Reisetipps USA – New York

  • New York ist New York. Eine der außergewöhnlichsten Städte der Welt!

  • Es gibt viele klassische Sehenswürdigkeiten und es gibt viele Insidertipps.

  • Empire State Building, die Freiheitsstatue, Times Square, One World Trade Center, Brooklyn Bridge, Central Park – diese Highlights sprechen für sich!

  • Jeder Stadtteil ist unterschiedlich. Idealerweise plant man seinen Besuch, in dem man sich verschiedene Stadtteile pro Tag vornimmt.

  • Ich habe bei meinen vier Besuchen vor Ort unterschiedliche Erfahrungen gemacht und werde hier meine besten Tipps zusammenfassen.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus New York – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Wenn man anfängt über New York zu recherchieren, läuft man wirklich Gefahr mit Infos & Tipps erschlagen zu werden. Ich selbst war viermal in New York und habe die Stadt jeweils ganz unterschiedlich entdeckt und erlebt. Deshalb ist hier mein Ansatz euch wirklich nur die wichtigsten Hinweise zur Planung und zum Besuch – basierend auf meiner Erfahrung – zu geben:

  • Generell
    Die Stadt New York liegt im Bundesstaat New York (zugegebenermaßen leicht verwirrend) und New York City ist mit ca. 8,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in den USA (Platz zwei Los Angeles).
    Vorsicht, die Hauptstadt des Bundesstaates New York ist Albany und eine weitere bekannte Stadt ist Buffalo.
  • Welche Stadtteile gibt es in New York?
    New York City (ab jetzt schreibe ich aber nur noch New York) besteht aus fünf Stadtteilen:
    – Manhattan
    – Bronx
    – Queens
    – Brooklyn
    – Staten Island
  • Welches sind die wichtigsten Stadtteile in Manhattan?
    Erstmal kann man Manhattan in drei Bereiche unterteilen:
    – Downtown (unterer Stadtteil) oder Lower Manhattan
    – Midtown (mittlerer Stadtteil)
    – Uptown (oberer Stadtteil)
    Downtown beinhaltet zB das Financial District, Chinatown, Little Italy, SoHo und Greenwich Village.
    Midtown ist der Bereich mit den meisten Sehenswürdigkeiten (zB Empire State Building, Times Square).
    Und Uptown kann man touristisch, außer dem Central Park & einiger Museen, quasi vernachlässigen.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Knifflige Kiste, denn New York ist riesig und bietet unendlich viele Möglichkeiten. Ich kenne Leute, die für zwei Tage zum Christmas-Shopping nach New York geflogen sind und happy damit waren. Aber gehen wir mal von einem „normalen“ Besuch aus, wobei ich ja immer unterscheide zwischen besichtigen und erleben. In dem Fall sprechen wir mal nur vom besichtigen, denn um New York wirklich zu erleben, bräuchte man mehr Zeit. Es gibt schlichtweg zu viele echte Knaller-Highlights.
    Ich würde mindestens fünf volle Tage empfehlen.
  • Wie kann ich meinen New York-Besuch planen?
    Ich habe eben von fünf vollen Tagen gesprochen. Diese könnte man wie folgt aufteilen:
    Tag 1 – Freiheitsstatue, Chinatown, Little Italy
    Tag 2 – Financial District (inkl. One World Trade Center und 9/11 Memorial)
    Tag 3 – SoHo, Greenwich Village, Empire State Building
    Tag 4 – Rest von Midtown
    Tag 5 – Central Park & Brooklyn
    Das ist ein sehr straffes, aber machbares Programm. Jeder Tag mehr, schafft mehr Freiraum und man kann die Stadt noch ein bisschen mehr genießen.
  • Wieviel Trinkgeld gebe ich in New York?
    Ich habe mir mal den Tipp „double the tax“ gemerkt (gilt nur für New York!) und das sollte man durchaus immer als Ansatz verwenden, DENN in den USA unterscheidet sich das System grundlegend von dem in Deutschland. Das Trinkgeld ist nämlich aufgrund des niedrigeren Grundgehalts ein wichtiger Bestandteil des Gehalts! Dies spiegelt sich normalerweise auch in der Qualität des Services wieder, der in den USA meistens sehr gut ist. Daher wäre meine Empfehlung bei einem guten Service immer zwischen 15-20% Trinkgeld zu geben.
  • Wie bewege ich mich in New York?
    Ich hatte vorher den Unterschied zwischen eine Stadt besichtigen und erleben angesprochen. Je mehr man zu Fuß macht, desto besser verbindet man die beiden Varianten. Denn wenn ich durch die Stadtteile laufe, erlebe ich auch mehr. Von daher würde ich generell empfehlen, so viel wie möglich zu Fuß zu machen. So „erlebt“ man unter anderem den teilweise harten Übergang von zwei Stadtteilen, wie zum Beispiel rund um China Town. Auf der einen Straßenseite sind nur chinesische Schilder zu sehen, auf der anderen Seite ist alles auf Englisch!
    Darüber hinaus kann ich Fahrrad fahren und die U-Bahn (Subway) sehr empfehlen.
  • Wie nutze ich die U-Bahn in New York?
    Generell, kostet jede Fahrt gleich viel, unabhängig davon wie weit man fährt. Man geht beim Betreten der U-Bahn durch ein Drehkreuz und erst wenn man es wieder verlässt, gilt die Fahrt als beendet. Das ist natürlich klasse, weil es sehr übersichtlich ist.
    Bei den Tickets gibt es mehrere Varianten:
    – Das kontaktlose System OMNY (One Metro New York) funktioniert auf Smartphones Devices oder bei kontaktlosen Kreditkarten. Bei den Smartphones und Devices muss man ein „Wallet-System“ eingerichtet haben. Hierbei swiped man nur mit zB seinem Handy über das Display am Drehkreuz und es wird automatisch eine Einzelfahrt abgebucht (ca. USD 3,–).
    – Man kauft sich die wiederaufladbare Metrocard, die einmalig USD 1,– kostet. Hier kann man auch immer wieder pro Fahrt Einzelfahrten abbuchen lassen oder aber man kauft sich direkt die 7-Day-Unlimited-Karte. Hier hat man innerhalb von einer Woche (nach der ersten Benutzung) sieben Tage unbegrenzte Fahrten. Diese Karte lohnt sich mit der ca. zwölften Fahrt. Ganz ehrlich zwölf Fahrten schafft man ganz locker in ein paar Tagen, weshalb ich diese Karte fast immer empfehlen würde. Die Kosten liegen bei ca. USD 34,–.
    Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite.
    Die Metro ist extrem gut vernetzt, so dass man eigentlich jeden Ort problemlos per Metro erreichen kann. Hier ist der gesamte Stationsplan der New Yorker Metro.
  • Wie kann ich mir Fahrräder in New York ausleihen?
    Ich finde Fahrräder sind vor allem für den Central Park eine fantastische Option, denn der Park ist riesig und extrem weitläufig. Mit dem Fahrrad kann man hier eine richtig schöne, kleine Tour machen. Aber auch sonst, sind Fahrräder eine prima Variante, zB am Hudson River Park.
    – Zum einen gibt es mittlerweile extrem viel Fahrrad-Leihläden in New York. Dies ist sicherlich eine gute Variante, wenn man ein Fahrrad für einen Tag mit dem gleichen Start- und Zielort ausleihen möchte.
    – Zum anderen gibt es aber auch die gut erkennbaren, blauen Citi Bikes mit mittlerweile über 300 Stationen in New York. Um diese zu nutzen, braucht JEDER Nutzer eine Internetverbindung auf seinem Handy. Denn man benötigt hierfür (wie in Deutschland) auch eine App, und zwar die Citi Bikes-App bzw. die Lyft-App. Die Vorteile liegen auf der Hand, hier ist man komplett flexibel, sowohl zeitlich also auch was den Abgabeort angeht.
    30 Minuten kosten knapp USD 5,–, ein Tagespass ca. USD 20,–.
  • Muss ich Tickets für Attraktionen vorab buchen? 
    Das kann durchaus sinnvoll sein! Zum Beispiel, wenn man in der Freiheitsstatue ganz oben auf die Krone möchte, muss man bis zu sechs Monaten im voraus ein Ticket kaufen!!!
    Ansonsten will man natürlich auch das Wetter abwarten, aber ich würde durchaus empfehlen ein bis zwei Tage im voraus zu planen und dann die Tickets entsprechend zu buchen. Oftmals hat man ja auch eine gewisse Zeit im Kopf und da die Tickets bei fast allen Sehenswürdigkeiten zeitgebunden sind, kann es hier und da schon mal vorkommen, dass die besten Slots schon weg sind. Zum Beispiel die Termine am späten Nachmittag beim Empire State Building…
  • Lohnt sich einer der „Sparpässe“ für New York?
    Normalerweise würde ich hier das vermeintlich allgemeine Wort Citypass verwenden, allerdings gibt es unterschiedliche Pässe und einer davon heißt Citypass! Daher die Bezeichnung „Sparpässe“.

    Folgende Varianten gibt es:
    New York Pass
    Sightseeing Pass
    New York City Pass
    Explorer Pass

    Bei der Frage, ob solch ein Pass in Frage kommt, muss man sich generell überlegen, wieviele Sehenswürdigkeiten an wie vielen Tagen man gerne besichtigen möchte, um zu sehen sich das ggfs. lohnen könnte.
    Der erste Schritt ist das Heraussuchen der Kosten der Preise für die unterschiedlichen Attraktion, dies geht vermutlich am einfachsten über die getyourguide-Seite. (Bzw. bei den Pässen steht auf der Homepage meist der reguläre Preis mit dabei.)
    Der zweite Schritt wäre die Anzahl der Tage zu planen, denn daraus leiten sich die Kosten für die Pässe ab.

    Bei mir hat sich der Pass zuletzt nicht gelohnt, aber ein Vergleich lohnt sich allemal. Grundsätzlich: Wer in kurzer Zeit sehr viele Attraktionen besuchen möchte, kann hier durchaus echtes Geld sparen!
    Ich habe es mal grob durchgerechnet und immer die Top-Attraktionen verwendet: Man sollte an drei Tagen mindestens sieben Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, damit es sich lohnt.
    Hier sollte man aber schon realistisch planen!!!!

    Mir hat auf den ersten Blick der New York Pass besonders gut gefallen, ganz einfach weil er sehr sehr viele Top-Spots UND Aktivitäten beinhaltet. Insofern wäre das meine erste Empfehlung.

    Bei den ganzen Pässen kann man sich die Eintrittskarten direkt aufs Handy laden, was durchaus angenehm ist.

Die besten Spots in New York

Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.

Um hier eine gewisse Struktur reinzubringen, führe ich die Sehenswürdigkeiten von Süden nach Norden auf. WICHTIG – Für mich können Stadtteile auch Sehenswürdigkeiten sein!

Wie schon erwähnt, ich war viermal in New York, was man auf den Fotos erkennen wird. Wobei ich natürlich schon darauf geachtet habe, dass ich die nicht mehr aktuellen Bilder (und das beziehe ich auf die Attraktionen) aussortiert habe.

Ein persönlicher Hinweis: Ich bin kein Museum-Fan! Dementsprechend ist dieser Part hier sicherlich gegenüber dem Konsens etwas unterrepräsentiert. Dieses Defizit versuche ich mit Sportkenntnissen und den Infos zu Filmlocations wieder auszugleichen.

Freiheitsstatue & Ellis Island

Die Freiheitsstatue war und ist für mich DAS Wahrzeichen der USA. Und damit natürlich auch automatisch von New York. Ich meine, eine (fast) 93 Meter hohe Statue aus Eisen und Kupfer in der Hafeneinfahrt zu einer bedeutenden Stadt wie New York ist schon ein echtes Ausrufezeichen. Plus, sie steht als Symbol für Freiheit und Demokratie und hat damit sowieso eine ganz besondere Bedeutung inne.

Insofern finde ich, dass ein Besuch der Freiheitsstatue (es gibt mehrere Varianten, dazu gleich mehr) in New York zum Pflichtprogramm gehört. Die Freiheitsstatue befindet sich übrigens auf Liberty Island, was eine wichtige Info ist, denn dies wird als Zielort für jede Fähre angegeben.

Und die ehemalige „Einwanderungsinsel“ Ellis Island kommt quasi noch als Bonus mit dazu, denn das dortige Museum erklärt viel über die Geschichte der USA und New Yorks und ist meiner Meinung nach wirklich extrem empfehlenswert.

Battery Park, Tickets & Fährfahrt

Jeder Besuch der Freiheitsstatue von Manhattan aus beginnt im Battery Park, denn hier starten die Fähren Richtung Liberty Island. Die Fähren aus New Jersey starten im Liberty State Park.

Ich würde in jedem Fall empfehlen die Tickets schon vorab online zu kaufen, aber es gibt auch einen örtlichen Verkauf im historischen Castle Clinton Memorial. Diese historische Befestigungsanlage diente von 1855 bis 1890 als Immigrationsstation und wurde anschließend von Ellis Island abgelöst, als die Räumlichkeiten schlichtweg zu klein wurden. Anschließend wurde Castle Clinton ein Aquarium, dann aber später zum National Monument erklärt.

Der Park an sich ist wirklich sehr schön und eine echte Oase inmitten des ganzen Touristen-Trubels. Ein Tipp: Am Südende des Parks gibt es das so genannte SeaGlass Carousel, welches an die Zeit des oben angesprochenen Aquariums erinnern soll.


Welche Touren zur Freiheitsstatue gibt es?

Der „normale“ Klassiker (Reserve Ticket): Es ist immer eine Kombi aus Liberty Island UND Ellis Island. Man besucht zuerst Liberty Island und dann Ellis Island. Von New Jersey aus ist es umgekehrt. Hier hat man Zugang zu beiden Inseln, bekommt auf beiden Inseln einen Audioguide und kann beide Inseln selbstständig besichtigen. Auf Liberty Island ist auch der Zutritt zum Museum mit dabei (dazu weiter unten mehr)

Pedestal Access: Es ist alles gleich wie beim Reserve Ticket, nur dass man auf Liberty Island noch Zugang zum Inneren des Sockels und auf den Sockel hat (direkt unterhalb des Beginns der eigentlichen Statue gibt es gemauerten Sockelrand). Damit hat man eine bessere Aussicht auf Manhattan, wobei sich dieser Punkt etwas relativiert hat, denn mittlerweile hat man vom Museum aus, ebenfalls eine sehr gute Aussicht. Einzig das Gefühl der Freiheitsstatue „so nahe“ zu sein, macht diesen Teil in meinem Augen besonders. Der Aufpreis ist sehr gering, hier geht es einfach um „first come, first serve“.

Crown Ticket: Das ist natürlich DER Knaller, denn hierbei kann man in die Krone der Freiheitsstatue! Der Haken, diese Tickets müssen WEIT im voraus reserviert werden, meistens ist man hier vermutlich zu spät dran – so war es zumindestens jedes Mal bei mir. WICHTIG! Es gibt keinen Fahrstuhl, sondern die 162 Stufen müssen erklommen werden. Für mehr Informationen gibt es hier einen sehr guten Link des National Park Service. Auch hier, der Aufpreis ist quasi nicht existent, man muss nur einfach Glück haben und noch Tickets bekommen.


Losgelöst von diesen drei Inseltouren gibt es noch weitere Varianten, wie man die Freiheitsstatue aus der Nähe bestaunen kann:

1-Stündige Kreuzfahrt: Wer keine Zeit hat und einfach nur mal schnell um die Statue herumfahren möchte, für den könnte diese Tour interessant sein. Dabei fährt man bis auf 30 Meter an die Freiheitsstatue heran und kann so durchaus gute Bilder machen. Gleiches gilt für Ellis Island, wobei hier sicherlich die Freiheitsstatue der Star ist.

Die kostenlose Staten-Island Fähre: Ein nicht mehr ganz so geheimer Insidertipp ist die Staten-Island-Ferry. Diese fährt ab Manhattan bis Staten Island und ist kostenlos! Hierbei passiert man unter anderem die Freiheitsstatue! Klar, man ist nicht so nah dran, wie bei den anderen Touren, aber dafür ist die Tour gratis. Im Übrigen nicht verwechseln mit der Rundfahrt, welche etwas kostet, die Überfahrt ist kostenlos!!!


Wie läuft die Fährfahrt zur Freiheitsstatue ab?

Wenn man sich dann Richtung Fähre aufmacht, würde ich empfehlen ein Foto von den Ablegezeiten der Fähren zu machen, damit man immer weiß, wann es weitergeht.

DENN, es gibt keinen starren Ablaufplan, sondern man kann auf jeder Insel so viel Zeit verbringen, wie man möchte! Eigentlich funktionieren die Fähren nach dem Hop-on-Hop-off-Prinzip. Diesen Hinweis finde ich extrem wichtig, denn so kann man selbst entscheiden, worauf man seinen Fokus legt.
Man muss übrigens auch nicht in Ellis Island aussteigen!
Und mit den gebuchten Zeiten wird es auch nicht sonderlich streng genommen, denn ich hatte zB 13.05 Uhr gebucht, bin aber schon um 11.50 Uhr an Bord gegangen.

WICHTIG! Bei einer Fähre ab 14 Uhr hat man kaum noch Zeit alles zu schaffen, insofern sollte man versuchen etwas früher mit der Tour zu starten. Je später es wird, desto voller werden die Boote (das sieht man an den langen Schlangen am Ablegebereich), sprich auch das sollte man ein wenig mit einkalkulieren.

