Die Alhambra ist eines der touristischen Highlights in Andalusien und ohne Zweifel das bekannteste Wahrzeichen Granadas. Ich würde sogar sagen, dass viele Besucher vor allem wegen der Alhambra nach Granada reisen. Die ehemalige Palast- und Festungsanlage stammt aus der Zeit der maurischen Herrschaft in Andalusien und zählt heute zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Spaniens.
Für mich war der Besuch dieser gewaltigen Anlage extrem spannend, denn mir hat die Mischung aus Geschichte, Architektur und beeindruckenden Gartenanlagen richtig gut gefallen.
Folgend habe ich euch basierend auf meinen Erfahrungen meine wichtigsten Tipp und Hinweise zusammengestellt – hier die Übersicht:
#1 Was macht die Alhambra so besonders?
#2 Generelle Infos zur Alhambra
#3 Wie komme ich zur Alhambra?
#4 Übersichtskarte der Alhambra
#5 Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Alhambra?
#6 Wie ist die Alhambra aufgebaut bzw. was sind die besten Spots der Alhambra?
#7 Was muss ich beim Ticketkauf für die Alhambra beachten?
#8 Lohnen sich die Nasridenpaläste?
#9 Lohnt sich eine geführte Tour oder sollte ich die Alhambra besser auf eigene Faust besichtigen ?
#10 Gibt es besondere Tipps oder Empfehlungen für den Besuch der Alhambra?
#11 Wieviel Zeit muss ich für den Besuch der Alhambra einplanen?
#1 Was macht die Alhambra so besonders?
Auf den ersten Blick ist die Alhambra „nur“ ein alter Palast. Das Besondere wird oft erst bei einem Rundgang deutlich. DENN, die Anlage wurde vor rund 700 Jahren erbaut und ist bis heute erstaunlich gut erhalten. Überall findet ihr kunstvolle Verzierungen, detaillierte Steinmetzarbeiten, Innenhöfe mit Wasserbecken und Gärten, die zeigen, wie fortschrittlich die Architektur damals bereits war.
Außerdem erzählt die Alhambra ein wichtiges Kapitel der spanischen Geschichte. Sie entstand während der maurischen Herrschaft in Andalusien und verbindet Einflüsse aus Europa und der arabischen Welt.
Was mich allerdings am meisten beeindruckt hat, ist die Atmosphäre. Die Gebäude wirken nämlich von außen oft eher schlicht, offenbaren im Inneren aber eine unglaubliche Details. Dazu kommen die Ausblicke über Granada und die Berge der Sierra Nevada.
#2 Generelle Infos zur Alhambra
Hier eine kompakte Übersicht mit den wichtigsten Fakten zur Alhambra:
- Lage: Auf dem Sabikah-Hügel oberhalb von Granada
- Höhe: Etwa 150 Meter über der Altstadt von Granada
- Fläche: Rund 142.000 Quadratmeter (ca. 14 Hektar)
- Länge der Stadtmauer: Etwa 2,2 Kilometer
- Anzahl der Türme: Ursprünglich über 30 Wehrtürme
- UNESCO-Welterbe: Seit 1984
- Besucherzahl: In normalen Jahren besuchen mehr als 2 Millionen Menschen die Alhambra, womit sie zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens zählt.
- Die Generalife sind die ehemaligen Sommergärten und Rückzugsresidenzen der Nasriden-Herrscher. Sie sind für ihre Innenhöfe, Wasseranlagen und terrassenförmig angelegten Gärten bekannt.
Die fünf wichtigsten geschichtlichen Daten:
- 1238 – Beginn der Alhambra
Der Gründer der Nasriden-Dynastie erobert Granada und beginnt mit dem Ausbau der Alhambra zur königlichen Residenz. - 13. und 14. Jahrhundert – Blütezeit
Unter mehreren Nasriden-Herrschern entstehen die berühmten Paläste, Innenhöfe und Gärten. Die Alhambra entwickelt sich zum politischen und kulturellen Zentrum des Emirats Granada. - 1492 – Ende der maurischen Herrschaft
Granada wird von Katholischen Königen erobert. Mit der Übergabe der Alhambra endet die muslimische Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel. - 1527 – Bau des Palastes Karls V.
