Reisetipps USA – Kalifornien / San Diego

  • San Diego hat ein besonderes Flair – eine schöne Mischung aus amerikanisch, kalifornisch, mittelamerikanisch und karibisch.

  • Die vorgelagerte Halbinsel Coronado ist ein echtes Highlight!

  • Das Gaslamp Quarter ist ein beliebter und unterhaltsamer Restaurant-Bezirk.

  • Es gibt rund um San Diego die Möglichkeit für viele abwechslungsreiche Ausflüge.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus San Diego – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und zum Besuch selbst geben:

  • Generell
    San Diego ist eine lebendige Küstenstadt im Süden Kaliforniens, die für ihr ganzjährig mildes Klima, ihre traumhaften Strände und ihre entspannte Lebensart bekannt ist. Sie ist flächenmäßig eine der größten Städte der USA und mit über ca. 1,3 Millionen Einwohnern (Stand 2024) ist San Diego die zweitgrößte Stadt Kaliforniens nach Los Angeles und die achtgrößte der USA.
  • Was macht San Diego aus?
    San Diego bietet für jeden etwas: Strand & Meer, Sehenswürdigkeiten, klasse Restaurants & Bars, eines der schönsten Baseball-Stadien der USA mitten im Stadtzentrum, Vergnügungsparks…
  • Wie plane ich meinen Besuch in San Diego?
    1) Die klassischen Sehenswürdigkeiten in San Diego sind recht weit auseinander. Zudem kann viele Ausflüge unternehmen. Deshalb würde ich immer empfehlen, dass man einen Mietwagen VORAB bucht.
    2) Dementsprechend muss man allerdings auch bei der Unterkunft schauen, dass es dort (kostenlose) Parkplätze in der Nähe gibt.
    3) Man MUSS sich frühzeitig um eine Unterkunft kümmern. Je später, desto weniger gibt es und desto teurer wird.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Schwer abzuschätzen – abhängig davon was man unternehmen will. Ich bin mir sicher, dass man problemlos eine Woche in San Diego (mit Mietwagen) verbringen kann. Ich selbst war vier Nächte vor Ort und hätte ein Nacht mehr als ideal empfunden. Insofern würde ich 5 Nächte empfehlen.
  • Gibt es eine Metro?
    Zum Thema Mietwagen nochmal, denn es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel, aber keine U-Bahn. Es handelt sich um Busse oder Straßenbahnen. Will sagen, das ist eher eine zeitintensive Variante. Ich würde immer zum Mietwagen raten!
    Trotzdem zur Info: Es gibt das Metropolitan Transit System (MTS – Busse) und die San Diego Trolleys (Straßenbahnen). Die Busse sind besser für die kürzeren Distanzen, die S-Bahn ist eher für das Umland geeignet (zB für Pendler von außerhalb).
    Ein Vorteil bei dem MTS ist, dass es ein Tagesticket für ca. USD 5 gibt und sich dieses somit bereits ab der dritten Fahrt lohnt.

Die besten Spots in San Diego und Umgebung

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem jeweiligen Besuch.

Ein persönlicher Hinweis: Ich bin kein Museum-Fan! Wer also hier nach Tipps für Museen sucht, den muss ich leider enttäuschen.

Gaslamp Quarter

Warum packe ich ein Restaurant- & Kneipenviertel an die erste Stelle der Sehenswürdigkeiten von San Diego? Gute Frage. Die Antwort: Weil es einfach super viel Spaß macht hier in einer Sommernacht rumzulaufen, Barhopping zu betreiben, in irgendeiner Sportsbar irgendein Spiel anzusehen oder sich nach einem Spiel der San Diego Padres (Baseball) im benachbarten Petco Park unter die Leute zu mischen…

Außerdem gibt es im Gaslamp Quarter in kitschig schönen viktorianische Gebäude Kunstgalerien, schicke Shops und hippe Boutiquen.

Sprich, man sowohl tagsüber als auch abends hier eine richtig gute Zeit haben!

