Reisetipps Schweiz – Basel

  • Das Wahrzeichen von Basel ist das rote Backsteinmünster mit seinen beiden Türmen, von denen man eine sagenhafte Aussicht hat.

  • Unbedingt gesehen haben muss man den quirligen Marktplatz samt dem ebenfalls roten Rathaus und dessen beeindruckender Fassade.

  • Die ganze Altstadt macht Spaß! Die vielen Kopfsteinplasterstraßen, die verwinkelten Gassen, die Hinterhöfe – hier kann man auch einfach mal „planlos“ umherspazieren.

  • Das „geheime“ Highlight von Basel ist das Rheinufer! Gerade an sonnigen Tag, kann man hier wunderbar die großartige Szenerie genießen.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Basel – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch selbst geben:

  • Generell
    Wer malerische Altstädte mag, der ist in Basel genau richtig. In der mit ca. 170.000 Einwohnern drittgrößten Stadt der Schweiz gibt es nämlich quasi zwei Altstädte, die nur durch den Rhein getrennt werden – Großbasel (links Ufer) und Kleinbasel (rechtes Ufer). Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in Großbasel, dafür hat Kleinbasel das schönere Rheinufer.
    Außerdem liegt Basel am Dreiländereck – bestehend aus Frankreich, Schweiz und Deutschland.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Die Antwort darauf ist sicherlich untrennbar mit der Frage verknüpft, ob man sich für Museen interessiert, oder nicht. Ich bin leider gar kein Museumsfan, weshalb ich zu diesem Bereich auch nicht wirklich etwas sagen kann, aber Basel gilt aufgrund seiner hohen Museendichte als die Kulturhauptstadt der Schweiz.
    Ich würde sagen, zwei Übernachtungen sind ideal für Basel, so dass man einen vollen Tag hat. Wer aber gerne Museen besichtigt, sollte besser drei Nächte einplanen.
  • Wie besichtige ich Basel?
    Definitiv zu Fuß! Die Stadt an sich ist nicht wirklich weitläufig, so dass man problemlos alles ablaufen und recht einfach erkunden kann.
  • Was sind die Rheinfähren?
    Es gibt vier so genannte Rheinfähren, die die beiden Stadtteile Großbasel mit Kleinbasel verbinden. Jede der vier Fähren fährt eine bestimmte Route – immer zwischen zwei Brücken. Die beliebteste und bekannteste ist die Fähre „Leu“, welche zwischen der Wettsteinbrücke und der Mittleren Brücke verkehrt.
    Die Fähren sind jeweils an einem langen Drahtseil befestigt und werden tatsächlich allein von der Strömung des Rheins angetrieben.
    Die Kosten für eine Überfahrt betragen für Erwachsene CHF 2 und für Kinder CHF 1. Tickets können auf den Fähren gekauft werden.
  • Was ist die BaselCard?
    Wenn man in Basel ein öffentliches Verkehrsmittel nutzt, dann sind es sicherlich die grünen und gelben Straßenbahnen, die das Stadtbild von Basel durchaus auch irgendwie prägen. Und jetzt kommt es: Bei jeder Übernachtung in Basel ist die BaselCard inbegriffen. Diese erlaubt die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel während der gesamten Dauer des Aufenthalts.
  • Wo kann ich parken?
    Ich kann das Parkhaus City Basel am Universitätsspital Basel sehr gut empfehlen.
  • Was muss ich in der Schweiz generell beachten?
    Hier würde ich gerne zwei Dinge erwähnen:
    1. Datenroaming auf dem Handy deaktivieren! Die Schweiz gehört nicht zur kosten EU-Roamingzone.
    2. Wer mit Auto anreist, benötigt man eine Vignette!

Die besten Spots in Basel

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.

Basler Münster & Basler Pfalz

Auf der Großbasel-Seite befindet sich an dem weitläufigen Münsterplatz DAS Wahrzeichen von Basel, und zwar das Basler Münster. Man kann das beeindruckende Bauwerk aus rotem Sandstein eigentlich überall in Basel sehen, auch aufgrund seiner exponierten Lage fast direkt am Rhein.

Mir hat besonders der Besuch der beiden Türme gefallen, denn von dort hat man eine spektakuläre Aussicht auf den Rhein, sowie Groß- und Kleinbasel. Aber Vorsicht, es handelt sich um über 250 Stufen in einem recht engen Treppenhaus!
Mein Tipp: Wenn man zu zweit ist, kann man sich aufteilen und dann gegenseitig Bilder auf den beiden Türmen machen.

