Reisetipps USA – Arizona / Antelope Canyon, Horseshoe Bend, Colorado River & Page
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Die Region rund um die Stadt Page bietet unheimlich viel, man darf diese Ecke nicht auf die Antelope Canyons reduzieren.
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Die Antelope Canyon sind aber in meinen Augen tatsächlich einer der schönsten Spots in den USA.
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Der Horseshoe Bend (auf Deutsch: Hufeisen-Bogen) ist ein großartiger Fotospot!
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Darüber hinaus sind der Colorado River, der Glen-Canyon-Staudamm und der Lake Powell lohnenswerte Ausflugsziele.
Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?
- Impressionen der Antelope Canyons – ein kleines „Best-of“
- Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps zu den verschienden Antelope Canyons
- Die besten Spots rund um Page
- Meine besten Spot-Tipps auf einer Karte
- Meine Hoteltipps für Page
- Meine Restaurant-Empfehlungen in Page
- Meine Fototipps für den Antelope Canyon, den Horseshoe Bend & den Glen Canyon Dam
- Fun-Facts zum Antelope Canyon
- Wann ist die beste Reisezeit? Was kann ich zu welcher Jahreszeit erwarten?
Impressionen aus der Region rund um Page – ein kleines „Best-of“
Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps für die Antelope Canyon
Jeder der auf Instagram Bilder aus dem Westen der USA verfolgt, wird früher Ober später über Bilder aus den Antelope Canyons stolpern. Auch Microsoft setzt sie für einige Bildschirmschoner ein. Die Antelope Canyons sind als Slot-Canyons ein fantastisches Naturphänomen und dementsprechend ein absolutes MUSS in der Region Arizona und Utah.
Folgend möchte ich euch ein paar wertvolle Hinweise zur Planung und Vorbereitung geben:
(diese Tipps gelten für die Zeit im Sommer – im Winter ist alles deutlich einfacher, weil viel weniger los ist)
- Generell
Ich fand Information hierzu sehr verwirrend, DENN es gibt DREI verschiedene Antelope Canyon:
– Lower Antelope Canyon
– Upper Antelope Canyon
– Antelope Canyon X
Die Unterschiede werde ich weiter unten erklären. - Planung
Es sehr ratsam Tickets im Vorfeld zu kaufen – an Wochenenden und zu Ferien- und Hochsaisonzeiten sogar relativ weit im Voraus! Ich hätte anfangs gedacht, dass ich spontan dort aufschlage, aber es war schnell klar, dass das kaum machbar ist, weil es vorkommen kann, dass man dann keine Tickets mehr bekommt. - Wieviel Zeit sollte man einplanen?
Ich würde mindestens einen ganzen Tag vor Ort in Page empfehlen, sprich zwei Übernachtungen. Man kann an einem Tag sehr gut zwei Antelope Canyons, Horseshoe Bend und Glen Canyon Dam schaffen.
Wer wirklich die perfekten Fotos machen will, sollte vielleicht die Canyons auf zwei Tage verteilen, DENN meiner Meinung nach ist die beste Zeit für die Canyons jeweils mittags, wenn die Sonne ganz oben steht und so etwas Licht in die Canyons fällt. - Achte auf deine Zeitzone!
Das mag erstmal seltsam klingen, aber Page liegt ganz im Norden von Arizona an der Grenze zu Utah. Und Utah hat eine andere Zeitzone, und zwar eine Stunde nach vorne! Sprich wenn es in Page 6 am ist, ist es in Utah 7 am. Wenn sich das Handy irgendwie noch in ein Netz in Utah einwählt hat man unter Umständen eine falsche Zeit auf seinem Handy! - Wo sind die Unterschiede von Lower Antelope, Upper Antelope oder Antelope Canyon X?
1) Im Lower Antelope sind Ein- und Ausgang unterschiedliche Orte, sprich es handelt sich um eine „Einbahnstrasse“.
Beim Upper Antelope Canyon und beim Antelope Canyon X sind es quasi Sackgassen, sprich der Eingang ist auch der Ausgang.