FOTOTIPPS: Auf dem Hinweg ist auf der Fähre ein Platz hinten sehr gut, denn dann kann man richtig tolle Bilder von Manhattan machen. Gleiches gilt umgekehrt auf der Rückfahrt, hier sollte man sich vorne einen Platz suchen.
Wenn man die Bilder von Manhattan gemacht hat, sollte man auf die rechte Seite wechseln, denn dann fährt man direkt an der Freiheitsstatue vorbei!
Von Liberty Island abfahrend ist ein Platz auf der linken Seite sehr gut, denn dann hat man wieder die Freiheitsstatue direkt vor sich.


Wieviel Zeit sollte ich für die Freiheitsstatue und Ellis Island einplanen? 

Meine Empfehlung sind mindestens drei Stunden. Als ideal würde ich vier Stunden sagen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu entdecken. Gerade die Audioguides sind auf beiden Inseln richtig gut und interessant.   

Freiheitsstatue

Zum Besuch der Freiheitsstatue möchte ich gerne noch ein paar Hintergrundinfos liefern. Wie vielleicht viele bereits wissen, war die Freiheitsstatue ein Geschenk aus Frankreich – als Dankeschön für die Schaffung des ersten demokratischen Systems und zur Förderung der Freundschaft der beiden Länder!

Als „Vater“ der Lady Liberty (wie die Freiheitsstatue ja auch oft genannt wie) gilt der französische Künstler Frédéric Auguste Bartholdi aus Colmar (hier der Link zu meinen Tipps zu Colmar, wo es viel rund um die Freiheitsstatue zu erfahren gibt), der zwischen 1875 und 1878 zusammen mit dem französischen Ingenieur Gustave Eiffel ein Gerüst aus Eisenträgern mit einer Kupferhülle entworfen hat. Was man so kaum erkennen kann, die Außenhülle besteht aus ca. 300 vernieteten Platten! Im Übrigen, bei Gustave Eiffel handelt es sich tatsächlich um den Konstrukteur des Eiffelturms – allerdings erfolgte dies erst später, und zwar 1889.

Zwischenzeitlich schien die Finanzierung dieses Projekts zu scheitern, wobei sich vor allem der Zeitungsmagnat Joseph Pulitzer mit seiner Zeitung als eifriger Spendensammler herausstellte. Der Name Pulitzer ist vielleicht heute vor allem für den renommierten Journalisten-Preis bekannt, der anfangs mit seinem Erbe finanziert wurde.

Während Bartholdi und Eiffel in Frankreich aktiv die Planung vorantrieben, kümmerte sich der amerikanische Architekt Richard Hunt um den Sockel der Statue, der damals der weltweit größte aus einem Stück gegossene Betonblock darstellte.

1886 war es endlich soweit und die Freiheitsstatue wurde vom amerikanischen  Präsidenten Grover Cleveland eingeweiht.

Zum 100-jährigen Jubiläum 1986 gab es eine umfassende und USD 86 Mio teure Restaurierung, bei der unter anderem die Fackel ausgetauscht wurde.

Liberty Island

Bei meinem ersten Besuch der Freiheitsstatue habe ich Liberty Island komplett „ignoriert“, was ein großer Fehler war. Zum Glück konnte ich dieses Versäumnis korrigieren, weshalb ich auf jeden Fall empfehlen möchte, dass man sich auch für die Insel selbst ein bisschen Zeit nimmt.

Die erste wichtige Info ist hierbei, dass man zur Ausgabestation der Audioguides einfach mal nur geradeaus gehen muss. Auf der rechten Seite findet man dann einen entsprechenden kleinen Kiosk. Ich habe diese Station auch in meiner Karten markiert. Warum ich das schreibe? Nun, weil ich, wie viele andere Besucher auch, danach gesucht habe und es keinerlei Hinweisschilder gab.

Mit dem Audioguide kann man anschließend einem kleinen Rundgang um die Insel und die Freiheitsstatue folgen, wobei es auch immer passende Infotafeln gibt. Bei den verschiedenen Stationen gibt es wirklich sehr spannende und interessante Hintergrundinformation zum Bau, den verschiedenen Elementen der Statue selbst und auch welche Probleme es rund um die Entstehung von Lady Liberty gab.
Eine der wie ich finde faszinierendsten Geschichten ist die Erklärung zu der Frage, warum die Freiheitsstatue grün ist?! Die Antwort gibt es unten in meinen Bilder – hier habe ich die entsprechende Infotafel eingefügt.
In meiner Karte habe ich unter anderem einen Spot markiert, in dem nochmal die fünf wichtigsten Personen rund zum die Freiheitsstatue vorgestellt werden (The Five Founders of the Statue of Liberty) – für mich ein sehr wichtiger und guter Teil der Tour.


Ein seit 2019 neues Highlight auf Liberty Island ist das neue Museum im Nordwesten der Insel. Bis dahin war das Museum im Sockel der Freiheitsstatue untergebracht, allerdings wurde dieser Bereich irgendwann einfach zu klein.

Dieser helle Glasbau bietet einen Multimedia-Bereich zur Geschichte der Statue, einen „Blick“ in die Werkstatt von Frédéric Auguste Bartholdi (hier geht es um den Herstellungsprozess, die Entwürfe, etc) und eine „Inspiration Gallery“, wo man unter anderem die Original-Fackel und Modell des Gesichts der Statue zum Anfassen gibt.

Nicht zu Vernachlässigen ist auch auch die Aussichtsplattform des Museums, denn von hier hat man einen prima Blick auf Manhattan und den Vorplatz der Freiheitsstatue.

Ellis Island

Aus irgendeinem Grund fristete Ellis Island in meiner Wahrnehmung viele Jahre ein echtes Schattendasein, dabei finde ich dieses Museum zur Einwanderung in die USA extrem spannend und außergewöhnlich mitreißend gestaltet. Die USA sind nun mal ein Land von Einwanderern und dies wird hier, in der ehemaligen Immigrationsstation von 1892 bis 1954 sehr gut erklärt.

Ich kann mich noch erinnern, mein erster Besuch in New York war 2004 und Ellis Island galt damals als Beiwerk zur Freiheitsstatue, weshalb es auch von vielen Gäste ignoriert wurde. Als dann 2005 der Film Hitch – der Date-Doktor herausgekommen ist, in dem eine wichtige Szene auf Ellis Island spielt, war Ellis Island auf einmal eine weitere, echte Attraktion. Bei meinem nächsten Besuch in New York 2008 sind dann auch in Ellis Island alle Touristen von Bord gegangen und haben das Museum besichtigt. Ich will damit nicht sagen, dass ein Film hier alles verändert hat, aber die Aufmerksamkeit ist seitdem definitiv gestiegen.

In der Eingangshalle erhält man den Audioguide, wobei ich sagen muss, dass der dort gesprochene Text fast identisch mit dem Text der Infotafeln war. Wer also lieber liest als zuhört, bekommt hier auch so die wichtigsten Informationen.

Die Tour beginnt in der Great Hall, dort wo alle Neuankömmlinge angekommen sind. Danach geht es weiter durch die verschiedenen Stationen wie die Registrierung, den Bereich für die Gesundheitschecks, die Gepäckhalle und viele weitere eindrucksvolle Räume. Ich will ehrlich sein, wenn man sich auf die Erzählungen einlässt, ist das ein ausgesprochen emotionaler Besuch. Man mag sich nicht vorstellen, was sich hier für Dramen und Erlebnisse voller Glück abgespielt haben. In der Hochphase wurden hier auf Ellis Island bis zu 5.000 Leute täglich abgefertigt!

Financial District

Der Financial District ist ein großer Teil von Lower Manhattan und wie man aus dem Namen schon ableiten kann handelt es sich um den Bereich in dem sich viele Bürogebäude und die Wall Street befinden. Ein ebenfalls wichtiger Teil ist das neue One World Trade Center und das 9/11 Memorial & Museum, denn schließlich standen hier früher die beiden größten Office-Tower mit dem World Trade Center. Ground Zero (mit dem Museum) und das One World Trade Center habe ich aber in zwei extra Punkte gepackt, weil es ja doch zwei sehr wichtige Stationen in New York sind.

New York Stock Exchange & Wall Street

Wenig überraschend ist die New Yorker Börse (New York Stock Exchange) die bedeutendste Börse der Welt und dementsprechend wird dieser Bereich seit 9/11 auch geschützt. Leider kann man seitdem weder die Besuchergallerie der Börsenhalle, noch das Gebäude selbst besuchen bzw. überhaupt betreten.

Trotzdem, dieses ikonische Bauwerk ist immer noch ein echter Hingucker und speziell mit der unfassbar riesigen USA-Fahne ein spektakuläres Bild. Leider scheint diese Fahne aber nicht immer aufgespannt zu sein, wie ich bei meinem letzten Besuch feststellen musste.

Die Börse liegt übrigens direkt an der Kreuzung der Wall Street und der Broad Street. Und der Name Wall Street kommt von einer Stadtmauer, die zum Schutz vor American Indians hier von den ersten Siedlern errichtet wurde.

Federal Hall & Statue of George Washington

Gefühlt wird dieses Gebäude immer renoviert, insofern viel Glück, vielleicht erwische ich ja auch nur immer die falsche Zeit.

Schon bemerkenswert, dass mit der New Yorker Börse und der Federal Hall zwei so bedeutende Bauwerke direkt nebeneinander liegen.

Warum ist die Federal Hall so besonders? Nun, hier wurde am 30.04.1789 George Washington als erster Präsident der USA vereidigt. Aus dem Grund kann man auch seine wirklich imposante Bronzestatue vor der Federal Hall bestaunen.

Vor dem Umzug 1790 nach Philadelphia diente dieses alte Rathaus als Kapitol! 1812 wurde ein neues Rathaus gebaut und dieses schöne Gebäude geriet etwas in Vergessenheit, bis es schließlich 1939 zu einem Denkmal erklärt wurde. Seitdem kann man sich im Inneren über die Geburtsstunde der „Jungen Nation“ informieren. Hier findet ihr einen Link zum National Park Service.  Der Eintritt ist kostenlos!

Charging Bull

Ein tolles Foto bekommt man hier am ältesten Park von New York (von 1733) – dem Bowling Green. Und zwar befindet sich hier ein bronzener Bulle, der als Symbol für den Aufschwung an der Börse steht. Das Gegensymbol für den Abschwung, der Bär, hat überraschenderweise keinen Platz bekommen.

Hier entsteht durchaus mal eine längere Warteschlange, aber dann kann man sich wenigstens in Ruhe entsprechende Posen überlegen…

Trinity Church

Ein wenig weiter im Norden, einfach vom Charging Bull den Broadway nach oben, gelangt man an der Kreuzung mit der Wall Street zur gotischen Trinity Church. Dass eine der ältesten Kirchen New Yorks (aus dem Jahr 1846) genau an dieser Kreuzung steht, finde ich schon irgendwie lustig: Unterhaltung – Finanzen – Religion.

Ich verbinde die Trinity Church immer mit 9/11, denn dadurch, dass sie sich mitten im Financial District befindet, bot sie damals vielen Menschen Schutz vor herabfallenden Trümmern und der vernichtenden Staubwolke. Tatsächlich findet man im hinteren Teil der Kirche sogar eine Kirchenbank, die beinahe unverändert an die Ereignisse von damals erinnert.

Im Übrigen findet jedes Jahr am 11ten September um 8.46 Uhr (genau zu der Zeit flog das Flugzeug in den Nordturm) ein Gedenkgottesdienst statt.

Wenn man vor der Kirche steht, ist der Kontrast dieser gefühlt eher zierlichen Kirche inmitten all der gigantischen, modernen Wolkenkratzer ein außergewöhnliches Fotomotiv.

Der Eintritt ist kostenlos.

St. Paul’s Chapel 

Und nochmal ein paar Meter weiter nach Norden, vorbei am Zucotti Park, erreicht man die St. Paul’s Chapel. Sie stammt aus dem Jahr 1766 und ist damit auch eine der ältesten Kirche New Yorks.

Auch diese Kirche wird für immer mit dem 11ten September verbunden sein, denn hier konnten sich Einsatzkräfte und Freiwillige damals zwischendurch etwas ausruhen. Wie durch ein Wunder hat die St. Paul’s Chapel nämlich – trotz ihrer Nähe zum damaligen World Trade Center – kaum einen nennenswerten Schaden davon getragen.

Der Eintritt ist kostenlos.

One World Trade Center & Ground Zero

Vor dem 11ten September 2001 war ein Bild der Skyline von New York untrennbar mit  den Twin Tower des World Trade Centers verbunden. Kein Wunder, die damals 415 und 417 Meter hohen Türme waren bei Fertigstellung 1973 die höchsten Gebäude der Welt.

Als ich 2004 das erste Mal in New York war, konnte ich – trotz der vergangenen 2 1/2 Jahre – gefühlt noch sehr frisch die Ausmaße der Katastrophe des Anschlags erkennen. Die gigantischen Krater (Ground Zero) im Herzen von Manhattan hatten eine extrem beklemmende Ausstrahlung.

Mittlerweile wurde an der Stelle, wo sich früher das World Trade Center befand, ein immer noch tief bewegendes Memorial errichtet und vor allem wurde ein neues World Trade Center gebaut: das One World Trade Center.

Für mich ist dieser Bereich von New York immer etwas Besonderes, vor allem weil ich die Entwicklung und den Bau über die Jahre ein bisschen mitverfolgen konnte. Aber auch wenn man das erste Mal hierher kommt, bin ich mir sicher, dass einem die Bedeutung und die Ausmaße des 11ten Septembers bewusst werden.

One World Trade Center

Das neue World Trade Center, besteht aus insgesamt sieben Gebäuden! Dies wissen die wenigsten, denn eigentlich spricht man immer nur über das Herzstück des Areals, und zwar das One World Trade Center (oder One WTC), welches ursprünglich Freedom Tower heißen sollte und im November 2014 eröffnet wurde. Die weiteren Gebäude heißen 2 WTC, 3 WTC, 4 WTC usw. und wurden zwischen 2006 und 2013 fertig gestellt. Dabei Hierbei handelt es sich allerdings weitestgehend um Bürogebäude.

Das One World Trade Center ist genau 1776 Fuß (541,32 Meter) hoch und soll damit an die Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung aus dem Jahr 1776 erinnern.

Im südlich angrenzenden Bereich befindet sich der kleine Liberty Park, in welchem 2017 die Skulptur The Sphere wieder aufgestellt wurde. Dieses 20 Tonnen schwere Kugel-Kunstwerk (5 Meter Durchmesser) befand sich ursprünglich zwischen den beiden Twin Towers und hat erstaunlicherweise außer ein paar Dellen kaum Schäden davon getragen.

One World Observatory

Im vorher gerade erklärten One World Trade Center gibt es seit 2015 auch eine Aussichtsplattform, das One World Observatory. Aussichtsplattformen gibt es in New York, aber diese hier würde ich – trotz des nicht zu verachtenden Preises  – wirklich empfehlen, und zwar aus einem einfachen Grund: Die meisten Aussichtsspots befinden sich in Midtown und ähneln sich in ihrer Perspektive. Von hier kann man aber einen ganz anderen Bereich überblicken und hat zudem eine prima Sicht auf die Freiheitsstatue.

Einziger Wermutstropfen, die Plattform ist komplett verglast, was bei den Fotos durchaus eine Rollen spielen kann.


Es gibt unterschiedliche Arten von Tickets, wobei ich das Ticket Kombination empfehlen würde. Hier hat man für ca. USD 10 mehr gegenüber dem Standard-Ticket einen bevorzugten Einlass, was durchaus eine große Rolle spielen kann, und bekommt oben auch noch einen digitalen Skyguide in Form eines iPads. Das ist sicherlich eine kleine Spielerei, aber wenn man schon mal an einem solch speziellen Ort ist, finde ich sollte man auch das Maximum herausholen.

Wichtige Info: Man bucht Zeitslots, weshalb man das Ticket durchaus schon online vorab reservieren sollte, um seine Wunschzeit sicher zu bekommen!

Spannender Hinweis: Ich hatte ein Ticket um 10 Uhr gebucht, konnte aber bereits bei den früheren Touren mitstarten. Je später, desto voller, deshalb fand ich das so ganz angenehm.

Nach der Sicherheitskontrolle, fährt man mit dem Fahrstuhl nach oben, wobei dies bereits ein Teil des Erlebnisses ist. In weniger als einer Minute befördert einen der Fahrstuhl hinauf in den 102ten Stock! ABER: Kamera unbedingt für ein Video bereithalten, denn die ganze Kabine wird durch die LED-Wände eine kleine Zeitreise und man erlebt die Entwicklung und Entstehung von New York quasi  im Schnelldurchlauf.

Und dann folgt ein klasse Wow-Moment! Man kommt in einen zunächst recht unscheinbaren Raum und ich würde empfehlen, dass man sich möglichst weit vorne und tendenziell rechts platziert. Vorne, weil sich nach einer kleinen Videovorführung die Wand nach oben verabschiedet und sich ein sensationeller Blick auftut. Rechts, weil die Tour danach nach rechts weiter geht und da nun alle Gäste ihre Skyguides erhalten, erspart man sich so gegebenenfalls etwas Wartezeit.

Anschließend kann man die Plattform erkunden und die unglaubliche Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen. Ein Zeitlimit gibt es übrigens NICHT! 

Insgesamt würde ich für den Besuch – je nach Wartezeit – „netto“ eine Stunde ansetzen (sprich ohne Wartezeit). 

