Reisetipps Italien – Apulien / Polignano a Mare

  • In Polignano a Mare befindet sich einer der spektakulärsten Stadtstrände (Loma Monachile) weltweit!

  • Der Sänger des erfolgreichsten Musiktitels aus Italien kommt aus Polignano a Mare. Mehr dazu unten…

  • Die kleine Altstadt ist herrlich zum Bummeln und um ein Eis genießen.

  • Die Via Roma ist für mich eine der fotogensten Fußgängerstraßen in  ganz Apulien.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Polignano a Mare – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch von Polignano a Mare geben:

  • Generell
    Der kleine Ort Polignano a Mare liegt ca. 30 Minuten südlich von Bari am Adriatischen Meer. Die atemberaubende Küstenlandschaft mit steilen Klippen und zahlreichen Grotten hat Polignano a Mare im Laufe der Zeit eine doch recht große Popularität eingebracht.
  • Was ist das größte Highlight in Polignano a Mare?
    Eine der spektakulärsten Buchten von ganz Süditalien befindet sich hier, und zwar die Lama Monachile. Jetzt mag man sagen „noch so eine Bucht“, aber ich kann euch versprechen, dass diese hier anders ist.
    Wenn sogar Red Bull seine Klippensprung-Wettbewerbe hier abhält, ist das schon mal ein Gütesiegel. Aber nach meinen Erlebnissen kann ich definitiv sagen, dass die Kulisse am Lama Monachile einzigartig ist. Wer gerne fotografiert, wird an diesem außergewöhnlichen Motiv seine Freude haben…
  • Wofür ist Polignano a Mare noch bekannt?
    Es ist der Geburtsort von Mr. Volare! Den Namen des Sängers Domenico Modugno werden vermutlich die wenigsten kennen, aber seinen Megahit „Nel blu dipinto di blu“, besser bekannt als „Volare“, haben sicherlich die meisten im Ohr. Sowohl Dean Martin als auch die Gipsy Kings haben diesen Titel erfolgreich gecovert. Dazu weiter unten noch ein wenig mehr, aber wenn man sich das Lied aus dem Jahre 1958 einmal ganz bewusst anhört, muss man sagen, dass es wirklich ein außergewöhnlicher guter Song und der Weltrum definitiv berichtigt ist.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Wer eine Apulien-Rundreise macht, darf Polignano a Mare auf keinen Fall auslassen. Im Gegenteil, dieser besondere Ort ist ein Pflichtbesuch!
    Für den Besuch an sich, reicht ein Tag vollkommen aus. Alles ist kompakt und eng beisammen, sprich besichtigt ist Polignano a Mare schnell, aber ich finde man sollte den Stadtkern auch erlebt haben. Und dazu gehört (im Sommer) auch ein Strandaufenthalt und ein Abend in der Altstadt.
  • Kann man die Grotten besuchen?
    Ja! Am besten geht das bei einer Bootstour.
  • Wo parke ich am besten?
    Ich habe den Parkplatz Parcheggio San Francesco e Sant’Oronzo genutzt. Von dort kann man sogar durchs Flussbett zum Strand Lama Monachile laufen.
    Adresse: Viale S. Francesco d’Assisi, 11, 70044 Polignano a Mare

Die besten Spots in Polignano a Mare

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.

Lama Monachile

DAS Aushängeschild von Polignano a Mare und sicherlich auch eine der Hauptattraktionen in Apulien! Ich habe diesen außergewöhnlichen Stadtstrand sogar oben als Hauptbannerbild für diese wunderschöne Region verwendet – so spektakulär ist der Lama Monachile…

ABER, was man nicht erwarten darf ist ein sandiger und weitläufiger Strandbereich. Hier geht es eher um die Szenerie, die Umgebung und die Kulisse.

DENN, beim Lama Monachile handelt es sich ganz sicher um einen der ungemütlichsten Strände, schließlich besteht der Strand aus sehr grobem Kiesel. Dazu ist im Sommer quasi jeder Zentimeter belegt und Schatten gibt es auch erst am Nachmittag. Zudem gibt es keine Duschen, was schade ist, denn viele Besucher sind hier für einen Tagesausflug.

Ich will aber ehrlich sein, all das hat mich 0,0 interessiert.

Ich habe mich mit meinem Handtuch auf die Steine gelegt und irgendwie eine halbwegs gemütliche Position gefunden. Dazu hatte ich Sandwiches aus dem Ort mitgebracht und kühle Getränke kann man am Strand bei privaten Verkäufern bekommen.

Das Wasser ist durch die Steine herrlich klar und bietet eine willkommene Erfrischung.

