Reisebericht Philippinen – Bohol, Siquijor, Cebu, Malapascua und Moalboal

  • Die Philippinen sind einfach das perfekte Ziel für Insel-Hopping.

  • Der Alona Beach auf Bohol ist ein sehr touristisches Ziel, aber gerade für Taucher / Schnorchler ist es ein großartiger Spot.

  • Auf Siquijor befindet sich mit dem Kawayn Holiday Resort ein ausgesprochen stilvolles Hotel.

  • Malapascua ist eine meiner Lieblingsinseln der Philippinen.

Liebe Reisefreunde,

ich war gerade auf den Philippinen und freue mich, dass ich unglaubliche viele, schöne Erlebnisse hatte, von denen ich nun unbedingt erzählen möchte…

INTRO

Mittlerweile ich war viermal auf den Philippinen, wobei ich viele besondere Spots, Tauchgebiete und Hotels kennen lernen und Erfahrungen sammeln durfte.

Wenn ich zurückschaue, muss ich über meine erste Philippinen-Reise wirklich lachen, denn der Ablauf war gelinde gesagt ein Witz! Unglaublich wie viele Kilometer ich zu viel abgespult habe, weil ich nicht wusste, welche Verbindung die schnellste bzw. schnellstmögliche ist.
Das hat sich mit jeder Reise erheblich verbessert und entsprechend weiß ich nun ziemlich genau, welche Kombinationen Sinn machen, welche kompliziert zu organisieren und welche Locations besonders sehenswert sind…

Und damit möchte ich gerne auch mit meinen Erzählungen beginnen!

BOHOL – PANGLAO – ALONA BEACH

Meine erste Station war die Insel Bohol, auf der es ja deutlich, unterschiedliche Bereiche gibt. Während der Osten sehr ruhig und beschaulich ist, ist die Insel Panglao im Osten deutlich touristischer.

Bei meinem ersten Besuch auf Bohol vor 5 Jahren, war ich zwar auf Panglao, habe aber den Alona Beach noch vernachlässigt, weil ich mir nicht sicher war, ob ich diesen Trubel und die „Lebendigkeit“ möchte. Nachdem mir allerdings im Laufe der Zeit immer wieder Leute, die ich auf meinen Reisen kennen gelernt habe, den Alona Beach empfohlen haben, wollte ich diese Ecke nun doch unbedingt mal auskundschaften.

HOTEL OASIS RESORT & TAUCHBASIS SEAQUEST

Bei der Hotelsuche fiel meine Wahl auf das Oasis Resort, das einen sehr schönen Vorteil hat, denn die Tauchbasis Seaquest Dive Center befindet sich direkt an der Promenade des Alona Beach. Das Grundstück der gesamten Anlage inklusive Hotel ist nach hinten hin allerdings eher wie ein Trichter, also vorne schmal (Tauchbasis) und nach hinten immer weiter geöffnet (Hotel). Hinter der Tauchbasis liegt erst das Restaurant und dahinter dann ein schöner tropischer Garten mit Pool und den Bungalows drumherum.
Dadurch ist es angenehm ruhig, obwohl man wirklich recht nah am Geschehen dran ist. Was man aber sofort merkt, das Oasis ist ein Treffpunkt der Philippinen-Taucher. Schon beim ersten Briefing an der Tauchbasis erklärt mir Stammgast Thomas, dass er innerhalb der letzten 4 Jahre zum 5ten Mal hier ist. Der Grund ist das tolle Tauchen rund um Bohol. Und damit hat er Recht! DENN die Tauchbasis Seaquest Dive Center organisiert nicht nur Ausfahrten zu den Tauchplätze nahe dem Alona Beach, sondern auch Tagesausflüge zu den absoluten Top-Spots der Philippinen! Die Tauchplätze Cabilao, Balicasag, Siquijor, Pamilakan und Similon sind alle in erreichbarer Nähe, was den Alona Beach zu einer Art Zentrale des Tauchens im südlichen Bereich der Inselgruppe der Visayas macht.

BALICASAG

Ich fahre nach Balicasag, der Name ist mir schon so oft in diversen Magazinen und Berichten über den Weg gelaufen, da muss ich jetzt einfach mal hin. Die Insel liegt ca. 1 Stunde vom Alona Beach entfernt und es werden sogar drei Tauchgänge durchgeführt. Das Boot der Seaquest Divers ist angenehm groß und es ist genügend Platz auch die Anfahrt zu genießen. Balicasag bietet alleine fünf Tauchplätze, alle haben laut Thomas „Top-Niveau“. Ich freue mich sehr als es endlich losgeht.