Auch wenn das Münster sehr dominant ist, so lohnt es sich auch dem Münsterplatz selbst etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Direkt hinter dem Münster Richtung Rhein befinden sich einer der besten Aussichtspunkte der Stadt, und zwar die so genannte Pfalz.

Rathaus & Marktplatz

Nur fünf Minuten entfernt und demnach ebenfalls mitten in der Altstadt von Großbasel muss man nicht lange suchen, um das prächtige Rathaus aus einem leuchtend roten Sandstein zu entdecken. Oftmals sind Rathäuser eher etwas bieder (ok, das Münchner Rathaus ist wirklich klasse), aber hier in Basel ist – vor allem auch wegen der detailreichen Fassade – das Rathaus eines der eindrucksvollsten Gebäude. Hinzu kommt noch der stattliche Turm auf der rechten Seite und auch den Innenhof sollte man sich unbedingt mal ansehen. 

Wer möchte, es gibt an bestimmten Tagen (meistens samstags) Kurzführungen durch Rathaus, allerdings sollte man diese frühzeitig buchen. Hierbei kann man die Räume der Basler Regierung und des Parlaments bestaunen.

Mein Tipp: An jedem Werktag findet auf dem Marktplatz vor dem Rathaus ein sehr beliebter Markt mit regionalen Produkten statt.

Spalentor

Nun kommt ein Reisetipp, bei dem auch der Weg ein bisschen das Ziel ist.  In dem Fall ist das Ziel das Spalentor und der Weg führt über den Spalenberg und die Spalenvorstadt (beides Straßen- bzw. Gassennamen).

Der Spalenberg beginnt unweit entfernt vom Marktplatz und wäre demnach der ideale Anschluss bei einer Besichtigungstour durch Basel.  Achtet hier unbedingt mal auf den Boden, denn hier befindet sich der Basler Walk of Fame, der so genannte Walk of Spalebärg. Größen wie Roger Federer oder Arthur Cohn wurden hier verewigt.

Generell handelt es sich um eine sehr schöne Ecke, denn hier findet man viele kleine und stilvolle Läden und Boutiquen. Wie gesagt, der Weg ist das Ziel!


Am Ende der Spalenvorstadt gelangt man schließlich zum Spalentor, welches als das prachtvollste Stadttor, der noch drei noch verbliebenen gilt. Die Stadtbefestigung mit 40 Wehrtürmen wurde im 14ten Jahrhundert errichtet. Für mich das Spalentor eines der schönsten Fotomotive in ganz Basel!

Altstadt

Auch wenn ich jetzt schon drei Sehenswürdigkeit aus der Altstadt herausgestellt habe, möchte ich diese trotzdem nochmal separat herausstellen, denn für mich war es ein Teil des Besuchs in Basel einfach mal ohne Ziel und Plan durch eben jene Altstadt zu spazieren. Dabei habe ich viele tolle Spots gefunden, von denen ich vorher gar nichts wusste und die auch nichts direkt in einem Reiseführer entdeckt hatte.

Einer davon ist der Andreasplatz, ganz in der Nähe des Rathauses. Dieser Innenhof mit seinem Affenbrunnen ist ein richtig atmosphärischer Ort, an dem ich mich sofort wohlgefühlt habe. In dem Café Ängel oder Aff kann man wunderbar einen Kaffee mit einem leckeren selbstgemachte Kuchen genießen.

Darüber hinaus gibt es einige ganz tolle Gassen, teilweise mit Kopsteinpflaster, die mir unheimlich gut gefallen haben. Die Ritter– und die Martinsgasse wären hier meine Favoriten. PLUS, das Gerbergässlein ist ein Top-Streetart-Fotospot, denn hier gibt es an einer Wand eine Art Collage aus weltberühmten Musikern!

Offene Kirche Elisabethen & Tinguely Brunnen

Nun komme ich zu einem Überraschungsspot! Die Offene Kirche Elisabethen ist nämlich keine gewöhnliche Kirche, auch wenn sie von außen so wirken mag.