Vor allem springe ich aber gerne ins Wasser und nirgends geht genau das besser als hier. Für die Red Bull-Events wird hier ein extra Absprungbereich errichtet, aber für uns Amateure gibt es auf der linken Seite der Bucht eine sehr gute Möglichkeit verschiedene Höhen auszuprobieren. Man könnte auch ums Eck schwimmen, aber einfacher ist es den Tunnel zu benutzen. Auf der anderen Seite findet man mehrere gute Abstufung und kann in dieser sensationellen Kulisse prima seinen Mut unter Beweis stellen. Ich selbst habe mich in diesem Fall an ca. 8,50 Meter herangewagt und hatte großen Spaß bei meinen diversen Sprüngen.

Das Highlight ist aber natürlich, wenn ein Klippenspringer von ganz oben springt! Dies geht allerdings nur auf der anderen Seite der Bucht, was für die Zuschauer noch besser ist. Sobald einer der waghalsigen Künstler in die Nähe des Absprungbereichs klettert, geht ein Raunen durch die badende Menge. Es wird applaudiert, skandiert und angefeuert. Wir sprechen hier immerhin von anscheinend ca. 28 Metern!!! Bei dem klaren Wasser kann man für den Springer gefühlt nochmal fünf Meter dazu addieren. Der Beifall für jeden Springer ist in jedem Fall gigantisch und ein tolles Erlebnis.  


Wem der Steinstrand zu unbequem ist, direkt zu Beginn des Strandes befindet sich auf der linken Seite ein kleiner Sonderbereich mit Stühlen und Schirmen. Ab 14 Uhr wird dieser geöffnet. Die Kosten betragen Montag bis Freitag € 40 und Samstag und Sonntag € 50 inklusive zwei Wasser und Chips. Teuer, aber durchaus eine Überlegung wert, wenn man länger bleiben möchte.

Am Strand selbst herrscht die ganze Zeit ein konstantes Kommen und Gehen, will sagen, eigentlich findet man immer einen Platz.

ABER, man muss den Italiener in sich entdecken, denn hier liegt man – wie oben schon erwähnt – wirklich Handtuch an Handtuch.

Mir war das alles komplett egal, denn der Strand, das Wasser, diese steilen, umrandenden Felsen, diese unglaubliche Areal… Ich war von Anfang bis Ende einfach nur fasziniert!

Ponte Borbonico su Lama Monachile

Die Hauptbrücke von Polignano a Mare ist mittags ideal für Fotos vom Lama Monachile, denn dann hat man die Sonne im Rücken.

Abends herrscht ein reges Treiben auf der Brücke und viele Urlauber genießen immer noch die wunderschöne Aussicht auf den dann nicht mehr ganz so vollen Stadtstrand…

Altstadt

Die Altstadt von Polignano a Mare ist recht kompakt, hat aber für mich durchaus ihren eigenen Charme. Sicherlich unter anderem weil es hier keinerlei Autoverkehr gibt.

Die Pforte zur Altstadt ist vom zentralen Hauptplatz des Ortes Piazza Giuseppe Verdi das Porta Vecchia bzw. der Arco Marchesale. 

Direkt danach stößt man auf den Piazza Vittorio Emanuele II – dazu aber weiter unten etwas mehr.

Gefühlt sind die Gassen hier nochmal ein klein wenig enger und noch labyrinthischer (gibt es das Wort?), was mir richtig gut gefallen hat. Das macht das Entdecken wirklich lustig, denn hinter jeder Ecke verbirgt sich ein neues gemütliches Café oder ein kleiner Shops. Ja klar, die Altstadt ist touristisch, aber ich fand es nicht „too much“. Und ich war im Juli hier, sprich es war definitiv viel los.

Einer der Top-Spots innerhalb der Altstadt ist natürlich der Aussichtspunkt Belvedere su Lama Monachile, der wirklich die perfekte Perspektive auf den Stadtstrand bietet. Diesen Spot in dem Straßengewirr zu finden ist aber alleine schon eine lustige Herausforderung.

Belvedere su Lama Monachile

Den schönsten Blick auf die gesamte Bucht hat man von diesem Aussichtspunkt, der sich in den Tiefen der Altstadt verbirgt. Klingt schlimmer als es ist, aber eine Beschilderung gibt es in der Tat nicht, Von daher einfach rein in die Altstadt und grob nach hinten links orientieren. Irgendwann findet man schon irgendwie diesen besonderen Spot.

Für gute Fotos sollte man allerdings vor 11 Uhr dort sein, denn danach hat man die Sonne Gesicht. Vorher versteckt sich die Sonne noch hinter den Gebäuden auf der linken Seite. Meine Bilder sind genau um 11 Uhr entstanden und das hat in der Tat sehr gut gepasst.