Auf dieser Karte habe ich das Gaslamp Quarter einmal markiert, damit jeder weiß, wo sich dieser Bezirk (grob) befindet…

Coronado

Die San Diego vorgelagerte Halbinsel Coronado ist genau genommen kein Teil von San Diego, sondern vielmehr ein Vorort! Aber wenn man über San Diego spricht, kommt man irgendwann sowieso auf Coronado zu sprechen. Und natürlich muss man diesen traumschönen Spot unbedingt besuchen…

San Diego versprüht ja schon einen besonderen Charme, aber sobald man auf (oder besser in?) Coronado ist, spürt man nochmal ein bisschen karibisch-kalifornisches Flair. Palmen, Strand, Cafés, Sportwege, Shops in weißen oder bunten Häusern, Lebensfreude und Beachbars…  Das ist Coronado!

Auf dem von San Diego nach Coronado überquert man die San Diego Bay auf der Coronado Bridge und genau diese ist alleine schon ein klasse Fotomotiv. Dieses fängt man zum Beispiel sehr schön im Coronado Tidelands Park ein.

Wenn man nach der Brücke einfach der Straße (Orange Avenue) auf Coronado folgt, kommt man direkt in das touristische Zentrum. Dort sollte man auch direkt irgendwo einen Parkplatz suchen, denn egal in welche Richtung man danach läuft, das herumflanieren macht auf Coronado einfach großen Spaß…

Ein Klassiker ist natürlich das Hotel del Coronado, an welchem man zwangsläufig irgendwann vorbei kommt. Hie kann man wunderbar einen Kaffee genießen oder einfach die wunderschöne Anlage bewundern. Mit ein bisschen Kleingeld kann man hier natürlich auch wunderbar übernachten.

Ansonsten ist das Highlight hier natürlich einfach der Strand. Ein wahrer Traum. Speziell die Sonnenuntergänge sind hier lächerlich schön. Das sollte man auf jeden Fall einmal miterlebt haben…

Balboa Park & San Diego Zoo

Ich hätte den Balboa Park fast vernachlässigt, habe ihn dann am letzten Abend aber glücklicherweise doch noch besucht. Tatsächlich hatte ich eine falsche Vorstellung von diesem Park, denn ich dachte, ich möchte eigentlich in San Diego nicht einfach nur durch einen Park spazieren. Was es hiermit auf sich hat, habe ich erst nach ein bisschen Recherche erfahren.

Tatsächlich ist nämlich nur am Rande (im wahrsten Sinne des Wortes) ein Park, denn im Balboa Park fand 1915 und 1916 die weltweit beachtete Panama Pacific Exposition statt, und zwar zur Eröffnung des Panama-Kanals! In den Gebäuden dieser Ausstellung befinden sich heute Museen, Geschäfte, ein botanischer Garten und sogar der San Diego Zoo.

Dieser Zoo wird immer wieder als Top-Tipp für San Diego angegeben und ich muss ehrlich gestehen, dass ich ihn nicht besucht habe. Trotzdem, er gilt als einer der besten Zoos weltweit und das vor allem auch wegen der artgerechten Haltung. Rückblickend hätte ich meinen zusätzlichen Tag (siehe oben – wie viel Zeit sollte man einplanen) gerne für den Zoo verwendet.

Sea World

Diese Art von Vergnügungsparks sind für mich als Taucher natürlich immer ein extrem zweischneidiges Schwert. Aber ich kann es ehrlich gesagt sehr gut verstehen, wenn auch Nicht-Taucher Fische sehen wollen. Und nicht nur Clownfische und Guppys, sondern auch mal die großen Meeresbewohner. Zudem interessieren sich ja auch durchaus viele Kinder durch genau solche Besuche mehr für das Meer und Fische generell.

Die beiden Seaworld-Parks (der andere ist in Orlando) schreiben es sich selbst auf die Fahne, dass alle Fische und Säugetiere artgerecht gehalten werden. Eines habe ich auch selber gesehen, es gibt einen sehr großen Bereich, in dem kranke oder verletzte  Fisch und Säugetiere gepflegt werden.

Dies als Intro zur Frage der Moral eines solchen Parks.