Karl V. lässt innerhalb der Alhambra einen Renaissancepalast errichten, der bis heute einen starken Kontrast zur islamischen Architektur bildet. - 1984 – UNESCO-Welterbe
Die Alhambra und der Generalife werden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und gelten seitdem offiziell als eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt.
#3 Wie komme ich zur Alhambra?
Die Alhambra liegt auf einem Hügel oberhalb der Altstadt von Granada und ist auf verschiedenen Wegen gut erreichbar. Je nachdem, wo ihr übernachtet und wie ihr unterwegs seid, kommen Auto, Bus oder ein Spaziergang infrage.
Auto
Direkt neben dem Besucherzentrum befindet sich ein großer, gebührenpflichtiger Parkplatz (in der Karte markiert). Wer ohnehin mit einem Mietwagen anreist, für den ist das meist die bequemste Lösung. Für Besucher, die bereits in Granada wohnen, sind Bus oder Fußweg ganz klar die sinnvollere Alternative.
Bus
Die einfachste Verbindung aus dem Stadtzentrum bieten die Minibusse der Linien C30 und C32. Sie starten beziehungsweise halten unter anderem an der Plaza Isabel la Católica und fahren regelmäßig zur Alhambra hinauf. Die C32 verbindet zusätzlich das Viertel Albaicín mit der Anlage. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und endet entweder am Haupteingang oder in der Nähe der Puerta de la Justicia. Fahrkarten gibt es direkt beim Fahrer.
Zu Fuß
Wer (halbwegs) gut zu Fuß ist, kann die Alhambra auch problemlos zu Fuß erreichen. Der Weg führt zwar kontinuierlich bergauf, ist aber nicht wirklich anstrengend und gehört irgendwie bereits zum Besuchserlebnis dazu. Besonders beliebt ist die Route ab der Plaza Nueva. Von dort geht es durch das historische Tor Puerta de las Granadas und anschließend durch den schattigen Wald der Alhambra.
Unterwegs könnt ihr euch entscheiden:
- Folgt ihr dem Hauptweg weiter bergauf, gelangt ihr zum Besucherzentrum und Haupteingang.
- Über einen Abzweig erreicht ihr stattdessen die Puerta de la Justicia, einen der historischen Zugänge zur Anlage.
Je nach gewählter Route solltet ihr für den Fußweg etwa 15 bis 25 Minuten einplanen.
#4 Übersichtskarte der Alhambra
Ich habe euch – zur besseren Übersucht – eine Karte für die wichtigsten Spots in der und rund um die Alhambra erstellt.
Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
#5 Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Alhambra?
Diese Frage hat ja zwei Ebenen. Zum einen welche Reisezeit ist vermeintlich die beste und zu welcher Tageszeit habt ihr das beste Erlebnis?!
Zuerst zur Reisezeit, nun, in Andalusien ist es im Sommer richtig heiß, weshalb das Frühjahr und die Herbstmonate, wenn es etwas milder ist, sehr beliebt sind. ABER, genau in dieser Zeit sind auch viele Kulturreisende und Gruppen unterwegs, sprich die Sehenswürdigkeiten sind (nahezu) genau so gut besucht, wie in den Ferienzeiten. Ich selbst war im Juli in Grenada und ja, es war voll, aber für mich immer noch im Rahmen. Insofern würde ich diesbezüglich nicht allzu viel „herumdenken“, sondern einfach den Urlaub so planen, wie es für euch gut passt.
Hinsichtlich der Tageszeit ist wie immer: Idealerweise seid ihr zur Öffnung der Tore um 8.30 Uhr vor Ort, denn der ganz große Andrang – vor allem durch Busse – beginnt meist gegen 10 Uhr. Sprich, wenn ihr früh morgens mit der Besichtigung beginnt, wird es deutlich leerer und damit auch ein insgesamt schöneres Erlebnis sein.
Zur Info: Das Puerta de la Justicia öffnet schon VOR der eigentlich Öffnung der Alhambra. Zuletzt sogar schon um 7.30 Uhr.