DENN, hier ist Wort „offen“ Programm! Zunächst einmal gibt es auf zwei Etagen ein Café IN der Kirche. Damit aber nicht genug – es finden nämlich auch immer wieder Partys hier statt! Eine sehr außergewöhnliche Konstellation.


Direkt vor der Kirche gibt es noch den Tinguely-Brunnen, der mittlerweile ganz oft als eine der TOP-Sehenswürdigkeiten in Basel bezeichnet wird. Was hat es damit auf sich?

Ich spreche hier nun über etwas, was ich nur gelesen habe, aber Jean Tinguely baute besondere Maschinen und kreierte sehr innovative Maschinenskulpturen. Eine davon kann hier mit diesem Brunnen bewundern und was soll ich sagen, das Ding ist wirklich beachtlich! Die zehn wasserspeiende Figuren sehen in ihrem flachen Becken nicht nur lustig, sondern auch interessant und irgendwie einzigartig aus – PLUS sie sind ständig in Bewegung.
Im Winter, wenn der Brunnen zugefroren ist, ergeben sich einzigartige Frostmotive!

Zur Info, es gibt auch ein eigenes Museum für Jean Tinguely in Basel, und zwar an der Schwarzwaldbrücke. In der Beschreibung des Museums heißt es “ Hier rattert, quietscht, kracht und pufft es“ – klingt doch vielversprechend… Hier die Adresse: Paul Sacher-Anlage 2, 4002 Basel

Mittlere Brücke

Jetzt geht es hinüber nach Kleinbasel und die bekannteste Verbindung stellt die Mittlere Brücke dar. Auch wenn der Name nicht sonderlich sexy ist, so beschreibt recht gut die Fakten. Die Mittlere Brücke liegt nämlich zwischen den beiden, die Altstadt umspannenden Brücken Johanniterbrücke und Wettsteinbrücke. Dadurch, dass sie fast mittig aus der Altstadt von Großbasel heraus nach Kleinbasel führt, ist sie die touristisch wichtigste Brücke.

Auf der Mittlere Brücke findet man das so genannte Käppeljoch. Hierbei handelt es sich um eine kleine gotische Kapelle, die früher unter anderem auch ein Ort für den öffentlichen Strafvollzug war.

Ich fand die Brücke wirklich klasse und habe sie wirklich auch als eigene Sehenswürdigkeit empfunden, weshalb ich sie hier unbedingt extra erwähnen wollte. Vor allem der Blick auf die Rheinpromenade ist von hier aus wirklich großartig.

Promenade Rheinufer & Basiliskenbrunnen

Dieser Bereich von Basel hat für mich den Unterschied zwischen die Stadt erleben und besichtigen ausgemacht! Oftmals besucht man verschiedene Sehenswürdigkeiten und entdeckt dabei nach und nach eine Stadt. Manchmal haben bestimmte Orte aber dieses gewisse Etwas, was natürlich immer komplett subjektiv ist, an dem man sich wohl fühlt oder irgendwie einfach gerne ist. Für mich war genau das die Rheinpromenade in Kleinbasel.

Gut, ich hatte auch Glück mit dem Wetter, sprich es war sonnig und warm, aber das gehört dann einfach aus dazu. Direkt nach der Mittleren Brücke kommen auf der rechten Seite wunderschöne Terrassen direkt am Ufer, die wirklich zum Entspannen und Genießen einladen. Hier auf den Rhein und Großbasel zu schauen ist traumhaft schön. Dahinter gibt es zahlreiche Restaurant, Cafés und Eisdielen, die die ganze Szenerie perfekt abrunden.

Dazu kommt die ideale Südwestausrichtung, so dass man ab mittags hier wunderbar ein kleines Sonnenbad einlegen kann.


Auf halber Strecke Richtung Wettsteinbrücke stößt man auf einen kleinen, aber feinen Brunnen, der durch seinen Basilisken besonders auffällt.

Ein Basilisk, vielleicht weiß man das sogar aus den Harry Potter-Filmen, ist ein mythisches Mischwesen, oftmals in Verbindung mit einer Schlange.

Generell gibt es viele Brunnen dieser Art in Basel – wenn man genau hinschaut, entdeckt man immer wieder neue Exemplare.

