Reisetipps Deutschland – Bayern – Passau
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Passau ist vor allem bekannt als die Drei-Flüsse-Stadt, denn sie liegt direkt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz.
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Die barocke Altstadt, die enge Gassen, der Residenzplatz, das Alte Rathaus – Passau hat mehr zu bieten als man vielleicht meinen möchte.
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Der Dom St. Stephan ist mit der größten Domorgel der Welt natürlich das Wahrzeichen der Stadt.
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Ein weiteres Highlight ist mittelalterliche Burganlage hoch über Passau mit einem der schönsten Panoramablicke auf die Altstadt und Flüsse.
Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?
- Impressionen aus Passau – ein kleines „Best-of“
- Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps zu Passau
- Die besten Spots & Aktivitäten in Passau
- Meine besten Spot-Tipps in Passau auf einer Karte
- Meine Hoteltipps für Passau
- Meine Restaurant-Empfehlungen in Passau
- Fototipps, die euch gerne mitgeben möchte
- Fun-Facts zu Passau
Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps
Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch von Passau geben:
- Generell
Passau liegt im Südosten Bayerns in Niederbayern, direkt an der Grenze zu Österreich und nur wenige Kilometer vom Dreiländereck mit Tschechien entfernt. Besonders ist die Lage am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, weshalb Passau auch den Beinamen „Dreiflüssestadt“ trägt.
In der Stadt leben rund 53.000 Einwohner, darunter viele Studierende der Universität Passau. -
- Warum findet man in Passau so viele barocke Gebäude?
Passau wurde im 17. Jahrhundert gleich zweimal von schweren Stadtbränden getroffen, die große Teile der mittelalterlichen Stadt zerstörten. Beim anschließenden Wiederaufbau holte man vor allem italienische Baumeister und Künstler nach Passau, die die Stadt im Stil des Barock und Rokoko neu gestalteten. Deshalb prägen heute prächtige Fassaden, große Plätze, Stuck, verspielte Formen und reich verzierte Kirchen das Bild der Passauer Altstadt. - Wie ist es mit Hochwasser in Passau?
Hochwasser ist in Passau wegen der Lage an den drei Flüssen tatsächlich ein Thema, vor allem in den tiefer gelegenen Bereichen der Altstadt. Das extreme Hochwasser von 2013 hat besonders deutlich gezeigt, wie stark die Stadt betroffen sein kann – in der gesamten Stadt findet ihr an vielen Häusern Hochwassermarken, die zeigen, wie hoch das Wasser bei früheren Überschwemmungen stand. Für einen normalen Besuch müsst ihr euch bei üblichen Wetterlagen aber keine Gedanken machen, da es inzwischen verschiedene Schutz- und Vorsorgemaßnahmen gibt. - Wieviel Zeit soll ich für Passau einplanen?
Ich würde mindestens einen vollen Tag einplanen. In dieser Zeit könnt ihr die Altstadt mit dem Dom St. Stephan, dem Residenzplatz und dem Alten Rathaus erkunden, zum Dreiflüsseeck spazieren und noch einen Abstecher zur Veste Oberhaus mit ihrem schönen Blick über die Stadt machen.
ABER, da Passau auch sehr stark vom Flusskreuzfahrt-Tourismus geprägt ist, sprich tagsüber sind sehr viele Menschen in der Stadt unterwegs, würde ich euch empfehlen zumindest eine Nacht einzuplanen. Gerade morgens und abends entwickelt sich in der Altstadt noch einmal eine ganz andere Stimmung, die gerade im Sommer wirklich herrlich ist.
Für einen kurzen Zwischenstopp reichen dagegen auch 4 bis 5 Stunden, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu sehen. - Wie besichtige ich die Altstadt?
Ganz ohne Zweifel zu Fuß, denn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen relativ dicht beieinander.
ABER: Es gibt in der Altstadt durchaus Steigungen und Gefälle! Die Altstadt kippt nämlich nach links und rechts deutlich ab. Dies solltet ihr nicht unterschätzen – je nachdem wie gut ihr zu Fuß seid.
UND, folgenden Satz habe ich mir gemerkt: Die Locals halten sich auf der Inn-Seite auf, während auf der Donau-Seite vornehmlich Touristen anzutreffen sind. - Wie weit ist der Hauptbahnhof von der Altstadt entfernt?