Alternativ könnte auch der späte Nachmittag ein interessanter Slot sein, nämlich dann wenn die ganzen Gruppen wieder abreisen.
#6 Wie ist die Alhambra aufgebaut bzw. was sind die besten Spots der Alhambra?
Die Alhambra besteht aus
- der Alcazaba (Festung),
- dem Palast Karls V.,
- den Nasridenpalästen,
- dem Generalife mit seinen Gärten,
- sowie weiteren Wohn- und Verwaltungsbereichen.
Alcazaba
Alcazaba bedeutet maurische Festung und genau das war es einmal. Ganz vorne im westlichen Teil mit Blick auf die Stadt befindet sich die Alcazaba, die Originalzitadelle (Zitadelle bedeutet Kernstück, extra gesicherter Teil einer Festung).
Die neun Türme (wenn ich richtig gezählt habe) kann man besichtigen, aber den schönsten Blick hat man vom vordersten Turm, dem Torre de la Vela.
Palacio de Carlos V
Gefühlt ein Bereich, dem bei der Tour nicht so viel Beachtung geschenkt wurde, dabei fand ich ihn besonders schön.
Hier kommt an der Iglesia de Santa María de la Alhambra vorbei – einer Kirche an der ursprünglichen Stelle der ursprünglichen Moschee der Alhambra.
Danach kommt das eigentliche Highlight, und zwar der eigentliche Palast. Der runde Innenhof mit einer zweistöckigen Fassade ist mir irgendwie besonders in Erinnerung geblieben, weshalb ich diesen Teil auch letzter meiner Gruppe verlassen habe.
Palacio Nazaries (Nasridenpaläste)
Beim Palacio Nazaries wird oftmals von dem „Herzstück der Alhambra“ gesprochen – zumindest nannte es unserer Tourguides so.
Es handelt sich um ein Komplex aus mehreren Palästen, Höfen und Sälen, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert als Residenz der Nasridenherrscher entstanden.
Dieser Teil ist im reguläre nicht enthalten, sprich ihr müsst die Nasridenpaläste separat dazu buchen. Plus, der Eintritt ist zeitgebunden – mehr dazu weiter unten.
Palacio de Comares
Dies war der repräsentative Regierungssitz des Sultans. Den größten Fotoansturm der gesamten Tour gab es ganz klar am Patio de los Arrayanes. Arrayanes bedeutet Myrte und die akkurat geschnittene Hecke samt Wasserbecken ist so etwas wie das Signature-Bild für einen Besuch in der Alhambra.
Die Baños de Comers bieten erneut eine aufwendig verzierte Decke und der Salón de los Embajadores (Saal der Gesandten) ist der größte und bedeutendste Raum der Alhambra – gelegen im Comares-Turm.
Patio de Leones
Der Löwenhof – bei solch einem Namen hört man zwangsläufig etwas genauer hin. Genauer gesagt gehört der Patio de Leones zum Palcacio de los Leones – dem Palast der Löwen. Aber der Patio ist eben quasi das Herzstück.
Hier schultern zwölf Marmorlöwen zentral im Innenhof einen Brunnen. Umrahmt wird dieser Hof von 124 schlanken Säulen, die in einer bestimmten, geometrischen Anordnung gebaut wurden.
Dahinter verbergen sich unterschiedliche Räume mit wunderschönen Kuppeln, Verzierungen und Schnitzereien. Das mag sich etwas sperrig anhören, ist es aber nicht. Für mich der schönste Teil der Alhambra.
Mexuar
Hier wurden Verwaltungsaufgaben erledigt, Audienzen abgehalten und Recht gesprochen. Die Räume sind allerdings vergleichsweise schlicht.
Die meisten Besucher konzentrieren sich auf drei Höhepunkte:
- den Myrtenhof (Patio de los Arrayanes),
- den Saal der Gesandten (Salón de los Embajadores) und
- den Löwenhof (Patio de los Leones).
Diese Bereiche gelten als die bedeutendsten Beispiele islamischer Palastarchitektur in Europa und machen den eigentlichen Kern der Nasridenpaläste aus.