Der erste Platz heißt Divers Heaven und es handelt sich um eine klasse Steilwand. Die vielen wabernden Weichkorallen stören schon fast beim Beobachten des Riffes und dabei sind sie doch so schön zugleich. Ich vertiefe mich völlig in den Spaß nach Krebsen, Schnecken und mehr zu suchen, denn es gibt so viel und der Erfolg etwas zu finden ist jedes Mal wieder so wohltuend. Den ersten Barrakuda verpasse ich glatt, den zweiten und dritten sehe ich.
Dann kommt die erste Schildkröte, beachtlich groß, und ich kann den Ruf von Balicasag bereits jetzt bestätigen. Dann kommt die zweite, dritte und vierte und ich gerate ins Schwärmen.
Die fünfte und sechste Schildkröte entdecke ich im Riff sitzend, getarnt zwischen den Korallen. Bei der 15ten (!) Schildkröte freue ich mich schon dieses Erlebnis in mein Logbuch einzutragen. So viele Schildkröten habe ich nur einmal in Mexiko gesehen, dort hieß der Tauchplatz vor Playa del Carmen auch direkt Tortuga (Schildkröte). Fantastisch! Ein paar Sandaale noch beim Austauchen und der Spaß endet leider nach 70 Minuten. So ein super Tauchplatz!
Die nächsten Tauchgänge laufen nahezu identisch ab, aber die Schildkröten werden ersetzt durch Jackfish, obwohl immer noch 5-6 Schildkröten pro Tauchgang zu sehen sind. Sensationell, mehr ist nicht zu sagen. Der traumhafte Strand vor Balicasag gerät hier vollkommen ins Hintertreffen, auch wenn er eine schöne Mittagspause wert ist.

ALONA BEACH

Abends lasse ich das Leben am Alona Beach auf mich wirken und genieße erstmal einen frischen Fruchtshake am Strand. Da die Auswahl groß ist, entscheide ich mich für ein nicht zu volles Cafe mit Stühlen im Sand. Die Sonne geht kitschig schön unter und ich freue mich über die typischen Urlaubs-Bilder, die meine Freunde neidisch werden lassen. In dem Moment läuft ein kleiner lachender philippinischer Junge auf mich zu, stoppt abrupt vor mir und startet mit einer eigenen Klatsch- und Singversion von Jingle Bells. Das ganze wird noch getoppt durch die anschließende Interpretation von Feliz Navidad, wobei der Text hauptsächlich aus Lalala besteht.
Ich gebe ihm eine kleine finanzielle Anerkennung und er beschließt seinen Auftritt mit deinem „Thank you“-Lied, was ich bisher noch nicht kannte. Seine fünf weiteren Kollegen mit dem exakt gleichen Programm geben sich mit meiner Info „your friend was already here“ erstaunlich leicht zufrieden. Ich lache in mich hinein, denn das gehört zum Alona Beach eben dazu! Zum Abendessen gehe ich in ein sehr schönes kleines Restaurant etwas zurückversetzt vom Strand und genieße ein Surf- & Turf-Steak mit Pilzrisotto – für € 8,-. Lecker! Später lausche ich am Strand einer überraschend guten Band, die alle großen Künstler unseres Planeten mit täuschend ähnlicher Stimme nachsingt. Bei Queen scheitert sie, aber alles andere ist wirklich stark gesungen!

Der Alona Beach ist genau das richtige für Leute, die neben dem Tauchen noch ein bisschen was machen und erleben wollen. Auf Bohol kann man Ausflüge zu den bekannten Chocolate Hills und den Tarsier-Äffchen machen, aber am Alona Beach ist Unterhaltung garantiert. Die Dosierung kann man selbst bestimmen. Wir bekommen so oft Anfragen mit dem Wunsch „auch mal aus dem Hotel raus zu können“ – am Alona Beach kann man das wunderbar. Locker, entspannt eine spontane Massage am Strand buchen oder Sonnenbrillen in allen Varianten begutachten.
Das Tauchen und die Möglichkeiten sind exzellent, ich kann jedem Gast nur viel Spaß wünschen, denn ich denke hier bleiben keine Wünsche offen.

Unterm Strich, wenn man weiß, dass der Alona Beach kein Hide-Away oder Insidertipp ist, wenn man gutes Tauchen und Unterhaltung sucht, dann ist man hier genau richtig. Ich habe mich geirrt, den Alona Beach hätte ich in Kombination mit der richtigen Beratung wohl von Anfang an, mit anbieten sollen.

SIQUIJOR

Die Insel Siquijor hatte ich, anders als Alona Beach, schon bei meiner ersten Reise auf meiner Liste, allerdings hat es mit einem Besuch damals nicht geklappt. Jetzt tat sich für mich eine neue Gelegenheit auf, denn mit dem Schweizer Silvio Miklau hatte ich bereits vor der Eröffnung seines nigelnagelneuen Resorts Kontakt und nun habe ich natürlich sofort „Hier!“ gerufen. Bereits das monatliche Update über den Bau der Anlage hatte mich sehr neugierig gemacht und so war ich wirklich richtig gespannt auf dieses besondere Hotel. Denn eines war klar, den Bildern nach zu urteilen erwartete mich kein gewöhnliches Resort!

KAWAYAN HOLIDAY RESORT

Den Transfer arrangiere ich mir individuell per Bangka direkt vom Alona Beach nach Siquijor – eine lustige Variante, die Zeit und eventuell auch Geld spart. Gleich vier Angestellte machen die Überfahrt mit und übernachten in der Zeit, in der ich auf Siquijor bin, am Strand.