2) Der Lower Antelope ist ganz klar unter der Oberfläche, von oben sieht man nur einen Spalt in der Erde. Der Eingang ist hier eine steile Treppe nach unten.
Bei den anderen beiden ist es so dass man quasi über eine Art Rampe in den Canyon gelangt. Diese Bereiche sind aber nicht wirklich unter der Erde.
3) Die Länge:
Lower Antelope Canyon: ca. 407 Meter
Upper Antelope Canyon: ca. 200 Meter
Antelope Canyon X: ca. 100 Meter
4) Die Fotozeiten:
Lower Antelope Canyon: Ich würde mittags bevorzugen, aber anscheinend gibt es keine richtig schlechte Tageszeit.
Upper Antelope Canyon: 10 am bis 1 pm (im Sommer)
Antelope Canyon X: Bis 2 pm ist die beste Zeit, danach wird es dunkler. - Welcher Canyon ist der beste? Lower Antelope, Upper Antelope oder X-Antelope Canyon?
Für mich ist die Wahl sehr leicht: der Lower Antelope Canyon. Wenn man wählen muss und zeitlich nur einen Canyon schafft, dann sollte man den Lower Antelope Canyon wählen.
Warum?
1) Die Kulisse ist einfach sensationell – diese engen Wege durch die Gesteinsformationen sind beeindruckend.
2) Viel los ist bei allen Canyons (im Winter eher nicht, aber zwischen Mai bis Oktober sind die Touren teilweise monatelang im voraus ausgebucht), aber dadurch, dass der Lower Antelope Canyon eine Einbahnstraße ist bekommt man es nicht so mit. Man bewegt sich in seiner Gruppe vorwärts und sieht nicht, was vor und hinter einem los ist.
3) Der wichtigste Punkt sind aber die Motive! Ja, der Upper Antelope Canyon hat die Lichtstrahlen (Light Beams) bis zum Boden, aber trotzdem sind die Formationen, die Konturen und die Szenerie im Lower Antelope Canyon schöner. Nahezu alle bekannten Bilder aus den Antelope Canyons sind aus dem Lower Antelope Canyon. - Anfahrt
Die Antelope Canyon befinden sich alle im Südwesten der Stadt Page nahe der State Route 98. Auf Google kann man die Locations jeweils gut finden, aber es ist vor Ort nicht ganz sooo einfach zu finden. Hier ein bisschen links und rechts auf Schilder achten. Idealerweise sollte man sich vorher online Screenshots auf dem Handy machen, denn das Netz ist außerhalb von Page sehr schlecht (so war es bei mir). - Tickets für den Lower Antelope Canyon
Man muss die Tickets zwingend im Vorfeld online kaufen. Es gibt hierbei zwei Anbieter:– Ken’s Tours Lower Antelope Canyon
– Dixie’s Lower Antelope Canyon ToursBeide bieten das absolut identische Produkt an! Es ist völlig egal, welchen Anbieter man wählt, bei Anbieter gehören sogar der gleichen Familie.
Der eine Anbieter hat die volle und die halbe Stunde, der andere Anbieter hat die Viertel und die Dreiviertel Stunde.Man kann die Touren auf den beiden Seiten direkt buchen (Links siehe oben) oder auch bei Getyourguide. Auf Getyourguide gibt es manchmal noch Plätze, die es auf den Seiten direkt nicht mehr gibt. Vermutlich hat Getyourguide hier Kontingente eingekauft. ABER! Auf den Seiten der beiden Anbieter sind die Tickets günstiger. Der Preis beträgt ca. USD 55 pro Person. Hinzu kommt noch eine Parkgebühr von ca. USD 8 pro Person.
- Tickets für den Antelope Canyon X
Ähnlich wie beim Lower Antelope Canyon kann man die Touren entweder über den Anbieter oder über Getyourguide buchen. Ich habe damals über Getyourguide gebucht, eben weil beim Anbieter direkt nichts mehr frei war. Der Anbieter selbst heißt Taadidin Tours.Die Touren werden ca. im halbstündigen Rhythmus angeboten.
