Reisetipps Panama – Panama City

  • Panama City liegt am berühmten Panamakanal – dem einzigen Ort auf der Welt, wo man zusehen kann, wie riesige Schiffe zwischen Atlantik und Pazifik „wechseln“.

  • Die Stadt selbst ist ein Mix aus moderne Skyline mit kolonialer Geschichte –  die Altstadt Casco Viejo begeistert mit Kopfsteinpflaster, bunten Fassaden und sensationellen Rooftop-Bars.

  • Nur Minuten vom Zentrum entfernt liegt der Parque Natural Metropolitano, ein echter Tropenwald mit Faultieren, Tukanen und Aussichtspunkten über die Stadt.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Panama City – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Ich war bisher zweimal in Panama City – das erste Mal war 2005 und die Stadt galt als eher unsicher und genau den Eindruck hat sie auf mich auch gemacht. Bei meinem zweiten Besuch zwanzig Jahre später hatte sich das Gesamtbild komplett verändert. Die Altstadt war sauber, sicher und ich hatte viel Spaß bei der Entdeckung der verschiedenen Stadtteile…

  • Generell
    Panama City liegt im südlichen Teil Mittelamerikas an der Pazifikküste und bildet das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Panamas. Mit über 1,5 Millionen Einwohnern im Großraum ist sie die mit Abstand größte Stadt des Landes.
  • Warum wird man Panama City oft als Steueroase betrachtet?
    Wenn man Panama City besucht, sieht man bereits beim Landeanflug die vielen, modernen Hochhäuser, die ein sehr besonderes Stadtbild zeichnen. Der Grund ist, dass die Stadt als Finanzparadies gilt, weil hier Auslandseinkommen steuerfrei bleibt und das Bankwesen „sehr diskret“ ist – dies ändert sich aktuell wohl ein kleines bisschen. Die Nutzung des US-Dollars sorgt zusätzlich für Stabilität, was internationale Investoren anzieht.
  • Ist Panama City sicher?
    Panama City gilt insgesamt als relativ sicher im Vergleich zu vielen anderen lateinamerikanischen Hauptstädten – aber wie in jeder Großstadt gibt es Unterschiede zwischen den Stadtteilen.
    Diese Gegenden gelten als sicher, lebendig und gut erschlossen – hier bewegen sich auch viele Einheimische und Touristen tagsüber wie abends recht entspannt:
    Casco Viejo (Altstadt): Historisch, charmant, sehr beliebt – aber nachts besser nicht in die abgelegenen Ecken.
    El Cangrejo: Wohn- und Ausgehviertel mit Cafés, Restaurants, Hotels.
    Obarrio: Geschäftsviertel, modern, viele Banken und Hotels.
    Punta Paitilla und San Francisco: Wohlhabende Wohngegenden mit guten Einkaufsmöglichkeiten.
    Costa del Este: Geplant, sicher, eher business-orientiert.
    Einige Viertel sollte man lieber meiden:
    El Chorillo
    Curundú
    Santa Ana
    Diese Viertel gelten als ärmer mit höherer Kriminalitätsrate.
    Auch wenn El Chorillo und Curundú an die Altstadt angrenzen, ich war tagsüber in diesen Bereichen unterwegs und hatte keinerlei Probleme. Abends würde ich dagegen lieber Taxis nehmen.
  • Wieviel Zeit sollte man für Panama City einplanen?
    Je nachdem wieviel man besuchen und erlebe möchte, denn es gibt durchaus viel zu entdecken. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass für viele die Stadt nur eine Durchreisestation ist. Wenn ich mal grob eine Mischung ansetze, würde ich sagen in zwei Tagen kann man schon einiges machen. Wer etwas tiefer gehen möchte, sollte sicherlich zwei bis drei volle Tage einplanen, sprich drei bis vier Übernachtungen.
  • Wie kann ich meinen Aufenthalt planen?
    Meine gerade erwähnten eineinhalb Tage würde ich wie folgt einteilen:
    Tag 1 – Geschäftsviertel, Uferpromenade & Altstadt
    Tag 2 – Panama Kanal, Metropolitan Natural Park
    Weitere Besichtigungen kommen dann noch ggfs. noch hinzu.
  • Wie komme ich vom internationalen Flughafen von Panama City  (Tocumen) in die Innenstadt?
    – Metro (modern und günstig): Seit März 2023 fährt die Airport‑Metrolinie (Branch Line 2) direkt vom Flughafen zur Station Corredor Sur. Dort steigt man um auf die Linie 2 Richtung San Miguelito und kann bei Bedarf weiter mit Linie 1 ins Stadtzentrum fahren – Gesamtpreis nur ca. 1 USD.
    – MiBus E489 (günstiger Bus): Die Linie E489 verkehrt direkt ab Terminal 1 und fährt in 20–60 Minuten (je nach Ziel) zur Metrostation Pedregal. Dort steigt man um in die Metro – ebenfalls etwa 1 USD Gesamtkosten.
    – Offizielles Taxi: Direkt vor dem Terminal stehen staatliche Taxis bereit: Festpreis ca. 30-40 USD ins Zentrum (inkl. 2 Koffer, AC). Fahrtzeit etwa 30 Minuten, im Berufsverkehr bis zu 2 Stunden.
    – Uber: Pick-up erfolgt außerhalb des Ankunftsbereichs (zwischen den Parkreihen 15–18). Preis liegt meist bei 20-40 USD, transparenter als Taxi – und bevorzugt von Einheimischen.
    – Privater Airport‑Transfer: Vorab gebucht bei Anbietern wie Civitatis oder Suntransfers – ca. 32 USD für ein Auto (bis 3 Personen). Hier wartet ein Fahrer mit Schild direkt bei der Ankunft.
  • Wie besorge ich mir eine SIM-Karte in Panama City ?
    Die populärsten Anbieter sind +Móvil (Más Móvil) und Tigo, oft gefolgt von Claro und Digicel.
    Man kann sich eine SIM-Karten problemlos am Flughafen kaufen und einsetzen lassen, allerdings ist das etwas teurer. ABER, zum Beispiel wenn man ein UBER vom Flughafen in die Stadt nehmen möchte, ist das durchaus lohnenswert.
    Ich habe mir eine SIM-Karte im Supermarkt neben meinem Hotel besorgt, was ebenfalls wunderbar funktioniert hat und sehr günstig war. Auch hier wird die Karte eingesetzt und aktiviert (hierbei sollte man die Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn es etwas kostet)
  • Wie bewege ich mich in Panama City?
    Ich würde sagen weitestgehend per UBER. Funktioniert hervorragend und ist dabei angenehm und günstig. Innerhalb der Altstadt macht man allerdings alles zu Fuß – die Wege sind sehr kurz.
  • Was ist die Casco Viejo?
    Diesen Ausdruck liest man sehr viel im Zusammenhang mit Panama City und es handelt sich um die historische Altstadt. Nach der Zerstörung der ursprünglichen Stadt (Panama Viejo) durch Piraten im Jahr 1671 wurde Casco Viejo im Jahr 1673 auf einer besser verteidigten Halbinsel neu gegründet.
  • Gibt es empfehlenswerte Touren durch Panama City? 
    Ja! Ich empfehle immer wieder sehr gerne die kostenlosen Walking Tours von guruwalk.com, die von Locals durchgeführt werden. Wer guruwalk nicht kennt, tatsächlich kostet die Tour nichts, sondern basiert im Wesentlichen auf Trinkgeld. Dementsprechend sollte man hier dann bitte auch etwas großzügiger sein. Ich habe die Tour durch die Altstadt gemacht und sie war ganz große Klasse – toller Guide, interessant gestaltet und man kann auch Fragen stellen.