Im Hotel angekommen werde ich nicht enttäuscht, im Gegenteil, meine Erwartungen werden sogar noch übertroffen!!! Das Kawayan Holiday Resort hat zwar „nur“ sieben Zimmer, diese sind dafür aber traumschön und sehr exklusiv. Ich bin in einem der Seaview-Cottages untergebracht, welches die bessere der beiden Kategorien ist, und denke, dass das wohl die schönsten Zimmer sind, die ich bisher auf den Philippinen erlebt bzw. vielmehr genossen habe. Superlative werden gerne inflationär verwendet, aber in diesem Fall sind sie angebracht. Hier kann man viele Adjektive verwenden: von stylish über geschmackvoll, von geräumig und gemütlich bis hin zu modern und außergewöhnlich. Da eine passende Beschreibung schwer fällt, lasse ich folgend einfach die Bilder sprechen. Das große Bett mittig im Raum ist schon eine lustige Idee, das nach oben halboffene Badezimmer (offen ist nur der nicht zu benützende Teil) ist tatsächlich frech.

Dazu die Regen-Dusche und die abendliche Beleuchtung… Ein echtes Wohlfühlzimmer!
Wenn man dann auch noch am späten Nachmittag auf der großen Terrasse auf der loungigen Couch den Sonnenuntergang beobachtet, geht einem der Urlaub durch den Körper. Das Resort blickt nämlich Richtung Westen aufs offene Meer und man kann die glutrote Sonne schlafen gehen sehen. Eine Alternative wäre aber auch das entspannende Event vom Infinity-Pool aus zu genießen, denn auch dieser bietet freie Sicht auf die „wilde Himmelsrichtung“. Bei Dunkelheit wird der Pool dann auch in allen möglichen Wunschfarben beleuchtet, was ziemlich cool aussieht. Als Schmuck- und Herzstück der Anlage, umrundet er die Bar und das Restaurant zur Hälfte, was dem ganzen Bereich einen sehr schönen Charme verleiht. Dazu kann man tatsächlich beim Schwimmen in die richtige Richtung den Eindruck gewinnen, das Meer ist nur einen kräftigen Kraulzug entfernt, dabei befindet sich das Meer eine ganze Klippe tiefer! DENN, das Resort wurde atemberaubend über dem Meer auf einer spektakulären Felswand errichtet, was eine faszinierende Aussicht bietet.

Das Restaurant ist angenehm offen, mit einer guten Musikanlage versehen, die die Gäste mit entspannter Musik berieselt, und man trifft sich dort gerne zum gemütlichen Plausch. Anschluss hat man im Kawayan Holiday Resort auf jeden Fall schnell gefunden! Ganz entzückend ist auch die Crew im Restaurant, denn es handelt sich ausschließlich um Locals, die nach und nach – aber professionell – an ihre Aufgabe herangeführt werden.
Die Mühe, die sich dabei geben, ist mehr als reizend.

TAUCHBASIS KAWAYAN DIVERS

Damit sich auch Taucher wohl fühlen, denn schließlich ist es ja ein Tauchresort, wurde die Tauchbasis direkt in die Anlage integriert. Sie ist ähnlich wie die Zimmer fantastisch ausgestattet und es war in der Tat ein interessantes Gefühl in eine komplett neue Tauch-Leihausrüstung zu schlüpfen. Die Schweizer Basisleiter machen hier einen prima Job und organisieren den Ablauf ganz hervorragend. Das Tauchen läuft locker und unkompliziert ab, ohne stressige Pläne und Zeiten, sondern nach Absprache – ein sehr willkommener Trend in so kleinen Anlagen. Leider komme ich aufgrund von starker Strömung kaum zum Tauchen und kann so nur einmal „ins Hausriff springen“. Dieses erreicht man über eine Treppe, die von oben, durch die Korallenklippe hindurch bis hinunter zum Meer führt. Das Equipment wird für die Gäste hinunter getragen, denn ansonsten würde sich der Tauchurlaub rasch in ein anstrengendes Fitnessprogramm verwandeln! Das ist sicherlich ein kleiner Nachteil, aber bei einer solch zauberhaften Lage, nimmt das wohl jeder gerne in Kauf.

Alles in allem fällt Siquijor mit dem Kawayan Beach Resort in die Kategorie „besonders“. Die Insel ist wunderschön, ursprünglich und nicht touristisch. Wer hier eine Inselrundfahrt oder einen Ausflug macht, wird dies sofort spüren. Als ich mir in einem der kleinen Lädchen fünf Minitütchen Erdnüsse plus eine Cola gekauft habe, war das Lachen der Mama der Ladenfamilie nicht mehr wegzubekommen. Wirklich süß!

Das Hotel ist fantastisch, wer sich neben dem Tauchen auch Komfort im Urlaub wünscht, ist hier genau richtig. Natürlich ist der Spaß hier nicht für eine Mark fuffzig zu haben, aber sobald man mal da ist, fühlt man sich nur einfach nur noch wohl.