Verschiedene Museen

Wie ich ja schon erklärt habe, bin ich nicht wirklich ein Museumsfan, weshalb ich hier leider keine persönlichen Empfehlungen aussprechen kann, aber natürlich habe ich im Vorfeld gelesen, dass es außerordentlich viele Museen in Basel gibt. Sicherlich ist das Interesse an Museen auch ein bisschen vom Wetter abhängig und bei mir war es sehr sonnig, aber wer Kunstfreunde werden in Basel ganz bestimmt viel Freude haben.

Hier einige der ca. 40 Museen in Basel:

  1. Kunstmuseum Basel – mehr Informationen gibt es hier.
  2. Fondation Beyeler (leicht außerhalb von Basel) – mehr Informationen gibt es hier.
  3. Museum Tinguely – mehr Informationen gibt es hier.
  4. Vitra Design Museum – mehr Informationen gibt es hier.

Events & Aktivitäten

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten hat Basel noch ein paar bemerkenswerte Events und Aktivitäten zu bieten.

Rheinschwimmen

Ich hatte ja weiter oben schon erwähnt, dass ich den Rhein in Basel als echtes Highlight empfinde. Und tatsächlich ist der Rhein Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses: dem Rheinschwimmen!

Der Name verrät es bereits, es geht darum im Rhein zu schwimmen, wobei es eigentlich vielmehr einen treiben lassen ist, als ein aktives schwimmen.  So der so, es handelt sich um ein sehr beliebtes „Hobby“ in Basel!

Aber wie genau funktioniert das Rheinschwimmen? 

  1. Ein wichtiger Teil des Rheinschwimmens ist der so genannte Wickelfisch. Dabei handelt es sich um eine Art Kleider-/Schwimmsack, damit man seine Sachen im Wasser trocken und sicher verstauen kann. Diesen kann man am Besten bei der Tourist Information (Barfüsserplatz) kaufen und sich damit auch gleichzeitig ein perfektes Souvenir mitbringen. Die Wickelfische gibt es in verschiedenen Farben und Größen.
  2. Mit dem Wickelfisch geht es zum Einstieg. Der vermeintlich beste erfolgt beim Tinguely Museum, denn dann kann man sich ca. 3 km im Rhein schwimmen.
    Einstiege und Ausstiege gibt es aber mehrere, hier gibt es eine Karte dazu.
  3. Treiben lassen und Spaß haben!

Wann genau kann man im Rhein schwimmen?

Es gibt einmal im Jahr (im August) ein offizielles Rheinschwimmen. Informationen dazu gibt es hier. Für dieses Event ist der Rhein für den regulären Schiffsverkehr gesperrt und es gibt zudem Rettungsschwimmer.

Außerhalb dieses großartigen Events, wird in den Monaten Juli und August regelmäßig (normalerweise 1 x die Woche) begleitetes Rheinschwimmen angeboten. Informationen hierzu findet ihr hier.

Basler Fastnacht

Bei uns in Deutschland denkt man bei Karneval an Köln oder Mainz – in der Schweiz ist Basel die Metropole für das närrische Treiben. Während dieser drei Tage herrscht in Basel Ausnahmezustand und die Straßen sind voller Räppli (Konfetti)! Start ist immer am Montag nach Aschermittwoch, und zwar um 4 Uhr morgens. Dabei gehen alle Straßenlichter aus und der so genannte Morgenstraich beginnt – ein kostümierter Umzug durch die Altstadt.

Man mag es kaum glauben, aber diese besondere Veranstaltung wurde sogar zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklärt!

Messe Art Basel

Einmal im Jahr (Juni) findet in der Stadt die Art Basel statt, die weltweit größte und bedeutendste Messe für moderne klassische und zeitgenössische Kunst. Die 1970 ins Leben gerufene Messe stellt die Werke von mehr als internationalen 4.000 Künstlern aus. Während der Art Basel herrscht in Basel immer eine besondere Stimmung.

Im Jahr 2002 expandierte die Art Basel nach Miami Beach, 2013 folgte die Art Basel Hongkong.

Meine besten Spot-Tipps in Basel auf einer Karte

Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Restaurant-Empfehlungen in Basel

Artigiano Café Pizzeria Napoletana

Eine überragende Pizzeria! Eine simple Aussage, aber manchmal will man abends einfach nur eine leckere Pizza genießen und das kann man hier ganz wunderbar. Hier passt alles: das Interieur, der Service, das Wohlfühlgefühl und natürlich das Essen. 10/10 – ein klasse Restaurant!