Die besten Spots in Panama City

Folgend nun die verschiedenen Spots und Sehenswürdigkeiten von Panama City mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch:

Plaza de la Independencia

Der Plaza de la Independencia ist das charmante Herzstück der Casco Viejo, der Altstadt von Panama City.

Hier, wo Panama 1903 seine Unabhängigkeit von Kolumbien erklärte, versammeln sich heute Besucher und Locals, um unter den schattigen Bäumen zu entspannen, in den kleinen Cafés zu plaudern oder tanzt unter dem zentralen Pavillon.

Rund um den Platz reihen sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten:

  • die imposante Kathedrale mit ihren markanten Zwillingstürmen,
  • das Museo del Canal Interoceánico, das spannend die Geschichte des Panamakanals erzählt und
  • der historische Palacio Municipal, einst politisches Zentrum.

Das Flair dort ist wirklich besonders. Die Musiker, Künstler und Straßenverkäufer – hier herrscht eine wunderbare Atmosphäre, um sich treiben zu lassen.

Tipp 1: Mehrfach am Tag vorbeischauen! Das Licht und das Ambiente ändern sich gefühlt jede Stunde.

Tipp 2: Am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam untergeht und der Platz in goldenes Licht getaucht wird, kann man hier herrlich Bilder machen oder auch nur einfach mit einem kühlen Getränk in der Hand umher schauen und das Geschehen genießen.

Kathedrale

Die Kathedrale ist nicht nur das größte Kirchengebäude des Landes, sondern auch ein echtes Schmuckstück mitten in der Altstadt – wie gerade schon erwähnt, direkt am Plaza de la Independencia.

Ja, sie beeindruckt durchaus von außen mit den hellen Zwillingstürmen und der dunklen Vulkangestein-Fassade, aber ich war positiv überrascht, dass es jetzt ein Prunkbau ist, denn das hätte hier in dieser Umgebung nicht gepasst.

Wenn man dann in die Kathedrale hineinkommt ist es dann sehr schnell sehr still. Die Decken sind hoch, das Licht gedämpft und es geht eine kühle Brise. Die Atmosphäre ist ausgesprochen schlicht, aber doch sehr würdevoll. Einfach mal hinsetzen und die Ruhe genießen.

Wer ein bisschen Zeit mitbringt, sollte auch einen Blick auf die Details werfen, denn die Holzschnitzereien und die schlichten Altäre stehen für ein kleines Stück Geschichte.

Der Eintritt ist frei.

La Calle de los Sombreros

Die Calle de los Sombreros ist für mich ganz klar die charmanteste Gassen in Casco Viejo! Die Kulisse mit all den Panama-Hüten, die quer über die Straße gespannt sind und im Wind tanzen, ist ein echter Hingucker.

UND: Der Name kommt nicht von ungefähr: Hier findet ihr mehrere Läden, die sich ganz dem Verkauf (und manchmal sogar der Herstellung) des berühmten Panama-Huts widmen.

Mir hat es total Spaß gemacht, durch die kleine Straße zu schlendern, ein paar Hüte aufzuprobieren und dieses besondere Flair aufzusaugen. Die Stimmung ist hier zwischen alten Fassaden, bunten Details und den stimmungsvollen Bars sehr entspannt.

Wer Lust hat auf ein originelles Andenken und ein hübsches Urlaubsfoto, ist hier goldrichtig.

Plaza de la Francia / Panama Canal Monument

Der Plaza de la Francia liegt äußersten Ende von Casco Viejo direkt am Meer und ist einer dieser Plätze, der irgendwie etwas ehrfürchtiges ausstrahlt.

Hier steht das beeindruckende Panama Canal Monument, das an die französischen Ingenieure erinnert, die einst versuchten, den Kanal zu bauen – lange bevor die Amerikaner das Projekt vollendeten. Rund um das Denkmal erzählen Steintafeln, Statuen und ein Obelisk von die Geschichte der damaligen Ereignisse.

Es ist wirklich ein Platz zum Staunen. Ich wusste nicht genau was mich erwartet und gefühlt war der Platz – direkt nach der Calle de los Sombreros – auf einmal „da“. Umso mehr hat er mich dann begeistert.