Wenn man dies hinter sich lässt, ist Sea World ein sensationelles Erlebnis. Hier wird es geschafft eine unterhaltsame, spannende und lustige Mischung bestehend aus

  • Vergnügungspark mit überragenden Achterbahnen
  • Aquarium
  • Zoo
  • Showpark mit vielen Vorführungen
  • Infotainment

zu kreieren. Auch wenn der Park nicht mehr taufrisch ist, so ist das ganze Areal doch sehr liebevoll gestaltet. Klar, es gibt viel Shops und noch mehr Souvenierkram, aber was solls.

Günstig ist ein Tag in Sea World sicherlich nicht, aber ich habe kein Kind und keinen junggebliebenen Erwachsenen gesehen, der am späten Nachmittag nicht strahlend glücklich den Park verlassen hat…

USS Midway & Seaport Village

Solch ein Militärschiff wie die USS Midway ist sicherlich ein etwas außergewöhnliches, touristisches Highlight einer südkalifornischen Stadt, ABER wenn man weiß, dass sich auf Coronado eine der größten US-Marinebasen befindet, macht es vielleicht ein bisschen mehr Sinn.

Klar, nicht jeder hat Freude daran einen riesigen Flugzeugträger zu besichtigen, aber wenn man sich von dem martialischen Gedanken löst, ist diese gigantische Monstrum definitiv faszinierend. Ich meine, man kennt diese riesigen Schiffe aus Filmen (zum Beispiel Top Gun – beide Filme wurde übrigens hier in San Diego gedreht), aber wenn man dann auf dieser mobilen Landebahn der USS Midway steht, erkennt man erst die Ausmaße.

Als Dauer sollte man ca. 1 1/2 Stunden einplanen und wenn man ein solches Schiff noch nie gesehen / besichtigt hat, sollte man durchaus ernsthaft darüber nachdenken diese Option hier zu nutzen. Ich fand es interessant, spannend und aufschlußreich. Denn eines ist auch klar, solche Museen / Ausstellung gestalten ist eine der ganz großen Stärken der Amerikaner…


Südlich von der USS Midway befindet sich mit dem Seaport Village ein, wie ich finde, äußerst charmanter Hafenbereich mit vielen Shops und Restaurants. An sich nicht außergewöhnlich besonders, aber wenn man an einem waren Tag San Diego erkundet, ist dieses kleine „Fischerdorf“ eine sehr willkommene Gelegenheit für eine Pause oder ein entspanntes Mittagessen. Direkt am Meer ein wenig ausruhen, etwas essen oder ein bisschen „Zwischendurch-Shopping“…

Oldtown

Die wenigsten amerikanischen US-Städte haben so etwas wie eine klassische Altstadt – zu mindestens nicht in dem Rahmen, wie wir es in Europa kennen oder vielleicht sogar gewohnt sind. So entspricht auch Oldtown in San Diego sicherlich nicht einer klassischen Altstadt, weshalb man hier die richtige Erwartungshaltung mitbringen sollte.

Aber immerhin! Fünf der vielen, zugegebenermaßen hübschen Gebäude sind aus dem 19ten Jahrhundert und der Rest wurde historischen Häusern dieser Gegend nachempfunden bzw. die Bauwerke wurden entsprechend restauriert.

Das Ganze versprüht viel mittelamerikanisches bis mexikanisches Flair, ist aber zugegebenermaßen nicht ganz so kommerziell, wie ich es erwartet hätte.

Trotzdem, Oldtown ist gefühlt ein touristischer Kniff, der mich persönlich nicht ganz überzeugt hat. Der große Vorteil ist, dass es direkt auf dem Weg zu Sea World liegt, so dass man diese beiden Spots sehr gut kombinieren kann. Extra hierher fahren würde ich persönlich, obwohl Oldtown in allen Reiseführern als Top-Sehenswürdigkeiten gelistet wird, aber nicht! 

Petco Park

Eigentlich ist jede amerikanische Stadt auf ihre Art sportverrückt. Entweder aufgrund eines (oder mehrerer) Profi-Teams oder vielleicht sogar wegen des heimischen College-Teams. In San Diego ist es so, dass der Stadt 2017 in den San Diego Chargers ihr Football-Team an die Stadt Los Angeles verloren hat, weshalb sich seitdem jegliche Leidenschaft sehr stark auf das Baseball-Team, nämlich die San Diego Padres, fokussiert.

