Reisetipps USA – Florida

  • Florida ist für mich einer schönsten Bundesstaaten der USA und damit auch ein großartiges Reiseziel.

  • Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man Florida bereisen kann, wie zB: Städtereise, Badeurlaub, Familienurlaub (Orlando!) oder eine Mietwagenrundreise.

  • Ich bin ein großer Fan der Golfküste (also der inneren, westlichen Seite) und mag die Atlantikseite (bis Miami) eher nicht so gerne.

  • Insgesamt war ich ca. 20x in Florida und hätte dort sogar fast mal ein Haus gekauft – was zeigt, wie sehr, ich diesen Bundesstaat mag.

  • Gerade in Sachen Mietwagenrundreise kann ich euch bestimmt sehr gute Tipps und Hinweis geben.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Florida – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Ich finde, wenn man anfängt sich mit einer Reise nach Florida zu beschäftigen, ist es schwer den Überblick zu behalten. Es gibt einfach unheimlich viele Varianten, wie man seinen Aufenthalt planen kann. Ich selbst habe ganz unterschiedliche Ansätze gewählt (einmal bin ich sogar aus New Orleans nach Florida gefahren) und habe Florida deshalb auch immer wieder neu kennen gelernt.

Deshalb möchte ich euch hier in einer übersichtlichen Form die wichtigsten Hinweise zur Planung und zum Besuch – basierend auf meiner Erfahrung – geben:

  • Generell
    Florida liegt im Südosten der USA und ist größtenteils eine lange Halbinsel zwischen dem Atlantik und dem Golf von Mexiko. Der Bundesstaat ist flächenmäßig einer der größeren der USA und in etwa halb so groß wie Deutschland.
    Die Hauptstadt von Florida ist Tallahassee, auch wenn viele eher Miami oder Orlando als Zentrum des Bundesstaates wahrnehmen.
  • Was ist das Panhandle?
    Das Florida Panhandle ist der schmale, westliche Teil Floridas, der sich entlang des Golfs von Mexiko erstreckt. Er liegt zwischen Alabama und dem restlichen Florida und wird wegen seiner Form oft mit einem Pfannengriff („pan handle“) verglichen. Die Region ist in Deutschland eher nicht so bekannt, obwohl es dort zahlreiche, unfassbar weite und weiße Sandstrände gibt.
  • Welche touristisch wichtigen Regionen gibt es in Florida?

    Florida wird touristisch primär in die lebhafte Atlantikküste (Miami, Fort Lauderdale), die ruhigere Golfküste (Naples, Clearwater), die tropischen Florida Keys im Süden und der nördliche Panhandle unterteilt. Weitere wichtige Regionen sind Orlando mit seinen Freizeitparks, sowie die naturbelassenen Everglades. 
  • Wie reise ich am Besten nach Florida?
    Ab Deutschland dauert ein Flug nach Florida ca. 10 Stunden (der Rückflug ist kürzer!). Es gibt viele Non-Stopp-Flüge vor allem nach Miami und Orlando, aber teilweise auch nach Tampa, Fort Lauderdale oder Fort Meyers. Die Flüge sind oftmals überraschend günstig.
  • Wieviel Stunden beträgt die Zeitverschiebung nach Florida?
    Die Zeitverschiebung nach Florida beträgt in der Regel 6 Stunden zurück gegenüber Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es handelt sich um die so genannte Eastern Standard Time (EST). Wenn es in Deutschland also 15.00 Uhr ist, ist es in Miami erst 9.00 Uhr morgens.
    Ausnahme: Im Nordwesten Floridas (dem oben erklärten Panhandle) sind es minus 7 Stunden.
  • Gibt es zwei Zeitzonen in Florida?
    Ja.
    Der Zeitzonenwechsel findet im Gulf County statt, genauer gesagt zwischen Mexico Beach/St. Joe Beach und Port St. Joe. Die Grenze verläuft grob entlang des Apalachicola River, wobei Port St. Joe und die östlich gelegenen Gebiete zur Eastern Standard Time (EST) gehören.
    Demnach „gewinnt“ man bei einer Fahrt in Richtung Osten (zum Beispiel von New Orleans kommend eine Stunde (Wechsel von Central Time zu Eastern Standard Time).
    Anders herum verliert man eine Stunde (Wechsel von Eastern Standard Time zu Central Time).
    Ein lustiges Gefühl, wenn man im Auto sitzt und sich auf einmal die Uhr umstellt!
  • Wann ist die beste Reisezeit für Florida?
    Hier muss man die Theorie und die Praxis trennen.
    Auf dem Papier ist die beste Reisezeit für Florida generell der Winter und das Frühjahr (November bis Mai), da es dann sonnig, trocken, weniger schwül und damit ideal für Rundreisen und Strandurlaube ist, auch wenn und dieser Saison teurer. Mai und November bieten einen guten Kompromiss mit warmem Wetter und weniger Touristen, während die Sommermonate (Juni-September) heiß und feucht sind und deshalb in dieser Zeit auch öfter mal Hurricanes auftreten.
    In der Praxis möchte ich erwähnen, dass ich es im Dezember teilweise schon überraschend kühl fand, sprich es war zu kalt zum Baden. Dagegen hatte ich im September bereits einige großartige Urlaube. ABER, natürlich sind die potentiellen Hurricanes ein Faktor, den man nicht außer acht lassen sollte. Preislich sind Unterschiede beispielsweise zwischen März und September allerdings wirklich eklatant.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Ganz klar abhängig davon, was man machen möchte. Ich empfehle immer sehr gerne eine Mietwagenrundreise und dafür würde ich grob zwei bis drei Wochen einplanen. Darauf gehe ich weiter unten aber nochmal genauer ein.
    Wer eine Kombi machen möchte (beispielsweise Florida und eine Insel in der Karibik), kann auch in einer Woche schon sehr viel in Florida unternehmen.
  • Wie bewege ich mich in Florida?
    Hier gibt es für mich nur eine Antwort, und zwar mit dem Mietwagen. Alle anderen Varianten sind für mich schwache Kompromisse, bei denen sehr viel verloren geht, sprich man sich selbst um tolle Erlebnisse beraubt.
    Außer in Miami würde ich sagen, braucht man überall einen Mietwagen, weil die Wege einfach sehr weit sind. Selbst bei einem Aufenthalt NUR in Orlando würde ich immer zu einem Mietwagen raten.
    In Florida war für mich schon immer der Weg ein Teil des Ziels. Wenn ihr also von A nach B reist, gibt es meistens unterwegs so viele tolle, weitere Stationen, die ihr unbedingt erleben solltet. Und das geht eben nur mit einem Mietwagen.

Die besten Spots in Florida

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.

Um hier eine gewisse Struktur reinzubringen, führe ich die Sehenswürdigkeiten ab Miami im Uhrzeigersinn auf. Will sagen, die Reihenfolge hat keine Bedeutung in Sachen „Wertigkeit“.

Miami

Die einen lieben Miami, für die anderen ist Miami „too much“. Ich kann beides verstehen, bin aber prinzipiell ein großer Fan dieser besonderen Stadt. Der Hauptgrund ist (natürlich) die Insel Miami Beach mit einem der schönsten Stadtstrände weltweit. Deshalb meinen auch fast alle Miami Beach, wenn sie von Miami sprechen (auch wenn es zwei unterschiedliche Städte sind), denn der Bereich auf dem Festland ist touristisch tatsächlich weniger interessant. Klar, es gibt die Stadtteile Downtown, Little Havana und Wynwood, die durchaus sehenswert sind, aber die meisten Urlauber reisen nach Miami Beach, um den Ocean Drive, das Art-déco-Viertel und natürlich den Strand zu erleben.