CEBU – MALAPASCUA

Weiter geht es zurück nach Cebu und dort ganz in den Norden. Die dort befindliche Insel Malapascua ist mir nicht unbekannt, denn schon bei einer meiner letzten Reise 2009 war ich hier vor Ort. Leider hatte ich mir damals einige Tage vorher eine Mittelohrentzündung eingefangen, weshalb ich grimmig im Restaurant sitzend beobachten musste, wie alle Tauchgruppen von ihren Ausfahrten zurückkamen und von sagenhaften Großfischbeobachtungen erzählten. Die kleine Insel Malapascua ist nämlich bekannt für ihre Fuchshaie und auch Mantas. Nun also der zweite Versuch! Eine Parallele stellte sich aber schnell zu meinem ersten Besuch ein, denn das Wetter wurde schlecht. Schlechtes Wetter plus krank ist immer ärgerlich, dieses Mal war es wenigstens nur das Wetter. Ich war fit, ausgeruht und voller Tauchtatendrang, denn ich wusste, dass ich dieses Mal Glück haben MUSSTE. Ansonsten hätte ich wohl mein Tauchkarma ein für alle mal über die sieben Berge gejagt. Bisher bin ich ja wirklich nicht vom Glück verfolgt gewesen: immer wenn Großfische in der Nähe waren, war ich nicht da – und umgekehrt. Gleich beim ersten Gespräch mit der stets gut gelaunten und lustigen deutschen Tauchlehrerin Jules war mir klar: jetzt oder nie. Die Fuchshaie sind da!

EXOTIC DIVE RESORT

Aber erstmal ankommen im Exotic Dive Resort. Verändert hat sich zum Glück nichts Wesentliches, denn ich war beim letzten Mal schon begeistert von dieser schönen Taucheranlage. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein, die Atmosphäre ist durch das schöne Restaurant, welches der Treffpunkt des Hotels ist, sehr angenehm und die Tauchbasis macht einen prima Job. Hier gab es die einzige Veränderung: die Tauchstation wurde sinnvoll vergrößert. Hierfür musste nur eine bisher begrenzende Wand durchbrochen werden, wodurch sich eine Art „Tauch-Plaza“ entwickelt hat, also ein Ort wo sich alle Taucher sammeln. Beim Abendessen genieße ich erst noch ein in der Pfanne brutzelndes Gericht („Sizzling“) und freue mich auf den morgigen Tauchtag. Das schöne an dem Restaurant ist, dass es quasi an den Strand gebaut wurde, wodurch der Boden aus Sand besteht, und es zu allen Seiten offen ist. So muss sich Urlaub anfühlen…

TAUCHEN VOR MALAPASCUA

Am nächsten Morgen steht eine aufregende Tauchausfahrt auf dem Programm. Mein Tauchguide Noel ist so ein sensationeller Typ, denn sein Briefing ist ausführlich, informativ und er lacht dabei, als ob ich pausenlos Witze reißen würde. Zuerst geht es zu dem Wrack Doña Marilyn, eine 98-Meter lange philippinische Personenfähre, die auf ca. 32 Metern liegt. Als wir am Grund ankommen „krabbelt“ Noel nahezu unter den Bug, um uns einen schlafenden Ammenhai zu zeigen. Aber weder ich noch mein Buddy können außer etwas Gräulichem irgendwas erkennen. Unglaublich, wie Noel das sehen konnte! Der Rest des Tauchgangs ist Wracktauchen vom Feinsten, denn das seitlich gekippte Schiff ist wunderschön mit vielerlei Korallen bewachsen und ist mittlerweile für viele Fische Heimat geworden. Fotografen hätten hier sicherlich ihren Spaß, denn Motive gibt es hier ohne Ende. Alleine die bewachsene Reling mit patrouillierenden Barrakudas ist, so hätte man früher gesagt, einen ganzen Film wert. Während der Oberflächenpause genieße ich an Bord des großen Tauchschiffes der Exotic Divers ein ausgesprochen vorzügliches Nasi Goreng, das ich am Vorabend beim Hotel bestellt hatte. Ein hervorragender Service!