Nur rund 1,5 Kilometer und damit gut zu Fuß erreichbar. Bis zum Dom St. Stephan sind es etwa 15 bis 20 Minuten Fußweg. Wer nicht laufen möchte, kann auch den Bus nehmen und ist in wenigen Minuten in der Altstadt.
Die besten Spots am Passau und in der Umgebung
Bevor ich zu meinen Empfehlungen komme, will ich hier an der Stelle eine Sache vorab erwähnen, und zwar, dass ich von Passau immer wieder aufs Neue, vor allem aber bei meinem ersten Besuch, sehr positiv überrascht war. Passau hatte für mich – ohne, dass ich wirklich viel über die Stadt wusste – durchaus einen leicht „biederen“ Ruf. Ja, eine Studentenstadt, aber irgendwie doch vielleicht etwas dröge. Weit gefehlt! Meine Güte, was lag ich falsch. Die Stadt ist wirklich ausgesprochen schön, es gibt einige richtig tolle Sehenswürdigkeiten und die Atmosphäre in der Altstadt ist herrlich. Ich war mittlerweile einige Male in Passau (unter anderem auf einer Hochzeit, wie ihr weiter unten auf einem Bild sehen könnt) und komme immer wieder sehr gerne zurück…
Aus dem Grund freue ich mich nun umso mehr, euch im Folgenden eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch geben zu können:
Altstadt
Bevor es mit einzelnen Sehenswürdigkeiten los geht, möchte ich kurze die Altstadt selbst vorstellen. Denn auch wenn sich viele der gleich folgenden Locations IN der Altstadt befinden, so ist die Altstadt an sich eigentlich auch schon ein eigener Top-Spot.
Wie oben bereits erwähnt, liegt sie größtenteils auf der schmalen Landzunge zwischen Donau und Inn und ist mit ihren engen Gassen, historischen Häusern und barocken Fassaden angenehm überschaubar. Die verwinkelten Gassen, das Kopfsteinpflaster, die kleinen Cafés und dann auch wieder großzügigen Plätze machen einfach Spaß. Hier könnt ihr euch gerne einfach mal treiben lassen, verlaufen (keine Sorge, um sich wirklich zu verlaufen ist die Altstadt zu klein) und umher zu bummeln.
Einen „aktiven“ Abstecher solltet ihr in die Höllgasse einplanen, die, die alleine schon wegen der bunten Kopfsteinpflaster auffällt, vor allem aber wegen der Ateliers und Galerien einen ganz besondere Charme versprüht.
Dom St. Stephan
So, und dann kommen wir zu DEM Highlight der Stadt Passau – dem Dom St. Stephan. Dieser befindet sich – wie könnte es anders sein – mitten in der Altstadt, direkt am herrlichen Domplatz, von dem aus ihr die beeindruckende Fassade in Ruhe bestaunen könnt. Außerdem steht dort eine Bronzestatue von Maximilian I. Joseph, dem ersten König von Bayern.
Im Inneren erwartet euch eine prächtige barocke Ausstattung mit viel Stuck, großen Deckenfresken und aufwendig verzierten Altären, die den Dom erstaunlich hell und festlich wirken lässt.
Außerdem gibt es mit der Domorgel eine echte Besonderheit: Sie besteht aus rund 17.900 Pfeifen und gehört damit zu den größten Kirchenorgeln der Welt! Bei den regelmäßigen Orgelkonzerten könnt ihr euch auch selbst anhören, was in diesem gewaltigen Instrument steckt. Von Mai bis Oktober finden unter anderem die bekannten halbstündigen Mittagskonzerte statt.
Residenzplatz
Wenn ihr ein paar Schritte weitergeht, erreicht ihr den weitläufigen Residenzplatz auf der Rückseite des Domes St. Stephan. Rund um den Platz stehen prächtige historische Bürgerhäuser, der gotische Chor des Doms und die namensgebende Neue Bischöfliche Residenz, die mit ihrer spätbarocken Fassade sofort ins Auge fällt.
In der Mitte plätschert der Wittelsbacherbrunnen von 1903 mit einer Marienfigur und drei Engeln, die für Donau, Inn und Ilz stehen – jeder ist dabei an einem anderen Detail zu erkennen.