Meine wichtigsten Tipps:

  • Sucht euch ein Hotel in Miami Beach hinter dem Ocean Drive und macht den Strand zum Star eures Urlaubs – nicht das Hotel. Wer ein tolles Hotel möchte, bezahlt direkt ca. das doppelte.
  • Den Ocean Drive und das angrenzende Art-déco-Viertel solltet ihr erleben und nicht nur besichtigen. Lasst euch ein bisschen darauf ein und besucht diese großartige Promenadestraße sowohl tagsüber, als auch abends.
  • Nehmt euch einen Mietwagen erst nach eurem Aufenthalt in Miami (oder gebt ihn vor eurem Aufenthalt ab), denn das Parken in Miami und Miami Beach ist teuer und ihr braucht eigentlich kein Auto, sondern könnt auf Uber & Co zurückgreifen.

Falls ihr mehr Informationen und Hinweise rund um Miami haben möchtet, habe ich hier meine separaten, ausführlichen Tipps für euch.

Florida Keys

Einer meiner Lieblingsspots weltweit! Ich liebe die Florida Keys aus ganz unterschiedlichen Gründen:

  • Diese fantastische Inselkette ist von der Szenerie einfach sagenhaft. Ich meine so viele Insel hintereinander, verbunden durch teilweise endlos lange Brücken, ist vom Setting her einfach spektakulär.
  • Die erste Insel nach dem Festland ist Key Largo und bietet großartiges Schnorcheln und Tauchen im vorgelagerten Pennekamp Nationalkamp. Dazu kann man hier tolle Segelausflüge – zum Beispiel zum Sonnenuntergang – machen.
  • Die unzähligen Restaurants, Bars und Cafés sind einfach nur großartig! Teilweise sind es simple Holzhäuser über dem Wasser, die leckere Gerichte auf die Teller zaubern. Wer Fisch & Meeresfrüchte mag, wird hier sehr happy sein.
  • Key West fühlt sich sehr karibisch an und ich mag den Vibe dort unheimlich gerne. Touristisch ja, aber trotzdem fröhlich, locker, spaßig und mit zahlreichen tollen Spots und Stränden.

Mein bester Tipp: Macht die Florida Keys NICHT als Tagestrip von Miami aus, sondern nehmt euch einen Mietwagen und plant ein paar Tage ein. Diese Ecke der USA ist einfach zu schön, um sie nur um vorbeigehen zu besichtigen.

Und weil ich so ein großer Fan der Florida Keys bin, habe ich hier auch noch mehr Tipps auf einer extra Seite für euch.

Für Key West habe ich sogar nochmal separate Tipps & Hinweise erstellt.

Everglades

Egal, ob ihr in Miami oder in den Florida Keys unterwegs seid, lohnt es sich sehr, die Everglades gleich mit einzuplanen. Die Landschaft ist völlig anders als alles andere in Florida und hat mir persönlich richtig gut gefallen. Entscheidend ist allerdings, wie ihr sie erkundet. Ich habe eine Tour ab Key Largo gemacht, bei der alle Teilnehmer jeweils im eigenen Mietwagen unterwegs waren und dem Guide gefolgt sind. Dadurch war man zwar Teil einer Gruppe, hatte aber trotzdem viel Raum für sich.

Unser Guide war ein Ranger mit echter Begeisterung für die Everglades und hat unterwegs viel erklärt und eingeordnet. Auf dem Programm standen kurze Wanderungen, zwei Kajaktouren und mehrere Stopps an spannenden Stellen. Besonders das Kajakfahren ist mir hängen geblieben: ruhig, entspannt und ideal, um Tiere wie Alligatoren aus nächster Nähe zu sehen, ohne sie zu stören.

Was ihr euch dagegen sparen könnt, sind die klassischen Airboat-Touren. Sie mögen auf Fotos spektakulär wirken, sind in Wirklichkeit aber extrem laut und alles andere als naturnah. Wir haben einmal so eine Gruppe erlebt und das Gefühl war eher unangenehm als beeindruckend.

Nehmt euch lieber ausreichend Zeit, lasst die Umgebung auf euch wirken und entscheidet euch für eine ruhige Art der Erkundung. Die Everglades entfalten ihren Reiz vor allem dann, wenn man sie nicht wie eine typische Touristenattraktion behandelt.

Hier kommt ihr zu den Ausflügen unseres Guides Garl, der das Ganze wirklich überragend geguided hat. Ich kann seine Touren nur wärmstens empfehlen.

Naples

Naples liegt an der Westküste Floridas am Golf von Mexiko und wirkt auf den ersten Blick deutlich „aufgeräumter“ als viele andere Orte im Sunshine State. Alles ist spürbar gepflegt und auch schicker.

Der Strand von Naples gehört für mich zu den schönsten in Florida. Der Sand ist hell und fein, das Wasser meist ruhig und besonders zum Sonnenuntergang ist es hier herrlich.

Rund um den Naples Pier ist es am lebendigsten, weiter nördlich oder südlich wird es schnell sehr ruhig.

Der Stadtkern konzentriert sich vor allem auf die 5th Avenue South und die 3rd Street South. Dort findet ihr Restaurants, Cafés und kleinere Läden – alles sehr stylisch mit einem europäisch, mondänen Hauch. Naples gilt nicht umsonst als eher gehoben: Essen, Unterkünfte und Shopping sind meist teurer als im Florida-Durchschnitt. Will sagen, günstig ist es hier eher nicht.

Was die Aufenthaltsdauer angeht, für einen ersten Eindruck reicht ein Tag mit Strand, kurzem Stadtbummel und Sonnenuntergang absolut aus. Wenn ihr es ruhiger angehen lassen wollt oder den Strand wirklich genießen möchtet, ist eine Übernachtung durchaus schön. Ich fand die Atmosphäre morgens und zum Frühstück nämlich sehr angenehm. Mehrere Tage braucht es aus meiner Sicht allerdings nicht.

Sanibel Island

Sanibel Island liegt nördlich von Naples und westlich von Fort Myers und fliegt so ein klein bisschen unter dem touristischen Radar. Warum ist klar, denn die Strände sind hier  keine klassischen Badestrände, sondern vielmehr bekannt für ihr Muschelvorkommen. Hier geht man demnach auch eher spazieren und genießt das ruhige Ambiente. Früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang ist es am schönsten, denn dann ist das Licht weich und der Strand oft fast leer.

Auf die Insel kommt ihr ganz unkompliziert über einen Damm (Sanibel Causeway), der Sanibel mit dem Festland verbindet. Die Überfahrt ist kurz, aber ihr werdet schnell merken, dass hinter der Brücke die Uhren anders ticken. Große Hotelanlagen, Neonreklame oder aufdringliche Souvenirshops sucht ihr hier fast komplett vergeblich. Ich habe mich sofort wohl gefühlt, denn alles fühlt sich deutlich entschleunigter an als in viele anderen Orten in Florida.

Die Insel selbst ist grün, flach und stark auf Naturschutz ausgerichtet. Viele Wege lassen sich gut mit dem Fahrrad erkunden, es gibt kleine Läden, Cafés und Restaurants, aber alles bleibt angenehm überschaubar. Genau das macht den Reiz aus.

Aber ich möchte auch sagen, dass ein Tagesausflug ausreicht, um einen guten Eindruck zu bekommen.