Ground Zero & 9/11 Memorial Pools

Nach dem Einsturz der Twin Towers wurde das gesamte, betroffene Areal während der Aufräumarbeiten Ground Zero genannt. Als es dann ab Mai 2023 an den Neuaufbau ging, wurde Ground Zero in World Trade Center Site umbenannt.

Wie oben beschrieben wurden die neuen Gebäude des World Trade Centers inklusive dem One World Trade Center komplett neu gebaut, allerdings hat man den Bereich der ursprünglichen Türme ausgespart und hier einen, wie ich finde, ergreifenden Gedenkplatz mit dem Namen Reflecting Absence  gestaltet. Dort wo früher die Twin Towers standen, findet man jetzt zwei enorme Brunnenpools mit gewaltigen Wasserfällen – die größten, künstlich geschaffenen in ganz Nordamerika. Durch die dunklen Wände, verleihen die beiden Becken dem Areal eine ganz besondere Atmosphäre.

Am Rand der Becken wurden fast 3.000 Namen eingraviert, und zwar die Opfer aller Anschläge rund um den 11ten September.

Ich habe diese Erinnerungsstätte – trotz des ganzen Trubels, der nun mal überall in New York herrscht – jedes Mal doch irgendwie als besinnlichen Ort empfunden, was sicherlich auch an den zahlreichen, gepflanzten Bäumen und Bänken liegt.

Oculus Center

Ein ganz besonderes, modernes Gebäude ist das so genannte Oculus, was im lateinischen „Auge“ bedeutet. Es handelt sich um ein Einkaufszentrum (Westfield World Trade Center) mit großer Metro-Station (Cortland Street) und flügelartigem Dach.

Mich hat diese ganz besondere Konstruktion irgendwie gar nicht losgelassen, weshalb ich unzählige Bilder gemacht habe.

9/11 Memorial & Museum

Zwischen den beiden Memorial Pools befindet sich das 9/11 Museum und Memorial, welches zwar thematisch schon zu dem oberen Bereich gehören würde, aber ich wollte es hier doch separat aufführen, weil es wirklich eine besondere Sehenswürdigkeit ist.

Ganz wichtig: Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass man für den Besuch zwei Stunden einplanen sollte, was ich persönlich als zu kurz empfinden! Ich würde mindestens zweieinhalb Stunden ansetzen.

Meine Empfehlung: Den Audio Guide für USD 10 sollte man unbedingt mit dazu nehmen, denn er vermittelt unheimlich viele, tiefgreifende Details. Auf Englisch wird der Guide übrigens von Robert de Niro gesprochen, der während 9/11 in New York im Stadtteil Tribeca auf einem Film Festival war.

Schon der Beginn ist ausgesprochen emotional, weil die ersten Bilder von Menschen in New York während des Anschlags gezeigt werden.

Und genau so geht es auch weiter. Der Besuch ist sehr tief, sehr ausführlich und wirklich extrem bewegend. So bekommen die Opfer zum Beispiel sehr viel Platz, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt nämlich einen Raum, der nur den Verstorbenen gewidmet ist. Hier gibt es zu jeder einzelnen Personen Geschichten und Hintergrunde der Verbliebenen. Mich hat das total berührt. Ein extrem emotionaler Teil.

Zur generellen Gliederung, der räumlich äußere Teil des Museums befasst sich mit dem World Trade Center – so sieht man beispielsweise alte Wandelemente und eine Treppe am Original-Standort. 

Der innere Teil befasst sich mit den Abläufen rund um 9/11 und ist extrem gut aufbereitet. Es gibt viele Details, Live-TV-Sendungen von damals, Hintergründe (zum Beispiel die jeweiligen Flughäfen-Sicherheitskamera, als die Terroristen boarden) und die entsprechenden Folgen. Für New York und weltweit. 

Selten habe ich so ein mitreißendes und aufwühlendes Museum gesehen, dass einen wirklich emotional voll abholt.

Brooklyn Bridge

Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist die Brooklyn Bridge, welche Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn verbindet. Vor allem für jeden Influencer, der etwas auf sich hält, ist die Brooklyn Bridge natürlich ein absolutes MUSS. 

Die bereits 1883 eröffnete Brücke ist ingesamt 1725 Meter lang und die beiden Hauptpfeiler aus Granit mit gotischen Torbögen sind jeweils 84 Meter hoch. Tatsächlich war die Brooklyn Bridge damals die erste Hängebrücke aus Stahl! 

Das Besondere ist sicherlich, dass es unterschiedliche Ebenen für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger gibt. 

So oder so, die Überquerung der Brooklyn Bridge ist schon ein sehr beeindruckendes Erlebnis, vor allem morgens oder abends, wenn die Sonne tief steht und die beiden stadttorähnlichen Tower in warmes Licht taucht.    

Fototipp: Morgens hat man die Sonne aus Brooklyn, sprich Richtung Downtown, was ich persönlich fast besser finde. Vor allem ist zu dieser Zeit auch deutlich weniger los. Nachmittags wird es richtig voll und darunter leiden dann definitiv auch die Bilder. 

Wenn man dann schon in Brooklyn ist, würde ich auf jeden Fall empfehlen in den südlich befindlichen Brooklyn Bridge Park – Pier 1 zu gehen, denn von dort kann man großartige Bilder von Downtown Manhattan mit der Brooklyn Bridge machen. 

Oder man kombiniert Brooklyn-Besuch gleich noch mit einem besonderen Abendessen, und zwar im River Café, welches sich direkt am Fuß der Brooklyn befindet. Hier muss man unbedingt reservieren.   

Für das ganze Erlebnis Brooklyn Bridge würde ich zeitlich ca. eine Stunde (plus Brooklyn) einplanen.

Chinatown

Eigentlich hat das New Yorker Chinatown kaum touristische Spots, sondern ich würde hier einfach empfehlen etwas umherzuspazieren und diesen Stadtteil so zu erleben. 

Das für mich Besondere ist, dass man hier nur noch Schilder in chinesicher Sprache sieht (außer die Straßenschilder) und kaum noch irgendwas Englisches findet. 

Den einzigen Ort, den ich jetzt so empfehlen kann, wäre die Doyer‘s Street, die bei Google Maps mit Bloody Angle vermerkt wird. Aber keine Sorge, hier befinden sich nur eine Reihe von Restaurants in einer verkehrsfreien Zone. Hier kann man in jedem Fall richtig schöne Fotos machen!

PLUS: Es gibt viele Massage-Salons – so eine Fußmassage am Ende eines langen Sightseeing-Tages hat schon etwas…

Little Italy

Besucht Little Italy so lange es diesen Stadtteil noch gibt! Sorry, etwas reißerisch, aber das von südlich „hochziehende“ Chinatown übernimmt spürbar mehr und mehr den Bereich von Little Italy. 

Zu bestimmten Events, wie zum Beispiel dem Fest di San Gennaro (zweite Septemberhälfte), erstrahlt Little Italy allerdings (nochmal) richtig, wie man auf meinen Bilder erkennen kann. 

Nördlich der Grand Street gibt es, speziell in der Mulberry Street zahlreiche italienische Restaurants und Cafés, was ich persönlich schon recht schön fand. 

Auch hier, ähnlich wie in Chinatown, einfach mal ein bisschen herumflanieren, idealerweise eher am Nachmittag, denn dann füllt sich dieser Stadtteil erst so richtig mit Leben.    

SoHo

Eines meiner Lieblingsviertel!

Zunächst einmal zum Namen, woher kommt die etwas seltsam aussehende Abkürzung? Ganz einfach,  SoHo steht für South of Houston Street. Houston Street wird übrigens anders als Stadt ausgesprochen (Justin), nämlich Hauston. Im Süden wird SoHo von der Canal Street begrenzt.

Früher war SoHo ein Werkstätten- und Lagerhausviertel mit den heute so prägenden Cast Iron Buildings. Cast Iron steht für Gusseisen und wurde hier so im 19ten Jahrhundert zum ersten Mal verwendet. Dieses besonders harte Material, erlaubte eine neue Bauweise, nämlich mit hohen Fenstern! Und ein ganzes Stockwerk in diesen Fabriken in SoHo wurde Loft genannt – der Ursprung des heute sehr beliebten Begriffs.

Außerdem sind die vielen Feuerleitern ein echtes Markenzeichen des Viertels SoHo – ein prima Fotomotiv wie ich finde.

Heute ist SoHo unter anderem ein überragendes Einkaufsviertel mit vielen kleinen und großen Läden, viele Designer, Kleidungs- und Sportartikelmarken. Zum anderen findet man hier auch viele Künstler und schicke Ateliers.

Ich persönlich mag die Prince und die Spring Street ganz besonders, vor allem auch weil es viele charmante Cafés und Restaurants gibt.

Einfach mal ein wenig herumschlendern, shoppen und sich treiben lassen. SoHo ist klasse und für mich auch irgendwie das, was New York so besonders macht.

Washington Square Park

Einer der beliebtesten Parks in ganz Manhattan liegt im Herzen des Viertels Greenwich Village, und zwar der Washington Square Park. 

Warum ist der Washington Square Park so beliebt? 

Zum einen weil er relativ groß ist und einige weite Grünflächen mit bunten Blumenbeeten zu bieten hat, die auch sehr gerne für eine kleine Picknick-Pause verwendet werden. Gerade bei gutem Wetter tummeln sich hier viel New Yorker für eine kurze Auszeit „im Grünen“. Darüber hinaus gibt es auch noch viele Schachbretter, die meistens gut gesetzt sind und innige Zuschauer anlocken. 

Zum anderen ist das Washington Square Arch zusammen mit dem großen Brunnen direkt davor eine großartige Sehenswürdigkeit und zugleich ein besonderes Fotomotiv! Hier beginnt nämlich die 5th Avenue und so kann man diesen außergewöhnlichen Torbogen mit den Hochhäusern im Hintergrund wunderbar ablichten. Mit viel Glück kann man an guten Tagen in einiger Entfernung sogar noch das Empire State Building mit in sein Bild bekommen!

Fototipp: Die beste Zeit für ein schönes Bild ist mittags, denn dann hat man die Sonne im Rücken und erwischt den Brunnen zusammen mit dem Washington Square Arch im besten Licht.  

Greenwich Village & Meatpacking District

Nördlich des Stadtteils SoHo kommen einige Viertel, die man genauer besprochen könnte, wie zum Beispiel East Village, NoHoGramercy oder Chelsea, aber ich will ehrlich sein, dort gibt es nicht allzu viel zu sehen. Für Touristen, die New York (das erste Mal) entdecken, sind das in meinen Augen eher zu vernachlässigende Stadtteile. Was nicht heißt, dass sie nicht schön sind, in keinster Weise, aber ich würde mich eher auf Greenwich Village und das Meatpacking District konzentrieren.

Greenwich Village

Eines meiner Lieblings-Viertel in ganz New York! Hier gibt es viel zu sehen, zu erleben und zu genießen und eben nicht wirklich etwas zu besichtigen.

Zunächst einmal zur Aussprache, denn diese ist etwas tricky. Man könnte Greenwich ja einfach auf Englisch so aussprechen, wie es geschrieben wird, aber das ist in dem Fall nicht korrekt. Greenwich wird nämlich Grienitsch gesprochen. Wer dem Ganzen aus dem Weg gehen möchte, kann aber auch vom Village sprechen, das ist so etwas wie der Spitzname und damit weiß auch jeder was gemeint ist.

Was macht Greenwich Village aus?

Zunächst einmal ist es einer der wenigen Bereiche in Lower Manhattan, der quasi ganz ohne Hochhäuser auskommt. Das verändert das optische Erscheinungsbild erheblich. Es gibt viel Grün, viele Wohnhäuser, Cafés, Backsteingebäude, Ateliers… Greenwich Village ist ein Viertel für Künstler, Entertainer, Intellektuelle und Studenten (auch wenn es ziemlich teuer ist).

Wie ist das Greenwich Village bekannt geworden?

Das Village war schon früh ein „Viertel der Gegenbewegung“ – diesen Ausdruck liest man immer wieder in Reiseführern und er passt sehr gut.

Früher waren es die Musiker und Künstler, die etwas mitteilen wollten, später gab es in der Christopher Street heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Homosexuellen (1969) – ein wichtiger Beginn für die Proteste gegen die Diskriminierung. Seither erinnern viele Umzügen weltweit am Christoper Street Day an diese Ereignisse.

Wer den genauen Ort besuchen möchte, diesen findet man an der Stonewall auf der Christopher Street.

Welche Spots sind in Greenwich Village interessant?

Wie gesagt, hier geht man nicht wirklich auf Spots (ausgenommen dem Washington Square Park), sondern ich würde empfehlen einfach ein bisschen durch die Straßen zu laufen und entspannt spazieren zu gehen. Vor allem auch mal durch die Seitenstraßen gehen, denn die Townhäuser mit den schönen Treppenaufgängen sind wirklich sehenswert.

Dennoch meine Tipps:

  • Ich mochte die Bleecker Street wegen der schönen geübte sehr gerne,
  • die Mac Dougal Street ist eine beliebte Restaurant-Straße,
  • in der Hudson Street gibt es ebenfalls kleine & feine Geschäfte, Cafés und Restaurants und
  • der Bleecker Playground ist nicht nur generell eine kleine Oase, sondern auch ein vielversprechender Promi-Spot – irgendwo wollen die Kinder der Stars ja auch spielen.
  • Und schließlich die Pasticceria Rocco ( 243 Bleecker St), wo es eine schier unendliche Auswahl an Gebäck, Kuchen, Keksen und Cannoli gibt.

Gibt es beliebte  Filmlocations in Greenwich Village?

Oh ja!

  • Vor allem natürlich zwei großartige Spots aus der Serie Sex and the City:
    Carrie’s Appartement (60 Perry St) und die Magnolia Bakery (401 Bleecker St), wo es sensationell leckere Cupcakes gibt.
  • Das Friends-Haus dient zwar nur als Außenfassade, denn gedreht wurde in Los Angeles, aber ein Foto von dem Haus, dass man immer wieder in der Serie sieht, ist auf jeden Fall eine feine Sache.

Meatpacking District

Wie der Name im Englischen schon andeutet, handelt es sich hier um ein ehemaliges Schlachterviertel (Meatpacking – Das Verpacken von Fleisch), welches bis Mitte der 90er eher eine verrufene Ecke in New York war. Erst als die ersten Clubs und stylischen Geschäfte kamen, änderte sich das Bild und dieses eher kleine Viertel wurde relativ kurzfristig sehr angesagt. Und damit auch teuer! Immer mehr schicke Restaurants und Boutiquen wurden eröffnet und mittlerweile ist das Meatpacking District ein pulsierendes, spannendes Viertel, auch wenn es eigentlich nur vier Querstraßen umfasst – bei denen es sich im Übrigens fast ausschließlich um Kopfsteinpflaster-Straßen handelt.

Die Gansevoort Street ist hierbei so etwas wie die Hauptstraße des Meatpacking District, was vor allem an In-Lokalen wie dem Pastis (52 Gansevoort St) oder dem Treffpunkt Gansevoort Plaza liegt.

Wer auf der Suche nach einem besonders hippen Hotels ist, sollte sich mal das Hotel Gansevoort ansehen, welches vor allem wegen seiner Rooftop-Bar samt Pool eine extrem gefragte Location ist. Besonders in den Sommermonaten entwickelt sich dieses Hotel meistens zu einem absolut Hotspot.


Zwei echte Sehenswürdigkeiten hat das Meatpacking District auch noch zu bieten:

  • Das Whitney Museum of Modern Art bietet eine Sammlung amerikanischer Kunst aus dem 2oten und 21ten Jahrhundert (ua Jackson Pollock oder Andy Warhol) und zudem spektakuläre Aussichtsterrassen auf den Hudson River.
  •  Bei dem High Line Park handelt es sich um stillgelegte Hochbahntrasse aus den 1930er-Jahren, die bis 2014 in einen kleinen Park umgewandelt wurde. Die Atmosphäre dort oben, speziell an einem schönen Sommerabend, ist unvergleichlich – inmitten von Pflanzen & Skulpturen, die vielen Sitzgelegenheiten und die sensationelle Aussicht aufs Meatpacking District bzw af den Hudson River. Ein echter Tipp!

Hudson River Park, Little Island & Chelsea Piers

Ganz im Westen von Manhattan, direkt am Hudson River, gibt es drei kleine Highlights, die vielleicht nicht direkt in jeder Liste der Top-Sehenswürdigkeiten von New York auftauchen. Mir haben sie aber sehr gut gefallen, weshalb ich sie hier auch separat aufführen möchte.

Hudson River Park

Über eine Länge von 7 km schlängelt sich der sehr schmale Hudson River Park direkt am westlichen Fluss New Yorks entlang. Er beginnt im Süden am Battery Park und endet im Norden fast auf Höhe des Central Parks an der 59th Street. Er ist damit immerhin der zweitgrößte Park New Yorks – hinter dem Central Park.

Für mich war der Hudson River Park eine sehr positive Überraschung, denn ich hatte von ihm gelesen, ihm aber irgendwie anfangs nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt. Ein Fehler! Denn es gibt unheimlich viele Grünflächen, Piers, Restaurants am Wasser, Cafés, Spielplätze, Sportplätze (Basketball, Tennis, Volleyball, etc) und die Aussicht auf New Jersey ist speziell am Abend einfach klasse. Für mich der perfekte Ort um am späten Nachmittag eine kleine Fahrradtour zu machen. Man kann immer mal wieder anhalten, schauen, sich hinsetzen oder vielleicht ja wirklich ein bisschen Sport treiben.

