Reisetipps Schweden – Stockholm

  • Es gibt in Stockholm sehr klar unterschiedliche Stadtteile und der touristisch interessanteste ist die Altstadt Gamla Stan.

  • Stockholm bietet unheimlich viel, weshalb man die Stadt auch nicht „einfach“ mit einem Hop-on-Hof-off-Bus besichtigen kann / sollte.

  • Für Fans der Musikgruppe ABBA gibt es ein sehr abwechslungsreich und schön gestaltetes Museum.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Stockholm – ein kleines „Best-of“

Die wichtigsten Stadtteile von Stockholm

Als kurze Veranschaulichung vorab die verschiedenen Stadteile von Stockholm, denn auf diesen basieren späer meine Reisetipps.

Södermalm – Gelb

Kungsholmen – Rot

Norrmalm – Grün

Gamla Stan – Blau

Djurgarden – Lila

Östermalm – Braun

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch selbst geben:

  • Generell
    Ich habe mich besonders auf Stockholm gefreut und wurde nicht enttäuscht. Am liebsten sind mir nämlich Städte, die man nicht gesehen, sondern erlebt haben muss. Und das trifft auf Stockholm definitiv zu. Die verschiedenen Stadtteile, die völlig unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten oder aber die vielen Spots, die man einfach etwas wirken lassen muss… Stockholm ist sehr spannend und abwechslungsreich!
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Immer eine knifflige Frage, denn jeder hat andere Pläne und Vorstellungen, aber ich war vier Nächte vor Ort und hatte dadurch drei volle Tage und einen weiteren Nachmittag am Ankunftstag. Für mich war das perfekte Zeitrahmen, denn man sollte zB berücksichtigen, dass ein Ausflug zu Schloss nach Drottningholm schon einen halb Tag in Anspruch nimmt. Ebenso kann im Freiluftmuseum Skansen gut und gerne einen halben Tag verbringen. Stockholm hat nicht diese zwei drei ganz großen Sehenswürdigkeiten, sondern in meinen Augen sehr viele kleine, besondere Highlights.
  • Mittsommernacht
    Ich dachte, es wäre eine klasse Idee rund um den 21. Juni in Stockholk zu sein, weil die Mittsommernacht ja durchaus etwas besonderes sein kann. Vor allem je weiter man nach Norden kommt, denn dann wird die Nacht ja immer kürzer bzw. es bleibt deutlich länger hell. Wie sich herausgestellt hat, ist Stockholm am 21. Juni quasi leer! Alle Stockholmer fahren aufs Land und feiern dort. In der Stadt selbst haben die Geschäfte zu und es ist relativ ruhig. Das kann Vor- und Nachteile haben, aber man sollte es eben wissen. Ich wusste es nicht, war am Anfang etwas enttäuscht, wusste dann die Vorteile aber durchaus noch zu schätzen.
  • Metro
    Ich persönlich bin nur mit der Metro gefahren, um die kunstvoll gestalteten Stationen zu sehen. Ansonsten bin ich deutlich lieber mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter gefahren. Nur so kann man die verschiedenen Stadtteile wirklich verstehen und auch die feinen Unterschiede erkennen.

Die besten Spots in Stockholm

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.

Gamla Stan

Der vielleicht spannendste Stadtteil von Stockholm ist Gamla Stan. Tatsächlich konnte ich mir die anderen Stadtteile nur schwierig merken, aber Gamla Stan ist mir im Gedächtnis geblieben. Wie so oft, ist es eben die zentral gelegene Altstadt, an die man sich erinnert. Früher stand in Gamla Stan eine mittelalterliche Burg (mit Namen Tre Kronor), die aber 1697 bedauerlicherweise abbrannte. Heute findet man in Gamla Stan das Königliche Schloss, viele stimmungsvolle Gassen mit vielen Läden, gemütlichen Cafés und Kellerrestaurants.