Ein kleiner Insider-Tipp: Statt nur an den bekannten Strandzugängen zu bleiben, lohnt sich ein Abstecher in das J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge.

Sarasota / Siesta Key

Einer der schönsten Strandbereiche an östlichen Golfküste!

Lido Key liegt direkt vor Downtown Sarasota und ist über die Ringling Bridge schnell erreichbar. Von dort habt ihr einen guten Blick auf die Skyline der Stadt und die Sarasota Bay.

Auf dem Weg kommt ihr an Bird Key vorbei, einer künstlich angelegten Wohninsel mit meist großen und beeindruckenden Anwesen am Wasser. Auch der modern gebaut Sarasota Yacht Club liegt direkt an der Strecke, allerdings haben hier ausschließlich Mitglieder Zutritt.

Das klare Zentrum von Lido Key bildet der St. Armands Circle. Rund um den Kreisel findet ihr jede Menge Geschäfte, Boutiquen, Galerien, Cafés und Restaurants, was eine tolle Atmosphäre kreiert. Ich habe mich hier einfach mal mit einem Eis hingesetzt und nur das Treiben beobachtet, was fantastisch war!

Kurzer Exkurs, weil ich die Geschichte irgendwie klasse finde: Historisch geht der Circle auf John Ringling zurück, der aus einer Zirkusfamilie stammt, und hier Anfang des 20. Jahrhunderts eine kreisförmig angelegte Einkaufszone plante. Zur Orientierung ist das Areal in vier farblich benannte Viertel gegliedert, wobei Statuen noch auf die Zirkusgeschichte der Familie Ringling verweisen.

Lido Key selbst punktet vor allem mit Strand! Der Sand ist sensationell hell, ausgesprochen fein und das Wasser meist ruhig. Das Praktische ist, dass ihr vom Circle aus in nur wenigen Minuten am Meer seid. Besonders abends lohnt sich – wie fast überall an dieser Küste – der Weg zum Sonnenuntergang.

Im Süden der Insel liegt dann och der South Lido Park, wo ihr durch Mangroven paddeln oder auf kurzen Wegen spazieren könnt.

Bradenton Beach / Anna Maria Island

Vorab zur Erklärung, weil das etwas verwirrend sein kann: Auf der schmalen Insel Anna Maria Island befinden sich die drei Städte Anna Maria im Norden, Holmes Beach in der Mitte und Bradenton Beach im Süden. Sprich, die Insel und die nördliche Stadt haben quasi den gleichen Namen.

Egal für welchen der Orte ihr euch auf Anna Maria Island entscheidet, überall spürt ihr ein entspanntes Urlaubsgefühl und wunderschöne Beachvibes. Denn, die Strände sind ein echtes Highlight! Der feine, helle Sand, das flach abfallende Wasser und die meist ruhigen Bedingungen machen Anna Maria Island zu einem sehr guten Badeort.

Bradenton Beach selbst ist etwas lebendiger, während es Richtung Holmes Beach spürbar ruhiger wird. Gerade am frühen Morgen oder zum Sonnenuntergang ist die Stimmung besonders schön. Ich habe es geliebt, hier abends mit einem Donut am Strand zu sitzen….

Generell ist die Atmosphäre auf der Insel super locker und fast schon ein bisschen dörflich. Alles fühlt sich nah an, viele Gäste bewegen sich mit dem Fahrrad oder dem kostenlosen Inselbus. Abends sammelt sich alles in den diversen Beachbars und -restaurants, was mir ausgesprochen gut gefallen hat, denn genau diese Stimmung macht den Charme aus.

Ich würde euch empfehlen hier zwei Übernachtungen einzuplanen. Dann erlebt ihr die Insel auch so richtig und könnt die wunderschönen Strände genießen.

Ein echter Insider-Tipp: Fahrt unbedingt auch mal bis ganz in den Norden zum Bean Point in Anna Maria. Der Strand ist weit, ruhig und bietet einen tollen Blick Richtung Tampa Bay. Ganz ehrlich, der Spot ist unfassbar schön.

Saint Petersburg / St. Pete Beach

St. Pete Beach war für mich eine richtig positive Überraschung. Irgendwie hatte ich diesen Ort bzw. diese Insel gar nicht auf meiner Liste und dann muss ich wirklich sagen, war ich wirklich begeistert!

Der wunderschöne Strandbereich zieht sich entlang der schmalen Insel an der Golfküste Floridas, südlich von Clearwater und westlich von St. Petersburg. DAs Wasser ist hier meist ruhig und der Sand läuft flach ins Meer hinein, so dass Baden hier problemlos möglich. Gerade für ein paar Strandtage oder auch nur einen entspannten Badestopp eignet sich St. Pete Beach richtig gut. DENN, alles unkompliziert. Richtig voll habe ich es bei drei Besuchen nicht einmal erlebt. Und je weiter ihr euch von den größeren Hotelabschnitten entfernt, desto ruhiger wird es.

Die Insel ist touristisch durchaus gut erschlossen, wirkt aber weniger künstlich als man es vielleicht von einem solchen Badeparadies erwartet. Es gibt kleine Läden, Bars und Restaurants, allerdings verteilt sich alles angenehm entlang der Küste.

Besonders schön sind die Abende: viele Restaurants liegen nah am Wasser und Sonnenuntergänge (mit Blickrichtung Westen) gehören hier fast zum festen Tagesprogramm.

Eine besondere Empfehlung ist ein Abstecher nach Pass-a-Grille am südlichen Ende der Insel. Dort ist es deutlich ruhiger, fast schon kleinstädtisch, mit schönen Strandabschnitten und wenig Verkehr.

Und noch dann noch ein Wort zur Sunshine Skyway Bridge, welche St. Petersburg mit Bradenton verbindet, denn ich habe sie als ein ausgesprochen eindrucksvolles Bauwerk empfunden. Wenn ihr sie überquert, habt ihr einen weiten Blick über Wasser und Himmel und aufgrund ihrer Länge ist die Überfahrt ein echtes Erlebnis. Ein kleines,  unerwartetes Highlight unterwegs.

Clearwater / Tampa Bay

Clearwater steht für mich zuerst einmal für Scientology. Aber, ich wurde „enttäuscht“, denn tatsächlich habe ich nichts dazu entdecken können. Dafür waren es auch hier die unfassbar breiten Stränden, die mich echt begeistert haben. Die Region wirkt insgesamt deutlich gelassener als es auf der Ostseite der Fall ist. Die Strände von Clearwater Beach gehören zu den bekanntesten in Florida. Rund um den Pier ist es zwar lebhafter, aber ein paar Minuten weiter zu Fuß und es wird schnell ruhiger.

Die Tampa Bay selbst ist weniger ein klassischer Urlaubsort als vielmehr ein großes, vielseitiges Ballungsgebiet. Tampa, St. Petersburg und Clearwater gehen fast ineinander über. Tampa ist dabei die urbanste Ecke mit Restaurants, vielen Shops und einem echten Stadtgefühl, allerdings bin ich hier nur einmal durchgefahren, kann also keine nennenswerten Tipps geben.

ABER: Für Football-Fans ist die Region durchaus interessant, denn die Tampa Bay Buccaneers haben hier im Raymond James Stadium ihre Heimstätte. Die „Bucs“ sind vor allem dafür bekannt, dass Tom Brady hier seine Karriere beendet hat.