Oftmals befinden sich Sportstadien, aufgrund der Größe des Stadiums selbst plus Parkplätze, leicht bis weit außerhalb der Stadt. Nicht so in San Diego! Die Spielstätte der San Diego Padres, der Petco Park, könnte zentraler kaum sein. Direkt angrenzend ans Gaslamp Quarter ist jedes Heimspiel eine echte Party – davor, währenddessen und danach.

Mit diese beste Jahreszeit für San Diego ist der September und genau in diesem Monat biegt die Saison der Major Legate Baseball (MLB) in die entscheidende Phase ein. Als ich Ende September in San Diego war, haben es die Padres das erste Mal wieder in die Play-Offs geschafft und die Euphorie in der Stadt war sensationell.

Deshalb, auch wenn man kein großes Interesse an Baseball hat, sollte man wirklich einmal bei einem der Spiel der San Diego Padres dabei gewesen sein. Die Karten sind nicht teuer, man kann während des Spiels herumlaufen und wenn es am Ende vielleicht spannend wird, kann man die Atmosphäre aufsaugen. Ich fand es großartig!

Downtown / Little Italy

Natürlich sind Downtown und Little Italy keine echten Sehenswürdigkeiten, vor allem wenn man berücksichtig, dass sich das Gaslamp Quarter in Dowtown befindet, aber ich wollte diese beiden Bereiche hier nochmal gesondert herausstellen, weil ich einfach finde, dass man durchaus ein wenig Zeit darauf verwenden kann hier ein bisschen herumzuschlendern.

Es gibt beeindruckende Hochhäuser, viele tolle Restaurants, teilweise Straßen voller Bars und dann auch wieder richtig schicke Läden.

Auf dieser Karte habe ich Downtown (schwarz) und Little Italy (lila) einmal markiert, damit jeder weiß, wo sich diese Bezirke (grob) befinden…

La Jolla

Hier kommt einer der beliebtesten Ausflüge rund um San Diego und ich kann klar sagen, dieser hier lohnt sich!

La Jolla ist ein kleiner Küstenort nördlich von San Diego, den man über den Highway Nummer 5 aber auch schon in ca. 30 Minuten erreicht.

Warum La Jolla? Ganz einfach, hier sieht man den rauen Pazifik, schöne Strände und idealerweise auch Seelöwen, Robben oder sogar Wale.

Der Reihe nach:

Ganz im Norden wären die La Jolla Stores – ein richtig schöner Strandabschnitt, sogar ohne größere Promenade oder ähnliches.

La Jolla Cove ist dann eine kleine, steinige, aber atmosphärische Bucht.

Dann kommt mit dem Seal Rock der vielleicht spektakulärste Spot (bei Google mit Children’s Pool La Jolla markiert – warum auch immer), denn hier fläzen eigentlich immer ein paar Seerobben auf den Felsen herum. Es gibt sogar einen kleinen Weg durch die „Rocks“, so dass man diese aktiven Säugetiere auch richtig gut beobachten kann.

Und dann ein Stück weiter im Süden befindet sich schließlich der Whale View Point an dem man mit etwas Glück Wale beobachten kann. Im Frühjahr ziehen zum Beispiel viele Wale aus der Baja California hier entlang.

Diese vier Punkte habe ich auch in meiner Karte unten markiert.

Als Anhaltspunkt, zu Fuß benötigt man für diese vier Punkte ungefähr 30-40 Minuten.


Ein Hinweis, sobald man von Süden nach la Jolla kommt, sollte man sich frühzeitig nach einem Parkplatz umschauen, denn dies kann hier durchaus etwas heikel werden.   Entlang des Coast Blvd gibt es viele Parkmöglichkeiten, aber diese sind sehr begehrt!

Im Norden bei dem Strand La Jolla Stores gibt es einen größeren (kostenlosen) Parkplatz.

ich habe die besten Parkplätze in der Karte unten in orange markiert.

Auf dieser Karte habe ich La Jolla einmal markiert, damit jeder weiß, wo sich dieser Ort befindet…

Golfplatz Torrey Pines

Dies hier ist sicherlich eher ein „Special Interest“, aber nachdem ich rund um meine San Diego-Reise sehr häufig über Torrey Pines gestolpert bin, wollte ich es hier unbedingt erwähnen. Für Golfer sicherlich interessant, für alle anderen sei gesagt, dass die Küste hier rund um Torrey Pines sehr rau, aber zugleich sehr schön ist.