Die Kosten liegen bei ca. USD 50 pro Person plus USD 8 pro Person Nationalparkgebühr. - Tickets für den Upper Antelope Canyon
Hier gibt es nicht den einen Anbieter, sondern es sind gleich fünf lokale Firmen, weshalb man durchaus auch über Getyourguide buchen kann. Oder zB bei Antelope Canyon Tours.
Die Kosten variieren – je nach Tageszeit – zwischen USD 60-100 für Erwachsene, plus zusätzlich USD 9 Nationalparkgebühr. - Tickets für den Horseshoe Bend
Man bezahlt USD 10 pro Auto. Einen Eintritt pro Person gibt es nicht. - Powerbank dabei haben
Ich glaube ich habe selten an einem so viele Bilder gemacht wie hier in den Antelope Canyons. Entsprechend schnell ist ggfs. der Akku leer. Mir ist das passiert – Anfängerfehler. Von daher lieber vorsorgen und zwischendurch immer wieder „auftanken“. - Rucksäcke nicht erlaubt
Große Taschen und Rucksäcke sind nirgends erlaubt! Aber da man ja jeweils nur „kurz“ unterwegs ist und anschließend direkt wieder am Auto ist, sollte das kein Problem sein. Man sollte es aber wissen… - Das Outfit clever wählen
Die Canyons sind meistens in einem Rot-Ton. Für schöne Bilder sollte man die Kleidung entsprechend wählen. Ich habe zB absichtlich ein weißes T-Shirt getragen. - Wie plane ich den Besuch in der Region rund um Page?
Mein perfekter Ablauf für einen Tag wäre wie folgt:
– 10 Uhr Upper Antelope Canyon
– 13 Uhr Lower Antelope Canyon
– 14.30 Uhr Glen Canyon Dam
– 15.30 Uhr Horseshoe Bend
Die besten Spots rund um Page (inklusive Antelope Canyon & Horseshoe Bend)
Folgend eine Auflistung der verschiedenen Spots mit Erklärungen zu dem Besuch:
Lower Antelope Canyon
Dauer: 1 Stunde plus Wartezeit VOR der Tour
Generelles
Der Canyon befindet sich UNTER der Erde, daher der Name Lower Antelope Canyon. Von oben sieht man quasi nichts, außer einen Spalt. Das irritiert anfangs, aber keine Sorge, man ist trotzdem richtig.
Die Wege sind relativ eng, was den Canyon ja auch so besonders macht. ABER bei Regen kann dies natürlich auch schnell sehr gefährlich werden, weil sich die Spalten schnell füllen. Aus diesem Grund werden Touren durchaus auch mal abgesagt, weil man hier kein Risiko eingehen möchte. Im Sommer passiert dies relativ selten, im Winter kann das durchaus mal vorkommen. Ich habe mich aber zu keiner Zeit unwohl oder beengt gefühlt. Im Gegenteil – der Spot ist einfach nur magisch…
Wartezeit / Rezeption
Parkplätze stehen genügend zur Verfügung. Man sollte aber nicht zu knapp ankommen, denn man muss sich vorab registrieren.
Die Tour
Bei mir ging es sehr pünktlich los und ich denke aufgrund der engen Taktung ist das immer so – also nicht zu spät kommen. Stative sind hier übrigens NICHT erlaubt.
Zu Beginn geht es direkt einige Treppen in den Canyon hinab. Diese sind steil und man sollte entsprechend schauen wo man hintritt.
Ich würde empfehlen immer ganz vorne zu sein, denn nur so hat man die Chance auch mal Bilder zu machen auf denen keinen Menschen herumlaufen oder warten. Der Guide geht gerne ein Stück zur Seite und dann kann man nur hoffen, dass die Gruppe davor nicht zu sehr trödelt. DENN alle 15 Minuten startet eine Tour.