Fototipp: Besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht golden wird, ist der Plaza de la Francia ein echtes Postkartenmotiv – nur eben ganz real.

Plaza Simon de Bolivar

Der Plaza Simon Bolivar ist einer dieser Plätze in Casco Viejo, der sofort zu einer Pause einlädt. Hier gruppieren sich viele Cafés, Restaurants und kleine Bars mit einladenden Terrassen und einem Hauch südamerikanischer Eleganz um den kleinen Park in der Mitte. Dort wacht eine Statue des berühmten Freiheitskämpfers Simon Bolivar über das bunte Treiben.

Neben den schönen Lokalen haben mir die prächtigen Gebäude mit den wieder einmal hübschen Kolonialfassaden sehr gut gefallen. Für Fotografen ist es hier ein kleines Paradies!

Tagsüber ist der Platz eher ruhig und schattig, während er abends deutlich „geselliger“ wird: Dann flackern hier Kerzen auf den Tischen, Teller und Gläser klimpern und manchmal hört man sogar Live-Musik.

Direkt am Platz liegen einige der schönsten Sehenswürdigkeiten des Viertels:

  • die eindrucksvolle Iglesia de San Francisco de Asis mit ihrer hellen Fassade,
  • das kleine Museo de la Historia de Panama im früheren Kolonialpalast und
  • das restaurierte Grand Hotel.

Iglesia de San José

Etwas versteckt in einer ruhigen Ecke von Casco Viejo liegt mit der Iglesia de San Jose, eine Kirche, die auf den ersten Blick eher schlicht wirkt – bis man hineingeht. Denn drinnen erwartet euch mit dem berühmte Goldenen Altar (Altar de Oro) ein echter Schatz, der im Licht leuchtet und nahezu anziehend wirkt.

Hierzu gibt es eine Legende, die unser Tourguides erzählt hat, und zwar soll der Altar im 17ten Jahrhundert von Mönchen schwarz übermalt worden sein, um ihn vor Piraten wie Henry Morgan zu verstecken. Ob das nun stimmt oder eine Schwindelei ist hat er mit einem verschmitzten Grinsen offen gelassen. So oder so, der Altar ist mehr als gewaltig und ein echtes Highlight in der Altstadt von Panama City.


Insidertipp: Ebenfalls in der Kirche befindet sich ein kleiner, bewegender Schrein der Heiligen Hedwig von Andechs – einer bayerischen Adligen, die im Mittelalter für ihre Nächstenliebe und Fürsorge berühmt war. In Panama wird sie heute vor allem von Menschen verehrt, die sich ein eigenes Zuhause wünschen und deshalb liegen hier an diesem Schrein (oft) kleine Modellhäuschen als Symbol der Hoffnung auf ein eigenes Heim.


PLUS: In einem der hinteren Räume gibt es noch eine faszinierende Miniatur-Modellwelt! Es handelt sich um eine aufwändig gestaltete Heiligengeschichte, in der zahlreiche Szenen aus dem Leben Christi und der Bibel, von der Geburt Jesu bis zur Flucht aus Ägypten, mit hunderten von Figuren, Gebäuden und liebevollen Details dargestellt werden.

Sonstige Altstadt (Casco Viejo)

Nochmal kurz generell zur Altstadt, denn für mich ist sie eine eigene Sehenswürdigkeit, weshalb ich hier nochmal etwas mehr dazu sagen möchte.

Ein Spaziergang durch Casco Viejo war für mich jedes Mal wie eine kleine Zeitreise. Die pastellfarbenen Fassaden, schmiedeeisernen Balkone und alten Holztüren erzählen viele Geschichten von früheren Zeiten. Dazu die Architektur, die eine Mischung aus spanischem Kolonialstil, französischem Einfluss und tropischer Lässigkeit bietet: mal elegant verfallen, mal liebevoll restauriert, aber immer mit Charakter.

Das Schöne ist, dass die Altstadt nicht sonderlich groß ist, so dass man auch mal ganz ohne Plan einfach nur umherschlendern kann. Zwischen den kopfsteingepflasterten Gassen duftet es nach frisch geröstetem Kaffee, marinierten Meeresfrüchten und gebackener Kokos. Hinter unscheinbaren Türen verstecken sich kleine Cafés oder schicke Restaurants mit fantastischen Dachterrassen und einem atemberaubenden Blick auf die Skyline und das Meer. Mehr dazu weiter unten bei den Restauranttipps!

Für mich war es besonders durch die negative, erste Erfahrung fabelhaft zu sehen, wie wunderbar sich das Casco Viejo entwickelt hat. Die Zeit hier war wirklich ein Highlight meiner Panamareise…

Panama-Kanal / Miraflores Besucherzentrum

Ein Besuch des Panamakanals ist ein echtes Muss in Panama City. Dieses gigantische Bauwerk verbindet den Atlantik mit dem Pazifik und hat die (amerikanische) Welt verändert und das spürt man auch heute noch bei jeder Schleusenöffnung.

Der beste Ort um den Kanal zu besichtigen, bietet sich bei den Miraflores-Schleusen, die nur etwa 20 Autominuten vom Zentrum Panama Citys entfernt liegen. Dort erwartet euch ein modernes Besucherzentrum, interaktiven Ausstellungen und sogar einem riesigen IMAX-Kino, in dem die Entstehungsgeschichte des Kanals sehr eindrucksvoll (auf Englisch – gesprochen von Morgan Freeman) erzählt wird. Den Film sollte man sich unbedingt ansehen!

Wenn dann ein riesiges Containerschiff durch die Schleusen manövriert wird, ist Staunen garantiert, denn gefühlt wirkt es, als würde sich ein Wolkenkratzer durchs Wasser schieben!