Auf der PGA-Tour gibt es ein paar Golfplätze, deren Namen irgendwie hängen bleiben. Sei es weil die Spieler davon erzählen, weil sie aufgrund der Lage als besonders legendär gelten oder weil sie immer wieder auch für die Mayors in Erwägung gezogen werden. All dies trifft auf den Golfplatz in Torrey Pines zu.

Ich dachte mir, es liegt auf dem Weg nach Los Angeles, also schaue ich mal vorbei und ich muss ehrlich sagen, dass die Kulisse schon gewaltig ist. Vorne am Wasser ist die Drohkulisse für jeden Wasser schon enorm. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich gerne eine Runde gespielt, aber das hole ich vielleicht irgendwann mal nach…

Meine besten Spot-Tipps in San Diego auf einer Karte

Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hoteltipps in San Diego

Ich habe hier eine Karte angelegt, in der ich die für mich idealen Hotelbereiche in San Diego markiert habe. Das muss nicht ganz exakt sein, aber das sollte als Anhaltspunkt helfen…

Awesome Balboa Suites

Diese Appartemente-Anlage ist wie ein professionelles Airbnb. Will sagen es ist ein Mietshaus mit einzelnen Wohnungen, welches aber von einem Inhaber verwaltet wird.

Für mich ideal, denn die Zimmer sind groß, geräumig, der Balkon ist prima und die Ausstattung ist auch sehr ansprechend.

Plus für mich sehr starker Pluspunkt: An der Straße kann man kostenlos parken.

Richtig günstig ist das Ganze nicht, aber ich habe in San Diego keine Unterkunft gesehen, bei der ich dachte „Mensch, das ist aber ein Schnapper“. Insofern…

Hinweis, viel weiter nördlich würde ich nicht mehr suchen, denn dann wird die Gegend durchaus etwas „unwohliger“. Hier hat es aber noch gut gepasst.

1860 Sixth Avenue, Downtown San Diego

Hotel del Coronado

Das erste Urlaubshotel Kaliforniens ist nicht nur ein Traditionshaus, sondern auch ein beliebter Filmspot, ein Traumhotel und ein paradiesischer Ort inmitten einer wunderschönen Kulisse direkt am Strand.

Nicht günstig, aber wer sich in San Diego etwas besonderes gönnen möchte, sollte zumindestens mal die Verfügbarkeit im Hotel del Coronado checken.

Fun Fact! Der Marilyn Monroe-Film „Manche mögen’s heiß“ wurde hier gedreht. Sogar zwei Baywatch-Folgen spielen hier in diesem großartigen Hotel!

1500 Orange Avenue, Coronado

Meine Restaurant-Empfehlungen in San Diego

Kansas City Barbecue

Ein sensationeller Trumpf in Downtown! Einfach ein klasse Laden. Die Ausstattung ist nichts besonderes, im Gegenteil, aber es gibt alles was zu einem vernünftigen Barbecue dazu gehört und das auch noch richtig lecker. Die Terrasse ist bei schönem Wetter wirklich eine feine Sache.
ABER, das ist nur der eine Teil, der andere ist nämlich, dass hier eine sehr bekannte Szene aus dem Film Top Gun gedreht wurde. Und zwar die Szene, in der die ganze Gruppe am Klavier sitzt und singt – inklusive Tom Cruise und Meg Ryan. Für Filmfans ein absolutes MUSS!

600 W Harbor Dr, San Diego

Ironside Fish & Oyster

Sehr gutes Restaurant mit richtig angenehmer Atmosphäre. ich hatte Fisch und Meeresfrüchte und das war alles sensationell. Die Lobster Roll  war fantastisch… Alles wirkt sehr frisch und lecker zubereitet.

1654 India St, San Diego

Brigante Seafood & Oyster Bar

Hier war ich zum Abendessen in Coronado und war begeistert! Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, weil das Restaurant sehr zentral im touristischen Bereich liegt, aber die Bedenken war maximal unberechtigt. Sushi, Shrimp-Cocktail, Mahi Mahi und Jaokobsmuscheln – alles sensationell gut. Zudem sitzt man sehr schön!