Nachdem Gamla Stan so etwas wie verbindende Insel in der Mitte ist, ist man automatisch relativ immer mal wieder hier. Das Schöne ist, das Wesen der Altstadt verändert sich spürbar, je nach Tageszeit oder Wochentag. SO war es zumindestens bei mir…

Stortorget

Hierbei handelt es sich um einen sehr fotogenen Platz, der allerdings immer sehr voll ist. Hier ein wirklich gutes Foto hinzubekommen ist nicht so einfach – ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich nicht nochmal am Abend hierher gekommen bin.

Die rotgelbe Häuserfassade ist hier sehr offensichtlich der klare Blickfang und – speziell mit der italienischen Markise – ein prima Motiv.

Stortorget heißt übrigens übersetzt „Hauptquadrat“, gemeint ist aber der große Markt.

Nobel Museet (Nobel Museum)

Direkt am Stortorget befindet sich im Erdgeschoss der ehemaligen Börse das Nobel Museum.

Ich bin absolut kein Museumsgänger, aber dieses hier hat mich tatsächlich interessiert. Und was soll ich sagen, der Besuch lohnt sich definitiv. Alleine die Aufmachung ist klasse, denn an der Decke schweben die einzelnen Preisträger auf großen Bildkarten durch das Gebäude. So schaut man immer mal nach oben und entdeckt vielleicht das eine oder andere bekannte Gesicht.

Generell werden in diesem Museum die unterschiedlichen Nobelpreisträger sehr gut gewürdigt, in dem man sich ausgesprochen anschaulich aufbereitete Informationen ansehen und durchlesen kann. Zu den prägnantesten Personen gibt es kleine Filme und aussagekräftige Bilder.

Mich hat die Ausstellung komplett gepackt! Speziell bei Martin Luther King musste ich wirklich schlucken…

Für mich ein klares Muss und eine Top-Sehenswürdigkeit in Stockholm!

Kungliga Slottet (Königliches Museum)

Wie oben schon erwähnt, brannte die Burg Tre Kronor 1697 ab und es musste ein neues zu Hause für die königliche Familie errichtet werden. Das Ergebnis war 60 Jahre später das heutige Schloss.

Genutzt wird Schloss heutzutage nur als Amtssitz, sowie für offizielle Staatsempfänge.

Man kann das Schloss besuchen, was ich aber nicht gemacht habe – das Wetter war einfach zu schön. Die Besichtigungszeiten war allerdings erstaunlich eingeschränkt und es hieß, dass man die Tickets unbedingt online vorab reservieren bzw. kaufen sollte.

Eine Wachablösung gibt es außerdem auch noch! Im Sommer Montag bis Samstag um 12.15 Uhr und am Sonntag um 13.15 Uhr – Dauer ca. 40 Minuten.

Jaerntorget

Diesen Platz habe ich in keinem Reiseführer gefunden, was mich sehr wundert, denn ich fand ihn richtig klasse. Die vielen historischen Gebäude, das Kopfsteinpflaster, die vielen Cafés…

Der Name bedeutet übrigens Eisenplatz, weil hier wohl früher viele Eisenwaren verkauft und angeboten wurden.

Marten Trotzigs Grand (Gasse)

Diese nur 92 cm breite Gase soll besonders „gruselig“ sein, aber ich fand sie, aufgrund der vielen Wandbemalungen, um ehrlich zu sein einfach nur lustig. Ein spaßiges Erlebnis sich hier einmal „durchzuzwängen“…

Riddarholmen

Eventuell hätte man diese Seiteninsel von Gamla Stan sogar separat erwähnen können, aber ich finde es aus der Sicht eines Touristen einfacher sie Gamla Stan zuzuordnen.

Hier findet man vor allem die königliche Begräbniskirche Riddarholmskyrkan. Es handelt sich um die immer leicht rötlich leuchtende Kirche, die man sehr oft auf den Luftaufnahmen von Gamla Stan sieht. 