Mittlerweile gibt es auch große Aussichtsterrassen auf denen immer eine erwartungsvolle Stimmung herrscht. Unterstützt wird das ganze Schauspiel von einem Moderator, der auf Englisch und Spanisch ein paar Fakten und Geschichten von den jeweiligen Tankerriesen erzählt, was ich sehr lustig fand. Und dann geht es los, wenn sich die gigantischen Schiffe, wie von Zauberhand auf ein neues Wasserpegel gehoben werden: die Handys und Kameras clicken, die vielen Kinder schauen mit offenen Mündern zu und manchmal klatscht die Menge sogar begeistert, wenn sich das nächste Schiff millimetergenau durch die Schleuse schiebt.

Mein Tipp: Vorab den Fahrplan der Schiffe checken, damit man zur besten Zeit kommt – meist morgens und am späten Nachmittag.


Wer es ruhiger und „authentischer“ möchte, kann auch die weiter westlich gelegenen Agua Clara-Schleusen bei Colón besuchen oder sogar eine Teiltransitfahrt auf dem Kanal machen – sicherlich ein einmaliges Erlebnis, bei dem man dann sogar selbst durch die Schleusen fährt.

Monument of the Flag of Panama (Monumento de la Bandera)

Für mich einer der besten (Foto-)Spots in Panama City! Direkt am Meer und vor dem Casco Viejo, flattert ganz stolz eine riesige Panamaflagge im Wind: das Monumento de la Bandera.

Von diesem Punkt aus öffnet sich der Blick auf die dramatische Skyline von Panama City, mit ihren gläsernen Türmen, die aus dem Wasser zu wachsen scheinen. Vermutlich der beste Ort für Bilder von den Hochhäusern der Stadt, vor allem am Nachmittag.

Der Platz rund um das Denkmal ist erstaunlich ruhig, ein bisschen erhöht und perfekt für eine kleine Pause zwischen Stadtbummel und Sonnenuntergang.

Ich habe über diesen Ort relativ selten in Reiseführern gestolpert, dabei finde ich ihn wirklich bemerkenswert großartig. Mein persönlicher Tipp!

Photo Parador

Der mittlerweile in so vielen Städten klassische Fotospot (Photo Parador) an dem Parkstreifen Cinta Costera ist ein Instagram-Highlight.

Der farbenfrohe, etwa 11 m breite Schriftzug direkt an der Wasserkante, umgeben von üppigem Grün und tropischem Flair, ist der perfekte Ort für Fotos mit der legendären Skyline von Panama City (schräg) im Hintergrund.

Avenida Balboa / Cinta Costera

Die Avenida Balboa ist Panamas Prachtstraße, die sich breit und prominent an der Pazifikküste entlang verläuft. Direkt daneben liegt die Cinta Costera, ein weitläufiger Grünstreifen mit Palmen, Radwegen und Sportplätzen.

Hier kann man wunderbar entlang spazieren, joggen oder mit einem Fahrrad herum Cruise. Von nahezu allen Bereichen hat man einen tollen Blick auf die spektakuläre Skyline von Panama City.

Zwischen Calle 35 und Calle 36 findet ihr die Bronzestatue von Vasco Nuñez Balboa, einer der Entdecker aus dem 16ten Jahrhundert.


Für die Erkundung startet man in der Casco Viejo und dann immer der Küste entlang, bis die gläsernen Türme der modernen City immer näher rücken. Unterwegs gibt es immer wieder kleine Foodtrucks und Bänke.

Besonders magisch: Ein Spaziergang in der Abenddämmerung, wenn die Sonne hinter den Hochhäusern untergeht und die Stadt langsam zu leuchten beginnt.


Fototipp: Die vielen Brücken über der Avenida Balboa bieten die Chance für perfekte Fotos. Die für mich am besten geeignete wäre die Brücke westlich vom InterContinental Miramar (siehe meine Karte). Von hier aus hat man die perfekte Perspektive auf die Hochhäuser und hat dazu die fotogene Stadtautobahn direkt davor.

Eine ebenfalls sehr schöne Perspektive hat man von dem Spot View Skyline Club de Yates (so heißt er bei Google).

F & F Tower

Der F & F Tower ist ein architektonischer Wirbelwind in der Skyline von Panama City: Knapp 243 m hoch, mit 52 Stockwerken, die sich spiralförmig um ein zentrales Kern drehen, wodurch jede Etage gegenüber der darunterliegenden um 9° versetzt ist. Diese Drehung verleiht dem Gebäude eine dynamische Optik, weshalb der Tower auch liebevoll „El Tornillo“ (die Schraube) genannt wird. By the way, durch diesen Versatz der Etagen entsteht auch mehr Schatten und eine verbesserte Belüftung – die Bauweise ist also klug und ästhetisch zugleich.

Mit dem Bau wurde 2008 begonnen und 2011 wurde der Turm fertiggestellt. Heute zählt der F & F Tower zu Lateinamerikas bemerkenswertesten Wolkenkratzern. Er gilt als das Bürogebäude mit der stärksten Verdrehung weltweit.

Wer meine Hoteltipps weiter unten liest, das RIU Plaza Panama liegt ganz in der Nähe, denn El Tornillo liegt im Finanzdistrikt an der belebten Calle 50 – umgeben von Cafés, und Malls. Ein Top-Fotomotiv!

Metropolitan Natural Park

Mit dem Parque Natural Metropolitano liegt mitten in Panama City ein echter, tropischer Regenwald. Er ist die Heimat von Faultieren, Affen, Tukanen, Kolibris und vielen anderen Tieren und erstreckt sich über 232 Hektar.

Für mich tatsächlich ein echter Top-Spot, denn wo sonst hat man die Gelegenheit mehr oder weniger direkt in der Stadt ein solches Naturjuwel zu besuchen…?!