Mir vermittelt dieser Platz mit dem Kopfsteinpflaster, den hellen Fassaden und dem Brunnen einen fast mediterranen Eindruck und ist für mich eine der schönsten Ecken der Passauer Altstadt.
Innkai & Schaiblingsturm
Auf der Innseite könnt ihr auf der rund 1,5 Kilometer langen Promenade (dem Innkai), die sich von der Marienbrücke bis zum Dreiflüsseeck zieht, gemütlich am Wasser entlang spazieren. Besonders schön ist der Abschnitt rund um den Schaiblingsturm, der auf einem Felsen direkt im Inn steht und mit seinem roten Spitzdach zu den bekanntesten Fotomotiven Passaus gehört.
Der mittelalterliche Wehrturm wurde 1250 errichtet, schützte einst die Stadt und den Salzhafen und diente später unter anderem als Speicher und Anlegestelle für Schiffe.
Heute könnt ihr den Turm leider nur bei seltenen Gelegenheiten von innen besichtigen, aber auch von außen habt ihr vom Innkai eine prima Aussicht auf den Fluss, die bunten Häuser der Altstadt und hinüber zur Innstadt mit dem Kloster Mariahilf.
Dreiflüsseeck
Am Ende des Innkais, also an der schmalen Spitze der Passauer Altstadthalbinsel, treffen Donau, Inn und Ilz aus drei verschiedenen Richtungen aufeinander. Besonders spannend wird es bei gutem Wasserstand, denn mir wurde gesagt, dass man dann das Wasser der drei Flüsse (manchmal) tatsächlich an seinen unterschiedlichen Farben erkennen kann: Der Inn schimmert grün, die Donau blau-braun und die Ilz dunkel bis schwarz. Soweit die Theorie, ich habe diese Farbtöne bisher kaum erkennen können – siehe mein Bild unten. Und trotzdem ist es natürlich ein besonderes Phänomen!
Direkt an der Spitze findet ihr noch eine kleine, grüne Parkanlage mit alten Bäumen, einer großen Wiese und Bänken zum Sitzen und Schauen.
Für den besten Überblick über den Zusammenfluss lohnt sich der Weg hinauf zur Veste Oberhaus, von deren Aussichtspunkt ihr das Dreiflüsseeck und die drei unterschiedlich gefärbten Wasserläufe deutlich besser erkennen könnt.
Donaukai
Das Gegenstück zum Innkai ist auf der anderen Seite folgerichtig der Donaukai, welcher vom Dreiflüsseeck flussabwärts entlang der Altstadt bis zur Prinzregent-Luitpoldbrücke und weiter zum Rathausplatz verläuft.
Auch hier habt ihr immer wieder einen schönen Blick auf zum Beispiel die Veste Niederhaus und die Veste Oberhaus. Für mich sind die Stars auf dieser Seite allerdings die Anlegestellen für die vielen Flusskreuzfahrtschiffe. Passau ist auch deshalb so gut besucht, weil hier immer wieder große Schiffe anlegen und so massig Touristen in die Altstadt spülen. Ihr solltet hier auf jeden Fall einmal entlangflanieren und euch durch die unzähligen, internationalen Reisegruppen „wühlen“ – für mich immer wieder ein großer Spaß…
Und schließlich findet ihr noch die ca. 2 m große Büste der Schriftstellerin Emerenz Meier am Donaukai, die an die aus dem Bayerischen Wald stammende Dichterin erinnert, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Passau lebte und später in die USA auswanderte.
Rathausplatz
Angekommen am Rathausplatz – immer noch direkt an der Donau – findet ihr mit dem Alten Rathaus eines der auffälligsten Gebäude der Passauer Altstadt. Neben der Fassade mit historischen Wandmalereien fällt natürlich besonders der 38 Meter hohe Rathausturm mit seiner Uhr und dem Glockenspiel, das täglich zweimal erklingt (täglich um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr), ins Auge.
Im Erdgeschoss befindet sich heute die Touristen-Information – hinauf in den Turm kommt man als normaler Besucher allerdings leider nicht.
