Über mich
Wer bin ich?
Meine Name ist (eigentlich) Jan, aber alle meine Freunde nennen mich Johnny oder Bongo. Die Spitznamen sind 2005 während meiner ersten Reise durch die Philippinen entstanden (weiter unten mehr dazu) und seitdem ist dieser Name, außer bei meiner Familie, geblieben, was ich ziemlich lustig finde.
Ich bin 77er Jahrgang, komme ursprünglich aus dem beschaulichen Wolfenbüttel in Niedersachsen, bin aber mit 4 1/2 Jahren an den Ammersee in der Nähe von München gezogen und habe seitdem eine Heimat und ein emotionales Zuhause.
Das Reisen und die damit verbundenen Abenteuer habe ich lustigerweise sehr früh als Pfadfinder für mich entdeckt. Damals wurde mir schnell klar, dass ich unbedingt viel erleben und vor allem noch mehr sehen möchte. Aus dem Grund habe ich auch mit 23 Jahren meinen eigenen Reiseveranstalter gegründet.
Wie bin ich im Tourismus gelandet?
Nach meinem Abitur wollte ich eigentlich erst studieren, denn in München gab es die spannende Möglichkeit auf ein touristisches Studium. Aber wie durch ein Wunder gab es in meinem Heimatdorf mit 3.000 Einwohnern (!) einen Reiseveranstalter, der auf Tauchreisen in der Karibik spezialisiert war. Volltreffer! Dort habe ich meine Ausbildung zum Tourismuskaufmann absolviert und mich dann wenig später auch selbständig gemacht.
Was waren meine ersten Schritt im Tourismus?
1992 habe ich meinen Tauchschein in der Türkei gemacht und diesen 1998 in Ägypten nochmals aufgefrischt. Beides waren Reisen, die viel „mit mir gemacht“ haben und sicherlich wegbereitend waren. 1999 bin ich für meinen damaligen Arbeitgeber nach Cuba gereist, um dort die Hotels und Tauchgebiete kennen zu lernen. Das war auf so vielen Ebenen aufregend, vor allem weil ich weite Teile der Reise alleine unterwegs war. Die Cubaner waren so unbeschreiblich herzlich, offen und gastfreundlich, wie ich es gefühlt noch nie vorher erlebt hatte. Das hat definitiv etwas mit mir gemacht und Cuba zu einem meiner Herzensziele gemacht. Seitdem war ich weitere 20 x in Cuba und habe dort viele Freunde hinzugewonnen.
Gab es besondere Reisen für mich?
In jedem Fall! Viele!
Die oben angesprochene Reise durch die Philippinen war absolut einzigartig, denn ich bin alleine mehr oder weniger ohne Reiseplan von Insel zu Insel gehüpft, was damals ohne Wifi und Handy eine echte Herausforderung war. Ich bin mit Fähren gefahren, auf denen mehr Hühner und Schweine als Passagiere waren, und habe aufgrund von Empfehlungen mehrfach spontan meine Route komplett geändert. Dabei wurde ich auf einer sehr untouristischen Insel (Camiguin) spontan bei einem Basketball-Spiel vor ca. 500 Zuschauern „eingewechselt“. Am Ende standen viele unbezahlbare Erlebnisse und auch die Philippinen hatten es dadurch in mein Herz geschafft.
2014 bin ich nach Nicaragua gereist, was gerade erst wieder als „politisch stabil“ bezeichnet wurde. Mein Ziel waren die damals vollkommen unbekannten Corn Islands und die Anreise war eines meiner größten Abenteuer überhaupt. Vor allem die Fährfahrt, bei der mir das Wasser im Boot bis zu den Waden stand, werde ich niemals vergessen. Belohnt wurde ich mit einem karibischen Inselparadies, was seinesgleichen sucht.
Und schließlich meine Tour durch Südafrika, Zimbabwe, Sambia und Malawi mit zahlreichen spektakulären Tierbegegnungen und dem Besuch der Victoria-Falls war absolut außergewöhnlich.
Dies sind nur einige wenige Reisen, die mir spontan einfallen, denn diese Liste ließe sich ehrlicherweise problemlos noch beliebig erweitern…
Welchen Stellenwert hat das Tauchen für mich?