Sobald man den Eingang passiert, verschwindet der Lärm der Stadt, man vergisst, dass man sich in einer Metropole befindet und hört nur noch das Rascheln von Blättern, Vogellaute und diese ganz eigenen „Dschungelgeräusche“. Ich wollte ja unbedingt ein Faultier, wobei ich nur eines relativ weit entfernt eines entdecken konnte. (Ich hatte später in Panama noch mehr Erfolg!)

Einige der Touren führen zum Aussichtspunkt Cerro Cedro, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf Panama-Stadt hat: über das Blättermeer hinweg bis zur Skyline von Panama City – ein Kontrast, der schöner kaum sein könnte.

Im Park werden wohl auch Guides angeboten (ich habe keine gesehen).


Die beste Zeit für einen Besuch ist definitiv morgens, wenn es noch nicht zu heiß ist und die Tiere aktiver sind.

Der Park öffnet um 7 Uhr morgens und schließt um 16.30 Uhr. Wer den Sonnenaufgang sehen möchte, kann das Ticket auch beim Verlassen des Parks bezahlen.

WICHTIG! Es gibt keine Shops am Park, sprich man muss Getränke und Essen selbst mitbringen.


Anreise: Ich habe mir einen Uber genommen, was wunderbar funktioniert hat und vom Stadtzentrum nur ca. 10-15 Minuten gedauert hat. DENN, der öffentliche Bus hält nicht direkt am Park, sondern ca. 600 m entfernt an der Haltestelle Domo!

Je nachdem, welche Tour man machen möchte (siehe unten), kann es Sinn machen, den Fahrer zu bitten mit euch zuerst an am Tickethaus anzuhalten, um die Eintrittskarten zu kaufen und dann weiterzufahren, denn zwei Wanderwegen (Mono Titi & La Cienaguita) starten etwa 15 Minuten Fußweg vom Haupteingang entfernt.


Es gibt fünf Wanderwege mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit (zwei weitere Pfade sind so kurz, dass ich sie hier nicht näher beschreibe):

  1. Sendero La Cienaguita – Beginn ca. 850 Meter vom Eingang des Parks entfernt.
    Beschreibung: Ca. 1,1 km lang – leicht, etwas sumpfig („Cienaga“ bedeutet Sumpf), Übergang zum Sender Mono Titi.
    Dauer: Ca.  50-60 Minuten.
    Was man sieht: Frösche, Eidechsen, Schildkröten, Tukane. Mit etwas Glück Faultiere.

  2. Sendero Los Momótides – Der Eingang befindet sich direkt vor dem Hauptbüro.
    Beschreibung: Nur 0,9 km lang, auf einem einfachen Rundweg. Auch für Familien geeignet.
    Dauer: Ca. 40-50 Minuten.
    Was man sieht: Eventuell Faultiere und Brüllaffen. Ansonsten viele hellblaue Schmetterlinge.

  3. Sendero Mono Titi – Beginn an der gleichen Stelle wie der Sendero La Cienaguita. „Mono Titi“ ist die Bezeichnung für das Panama-Perückenäffchen (weiße Halskrause, schwarzes Gesicht).
    Beschreibung: Ein kurzer und einfacher Weg mit nur 1,1 km Länge.
    Dauer: Ca. 1 Stunde.
    Was man sieht: Beste Chancen auf Brüllaffen, denn dieser Teil des Parks ist so etwas wie ihr Zuhause. Außerdem eventuell Faultiere, Tukane und Wasserschweine.
    Highlight: Am Ende des Weges kommt man zu dem Aussichtspunkt Cerro Cedro. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf Panama-Stadt.

  4. Sendero El Roble – Beginn direkt am Hauptbüro.
    Beschreibung: 0,7 km lang – ein kurzer Spaziergang, man kann am Ende des Weges  direkt auf den La Cienaguita wechseln.
    Dauer: Ca. 30 Minuten.
    Was man sieht: „El Roble“ bedeutet auf Spanisch „Eiche“ und diese Bäume säumen hier den Weg. Außerdem gibt es kleine Teiche mit Schildkröten. Und wer gerne Vögel beobachtet, ist hier genau richtig. Eventuell Faultiere, Brüllaffen oder Wasserschweine.

  5. Sendero Los Caobos – Beginn in der Nähe des Hauptbüros
    Beschreibung: 0,9 km, wird als „mittelschwer“ eingestuft, ist aber nicht überlaufen.
    Dauer: Ca. 60 Minuten.
    Was man sieht: Verschiedene Pflanzenarten, Faultiere, Tukane, Kolibris und Brüllaffen
    Sonstiges: Auf halber Strecke befindet sich ein schöner Aussichtspunkt mit einem Blick über die Stadt.

Meine Empfehlung: Ich habe La Cienaguita und Sendero Mono Titi kombiniert, ganz einfach weil ich zum Aussichtspunkt Cerro Cedro wollte. Ich fand die Tour sehr gut und bis auf die fehlenden Faultiere war die Tour sehr unterhaltsam.

Puente de las Américas

Die Puente de las Américas überspannt mit majestätischem Bogen den Pazifik-Zugang des Panama-Kanals und ist ein beeindruckendes technisches Wahrzeichen Panamas. Bei einer Länge von 1. 654 m und einer Höhe von bis zu 117 m  stellt die Brücke seit 1962 die Verbindung zwischen den beiden Kontinenten dar. Genau daher rührt auch ihr Name, denn Puente de las Américas bedeutet auf Deutsch Brücke der Amerikas, wobei damit eben Nord- und Südamerika gemeint sind.

Die Brücke wurde damals für 20 Millionen USD von den USA gebaut als der Kanal noch unter ihrer Kontrolle stand. Sie war bis zur Eröffnung der Puente Centenario im Jahr 2004 die einzige dauerhafte Straßenverbindung über den Panamakanal. Heute ist sie eine von drei Brücken über den Kanal – die dritte ist die moderne Puente Atlántico in Colón.