Ein besonders reizvoller Ort ist das Pier 25, wo es die klasse Austernbar Grand Banks auf einem alten Schiff gibt. Direkt daneben befinden sich noch dazu  Beachvolleyballplätze.

Little Island

Das Pier 55 – direkt vor dem Meatpacking District – ist nochmal eine eigene Erwähnung wert! Hier wurde nämlich 2021 die so genannte Little Island eröffnet. Dieser künstlich angelegte Park steht auf insgesamt 280 blütenähnlichen Betonpfählen, die mit unterschiedlichen Höhen eine wellenförmige Optik bieten.

Hier kann wunderbar ein bisschen durch den wirklich aufwendig gestalteten Garten spazieren, vom höchsten Punkt am Wasser eine tolle Aussicht genießen oder sich auf der kleinen Piazza ein wenig entspannen.

Chelsea Piers

Bei den Piers 59 bis 62 handelt es sich um einen Spielplatz für Erwachsene, denn in Chelsea Piers findet man eine riesige, mehrstöckige Golfanlage mit Abschlägen in Richtung Hudson River, Kegelbahn, Fitness, Schießstand, Eislaufbahn, Kletterhalle und diverse andere Bereiche.

Flatiron Building

Eine durchaus bekannte und auch sehr fotogene Sehenswürdigkeit von New York ist sogar der Namensgeber für ein eigenes kleines Viertel! Es handelt sich um das Flatiron Building, welches sich an der schräg verlaufenden Kreuzung aus Broadway und 5th Avenue, sowie, wenn man genau sein will, E 23 Street befindet.

Seinen Namen verdankt das Flatiron Building seiner Form, nämlich der eines Bügeleisens (von oben gesehen), sprich wie ein spitz zulaufendes Dreieck. Flatiron bedeutet auf Deutsch Bügeleisen.

Eröffnet wurde das Flatiron Building 1902 und war damit seinerzeit mit 93,6m einer der ersten Wolkenkratzer New Yorks! ABER, kurioserweise gibt es in anderen Städten einige weitere Flatiron Gebäude, die sogar noch älter sind, als das hier in New York. So zum Beispiel das Gooderham Building in Toronto aus dem Jahr 1891 (habe ich auch schon gesehen und bin so auf diese Information gekommen)! Das bekannteste Flatiron Building ist aber natürlich das hier in New York.

Schräg gegenüber befindet sich der Madison Square Park (NICHT die Sportstätte Madison Square Garden), von dem man einen prima Blick auf das Flatiron Building genießen kann.

Hinweis: Wenn man die Verlängerung des Broadway ca. 3-5 Minuten Richtung Süden läuft, kommt man zum Union Square Park, der auch immer mal wieder als Sehenswürdigkeit gelistet wird.

Empire State Building

Die Freiheitsstatue ist zwar DAS Wahrzeichen von New York, aber das Empire State Building ist das andere Wahrzeichen. Quasi eine 1b. Kaum eine Stadt hat zwei solche Aushängeschilder, aber hier in New York ist das wohl so. Ich meine, das Empire State Building ist Teil von so vielen bekannten Filmen über New York und wenn man Bilder aus New York sieht, dann ist das Empire State Building ganz sicher meistens mit dabei.  

Man muss aber auch einfach sagen, dass es sich um ein wirklich imposantes und faszinierendes Gebäude handelt. Bei der Eröffnung 1931 war das Empire State Building 443,2 Metern das höchste Gebäude der Welt und das blieb es auch bis zur Fertigstellung der Twin Towers 1972/73 so. Als diese am 11ten September 2001 zerstört wurden, bekam das Empire State Building tragischerweise den Titel des höchsten Gebäudes der Stadt zurück, und zwar bis zur Eröffnung des neuen One World Trade Centers im Jahre 2013.

Hervorzuheben ist, dass das Empire State Building in einer Rekordzeit von Januar 1930 bis April 1931 erbaut wurde – das Richtfest fand am 1.5.1931 statt! Eine beachtliche Leistung. 

Im Übrigen ist der Name auch bereits ein Statement, denn ein Spitzname des Staates New York ist nämlich Empire State. Genau darauf bezieht sich das Empire State Building. 

Wie besichtige ich das Empire State Building?

Grundsätzlich kann man wählen zwischen zwei Ticketarten: 

  1. Bis zum 86ten Stock (320 Meter)
  2. Bis zum 102ten Stock (381 Meter)

Man muss dazu sagen, dass der 102te Stock das Maximum ist – dies ist der oberste Stock im Empire State Building.  

Preislich besteht ein gewaltiger Unterschied: Für Variante 2 bezahlt man fast das Doppelte! Aber zu den Feinheiten komme ich jetzt gleich im Detail. 

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, dass man die Tickets vorab online bucht, denn hierbei sucht man sich einen genauen Zeitpunkt für den Einlass aus und dieser muss auch eingehalten werden. Und hier lohnt es sich gut zu planen! DENN:

Die entscheidende Frage ist nämlich WANN besuche ich das Empire State Building? 

Meine ganz klare Empfehlung wäre, dass man ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang beginnt. So hat man nämlich das beste aus beiden Welten – man beginnt im Hellen, hat dann den spektakulären Sonnenuntergang und beendet den Besuch schließlich im Dunklen, was bei einer Stadt wie New York mit den vielen beleuchteten Hochhäusern wirklich eine Show ist.    

Gibt es neben den beiden Aussichtsplattformen noch weitere Attraktionen im Empire State Building?

Ja! Auf dem Weg nach oben durchläuft man verschiedene Stationen, wie zum Beispiel einen sehr anschaulichen Informationsbereich zum Bau des Gebäudes. Dazu kann man Bilder mit einem das Empire State Building erklimmenden King Kong machen! Das ist wirklich gut gemacht, denn es handelt sich um ein animiertes Video, so dass man sich wie in einem Film fühlt…

Und natürlich gibt es auf dem Rückweg auch noch einen Souvenirshop, wobei ich sagen muss,  dieser wirklich riesig und auch nicht richtig gut ist.      

Neben den Bildern mit King Kong, hat man weitere Möglichkeiten unterschiedliche Bilder von sich „mit dem Empire State Building“ machen zu lassen, die man dann am Ende kaufen kann. Diese waren erstaunlich „günstig“! Also, bitte nicht falsch verstehen, mit günstig meine ich in Relation zu Bildern bei anderen Attraktionen… Die Bilder kann man selbst in Ruhe an eigenen Terminals aussuchen, was ich wirklich sehr angenehm fand.

Wieviel Zeit sollte ich für das Empire State Building einplanen? 

Je nach dem ob man „nur“ das Ticket bis zum 86ten Stock auswählt oder auch noch das 102te Stockwerk dazu nimmt. Ich habe mich für die Zweite Variante entschieden und würde sagen, dass man ca. zwei Stunden einplanen sollte. 

Wichtiger Hinweis! Es gibt keine Zeitlimitierung, sprich man kann so lange bleiben wie man möchte. Dazu gibt es unten beim 102ten Stock noch eine weiterführende, praktische Info.    

Main Deck – 86th Floor Observatory

Egal welches Ticket man bucht, man fährt zuerst in den 80ten Stock und bekommt hier den ersten kleinen „Anschmecker“. Die Aussicht ist natürlich auch hier bereits fantastisch, einziger Haken: man ist drinnen! Für Fotografen nicht ganz ideal, denn mit einer Schreibe dazwischen, vor allem wenn die Sonne untergeht, ergeben sich immer unschöne Reflexionen.

Also geht es weiter in den 86ten Stock und das ist der Bereich den man von Bildern und vor allem auch aus Filmen kennt. Stichwort: Schlaflos in Seattle.

Es handelt sich um einen grob vergitterten Rundlauf, wodurch man einen sagenhaft Ausblick in alle Himmelsrichtungen hat. Und vor allem, nun ist man draußen! Das heißt wenn man vorsichtig mit seiner Kamera / seinem Handy ist, dann kann man durch das Gitter (wie gesagt, es ist sehr grob, bei dem Gitter geht es nur darum dass keine Person hinunter fällt) hindurch fotografieren und bekommt so die perfekten Bilder!!!

Hin und wieder muss man ein bisschen anstehen, um einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen, aber das ist wohl so, wenn man die mit beliebteste Sehenswürdigkeit der Welt besucht… Einfach genießen und sich bewusst machen wo man hier gerade ist: auf dem sagenhaften Empire State Building!

102nd Floor – Observation Decks

Wenn man dann noch den Zusatz für den 102ten Stock gebucht hat, dann kann vom 86ten Stockwerk nochmal mit einem separaten Aufzug weiter nach oben fahren. Die Karten hierfür sind sehr limitiert, weshalb man durchaus beim Ticketkauf planen sollte.

Warum sind die Karten limitiert? Ganz einfach, weil es im 102ten Stock schon deutlich kleiner wird! Wie gesagt, es handelt sich um die oberste Etage des Empire State Buildings und dort beginnt das Gebäude schon etwas schmaler zu werden.

Dadurch, dass es so klein ist, sind aber eben auch viiiieeel weniger Leute, was dann irgendwie schon nochmal eine sehr außergewöhnliche Erfahrung ist.

Allerdings ist man auch hier wieder hinter einer Scheibe, was es für die Fotografen etwas knifflig macht.

Praktischer Hinweis: Was ich richtig klasse finde ist die Tatsache, dass man nach dem 102ten Stock wieder zurück in den 86ten Stock fährt, sprich man fährt von hier nicht direkt ganz nach unten. Das hat zur Folge, dass man dann hier nochmal aussteigen und eventuell den 86ten Stock ein weiteres Mal in einem ganz anderen Licht erleben kann!
Beispiel: Meine Einlasszeit war um 17 Uhr, den Sonnenuntergang habe ich mir im 86ten Stock angesehen, bin dann aber direkt hoch in den 102ten Stock, als es noch hell war, habe dort den gesamten Dämmerungsvorgang beobachtet und bin dann wieder in den 86ten Stock zurückgefahren, als es komplett dunkel war. Dort konnte ich dann nochmal wunderschöne Bilder mit den beleuchtenden Hochhäusern von Manhattan machen. Ein super Erlebnis!

Anmerkung: Auf den folgenden Bildern, unbedingt mal darauf achten, wie gut man den hell erleuchtenden Times Square erkennen kann!

Würde ich den 102ten Stock im Empire State Building empfehlen?

Ja, weil es dem Erlebnis einfach nochmal eine ganz andere, besondere Facette verleiht. Da ganz oben, in der höchsten Etage des Empire State Building, in diesem spitz zulaufenden Glaskasten zu sein, und das auch noch mit nur wenigen, anderen Menschen, ist schon ein massives Highlight. Klar, die Zusatzkosten sind nicht zu verachten, aber ich bin im Nachhinein froh, dass ich es gemacht habe.

Grand Central Terminal

Ein Bahnhof ist nur eine Haltestation für Züge?! In New York lautet die Antwort definitiv: FALSCH!

Der 1913 eröffnete Grand Central Terminal ist zwar durchaus einer der wichtigsten Bahnhöfe von New York und mit 44 Bahnsteigen gemessen an den Gleisen (67!) sogar der größte Bahnhof der Welt, aber das Gebäude ähnelt eher einer Kathedrale und ist unter anderem deshalb auch mittlerweile eine beliebtesten Touristenattraktionen.

Der Bahnhof hat eine bewegende Geschichte hinter sich und stand auch bereits mehrfach vor dem Abriss, aber vor Jacky Kennedy setzte sich sehr für den Erhalt ein und so wurde der Grand Central Terminal Mitte der 70er Jahre unter Denkmalschutz gestellt.

Was macht den Grand Central Terminal so besonders?

Da gibt es mehrere Antworten:

  1. Die 23m hohen Bogenfenster.
  2. Die Decke der Haupthalle besitzt einen künstlichen Sternenhimmel mit Tierkreiszeichen.
  3. Das inoffizielle Wahrzeichen des Bahnhofs, und zwar die vierseitige Kugeluhr über dem Informationsstand.
  4. Auf der Galerie findet man einen der bemerkenswerteste Apple-Stores überhaupt.
  5. Die so genannte Whispering Gallery! Eine Etage unter der Haupthalle, Richtung Essensbereich, findet man nahe der Oyster Bar (zwischen dem Hauptkonzertsaal und der Vanderbilt Hall) diesen Insidertipp in New York. Hier kann man sich zu zweit in die Ecke zweier gegenüberliegender Torbögen stellen, etwas „an die eine Wand flüstern“ und auf der anderen Seite sollte man dies in guter Qualität hören können. Ein lustiges Phänomen zum Ausprobieren und Beobachten!

Chrysler Building

Auf welchem Gebäude klettert King Kong nochmal herum? Auf dem Chrysler Building? Nein, natürlich nicht, sondern auf dem Empire State Building. ABER, fast wäre es so gekommen, denn King Kong sollte auf dem nächsten Gebäude New Yorks sein großes Finale haben und das war 1931 für elf Monate nun mal das Chrysler Building. Dann aber sicherte sich das Empire State Building diesen prestigeträchtigen Titel und das Drehbuch dieses Filmklassikers wurde umgeschrieben.

By the way, im Vorspann von Sex and the City taucht das Chrysler Building sogar gleich zweimal auf! Will Smith springt in Men in Black sogar vom Rand des Gebäudes, um in der Zeit zu reisen. Will sagen, das Chrysler Building ist bei Film und TV sehr beliebt!

Für Touristen gibt es leider keine spannende Möglichkeit den 318,8m hohen Wolkenkratzer mit seinen 77 Stockwerken zu besichtigen, denn es handelt sich um ein reines Bürogebäude. Mann kann lediglich die Lobby betreten und diese auch nur von Montag bis Freitag, denn samstags arbeitet hier niemand! Eine Aussichtsplattform gibt es demnach NICHT. Dies soll sich aber ändern und die Planungen gehen dahin, dass die 61te Etage die nächste Attraktion in New York wird. Dies ist insofern bemerkenswert, weil sich am Rand genau dieser Etage acht Adlerköpfe (erinnern an Kühlerfiguren) befinden.

Wie der Name schon verrät, war der Auftraggeber dieses bemerkenswerten Baus der Inhaber der berühmten Automarke Walter Chrysler. Chrysler hatte bis in die 50er Jahre hier auch seinen Firmensitz.

Das Markenzeichen ist definitiv das charakteristische, bogenförmige Stahldach. Außerdem finden sich an der Außenfassade des 31ten Stockwerks Elemente von Chrysler-Motorhauben. Ein genauer Blick lohnt (von unten) sich also…

Die perfekte Sicht (von oben) hat man von der hier folgenden Attraktion – dem Summit One Vanderbilt.

Summit One Vanderbilt

Eines der neuesten Highlights in New York und ganz klar ein neues, dickes Ausrufezeichen! Für mich war es irgendwie komisch neben den bekannten Klassikern in New York eine weitere Top-Attraktion zu akzeptieren. Aber es ist wie es ist und das SUMMIT ist definitiv ein echter Kracher.

Dabei handelt es sich nicht um eine reine Aussichtsplattform, sondern um ein Erlebnis-Kunstwerk plus eine Aussichtsplattform!

Wenn man nur nach SUMMIT sucht, kann es sein, dass man nicht weit kommt, denn der korrekte Name lautet SUMMIT One Vanderbilt. Dieses besondere und durchaus auffällige Gebäude befindet sich direkt neben der Grand Central Station, wobei der Eingang auf der 42 Street ist. Mit SUMMIT ist die Attraktion in den Stockwerken 91 bis 93 gemeint.

Anmerkung! Das Summit ist in keinem Sightseeing-Pass enthalten!

  1. Die erste Station ist der 91. Stock! Hier startet man im Bereich Transcedence 1 – ein verspiegelter Raum, der zu Beginn recht irritierend wirken kann. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass man eine Sonnenbrille mitnehmen soll (klingt erstmal wie ein seltsamer Hinweis) und hier wusste ich wieso. Die vielen Spiegelungen schaffen eine ganz außergewöhnliche Optik. Weiter geht es zu einer Kunstinstallation namens Reflect – der Name ist Programm. Die letzte Phase ist einer der Bereiche, den man am häufigsten auf SUMMIT-Bildern sieht:  Unity – ein Raum voller silberner Kugeln! DER Knaller für jeden (Wannabe)-Influencer…
  2. Weiter geht es in den 92. Stock, wo man von Transcedence 2  auf Transcedence 1 hinab blickt. Quasi Spiegel hoch zwei – irre! Danach kommt der für mich schwierigste Teil, und zwar der herausstehende, gläserne Glaskasten Levitation, quasi eine Art Vorsprung mit transparentem Boden. Die Überwindung war für mich enorm, denn hier muss man wirklich stabil schwindelfrei sein! Schließlich blickt man hier von 335 Metern Höhe auf die Madison Avenue hinab.
  3. Nach so viel emotionaler Action hat man sich eine Stärkung verdient, vorausgesetzt man hat eine spendierfreudige Kreditkarte dabei. Das nordische Café Aprés ist eine einzigartige Lounge-Bar mit sehr exklusiven Preisen – kein Wunder in dieser Lage. Anschließend kann man endlich „mal in Ruhe“ die Terrasse mit einer wunderschönen Aussicht genießen. Einziger Haken, die Terrasse ist von Panzerglas umgeben, was bei Fotos durchaus stören kann.
    MEIN TIPP: Die Kameralinse oder das Handy plan an das Glas pressen – so kann man eventuell Spiegelungen vermeiden.
    Abschließend wartet dann noch der der weltweit größte Außenaufzug Ascent mit Glasboden auf die Besucher, der auf die 427 Meter hohe Terrasse führt. Da es die östlichste Aussichtsplattform in New York ist, bekommt man von hier nochmal eine andere Perspektive auf das Hochhäuser-Meer von Manhattan. Auch diese Plattform ist komplett mit Glas umgeben.
    Bitte beachten! Für den Ascent Aufzug muss ein höheres, sprich teureres Ticket kaufen! Der Rest ist in allen Tickets enthalten. 