Die ganze Tour dauert ca. eine Stunde – ich habe gehört im Winter kann sie länger dauern, aber im Sommer ist es eine Stunde.
Ich habe so viele Bilder gemacht, dass mein Handy am Ende keinen Akku mehr hatte. Tatsächlich war unser Guide so freundlich und hat mir sogar ein paar Tipps für gute Fotos gegeben bzw. hat sogar Bilder mit meinem Handy gemacht. Er wusste natürlich genau wo welches Bild sehr gut funktioniert. Einige Formationen haben auch Namen, wie zB Shark, Turtle oder Scream.
Generell sind es zwei unterschiedliche Arten von Bildern. Nach oben und in den „Gang“ hinein. Beide Motive sind jeweils absolut faszinierend.
Bilder nach oben
Bilder in den Canyon „hinein“
Wie oben schon erwähnt, wenn man ganz vorne in der Gruppen ist, kann man diese Art von Fotos besonders gut machen. Unser Guide war sehr geduldig, aber es war definitiv keine Zeit, dass hier jeder mal nach vorne konnte, um „sein“ Bild zu machen. Ich finde aber gerade diese Bilder besonders schön, denn sie zeigen ein bisschen die Enge des Canyons und sind natürlich auch eine schöne Möglichkeit für ein Bild mit sich selbst…
Antelope Canyon X
Dauer: ca. 1, 25 Stunden
Ankunft
Erstmal ist es seltsam diese Location zu finden, denn sie befindet sich sehr weit außerhalb. Der Ankunftsbereich ist auch nur ein Trailer und ein eingezäunter Parkbereich davor. Hier muss man seine Reservierung zeigen und sich registrieren. Pass nicht vergessen. Danach bilden alle Autos eine Schlange und irgendwann geht es dann los. Man fährt im Konvoi nochmal ca. 5 Minuten zum eigentlichen Startpunkt. Von dort geht es auf einer breite Rampe leicht bergab in den Canyon hinein. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann hier sogar hinuntergefahren werden.
Tour
Unten angekommen wird die Gruppe aufgeteilt – die eine Gruppe geht zuerst nach rechts, die andere nach links. Nach der Hälfte der Zeit tauscht man dann Bereiche. Die Formationen sind sehr schön und sicherlich auch beeindruckend, aber rückblickend ist es einfach so, dass der Lower Antelope Canyon doch klar besser ist. Ich habe hier Deutsche getroffen, die NUR den Antelope Canyon X gemacht haben, weil alles andere ausgebucht war, für die war diese Tour sicherlich klasse. Keine Frage. Insgesamt ist dies eine schöne Tour, aber die Farben waren jetzt nicht ganz gewaltig, wie ich es erwartet hätte. Mag mit der frühen Zeit zusammenhängen, aber es hieß, dass dies nicht den entscheidenen Unterschied macht. Mir wurde gesagt, dass die Touren hier nur bis 2 pm Sinn machen, denn danach wird es zu dunkel.
Und warum heißt der Antelope Canyon X wie er heißt? Weil er aus der Luft aussieht wie ein X. Es ist wie so oft, die einfachste und logischste Antwort…
Upper Antelope Canyon
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Ich habe den Upper Antelope Canyon nicht besucht, aber einer meiner besten Freunde hat ihn kurz vor mir besucht und mit mir gemeinsam den obigen Vergleich angestellt.
Der Upper Antelope Canyon ist vor allem bekannt für seine Lichtstrahlen, die so genannten Light Beams. Das Licht-Spiel ist bei den Canyons natürlich ein wichtiger Aspekt und hier ein besonderer Pluspunkt. ABER Vorsicht, die Lichtstrahlen kommen nur in den Monaten April bis August zum Boden.
WICHTIG! Die Touren werden nur wenige Male am Tag angeboten, von daher sind die Plätze deutlich knapper.
Ähnlich wie beim Antelope Canyon X fährt man hier in einem Jeep zum eigentlichen Eingang. Dieser liegt ungefähr 20 Minuten entfernt.