Hier habe ich für euch noch die (vermeintlich) besten Aussichtspunkte zusammengestellt:

  • Mirador de las Américas (westliches Brückenende):
    Ein kostenloser Aussichtspunkt direkt neben der Brücke – hier seht ihr die leuchtende Skyline von Panama City, den Kanal darunter und den Brückenbogen in voller Breite.
    Direkt zu dem Aussichtspunkt gehört ein Pagodentor mit Drachen und ein Obelisk, beide zur Erinnerung an die chinesischen Arbeiter, die beim Bau des Panamakanals geholfen haben.
  • Canal House Restaurant (östliches Brückenende):
    Hier bekommt ihr die vielleicht beste Sicht auf die Brücke – aus dem Restaurant heraus blickt man frei und leicht zugänglich direkt auf das beeindruckende Bauwerk. Bei Google heißt der Spot Puerto de Panamá (Amador).
  • Calzada de Amador (östliche Seite):
    Hier war ich nicht, der Spot liegt etwas weiter weg, aber der Winkel auf die Brücke ist recht gut.

Panama Viejo

Ich muss gleich dazu sagen, hier war ich nicht, denn irgendwie hat mich dieser Bereich nicht gereizt, aber nach allem was ich gelesen habe, handelt es sich durchaus um eine der  wichtigsten Attraktionen in Panama City.

Mit Panamá Viejo meint man die ursprüngliche Gründungsstätte von Panama-Stadt, welche 1519 gegründet und später von Piraten zerstört wurde. Heute findet man hier Ruinen von Kirchen, Klöstern und Handelshäusern, während sich im Hintergrund die moderne Skyline von Panama City erhebt – ein spannender Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Besonders beeindruckend ist der alte Kathedralenturm, den man besteigen kann und von oben einen fantastischer Ausblick über diesen Bereich der Stadt genießen kann.

Cerro Ancón (Ancon Hill)

Auch hier war ich nicht, weil ich mich für den Metropolitan Natural Park entschieden habe, aber im Nachhinein bedauere ich es ein klein wenig, dass ich hierfür keine Zeit mehr hatte…

Ähnlich wie bei dem eben erwähnten Park erlebt man auf dem Ancon Hill eine kleine Flucht aus dem Trubel von Panama City. Er befindet sich mitten in der Stadt, ist überraschend grün, ruhig und voller toller Ausblicke. Der 199 Meter hohe Hügel war früher eine amerikanische Militärzone, heute ist er ein Naturschutzgebiet mit Schmetterlingen, Faultieren, Nasenbären.

Der Aufstieg dauert zu Fuß etwa 30–40 Minuten über eine asphaltierte Straße, die langsam durch den Wald nach oben führt. Oben angekommen wird man belohnt: mit einer spektakulären 360-Grad-Aussicht über den Panamakanal, die Casco Viejo, die moderne Skyline und den Pazifik.

Die riesige wehende Panama-Flagge auf dem Gipfel ist das markante Wahrzeichen des Hügels und perfekt für ein Erinnerungsfoto.

Tipp: Früh am Morgen oder später am Nachmittag ist es kühler und besonders stimmungsvoll. Am besten erreicht man den Eingang mit einem Uber, allerdings kann man auch vom Casco Viejo in rund 20–25 Minuten hinauflaufen.

Der Ancon Hill ist kostenlos zugänglich.

Calzada de Amor

Die Calzada de Amador wurde mir immer als super Fotospot angepriesen, was ich leider nicht ganz bestätigen kann – allerdings hat es mir bei auch geregnet (weshalb ich hier auch kein Bild hochlade). ABER, man ist schon weit weg und die Perspektive ist auch nicht ganz ideal. Aber klar, die Skyline kann man von hier schon sehr gut einfangen.

Es handelt sich um eine schöne Strecke für Spaziergänge, Radtouren oder entspannte Sonnenuntergänge in Panama City. Sie verbindet das Festland mit vier kleinen Inseln (Naos, Perico, Culebra und Flamenco) und wurde aus dem Aushub des Panamakanals aufgeschüttet – heute ist sie ein kleines Freizeitparadies am Wasser mit vielen Geschäften, Cafés, Restaurants, Eisdielen und Spielplätzen. Besonders stimmungsvoll ist es am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam ins Meer sinkt.

Was toll ist, dass sich ein großartiger Blick auf die Einfahrt des Panamakanals ergibt. Wenn dort einige Riesentanker liegen und auf „ihren Auftritt“ warten, ist das schon ein fantastisches Bild.

Meine besten Spot-Tipps in Panama City auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hotel-Tipps für Panama City

Die Frage nach einem passenden Hotel ist normalerweise nicht ganz so leicht zu beantworten, denn es stellen sich für mich meistens folgende Fragen:

  • Wo liegt das Hotel, sprich ist die Umgebung interessant?
  • Ist es preislich fair?
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?

Gehen wir es mal der Reihe nach durch:

  • Wo?
    Die Antwort ist für mich kinderleicht: im Casco Viejo. Vor allem, wenn man die Stadt entdecken und erleben möchte. Die Altstadt ist einfach extrem schön und gerade weil es hier so viele tolle Bars und Restaurants gibt, sollte man die Gelegenheit nutzen, um abends auszugehen, schön zu essen und die Atmosphäre zu genießen. Wenn man dann nämlich zu Fuß in wenigen Minuten „zu Hause“ ist, ist das wirklich sehr sehr angenehm.
    Wenn man nur auf der Durchreise ist und vielleicht am nächsten Tag direkt wieder weiterreisen muss/möchte, ist das Bankenviertel Obarrio sicherlich eine feine Option, weil es näher am Flughafen liegt.
  • Was kostet es?
    Das ist der ganz große Vorteil in Panama City, denn die Hotels sind nie verrückt teuer. Hein Hotel im Casco Viejo hat für eine Nacht EUR 140 gekostet und war wirklich fantastisch. Ich habe kurzfristig gebucht und hätte es gefühlt nicht besser erwischen können. Das Hotel stelle ich weiter unten genauer vor.
    Und auch mein zweiter Tipp war ein Volltreffer. Die Nacht hat unter EUR 100 gekostet und ich muss sagen, dass das Hotel TOP auf jeder Ebene war.
    Hier kann man also auch gute Schnapper machen und sich ein schönes Hotel in guter Lage leisten.
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
    Die Frage ist insofern wichtig, weil es in der Altstadt zum Beispiel nur sehr wenige Hotels mit Pool gibt (zB Central Hotel Panama und Sofitel Legend). Sprich, wem dieser Aspekt wichtig ist, für den wäre sicherlich mein zweiter Tipp besser  geeignet. Ich würde in Panama City die Lage in der Altstadt vor einen Pool setzen, aber das ist natürlich subjektiv und auch abhängig von den Umständen.