WICHTIG: Tickets muss man unbedingt vorab reservieren! Es ist sehr offensichtlich spürbar, dass dies der neue Stern am Sightseeing-Himmel von New York ist…

Ich muss (leider) zugeben, dass dies ein weiteres, echtes Highlight ist und ein Teil eines jedes New York-Aufenthalts  sein sollte… Viel Spaß und genießt diese besondere Erfahrung. Es ist nicht nur eine Attraktion, es handelt sich wirklich um ein Erlebnis.

Times Square & Broadway

Im mittleren Bereich von Manhattan (Midtown) ist das Straßensystem ja sehr klar und linear. Es gibt schachbrettartig Längs- und Querstraßen. Nur ein Straße „schießt“ hier quer! Bzw. vielmehr schräg – der weltbekannte Broadway verläuft schräg durch diese ansonsten so einheitliche Gittermuster. Und an der Stelle an der sich diese diagonale mit der längsverlaufenden Straße trifft, nämlich genau an der Kreuzung Broadway / 7th Avenue, dort befindet sich der Times Square.

Warum heißt der Times Square eigentlich Times Square?

Eine ganz einfache Antwort, weil hier an dieser Kreuzung 1904 der Büro der berühmten Tageszeitung New York Times eröffnet wurde!

By the way, mittlerweile ist die New York Times kurioserweise umgezogen, und zwar in ein Gebäude an der Ecke 8th Street / 43nd Street.

Woher stammen die Leuchtreklamen bzw. wie ist der Times Square bekannt geworden?

Rund um den Broadway (in dieser Ecke) gab es schon immer Attraktionen oder Unterhaltungsangebote. Zuerst gab es hier einen Rotlichtbezirk (19 Jahrhundert), später konnte man hier verschiedene Shows und Theater bewundern, die ersten Kinos wurden gebaut und es wurden dementsprechend auch schickere Restaurants gebaut (ca. 1910). In dieser Zeit kamen dann auch die ersten Leuchtreklamen auf. So hatte das New York Times Gebäude beispielsweise ein umlaufenden Nachrichtenband an ihrer Fassade.

Nach und nach kamen dann alle großen Firmen hierher und demnach flimmern jetzt auch diverse Werbungen auf den überdimensionalen, digitalen Screens. Rund um die Uhr! Ich habe beim Empire State Building weiter oben ein Bild dabei, auf dem man sehr gut die extreme Helligkeit dieses außergewöhnlichen Platzes (speziell bei Nacht) erkennen kann.

Wie besuche ich den Times Square?

Der klassische Zeitpunkt ist natürlich abends bei Dunkelheit, denn nur dann wirken diese riesigen Werbebildschirme am beeindruckendsten. Das Problem, die Idee haben meistens auch noch ein paar andere Touristen. Dementsprechend voll bis gedrängt ist es oftmals am Times Square – was ja sogar ein bisschen mit dazu gehört.

Ich bin tatsächlich einmal ganz bewusst so früh aufgestanden, dass es noch leicht dunkel war, aber eben kaum noch Menschen auf dem Times Square waren. Ich finde die Bilder sind großartig geworden und waren die Mühe wert. Vor allem wollte ich schon immer mal überprüfen, ob New York wirklich die Stadt ist, die niemals schläft…

5th Avenue (inkl. St. Patrick’s Cathedral)

Ich finde es immer spannend, wenn Straßen Sehenswürdigkeiten sind. Die Champs Elysee in Paris zum Beispiel. Oder der Ocean Drive in Miami. Und da gibt es selbstverständlich noch viele weitere… New York hat mit der 5th Avenue ebenfalls eine der berühmtesten Straßen zu bieten! Vielleicht sogar DIE teuerste und bekannteste Einkaufsmeile der Welt…?!

5th Avenue

Was man allerdings nicht vergessen darf, die 5th Avenue ist satte 10,8 km lang! Sie erstreckt sich vom Washington Square Park im Süden bis tief nach Harlem zur 142nd Street. Auf dem Weg durch halb Manhattan durchläuft die 5th Avenue einige unterschiedliche Bereiche:

  1. Ungefähr zwischen 49th Street (Empire State Building) und der 59th Street (Beginn Central Park) findet man die Edelboutiquen und Flagship-Stores diverser großer Marken. Ein Shopping-Paradies! Alleine der berühmte Tiffany-Store ist ein Klassiker… Ein MUSS in New York.
  2. Ab der 59th Street bildet die 5th Avenue die östliche Begrenzung des Central Park und zwar bis zum Ende (110th Street bzw. Central Park North)! Hier – in der Upper East Side – findet man die Häuser und Wohnung der Superreichen. Meistens mit Blick auf den Central Park!
  3. Der Abschnitt zwischen der 82nd Street und der 104th Street nennt sich die Museum Mile, denn schließlich befinden sich hier immerhin neun Museen, darunter u.a. das Metropolitan Museum of Modern Art und das Guggenheim Museum.

An der 5th Avenue befinden sich zudem viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Flatiron Building, das Empire State Building, das Rockefeller Center und die beiden folgenden…

St. Patrick’s Cathedral

Ähnlich wie der Trinity Church im Financial District ist hier beim St. Patrick’s Cathedral der Kontrast so faszinierend. Inmitten der vielen modernen Wolkenkratzer versucht sich hier die größte katholische Kathedrale der USA schräg gegenüber dem Rockefeller Center zu „verstecken“. Mit einer Länge von 120m, einer Breite von 53m, einer Höhe von 101m und einem Fassungsvermögen von ungefähr 2.400 Besuchern sind die Ausmaße durchaus beeindruckend.

Spannend ist zudem, dass die Fassade der St. Patricks Cathedral aus weißem Marmor aus den Bundesstaaten Massachusetts und New York gebaut wurde.

Die Kathedrale ist täglich von früh morgens bis spät abends geöffnet und ich kann nur empfehlen auch mal hinein zu schauen.

New York Public Library

Wenn man an der New Yorker Stadtbibliothek vorbeiläuft, springt einem der Gedanke „Sehenswürdigkeit“ förmlich entgegen, so groß und massiv ist dieses Bauwerk aus dem Jahre 1911. Vor allem die beiden Löwen direkt bei den ersten Treppenstufen, die das Grunde zu bewachen scheinen, haben eine beeindruckende Ausstrahlung.

Mit über 55 Millionen (!) handelt es sich sogar um eine der größten Bibliotheken der Erde.

Die Eingangshalle Astor Hall wird viel für Empfänge genutzt und verfügt über einen gut ausgestatteten Shop und einen Infostand. Einige Räume sind frei zugänglich, hier lohnt sich das Nachfragen!

Für Filmfans:

  • Im ersten Filmteil von Sex and the City soll hier die Hochzeit von Carrie und Mr. Big stattfinden.
  • Im Film The Day After Tomorrow von Roland Emmerich mit Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal spielt hier das dramatische Finale.

Rockefeller Center

Das Rockefeller Center ist eines New Yorker Wahrzeichens und sicherlich sogar auch eines der bekanntesten Gebäude, selbst wenn es vermutlich allgemein nicht auf den vorderen Plätzen genannt wird! Spätestens aber zu Weihnachten, wenn man ans Christmas Shopping und den größten Weihnachtsbaum in New York denkt oder den Film „Kevin allein in New York“ im Fernsehen anschaut, ist das Rockefeller Center sehr präsent.

Ich persönlich mag das Gebäude selbst und den parkähnlichen Vorplatz (Channel Gardens & The Rink) sehr sehr gerne, denn hier ist irgendwie immer ein positiver Vibe. Im Winter ist die Eislaufbahn eine lustige Attraktion und im Sommer ist hier meist irgendetwas anderes geboten oder aufgebaut…

Comcast Building & NBC Studios

Dieser Wolkenkratzer ist quasi das Herz des Rockefeller Centers, denn er ist mit der Adresse 30 Rockefeller Plaza der auffälligste, weil größte Teil des Rockefeller Centers. Mit einer Höhe von 259,10 Metern bei 70 Stockwerken rangiert das Comcast Building auf Platz 33 der höchsten Gebäude der Welt.

Vor allem in den USA war die TV-Serie 30 Rock (siehe die Adresse) mit Tina Fey und Alec Baldwin sehr beliebt, die hinter den Kulissen einer Comedy-Serie spielt, die im Comcast Building gedreht wird.

Und damit wäre ich auch schon bei den NBC-Studios, die sich hier tatsächlich befinden. Auf der Rückseite (also auf 6th Avenue) gibt es einen NBC-Store und man kann Führungen durch die Studios buchen. Mit viel Vorlauf kann man sich auch für Tickets für zB die Jimmy Fallon-Show bewerben.

Top of the Rock

Wie jedes Hochhaus in New York, das etwas auf sich hält, verfügt auch das Comcast Building über eine Aussichtsplattform. Diese nennt sich Top of the Rock und ist in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Attraktionen in New York geworden. Der Grund ist einfach, von hier aus hat dem perfekten Blick auf eine andere Top-Sehenswürdigkeit in New York, und zwar das Empire State Building. Zudem befindet sich das Comcast Building etwas näher am Central Park, weshalb die Aussicht von hier aus auch etwas besser ist.

Der Eingang ist auf der 50th Street leicht zu finden. Was sicherlich ein positiver Aspekt ist, ist dass sich der Andrang hier – im Vergleich zum Empire State Building – in Grenzen hält. Irgendwie fliegt Top of the Rock noch ein wenig unter dem Radar, wobei sich das natürlich auch schnell ändern kann…

Top of the Rock verfügt über drei Aussichtsplattformen:

  1. Die erste Station befindet sich im 67. Stock. Hier ist gibt es einen großen Innenbereich und nach Norden und Süden ausgerichtete Außenterrassen.
  2. Die zweite Plattform hat ebenfalls einen Außenbereich ist aber mehr ein Übergang.
  3. Zuletzt kommt man auf eine großartige Außendachterrasse im 70. Stock ohne Glaswände, so dass man eine sensationelle Aussicht genießen kann.

Ich fand Top of the Rock klasse und wollte unbedingt hierher, weil ich doch recht viel sehr Positives gelesen hatte. Die Plattform auf der 70ten Etage ist definitiv großartig und die Aussicht ist Weltklasse, aber ich kann mir nicht helfen, irgendwie hat mich das Empire State Building mehr „erwischt“. Da spielt sicherlich der „Mythos“ eine Rolle und vielleicht die Tatsache, dass ich auf dem Empire State Building schon dreimal war… ABER der Preis, die Aussicht auf das Empire State Building und die geringere Wartezeit sind sicherlich auch gute Argumente für Top of the Rock.

So oder so, eine Top-Attraktion in New York!

Radio City Music Hall

Gefühlt kennt man die Radio City Music Hall, weil man den Namen bestimmt irgendwie irgendwo schon mal aufgeschnappt hat…?!? So ging es mir zu mindestens, aber ich wusste ehrlich gesagt nicht wirklich, was es wirklich mit dieser Konzerthalle auf sich hat. Daher hier nun meine Infos:

Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass die Radio City Music Hall zum Rockefeller Center gehört, obwohl sie auf der anderen Straßenseite liegt.

Eröffnet wurde die Konzerthalle mit 6.000 Sitzplätzen 1932 und die Bühne galt damals als die größte der Welt!

1999 wurde das Gebäude aufwendig renoviert und seitdem erstrahlt die Radio City Music Hall in neuem Glanz. Das Besondere ist weiterhin die Bühne, die mit einer Länge von 48 Metern und einer Höhe von 25 Metern gewaltige Ausmaße hat. Das auffällige, bogenförmige Dach bietet hierbei eine besonders gute Akustik. Doch damit nicht genug, denn die Bühne aufgrund mehreren hydraulisch bewegbaren Elementen, eine der technisch besten überhaupt. Dies untermauert der Denkmalschutz seit 2001.

Im Laufe der Jahre sind hier alle großen Musikstars aufgetreten, denn tatsächlich ist die Radio City Musik Hall mittlerweile beinahe selbst ein Star.

Von 2006 bis 2014 fand hier der jährliche NFL Draft statt. Seit 1997 (mit kurzer Unterbrechung) werden hier die prestigeträchtigen Tony Awards (Verleihung für die besten Musicals und Theaterstücke am Broadway) und seit 1999 die MTV Music Awards (ebenfalls mit kurzer Unterbrechung) vergeben.

Kurzer Einschub, das für mich mit beste Opening einer Veranstaltung EVER ist von den Tony Awards 2013 von Neil Patrick Harris (How I met your mother) – ich kann nur empfehlen mal reinzuschauen, unglaublich was der Bursche da für eine Performance hinlegt.


Besonders beliebt und berühmt sind die Weihnachtsshows der Rockettes, die seit 1925 hier von Ende November bis Anfang Januar performen. Wer also zum Christmas-Shopping nach New York reist, sollte diesen Klassiker mit einplanen.

Hier gibt es mehr Informationen dazu.


Ansonsten wird die Radio City Music Hall für Konzerte und Shows verwendet und ich würde empfehlen mal die Termine zu checken, denn wenn man Glück hat, tritt während des Besuchs in New York gerade ein Megastar hier auf.


Darüber hinaus kann man auch an Touren durch die Radio City Music Hall teilnehmen. Bei der so genannten Stage Tour geht es hinter die Kulissen und man bekommt großartige Einblicke. Dauer ca. 75 Minuten. Infos und Tickets für die Touren gibt es hier.

Central Park & American Museum of Natural History

Wenn es in New York einen idealen Gegenpart zu den dramatischen Häuserschluchten gibt, dann ist es ganz sicher der Central Park! Hier können sich die New Yorker und Touristen ausruhen, abschalten, Sport treiben und sich NICHT wie inmitten in einer Weltstadt fühlen.

Was viele vielleicht nicht wissen ist, dass der Park nicht durchgängig, sondern täglich „nur“ von 6 Uhr bis 1 Uhr (morgens) geöffnet ist.

Eröffnet wurde der Central Park 1873 und nimmt mit knapp 350 Hektar (bei einer Länge von knapp 4 km und einer Breite von ungefähr 860 m) im wahrsten Sinne des Wortes eine zentrale Bedeutung im Herzen von Manhattan ein.

Und obwohl der Central Park eine ganz besondere Sehenswürdigkeit in New York ist, so verstecken sich doch im und rund um den Park viele, eigene Top-Spots…

The Plaza Hotel & Columbus Circle

Fangen wir mal direkt im Süden des Central Parks an, wo das weltberühmte Plaza Hotel einen der besten Plätze, nämlich am östlichen Eck des Parks, innehat.

Das Hotel ist gefühlt Kult (sicherlich auch durch diverse Film & TV-„Auftritte“), weshalb man hier – auf dem Weg zum Central Park – einfach mal vorbei schauen muss.


Einer der berühmtesten Hot Dogs in ganz New York kommt von Nathan’s und einer dieser Food Trucks steht kurioserweise direkt am Pulitzer Brunnen an der Ecke vor dem Plaza Hotel, so dass man hier vor einem der teuersten Hotels in New York einen ausgezeichneten Hot Dog genießen kann.


Etwas weiter westlich bietet es sich an, dass man an der Ecke des Central Parks noch kurz dem Columbus Circle und dem Trump Tower einen Besuch abstattet, bevor es dann aber wirklich in den Park selbst hinein geht…

Umpire Rock

Vom Columbus Circle aus kommend, bietet es sich an, den Wegen diagonal in den Central Park hinein zu folgen, denn so kommt man unweigerlich zum Umpire Rock, einem erstaunlich großflächigen und auch hohen Fels-Plateau, von welchem man eine herrliche Aussicht auf die vielen Hochhäuser hat.

Zudem handelt es sich um einen richtig guten Fotospot!

Abends herrscht hier immer wieder eine prima Atmosphäre, weshalb ich empfehlen würde, hier vielleicht am Ende eines Central Park-Besuchs nochmal vorbeizuschauen.

The Mall & Bethesda Terrace

Nur ca. 10 Minuten nördlich vom Umpire Rock entfernt befindet sich der vielleicht bekannteste Teil des Central Parks:

Zunächst einmal wäre da die Bilderbuch-Allee The Mall. Die großzügig angelegte Promenade führt schnurstracks auf die Bethesda Terrace zu, so etwas wie das Herz des Central Parks. Es handelt sich um einen der beliebtesten Treffpunkte und gleichzeitig um ein architektonisch besonders wertvollen Platz. So wurde beispielsweise die Decke aus 15.000 englischen Fliesen gestaltet! Zudem ist die Akustik unter der Treppe außergewöhnlich gut, weshalb hier immer wieder Musiker anzutreffen sind.

Direkt vor der Bethesda Terrace befindet sich der Bethesda Fountain – einer der berühmtesten Brunnen der Welt! Nicht wundern, bei Google ist er als Angel of the Waters markiert, denn die im Brunnen befindliche Statue wird so genannt.

Strawberry Fields – John Lennon Gedenkstätte

Wenn man von der Bethesda Terrace dem Terrace Drive Richtung Westen folgt, kommt man zu einem der emotionalsten Orte des gesamten Central Parks.