Ich war auf Riddarholmen spät am Abend und kann dies nur empfehlen, denn wenn die Straßen so komplett leer sind und man gefühlt die einzige Person auf der Insel ist, ist das schon ein besonderes Gefühl. 

Södermalm

Södermalm ist von Gamla Stan aus immer sehr gut zu sehen, weil sich dieses Viertel quasi steil aus dem Wasser erhebt. Hier geht es richtig nach oben!

Früher ein Arbeiterviertel ist es heute so etwas wie der Hippe Bereich von Stockholm. Viele Geschäfte, Boutiquen, Ateliers, Restaurants und Kneipen machen den Reiz von Södermalm aus.

Leider war bei mir das meiste geschlossen, weil ich eben genau rund um Midsommernacht hier war…

Fjällgatan / Stibergsgatan

Fjällgatan wird als eine der schönsten Straßen Stockholms oder sogar als Balkon Stockholms bezeichnet, weil man eben aus der erhöhten Position aus, einen traumhaften Blick über das Wasser, Djurgarden und Gamla Stan hat. Am nordwestlichen Ende gibt es ein Café mit Glasveranda, welches sich als guter Ort für eine Pause anbietet.

Stigbergsgatan ist eine Parallelstraße weiter hinten, die im heftigen Kontrast dagegen steht. Hier findet man alte Holzhäuser und kleine Parkanlagen (zB Anna Lindhagens Garten).

Skinnarviksberge

Ein Top-Spot, um zu picknicken oder einfach nur die sensationelle Aussicht zu genießen. Gerade rund um die Mittsommernacht kann man hier die hellen Nächte besonders gut genießen und beobachten!

Fototipp! Von hier kann man prima Fotos von Gamla Stan bzw. Riddarholmen machen!

Slussen / Stadsmuseet (Stadtmueseum)

Eigentlich ist das nicht wirklich ein touristischer Spot, sondern eher ein Verkehrsknotenpunkt bzw. übersetzt eine Schleuse. Diese befindet sich zwischen Södermalm und der Altstadt.

ABER, da man hier auch mit der Metro ankommt, es quasi eine Art „Tor“ zu Södermalm darstellt, kommt man hier öfter vorbei. Und direkt am Hilton Hotel ist ein schöner Spot zum Entspannen anstanden. Mir hat das gut gefallen, weshalb ich Slussen hier unbedingt erwähnen wollte.

Für Freunde von Museen, hier findet man auch das Museum der Stadt Stockholm, welches in vielen Reiseführern als Tipp gilt.

Medborgarplatsen

Sicherlich kein eigener touristischer Hotspot, aber ein lebhafter Platz, den ich an einem Sommerabend irgendwie sehr atmosphärisch fand. Ich habe dazu auch einen Restauranttipps weiter unten.

Djurgarden

Djurgarden ist neben Gamla Stan DAS touristische Highlights Stockholms. Hier findet man drei der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten und ich habe diesen Stadtteil generell als sehr unterhaltsam empfunden. Und dabei habe ich nicht mal Gröna Lund, Schwedens ältesten Freizeitpark, besucht! Hier gibt es über 30 Attraktionen.

TIPP! Ich würde an dieser Stelle gerne mal eine kleine Bootsfahrt empfehlen, und zwar von Slussen (Södermalm) nach Djurgarden. Hier passiert man die Insel Skeppsholmen.

ABBA-Museum

Für mich als Musik-, und damit auch zwangsläufig ABBA-,Fan einer der Knaller in Stockholm!

Dieses Museum macht einfach nur Spaß, denn es werden viele Outfits, Bilder und Videos gezeigt. Man kann sogar diverse ABBA-Songs einsingen und aufnehmen! Plus, es gibt spannende Details rund um die ABBA-Filme. Ich denke, viel besser kann man ein Museum einer Musik-Band nicht gestalten.