Am Ende des Tages bin ich in folgendem Hotel gelandet:

Las Clementinas

Wie oben schon erwähnt, ist das Hotel für mich eine Top-Empfehlung. Das Hotel liegt am Rande der Altstadt, ist hervorragend gepflegt, sehr angenehm gestaltet, die Zimmer sind ausgesprochen stilvoll und das Restaurant direkt im Hotel ist fantastisch gewesen. Vor allem das Frühstück war überragend! Die Auswahl war klasse und jedes Gericht war sehr sehr lecker.

Hinzu kommt, dass der Service von A bis Z außergewöhnlich gut war, denn ich hatte im Vorfeld ein zwei Fragen, die allesamt geduldig beantwortet wurden. Und auch bei der Organisation eines Ausflugs zum Panama-Kanal, war die Dame an der Rezeption ohne zu Zögern behilflich. Das Gepäck konnte vorübergehend ebenfalls verstaut werden.

Alles in allem kann ich das Hotel nur wärmstens empfehlen, ich würde es jederzeit sofort wieder buchen.

RIU Plaza Panama

Zu Beginn meiner zweiten Reise nach Panama habe ich ein Hotel für eine Zwischenübernachtung gesucht und habe mich letztlich für dieses hier entschieden. Es war in allen Belangen die richtige Wahl, denn das Hotel hat mich komplett überzeugt.

Zum einen war die Lage auf halbem Weg zwischen Flughafen und Altstadt praktisch und zum anderen war das Preis-Leistungs-Verhältnis herausragend. Dass man für unter EUR 100 solch ein klasse Hotel buchen kann, hätte ich nicht für mich möglich gehalten.

Die Zimmer sind geräumig und ansprechend, das Frühstücksbuffet war riesig und dabei sehr gut, weil es viele Live-Cooking-Stationen gab, und der große Pool ist ein prima Zeitvertreib, sowie eine willkommene Abkühlung.

Die Umgebung war auch sehr spannend, denn ich konnte hier problemlos ein paar Dinge einkaufen, wie zum Beispiel meine Handykarte, und der F&F Tower liegt nur ein paar Straßen entfernt. Ich bin von hier sogar kurz zur Uferpromenade ans Meer spaziert, was ebenfalls richtig klasse war.

Meine Restaurant-Empfehlungen in Panama City

Panama City ist ein echtes Paradies für Genießer. Hier treffen mittel- und südamerikanische Aromen auf karibische Frische, kreolische Würze und internationale Einflüsse. Vom Straßenstand mit köstlichen Empanadas bis hin zum schicken Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Skyline ist alles dabei.

Tantalo

Im Herzen von Casco Viejo liegt das charmante Tántalo Hotel, das sich einen Namen durch seine Tapas und besonders durch die sensationelle Rooftopbar mit atemberaubendem Blick auf die Skyline gemacht hat.

Wenn man aus dem Aufzug im 4ten Stock aussteigt, wird man nicht staunen über die stylische Holz­terrasse mit wunderbar angenehmen Ambiente. Besonders zur goldenen Stunde kann man hier spektakuläre Aussicht auf Casco Viejo und das moderne Panama City genießen.

Und das Essen kommt ja noch on top! Die Karte hat sich überragend gelesen und jedes Gericht war ausgesprochen lecker. Dazu die frischen Cocktails…

Ein fantastischer Spot, den man auf jeden Fall mit einbauen sollte.

Calle 8 Este con, Av. B, Panama

Mercado De Marisco Cinta Costera

Wer das „echte“ Panama schmecken möchte, sollte unbedingt dem Fischmarkt an der Cinta Costera einen Besuch abstatten. Gleich am Rand der Altstadt gelegen, direkt am Wasser, duftet es hier nach frischem Fisch, Limetten und Meeresbrise. Hier gibt es kein großes Tamtam, dafür aber jede Menge Geschmack.

In der unteren Halle des Fischmarkts verkaufen die Fischer ihren fangfrischen Thunfisch, Red Snapper, Langusten und mehr. In der oberen Etage und rund um den Markt laden kleine Restaurants und Stände dazu ein, frisch zubereitete Ceviché (super lecker) oder gegrillten Fisch zu probieren. Das Ganze wird meistens leider auf bunten Plastiktellern serviert, dafür aber mit viel Herz und authentischem Flair.

Ein echter Tipp: Am späten Vormittag oder frühen Nachmittag ist die Auswahl am besten und die Stimmung lebendig.

Ideal für alle, die es bodenständig, lebendig und lecker mögen.

Ciclovía Cinta Costera

CascoMar

Ein sehr nettes, spanisches Restaurant mit geschmackvoller Einrichtung, einem schönen Außenbereich und Blick auf die Bucht. Der Service ist hervorragend und das Essen ausgezeichnet. Wer Fisch, Paella und/oder Meeresfrüchte mag, ist hier genau richtig.

Av. Demetrio Brid

Azahar Panama

Und noch ein Restaurant, das sich nicht in der Altstadt befindet! Das Azahar war ein Tipp meines Tourguides und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen.