TAUCHEN GATO ISLAND

Als nächsten Tauchplatz steuern wir die, unter Tauchern weltbekannte Insel Gato Island an. Einer der Top-Spots Malapascuas! Die Insel ist ein Naturschutzpark, denn die Unterwasserwelt ist vielfältig. Aufregend ist ein Tunnel, der mittig auf ca. 5 Metern unter der Insel hindurch führt und ganz klar einen außerordentlich spektakulären Tauchgang ausmacht. Das Briefing klang schon spannend, denn bei einem dunklen Tunnel weiß man ja doch irgendwie nie, was einen erwartet. Entsprechend gespannt springen wir alle ins Wasser. Der Eingang in den Tunnel ist erstaunlich breit, aber man kann gleich erkennen, dass viel Leben in der Dunkelheit herrscht. Ruckzuck sehen wir Seeschlangen, Krabben, Krebse, Glasfische und viele weitere Bewohner. Der Verlauf ist leicht schlangenförmig und man muss schon ganz genau schauen wo man hintaucht. Da wir in der Gruppe aber nur 4 Taucher sind, können wir alles entspannt und in Ruhe bewundern. Ein toller Spaß! Als wir das Ende des Tunnels erreichen, sehe ich schon das Blau und ich mag das Gefühl jedes Mal wieder, vom tiefen Schwarz in das vergleichbar helle Meeresblau hineinzutauchen. Kurz dachte ich, das wäre es mit dem Tauchgang, aber mitnichten. Jetzt geht es erst richtig los! Nachdem sich mein Blick kurz auf einen Skorpionfisch konzentriert hat, sehe ich Noel schon wild winkend hinter mir – den Riffhai habe ich aber leider dennoch verpasst. Nicht schon wieder! Als wir dann in Richtung Sandboden schwimmen, wundere ich mich zuerst, als ich aber die beiden Fächerkorallen verwaist auf der Fläche sehe, ahne ich schon etwas. Die eine Koralle lila, die andere gelb – Pygmäenseepferdchen. Die kleinsten Seepferdchen sind wahre Tarnkünstler, da sie zum einen die gleiche Farbe wie die Wirtskoralle haben, und zum anderen eben auch nur ca. 2 cm klein sind. Aber Noel findet ein lila farbenes und ein gelbes! Unglaublich wie diese kleinen Wesen von Ast zu Ast hüpfen. Als wir wieder auftauchen weiß ich schon, dass es für das Gesehene wohl kaum ausreichend Platz in meinem Logbuch gibt.

Neben dem Tauchen bietet Malapascua aber auch einiges mehr. Bei meinem ersten Besuch hatte ich mich weitestgehend auf die „Hauptstraßen“ konzentriert, dieses Mal folge ich der Empfehlung von Tauchlehrerin Jules und weiche auch mal etwas von den ausgetrampelten Pfaden ab. Gefunden habe ich einige sehr schöne, einheimische Restaurants, wo Locals und vor allem auch die Tauchguides essen. Wirklich toll! Das Leben selbst spielt sich aber vor allem am Strand ab. Entsprechend gibt es dort auch die meisten Restaurants und Cafés. In schönen Sitzkissen, ähnlich einer Lounge, sitze ich am Strand, schlürfe einen frischen Ananassaft und beobachte das Meer. Meine Gedanken sind schon beim nächsten Morgen, denn dann geht es zu den Fuchshaien.

FUCHSHAIE!

Der Wecker klingelt um 4 Uhr, was die klassische Zeit für den Tauchgang am Tauchplatz Monad Shoal ist, denn um ca. 5.30 Uhr sieht man die Fuchshaie am zuverlässigsten. Trotz der Vorfreude, wirkt die Szenerie schon etwas skurril, als unsere Tauchgruppe so im Dunkeln auf das Tauchboot klettert. Verrückt! Nur ca. 20 Minuten später erreichen wir den bekannten aber auch beliebten Tauchplatz. Neben unserem sind noch zwei andere Tauchboote vor Ort. Als wir uns aufrödeln, denke ich noch mal an mein Karma und bin zugegebenermaßen etwas ehrfürchtig. So geschmeidig sich die Fuchshaie mit ihrer überproportional langen Schwanzflosse auch bewegen, so gefährlich klingt ihre „Essensweise“. Diese anmutig wirkende Flosse ist nämlich erstaunlich hart, so dass die Thresher Sharks (dies ist der englische Name) oftmals durch einen Schwarm von Tunas zischen, dabei mit ihrer Flosse peitschen und so die Fische betäuben. Auf dem Rückweg können sie dann bequem die hilflose Beute einsammeln. Das hört sich schon irgendwie heftig an, oder?! Egal, heute soll es mit meiner außergewöhnlichen Großfischbegegnung klappen, weshalb ich klar optimistisch immer noch in der Dämmerung ins Wasser springe. Beim Abstieg schaue ich ständig links und rechts, schließlich will ich nicht keine übergezogen bekommen!. Der Tauchplatz ist relativ übersichtlich, denn es handelt sich um ein Riffplateau, eine Art versunkene Insel, auf die man sich setzt und wartet. Kaum dass ich mich in erster Reihe, nahe dem Abhang platziert habe, klopft Noel auch schon an seinen Tank. Da ist er! Der Fuchshai schwimmt schnell und beobachtend am Rand der Insel entlang. Ein echtes Wow! Leider ist die Begegnung nur kurz aber nur wenig später folgt die zweite. Erneut ein leichtes „hinschnuppern“ an das Plateau. Ein zweiter Fuchshai folgt, genauso schüchtern, genauso majestätisch. Schließlich kommt der große Moment, einer der beiden überquert den Riffboden. Langsam. Die Flosse schwenkend. Wunderschön. Beeindruckend. Fantastisch. Insgesamt lassen sich die beiden 7 x blicken, ein größerer und ein kleinerer Fuchshai, bis sich mein Tauchcomputer meldet und wir wieder aufsteigen müssen. Noel zuckt mit den Achseln, nach dem Motto „was soll ich machen?!“. Was für ein Tauchgang! Endlich hatte ich auch mal Glück! Die ganze Rückfahrt diskutiert die Gruppe über dieses tolle Erlebnis. Als wir zurück ins Hotel kommen, sitzen die anderen Taucher gerade erst verschlafen beim Frühstück. Wenn die wüssten, WAS sie verschlafen haben…

