Cuba wird aufgrund seiner Größe und ihrer Schönheit als die Königin der Antillen bezeichnet. Nirgends findet man die Merkmale der Karibik so vereint wie auf dieser doch so eigenen Insel.
Wenn man an Cuba denkt fallen einem Dinge wie Salsa, Zigarren, freundliche Menschen, Sonne, Strände und Musik ein – und genau all diese Sachen lebt man auch in Cuba!
Kaum woanders wird das traditionelle Denken, der geschichtliche und politische Hintergrund vermischt mit einem wunderbaren Lebensgefühl so gelebt wie hier.
ABER: Wenn man nach Cuba reist, muss man sich über ein paar wichtige Punkte im Klaren sein, um nicht mit der falschen Erwartungshaltung anzukommen. Cuba ist besonders und man sollte wissen in welchen Bereichen das Land vielleicht sogar sehr eigen ist. Aus dem Grund habe ich euch hier ein paar wichtige Informationen zusammengestellt:
#1 Welche Währung gilt auf Cuba?
#2 Was muss ich bei der Einreise nach Cuba beachten?
#3 Gibt es in Cuba überall Internet bzw. Wifi?
#4 Kann ich mir eine SIM-Karte kaufen?
#5 Muss ich beim Packen auf bestimmte Dinge achten?
#6 Ist in Cuba eine Stromadapter notwendig?
#7 Was sind Casas Particulares?
#8 Gibt es in Cuba öffentliche Verkehrsmittel?
#10 Ist es üblich Trinkgeld in Cuba zu geben?
#1 Welche Währung gilt auf Cuba?
Cuba hat ein duales Währungssystem, was für Erstbesucher verwirrend sein kann. Der cubanische Peso (CUP) ist die offizielle Landeswährung, aber auch ausländische Währungen wie USD und EUR werden weitgehend akzeptiert. Die Ein- und Ausfuhr des cubanischen Peso nicht gestattet.
Als Tourist kann man mit dem Peso fast überall außerhalb der staatlichen Hotels und Restaurants bezahlen. Allerdings erhaltet ihr das Wechselgeld dann oft in CUP. In einigen Gebieten werden auch der USD und der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.
Den Peso könnt ihr in Wechselstuben (Casa de Cambio) CADECA, Banken und Hotels problemlos tauschen. Der Wechselkurs entspricht den internationalen Wechselkursen zum US-Dollar im Verhältnis 24 CUP für 1 US-Dollar. Der direkte Umtausch von Euro in CUP erfolgt problemlos.
Praktischer Hinweis: Der Geldumtausch ist oftmals auch bei den Casa Particulares möglich und die Kurse sind sogar recht gut.
Teilweise wird sogar der Umtausch auf der Straße angeboten, was natürlich nicht legal ist.
WICHTIG! Der (ehemalige und nicht mehr gültige) CUC und der CUP sehen auf dem ersten Blick sehr ähnlich aus! Solltet ihr auf einem Schein ein Porträt vorfinden, seid ihr im Besitz von CUP. Auf der Währung CUC hingegen, findet ihr Abbildungen wichtiger, cubanischer Gebäude. Achtet also immer besonders darauf, dass ihr die richtige Währung als Wechselgeld erhaltet.
In den Banken bezahlt6 eine Gebühr von ca. 3-4 %. Dies gilt auch für alle Zahlungen mit Kreditkarte.
Es ist wichtig, für die Dauer der Reise Bargeld mit dabei zu haben, da Kreditkarten nicht überall akzeptiert werden. Karten, die von US-Banken oder Banken mit Verbindungen zu den USA ausgestellt wurden, funktionieren in Cuba nicht (American Express zum Beispiel). Geldautomaten sind selten und unzuverlässig, so dass es schwierig sein kann, vor Ort Geld abzuheben.
#2 Was muss ich bei der Einreise nach Cuba beachten?
Deutsche und österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Cuba einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus Gültigkeit haben muss.
Eine Einreise nach Cuba mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen (einmalige Verlängerung um weitere 90 Tage möglich) ist nur mit der so genannten „Touristenkarte“ (eine Art Visum) möglich. Die Touristenkarten müsst ihr vor der Einreise kaufen – entweder über den Reiseveranstalter (Gebühr ca. € 20-25,- pro Person) oder bei den Fluggesellschaften am Flughafen.