Nun, ich finde Tauchen ist ein ganz ganz besonderes Hobby, welches erfreulicherweise sogar zu meinem Beruf geworden ist. ABER, ich bin kein Hardcore-Taucher, sprich ich habe kaum Reisen ausschließlich fürs Tauchen gemacht. Das Gefühl unter Wasser ist definitiv etwas Wunderschönes und die Unterwasserwelt lässt mich immer wieder demütig zurück. Die Landschaften, die Korallen, die Ruhe, das Gefühl des Schwebens und vor allem die Fische kreieren immer wieder magische Momente. In Panama hatte ich eine Begegnung mit einem ca. 5 Meter großen Walhai, der fast in mich hineingeschwommen ist, die für immer bleiben wird.
Hinzu kommt, dass man als Taucher ein sehr gutes Bewusstsein für das Thema Umwelt bekommt. Zu sehen wie fragil das Ökosystem unter Wasser ist und welche Einflüsse hier wirken ist durchaus einschüchternd.
Wie sieht für mich die perfekte Reise aus?
Das kann ich nicht konkret beantworten, denn für mich hatten viele Reisen auf ihre eigene Art und Weise etwas ganz Besonderes. Ich liebe zum Beispiel auch Städtereisen oder Mietwagenrundreisen. Ich bin einmal in den USA von Denver durch zahlreiche Nationalparks bis nach San Diego und Los Angeles gefahren, und diese Tour rangiert in meiner Hitliste sicherlich sehr weit oben. Einen reinen Badeurlaub kann ich aber zB nur sehr begrenzt genießen – mein Drang etwas zu unternehmen wird einfach irgendwann zu groß. Idealerweise beinhaltet eine Reise für mich immer viel „Land & Leute“ – wie ich immer sage. Wenn dann vielleicht sogar noch das Meer dazu kommt, bin ich richtig glücklich.
Welches sind meine Top-Ziele?
Eine besonders spannende Frage, denn danach werde ich immer wieder gefragt. Ich versuche es einfach mal:
- Italien – Apulien
- Italien – Bologna
- Spanien – Andalusien
- Griechenland – Skiathos
- USA – Arches Nationalpark
- USA – Nashville
- USA – Chicago
- USA – Neuengland
- USA – Florida Keys
- Mexiko – Baja California
- Nicaragua – Corn Islands
- Honduras – Utila
- Panama – Santa Catalina & Bocas del Toro
- Cuba
- Kolumbien – Providenica
- Ecuador – Galapagos
- Philippinen – Camiguin
- Philippinen – Palawan
- Botswana – Okawango Delta
- Sambia – Victoria Falls & Luangwa National Park
- Südafrika – Kapstadt
Woher kommt der Spitzname Johnny Bongo?
Eine großartige Geschichte. Bei der eingangs erwähnten Philippinenreise hatte ich einen tollen Insidertipp für eine Insel bekommen, die touristisch bislang vollkommen unbedeutend war. Allerdings gab es dort eine Tauchbasis, die unter deutscher Leitung stand. Nach mehreren kaum verständlichen Telefonaten, hatte ich meine Anreise organisiert und fand mich auf einer Übernachtfähre wieder, umringt von Vieh und jeder Menge „Zeug“. Am Fährhafen holte mich der Assistent des Tauchbasenleiters ab, der sich als „Archie“ vorstellte. Wir hatten die kommenden Tage danach eine großartige Zeit zusammen und haben natürlich auch sehr viel getaucht. Am Ende sollte er mein Logbuch abzeichnen, allerdings stand auf seinem Stempel „John T. Bongo“ und eben nicht Archie…?! Auf meine überraschte Nachfrage hin meinte er, dass er seinen Namen nicht überhaupt mag und ich könnte ihn sehr gerne „haben“. Soweit so gut. Als ich zurück in Deutschland war und wir der Tauchbasis nach und nach ein paar Gäste schicken konnten, kamen die Reservierungsanfragen immer zurück mit der Anrede „Hello John T. Bongo“. Meine Kollegen konnten damit zuerst nichts anfangen, bis ich sie dann aufklärte, dass ich das wohl bin. Über die Berufsschule und diverse (Geburtstags-)Partys gelangte dieser Name in meinem Freundeskreis und ist seitdem geblieben.
Woher kommt der Name Bongo and the Big Blue?