Am Rande des Parks wurde nämlich eine bemerkenswert stilvolle John Lennon-Gedenkstätte angelegt. Diese wurde Strawberry Fields getauft, benannt nach dem Beatles-Hit „Strawberry Fields forever“. In der Mitte diesen kreisrunden Mosaiks, bestehend aus schwarz-weißen Steinen, findet man den Titel des wohl bekanntesten Songs von John Lennon: Imagine.

Hintergrund der Gedenkstätte, direkt am Rand des Park, auf der anderen Straßenseite des Central Park W in der W 72nd St, unmittelbar vor dem Dakota Building, wurde John Lennon am 8ten Dezember 1980 tragischerweise erschossen.

Running Track / Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir

Zu jedem anständigen Park gehört natürlich auch ein entsprechender See und dieser hier ist ein ganz prominenter, denn der Namensgeber ist niemand anderes als Jacqueline Kennedy Onassis. Anscheinend war ihre Lieblings-Laufstrecke die ca. 2,5 km lange Runde um den See, weshalb dieser auch nach ihr benannt wurde. Und wenn schon die Witwe von JFK hier Spaß am Joggen hatte, ist es nur logisch, dass sich hier eine der beliebtesten Laufstrecken in New York etabliert hat.

Die Runde um das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir ist aber auch klasse: abwechslungsreich, fast durchgängig mit tollem Ausblick über den See und insgesamt einfach sehr schön angelegt. Bei gutem Wetter ist hier immer richtig viel los, was wie ich finde auch nochmal sehr motivierend wirkt.

Wer sich noch genauer über die Laufmöglichkeiten im Central Park informieren möchte (inklusive Karte), der bekommt hier jede Menge Informationen.

Sheep Meadow / The Great Lawn

Und um auch vernünftig Picknicken zu können, braucht man logischerweise auch noch eine große Wiese. Der Central Park besitzt davon gleich derer zwei und eine heißt tatsächlich auch noch „die große Wiese“ – the Great Lawn. Diese befindet sich ganz in der Nähe des Jacqueline Kennedy Onassis Reservoirs und ist, wie der Name schon sagt, mit 55 Hektar die größte Rasenfläche des Parks. Hier gab es tatsächlich auch schon einige, richtig berühmte Konzerte (zB Simon & Garfunkel) – von denen es im Übrigen immer mal wieder welche gibt! Hier kommt man zum Veranstaltungskalender des Central Parks.

Etwas weiter im Süden des Central Park kann man die „Schafswiese“ Sheep Meadow kaum verfehlen. Von hier hat man den etwas besseren Blick auf die Hochhäuser von Manhattan und dieser Teil gilt zudem als der ein bisschen „entspanntere“.

Die Brücken des Parks, die Restaurants & weitere Attraktionen

Wie oben bereits angedeutet, könnte man im Central Park problemlos einen ganzen Tag verbringen, um am Ende auch wirklich alle sehenswerten oder besonderen Spots besucht zu haben. Allerdings geht es beim Central Park auch ein bisschen darum diesen ein bisschen zu erleben und zu genießen, weshalb ich empfehlen würde zumindestens eine Teilstrecke mit einem Leihfahrrad abzufahren. Die Strecken sind schlichtweg zu groß, als dass man alles in Ruhe ablaufen könnte.

Und eben weil es so viel zu entdecken gibt, kürze ich es hier jetzt auch ein bisschen ab, denn ALLE Spots einzeln zu erklären, würde dann irgendwann auch zu viel werden.

Es gibt zum Beispiel eine Reihe von sehr schönen und auch sehr unterschiedlichen Brücken:

  • Bow Bridge – die vermutlich bekannteste Brücke des Parks
  • Gapstow Bridge (bekannt ua aus Kevin allein in New York)
  • Gothic Bridge
  • Playmates Arch

Außerdem haben sich die beiden Restaurants innerhalb des Parks zu echten Hotspots entwickelt:

  • The Boathouse (sensationelle Location & man kann sich hier auch Boote ausleihen)
  • Tavern on the Green

Und schließlich wären da noch der Central Park Zoo (das Vorbild für den Film Madagascar), der romantische Shakespeare Garden und das Belvedere Castle.

American Museum of Natural History

Ich wusste, dass ich dieses Museum gerne mal besuchen wollte, als ich erfahren hatte, dass es hier Dinosaurierskelette zu sehen gibt! Das vielleicht beeindruckendste findet man allerdings bereits direkt in der Lobby…

Wer einen der Nachts im Museum-Filme gesehen hat, der hat definitiv schon mal eine grobe Vorstellung bekommen, was das Museum zu bieten hat, denn ganz ehrlich ich war insgesamt leicht (negativ) überrascht.

Auf mehrere Ebenen werden die verschiedenen Regionen / Kontinente dieser Erde in Schaukästen dargestellt…?! Sprich, es gibt jeweils lebensgroße Modelle von Menschen & Tieren zu bestaunen, die auf mich allerdings irgendwie etwas „simpel“ gewirkt haben. Bitte nicht falsch verstehen, immer gemessen daran, um was für ein berühmtes und stark besuchtes Museum es sich hier handelt. Gefühlt hatte ich mir etwas mehr versprochen.

Aber das ist zum Glück nur die halbe Wahrheit, denn der Dinosaurier-Wing in der vierten Etage hält durchaus was er verspricht. Hier gibt es Rekonstruktionen von Dinosauriern, die mich wirklich ehrfürchtig zurückgelassen haben. Highlights sind sicherlich der 37 m lange Titanosaurus und die beiden bekannteren Dinosaurierarten  Triceratops und Stegosaurus. Aber auch der Bereich mit den Mammuts war, wie ich finde, sehr spannend.

Insgesamt durchaus ein interessanter Besuch, für mich aber eher kein wirkliches MUSS. Bei schlechtem Wetter, völlig fein und eine gute Idee, ansonsten kann man dieses Museum meiner Meinung nach (außer man stellt die Dinosaurier über alles) auch eher auslassen.

Weitere Informationen gibt es hier. 

MoMA, Met & Guggenheim

Wie schon mehrfach erwähnt, bin ich (leider) kein Museumsgänger – zu mindestens nicht, wenn es sich um Kunst handelt. ABER, ich war in New York trotzdem zweimal im Guggenheim und auch einmal im MoMA. Dennoch, ich kann nicht wirklich eine tiefe Expertise abgeben.

Hier aber wenigstens die Basic Infos:

Das Museum of Modern Art, kurz MoMA, beherbergt eine der größten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst aus der ganzen Welt. Dabei gibt es Gemälde von Picasso oder Kandinsky.

11 W 53rd St, New York


Das Metropolitan Museum (abgekürzt Met) ist mit über zwei Millionen Kunstwerken aus über 5.000 Jahren eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in New York.

1000 5th Ave, New York


Das Solomon R. Guggenheim ist ein Museum für moderne Kunst ab Mitte des 19ten Jahrhunderts. Das Highlight ist sicherlich, dass das Museum über eine der größten Sammlungen an Kunstwerken von Pablo Picasso verfügt.

1071 5th Ave, New York

Brooklyn

Touristisch wurde New York viele Jahre mit dem Stadtteil Manhattan gleichgesetzt. Dies hat sich in den letzten Jahren etwas geändert, weil vor allem Brooklyn immer attraktiver geworden ist.

Vor allem die Bedford Avenue in Williamsburg ist eine sehr szenige und spannende Einkaufsstraße. Generell ist Williamsburg eines der angesagten Viertel in ganz New York City.

Helikopterflug

Diese außergewöhnliche Stadt einmal von oben zu sehen zählt sicherlich zu einem der absoluten Top-Highlights während eines New York-Besuchs!

Ich habe dieses sehr besondere Vergnügen eines Helikopterflugs tatsächlich erst bei meinem vierten Besuch genießen dürfen, kann es aber wirklich nur empfehlen. Klar, wir sprechen hier von sehr viel Geld, aber es ist eben New York. Und die Freiheitsstatue mal von oben bewundern zu dürfen ist schon ein echter Kracher. Genauso die Skyline von Manhattan Downtown! Mal abgesehen davon, dass ein Helikopterflug an sich schon sehr aufregend ist, ist es in New York eben nochmal einen Zacken besser.

Der Heli-Port des Anbieters New York Helicopter Tours befindet sich auf der Ostseite Mahattans im Financial District (Downtown Manhattan Heliport, 6 East River Piers, NY) und ich würde die Flüge IMMER über Getyourguide buchen, und zwar ganz einfach deshalb, weil man dort meistens eine kurzfristige Stornomöglichkeit besitzt, die man bei einer Direktbuchung nicht hat. Aber wenn man am Vortag sieht, dass das Wetter miserabel sein wird, dann würde ich die Tour lieber absagen, denn dafür ist es dann doch zu viel Geld. Will sagen, die Bedingungen MÜSSEN passen, ansonsten ist es nur halb so schön.

Bitte beachten, es gibt auch Flüge ab New Jersey, teilweise sogar mit offener Tür, was für begeisterte Fotografen durchaus ein Faktor sein kann, aber die Fahrerei dorthin war mir dann doch zu aufwendig. Ich habe es recherchiert und jede Fahrt hätte mindestens 75 Minuten gedauert, was mir dann im Paket doch too much war. Insofern würde ich dann eher die Variante ab Manhattan empfehlen.

Mitzubringen ist in jedem Fall der Reisepass!

Was ich sehr positiv fand, es wurden vor dem Flug ein paar Bilder vor dem Helikopter gemacht, die man dann nach dem Flug kostenlos per Airdrop (leider braucht man dazu ein iPhone) bekommen konnte.

WICHTIG! Es gibt drei Touren und man sollte sich vorher gut überlegen, welche Tour man buchen möchte:

The Manhattan Tour

Dauer: 12-15 Minuten

Kosten: ca. USD 249 pro Person

Beinhaltet folgende Stationen:

  • Freiheitsstatue 
  • Ellis Island
  • One World Trade Center 
  • Chelsea Piers
  • Empire State Building
  • Chrysler Building
  • Times Square
  • Central Park

The Big Apple Tour

Dauer: 17-20 Minuten

Kosten: ca. USD 279 pro Person

Beinhaltet folgende Stationen:

  • Freiheitsstatue
  • Ellis Island
  • One World Trade Center
  • Chelsea Piers
  • Empire State Building
  • Chrysler Building
  • Times Square
  • Central Park

(bis hierhin wie Manhattan Tour)

  • Columbia University
  • Yankee Stadium (nicht während eines Spiels)
  • George Washington Bridge

The Empire Tour

Dauer: 25-30 Minuten

Kosten: ca. USD 369 pro Person

Beinhaltet folgende Stationen:

  • Brooklyn
  • Coney Island
  • Verazzano Bridge

(ab hier wie The Big Apple Tour)

  • Freiheitsstatue
  • Ellis Island
  • One World Trade Center
  • Chelsea Piers
  • Empire State Building
  • Chrysler Building
  • Times Square
  • Central Park
  • Columbia University
  • Yankee Stadium (nicht während eines Spiels)
  • George Washington Bridge

Ich würde definitiv Big Apple Tour empfehlen, und zwar aus zwei Gründen:

  1. Nur sieht man wirklich den Central Park. Bei der kürzeren Tour wird direkt beim Beginn des Central Parks umgedreht, was ich doch etwas schade fand. Ja, man sieht den Central Park, aber eben nur sehr kurz.
  2. Der dann nur noch vergleichsweise „niedrige“ Aufpreis lohnt sich! Wenn man solch ein Highlight schon mal macht, dann bitte auch richtig.

WICHTIG! Man fliegt jeweils NICHT über die Stadt, sondern „nur“ den Hudson River entlang. Das ist völlig fein, weil man so sogar die vermutlich bessere Perspektive hat, aber ich finde die Info schon gut, damit man keine falschen Erwartungen hat.

Ich habe in meiner obigen Karte die angeflogenen Spots der verschiedenen Routen entsprechend markiert:

  • Manhattan Tour – Lila
  • Big Apple Tour – Rot
  • Empire Tour – Schwarz

Sportstätten

New York ist eine Sportstadt. Selbst in Deutschland laufen sehr viele Menschen mit Kappen der New York Yankees herum. Die New Yorker Sportteams sind weltbekannt und teilweise sogar – wie eben die Yankees – sogar berüchtigt.

Wer das erste Mal in den USA ist, hat hier die Möglichkeit die TOP 4 der amerikanischen Sportarten, also Football, Basketball, Baseball und Eishockey (in den USA nur Hockey genannt!), zu besuchen. Einzig, man muss beachten, dass jede Sportart ihre Jahreszeit hat:

Football (NFL): September bis ca. Januar / Februar

Basketball (NBA): Oktober / November bis ca. April / Mai

Baseball (MLB): April bis ca. Oktober

Eishockey (NHL): Oktober / November bis ca. April / Mai

Warum diese vagen Angaben? Nun, es hängt davon ob, ob es das jeweilige Team in die Playoffs (sprich so etwas wie eine Meisterschafts-KO-Runde) schafft. In dem Fall dauert die Saison dann entsprechend länger.

WICHTIG! Tickets für amerikanische Sportevents sind teuer! Ohne Wenn und Aber. Wer mit deutschen Preisen, wie zum Beispiel für ein Fußballspiel, rechnet, wird schnell vom Stuhl rutschen, wenn er sieht, was dort aufgerufen wird. Hier greift man preislich schnell in ein ganz anderes Regal. USD 200 pro Ticket sind hier keine Seltenheit – darauf sollte man sich einstellen.

Madison Square Garden

Eine legendäre Veranstaltungshalle! Nicht nur für Sport, sondern auch für Konzerte. Ich würde empfehlen vor einer Reise nach New York unbedingt mal den Veranstaltungskalender des Madison Square Garden zu checken, denn vielleicht hat man ja Glück und es tritt zufällig ein echter Weltstar während des geplanten Aufenthalts auf…

Sportlich ist der Madison Square Garden die Heimat zweier Teams:

Knicks – Basketball

Rangers – Eishockey

Die Kapazität liegt bei 18.000 bis 20.000 – je nach Veranstaltung.

Wer möchte, es gibt auch abseits von den großen Events geführte Touren durch diese sagenumwobene Arena! Ich würde einen Besuch dort dringend empfehlen…

Anreise: Die Metro-Station 34 St – Penn Station befindet sich direkt ums Eck, die von den Linien A, C, E (blau) und 1, 2, 3 (rot) angefahren wird.

4 Pennsylvania Plaza, New York

Yankee Stadium

Die New York Yankees sind ganz sicher das berühmteste Baseball-Team der Welt, kein Wunder, schließlich haben sie die amerikanische Meisterschaft (World Series) bereits über 25x gewonnen!

Seit 2009 verfügen sie auch über eines der spektakulärsten Stadien in den USA und das neue Yankee Stadium hat den alten Ballpark abgelöst. Ein Heimspiel hier bei ca. 50.000 Zuschauern zu erleben ist definitiv ein besonderes Erlebnis!

Das gute am Baseball ist, dass fast jeden Tag gespielt wird, so dass man sehr gute Chancen hat, wenigstens ein Spiel zu erwischen.

Bei Tickets würde ich empfehlen zu versuchen so nah wie möglich am Feld zu sitzen. Tickets für Baseball-Spiele sind nicht ganz so teuer, wie bei anderen Sportarten, weshalb es vielleicht etwas leichter fällt, etwas mehr Geld auszugeben. Und wenn man schon so weit unten sitzt, dann idealerweise hinter der 1ten Base, denn hier passiert ganz klar am meisten! Ich fände zB Plätze im Sektor 216 sehr gut.

Ansonsten gibt es auch hier sehr spannende Stadion-Touren, bei denen man am Ende sogar Fotos auf den Spielerbänken machen kann.

Anreise: Hier bietet sich natürlich die U-Bahn an, da das Stadion in der Bronx und damit schon recht weit nördlich liegt. Die entsprechende Metro-Station lautet 161 St-Yankee Stadium und von Manhattan aus fahren die Linien D (orange) und 4 (grün) zum Yankee Stadium.

1 E 161 St, Bronx

Citi Field

Neben den Yankees gibt es in New York noch ein zweites, ebenfalls sehr traditionsreiches Baseball-Team, und zwar die New York Mets! Diese haben ihr Heimstadion in Queens, genauer gesagt im Stadtteil Flushing. Bis 2008 spielten die Mets an fast gleicher Stelle noch im Shea Stadium, aber seit 2009 haben auch sie mit dem Citifield ein neues Stadion. Mit einer Kapazität von 45.000 Zuschauern ist es ähnlich groß wie das Yankee Stadium.

Bemerkenswerte Info, an den beiden Seiten stehen die so genannten Foul Poles, als Linie für einen nicht mehr gültigen Schlag. In allen Stadion der MLB sind sie gelb, nur hier sind sie orange!

Was die Plätze angeht, gilt das gleiche, wie für das Yankee-Stadium, ich würde immer versuchen hinter der 1ten Base zu sitzen. In dem Fall wären das die Blöcke 112-114. Die Tickets bei den Mets sind leicht günstiger als bei den Yankees, sollte es also rein um ein Baseball-Erlebnis, losgelöst vom Team sein, sind die Mets sicherlich eine super Variante. Tickets kann man hier kaufen. Die Website ist klasse, hier bekommt man bei der Platzwahl ein Perspektivbild, so dass man sehen kann, wie die Sicht von den jeweiligen Plätzen sein wird.

Anreise: Auch hier, dadurch dass Queens doch etwas weiter von Manhattan entfernt liegt (und man bei Taxis immer deutlich mehr bezahlt, sobald sie über eine Brücke fahren müssen), würde ich immer mit der Metro fahren. Die Haltestelle der Linie 7 (lila) heißt Mets-Willets Point.