Es handelt sich um ein innovatives Restaurant im 7ten Stock mit stylischem Innen- und Außenbereich, fantastischer Aussicht, sowie sensationeller Fusionküche. Sowohl Fisch, wie auch Fleisch waren hervorragend.

Von A bis Z war der Besuch hier ein großartiges Erlebnis!

Arts Tower, Av. Vasco Nuñez de Balboa Piso 7

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

  1. Calle de Sombreros
    Normalerweise ist mittags ja nicht des Fotografen liebste Zeit, aber hier ist es so, dass man genau dann keine (oder nur wenig) Schatten in der Straße hat. Siehe meine Bilder oben.
  2. Plaza de la Francia
    Besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht golden wird, ist der Plaza de la Francia ein echtes Postkartenmotiv – nur eben ganz real.
  3. Monument of the Flag of Panama
    Von diesem Punkt aus öffnet sich der Blick auf die dramatische Skyline von Panama City, mit ihren gläsernen Türmen, die aus dem Wasser zu wachsen scheinen. Vermutlich der beste Ort für Bilder von den Hochhäusern der Stadt, vor allem am Nachmittag.
  4. Cinta Costera
    Die vielen Brücken über der Avenida Balboa bieten die Chance für perfekte Fotos. Die für mich am besten geeignete wäre die Brücke westlich vom InterContinental Miramar (siehe meine Karte). Von hier aus hat man die perfekte Perspektive auf die Hochhäuser und hat dazu die fotogene Stadtautobahn direkt davor.
    Eine ebenfalls sehr schöne Perspektive hat man von dem Spot View Skyline Club de Yates (so heißt er bei Google).

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte berühmter Filme finden?

Panama City ist nicht nur politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes, sondern auch eine überraschend vielseitige Filmkulisse!

Die Stadt bietet eine faszinierende Mischung aus Alt und Neu: Kolonialbauten in Casco Viejo und gläserne Wolkenkratzer an der Uferpromenade. Darüber hinaus befinden sich tropische Regenwälder gleich hinter der Stadtgrenze und natürlich ist der weltberühmte Panamakanal ebenfalls ein prima Aufhänger. All das macht Panama City zu einer prima Filmlocation.

Hier sind meine Top-Filme, die in Panama City gedreht wurden:

James Bond – Ein Quantum Trost

In dem James-Bond-Film Ein Quantum Trost aus dem Jahr 2008 wurde Panama City zu einer würdevollen Filmkulisse – allerdings nicht in ihrer eigenen Rolle! Stattdessen diente sie als Double für mehrere fiktive Orte in Südamerika. Der Film spielt offiziell nämlich nicht Panama…

Vor allem das historische Viertel Casco Viejo wurde mit seinen charmanten Kolonialfassaden, engen Gassen und stimmungsvollen Plätzen zur Kulisse für La Paz in Bolivien.

Ein wichtiger Teil ist selbstverständlich das fiktive „Andean Grand Hotel“, nachdem James Bond unzufrieden ist mit der ersten Hotelwahl der MI6-Beamtin Strawberry Fields (Gemma Arterton) und sie mit dem Taxi in das weitaus gehobeneres Hotel bringt. Allerdings gibt es das Hotel leider gar nicht, sondern das elegante Instituto Nacional de Cultura (INAC) am Plaza de Francis wurde prominent in Szene gesetzt.

Der Rohbau des alten Club de Clases y Tropas – ebenfalls im Casca Viejo – der bei der US-Invasion 1989 weitgehend zerstört wurde und ein beliebter Aufenthaltsort von General Noriega war, ist der Veranstaltungsort für die  Spendenaktion „Eco Park“ von Bösewicht Dominic Greene (Mathieu Amalric). Diese besucht Bond mit Agentin Fields, kurz nachdem er sie verführt hat. Damals handelte es sich um eine Ruine, die im Oktober 2007 für den Film ausgekundschaftet und für die Dreharbeiten komplett umgestaltet, wurde. Auf dieser Party rettet Bond erneut die schöne Camille (Olga Kurylenko) vor Greene. Heute steht doch das Hotel Sofitel Legend Casco Viejo.

So hat Panama City – wenn auch inkognito – ihren Platz im James-Bond-Universum gefunden.

Der Schneider von Panama

Im Agenten-Kammerspiel Der Schneider von Panama aus dem Jahr 2001 mit Geoffrey Rush und Pierce Prosnan wurde ein Großteil der Außenaufnahmen direkt in Panama City (dieses Mal wirklich!) und Umgebung gedreht.

Dieses Mal gibt es nicht diese einzelnen Top-Spots, sondern es sind vielmehr die historischen Gassen von Casco Viejo, die hierbei generell als Kulisse dienten und dem Film das passende koloniale Ambiente gaben. 

Fun Facts zu Panama City

  • Panama nutzt den US-Dollar als offizielles Zahlungsmittel (lokal auch „Balboa“ genannt) – und druckt selbst kein Papiergeld. Münzen gibt’s allerdings in Balboa-Währung, oft exakt gleich groß wie US-Münzen.
  • Als der Panamakanal gebaut wurde, gab es dort für einige Zeit eine eigene Zeitzone – einfach, damit Bau und Schiffsverkehr reibungsloser laufen. Heute ist der Kanal das Herzstück der Stadt und täglich fahren riesige Frachter quasi „mitten durch“.
  • Vom Ancon Hill oder den oberen Stockwerken einiger Hochhäuser sieht man den Pazifik – und bei guter Sicht sogar die Karibikseite ganz in der Ferne. Panama ist eben schmal, aber spektakulär.
  • Panama City ist die einzige Hauptstadt der Welt mit echtem Regenwald im Stadtgebiet: Der Parque Natural Metropolitano ist ein tropisches Schutzgebiet mit Faultieren, Tukanen und Affen – und nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt.
  • Die Puente de las Américas (Brücke der Amerikas) verbindet Nord- und Südamerika – geografisch und symbolisch. Sie überspannt den