Wie oben bereits erwähnt ging meine erste Fernreise nach Cuba und das Land hat damals mein Herz im Sturm erobert. Ein berühmter Schriftsteller, dem es ganz offensichtlich ähnlich ging, war Ernest Hemingway, denn er hat nicht nur lange in Cuba gelebt, sondern war auch ein bekennender Fan des karibischen Inselstaates. Einen seiner berühmtesten Romane „Der alte Mann und das Meer“ hat er sogar in Cuba geschrieben. Da das Meer (the big Blue) auf mich eine ganz besondere Faszination ausübt, fand ich es passend und lustig meinen Spitznamen auf diese Art und Weise mit Cuba zu verbinden. Denn Cuba steht für mich vor allem auch für eine karibische Lebensweise, in der ich mich sehr gut wiederfinde…
Warum habe ich mit Bongo and the Big Blue angefangen?
Ich habe nach meiner Philippinen-Reise angefangen Reiseberichte für meine Firma über meine Erlebnisse zu schreiben. Diese habe ich als Newsletter verschickt und erfreulicherweise war die Resonanz darauf sehr positiv. Aus dem Grund habe ich damit einfach weitergemacht und recht schnell hatte ich – für mich – sensationelle 13.000 Abonnenten. Irgendwann kamen immer mehr Anfragen, dahingehend, dass ich „mehr“ davon machen sollte. Gesagt getan.
Mir macht „das Schreiben“ (und das Erzählen) sehr viel Spaß, zudem fotografiere ich gerne, weshalb die Idee, eine Seite wie diese hier zu starten, nahe lag.
Zudem fragen mich immer wieder viele Freunde und Bekannte nach meinen Tipps und/oder Erfahrungen, eben weil ich so viel gereist bin. Auf dieser Seite habe ich nun alle meine Erfahrungen zusammengestellt und kann meine ganzen Hinweise charmant weitergeben…
Was ist mir bei Bongo and the Big Blue besonders wichtig?
Das Herzstück sind meine Reiseberichte, aber ich habe nach und nach angefangen Reisetipps zusammenzustellen, ganz einfach, weil ich bei meinen Recherchen für meine Reisen immer wieder festgestellt habe, dass mir die Infos entweder zu ausführlich oder zu wenig praxisbezogen waren. Oftmals war ich in einer Situation in der ich mir gedacht habe, dass ich „das gerne vorher gewusst hätte“.
Ich muss und will keinen Reiseführer bieten, sondern ich möchte erklären, wie man Städte, Gebiete oder einzelne Spots am Besten besichtigt. Was muss ich beachten? Wie plane ich (m)eine Reise? Gibt es Infos, die vielleicht meinen Reiseverlauf verändern? Dazu liefere ich sicherlich immer wieder viele authentische Bilder, denn genau das ist mir persönlich auch immer wichtig. Ich mag es nicht, wenn irgendein Spot ganz aufregend beschrieben wird und dann gibt es dazu leider (k)ein Bild.
Wo war ich schon überall?
Hier findet ihr meine persönliche Weltkarte mit allen Ländern und Städten, die ich je besucht habe.
Um euch einen besseren Blick zu geben, wie oft ich wo war, habe ich unterschiedliche Farben verwendet – einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil clicken und die verschiedenen Destinationen werden angezeigt.
Habe ich auch Social Media-Accounts?
Nein. Sicherlich eher ungewöhnlich, aber ich persönlich bin einfach kein Fan von Social Media. Natürlich hat das alles seine Berechtigung, aber da diese Seite mein Hobby ist, möchte nur das machen, was mir wirklich Spaß macht. Und Posts für Social Media zu kreieren, macht mir leider so gar keinen Spaß.
Ich bin super happy mit meinen Reiseberichten, den verschiedenen Tipps und Bildern hier und muss mit dieser Seite kein Geld verdienen oder massig viele Zugriffe generieren. Aus dem Grund sind meine Beiträge auch relativ „clean“ strukturiert und ich verwende keine Wiederholungen, nur weil sie gut für Google oder jede Form von KI sind. Wenn ich ein paar Lesern und meinen Freunden bei den jeweiligen Reiseplanungen helfen kann, wäre dies bereits eine große Freude für mich…