Dieser Canyon befindet sich aber nicht unter der Erde und ist deshalb deutlich leichter zugänglich. Vielleicht auch aus diesem Grund sind hier gefühlt deutlich mehr Teilnehmer und es „staut“ sich etwas mehr. Ich habe auch mit Besuchern vor Ort gesprochen, die am gleichen Tag wie ich dort waren, und die waren sehr enttäuscht, weil kaum Zeit für Fotos war. Ich habe niemanden getroffen, der den Uppper Canyon dem Lower Canyon vorziehen würde…
Horseshoe Bend
Dauer: 45 Minuten
Der Horseshoe Bend ist ein sehr bekanntes Bild und wird für Arizona recht häufig der Werbung verwendet. Nachvollziehbar, denn die Kulisse ist wirklich beeindruckend. Es ist nicht der Bogen, den der Colorado River hier so schwungvoll schlägt, sondern auch die Tiefe, die man vom Viewpoint hinab blickt…
Die Wanderung zum Aussichtspunkt geht schnell und ist komplett eben. Der Spot an sich ist wirklich ausgesprochen spektakulär! Ich konnte mich gar nicht satt sehen, auch wenn man mit Höhenangst, hier deutlich weniger Spaß hat… Dennoch platzieren sich viele Influencer direkt an den Rand oder zumindestens in die Nähe. Ganz so mutig war ich dann doch nicht und trotzdem nimmt man fantastische Bilder mit nach Hause.
Glen Canyon Dam
Dauer: ca. 30 Minuten
Östlich von Page befindet sich noch der Glen Canyon Dam, eine gigantische Bogenstaumauer, die im Glen Canyon den Colorado River zum Lake Powell aufstaut. Mit einer Länge von 475 m, einer Breite von 7,6 m und 178 über der Talsohle sind die Ausmaß schon gigantisch. Ich finde dieser Kleie Ausflug lohnt sich sehr und der Viewpoint ist an der absolut perfekten Stelle.
Meine besten Spot-Tipps in Page auf einer Karte
Ich habe auf der Karte die wichtigsten Spots markiert. Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
Meine Hoteltipps in Page
La Quinta Inn & Suites by Wyndham
In Page ist es weitestgehend egal, WO man sich ein Hotel sucht, denn die Attraktionen verteilen sich recht großräumig um Page herum. Klar, im Stadtzentrum ist’s generell immer fein, aber günstigere Hotels findet man eher am Stadtrand, vor allem weil dort die großen Hotelketten zu finden sind. Ich selbst war im La Quinta Inn & Suites by Wyndham.
Das Hotel liegt preislich sehr fair und ist generell sehr gut. Die Zimmer sind groß und modern eingerichtet. Mit dem Auto waren es 3-5 Minuten ins Stadtzentrum.
Meine Restaurant-Empfehlungen in Moab
Big John’s Texas Barbecue
Dieses Barbecue ist ein absoluter Knaller und in meinen Augen ein Pflichtbesuch in Page. Die lange Warteschlange vor dem Restaurant ist alleine schon aussagekräftig genug. Tatsächlich ist das Essen aber auch extrem lecker. Nicht unbedingt besonders günstig, aber gefühlt ist der Laden ein eigenes Event.
The Grand Canyon Brewery + Destillerie
Diese großräumige Sportsbar war ein guter Tipp seitens des Hotels. In der Mitte des Raumes befindet sich eine Bar, die den ganzen Abend gut frequentiert war. Ich habe Pizza gegessen und war echt begeistert. Riesig und sehr sehr schmackhaft.
Birdhouse
Wer es mal unkompliziert ohne viel Action mag, ist im Birdhouse genau richtig. Nach einem langen Tag möchte man vielleicht nicht immer noch „ausgehen“, sondern einfach nur mal schnell etwas essen. There you go! Gefühlt ist es so etwas wie gutes Fastfood. Aber echt lecker, alles wird frisch gemacht und die Portionen sind üppig.