An der Donauseite des Platzes erinnert außerdem eine Hochwasserskala daran, wie hoch das Wasser bei früheren Überschwemmungen in Passau bereits einmal stand. Wenn man die Markierungen sieht, mag man sich nicht vorstellen, was das jeweils für eine Katastrophe gewesen sein muss…
Kirche St. Paul
Die Stadtpfarrkirche St. Paul steht am Rand der Passauer Altstadt und rutscht ganz häufig „hinten runter“, wenn über die schönsten Spots in Passau gesprochen wird. Dabei fällt sie schon von außen durch ihre zartrosa und cremefarbene Fassade auf und ist zudem die älteste Pfarrkirche Passaus! Bereits um 1050 stand hier eine Kirche, der heutige barocke Bau entstand nach den Stadtbränden des 17. Jahrhunderts und wurde 1678 fertiggestellt.
Im Inneren sorgen dunkle, schwarz-goldene Altäre für einen schönen Kontrast zum hellen Deckengewölbe.
Direkt daneben befindet sich außerdem mit dem Paulusbogen noch das älteste erhaltene Stadttor Passaus.
Wallfahrtskirche Mariahilf
So, nun verlassen wir die Altstadt und wechseln auf die andere Seite des Inns – die sogenannte Innstadt. Hier thront nämlich weit über der Altstadt die barocke Wallfahrtskirche Mariahilf mit dem angeschlossenen Paulinerkloster und einem der schönsten Aussichtspunkte Passaus.
Es gibt zwei Möglichkeiten für euch, die Kirche zu erreichen:
- Da wäre der klassische Weg, bei dem ihr die Kirche über die 321 Stufen der überdachten Gebetsstiege erreicht. Aber hierbei handelt es sich um keine gewöhnliche Treppe, sondern an den Wänden hängen zahlreiche Bilder oder Gegenstände, die Gläubige als Dank für erhörte Gebete angebracht haben. Außerdem hält sich unter Passauer Studierenden der scherzhafte Brauch, die Stufen vor einer wichtigen Prüfung betend zu erklimmen und oben um etwas Prüfungsglück zu bitten.
Anmerkung: Der Eingang zur Stiege ist nicht ganz offensichtlich – siehe Bild. - Wer sich die Treppe sparen möchte, kann auch mit dem Auto hinauffahren, denn Parkplätze gibt es direkt an der Kirche.
Oben angekommen, erwartet euch direkt neben der Kirche ein weiter Blick über die Altstadt und den Inn.
Und noch ganz kurz zur Innstadt – hierbei handelt es ich um einen eigenen, historisch gewachsenen Stadtteil Passaus. Ich fand ihn ehrlich gesagt nur bedingt schön, aber die Kirchenplatz und die Gasse Löwengrube haben durchaus ihren Charme.
Veste Oberhaus
Und abschließend gehen nochmal auf die andere Seite der Donau, wo sich hoch oben auf dem Georgsberg eines der klaren Highlights von Passau befindet: die Burganlage Veste Oberhaus. Diese wurde 1219 von den Passauer Fürstbischöfen gegründet, über Jahrhunderte immer wieder erweitert und zählt heute mit rund 65.000 Quadratmetern zu den größten erhaltenen Burganlagen Europas.
Ein Knaller ist natürlich der Ausblick: Von den diversen Aussichtspunkten könnt ihr nicht nur über die Altstadt schauen, sondern auch den Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz wunderbar erkennen.
Zur Veste kommt ihr in ca. 10-15 Minuten zu Fuß zum Beispiel über den historischen Wehrgang oder ganz bequem mit dem Pendelbus vom Rathausplatz, der während der Museumsöffnungszeiten etwa alle 30 Minuten fährt.
Die öffentlichen Außenbereiche, darunter die Burghöfe und der Neuwall (inklusive dem Aussichtspunkt Oberhaus), könnt ihr kostenlos erkunden.
Eintritt bezahlt ihr dagegen für das Oberhausmuseum sowie den Geschützbereich und Aussichtspunkt Batterie Linde, die Georgskapelle und den Aussichtsturm.
Meine besten Spot-Tipps in Passau auf einer Karte
Ich habe euch hier auf einer Karte die wichtigsten Spots, wie zum Beispiel Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Hotels markiert.
Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil clicken und die Markierungen werden angezeigt.