Bush Gardens

Busch Gardens Tampa Bay liegt nördlich von Tampa und unterscheidet sich spürbar von den klassischen Freizeitparks in Orlando. Der Park ist nämlich eine Mischung aus Achterbahn-Park UND Zoo! Während ihr euch von Achterbahn zu Achterbahn bewegt, geht es immer wieder durch große Tierareale mit Giraffen, Zebras oder Antilopen. Der Park fühlt sich dadurch offener, abwechslungsreicher und ein stückweit sogar weniger künstlich an als viele Themenparks.

Hinzu kommt, dass Busch Gardens bekannt ist für einige der besten und intensivsten Coaster Floridas, darunter SheiKra, Montu oder Iron Gwazi. Cheetah Hunt hat mir tatsächlich den Rest gegeben. Cheetah bedeutet Gepard und das Ding war wirklich so schnell, dass ich danach aufgeben musste. Wer also Nervenkitzel mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

Im Vergleich zu den Orlando-Parks ist Busch Gardens

  • kleiner als Disney World oder Universal
  • übersichtlicher und weniger thematisiert
  • meist günstiger beim Eintritt
  • und in der Regel nicht ganz so überfüllt, vor allem unter der Woche

Natürlich steht ihr auch hier an, aber das Gefühl von Dauertrubel ist deutlich geringer als in Orlando.

Mein persönlicher Tipp: Plant bewusst auch Zeit für die Tierbereiche und Fahrten durch die Savanne ein. Viele (mich inklusive) übersehen das, dabei ist genau dieser Teil das, was Busch Gardens von anderen Parks abhebt.

Ich war wirklich extrem positiv überrascht, wie schön und gleichzeitig actionreich dieser Freizeitpark ist. Für mich eine klare Empfehlung auf einer Florida-Rundreise!

Crystal River

Eines der Highlights bei einer Rundreise durch Florida! Der kleine Ort Crystal River – ca. 1 1/2 Stunden westlich von Orlando – ist vielleicht nicht jedem sofort ein Begriff, allerdings hat man hier die hervorragende Möglichkeit Seekühe zu sehen. Wenn ich daran denke, dass in Ägypten die Touristen in Bussen nach Abu Dabbab gekarrt, nur weil man die Chance auf eine Seekuh hat, ist es fast schon lächerlich, wie wenig unbekannt dieser zauberhafte Ort hier ist.

Seekühe werden unterschieden in Rundschwanzseekühe (Manatees) und Gabelschwanzseekuh (Dugongs), wobei es hier im Crystal River Manatees gibt. Hier sammeln sich deshalb so viele Tiere, weil die natürlichen Süßwasserquellen das ganze Jahr über eine konstante, warme Temperatur haben. Vor allem im Winter (meist November bis März) kommen die Seekühe in großer Zahl hierher, um sich vor kälterem Meerwasser zu schützen. Dann habt ihr die besten Chancen, sie ruhig im klaren Wasser zu beobachten.
ABER: Normalerweise kann man das ganze Jahr über Manatees sehen, die Frage ist nur wie viele.
WICHTIG! Es wird nur geschnorchelt – nicht getaucht.

Falls ihr mehr über diese wirklich süßen Meeresbewohner erfahren wollt, ich habe hier einen Reisebericht über meine Erfahrungen im Crystal River geschrieben.

T. H. State Memorial St. Joseph Peninsula State Park

Der Nationalpark mit dem etwas sperrigen Namen T. H. Stone Memorial St. Joseph Peninsula State Park liegt im Nordwesten Floridas, direkt bei der Zeitumstellungsgrenze, auf einer schmalen Landzunge.

Wenn ihr Ruhe sucht und Natur mögt, seid ihr hier richtig. Der Park ist weitläufig, kaum bebaut und irgendwie fühlt sich alles richtig abgeschieden an. Es erwartet euch ein langer, heller Sandstrand, denn ihr ganz oft fast für euch allein haben könnt – sogar in der Hochsaison. Das Wasser ist klar, der Strand naturbelassen, ohne jegliche Liegen oder irgendeine touristische Infrastruktur.

Der Park bietet mehrere Wander- und Radwege, die durch Dünen, Kiefernwälder und Salzmarschen führen. Mit etwas Glück seht ihr Rehe, Waschbären oder Vögel, die in den geschützten Gebieten unterwegs sind.

Übernachten könnt ihr auf einfachen, gut gepflegt wirkenden Campingplätzen, teils direkt in Strandnähe. Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants gibt es im Park nicht – ihr solltet euch also vorher versorgen.

Panama City

Panama City liegt im Florida Panhandle (bitte nicht verwechseln mit der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes Panama) und fühlt sich ganz anders an als Westküste des Golfs von Mexiko. Auch diese Region hier ist für ihre sehr hellen, feinen Sandstrände und das oft überraschend klare, türkisfarbene Wasser bekannt und gehört deshalb auch optisch zu den schönsten Küstenabschnitten des Bundesstaates. Die Strände sind breit und langgezogen und das Wasser fällt flach ab, weshalb ihr hier auch sehr gut baden könnt.

ABER: In den Sommermonaten und rund um den Spring Break wird es allerdings meistens spürbar voller. In dieser Zeit zeigt sich auch die Kehrseite, ähnlich wie auf Mallorca, denn dann hat Panama City durchaus den Ruf sehr touristisch und partylastig zu sein.

Abseits davon gibt es aber auch eine ruhigere Seite. Wenn ihr ein Stück weiter fahrt, erlebt ihr die Region deutlich entspannter. Neben klassischen Strandtagen bieten sich Bootstouren oder kurze Abstecher in State Parks an. Eine besondere Empfehlung ist ein Besuch im St. Andrews State Park. Dort ist es sehr schön und vor naturbelassener.

Unterm Strich ist Panama City ein Ort mit zwei Gesichtern: traumhafte Strände und sehr gutes Badegebiet, kombiniert mit Phasen, in denen es laut und voll sein kann. Wenn ihr den richtigen Zeitpunkt und die richtigen Ecken wählt, lässt sich hier aber ein sehr entspannter Stopp einlegen.

PS: Weil es nirgendwo bei Google Maps markiert wird, das bunte Torbogen-Schild aus dem Bild unten, einer der Top-Fotospots, findet ihr am 600 Pier Park Drive – gegenüber dem Russell-Fields Pier.

Seaside

Der nächste Ort ist eine meiner Lieblings-Empfehlungen in Florida! Warum, weil ich ein großer Film-Fan bin und in dem kleinen, beschaulichen Ort Seaside ein großartiger Film gedreht wurde. Erinnert ihr euch an die Truman Show? Jim Carey hat hier meiner Meinung nach die Rolle seines Lebens, und zwar in dem er den ahnungslosenTruman Burbank spielt, der der Hauptdarsteller einer TV-Show über seines eigenen Lebens ist. Ohne, dass er davon weiß. Quasi die erste Reality-TV-Show. Alle um ihn herum sind Schauspieler, inklusive seiner Eltern, seiner Freunde und seiner Frau. Ein irres Szenario.  In jedem Fall wurde in einem Ort gedreht, der so lächerlich schön ist, dass es eine TV-Kulisse sein muss. Oder auch nicht? Nein! Tatsächlich wurde hier in Seaside gedreht. Gefühlt ist diese malerische Kleinstadt viel zu sauber, viel zu zauberhaft angelegt und viel zu weiß, um echt sein zu können. Und genau deshalb war der Besuch hier auch etwas ganz Besonderes. Überzeugt euch selbst und genießt diesen außergewöhnlichen Ort. Geht an den endlosen feinen Sandstrand, bummelt durch die Gassen, nehmt euch ein Fahrrad und entspannt in den kleinen Cafés. Seaside ist wirklich eine Kur für Seele…

Fort Walton / Destin

Fort Walton Beach und Destin liegen ebenfalls im Florida Panhandle am Golf von Mexiko und gehören zu den Orten, bei denen viele überrascht sind, wie klar und türkis das Wasser hier ist. Die Region wird oft als Emerald Coast bezeichnet und das kommt nicht von ungefähr.