Mirador de Lindaraja
Ein weiterer, für mich außergewöhnlich beeindruckender Innenhof, dem am Ende der Tour einige kaum noch wirklich Beachtung schenkten. Sehr schade, denn die Aussicht von hier ist fantastisch. Und der Garten ist ganz auch ein prima Fotomotiv.
Generalife & Jardines de la Generalife
Die Generalife waren die Sommerresidenz der Nasridenherrscher und liegen etwas oberhalb der eigentlichen Alhambra. Zum Komplex gehören mehrere Innenhöfe, Pavillons sowie weitläufige Gärten mit Wasserbecken, Brunnen und terrassenförmig angelegten Grünflächen.
Ursprünglich dienten die Generalife als Rückzugsort und gehören heute zu den am besten erhaltenen historischen Gartenanlagen Spaniens.
Außenbereich
Hier kommt der Anfang ganz am Ende, denn wenn man den Berg zur Alhambra hinauf läuft, kommt fast zwangsläufig an diesen beiden Toren vorbei. Erst am Puerta de las Granadas ganz zu Beginn und dann am Puerta de la Justicia kurz bevor man angekommen ist. Nicht zögern hier schon Fotos zu machen, denn tatsächlich sind diese Tore mit die schönsten der ganzen Anlage!
#7 Was muss ich beim Ticketkauf für die Alhambra beachten?
Generell gibt es unterschiedliche Option für euch für die Besichtigung:
- Auf eigene Faust ohne Audioguide – ohne Nasridenpaläste
- Auf eigene Faust ohne Audioguide – mit Nasridenpaläste
- Auf eigene Faust mit Audioguide – mit Nasridenpaläste
- Auf eigene Faust ohne Audioguide – mit Nasridenpaläste – bei Nacht
- Mit einer Führung – ohne Nasridenpaläste
- Mit einer Führung – mit Nasridenpaläste
Wichtige Infos dazu:
- Generell lohnt es sich frühzeitig Tickets zu buchen – die Alhambra ist schließlich eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Spaniens!
- Meine Verlinkungen oben führen allzu Getyourguide, wo es meistens sehr großzügige Stornobedingungen gibt.
- Sobald ihr ein Ticket MIT den Nasridenpalästen bucht, müsst ihr eine Startzeit auswählen! Diese gilt es auch unbedingt einzuhalten, denn ansonsten wird euch ziemlich sicher der Eintritt verwehrt.
- Geführte Touren sind deutlich schneller ausgebucht als der reguläre Eintritt. Sprich, sollten Touren ausgebucht sein, lohnt es sich immer nochmal zu schauen, ob ihr nicht vielleicht Ticket mit oder ohne Audioguide bekommen könnt.
- Die Touren sind oftmals nicht auf Deutsch buchbar. Achtet hier bei der Auswahl genau auf die Sprache.
- Das Nachtticket gilt ab 22 Uhr! Diese Option ist meistens früh ausgebucht, hier solltet ihr etwas langfristiger planen.
- Es gibt auch eine Tageskasse, allerdings solltet ihr dann wirklich direkt morgens vor Ort sein.
- Theoretisch sind die Tickets personengebunden, sprich nehmt sicherheitshalber euren Personalausweis im Original mit. Mich hat keiner kontrolliert, aber es wäre ärgerlich, wenn ihr hier an einen pingeligen Kontrolleur geratet.
#8 Lohnen sich die Nasridenpaläste?
Einfache Antwort: Ja! Für mich waren sie ganz klar der eigentliche Höhepunkt der Alhambra.
Die Alcazaba bietet zwar die besten Ausblicke über Granada und die Generalife sind für ihre Gärten bekannt, was die Alhambra allerdings weltweit berühmt gemacht hat, sind die Nasridenpaläste. Hier findet ihr die berühmten Innenhöfe, filigranen Stuckarbeiten, kunstvollen Holzdecken und detaillierten Verzierungen, die man von Fotos kennt.
Wie weiter oben bereits erwähnt hat mit der Löwenhof besonders gut gefallen, wobei der Myrtenhof und der Saal der Gesandten ebenfalls zu den beeindruckendsten Bereichen der gesamten Anlage gehören.
