Kleinigkeit essen oder trinken, beim am Strand entspannen und vor allem beim Erleben der Stadt. Hier ein bisschen herumschlendern, dann mit offenem Fenster an der Küste entlang fahren und dort lecker Fische und Meeresfrüchte essen. Selten habe ich eine Stadt so genossen wie Kapstadt. Weil man eben nicht nur von Spot zu Spot hetzt, sondern die Atmosphäre wirklich aufsaugen kann. Kapstadt hat sehr viel zu bieten und genau deshalb ist die Stadt auch jede Reise wert…
Fun Facts zu Kapstadt
- Der Tafelberg hat seine eigene „Wetterdecke“ – die berühmte Wolkenformation, die oft über dem Berg hängt, wird von Einheimischen liebevoll „Tablecloth“ genannt. Und ja, sie sieht manchmal aus wie ein richtiges Tischtuch über der Stadt.
- Die V&A Waterfront war früher ein Sumpfgebiet – heute voller Restaurants, Bars und Shops, aber vor Jahrhunderten hat man hier gegen die Mücken und die Feuchtigkeit gekämpft.
- Kapstadt hat einen echten „Haifisch-Highway“ – vor der Küste tummeln sich die Weißen Haie der False Bay so zahlreich, dass die Einheimischen scherzhaft von einem „Shark Alley“ sprechen.
- Die Paviane haben ihre eigene Straßenregel – in den Vororten rund um den Tafelberg sieht man regelmäßig Paviane, die Autos anhalten lassen, um die Straße zu überqueren.
- Die berühmte Long Street hat eine versteckte Geheimsprache – früher erkannten sich hier Händler und Schmuggler anhand bestimmter Muster auf den Türen und Fensterläden.
- Es gibt einen unterirdischen Fluss in der Stadt – der Elsieskraal River fließt teilweise unter der Stadt in einem Tunnel, kaum jemand weiß davon, außer Einheimische und Urban Explorers.
- Der südlichste Punkt Afrikas – Trotz seines Namens ist das Kap der Guten Hoffnung nicht der südlichste Punkt Afrikas – diese Ehre gehört Kap Agulhas, rund 150 km weiter östlich.