Auch hier – ich will ja nicht langweilig werden, aber diese Region ist wirklich gesegnet mit traumhaften Stränden – sind die Strände sind lang, breit und extrem hell, fast puderartig. Gerade für Strandtage oder einen Bade-Stopp auf einer Rundreise eignet sich die Gegend hervorragend.

Was den Tourismus angeht, ist Destin klar stärker geprägt als Fort Walton Beach. Viele Ferienwohnungen, große Resorts und ein insgesamt lebendigeres Umfeld sorgen dafür, dass es hier trubeliger ist. Fort Walton Beach wirkt im Vergleich etwas ruhiger und bodenständiger.

Ein zentraler Anlaufpunkt in Destin ist das HarborWalk Village. Dort findet ihr Restaurants, Bars, Souvenirläden und einen kleinen Hafenbereich. Es ist lebendig und klar touristisch, aber abends durchaus nett für einen bummeligen Spaziergang oder ein Essen am Wasser. Wer Ruhe sucht, bleibt eher weg – wer eine lebendige Atmosphäre mag, schaut vorbei.

Orlando

Orlando liegt im Zentrum Floridas und zählt zu den größten Städten des Bundesstaates. Ursprünglich handelte es sich allerdings um eine kleine Zitrus- und Eisenbahnstadt, die zwar regional durchaus eine Rolle spielte, aber national kaum bekannt war.

Der entscheidende Wendepunkt kam in den 1960er-Jahren, als Walt Disney ganz bewusst hier große, günstig gelegene Flächen außerhalb der Stadt kaufte. Mit der Eröffnung von Walt Disney World Anfang der 1970er-Jahre begann dann der rasante Aufstieg von Orlando. Denn der Erfolg der Parks löste eine Kettenreaktion aus: Es wurden Hotels und größere Straßen gebaut, weitere Freizeitparks entstanden, dann wurde der Flughafen ausgebaut und so entwickelte sich der Tourismus sehr zügig zum zentralen Wirtschaftsfaktor. Heute kaum noch vorstellbar, wie schnell innerhalb weniger Jahre Orlando zu einem  wurde und heute zu den meistbesuchten Städten der USA zählt.

Natürlich sind die Freizeitparks bis heute der klare Hauptgrund, warum viele Menschen hierherkommen, aber Orlando auch noch andere Seiten. Abseits der vielen Parks ist die Stadt weitläufig und modern, geprägt von Wohngebieten, Seen und breiten Straßen. So führt zum Beispiel der dicke Highway 4 mitten durch die Stadt!

Downtown Orlando ist recht überschaubar, aber durchaus sehenswert. Ich war einmal zu einem Spiel des Basketballteams der Orlando Magic im Kia Center und fand es sehr angenehm, dass man hier abends noch wunderbar ausgehen konnte.

Außerdem findet ihr rund um den Lake Eola sehr schöne Spazierwege und Cafés.

Freizeitparks

Orlando bietet eine riesige Auswahl an Themen- und Wasserparks, was die Planung und Entscheidungen nicht gerade erleichtert.

Die größten und bekanntesten Freizeitparks in Orlando sind:
  • die vier Parks der Walt Disney World (Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot, Hollywood Studios),
  • das Universal Orlando Resort (Universal Studios, Islands of Adventure, neues Epic Universe),
  • Legoland Florida,
  • sowie SeaWorld Orlando.

Ganz ehrlich, selbst bei einem wochenlangem Aufenthalt ist es unmöglich, alle Parks zu besuchen. Von diesem Streß sollte man sich sehr lösen und sich auf einige, wenige Parks konzentrieren. DENN, bei allem Spaß dürft ihr nicht außer Acht lassen, dass die Eintrittspreise wirklich absurd heftig sind.

Mein Tipp: Drei volle Tage.
Tag 1: Einen der Walt Disney World-Parks (bevorzugt Magic Kingdom)
Tag 2: Kombi der Universal Studios und Island of Adventure
Tag 3: SeaWorld Orlando
Das ist ein bisschen etwas von allem und wirklich eine Top-Kombi. Ich war zweimal in Orlando und würde meine Zeit rückblickend so aufteilen.

Wenn noch etwas Zeit übrig ist, könnt ihr vielleicht das Orlando Eye einbauen, dass sich vor allem preislich als Kombi-Ticket mit SeaWorld lohnt.

Kennedy Space Center

Das Kennedy Space Center liegt an der Atlantikküste Floridas, rund eine Stunde östlich von Orlando, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass man selbst dann beeindruckt ist, wenn man kein ausgewiesener Raumfahrt-Fan ist. Denn, es ist kein klassisches Museum, sondern eher eine spannende Mischung aus Originalschauplatz und Erlebniszentrum.

Zu sehen gibt es eine ganze Menge: echte Raketen, Raumkapseln, Raumanzüge, Mondfahrzeuge und viele interaktive Bereiche. Besonders eindrucksvoll ist natürlich die Apollo/Saturn-V-Halle, in der eine originale Saturn-V-Rakete liegt.  Allein ihre Größe macht deutlich, was für ein gigantisches Projekt die Mondmissionen waren. Dazu kommen Originalobjekte und Geschichten aus dem Apollo-Programm, die auch ohne technisches Vorwissen gut verständlich erklärt sind.

Ein Besuch dauert in der Regel mindestens einen halben Tag, realistisch eher 6–8 Stunden, wenn ihr euch Zeit lasst und nicht nur durchlauft. Das Gelände ist groß, einige Bereiche erreicht man per Shuttlebus, was den Besuch abwechslungsreich, aber auch zeitintensiv macht.

Das Parken ist unkompliziert. Direkt am Besucherzentrum gibt es einen großen offiziellen Parkplatz, der gut ausgeschildert ist. Von dort aus seid ihr in wenigen Minuten am Eingang.

Tickets könnt ihr ganz bequem online buchen.

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale liegt an der Atlantikküste nördlich von Miami und ist vor allem für seine Kanäle und Yachthäfen bekannt. Die vielen, sich durch die Stadt ziehenden Wasserstraßen haben Fort Lauderdale sogar den Spitznamen „Venedig Amerikas“ eingebracht.

Entlang des Intracoastal Waterway (ein etwa 4.800 km langes Netzwerk aus künstlichen Kanälen, Flüssen und geschützten Wasserwegen entlang der Atlantik- und Golfküste der USA) liegen Villen, Boote und Promenaden, die ihr gut zu Fuß oder per Wassertaxi erkunden könnt.

Der Fort Lauderdale Beach selbst ist breit und gut zugänglich – ideal zum Baden, mit einer schönen Promenade und vielen Restaurants.

Darüber hinaus ist der Las Olas Boulevard, eine der bekanntesten Straßen der Stadt. Hier findet ihr Cafés, Restaurants, kleine Galerien und Geschäfte.

Hinweis: Die Strände am Atlantik haben meist etwas gröberen Sand und mehr Wellen als auf der Golfseite.