Wenn ihr diesen Teil auslasst, spart ihr wirklich am falschen Ende.
#9 Lohnt sich eine geführte Tour oder sollte ich die Alhambra besser auf eigene Faust besichtigen?
Ich würde euch generell mindestens einen Audioguide empfehlen, wobei ich denke, dass eine geführte Tour noch besser ist.
Warum? Nun, die Alhambra hat nicht diese spektakulären Superspots, wo ihr sagt „wow, so etwas habe ich noch nie gesehen“, sondern es sind eher die feinen Geschichten dahinter, die einen Raum, einen Hof oder eine Skulptur besonders machen. Unser Guide hatte viele, tolle und anschaulichen Geschichten parat, die die Tour extrem kurzweilig gemacht haben.
Ja, ich finde es gibt ein paar geschichtliche Daten und Namen zu viel, denen man als Laie sicherlich nur begrenzt folgen kann, aber ihr bekommt zumindestens einen groben Überblick.
Die Gefahr ist einfach, dass ihr durch die Anlage „huscht“ und am Ende gar nicht wisst/versteht, warum die Alhambra so besonders und historisch bedeutsam ist.
#10 Gibt es besondere Tipps oder Empfehlungen für den Besuch der Alhambra?
- Wenn ihr euch die Alhambra auf eigene Faust anseht, geht am Besten als Erstes zu den Nasridenpalästen. Hier habt ihr ja eine feste Zeit und seid so danach vollkommen frei. Wenn ihr euch vorher irgendwo anders im positiven Sinne in der Anlage verliert und dann zu den Nasridenpalästen hetzen müsst, ist das sicherlich eher ungut.
- Die Puerta de la Justicia macht als Eingang am meisten Sinn, wenn ihr euer Ticket bereits (online gekauft) habt, andernfalls müsst ihr einen umständlichen Umweg zum Ticketschalter gehen.
- Geführte Touren starten (meist) beim Haupteingang.
- Kalkuliert rund um die Eingänge immer noch mal Wartezeiten für die Kontrollen ein.
- In der Alhambra gibt es mehrere Trinkwasserbrunnen bzw. Wasserspender, an denen ihr eure mitgebrachten Flasche kostenlos auffüllen könnt.
- Auf dem Areal der Alhambra gibt es keine Restaurants oder Cafés, sondern nur einen Kiosk und einige Automaten.
- Achtet bei der Größe eurer Taschen auf die Größe! Zu grosse Rücksäcke müssen beispielsweise abgegeben werden.
#11 Wieviel Zeit muss ich für den Besuch der Alhambra einplanen?
Für einen Besuch der Alhambra solltet ihr meiner Meinung nach zwischen drei bis vier Stunden einplanen. Das sollte ausreichen, um die Nasridenpaläste, die Alcazaba, die Generalife und die wichtigsten Gärten in einem angenehmen Tempo zu besichtigen.
Geführte Touren ohne die Nasridenpaläste dauern ca. 75 Minuten, inklusive der Nasridenpaläste meist ungefähr drei Stunden.
#12 Wo sind die besten Aussichtspunkte für die Alhambra?
Wenn ihr die Alhambra nicht nur von innen besichtigen, sondern sie auch in ihrer gesamten Größe sehen möchte, sollte ihr dem Mirador de San Nicolás einen Besuch abstatten.
Der Aussichtspunkt (Mirador bedeutet auf spanisch Balkon oder Terrasse) gilt als einer der bekanntesten Orte in Granada und befindet sich im historischen Viertel Albaicín, einem der ältesten Stadtteile Granadas. Von hier aus eröffnen sich besonders am Nachmittag und in den Abendstunden hervorragende Ausblicke auf die Palastanlage, mit der Sierra Nevada im Hintergrund. Ein Top-Fotomotiv.
Allerdings solltet ihr nicht unbedingt erwarten, den Ort für euch allein zu haben. Vor allem zum Sonnenuntergang versammeln sich hier zahlreiche Besucher, Straßenmusiker und Einheimische.