1333 Orange Ave, Coronado

Morning Glory

Ein extrem beliebter Frühstücks-Spot in Little Italy, sprich reservieren und etwas Wartezeit mitbringen. Wobei das Warten fast ein Schauspiel ist, denn die Warteschlange geht die Treppe hoch und sieht von außen ziemlich lustig aus.  Ich habe kurz gewartet, aber das war es wert. Lecker fluffige Pancakes, genau richtig knusprige Hasbrowns, Eggs Benedikt, French Toast und Trukish Eggs – alles phänomenal. Das Ganze ist ein klasse Erlebnis – eine klare Empfehlung!

550 W Date St Suite #C, San Diego

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

Hier kann ich dieses Mal nicht wirklich entscheidene Tipps geben, außer dass man eimal zum Sonnenuntergang auf/in Coronado gewesen sein muss. Die Sonne geht perfekt im Wasser unter, der Strand advor dient als perfekte Kulisse und das ganze Setting ist einfach nur traumhaft.

Im Übrigen fand ich, dass die Sonne überraschend schnell untergegangen ist, also pünktlich sein!

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?

Für meinen Besuch habe ich mir ein paar, für mich persönlich, besondere Highlights herausgesucht. Filme oder Serien, die mag, die für mich eine Bedeutung haben oder die ganz einfach „Geschichte geschrieben“ haben. Ich liebe es ja, genau diese Location eines Film zu sehen, wo „es“ passiert ist, sprich wo der Film gedreht wurde.

Top Gun

1) Wie oben unter Restaurants schon erwähnt ist das Kansas City Barbecue eine Institution in San Diego. Zum einen wegen der wirklich sehr guten Location, zum anderen weil hier eine der besten Szenen des Films Top Guns gedreht wurde. Tom Cruise, Meg Ryan und Co hängen in dem Lokal rum, blödeln rum und singen schließlich „Great Balls of Fire“…

Es wurde sogar noch eine weitere Szene hier gedreht und zwar die Schlussszene  mit Tom Cruise und Kelly McGillis.

Der ganze Dreh wird in dem Restaurant ausführlich dokumentiert und das macht einfach nur Spaß! Schon alleine deshalb würde ich hier jedes Mal wieder Mittagessen gehen…

Kansas City Barbecue – 600 W Harbor Dr, San Diego

2) Die wichtigsten Szenen aus Top Gun  1 und 2 wurden auf den Marine Stationen auf Coronado und im NOrden von San Diego gedreht. Beide sind nicht zugänglich für die Öffentlichkeit.

3) Charlie’s Haus

Dieses kleine Häuschen in Oceanside war das Haus, in dem Kelly McGillis Figur Charlie wohnt. Bedauerlicherweise wurde die Szene, in der Maverick und Charlie auf der Terrasse sitzen, auf dem Gelände der Paramount Studios gedreht. Das mittlerweile sanierungsbedürftige Haus liegt in einem Gebiet, in dem wohl einer größerer Gebäudekomplex entstehen soll.

102 N Pacific St, Oceanside

Manche mögen’s heiß

Wie oben bei Hotels schon erwähnt, wurde der Marilyn Monroe-Klassiker in dem Hotel del Coronado gedreht.

1500 Orange Avenue, Coronado

Fun Facts zu San Diego

  • Der internationale Flughafen von San Diego befindet sich quasi direkt im Zentrum – das kommt so auch nicht so häufig vor!
  • Ronald Reagan war der erste Mensch, der über die Coronado-Brücke fuhr, als diese 1969 eröffnet wurde.
  • San Diego gilt als der „Geburtsort Kaliforniens“, denn es war der erste Ort, an dem Europäer an der Westküste siedelten (1769).
  • San Diego ist bekannt für sein gutes Wetter – zu Recht! Die Stadt hat im Schnitt über 260 Sonnentage pro Jahr.
  • In der Region rund um San Diego werden mehr Avocados angebaut als irgendwo sonst in den USA.
  • Die beliebte, amerikanische Tradition des Tacos Tuesdays soll in San Diego ihren Ursprung haben.