41 Seaver Wy, Queens

USTA Billie Jean King National Tennis Center

In New York findet einmal im Jahr eines der größten Tennisevents des Jahres statt, und zwar die US Open als eines der vier Grand Slam Turniere. Tatsächlich handelt es sich – was die Zuschauerzahlen angeht – sogar um das größte Sportereignis in den USA! Nachvollziehbar, schließlich dauert das Turnier auch 14 Tage.

Der Termin variiert immer leicht, aber ganz grob kann man sich Ende August bis Anfang / Mitte September vormerken. Also eigentlich zu einer sehr guten Reisezeit für New York…

Tickets zu bekommen ist generell einfach, aber es dauert immer ein bisschen bis die Karten in den Vorverkauf gehen. Am Besten auf dieser Seite prüfen, ab wann man die Tickets kaufen kann. Leider sind die Tickets wirklich extrem teuer! Dafür sitzt man dann aber auch im größten Tennisstadion der Welt, und zwar im Arthur Ashe Stadium. Das Stadion wurde 1997 fertig gestellt, hat seit 2016 sogar ein flexibles Dach und bietet Platz für fast 24.000 Zuschauer!

Fun Fact am Rande, das zweitgrößte Stadion der Anlage, das Louis Armstrong Stadium ist mit knapp 14.000 Zuschauern immer noch der weltgrößte Tennisplatz der Welt!

WICHTIG! Wenn man ein Ticket für das Arthur Ashe Stadium kauft, hat man den gebuchten Sitzplatz sicher und auf allen anderen Plätzen frei Sitzwahl, nach dem „wer zuerst kommt, malt zuerst“-Prinzip.

Generell sind die Karten immer unterteilt in Day Sessions und Night Sessions. Je später das Turnier, desto besser werden vermeintlich auch die Spiele. ABER, ich würde ehrlich gesagt immer versuchen am Anfang des Turniers Tickets zu bekommen, weil man dann mehr Spiele sehen kann, deutlich mehr auf der Anlage los ist und so das Ganze zu mehr als „nur“ zu einem Tennisevent wird. Meine Empfehlung wären die Runde 3 und 4.


Außerhalb der US Open kann man die Anlage des USTA Billie Jean King National Tennis Center ebenfalls besuchen und besichtigen. Früher konnte man die Anlage tatsächlich einfach so betreten, mittlerweile kann man dies aber nur im Rahmen einer Tour machen. Hier gibt es die wichtigsten Infos dazu.

Eine andere Variante wäre einen Tennisplatz auf der Anlage zu buchen! Weitere Infos dazu findet ihr hier.


Anreise: Identisch wie für das Citifield Stadium, denn tatsächlich befindet sich die Anlage genau auf der anderen Seite der Gleise. Die Haltestelle der Linie 7 heißt Mets-Willets Point.

Flushing Meadow – Corona Park, Flushing (Queens)

Barclays Center

Neben New York Knicks gibt es in New York – genau wie beim Baseball – noch ein zweites Basketball-Team, und zwar die Brooklyn Nets. Früher hießen sie die New Jersey Nets, aber mit der Eröffnung des Barclays Center zogen die Nets nach Brooklyn um.

Die Arena gibt es erst seit 2012 und wurde feierlich mit einem Konzert von Jay_z eröffnet.

Neben den Heimspielen der Jets gibt es in dieser modernen Multifunktionshalle auch immer prominente Konzerte. Wenn man in New York ist, sollte man also neben dem Madison Square Garden auch immer mal ein Auge auf das Barclays Center werfen. Tickets gibt es auf dieser Seite.

Mit knapp 18.000 Zuschauerplätzen ist auch dieser Dome ein echtes Highlight!

Anreise: Wie eigentlich immer empfiehlt sich die Metro. Direkt neben dem Barclays Center befindet sich die Haltestelle Atlantic Terminal-Barclays Center Station und die Linien 2, 3 (rot), 4, 5 (grün), B, D (orange) und N, Q, R (gelb) halten hier.

620 Atlantic Ave, Brooklyn

MetLife Stadium

Abschließend komme ich zum größten Stadion in New York, und zwar zum MetLife Stadium, Heimat der beiden rivalisierenden (American) Football-Teams New York Giants und New Jersey Jets. Mit 82.500 Sitzplätzen handelt es sich sogar um das zweitgrößte Stadion der NFL! Eröffnung für das 1,6 Mrd. teure Stadion war im April 2010.

Wie oben bereits erwähnt beginnt die NFL-Saison Mitte September und geht (mindestens) bis Anfang Januar. Der Vorteil an der Konstellation mit zwei Teams in einem Stadion ist, dass man eigentlich jede Woche in dem oben genannten Zeitraum ein Heimspiel. Gespielt wird in der NFL donnerstags (ein Spiel), sonntags (die meisten Spiele) und am montags (ein Spiel). Donnerstag und Montag jeweils am Abend, am Sonntag gibt es verschiedene Startzeiten. Wenn ihr einen New York-Aufenthalt plant, würde ich parallel auch schon mal nach Tickets für ein Football-Spiel schauen. Diese sind nämlich – egal für welches Team – sehr schnell ausverkauft und dann auch dementsprechend teuer. Auch hier bitte keine falschen Erwartungen haben, NFL-Spiele sind generell kein günstiges Vergnügen. Mit zwischen USD 150 und 300 pro Ticket sollte man schon rechnen. ABER, ein NFL-Spiel ist ein Ganztages-Event, denn das Spiel alleine dauert schon ungefähr 4 Stunden.

Tickets gibt es entweder über die offiziellen Seiten der Teams

New York Giants

New Jersey Jets

oder über Ticketmaster

New York Giants

New Jersey Jets.

Ich habe meine Tickets immer über Ticketmaster bestellt und war hier jeweils sehr zufrieden – kann ich nur empfehlen.

Bei der Frage welche die Plätze die besten sind, würde ich immer, dass man hier einen Mittelweg aus Qualität und Preis finden sollte, weshalb ich auf den 200er-Rang schauen würde. Zu weit weg ist auch blöd, aber ganz nah dran ist gefühlt unbezahlbar.

Anreise: Die Metro führt nicht nach New Jersey, weshalb man auf den Meadowlands Rail Service ausweichen muss!

  1. Schritt: Zug NJ Transit von der Station 34 St – Penn Station / 7th Avenue nach Secaucus (NJ) – Dauer ca. 10 Minuten
  2. Schritt: Umsteigen in den Zug von Frank R. Lautenberg-Bahnhof an der Secaucus Junction zur Meadowlands Rail Station – Dauer ca. 20 Minuten

Der Zugverkehr beginnt etwa 3,5 Stunden vor Spielbeginn (oder einem anderen Event) und endet eine Stunde nach dem Spiel (oder der Veranstaltung).

Tickets bekommt man über die kostenlose NJ TRANSIT Mobile App.

Eine Hin- und Rückfahrkarte kostet 11 Dollar pro Person.

Meine Empfehlung wäre frühzeitig im Stadion zu sein, denn vor dem Spiel passiert bereits allerhand vor und im Stadion. Ich denke zwei Stunden vor Spielbeginn vor Ort zu sein, ist ein guter Anhaltspunkt.

1 MetLife Stadium Dr, East Rutherford, New Jersey

Meine besten Spot-Tipps in New York auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Sportlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hotel-Tipps für New York

Die Frage nach einem passenden Hotel in New York ist genauso beliebt wie schwer zu beantworten. Hierbei stellen sich für mich wichtige Fragen:

  • Wo?
  • Was kostet es?
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
  • Gibt es auch gute Appartements?

Gehen wir es mal der Reihe nach durch:

  • Wo?
    Nun, hier gibt es mehrere Philosophien:
    a) Entweder mittig, um in alle Richtungen flexibel zu sein. Macht Sinn.
    b) Oder in einem Viertel, in dem man gerne ist, sprich wo man in der Umgebung viel unternimmt.
    Wenn ich danach gehen würde, würde ich immer nach einem Hotel in SoHo suchen, weil es für mich dort die besten Restaurants und die besten Geschäfte gibt. Zu den Sehenswürdigkeiten fahre ich so oder so und dass man viel Metro fährt, lasst sich in New York quasi nicht vermeiden.
    Unterm Strich wäre daher meine Empfehlung sich von der Location etwas zu lösen, so lange sie in einem passablen Viertel ist, wie zum Beispiel Financial District, SoHo, Greenwich Village oder Midtown.
  • Was kostet es?
    Die Antwort auf diese Frage ist die Begründung für meine Aussage „Egal wo, Hauptsache in einem schönen Viertel“. Die Hotels sind ALLE irre teuer! Hier darf man sich keiner Illusion hingeben. Für Unterkünfte in New York muss man (normalerweise) viel Geld einplanen. So USD 200 bis USD 300 pro Nacht sollte man auf jeden Fall einplanen!!! Ansonsten reden wir entweder von einer Absteige oder irgendeinem Haken.
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
    Und da sind wir beim Kern des Ganzen. In New York ist definitiv die Stadt der Star und NICHT das Hotel. Will sagen, man soll sich natürlich in seinem Zimmer wohl fühlen, aber normalerweise verbringt man sehr wenig Zeit in seinem Zimmer. Entsprechend sollte man seine Erwartungen auf das Wesentliche reduzieren, um sich preislich nicht in absurde Unkosten zu stürzen. Wer ein Hotel mit fancy Dachterrassen-Pool möchte, der muss preislich gleich in ein ganz anderes Regal greifen.
  • Gibt es auch gute Appartements?
    Jein. Ich hatte einmal ein fantastisches Appartement in SoHo für relativ schmales Geld, aber das war ein absoluter Glückstreffer. Es lohnt sich bei Airbnb reinzuschauen, aber oftmals sind Appartements sogar teuer als Hotels. Diese bieten manchmal erstaunlich gute Deals an.
    Bei Appartements auf jeden Fall aufpassen, ich habe hier ganz oft erst auf den zweiten Blick Haken wie laute Umgebung, hellhörige Wände oder durchgelegene Matratze erkannt. Insofern, gerne ausprobieren, aber unbedingt GENAU hinschauen.

The Cloud One Hotel Downtown

Nachdem ich für mich all die oberen Fragen durchgegangen bin, bin ich dann letztlich bei diesem Hotel gelandet und war unterm Strich richtig happy mit meiner Entscheidung, weshalb ich das Hotel auch sehr gerne empfehlen kann.

Ich habe zwischenzeitlich gesehen, dass sich auch ein paar negative Kommentare unter die Bewertungen mischen, aber ich bin mir sicher, dass diese auf falsche Erwartungen aufgrund des hohen Preises zurückzuführen sind. Hotel in New York sind teuer! Da muss man fair bei einer entsprechenden Bewertung fair bleiben.

Warum hat mich das The Cloud One Downtown überzeugt?

Nun, zum einen fand ich die Lage ausgesprochen praktisch. Ich habe in unmittelbarer Nähe:

  • das One World Trade Center,
  • das 9/11 Memorial mit einem schönen Park drumherum (solch eine Oase ist in New York ab und zu wirklich etwas Schönes),
  • den Battery Park mit den Ausflugsschiffen zur Freiheitsstatue,
  • die Brooklyn Bridge,
  • das Financial District und
  • die Helikopter-Station.

Dazu könnte, wenn ich wollte sogar zu Fuß nach SoHo, Chinatown und Little Italy laufen.

Die Standard-Zimmer (siehe mein Bilder) sind modern eingerichtet und das Badezimmer ist NICHT der klassische amerikanische Stil. Ich mag diese Plastikkabinen einfach nicht sonderlich, aber das ist eine persönliche Präferenz.

Jedes Stockwerk hat ein bestimmtes Motto und meines war passenderweise das „Sportstockwerk“ – siehe mein Bild mit den verschiedenen Sportstätten.

Das Frühstück habe ich nicht ausprobiert, ganz einfach weil ich, wenn ich schon mal in New York bin, kein Hotelfrühstück möchte, sondern lieber die vielen tollen Restaurantspots erkunde. Das ist für mich schlichtweg ein Teil eines New York-Aufenthalts. ABER, ich habe mir das Buffet einmal angesehen und es sah absolut fein aus. Das Hotel hat sogar eine eigene Erdnussbutter-Maschine, was ich irgendwie lustig fand.

Unterm Strich, ja, das Hotel ist teuer (ca. USD 320 pro Nacht), aber das für New Yorker Verhältnisse für ein solches Hotel in so guter Lage leider normal. Ich habe mich hier wohl gefühlt und würde jederzeit wieder hier übernachten.

133 Greenwich St, New York

Meine Restaurant-Empfehlungen in New York

Restaurants gibt es in New York wie Sand am Meer. Aber es gibt nicht nur sehr viele Restaurants, sondern auch sehr gute! Einer der Grunde weshalb Restaurants für mich wirklich ein klarer Bestandteil einer Städtereise in den Big Apple sind. Hier kann man gefühlt an jeder Ecke richtig lecker essen…

Meine unten aufgeführten Tipps sind Restaurants, die ich teilweise schon bei meiner ersten Reise nach New York (2004) besucht habe und die es erfreulicherweise immer noch gibt (was ja ein gutes Zeichen ist).

Lombardi’s Pizza

Wo? SoHO

Was? Mittags und Abends

Eines dieser Restaurant aus 2004, sprich in dem ich bereits 2004 das erste Mal war. Seitdem war ich bei jedem meiner New York-Besuche im Lombardi’s, und zwar ganz einfach weil die Pizza Weltklasse ist! Es gibt Läden, die behaupten, sie hätten die beste Pizza der Welt, hier würde ich tatsächlich ausnahmsweise mal sagen „Jawohl, Lombardi’s hat gewonnen“. Die Pizza ist schlichtweg verdammt lecker. Auch zu Mitnehmen!

ABER, durchaus mal etwas Wartezeit mit einplanen. Wobei es oftmals viel schneller geht, als zunächst angekündigt.

An der Wand hängen unzählige Bilder von Prominenten, die hier auch schon mal eine Pizza genossen haben, was ja nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen ist. Ich liebe es hier…

Für mich eine Institution in New York!

32 Spring St, New York

Cafe Gitane

Wo? SoHo

Was? Frühstück und Mittags

Ein weiteres Restaurant aus meinem ersten New York-Besuch 2004. Damals war es noch ein richtiger hipper Spot mit der guten Chance auf einen Star oder ein Sternchen. Das hippe ist geblieben, aber die Stars sind vermutlich weitergezogen.

Ein französisch angehauchter Brunch-Laden mit zwar nicht der größten Karte, dafür umso leckereren und komplett frischen Gerichten. Zudem kann man bei gutem Wetter sehr schön draußen sitzen. Organic Baked Eggs with Salmon und Chia Pudding waren zuletzt meine Favoriten!

242 Mott St, New York

La Parisienne

Wo? Financial District

Was? Frühstück, Brunch (abends gibt es auch Sandwiches und kleinere Gerichte wie Bowls)

Ein kleiner Schatz inmitten des am Morgen sehr hektischen Financial Districts. Und mit klein meine ich, dass dieses Café wirklich klein ist. Idealerweise reservieren, sogar 30 Minuten vorher!

Wie der Name es schon ankündigt, ist hier ein französischer Einschlag da, aber das würde ich nicht zu hoch hängen. Fakt ist, ich war zuletzt sogar zweimal hier, weil es so klasse war.

Das Lachs Brioche war großartig zubereitet.Der Avocado Toast war außergewöhnlich gut. Und der Coconut Chia Pudding war richtig lecker.

Ein Insidertipp!

9 Maiden Ln, New York

Bareburger

Wo? Greenwich Village

Was? Mittags und Abends

Burger in allen Varianten! Klingt banal, aber ich muss sagen, dass ich – obwohl es sich um eine Kette handelt – hier besonders überzeugt wurde. Man kann sich hier mit unendlich vielen Zutaten seinen eigenen Burger zusammenbauen – auch vegetarisch und mit Hühnchen. Alles war on Point und saulecker.

PLUS: Man kann hier herrlich entspannt und ruhig draußen sitzen (im Schatten). Insofern Atmosphäre drinnen und draußen 10/10.

535 LaGuardia Pl, New York

Kesté Pizza e Vino

Wo? Financial District

Wann? Mittags & vor allem Abends

Manchmal hat man einfach Appetit auf eine gute Pizza. Ohne viel Tamtam, ohne viel Schnickschnack. Die Kesté Pizzeria war ein Glückstreffer, denn es war einer der Abende, an dem ich soliden Hunger, aber keine Lust auf einen simplen Imbiss hatte. Und da habe ich diese kleine Perle im Financial District entdeckt…

Das Restaurant ist stilvoll und gemütlich gestaltet und am Einfang fällt direkt der Pizzaofen ins Auge. Es gab keine Wartezeit und die Pizza war dann tatsächlich ein echter Volltreffer. Auch das Essen ringsherum, inklusive Dessert, sah klasse aus.

Eine meiner leichtesten Empfehlungen!

77 Fulton St, New York

Dos Caminos

Wo? SoHo

Was? Mittags und Abends

Die beste Guacamole ever! Auch hier war ich bereits 2004 und schon damals total fasziniert von diesem Top-Spot. Ich meine, die Guacamole (mit Tortilla Chips) wird in einem traditionellen Lavastein Mörser serviert, was wirklich besser kaum sein könnte.

Dazu gibt es alle mexikanischen Klassiker und gute Cocktails.