Skansen

Ich konnte mit dem Begriff Freiluft-Museum, der bei allen Beschreibungen und in allen Reiseführern zu finden ist, nicht wirklich etwas anfangen. Deshalb versuche ich es das Ganze mal so zu beschreiben:

Aus Sorge, dass die schwedische Volkskultur verloren geht, wurden im ganzen Land Hütten, Häuser, Höfe und Handwerksstätten ab- und hier wieder aufgebaut. Dazu gibt es eine Art integrierten Zoo, in dem es die typisch schwedischen Tiere, wie Elche, Rentiere, Bären und Wölfe zu sehen gibt.

Das Ganze klingt vielleicht – im wahrsten Sinne des Wortes – etwas hölzern, aber ich muss sagen, dass ich die Zeit im Skansen-Park sehr genossen habe.

Es gibt auch eine Art Stadt, die mit Glasbläsern, Töpfern und Schmuckständen allerhand zu bieten hat.

Über das Jahr verteilt gibt es auch diverse Volksfeste, die ich mir in dieser Umgebung sehr gut vorstellen kann. So zum Beispiel an Weihnachten mit einem Christkindlmarkt.

Skansen macht Spaß! Vielleicht nicht überhöhte Erwartungshaltung haben, Zeit mitbringen und gutes Wetter abwarten…

Vasa

Ein weiteres extrem spannendes Museum! Sehr untypisch für mich, dass ich ein zweites Museum besuche, aber in dem Fall war ich schnell überzeugt.

Bei der Vasa handelt es sich um ein altes Kriegsschiff, welches das Prunkstück der schwedischen Flotte werden sollte. 50 Meter hohe Masten, eine Länge von 70 Metern und 64 schwere Kanonen. Das sind die Zahlen der Vasa – mit welchem die Vormachtstellung im Ostseeraum gesichert werden sollte

Kurios! Dazu ist es nie gekommen, weil die Vasa bei ihrer Jungfernfahrt 1628 aufgrund eines Konstruktionsfehlers direkt im Hafenbecken gesunken ist. Das muss man sich mal vorstellen!? Unglaublich.

Natürlich wollte man das Schiff so schnell wie möglich bergen, schon alleine wegen der teuren Kanonen. Dies misslingt zunächst, erst ca. 40 Jahre später können die meisten der Kanonen gerettet werden. Die Vasa selbst wird „links liegen“ gelassen, den schließlich wiegt die Schmach extrem schwer.

Erst 1956 wird die Vasa wieder entdeckt und 1961 letztlich geborgen. Glück im Unglück, im Hafenbecken von Stockholm gibt es im schlammigen Süßwasser keine Borwürmer, die das Holz zersetzen könnten.

1990 wird schließlich dieses spektakuläre Museum eröffnet und ich persönlich war total begeistert!

Man muss wissen, dieser riesige Raum ist extrem dunkel, was dem Ganzen eine mystische Atmosphäre verleiht.

Nordiska Museet (Nordisches Museum)

Irgendwann ist es dann auch gut mit Museen – zu mindestens für mich. Aus diesem Grund habe ich dieses Museum dann auch ausgelassen, aber in den meisten Reiseführern wird dieses prunkvolle Museum sicherlich aufgelistet.

Hier geht es um das schwedische Kulturgut, sprich Möbel, Alltagsgegenstände, Kleidung und das schwedische Leben von 1520 bis heute.

Kungsholmen

An sich war Kungsholmen für mich der uninteressanteste Stadtteil, ABER es gibt dort zwei absolute Bretter! Nämlich das Rathaus (Stadshuset) und die Uferpromenade Norr Mälarstrand. PLUS eine farblich spannende Metro-Station (siehe weiter unten)!

Stadshuset

Man nehme 8 Millionen Backsteine, baut einen 105 Meter hohen Sturm und fertig ist eines der (vielen) Wahrzeichen von Stockholms: das Rathaus!

An sich schon ein imposanter Bau, aber die Aussicht auf dem Turm ist selbstverständlich DAS Highlight überhaupt.