Piazza Vittorio Emanuele II

Dieser oben bereits angesprochene, erstaunlich großflächige Hauptplatz der Altstadt hat mich sofort an eine Filmkulisse erinnert. Weiße Häuser, eine Handvoll Cafés, einen baufällige Palazzo inklusive altem Zifferblatt, eine Kirche und zahlreiche Pflanzentöpfe.

Tagsüber blenden einen die Hauswände fast schon, so strahlend ist das weiß. Abends dagegen entwickelt dieser Platz eine angenehme Sommernachtsatmosphäre und ich habe es geliebt mich hier mit einem Eis einfach nur entspannt hinzusetzen und die Umgebung zu genießen.

Die Kirche Chiesa Madre di Santa Maria Assunta und der Palazzo dell’Orologio sind jetzt keine echten, touristischen Highlight, aber wie schon gesagt, ich durch sie bekommt der Platz eine gewisse Ausstrahlung.

Statue von Domenico Modugno

Ich habe weiter oben schon ein bisschen etwas zu diesem außergewöhnlichen Sänger und seinem Welthit erzählt, denn natürlich wurde für ihn auch eine entsprechende, ausgesprochen stilvolle Statue errichtet.

Kurzer Einschub an der Stelle zu dem Lied „Volare“, denn ich finde die Geschichte dahinter durchaus spannend. Und zwar belegte Domenico Modugno mit diesem Titel 1958 beim im Italien sehr beliebten Sanremo Festival den ersten Platz, weshalb er dadurch auch beim Grand Prix Eurovision (heute Eurovision Song Contest) teilnahm. Dort kam es zu einer besonderen Situation, denn als erster Sänger des Wettbewerbs gab es wohl Bildstörungen bei der Übertragung, weshalb Domenico Modugno am Ende noch ein zweites Mal singen durfte. Wer sich das Video oben angesehen hat, wird sich vielleicht gewundert haben, warum dort „Second Performance“ steht, nun genau das ist der Grund. Am Ende erreichte Domenico Modugno den dritten Platz, wobei die ersten beiden Plätze schnell wieder in Vergessenheit geraten sind. Nicht so „Volare“! Der Song belegte anschließend sogar in den USA Platz eins der Charts und wurde darüber hinaus 1959 zweifach mit dem Grammy ausgezeichnet (das erste Jahr der Grammy-Verleihung). Was für ein Hit!

Zum Lied selbst, denn es heißt ja eigentlich nicht „Volare“, sondern Nel blu dipinto di blu, was übersetzt in etwa „Ins Blaue, blau bemalt“ heißt. Das mag erstmal komisch klingen, aber wenn weiß, dass volare fliegen bedeutet wird es schon etwas klarer. Denn das Lied handelt ganz grob von einem Träumer, der erst fröhlich blau bemalt in den Himmel fliegt und singt, um dann danach gedanklich in den blauen Augen einer Frau zu versinken.

Zurück zur Statue – mein erste Gedanke war ja, dass „man es wirklich geschafft hat“, wenn einem sein Heimatort ein solches Denkmal setzt! Ich meine, der charismatische Ausdruck, die gefühlt weltumarmende und zugleich fliegende Geste, der zentrale Ort… Meiner Meinung ist diese Statue extrem gut gelungen und sie ist eine tolle Sehenswürdigkeit auf einem schönen Platz.

TIPP: Die besten Bilder kann man am späten Nachmittag machen, wenn die Sonne von vorne kommt, denn so sieht man die Konturen des Gesichts besser und Schatten dahinter sind fantastisch aus…

Scalinata „Volare“

Direkt hinter der Statue von Domenic Modugno befindet sich eine Treppe auf eine weitere Ebene. Diese wiederum liegt direkt hinter dem „Sprungbereich“ der Bucht des Lama Monachile. Nicht unbedingt der beste Aussichtspunkt, weil man von hier den Strand nicht sehen kann, aber dennoch eine schöne Perspektive auf die Bucht an sich.

Via Roma

An sich ist diese Straße keine echte Sehenswürdigkeit, aber mir hat sie so gut gefallen, dass ich sie unbedingt separat erwähnen wollte.

An sich war ich nur auf der Suche nach einem Bistro, um etwas zu Essen für den Strand zu besorgen, aber durch Zufall bin ich dann in der via Roma gelandet. Und was soll ich sagen, diese Fußgängerzone ist ein kleiner Schatz. Hier reihen sich gemütliche Cafés und Restaurants aneinander ohne dabei aufdringlich zu wirken. Dazu die vielen Balkons, Markisen sowie die Lampen und Schriftzüge über der Gasse…

Tagsüber ist die Straße schon ein prima Tipp, denn nur die wenigsten Tagestouristen finden den Weg hierher und so kann man hier entspannt Mittagessen. Ab dem späten nachmittag entfaltet sich hier dann die ganze Magie einer italienischen Kleinstadt.