Malapascua ist eine tolle Taucherinsel – es ist vielleicht nicht die Fülle an guten Tauchplätzen, sondern die Qualität der richtig guten Tauchplätze. Wer Einsamkeit sucht, ist hier falsch, denn es hat sich herumgesprochen, dass hier etwas geboten ist. Das schöne ist aber: es sind weitestgehend Taucher, die sich nach Malapascua verirren, weshalb auf der Insel wirklich eine entspannte Atmosphäre herrscht.

Bei der Abreise nach Cebu bekomme ich noch einen interessanten Tipp. Ich darf leider nicht sagen wo sich der Ort befindet, aber mir wurde eine Bucht empfohlen, in der seit einigen Tagen mehrere Walhaie zu sehen sind. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, weshalb ich meinen Plan spontan und leichten Herzens umschmeißen musste.

WALHAITAUCHEN AUF DEN PHILIPPINEN

Gesagt, getan! Ich nehme mir ein Hotel für eine Zwischennacht, denn am nächsten Morgen geht es um 3 Uhr los. Unfassbar, als ich aufstehe, sehe ich philippinische Jugendliche noch auf der Straße feiern. Egal, ich habe ein Ziel vor Augen. Mein Großfisch-Karma hat sich ja auch gedreht, von daher kann es nur klappen. Walhai! Besser gesagt Walhaie, Mehrzahl. Bis zu 7 Stück wurden in jener Bucht zuletzt gesehen. Das muss man sich mal „im Logbuch zergehen lassen“. Naja, aber erstmal ist es noch Nacht und dunkel und ich bin müde. Der Fahrer lacht und gibt mir zu verstehen, dass ich ruhig schlafen kann, er kennt den Weg. Kein Wunder, denn er war ja schon vor vier Tagen mit meiner „Tippgeberin“ vor Ort. Als ich wieder mal bei einer Stop-and-Go-Arie, ausgelöst durch streunende Hunde, kombiniert mit dem klassisch warnenden Hupen des Autos, aufwache ist es immer noch dunkel, aber der gehobene Daumen signalisiert mir, dass wir gleich da sind. Und so ist es. Ich stopfe mir gerade noch den Doughnut vom Vortag rein, da biegen wir schon in ein kleines Grundstück ab. Es dämmert, ganz hinten irgendwo erhebt sich die Sonne und wacht so langsam auf wie ich. Dass wir richtig sind, erkenne ich daran, dass sich am Ufer schon ein paar Taucher versammelt haben und aufrödeln. Nicht viele, gerade so wenige, dass man immer noch von einem Insidertipp sprechen darf. Ich schätze ca. vier Taucher. Außerdem sehe ich ein paar kleine, einheimische Fischerboote ca. 20 Meter vom Ufer entfernt im Wasser paddeln. Es wird minütlich heller. Los geht es, die Aufregung steigt. Ich schaue zum Wasser und sehe… eine Flosse! Der Wahnsinn. Schnell bis hektisch geht es ins immer noch dunkle Meer. Auf den ersten fünf Metern ignoriere ich eine Schildkröte, nur einen Meter unter mir. Ich schaue ins Blau und ich sehe Grau. Grau mit weißen Punkten. Da ist er. Der Walhai. Ganz ruhig und gemächlich schwimmt er in ca. zwei Metern Tiefe vor mir her. Die anderen Taucher sind total verzückt, ich bin immer noch gebannt. Er ist so schön. Und groß! Ich schätze vier Meter, aber das kann täuschen. Ich nähere mich ein wenig und beobachte ihn. Plötzlich merke ich, dass ich alleine bin, denn die andere Gruppe konzentriert sich auf den großen Bruder von Kollege Grau. Und der große Bruder ist noch mal einen Kopf größer, genauer gesagt, geschätzte 2 Meter länger. Ich fasse es nicht, 2 Walhaie. Kaum habe ich den Gedanken zu Ende gedacht, kreuzt die kleine Schwester meinen Weg. Sie ist süß und etwas wendiger, aber auch kleiner. Es macht so einen Spaß! Das Schöne bei dieser Walhaibegegnung ist, dass sie andauert. Wenn man einen Riffhai sieht, dann zieht er vorbei, und zwar zackig. Der Blick geht von links nach rechts und es ist vorbei. Hier sitze ich wie am Fernseher und schaue die ganze Zeit einfach nur zu. Sie schwimmen nicht weg, sie verschwinden nicht, sondern sie sind lieb und brav und lassen sich beobachten. Von meinen 60 Minuten sehe ich die Walhaie ca. 45 Minuten. Es ist mit Abstand der beste Tauchgang meines Lebens und das in einer korallenfreien, trüben Bucht im Nirgendwo der Philippinen! Ich lache beim Schreiben dieser Zeilen genauso, wie ich unter Wasser vor Freude gelacht habe. Als ich austauche und an Land krabbele, kann ich es immer noch nicht fassen. Es war fast zu leicht. Einfach rein – und da waren sie. Keine lange Anfahrt, kein teurer Tagesausflug, nur eine einfache Bucht. Der Fahrer freut sich, als ich ihm einen meiner Donuts anbiete, während ich die Gedanken noch sortiere. Was für ein Erlebnis!