Mir persönlich hat Fort Lauderdale jetzt nicht so gut gefallen, aber das ist sicherlich Geschmacksache.

Meine besten Spot-Tipps in Florida auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Sportlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert.

Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hotel-Tipps für Florida

Bei einer Reise durch Florida gibt es natürlich verschiedene Ansätze für die Wahl eines Hotels.

Bei einem klassischen Roadtrip steht das Hotel sicherlich nicht ganz so im Fokus, weil man eher wegen der Location, also zum Beispiel dem Ort oder der Stadt, hier ist. Sprich, das Hotel ist meistens eher nicht der Star der Reise, sondern die Reise selbst ist das Besondere. Hier bieten sich Motels, wobei es hierbei spürbare Unterschiede gibt.

Wenn ihr längere Zeit an einem Ort verbringen möchtet, rückt das Hotel in der Wertigkeit für den Aufenthalt sicherlich etwas weiter nach vorne. Wobei ich hier auch zwischen Lage und Ausstattung unterschieden würde. In Orlando und Miami wäre zum Beispiel die Lage des Hotels für mich mit der wichtigste Faktor. Wenn ihr aber den Großteil eurer Reise in Miami verbringt und von dort Ausflüge unternehmt, könnte der Komfort ja durchaus eine entscheidende Rolle spielen.

Hier findet ihr meine Empfehlungen für einige Orte in Florida:

Miami Beach – President Hotel South Beach

Mein Preis-Leistungs-Sieger in Miami!

Sicherlich ist in dem Hotel nicht alles perfekt und einige Bereiche „glänzen nur auf den ersten Blick“, aber ich fand die Übernachtungskosten für diese fantastische Lage zentral in Miami Beach absolut herausragend!

Die Collins Avenue ist die erste Parallelstraße hinter dem Ocean Drive, sprich ihr seid hier immer noch mittendrin, allerdings ohne jegliche Lärmprobleme.

Ich hatte ein Penthouse-Zimmer mit Kingsize-Bett (klingt exklusiver als es ist – es handelt sich nämlich um eine der mittleren Kategorien), was wirklich richtig klasse war. Die Ausstattung war fein, es war sauber und mir hat es gut gefallen.

Wenn ihr ein Hotel mit tropischer Poolanlage sucht, solltet ihr euch besser etwas anderes suchen, aber wenn ihr die Stadt und den Strand erleben wollt, ist das President South Beach eine Top-Wahl.

PS: Einige Bewertungen bei booking.com finde ich wirklich teilweise lächerlich. Was erwarten die Leute für den Preis? Es ist ein Mittelklasse-Hotel, dessen größter Vorteil die Lage ist. Und ja, das Parken ist in South Beach irre teuer, aber dafür kann das Hotel nichts…?!?

1423 Collins Ave, Miami Beach

Key West – The Inn on Fleming

Das The Inn on Fleming-Hotel hat die perfekte Lage, um Unternehmungen auf dieser wunderschönen Insel zu starten.

Gerade einmal 1.6 km ist das Hotel von dem südlichsten Punkt der USA und nur drei Gehminuten von der Duval Street, der bekanntesten Straße Key Wests mit vielen Bars und Einkaufsmöglichkeiten, entfernt. Dabei liegt das „The Inn on Fleming“ in einer ruhigen Straße. Außerdem befinden sich das Key West Museum of Art and History sowie das Ernest Hemingway Home and Museum nur einen kurzen Fußmarsch entfernt.

Das komplette Hotel ist sehr klassisch, romantisch eingerichtet, mit vielen eleganten Holzmöbeln wie Tischen und Himmelbetten. Zudem gibt es einige bequeme Lesesessel und Couches im Haus, sowie einen Pool und schöne Sitzgelegenheiten im Freien.

Buchen könnt ihr das Hotel über diese Homepage, die sich auf Boutique-Hotels in Key West spezialisiert hat…

1016 Fleming St, Key West

Bradenton Beach / Anna Maria Island – Silver Surf Gulf Beach Resort

Ich hatte vorher von Motels gesprochen und das hier ist für mich das perfekte Beispiel für ein schönes, ansprechendes Hotel für einen angenehmen Zwischenstopp. Ich habe hier sogar drei Nächte verbracht und von hier aus die die schönsten Strände der Region Bradenton Beach erkundet.

Die Zimmer waren fein und sauber, die Lage fast direkt am Strand war extrem praktisch und die tollen Bewertungen auf nahezu allen Buchungsportalen sprechen ja auch eine deutliche Sprache.

Wer es unkompliziert und preislich fair mag, ist hier genau richtig.

1301 Gulf Dr N, Bradenton Beach

Crystal River – Plantation on Crystal River

Das Plantation Crystal River Resort ist die ideale Unterkunft für Ihre Begegnung mit den Manatees in Crystal River. Das Resort liegt wunderschön direkt am Flussufer inmitten der unberührten Naturküste Floridas und bietet Ihnen eine stilvolle Anlage mit angenehmer Atmosphäre, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Parkplätzen – ideal, wenn Sie mit dem Mietwagen unterwegs sind.

Ein besonderer Vorteil für Sie ist die hoteleigene Tauchbasis, die täglich Ausfahrten zu den Manatees organisiert. Sie starten Ihre Touren ganz bequem direkt vom Hotel aus und erreichen die Gebiete, in denen sich die Manatees aufhalten, nach nur kurzer Bootsfahrt. Auch der Ort Crystal River ist gut erreichbar und bietet Ihnen verschiedene Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

9301 W Fort Island Trail, Crystal River

Orlando – Holiday Inn Express & Suites Orlando At SeaWorld

In Orlando ist es sicherlich so, dass ihr sehr viel unterwegs sein und euch in irgendwelchen Achterbahnen vergnügen werdet. Dementsprechend solltet ihr euch ein Hotel suchen, dass über eine (für euch) gute Lage verfügt, da die Strecken zwischen den Vergnügungsparks in Orlando durchaus beträchtlich sein können.

Wenn ihr SeaWorld auf eurer Liste habt, dann kann ich euch das Holiday Inn Express & Suites Orlando At SeaWorld sehr empfehlen, da das Hotel, wie der Name es schon vermuten lässt, in fußläufiger Entfernung liegt. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch wirklich sehr praktisch.

Zudem befinden sich in direkter Umgebung einige Restaurants, so dass ihr abends nach einem ereignisreichen Tag nicht mehr lange suchen müsst, was ich persönlich sehr zu schätzen gewusst habe. Ich war bereits zweimal hier und fand das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend. Die Anlage ist generell durchaus ansprechend (bitte habt dabei im Kopf, dass es sich um ein 3*-Hotel handelt), PLUS es gibt einen Pool der gerade im Sommer auch mal sehr angenehm sein kann. Und by the way, das Hotel ist auch sehr gut auf den diversen Portalen bewertet.

Die Hotels rund um Walt Disney World und die Universal Studios sind meist deutlich teurer!

10771 International Dr, Orlando

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte berühmter Filme finden?

Ich liebe es ja, Locations eines – für mich besonderen – Films zu sehen, sprich wo „es“ passiert ist und wo der Film gedreht wurde. Und davon gibt es Florida einige. Hier findet ihr einige dieser Spots:

Miami – Bad Boys 1, 2 und 3

Bad Boys

Dieser Actionknaller aus dem Jahr 1995 mit Will Smith wird meinen besten Freund und mich auf ewig verbinden. Ich war gerade 18 und er 28 Jahre jung, als wir uns diesen Film gemeinsam im Kino angesehen haben.