Birsig-Parkpl. 26, 4051 Basel

Ängel oder Aff

Ein tolles Café am atmosphärischen Andreasplatz! Kaffee und Kuchen sind richtig klasse, dazu sitzt man hier ausgesprochen schön.

Andreaspl. 15, 4051 Basel

Markthalle

Kein ganz exotischer Tipp, aber dafür ein ganz sicherer. Die 1929 errichtete Markthalle mit der bemerkenswerten Dachkuppel ist ganz klar ein kulinarisches Highlight in Basel. Hier findet man unzählige Essenstände aus vielen unterschiedlichen Ländern (Italien, Thailand, Israel, China, Peru, Äthiopien, Indien, Afghanistan, Südafrika, usw.) und die größte Herausforderung ist, sich für einen zu entscheiden. Gerade wenn man auf Sightseeingtour ist bietet sich die Markthalle für ein Mittagessen zwischendurch an.

Steinentorberg 20, 4051 Basel

Café Luna

Wer mich kennt, der weiß, dass ich Pistazien-Croissants über alles liebe. Demnach suche ich auch immer nach Cafés, die diese besonderen Leckereien anbieten. Und dieser besondere Tipp versprüht nicht nur italienisches Flair, sondern bietet einen hervorragenden auf die Spalenberg-Gasse und die historischen Häuser. Eine prima Frühstücks-Empfehlung.

Spalenberg 62, 4051 Basel

Hasenburg

Und dann direkt weiter zu einem weiteren Lieblingsgericht von mir, und zwar den Kartoffel-Rösti. Das ansprechende Traditionsgasthaus mitten in der Altstadt ist nämlich genau dafür bekannt und ich kann nur sagen, das Kalbsgeschnetzelte mit Pilzen und hausgemachten Rösti war richtig lecker. Daher weiß ich nun, Rösti schmeckt nicht bloß in Zürich!

Schneidergasse 20, 4051 Basel

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

Folgend sehr gerne ein paar Fototipps, die euch vielleicht helfen, den idealen Zeitpunkt für eine Sehenswürdigkeit abzupassen oder euch einen guten Winkel für ein bestimmtes Motiv zu finden.

  1. Um das Basler Münster von vorne zu fotografieren empfiehlt sich entweder die späte Mittagszeit (so ab 14h) oder die Nachmittagssonne. Dann scheint die Sonne wunderbar im Rücken auf die Münsterfront. Für einen Besuch auf den Türmen passt auch das ideal, denn wenn man den Rhein fotografieren möchte, kommt die Sonne so von hinten.
  2. Wenn die wunderschöne Fassade Rathauses so richtig rot leuchten soll, dann empfehle ich ebenfalls die Nachmittagssonne (im Frühjahr/Sommer). Vormittags liegt das Rathaus noch im Schatten und wirkt dann doch recht dunkel.
  3. Für Spalentor empfiehlt sich die Vormittagszeit (im Juli ca. 11 Uhr), denn so bekommt man viel Licht in die Gasse Spalenvorstadt und auf das Tor.
  4. Im Winter ergeben sich  an eisigen Tagen einzigartige Frostmotive am Tinguely Brunnen!

Fun Facts zu Basel

  • Am rechten Turm des Basler Münsters (Martinsturm) befindet sich eine Sonnenuhr. Diese geht eine Stunde vor!
  • Der Tennisspieler Roger Federer, der 20 Grand-Slam-Titel gewonnen hat, darunter 8x Wimbledon, wurde 1981 in Basel geboren.
  • Basel ist die Stadt mit der höchsten Museumsdichte in der Schweiz! Insgesamt handelt es sich um 40 Museen, darunter das berühmte Kunstmuseum Basel mit Werken von Picasso, Rembrandt und Van Gogh.
  • Der internationale Flughafen Basel – offiziell EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg genannt – ist nur 3,4 km von Basel entfernt, liegt aber eigentlich in Frankreich.
  • Die Basler Fasnacht zählt zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Obwohl Deutsch Amtssprache in Basel ist, spricht die Mehrheit der Basler Einwohner Baslerdeutsch oder Baseldytsch als Muttersprache. Der durchschnittliche Basler versteht und spricht fließend Baseldytsch, Deutsch, Englisch und oft auch Französisch.
  • Die Universität Basel ist mit ihrem Gründungsjahr 1460 die älteste Universität der Schweiz.