CEBU – MOALBOAL

Jetzt komme ich aber zurück zu meinem ursprünglichen Reiseplan und fahre weiter nach Moalboal. Moalboal ist ein Klassiker und deshalb wollte und musste ich unbedingt mal wieder dorthin. Ich hatte zwischenzeitlich auch schon einige Empfehlungen bekommen und war wirklich gespannt auf diesen schönen Spot im Südwesten der Insel Cebu.

RAVENALA BEACH RESORT

Herausgesucht habe ich mir das Ravenala Beach Resort, denn es liegt traumhaft schön am einem der schönsten WEISSEN Sandstrände der Philippinen – dem White Beach. Das angenehme hier ist, dass dieser nicht dem Tourismus geopfert wurde, sondern eigentlich nur zwei Hotels (meines Wissens) direkt an jenem Strand liegen. Eines davon ist das Ravenala Beach Resort.

Es handelt sich um eine kleine, familiäre Anlage, wo Taucher willkommene Freunde sind und keine Zimmernummern. Was sich wie ein Werbespruch anhört, ist hier tatsächlich so. Als erste Gäste treffe ich ein österreichisches Pärchen, beide sympathische Ü 60, rüstig und irre nett. Sie kommen seit 10 Jahren ins Ravenala, immer für ca. 7-8 Wochen. Es gefällt Ihnen hier, denn man fühlt sich pudelwohl und ist irgendwie so fernab von daheim auch „zu Hause“. Die Anlage ist ein einziger grüner, reich bewachsener Garten mit 7 Zimmern rundherum. Direkt am Meer gibt es noch zwei Bungalows – ohne Aufpreis. Welcher Hotelmanager, der nur Zahlen im Kopf hat, würde so etwas anbieten? Richtig, keiner, außer einer, der in seinem Hotel lebt und will, dass eine familiäre Atmosphäre herrscht.

Als ich an den Strand gehe, werde ich regelrecht geblendet vom weißen Weiß. Hier ist der Name Programm, White Beach trifft voll und ganz zu. Abends gibt es ein wunderschönes Dinner am Meer, die Tische, fantastisch gedeckt, wurden einfach schnell an den Strand vors Wasser gestellt. Das fühlt sich irgendwie an wie ein Film. Ist es aber nicht: denn die hausgemachte Lasagne, der Fisch, die Taschenkrebse usw. sind real und so frisch, so fein, so lecker. Als ich gerade meinen Mangofloat (eine Art Mangoeiskuchen) als Nachtisch schlemme, kommen ein paar Gäste samt  Tauchguides vom Nachbarhotel herüber. Denn im Ravenala kann man „die besten Abende verbringen“ so einer der Tauchguides. Kein Wunder bei den Möglichkeiten am Strand und am Meer. Der Tauchlehrer hat eine halbe Sau dabei, die gegrillt und dann festlich zum Geburtstag eines Gastes verspeist wird. So etwas gibt es nur im Urlaub…

Eines muss ich noch sagen, die Zimmer sind einfach. Komfort steht hier nicht an erster Stelle, aber was soll’s, bei dem Strand, bei dem Garten, bei solchen Tauchplätzen…