Außerdem ist zur Einreise eine Onlineregistrierung auf der Seite Plattform D`Viajeros notwendig. Die Registrierung muss frühestens 48 Stunden vor dem Abflug ausgefüllt werden.
#3 Gibt es in Cua überall Internet bzw. Wifi?
Nein!
Wenn ihr auf eurer Reise die Möglichkeit auf Wifi haben wollt, müsst ihr euch die dafür notwendigen Internet-Prepaid-Karten der staatlichen Telekommunikationsfirma ETECSA besorgen. Diese Karten heißen NAUTA-Karten, haben meist einen Rubbelcode und sind für eine bestimmte Zeit gültig (z. B. 1 oder 5 Stunden).
ABER bitte beachtet, dass Internet in Cuba keine Selbstverständlichkeit ist! Es kann vorkommen, dass Prepaid-Karten nicht überall erhältlich sind und das Netz ist auch nicht immer stabil.
#4 Kann ich mir eine SIM-Karte kaufen?
Ja, man kann SIM-Karten in Cuba kaufen, allerdings ist auch das nicht ganz so einfach.
Die beste Variante ist eine klassische SIM-Karten über ETECSA.
Ihr könnt eine normale cubanische SIM-Karte bei einer ETECSA-Filiale kaufen, zB an Flughäfen (z. B. Edificio Focsa in Havanna, Telepunto, Minipunto) oder größeren Städten. Dabei wird ein Reisepass benötigt. Die Karte kostet etwa 1.000 CUP (grob 6 USD), inklusive Startguthaben und ist nach Aktivierung sofort nutzbar.
ABER, das Netz schwankt sehr häufig und oftmals funktionieren nur Anrufe und kein Internet.
Stellt euch darauf ein, dass ihr deutlich weniger Bildschirmzeit haben werdet, als zu Hause…
#5 Muss ich beim Packen auf bestimmte Sachen achten?
Das Packen nach Cuba ist tatsächlich ein wenig komplizierter, denn aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Embargos sind viele gängige Artikel in Cuba entweder nicht erhältlich oder extrem teuer. Von daher packt ALLES ein, was ihr während des Aufenthalts benötigt, wie beispielsweise Zahncreme, Shampoo, Sonnencreme und vor allem die wichtigsten Medikamente.
Selbst einfache Dinge wie Seife und Toilettenpapier können schwer zu bekommen sein. Raststationen an der Autobahn sind meistens miserabel ausgerüstet, insofern empfehle ich immer eine Packung Feuchttücher oder Ähnliches mitzunehmen.
An der Stelle vielleicht eine generelle Info: Supermärkte, wie wir sie kennen, gibt es wann dann nur in touristischen Gebieten wie Havanna oder Varadero, aber selbst dort sind diese ganz anders ausgestattet als in Europa!
In Sachen Kleidung möchte ich darauf hinweisen, dass die Klimaanlagen sehr häufig sehr kalt eingestellt sind! Zum Beispiel in Bussen, Taxis oder Restaurants. Insofern würde ich immer etwas „Wärmendes“ griffbereit dabei haben.
#6 Ist in Cuba ein Stromadapter notwendig?
Die Netzspannung in Cuba beträgt in der Regel 110 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 60 Hz.
In einigen neueren Hotels oder touristischen Einrichtungen können auch 220 Volt Steckdosen vorhanden sein.
Es ist allerdings in jedem Fall ratsam, einen Adapter für amerikanische Flachstecker (Typ A und B) mitzunehmen, da diese am häufigsten verwendet werden. Oder einen Universaladapter für verschiedene Steckdosen-Typen.
#7 Was sind Casas Particulares?
Vorab: Wenn man über Casas Particulares spricht, werden sie meistes nur „Casas“ genannt (Casa ist die Einzahl).
„Casa Particular“ bedeutet übersetzt in etwa so etwas wie „Privathaus“, und genau das sollte man auch erwarten. Man wohnt im Haus oder auf dem Grundstück einer Privatfamilie. Anfangs war dies teilweise noch etwas abenteuerlich, mittlerweile hat sich diese Form der Unterkunft allerdings mehr als etabliert und ist tatsächlich sehr beliebt.