Meine Hoteltipps in Passau
Solltet ihr Passau nicht nur als Tagesausflug, sondern zum Beispiel übers Wochenende besuchen und/oder ein oder zwei Nächte bleiben, kann ich euch nur empfehlen, ein Hotel in der Altstadt zu nehmen. Zum einen finde ich, dass, wie weiter oben bereits erklärt, die Stimmung morgens und abends in der Altstadt besonders schön ist und diese solltet ihr in jedem Fall „mitnehmen“. Zum anderen ist es natürlich mehr als angenehm, aus dem Hotel zu „fallen“ und direkt mitten im Geschehen zu sein.
Folgend zwei Unterkünfte, die ich persönlich kenne und mir sehr gut gefallen haben:
Baronhaus Aparthotel & Suites
Ein Zufallstreffer! Direkt ums Eck von der Höllgasse befinden sich diese Appartements, die für mich die perfekte Mischung aus Komfort und dem Gefühl der Altstadt darstellen.
Die Zimmer wurden aufwendig renoviert, bieten viel Platz und sind ausgesprochen stilvoll ausgestattet. Die Parkgarage Römerplatz ist fußläufig erreichbar – auch wenn diese sicherlich nicht ganz günstig ist.
Preislich stellt das Paket Baronhaus vielleicht eher die teurere Variante dar, aber ich habe mich dort wirklich sehr wohl gefühlt und war rundum zufrieden.
Steiningergasse 3, 94032 Passau
Das Hornsteiner
Hier war bei meinem letzten Besuch die gesamte Hochzeitsgesellschaft untergebracht und tatsächlich waren alle total happy.
Denn auch diese Unterkunft liegt mitten in der Passauer Altstadt, nur wenige Schritte vom Dom und der Donau entfernt, in einem historischen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert.
Statt eines klassischen Hotels erwartet euch hier eine eher individuelle Unterkunft mit unterschiedlich eingerichteten Zimmern und Suiten und historischen Details wie charmanten Holzböden und Stuck. Dass es dann noch ein wirklich gemütliches Café direkt am Steinweg gibt, ist ein klares Plus.
Eigene Parkplätze gibt es auch hier nicht, sprich, wer mit dem Auto kommt, muss auf öffentliche Parkhäuser in der Umgebung ausweichen. Und hier ist der Haken, dass ihr ein bisschen weiter laufen müsst als beim Baronhaus.
Steinweg 14, 94032 Passau
Meine Restaurant & Café-Empfehlungen in Passau
Café Anton
Ein Klassiker in Passau! Wenn ihr nach einem gemütlichen Café für ein ausgiebiges Frühstück sucht, seid ihr hier genau richtig. Der Innenbereich mit dem historischen Gewölbe ist schon sehr schön, aber der kleine Innenhof ist im Sommer natürlich ein Traum.
Die Frühstücksauswahl ist groß und reicht von klassischen Varianten bis zu etwas ausgefalleneren Kombinationen. Dazu war der Kaffee richtig gut und es gab zudem noch hausgemachte Kuchen und Strudel.
ABER: Am Wochenende auf jeden Fall reservieren!
Luragogasse 1, 94032 Passau
Café & Tagesbar Minoo
Direkt am Residenzplatz solltet ihr diesen wirklich tollen Spot unbedingt auf eurer Liste haben. Die Frühstücksauswahl ist wirklich klasse, denn neben Klassikern, wie Rührei mit Lachs, Pancakes oder auch Avocado-Lachs-Bagel, gibt es auch einige Gerichte mit persischem Einschlag. Der Oriental Porridge mit Apfelmus, Bananen und Blaubeeren ist mein Favorit.
Ihr könnt ihr sowohl im Café selbst sitzen oder aber auch auf der großen Terrasse auf dem Residenzplatz!
Anmerkung: Neben dem Hauptlokal gibt es noch einen Ableger am Rindermarkt.
Große Messergasse 2, 94032 Passau
Kowalski
Hier lautet das Zauberwort: Schnitzel! Dafür ist das „Kowa“ bekannt und beliebt. Aber auch Pasta und Burger stehen auf der Karte. Wenn ihr unaufgeregt etwas Schnelles & Gutes essen und dabei auf einem schönen Balkon sitzen möchtet, seid ihr hier an der richtigen Adresse…
Oberer Sand 1, 94032 Passau
San Paolo
Dieses kleine Tagescafés wollte ich unbedingt erwähnt haben, weil ich hier während der Hochzeitsvorbereitungen in der Kirche nebenan gewartet habe und der Service wirklich außergewöhnlich herzlich. Dazu gibt es hier die für mich besten Pistazien-Croissants von Passau…
Rindermarkt 4, 94032 Passau
Das Oberhaus
Und schließlich DER Top-Spot in Passau. Was für ein Restaurant, was für eine Aussicht, was für fantastisches Essen… Ja, die Anreise ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich.