Mein Tipp: Im Olio su pane bekommt ihr sensationell gutes Puccia!!! Das typisch apulische, gefüllte Fladenbrot war einfach nur großartig. Plus der Service war außergewöhnlich herzlich.

Grotta Palazzese

Eines der beliebtesten Bilder in Reiseführern ist das der Grotta Palazzese und aus dem Grund erwähne ich es hier auch.

Es handelt sich um ein Hotel und zugleich eines der spektakulärsten Restaurants in Polignano a Mare. Wie mir gesagt wurde, ist das Restaurant selbst leider etwas überteuert, aber die Location ist definitiv spektakulär. Aus einer Art „Höhlenrestaurant“ heraus hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer und zudem kann zudem ein ziemlich einzigartiges Ambiente genießen.

Wem das Restaurant zu teuer ist, der kann vom Aussichtspunkt Belvedere di Grotta Palazzese wenigstens einen Blick auf diesen außergewöhnlichen Spot erhaschen.

TIPP: Wenn man schon hier ist, kommt man über den Piazza San Benedetto wieder zurück in die Altstadt, was ein sehr schöner Schlenker bzw. Rundgang ist. 

Meine besten Spot-Tipps in Polignano a Mare auf einer Karte

Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Restaurant-Empfehlungen in Polignano a Mare

Polignano a Mare – Olio su pane

Ein echte Überraschung! Eigentlich war ich nur auf der Suche, um schnell etwas zu schnabulieren, aber dann hat sich dieses kleine, unscheinbare Restaurant als wahrer Volltreffer erwiesen. Die Pucce mit Thunfisch, Lachs und Oktopus waren allesamt sensationell gut. Wirklich herausragend.

Tipp: Auch zum Mitnehmen!

Via Roma, 60, 70044 Polignano a mare 

Polignano a Mare – Malidea

Wieder so ein kleiner Laden, der relativ unscheinbar wirkt, aber irgendwie doch etwas sehr Besonderes hat. Soweit ich das gesehen besteht das Malidea nur aus ein paar Tischen auf der Terrasse, von denen man dafür aber auf die Domenico Mudogno-Statue blickt.

Die klare Empfehlung hier sind Pinsa, die nicht nur schmackhaft aussehen, sondern auch genauso lecker sind. Sogar so gut, dass zwei Influencer neben mir länger ihr Essen gefilmt als gegessen haben.

Lungomare Domenico Modugno, 11, 70044 Polignano a Mare 

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

Statue von Domenico Modugno: Die besten Bilder kann man am späten Nachmittag machen, wenn die Sonne von vorne kommt, denn so sieht man die Konturen des Gesichts besser und Schatten dahinter sind fantastisch aus…

Via Roma: Rund um die Mittagszeit leuchtet die Sonne die Straße komplett aus. Wenn man dann mit der Sonne im Rücken fotografiert erwischt man die via Roma in den besten Farben.

Belvedere Su Lama Monachile: Für gute Fotos sollte man vor 11 Uhr dort sein, denn danach hat man die Sonne Gesicht. Vorher versteckt sich die Sonne noch hinter den Gebäuden auf der linken Seite. Meine Bilder sind genau um 11 Uhr entstanden und das hat in der Tat sehr gut gepasst.

Ponte Borbonico su Lama Monachile: Die Hauptbrücke von Polignano a Mare ist mittags ideal für Fotos vom Lama Monachile, denn dann hat man die Sonne im Rücken.

Fun Facts zu Polignano a Mare

  • Für die Red Bull Cliff Diving World Series wird extra eine Absprungrampe an die Kante der Altstadt gebaut. Die Höhe dieser Rampe liegt bei ca. 27 Metern.
  • Rund um die Statue von Domenico Modugno gab es einige Diskussionen. Er wurde nämlich zwar in Polignano a Mare geboren, wuchs aber in Salento auf und gab sich später sogar als Sizilianer (Frank Sinatra folgend – dessen Vater aus Sizilien stammte) aus. Erfreulicherweise schloss er aber mit Polignano a Mare spät seinen Frieden und gab hier sogar im Jahre 1993 vor 70.000 Zuschauern sein letztes Konzert.
    Zudem war lange unklar in welche Richtung seine Statue blicken sollte! Jetzt blickt sie quasi weg vom Meer auf einen Vorplatz, was einige als „falsch“ ansahen, weil er doch das Meer liebte.