Manchmal verfügen die Casas über eine private Terrasse oder Veranda, auf denen man gemütlich draußen sitzen kann. Bei anderen Casas gibt es unter Umständen mehrere vermietete Unterkünfte, so dass man oftmals wie in einem Hotel wohnt. Teilweise wurden sogar speziell für die Vermietung an Touristen zusätzliche Zimmer in die Gärten gebaut.
Einige Casas verfügen über wunderschöne Dachterrassen, geräuschlose Klimaanlagen und geräumige Badezimmer. In Trinidad gibt es beispielsweise Casas, die sich in wunderschönen Kolonialbauten befinden. Andere Casas hingegen sind einfacher und zweckmäßiger gestaltet.
Ganz wichtig, Casas sind keine Hotels, sondern eben cubanische Privatunterkünfte. Das merkt man vor allem bei Dingen wie Lärmdämmung und Ausstattung. Bitte reist hier also mit der richtigen Erwartungshaltung an!
So oder so, das Besondere bei dieser Art von Unterkunft sind letztendlich die Atmosphäre, Gastfreundschaft, sowie die Freundlichkeit der Cubaner.
Besonderheiten:
1) Ein klarer Vorteil bei den Casas liegt auf der Hand, nämlich, dass es einen echten Gastgeber gibt! Ihr werdet also im Normalfall von der Familie empfangen und es werden auch die Gegebenheiten erklärt. Dadurch, dass diese Form des Tourismus in Cuba mehr und mehr zunimmt, sprechen mittlerweile auch viele Gastgeber der Casas Englisch. Dementsprechend werden euch sicherlich auch gerne die Möglichkeiten rund um die Casa und die Umgebung vorgestellt. Oftmals haben die Casa-Besitzer auch bereits Kontakte zu den lokalen Anbietern geknüpft, so dass euch bei eventuellen Ausflügen geholfen werden kann.
Als Beispiel, sicherlich haben viele Gäste in Viñales Interesse an einer Tour zu den Sehenswürdigkeiten der Region oder einem Reitausflug mit Pferden. Dies können die Casas vor Ort – meiner Erfahrung nach – sehr gut vermitteln.
2) Wenn ihr Geld wechseln wollt, fragt doch einfach mal eure Casa-Gastgeber. Eventuell können sie behilflich sein.
3) Die meisten Casas bieten eine Wifi-Verbindung an, wobei ihr allerdings trotzdem die entsprechenden Internetkarten benötigt.
Bitte beachten! Ich würde empfehlen Unterkünfte – wenn möglich – vor der Anreise zu buchen, denn man muss immer im Hinterkopf haben, dass man nicht überall in Cuba schnelles Internet zur Verfügung hat!
#8 Gibt es in Cuba öffentliche Verkehrsmittel?
Der öffentliche Nahverkehr in Cuba ist definitiv nicht die effizienteste oder bequemste Option.
Die Viazul-Busse, die wichtigsten Fernbusse für Touristen, sind oft verspätet und unbequem. Sitze können kaputt sein und die Klimaanlage funktioniert nicht immer zuverlässig oder sie ist sehr kalt eingestellt. Es kommt häufig vor, dass die Busse länger brauchen als erwartet, da sie häufig aus Gründen anhalten, die nichts mit den Bedürfnissen der Fahrgäste zu tun haben, beispielsweise weil die Fahrer private Erledigungen machen. Eine Fahrt von Havanna nach Trinidad kann beispielsweise fast doppelt so lange dauern wie mit einem privaten Taxi.
Gebucht werden können die Busse über die Homepage von Viazul.
Wer eine schnellere und bequemere Art des Reisens bevorzugt (im Urlaub möchte man ja vielleicht nicht allzu viel Zeit mit Warten verbringen), dann sind private Taxis eine bessere Option. Vor allem in Havanna gibt es viele Oldtimer, die man auch für Transfers buchen kann. Diese „Auto-Perlen“ werden vor allem für Stadtrundfahrten genutzt und sehen zwar beeindruckend aus, aber bitte beachtet, dass viele von ihnen unter ihrer polierten Oberfläche in einem eher schlechten technischen Zustand sind.