Meine Fototipps für den Arches Nationalpark
1) Antelope Canyon
Generell gibt es was die Fotos in den Antelope Canyon angeht unterschiedliche Auffassungen. Die Canyons sind teilweise schmal und dementsprechend fällt nur wenig Licht in solch einen engen Spalt.
Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich den vermeintlich besten Canyon, den Lower Antelope Canyon, in der Mittagszeit haben möchte, weil dann die Sonne am höchsten steht und somit auch viel Licht in den Canyon fällt. Ich finde, das hat sich bezahlt gemacht und ich bin sehr happy mit meinen Bildern. Tatsächlich verändert sich das Farbenspiel, abhängig von den Lichtverhältnissen und jeder hat da vielleicht seine eigene Wahrheit. Klar, wenn man Pech hat, steht die Sonne bei genau dem einen Motiv genau über dem Canyon und die Gefahr der Überbelichtung besteht, aber ich hatte genau diese Situation tatsächlich kein einziges Mal.
Wenn man auf das Licht der Mittagszeit verzichtet, verliert man aber potentiell auch die schönen Kontraste der Sandsteinwände.
Generell würde ich meine Eindrücke und Erfahrungen so zusammenfassen:
Lower Antelope Canyon: Ich würde mittags bevorzugen, aber anscheinend gibt es keine richtig schlechte Tageszeit.
Upper Antelope Canyon: 10 am bis 1 pm (im Sommer)
Antelope Canyon X: Bis 2 pm ist die beste Zeit, danach wird es dunkler.
Es gab und gibt wohl immer wieder auch echte Fototouren vor allem durch den Upper Antelope Canyon und den Antelope Canyon X. Hier kann man nur mit einer „echten“ Kamera teilnehmen (keine Handys) und man hat deutlich mehr Zeit und Möglichkeiten. Hier sollte man auf den ständig aufgewirbelten Sand aufpassen und seine Kamera entsprechend schützen. ABER, diese Touren gibt es wohl sehr unregelmäßig. Als ich dort war, gab es sie NICHT. Der Andrang ist zu groß, als dass man hier einen solchen zeitintensiven Slot vergeben möchte. Eventuell ist hier die Quote im Winter höher!
2) Horsehoe Bend
Hier gibt es dagegen eine klare Empfehlung, und zwar den Nachmittag. Dann steht die Sonne im Rücken und scheint sehr schön auf den unteren Bogen des „U“
3) Glen Canyon Dam
Quasi identisch zum Horseshoe Bend. Nachmittags steht die Sonne am besten.
Fun Facts zu den Antelope Canyons
- Die Region auf der sich die Antelope Canyons befinden ist Teil der Navajo-Nation. Die Navajos sind Native Americans im Südwesten der Vereinigten Staaten.
- Die Antelope Canyons haben ihren Namen von lokalen Navajo Geschichten über Antilopen, die im Winter entlang der Schlucht weideten.
- Ein Slot Canyon besteht typischerweise aus weichem Gestein, welches sich übereinander türmt. Daher kommen auch die geschichteten Streifen im gesamten Antelope Canyon.
- Der Antelope Canyon besteht aus Sandsteinen er ist dadurch entstanden, dass der Regen langsam Teile des Canyons aushöhlte. Dies ist ein Prozess, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt..
Wann ist die beste Reisezeit? Was kann ich zu welcher Jahreszeit erwarten?
Ich war Mitte September vor Ort und hatte die besten Bedingungen. Ja, es ist heiß und teilweise gibt es wenig Schatten, aber man ist nun mal in Utah. Der Vorteil hier ist, dass man außerhalb der Ferien dort ist und es daher ein deutlich geringeres Besucheraufkommen gibt.
Vermeiden sollte man die Wochenenden rund um den Unabhängigkeitstag ( 4. Juli) und den Labor Day (erster Montag im September), da es dann sehr voll sein wird.
Ab Mitte/Ende Oktober bis Ende März muss man sogar keine Slots mehr für das Auto buchen!