Man muss hier Tickets online kaufen und ich würde immer empfehlen eine Eintrittszeit am späten Nachmittag zu wählen, weil dann der Sonnenstand perfekt ist.

Norr Mälarstrand

Diese Uferpromenade im Süden von Kungsholmen ist ideal um entspannt ein bisschen Herumzuschlendern und sich zwischendurch mit einem sensationellen Eis oder am Ende mit einem großartigen Abendessen zu belohnen. Siehe die Restauranttipps weiter unten.

Norrmalm

Ein schicker Stadtteil ohne jetzt komplett zu glänzen. Will sagen, die ganz großen Sehenswürdigkeiten befinden sich woanders, aber ich mochte Norrmalm trotzdem, denn es macht Spaß hier umher zu flanieren und die vielen tollen Bauwerke und Häuser zu bewundern. Alles liegt recht dicht beisammen, was es nochmal angenehmer macht. Zum Beispiel die Königliche Oper, die Jakobskirche oder der Sitz der schwedischen Regierung (Rosenbad).

Ein an sich interessanter Ort ist der Sergels Torg, denn ich mag einfach Obelisken. Und auf diesem Platz steht nun mal ein solcher mit 38 Metern Höhe und aus 60.000 Glasprismen bestehend. Zudem werden hier bei diesem Kreisverkehr Erfolge der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft gefeiert…

Ich hatte mein Hotel in Norrmalm und das war insgesamt durchaus ein guter Ausgangspunkt.

Östermalm

In Östermalm war ich zugegebnermaßen nur recht kurz, aber ich kann sagen, dass dies das noble Stadtviertel Stockholms ist. Hier gibt es teure Hotels, Museen, Theater und Shopping-Boutiquen.

Was mir aber allerdings wieder sehr gut gefallen hat – ähnlich wie in Kungsholmen – ist die Uferpromenade Strandvägen. Hierbei handelt es sich um DIE Prachtstraße Stockholms mit vielen wunderbar atmosphärischen Straßenrestaurants direkt am Wasser.

Drottningholm

Wo es eine Monarchie gibt, gibt es auch ein traumhaftes Schloss. In Stockholm handelte sich um Drottningholm (übersetzt Königinneninsel) und dieses Schloss ist wirklich wunderschön.

Ein Teil dieses Ausflugs ist die Bootsfahrt dorthin und hier sollte man nicht zu spät kommen, denn die Warteschlange kann teilweise richtig lang sein. Der Ablegehafen Klara Mälarstrand befindet sich ganz im Süden von Norrmalm.

Ich würde diese Tour auf jeden Fall empfehlen, denn sowohl das Schloss, als auch die Gärten sind wie aus einem Bilderbuch.

Der König und die Königin von Schweden wohnen übrigens im Südflügel von Drottningholm.

U-Bahn-Stationen

Ich hatte ja ganz am Anfang schon einmal anklingen lassen, dass es in Stockholm durchaus einige besonders gestaltete U-Bahn-Stationen gibt. Ich wusste davon im Vorfeld nichts und habe mir zwischendurch wirklich gedacht „Wow, die Metro ist hier wirklich ein Kracher“. Und siehe da, eine kurze Recherche später und ich durfte feststellen, dass es sich dabei um echte „Sehenswürdigkeiten“ Stockholms handelt.

Ganz ehrlich, ich würde es jetzt nicht übertreiben und jede Station abfahren, aber die zwei, drei, vier schönsten Stationen kann man sich schon mal anschauen:

  1. Normalm – T-Centralen (Rote Linie)

2. Norrmalm – Kungsträdgården (Blaue Linie)

3. Norrmalm – Stadion (Rote Linie)

4. Norrmalm – Tekniska Högskolan (Rote Linie)

5. Kungsholmen – Radhuset (Blaue Linie)

Auf der grünen Linie ist glaube ich keine echte Highlight-Station.