Taxis könnt ihr vor allem über eure Casas Particulares oder Hotels buchen.
Die dritte Option wäre dann noch Colectivo-Transfers. Ein Colectivo ist im Grunde genommen ein Taxi, in dem man jedoch mit anderen Reisenden zusammenfährt. Sie sind günstiger, aber auch weniger komfortabel. Wenn man nicht das Glück hat, auf dem Vordersitz zu sitzen, wird man stundenlang zwischen anderen Passagieren eingequetscht. Colectivos haben oftmals auch keine Klimaanlage und fahren mit offenen Fenstern, unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der sie unterwegs sind. Alles in allem auch eher eine Budget-Variante.
#9 Wie ist das Essen in Cuba?
Eine der für mich wichtigsten Informationen hinsichtlich einer Reise nach Cuba, DENN das cubanische Essen ist einfach, wenig abwechslungsreich und nicht sonderlich schmackhaft. Die lokale Küche konzentriert sich auf Reis, Bohnen, Schweinefleisch und Meeresfrüchte UND oftmals wird das Essen auch eher lauwarm serviert.
Private Restaurants, sogenannte Paladares, bieten oft die besten Gerichte in Bezug auf Qualität und Preis.
Vor allem sollte man auf Unregelmäßigkeiten bei den angebotenen Speisen vorbereitet sein, da die Verfügbarkeit der Zutaten manchmal etwas schwierig sein kann.
#10 Ist es üblich Trinkgeld in Cuba zu geben?
Cuba ist definitiv kein service-orientiertes Land, was aber nicht wirklich am „Wollen“ liegt, sondern vielmehr am über Generationen gelebten „Leistung-wird-nicht-belohnt“-Denken. Mein Eindruck ist, dass sich das aktuell ganz ganz langsam ein wenig ändert, vor allem in den Casas Particulares und Restaurants in den großen Städten, aber dennoch sollte man hier in Sachen Service keine allzu großen Erwartungen haben.
Deshalb würde ich in Sachen Trinkgeld auch eher einen anderen Ansatz wählen: Jeder Cubaner, der im Tourismus arbeitet, kümmert sich oftmals in großem Maße um die ganze Familie. Sprich, mit einem großzügigen Trinkgeld, helft ihr die absurd niedrigen Löhne aufzubessern. Wenn man sich vor Augen führt, dass man in Cuba teilweise in der Woche nur CUP 10 verdient, kann man hier schon bedeutend helfen. Und das ist doch eine schöne Sache…
Tatsächlich ist das Trinkgeld immer ein recht großer Posten bei meinen Reisen. Den Zimmermädchen lege ich beispielsweise schon immer nach zwei drei Nächten ein kleines Trinkgeld aufs Bett und ich kann euch versichern, die offensichtliche Freude darüber kommt von Herzen…
#11 Was muss ich in Cuba bei einem Mietwagen beachten?
Ein Mietwagen ist oftmals die unterhaltsamste und praktischste Art sich auf Reisen fortzubewegen. Da wäre die Flexibilität, sprich man kann fahren wann und wie man will und anhalten, wann immer man möchte. Gerade wenn man eine Rundreise macht oder viele Stationen besichtigen möchte, sind Mietwagen fantastisch.
In Cuba allerdings ist ein Mietwagen – Überraschung – auch meistens an ein paar Haken gekoppelt. Der offensichtlichste ist, dass es eine eher teure Fortbewegungsvariante ist.
Der wichtigste Name in Sachen Autovermietung ist Transtur – hier gibt es Niederlassungen in ganz Havanna. ABER Transtur fungiert eher als Vermittler für die drei wichtigsten Autovermietungsfirmen: Havanautos, Rex und Cubacar. Mietwagenreservierungen könnt ihr hier über diesen Portal vornehmen.
Hier nun ein paar Tipps:
- Mietet keinen Oldtimer! Diese sind nicht für Touristen gedacht. Normalerweise sind diese sowieso nicht zu buchen, aber selbst wenn, tut es nicht. Ihr wollt gut, schnell und zuverlässig von A nach B kommen. Diese Autos sind alt und demnach können viiiiiel schneller Probleme auftreten.