Die Terrasse direkt an der Houston Street ist bei schönem Wetter auch ein feiner Spot, um New York ein bisschen beim New York sein zu zusehen…

475 W Broadway, New York

Le Pain Quotidien

Wo? Financial District

Was? Morgens

Von außen recht unscheinbar, ist dieses französische Frühstücksrestaurant von innen überraschend schön eingerichtet. Plus es gibt eine eigene Bäckerei mit Verkaufsbereich…

Das Essen war klasse, unspektakulär, aber ist in dem Fall ein echtes Kompliment. Frucht-Bowl, Mini-Pancakes, Avocado-Toast, Haferflocken mit Früchten – alles war richtig klasse und vor allem es ging recht schnell.

Dazu war der Kellner extrem freundlich und echt auf Zack!

85 Broad St, New York

Balthazar

Wo? SoHo

Was? Frühstück, Mittags und Abends

Sicherlich eine der bekanntesten Brasserien in New York!

Ich mag ja Restaurants, die sehr stilvoll sind, aber eben nicht „drüber“, sprich zu schick. Genau diese Erfahrung habe ich das erste Mal HIER gemacht. Das Balthazar ist durchaus ein besonderes Restaurant, vor allem mit exzellentem Essen, aber die Etikette ist eben nicht übertrieben.

Das Balthazar bietet sich für jede Mahlzeit an, aber abends hier Austern und Steak zu essen ist wirklich ein Gedicht! So was von lecker… Plus, es handelt sich einfach um ein besonderes Lokal und das merkt man.

Ich würde unbedingt reservieren und vielleicht ja nach einem Platz am Rand fragen…

80 Spring St, New York

George’s

Wo? Financial District

Was? Frühstück

Ich wollte unbedingt mal in eine echtes „Cop-Spot“, also ein Restaurant, dass so aussieht, wie in den diversen Polizei-Filmen. Ein bisschen hemdsärmelige Eirichtung und üppige Portionen. Plus faire Preise. There we go! Das George’s ist der perfekte Spot.

Endlich mal keine Wartezeit, rudimentäre Einrichtung und eine Speisekarte für den großen Hunger am Morgen.

-> diverse Eierspeisen mit Bacon

->Bagel mit Lachs

-> Waffeln, French Toast und Pancakes in allen Varianten

Ich fand das George’s große Klasse!

89 Greenwich St, New York

The River Café

Wo? Brooklyn

Was? Abends

Was für ein Restaurant! Es gibt Locations da bezahlt man für die Aussicht mit und genau das ist hier der Fall… Von der Terrasse hat man nämlich die perfekte Sicht auf die Brooklyn Bridge und Lower Manhattan. Ein Traum!

Nicht selten werden hier Heiratsanträge gemacht, weil es offensichtlich ist, um was für einen besonderen Spot es sich handelt. Schöner geht es kaum.

Unbedingt aber vorher einen Blick auf die Speisekarte werfen, denn allzu viele Gerichte gibt es nicht auf der Karte und wenn man schon mal hier ist, sollte es auch passen.

PLUS – unbedingt reservieren!!!

1 Water St, Brooklyn

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

  1. Freiheitsstatue:
    Auf dem Hinweg ist auf der Fähre ein Platz hinten sehr gut, denn dann kann man richtig tolle Bilder von Manhattan machen. Gleiches gilt umgekehrt auf der Rückfahrt, hier sollte man sich vorne einen Platz suchen.
    Wenn man die Bilder von Manhattan gemacht hat, sollte man auf die rechte Seite wechseln, denn dann fährt man direkt an der Freiheitsstatue vorbei!
    Von Liberty Island abfahrend ist ein Platz auf der linken Seite sehr gut, denn dann hat man wieder die Freiheitsstatue direkt vor sich.
  2. Brooklyn Bridge
    Morgens hat man die Sonne aus Brooklyn, sprich Richtung Downtown, was ich persönlich fast besser finde. Vor allem ist zu dieser Zeit auch deutlich weniger los. Nachmittags wird es richtig voll und darunter leiden dann definitiv auch die Bilder.
  3. Washington Square
    Die beste Zeit für ein schönes Bild ist mittags, denn dann hat man die Sonne im Rücken und erwischt den Brunnen zusammen mit dem Washington Square Arch im besten Licht.  
  4. Empire State Building
    Meine ganz klare Empfehlung wäre, dass man das Empire State Building ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang besucht. So hat man nämlich das beste aus beiden Welten – man beginnt im Hellen, hat dann den spektakulären Sonnenuntergang und beendet den Besuch schließlich im Dunklen, was bei einer Stadt wie New York mit den vielen beleuchteten Hochhäusern wirklich eine Show ist.
    Außerdem ist das Empire State Building für Fotografen besonders gut, weil man aus dem 86ten Stock durch das Gitter ohne Glaswand fotografieren kann. So hat man keine Reflexionen oder ähnliches.

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?

Für meinen Besuch in New York habe ich mir ein paar, für mich persönlich, besondere Highlights herausgesucht. Filme oder Serien, die mag, die für mich eine Bedeutung haben oder die ganz einfach „Geschichte geschrieben“ haben. Ich liebe es ja, genau diese Location eines Film zu sehen, wo „es“ passiert ist, sprich wo der Film gedreht wurde.

Sex and the City

1) Carries Appartement

Eine der wichtigsten Locations der ganzen Serie! Vor Carries Appartement haben viele Dates begonnen, eine Wendung genommen oder besondere Momente durchgemacht. Der Treppenaufgang und die auch die ganze Straße sind sehr häufig zu sehen. Wenn man einmal davor steht, erkennt man die Szenerie sehr schnell wieder.

UPDATE: Es gab zuletzt immer mal wieder Videos, in denen der „nicht erfreute“ Inhaber des Appartements Touristen anspricht. Es hängt mittlerweile sogar eine Kette am Aufgang. Dies nur als Hinweis für die richtige Erwartungshaltung.

60 Perry St, New York

2) Magnolia Bakery

Ganz in der Nähe von Carrie’s Appartement findet man die Magnolie Bakery, welche in der Serie selbst (Staffel 3, Folge 5) insgesamt eher eine kleinere Rolle spielt, dafür aber seitdem in der kulinarischen Welt New Yorks eine umso größere!

Tatsächlich essen Carrie und Miranda nur einmal hier Cupcakes, seitdem entwickelte sich aber ein kleiner Hype um diese zugegebenermaßen hübsche und charmante Bäckerei. Die Cupcakes sollte man unbedingt mal probieren – schräg gegenüber kann man sich in dem kleinen Park wunderbar hinsetzen und diese Leckerei genießen.

401 Bleecker St, New York

3) Scout’s,

Aidan und Steve eröffnen später eine Bar, und zwar das Scout, welche in Wirklichkeit O’Nieals heißt. Diese Lower-East-Side-Bar ist ein durchaus beliebter Hotspot und definitiv einen Besuch wert. In der Serie, sagt Carrie als sie die Bar alleine betritt: „There was no sign of him, but he was everywhere.  In the mahogany bar, wood floors, carved ceiling.  The whole place looked and felt just like Aidan“. Tatsächlich ist das schwere Holz unverkennbar und passt sehr gut zum Möbeldesigner Aidan.

174 Grand St, New York


4) New York Public Library

Hierbei handelt es sich ja eigentlich eher um eine „echte“ Sehenswürdigkeit New Yorks, aber weil die Szene im ersten Film so wichtig ist, wollte ich es hier nochmal kurz erwähnen. In der Bücherei soll nämlich eigentlich die Carrie’s und Mr. Big’s Hochzeit stattfinden…

476 5th Ave, New York


5) Brooklyn Bridge

Quasi die gleiche Situation wie beider New York Public Library, denn ich finde die Szene, in der sich Miranda & Steve auf der Brooklyn Bridge treffen wollen, um zu sehen, ob sie beide eine Zukunft haben, so schön, dass ich das hier kurz erwähnen wollte.


6) Plaza Hotel

Und schon wieder einen Spot, den ich weiter oben bereits als Sehenswürdigkeit aufgelistet habe! Sorry, aber hier weiß man nicht unbedingt sofort, welche Szene gemeint ist, weshalb es durchaus Sinn macht, diese hier aufzuführen. Und zwar treffen in Folge 18, der zweiten Staffel Carrie & Mr. Big aufeinander, kurz nach dessen Verlobung mit Natasha. Ein großer Moment!

768 5th Ave, New York

Hitch – der Date Doktor

Ein lustiger Film aus dem Jahr 2005 mit Will Smith, Eva Mendes und Kevin James. Er spielt ausschließlich in Manhattan und hat, wie ich finde, vor allem zwei sehr schöne und besondere Locations als Filmlocation:

1) Erstes Date

Für das erste Date hat sich Will Smith eine ganz besondere Überraschung ausgedacht, und zwar fährt er mit Eva Mendes per Jetski nach Ellis Island. Gefühlt fristete Ellis Island bis dahin ein klares Schattendasein im Glanze der vielen Highlights in New York. Danach tauchte Ellis Island immer häufiger in Reiseführern auf – genauso wie Lacoste Poloshirts.

Ellis Island

2) Sara Melas Appartement

Eva Mendes wohnt in dem Film in SoHo und es spielen sich viele Szenen in diesem Viertel ab, aber die Greene Street ist aufgrund ihrer vielen Feuerleitern besonders markant. Und genau deshalb finde ich diesen Spot auch so sehenswert.

80 Greene St, New York

I am Legend

Der Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2007, in dem ein Virus fast die ganze Menschheit auslöscht, spielt ebenfalls ausschließlich in New York. Um ehrlich zu sein, mag ich den Film gar nicht so besonders, aber wie Manhattan als Geisterstadt dargestellt wird, ist schon beeindruckend. Vor allem so ein komplett leerer Times Square… In dem Film hat Will Smith sein zu Hause am Washington Square, was mir damals irgendwie hängen geblieben ist, denn der Platz ist wirklich einfach großartig.

11 Washington Square N, New York

Nachts im Museum

Die Trilogie von Nachts im Museum mit Ben Stiller war ein voller Erfolg, sicherlich auch wegen der originellen Geschichte. Hierbei erwacht das Museum samt seinen „Ausstellungstücken“ nachts zum Leben, so zum Beispiel das Skelett eines Dinosauriers. Vorlage für dieses Filmmuseum war das American Museum of National History. Ich war tatsächlich unter anderem wegen diesem Film in eben jenem Museum – weil ich gerne die Dinosaurier-Knochen sehen wollte…

Kevin allein in New York

Einer DER Weihnachtsklassiker, der wie der Name schon verrät in New York spielt. Kevin, alias Macualy Culkin, springt hier teilweise von Spot zu Spot, aber ich würde hier gerne die wichtigsten Locations auflisten:

1) Plaza Hotel

Natürlich wieder das Plaza Hotel! Wo auch sonst sollte Kevin in New York wohnen…?! Es spielen sehr viele Szenen in dem Hotel und um das Hotel herum, weshalb es eine sehr zentrale Rolle in dem Film einnimmt.

Fun Fact: Z damaliger Zeit gehörte das Plaza Hotel Donald Trump, der die Drehgenehmigung nur erteilen wollte, wenn er auch selbst in dem Film mitspielen darf. Und so hat er tatsächlich eine kleine und unbedeutende Rolle bekommen!

768 5th Ave, New York

2) Central Park

Und auch der Central Park wird – wie bei so vielen Filmen in New York – verwendet. Es gibt zwei Szenen, die hier aber besonders auffallen:

  • Kevin trifft hier seine „Seelenverwandte“ in New York, die „Tauben-Lady“, die ihm später sogar einmal zur Hilfe kommt.  Gapstow Bridge
  • In einer anderen Szene, versucht Kevin den beiden Ganoven Joe Pesci und Daniel zu entkommen und versteckt sich bei der Bethesda Terrace.

3) Rob McCallister Haus

Das große Finale spielt im leerstehenden Haus von Kevins Onkel. Auch wenn das Haus an sich von außen wenig spektakulär ist, so kann man sich vielleicht mal davor stellen und sicher gehen, dass keine Backsteine vom Dach geworfen werden…

95th Street zwischen Central Park West und Columbus

4) Rockefeller Center

Und bei einem Weihnachtsfilm in New York darf natürlich auch das Rockefeller Center mit seinem großen Weihnachtsbaum nicht fehlen!

45 Rockefeller Plaza, New York

Schlaflos in Seattle

Eine der bekanntesten Filmszene in New York überhaupt stammt aus dem Film Schlaflos in Seattle mit Tom Hanks und Meg Ryan aus dem Jahr 1993. Klingt erstmal komisch, aber wenn man den Film kennt, weiß man, dass das Empire State Building mit seiner Aussichtsplattform eine ganz wichtige Rolle in diesem wunderschönen Film spielt.

20 W 34th St., New York

Ghostbusters

1) Hauptquartier

Diese Feuerwache wird bei Google als „Ghostbusters Headquarter“ geführt, was alleine schon sehr viel über den Stellenwert einer Filmlocation aussagt. Auch wenn der Film schon etwas älter ist, so hat dieses besondere Bauwerk nichts von seinem Reiz verloren…

14 N Moore St, New York

2) Appartement

Das dramatische Finale spielt direkt am Central Park und zwar in dem Appartement-Stockwerk von Sigourney Weaver und Rick Moranis. Das Hochhaus selbst, vor dem die Ghostbusters bei ihrer Ankunft gefeiert werden, kann man auch heute noch sehr gut wieder erkennen…

55 Central Park W, New York

Fun Facts zu New York

  • Manhattan ist NICHT der bevölkerungsreichste Stadtteil New Yorks! Die Reihenfolge lautet (jeweils ca.)
    1. Brooklyn (2,5 Mio)
    2. Queens (2,2 Mio)
    3. Manhattan (1,6 Mio)
    4. Bronx (1,4 Mio)
    5. Staten Island (0,5 Mio)
  • Liberty Island, also die Insel der Freiheitsstatue, hieß früher Bedloe’s Island und wurde erst 1956 in Liberty Island umbenannt.
  • Der Name Wall Street kommt von der Stadtmauer, die dort von den ersten Siedlern zum Schutz vor Indianern errichtet wurde.
  • Die Trinity Church war über 20 Jahre das höchste Gebäude der USA, bis sie  von einer Kirche in Chicago abgelöst wurde.
  • Der Washington Square Park war früher ein Friedhof! Er entstand 1797 und es fanden sogar Hinrichtungen auf diesem Platz statt. Dies kann man auch anhand des ältesten Baums in Manhattan ablesen, und zwar der 310 Jahre alten Hangman’s Elm – des Henkers Ulme. 
  • Warum wird New York eigentlich oftmals als Big Apple bezeichnet? Dazu gibt es viele Geschichten und Theorien, aber alle gehen in die gleiche Richtung. Der Autor Edward S. Martin „behauptet“, dass New York irgendwie etwas mehr – als den vermeintlich gerechten Anteil – vom Reichtum Amerikas abbekommen habe. Hierzu gibt es folgendes Zitat: „New York war lediglich eine der Früchte jenes großen Baumes, dessen Wurzeln im Tal des Mississippi gründeten und dessen Äste sich von einem Ozean zum anderen ausbreiten. Aber ‚The Big Apple‘ (New York) erhält einen unverhältnismäßig großen Anteil des nationalen Lebenssaftes.“
    Danach wurde oftmals die Redewendung vom Big Apple verwendet, wenn man von etwas mehr bekommen habe, als andere. Und wie es oft so ist, springt dann die Werbung auf und ein „Markenname“ wird kreiert.
  • Am Grand Central Terminal gibt es ein „geheimes Gleis“, und zwar das Gleis 61. Dieses führt direkt zum Waldorf Astoria Hotel! Erreichen kann man das Gleis 61 per eigenem Aufzug. Präsident Franklin D. Roosevelt flüchtete so einmal vor aufdringlichen Journalisten.

Wann ist die beste Reisezeit? Was kann ich zu welcher Jahreszeit erwarten?

Für mich gibt es ganz klar, zwei beste Saisonzeiten:

  • Ende April, Mai, Juni
  • September, Anfang Oktober

Im April kann es mal so mal so sein, aber wenn es warm ist, hat man echtes Glück und die Stadt ist noch nicht voller Touristen.

Hierzu hilft vielleicht die Info, dass New York auf dem gleichen Breitengrad wie Rom liegt!

Das heißt aber auch, dass es im Sommer richtig heiß wird. August im Rom ist heftig! Und in einer Stadt voller Hochhäuser steht die Luft – das habe ich selbst schon erlebt. Daher eher die beiden Randzeiten – Frühling und Herbst. Ein super Zeitpunkt sind zum Beispiel die Pfingstferien in Deutschland…


Generell sollte man auch ein paar Feiertage und Events beachten, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Stadt besonders voll und die Preise steigen dementsprechend:

  • Wochenende rund um den 4ten Juli (Unabhängigkeitstag)
  • Wochenende rund um den Labor Day – Anfang September
  • Wochenende rum um Thanksgiving (Ende November)
  • New York Marathon – erster Sonntag im November
  • New York Fashion Week – viermal im Jahr – zweimal für Damen (Februar und September) und zweimal für Herren (Januar/Februar und Juli)

Sehr beliebt ist natürlich auch noch das Christmas-Shopping in New York. Rund um Weihnachten putzt sich New York so richtig raus und die Stadt wird zu einem Rummelplatz. Tatsächlich gibt es zB Anfang Dezember oft sehr günstige Flüge (generelle Nebensaison), so dass man hier tatsächlich auch mal einen echten Schnapper landen kann.