Direkt neben der Veste Oberhaus habt ihr von hier die perfekt Aussicht auf die Altstadt von Passau. Aber neben der wunderschönen Location ist auch das Restaurant an sich wirklich sehr ansprechend und das Essen ist ebenfalls herausragend. Ich liebe ja Backhendl und das war wirklich großartig!
Anmerkung: Es gibt auch einen Biergarten mit Selbstabholung oder praktischer Bestellung und Bezahlung per QR Code.
Oberhaus 1, 94034 Passau
Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte
Hier habe ich euch einige Tipps zusammengestellt, die euch vielleicht dabei helfen tolle Fotos in Passau zu machen:
- Den Dom St. Stephan könnt ihr am besten nachmittags fotografieren, wenn ihr die Sonne im Rücken habt und die Fassade wunderbar ausgeleuchtet wird.
- Der Residenzplatz ist – je nach Jahreszeit – recht viel im Schatten. Auch hier habt ihr nachmittags das beste Licht.
- Vom Innkai könnt ihr vormittags sehr schöne Fotos von der Marienbrücke machen. Wenn es sonnig ist, strahlen die bunten Häuser so perfekt im Licht.
- Für die Höllgasse habt ihr entweder vormittags sehr gute Bedingungen oder am späten Nachmittag.
- Die Kirche St. Paul könnt ihr nachmittags vom Rindermarkt aus herrlich in Szene setzen. Mit der Sonne von hinten habt ihr so einen schönen Kontrast.
- Wenn ihr schöne Fotos vom Aussichtspunkt der Wallfahrtskirche Mariahilf machen möchtet, würde ich euch empfehlen, vormittags zu kommen.
- Für die Veste Oberhaus gilt das genaue Gegenteil: Hier habt ihr nachmittags bzw. am frühen Abend das perfekte Licht für schöne Bilder von der Altstadt. Mittags fotografiert ihr dagegen voll in die Sonne.
Fun Facts zu Passau
- Auf dem Domplatz steht das Denkmal von Maximilian I. Joseph, dem ersten König von Bayern. Sein ausgestreckter Arm hat ihm bei den Passauern den Spitznamen „Regenprüfer“ eingebracht – als würde er testen, ob schon die ersten Regentropfen fallen.
- Am Dreiflüsseeck treffen Donau, Inn und Ilz aufeinander. Das Wasser ist dabei tatsächlich unterschiedlich gefärbt: Der Inn wirkt grün, die Donau blau-braun und die Ilz dunkel bis schwarz.
- Zuerst mündet die Ilz in die Donau, ein kurzes Stück später kommt der Inn dazu. Erst danach fließt das Wasser gemeinsam als Donau weiter.
- Der Inn führt im Jahresmittel sogar etwa fünf Prozent mehr Wasser als die Donau. Trotzdem heißt der Fluss nach dem Zusammenfluss weiter Donau – unter anderem, weil die Donau bis Passau bereits eine längere Strecke zurückgelegt hat.
- Die Orgel im Dom St. Stephan besitzt 17.974 Pfeifen. Die größte davon ist mehr als elf Meter lang und wiegt rund 306 Kilogramm. Insgesamt wurden in der Orgelanlage etwa 120 Kilometer Kabel verlegt.
- Im heutigen Stadtgebiet lag das römische Kastell Boiotro, dessen Überreste zum UNESCO-Welterbe Donaulimes gehören.
- Die Höllgasse hat nichts mit der Hölle zu tun: Der Name geht auf das althochdeutsche Wort „hilg“ für Sumpf zurück. Die Gasse verschlammte bei Hochwasser regelmäßig, woraus sich über die Jahre der heutige Name entwickelte.
- Die bunten Pflastersteine der Höllgasse werden jedes Jahr neu bemalt. Künstler aus der Gasse gestalten die Steine mit immer neuen Motiven – dadurch verändert sich das Straßenbild regelmäßig.