- Alle Autovermietungsunternehmen greifen auf die gleiche Fahrzeugflotte zu. Dementsprechend kann bei den Reservierungen hier und da auch mal etwas schiefgehen kann. In dem Fall bewahrt bitte die Ruhe und versucht eine gute Lösung zu finden. Denkt daran, in Cuba bedeutet Kundenservice etwas ganz anderes als in Europa. In einem kommunistischen Land machen sich Angestellte keine großen Sorgen darüber, wegen schlechter Arbeit entlassen zu werden. Dementsprechend hilft im Fall der Fälle nur lösungsorientiertes Denken. Ganz eventuell hilft ja auch ein kleines Trinkgeld…
- Die Mietwagen stammen überwiegend von asiatischen Herstellern wie Geely, Hyundai und Kia. Oftmals bucht man ein europäisches Auto und erhält dann aber trotzdem eines dieser Autos.
- Diese Autos sind meistens nicht sehr neu, aber auch nicht allzu alt. Und der Innenraum der Autos wird nicht immer so gereinigt, wie man bei einem Mietwagen erwarten würde, sodass ihr auch hier vielleicht ein Feuchttücher griffbereit haben solltet.
- Erwartet nicht, dass der Asphalt auf den cubanischen Autobahnen besonders gut ist. Normalerweise handelt sich um alte Straßen, die aber für ihre Zwecke noch passabel befahrbar sind und weniger Schlaglöcher aufweisen. Sobald man die Autobahn verlässt, sieht es auf den kleineren Straßen ganz anders aus. Sie sind holprig, voller Schlaglöcher und an den meisten Stellen ohne Markierungen. Selbst die Verkehrszeichen können etwas verwirrend sein.
- Die Wegweiser sind manchmal eine kleine Herausforderung. Insofern ist mein bester Tipp: Habt eine Offline-Karte von Cuba auf dem Smartphone heruntergeladen und/oder habt eine gedruckte Karte dabei.
- Entlang der Straßen gibt es hin und wieder Polizeikontrollpunkte. Alle müssen ihre Geschwindigkeit verringern und langsam fahren, wenn sie diese Kontrollpunkte passieren. Einige Autos werden angehalten, andere nicht.
- Ebenfalls ein ganz wichtiger Tipp: In Cuba kommt es immer wieder zu Versorgungsengpässen. Insbesondere sind davon die Lieferungen mit Benzin und anderen Kraftstoffen betroffen. Dadurch kann es zu Schließungen oder längeren Wartezeiten an den Zapfsäulen kommen. Bei längeren Fahrten empfehle ich daher möglichst oft die Gelegenheit zu nutzen und den Mietwagen vollzutanken. Tankt lieber einmal mehr, als einmal zu knapp zu kalkulieren. Wenn die Tankanzeige die Hälfte erreicht, würde ich immer die nächstbeste Tankstelle verwenden um vollzutanken.
#12 Fazit
Cuba ist ein Reiseziel wie kein anderes, das eine Mischung aus historischer Faszination, natürlicher Schönheit und einer widerstandsfähigen, gastfreundlichen Kultur bietet. Aufgrund seiner komplexen politischen und wirtschaftlichen Lage ist es jedoch wichtig, gut vorbereitet zu sein. Wenn ihr euch die richtigen Sachen einackt und die richtige Erwartungshaltung mitbringt, habt ihr bereits viel dafür getan, dass eure Reise angenehm verläuft.
Tretet die Reise mit dem Wunsch an dieses faszinierende Land und seine Menschen kennen und verstehen zu lernen. DENN viele Dinge werden NICHT deutschen Erwartungen entsprechen. Auf einer Reise durch Cuba werden Fehler passieren und auf diese sollte man eingestellt sein. Überall in der Karibik herrscht ein „slow go“, nach dem Motto „Morgen ist auch noch ein Tag“, bedingt durch die Mentalität und der tropischen Temperaturen ticken die Uhren hier langsamer.
Erfahrene Weltenbummler und Gäste, die bereits einmal in der Karibik waren, wissen allerdings genau diese Mentalität durchaus zu schätzen. Cuba ist wunderschön, besonders, fantastisch, charmant und herzlich. Man muss es nur zulassen…