In einer besonders prägnanten Szene stehen Will Smith und Martin Lawrence in Zeitlupe auf und posieren ikonisch vor dem Tropics Hotel, welches im Hintergrund hervorragend zu erkennen ist. Ich habe die Szene mit einem wunderbaren Freund aus Cuba 2023 nachgestellt, wie ihr unten auf dem Foto erkennen könnt (wir mussten in die verkehrte Richtung fotografieren, weil auf der anderen Seite ein fetter Kran stand). Das Hotel findet ihr in der 1550 Collins Ave, Miami Beach.

Leider kann ich euch das Bild aus dem Film aus lizenzrechtlichen Gründen nicht zeigen, aber ihr findet die Szene hier bei YouTube – ganz am Ende des Videos. Für mich eine legendäre Sequenz.

Die Polizeistation aus dem Film befindet sich im Dade County Courthouse, 73 West Flagler Street an der Ecke zur NW 1st Avenue in Miami Downtown.

Bad Boys 2

Und auch die Fortsetzung spielt teilweise in Miami, wobei das pompöse Haus des Bösewichts Johnny Tania in Wirklichkeit ein Museum ist. Es handelt sich um die Villa Vizcaya in 3251 S. Miami Avenue, die ihr heute sehr gut besichtigen könnt.

Bad Boys 3

Und wie sollte es anders sein, auch im dritten Teil spielt eine ganz wichtige Szene in Miami Beach. Und zwar als sich Marcus (Martin Lawrence) und Mike Lowry (Will Smith) ein Rennen am Ocean Drive liefern, endet das Ganze in einer folgenschweren Szene (ich will nicht spoilern). Diese Sequenz findet im Bereich zwischen dem Starlite Café und dem Beacon South Beach Hotel statt.

Weiter unten werdet ihr erfahren, dass genau hier bereits eine andere, weltberühmte Szene gedreht wurde…

Miami – Zwei bärenstarke Typen

Der Filmklassiker mit Terence Hill und Bud Spencer ist einer DER Filme meiner Kindheit. Aufgrund einer wirren Verkettung von lustigen Umständen werden die beiden Gauner für Spione gehalten und als reiche Texaner verkleidet nach Miami geschickt, um dort einen Fall zu lösen. So weit so sinnvoll.

So checken die beiden im imposanten Fontainebleau Hotel ganz im Norden von Miami Beach ein. Die genaue Adresse lautet  4441 Collins Ave, Miami Beach. Das Hotel hat sich (leider) mittlerweile in einigen Bereich spürbar verändert, aber erfreulicherweise kann man die verschiedenen Schauplätze immer noch erkennen.

Das legendäre Seaaquarium in Key Biscayne, in dem einige weitere Szenen gedreht wurden, musste Ende 2025 schließen.

Miami – Bodyguard

Und wir bleiben direkt im Fontainebleau Hotel! Der Film Bodyguard aus dem Jahr 1992 ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und zeigt Kevin Costner in der Rolle des Personenschützers Frank Farmer, der die berühmte Sängerin Rachel Marron, gespielt von Whitney Houston, beschützen soll. Eine zentrale Szene spielt in eben jenem Fontainebleau Hotel, das im Film als Schauplatz einer glamourösen Wohltätigkeitsveranstaltung dient und damit zu den bekanntesten Drehorten des Films zählt.

Miami – Scarface

Dieser Kultfilm aus dem Jahr 1983 von Brian De Palma machte Al Pacino in der Rolle des skrupellosen Tony Montana wohl endgültig zur Filmikone.

Auch wenn einige Szenen in Kalifornien entstanden, wurden die bekanntesten Schauplätze bewusst in Miami und Miami Beach ausgewählt. Die berüchtigte Kettensägen-Szene spielt beispielsweise direkt am Ocean Drive, unweit des heutigen Beacon Hotels – siehe oben Bad Boys for life. Das Gebäude mit der Hausnummer 728 Ocean Drive, in dem ein Drogengeschäft eskaliert, wird heute ganz unspektakulär von einer CVS-Filiale genutzt. Die Stufen des Gebäudes sind mittlerweile abgesperrt – vermutlich weil zu viele Fans dort hinauf gelaufen sind. ABER, direkt neben den Stufen gibt es eine Plakette, die an den Film Scarface erinnert. Die Szene im Inneren des Hauses wurde allerdings in einem Studio gedreht.

Einen weiteren prominenten Auftritt hat erneut das Fontainebleau Hotel. In einer Szene sind Tony Montana und sein Freund Manny Ray am schicken Pool des Resorts zu sehen.

Miami – Dexter

Und abschließend noch eine für mich sehr komische Geschichte, denn auch die Krimiserie Dexter spielt(e) im sonnigen Miami.

In der Hauptrolle verkörpert Michael C. Hall den Forensiker Dexter Morgan, der tagsüber im Morddezernat arbeitet und nachts ein geheimes Doppelleben als Serienmörder führt.

Leider wurde nur die erste Staffel „so richtig“ in Miami gedreht. Danach entschied sich die Produktion, das auffällige Apartment aus Kostengründen detailgetreu in den Sunset Gower Studios in Hollywood nachzubauen.

ABER in den ersten Episoden wurde Dexters Wohnung tatsächlich im Bay Harbor Club auf Bay Harbor Island gedreht (1155 103rd Street, Apartment 10B). Und da ich ein großer Fan der Serie war, wollte ich mir diese Location unbedingt besichtigen. Vor Ort habe ich leider festgestellt, dass das Gebäude abgesperrt ist. Meine Idee war dann, dass ich warte, bis vielleicht mal für einen Gast der Türsummer betätigt wird und ich so in den Innenhof gelange (ich weiß, keine super tolle Idee). Während ich also möglich unauffällig warte, kommt ein Besucher des Hauses die Treppe herunter und spricht mich direkt darauf an, ob ich hier als Dexter-Fan warte, weil die Eigentümer sehr allergisch auf das Eindringen von Fans reagieren. Meine spontane Notlüge („Ich warte auf einen Freund“) hat er mir spürbar nicht abgekauft, weshalb ich mich unverrichteter Dinge wieder verzogen habe… Nicht mein stolzester Moment.

Florida Keys – True Lies

In diesem Film aus dem Jahr 1994 mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle spielt die Seven Mile Bridge eine zentrale Rolle des Films. In dieser Szene verfolgt Arnold Schwarzenegger in der Rolle von Harry Tasker einen Terroristen, der mit einem gestohlenen Kampfflugzeug über die Brücke flieht.

Die Seven Mile Bridge dient dabei als spektakuläre Kulisse für eine Verfolgungsjagd, bei der Autos, Lastwagen und schließlich sogar ein Jet beteiligt sind.

Die Szene machte die Seven Mile Bridge international bekannt und gilt bis heute als eine der eindrucksvollsten Actionsequenzen der 1990er-Jahre.

Florida Keys – 2 Fast 2 Furios

Und auch der zweite Teil der Fast & Furios-Serie aus dem Jahr 2003 machte Halt an der weltberühmten Seven Mile Bridge. Hier werden die schwelenden Differenzen zwischen Roman (Tyrese Gibson) und Brian (Paul Walker) stillschweigend beigelegt – vor einem leuchtenden Sonnenuntergang auf Pigeon Key, einer kleinen Insel am Florida Keys Overseas Heritage Trail westlich von Marathon. Bei dem Overseas Heritage Trail handelt es sich um die alte Seven Mile Bridge, die parallel zu dem neuen Highway verläuft.