Als TIPP für das U-Bahn-Ticket, hier empfehle ich die App SL aufs Handy herunterzuladen. Hier kann man die entsprechenden Tickets relativ einfach online kaufen. Die Tagestickets sind recht praktisch, denn sie gelten nicht pro Tag, sondern ab Nutzung 24 Stunden.

Oder aber, ich habe gelesen, dass man mittlerweile auch Tickets einfach per Kreditkarte kaufen kann. Sprich hier hält man die Kreditkarte direkt an den Scanner und es wird eine Einzelfahrt abgebucht.

Meine besten Spot-Tipps in Stockholm auf einer Karte

Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hoteltipps in Stockholm

Radisson Waterfront

Wie genau ich auf das Hotel gekommen bin, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, aber es war unterm Strich von der Lage her sehr angenehm, die Zimmer waren fein und das Preis-Leistungs-Verhältnis hat sehr gut gepasst. Ich war zufrieden!

Nils Ericsons Plan 4, Norrmalm

Meine Restaurant-Empfehlungen in Stockholm

Orangeriet & Trattorian

Zwei wunderbare Restaurants mit traumhaftem Ambiente – unmittelbar nebeneinander und direkt am Wasser. Für mich der schönste Restaurantspot in ganz Stockholm.

Norr Mälarstrand Kajplats 464, Kungsholmen

Snaps Bar & Bistro

Auf dieses Restaurant bin ich per Zufall gestoßen und war irre happy danach. Ich wollte am letzten Abend nochmal Köttbullar essen und habe ein typisch schwedisches Restaurant gesucht. Prompt wurde mir dieses Restaurant am Medborgarplatsen empfohlen und was soll ich sagen: best Köttbullar ever!

Götgatan 48, Södermalm

St. Pauls Bageri

Ein kleines, lockeres Frühstückscafé in Södermalm. Manchmal ist es nicht so leicht etwas Schönes zu finden, wenn man nur kurz etwas auf die Schnelle schnabulieren möchte. Aber lecker sollte es trotzdem sein. Genau das habe ich hier gefunden!

Södermannagatan 23, Södermalm

Stockholms Gästabud

Innenstadt, die touristischen Hauptattraktionen direkt nebeneinander und dann auch noch etwas gutes zu Essen zu finden, wo man nicht das Gefühl hat, man ist in einer totalen Touristenfalle gelandet…?!?! In diesem kleinen, urigen Restaurant habe ich mich extrem wohl gefühlt, der Service war klasse und das Essen war exzellent. Von daher eine klare Empfehlung!

Österlånggatan 7, Gamla Stan

Coppa Gelatokiosken

Das beste Eis Stockholms! Ausrufezeichen. Unbedingt hingehen… Verhältnismäßig unspektakulär aber irre lecker. Eine der schönsten Erinnerungen für mich in Stockholm.

Norr Mälarstrand 36, Kungsholmen

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

  1. Von Sinnarviksberge kann man prima Fotos von Gamla Stan bzw. Riddarholmen machen!
  2. Vom Stadhuset hat ebenfalls eine prima Aussicht auf Gamla Stan. Hier würde ich versuchen speziell am späten Nachmittag eine Besichtigungszeit zu buchen, denn dann steht die Sonne perfekt und spendet Gamla Stan ein besonders warmes Licht.

Fun Facts zu Stockholm

  • Stockholm wird aufgrund der vielen Kanäle auch als das Venedig des Nordens bezeichnet – alleine wenn man sich die Karte ansieht: zu Recht!
  • Die U-Bahn Stockholms wird auch die längste Kunstgalerie der Welt genannt. Warum, weil viel Station von Künstlern gestaltet wurden – siehe weiter oben.
  • Die Millenium-Buchreihe von Stig Larsson spielt in Södermalm.
  • In der zweiten Junihälfte wird es in Stockholm aufgrund der Mittsommernacht einige Wochen lang kaum dunkel.