TAUCHEN VOR MOALBOAL

Und da sind wir auch schon beim Stichwort – die Tauchplätze. Bei meinem ersten Besuch in Moalboal hatte ich echtes Pech mit dem Wetter, denn ein Taifunausläufer machte es mir unmöglich zu tauchen. Nur das Hausriff durfte ich einmal antesten. Dieses Mal war der Himmel blau und von Wind und schlechtem Wetter keine Spur. Gut so, denn der (welt-)bekannte Tauchplatz Pescador Island stand auf dem Plan. Vom White Beach aus dauert es nur ca. 10 Minuten bis man die kreisrunde Insel erreicht und ich konnte den Tauchguides ansehen, dass sie schon ein wenig stolz sind auf diesen Topspot. Man betaucht die Insel mit ihren Steilwänden entweder links oder rechts herum und schafft normalerweise immer eine Hälfte. Unser Guide will mit uns die schönere Seite machen, denn es gibt dort eine Art Tunnel. Fein, soll mir recht sein. Beim Abstieg kann man das unendliche Tief erkennen, denn die Steilwand fällt wirklich drastisch steil ab. Der Bewuchs ist sehr schön, der angedeutete Tunnel ist auch nett, aber keine Rechtfertigung für einen so besonderen Ruf. Bei ca. einem Viertel der Strecke sehen wir Skorpionfische, einen Oktopus und es gesellen sich ein paar Barrakudas um uns. Als ich mich gerade daran mache eine kleine Grotte zu überprüfen, höre ich das Klopfen am Tank von unserem Guide. Als ich mich umdrehe sehe ich etwas, was ich noch nie gesehen habe. Noch nicht einmal ansatzweise. Vor mir hat sich eine zuckende, glitzernde, vibrierende, dunkle Wand aufgebaut. Es zuckt und pulsiert nur so. Sagenhaft. Hunderttausende, was ich sage ich, Millionen von silbernen Sardinen schwimmen, stoppen, formieren sich neu und beschleunigen wieder. Unfassbar! Als ich mich ein wenig auf diesen unglaublich großen Schwarm zu bewege, teilen sie sich und eine Lücke tut sich auf, die sich im gleichen Moment auch wieder schließt, denn ich werde sofort umringt. Ich versuche ein paar Details in diesem großen Ganzen bewusst zu sehen und ich bin begeistert. Wie diese Fische sich quasi auf stummen Zuruf in einer Formation bewegen, plötzlich die Richtung wechseln, auf mich zu schwimmen, sich dann aber doch wieder abwenden, um dann verdächtig ruhig in der Gruppe zu stehen. Sagenhaft. Als ich mich wieder der Wand nähere, um das Ausmaß dieses Schwarms zu erkennen, merke ich, dass es keine Grenze gibt.  Überall sind nur Sardinen. Quasi zwei Wände – eine hinter mir und eine vor mir. Bei einem weiteren Vorstoß in den Schwarm erkenne ich, dass hinter dem Schwarm bereits ein paar Tunas lauern, die auf die richtige Gelegenheit warten. Ganz ehrlich, für dieses unbeschreibliche Erlebnis lasse ich jede Haibegegnung links liegen – bis auf die mit einem Walhai vielleicht J. Solch einen riesigen Schwarm hätte ich mir niemals vorstellen können. Leider werde ich sanft aufgefordert auch langsam aufzusteigen, denn der Rest der Gruppe ist bereits im Boot. Ich würde am liebsten ewig in dieser Fischsuppe baden, denn es ist einfach über alle Maße beeindruckend. An Bord des Schiffes kriegen wir uns fast nicht mehr ein und die Tauchguides lassen wieder diesen leichten Stolz durchblitzen, als ein Lachen über ihre Gesichter huscht.

KAWASAN WASSERFÄLLE

Zum Abschluss unternehme ich noch einen Ausflug zu den nahe gelegenen Kawasan Wasserfällen, die man schnell und unkompliziert erreicht. Nachdem man sich erst mal erfolgreich den zahlreichen Angeboten, einen Tourguide für den Weg zu den Wasserfällen zu nehmen, erwehrt hat, ist der kleine Marsch das reinste Vergnügen. Ich muss dazusagen, ich war bereits um ca. 7 Uhr vor Ort, was für den einen oder anderen doch ziemlich früh sein mag. Alles ist so natürlich ruhig und hat nichts mit einem Touristensammelausflug zu tun. Einzig die Dame am Kassenhäuschen (ca. € 0,50 Eintritt) nutzt die Gelegenheit ein paar kleine Souvenirs zu verkaufen. Nach ca. 15 Minuten erreicht man einen Knick, der einen dann, an einem schmalen Pfad entlang, auf die Wasserfälle zu führt. Der Moment, in dem ich die Fälle des erste Mal erspähe, ist traumschön, denn die Wasserfarbe ist wirklich besonders. Am Ende der Sackgasse befinden sich die Wasserfälle samt einen schönen Becken und einem Restaurant. Einfach nur da zu sitzen, eine Kokosnuss zu trinken und die Atmosphäre zu genießen ist eine echte Wohltat. Herrlich schön. Auf dem Rückweg kommen mir bereits die nächsten Besucher – mit Tourguide – entgegen und ich kann mir vorstellen, dass es später noch mehr werden. Meine Empfehlung wäre ganz klar tatsächlich zeitig vor Ort zu sein, denn nur dann kann man den schönen Wasserfall in Ruhe genießen.

Kommen wir zum Ende…

Alles in allem darf ich sagen, dass es wieder eine wunderbare Reise auf den Philippinen war. Ich habe viel erlebt, endlich meine Großfisch-Quote mal aufgebessert und einige schöne, besondere Hotels gesehen. Und damit beschließe ich nun „endlich“ meinen Bericht .

Nach dem letzten Reisebericht war das Feedback unheimlich nett und herzlich, wofür ich mich nochmals bedanken möchte. Solltet ihr auch dieses Mal Anregungen, Kritik oder eigene Erfahrungen zu erzählen haben, freue ich mich sehr über eure Reaktion.

Ich wünsche euch alles Gute, bis bald!

Herzliche Grüße

Euer

Johnny Bongo