Key West – James Bond – Lizenz zu töten

Im zweiten James-Bond-Film mit Timothy Dalton aus dem Jahr 1989 wurden mehrere Szenen auf den Florida Keys gedreht.

Auch hier sind besonders die Aufnahmen auf der Seven Mile Bridge bekannt. Hier wurden Fahr- und Verfolgungsszenen gedreht, bei denen James Bond in seinem Einsatz gegen den Drogenbaron Franz Sanchez unterwegs ist.

Auf Key West wurden dann noch Szenen vor der Basilica of St. Mary Star of the Sea (die Hochzeit von Felix Leiter), am heutigen Restaurant Conch Republic (Lagerhaus inklusive Haifischbecken) und dem mittlerweile geschlossen Restaurant Thai Island (Barrelhead Bar im Film) gedreht. Außerdem sieht man James Bond über den bekannten Mallory Square (direkt vor dem Shell Warehouse) laufen.

Alle Orte lassen sich leicht besuchen und man kann die Locations sehr gut im Film wieder erkennen.

Rund um Orlando – Doc Hollywood

Nördlich von Orlando verbirgt sich ein kleiner Ort, der Filmfans sofort bekannt vorkommen dürfte: Micanopy.

Hier wurden zentrale Szenen der romantischen Komödie aus dem Jahr 1991 gedreht, in der Michael J. Fox als ehrgeiziger Arzt Dr. Benjamin Stone unfreiwillig im beschaulichen Kleinstadtleben landet. Auf seiner Fahrt quer durch die USA gerät seine Karriereplanung ins Wanken, als ihn ein ungeplanter Zwischenstopp in einer verschlafenen Gemeinde zum Umdenken zwingt.

Was für ein schöner Sommernachtsfilm!

Auch wenn die Filmhandlung in der fiktiven Stadt „Grady“ in South Carolina spielt, fanden die Dreharbeiten tatsächlich in Micanopy im Alachua County in Florida statt. Besonders der Cholokka Boulevard, die charmante Hauptstraße des Ortes, diente als wichtige Kulisse, unter anderem für die Festumzugs-Szenen.

Rund um Orlando – My Girl

Dieser zauberhafte Film über die Freundschaft von Vada (Anna Chlumsky) und Thomas J. (Macaulay Culkin) aus dem Jahr 1991 wurde überwiegend in Zentralflorida gedreht. Mehrere Städte der Region dienten dabei als Kulisse für die fiktive Stadt Madison, Pennsylvania.

Zu den wichtigsten Drehorten zählt Bartow, wo sich das bekannte Haus der Familie Sultenfuss in der East Stanford Street befindet und auch für Szenen im Hinterhof genutzt wurde.

In der Innenstadt von Sanford entstanden zahlreiche Aufnahmen, darunter Straßenszenen aus der Nachbarschaft, das Haus von Mr. Bixler, die Arztpraxis sowie das Café (heute: Breezeway Café) in dem Vadas Vater (Dan Aykroyd) sitzt und dann auf Thomas Js Mutter trifft.

Weitere Szenen, etwa die Bingo-Sequenz, wurden in Ocoee an der Ocoee Christian Church gedreht.

Zusätzlich diente der Mirror Lake nahe Clermont mit dem wunderschönen Baum als weiterer Drehort, allerdings steht dieser Bereich mittlerweile unter Privatbesitz.

Fort Lauderdale – Baywatch

Für die Neuverfilmung der Serie Baywatch aus dem Jahr 2017 dienten einige Strände im Süden Floridas als zentrale Drehorte. Ein Großteil der Szenen entstand in Deerfield Beach, wo sowohl der Strand als auch das Rettungsschwimmer-Hauptquartier für den Film in Szene gesetzt wurden.

Auch Boca Raton spielte eine wichtige Rolle: Hier wurden unter anderem die Eröffnungsszenen, sowie verschiedene Strand- und Partyszenen am Boca Raton Beach, im South Inlet Park und im exklusiven Boca Beach Club gedreht.

Ergänzend wurden einige Szenen außerhalb Floridas realisiert, unter anderem auf Tybee Island und in der Umgebung von Savannah im Bundesstaat Georgia.

Mein Fazit zu Florida

Ich habe es ja bereits mehrfach anklingen lassen, dass ich ein großer Fan des Sunshine States bin. Florida hat einfach so viele unglaublich schöne Ecken, dass es den meisten sehr schwer fällt, sich hier nicht wohl zu fühlen. Für mich hatte Florida bereits so viele wundervolle Überraschungen parat, dass ich immer wieder auf meine Aufenthalte zurückblicke…

Mein bester Tipp wäre: Macht einen Roadtrip! DENN, selten sind sowohl der Weg als auch das Ziel solch tolle Highlights.

Die Fahrt entlang auf der Golfküste (also die westliche Küste) ist für mich einfach ein wahr gewordener Traum. Jeder einzelne, kleine Ort hat zauberhafte Strände, seinen eigenen Charme und gefühlt könnte man an jeder Ecke anhalten, ein Eis essen oder einfach nur die herrliche Kulisse genießen.
Gleiches gilt für eine Tour durch die Florida Keys! Mehr Karibik in den USA geht kaum. Und auch eine Fahrt entlang der Panhandle-Küste ist absolut atemberaubend. Nicht umsonst landen immer wieder einige der dortigen Strände auf der Liste der besten Strände der Welt…

Dementsprechend möchte ich auch gerne mit auf den Weg geben, dass man Florida am Besten erlebt. Sprich, hakt nicht nur einzelne Spots ab, sondern genießt die jeweiligen Spots ganz bewusst und aktiv. Klar, Orlando bietet hier mit seinen weltberühmten Freizeitparks eine kleine Ausnahme, aber auch dabei geht es schließlich um außergewöhnliche Erlebnisse…

Lasst euch auf Florida ein – losgelöst von vielen Klischees. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr so eine tolle Zeit haben werdet…

Fun Facts zu Florida

  • Florida heißt „Sunshine State“, aber paradoxerweise hat der Staat mehr Regentage als viele andere sonnige Regionen der USA.
  • In Florida gibt es mehr Alligatoren als in jedem anderen US-Bundesstaat – und tatsächlich leben dort Alligatoren undKrokodile gleichzeitig. Das ist weltweit fast einzigartig.
  • Cape Canaveral in Florida ist einer der wichtigsten Raumfahrtstandorte der Welt. Von dort starteten unter anderem Apollo-Missionen und heute viele SpaceX-Raketen.
  • Florida hat mit über 2.000 Kilometern Küstenlinie mehr Strand als jeder andere US-Bundesstaat (wenn man Inseln mitzählt).
  • Der Flamingo ist das inoffizielle Symbol Floridas, obwohl man ihn lange Zeit dort gar nicht mehr in freier Wildbahn gesehen hat.
  • Florida ist bekannt als Rentnerparadies: In Städten wie Miami oder Naples ist der Altersdurchschnitt deutlich höher als im US-Durchschnitt.
  • Mit Walt Disney World in Orlando steht dort der größte Freizeitpark der Welt – er ist sogar größer als Manhattan.
  • Florida erlebt mehr Hurrikans als jeder andere US-Bundesstaat, weshalb viele Häuser spezielle Sturmschutzfenster haben.
  • Orangen sind so wichtig, dass Florida nach Brasilien einer der größten Orangenproduzenten der Welt ist.
  • Es ist in Florida laut Gesetzt illegal, ein Krokodil an einen Hydranten anzubinden