Die Philippinen werden für mich immer ein absolutes Herzensziel bleiben. Nicht nur weil ich mich hier verlobt, sondern weil ich ganz häufig eine besondere Form von Gastfreundschaft verspürt habe, die ich so in keinem anderen asiatischen Land erleben durfte. Insgesamt war ich über fast 20 Jahre verteilt bereits fünfmal auf den Philippinen und habe immer wieder absolut wundervolle Begegnungen gehabt, von denen ich jetzt noch gerne erzähle. Einer davon habe ich meinen Spitznamen Johnny Bongo zu verdanken – wer die Geschichte noch nicht kennt, hier könnt ihr sie nachlesen. Wie oft bin ich mit einem Moped durch die Dörfer gefahren und habe dabei zauberhafte Menschen kennen gelernt…
Damit ihr für eine Reise auf die Philippinen gut vorbereitet seid, habe ich euch hier einige Informationen und Tipps zusammengestellt, die euch vielleicht bei eurer Planung helfen werden…
#1 Ein paar generelle Informationen
#2 Wann ist die Reisezeit für die Philippinen?
#3 Brauche ich ein Visum für die Einreise auf die Philippinen?
#4 Gibt es religiöse und kulturelle Besonderheiten auf den Philippinen?
#5 Sin die Philippinen sicher?
#6 Wie reist man auf den Philippinen ?
#7 Wie lange sollte eine Reise auf den Philippinen dauern?
#8 Sind die Philippinen teuer?
#9 Ist die philippinische Küche gut?
#10 Wie bezahle ich auf den Philippinen?
#11 Lohnt sich ein Besuch in Manila?
#1 Ein paar generelle Informationen
Die Philippinen liegen im Westen des Pazifiks und gehören zu Südostasien, verteilt über mehr als 7.100 Inseln, die sich in drei große Regionen gliedern: Luzon , Visayas und Mindanao.
- Luzon ist die größte Insel der Philippinen mit der Hauptstadt Manila als wichtigstem Dreh- und Angelpunkt.
- Die Visayas bilden eine zentrale Inselgruppe, die für ihre Urlaubsinseln wie Bohol, Cebu und Siquijor bekannt ist.
- Mindanao ist die zweitgrößte Insel im Süden der Philippinen.
Internationale Reisende erreichen das Land meist über die beiden größten Flughäfen Manila (Ninoy Aquino International Airport) und Cebu (Mactan-Cebu International Airport), die viele weltweite Verbindungen anbieten.
Von Deutschland aus erfolgt die Anreise in der Regel mit einem Zwischenstopp, häufig über Singapur, Doha, Dubai oder Istanbul.
Die Zeitverschiebung beträgt +7 Stunden im Winter und +6 Stunden im Sommer gegenüber Deutschland.
#2 Wann ist die beste Reisezeit für die Philippinen?
Die beste Reisezeit für die Philippinen liegt im Allgemeinen zwischen Dezember und Mai/Juni, wenn im Großteil des Landes die Trockenzeit herrscht.
In diesen Monaten erwarten euch warme Temperaturen, viel Sonnenschein und vergleichsweise ruhige Meere – ideale Bedingungen fürs Island-Hopping, zum Schnorcheln und für Ausflüge mit der Fähre oder dem Boot. Besonders Februar bis April/Mai gelten als zuverlässig trocken und angenehm, weshalb sie bei Reisenden besonders beliebt sind. Der Dezember ist so eine Art Übergangsphase.
Die Regenzeit prägt vor allem die Monate Juli bis November, wobei die Intensität je nach Region unterschiedlich ausfällt. Regen bedeutet allerdings nicht zwangsläufig schlechte Reisebedingungen: Viele Schauer sind kurz und kräftig, die Natur ist üppig grün und Unterkünfte sind deutlich günstiger.
ABER: Während der Regenzeit können sich auch immer wieder Taifune bilden, die dann teilweise sehr heftig über die mittleren und nördlichen Bereiche der Philippinen ziehen.
Zwei kleinere Ausnahmen gibt es allerdings:
Die beste Reisezeit für Camiguin ist von März bis Juni, weil es hier von Dezember bis Februar noch etwas windiger, kälter und regnerischer ist. Tatsächlich ist für Camiguin auch die Regenzeit von Juli bis Oktober eine passable Option, da Camiguin als Teil der Mindanao-Region weniger Regen abbekommt, als andere Teile der Philippinen.
Und dann gibt es noch die aufkommende Insel Siargao. Hier habt ihr das beste Wetter von Juni bis Oktober, also ebenfalls genau umgekehrt wie überall sonst.
#3 Brauche ich ein Visum für die Einreise auf die Philippinen?
Die Einreise auf die Philippinen ist generell sehr einfach und unkompliziert. Folgende Punkte sind zu beachten:
- Der Reisepass muss bei der Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein und man braucht ein Rück- oder Weiterflugticket.
- Ein Aufenthalt ist bis zu 30 Tagen visumfrei, bei Bedarf kann dieser im Land verlängert werden.
- Bei der Ankunft müsst ihr eine Arrival Card ausfüllen, die im Flugzeug oder am Flughafen erhältlich ist.
#4 Gibt es eine religiöse oder kulturelle Besonderheit auf den Philippinen?
Die Philippinen zeichnen sich durch eine einzigartige Mischung aus asiatischen, spanischen und amerikanischen Einflüssen aus. Rund 300 Jahre spanische Kolonialzeit haben das Land tief katholisch geprägt, so dass farbenfrohe Fiestas und religiöse Feiertage das gesellschaftliche Leben bestimmen. Ebenso werdet ihr in den Großstädten überraschend viele amerikanische (Fastfood)Ketten finden.
Neben der katholischen Mehrheit gibt es im Süden eine bedeutende muslimische Gemeinschaft, vor allem auf der Insel Mindanao.
#5 Sind die Philippinen sicher?
Die Philippinen gelten für Reisende grundsätzlich als sicheres Land, insbesondere in den touristischen Regionen wie Palawan, Bohol, Cebu oder Siargao. Ich habe während meiner fünf Reisen kein einziges Mal eine komische Situation erlebt.
Die Frage kommt meistens sowieso nur auf, weil es vor einigen Jahren zwei (soweit ich weiß) Entführungen von Schiffen auf der offenen Sulu-See gab. Dabei handelte es sich überwiegend um Angriffe von islamistischen Gruppen im Süden, insbesondere in Teilen von Mindanao und eben der Sulu-See.
#6 Wie reist man auf den Philippinen?
Die Philippinen sind mit ihren vielen Inseln nicht ganz einfach zu bereisen, aber eben weil sie so unterschiedlich (groß) sind, bietet sich das Island-Hopping perfekt an. Aber egal, wie und wohin ihr reist, meistens ist es eine Kombination aus mehreren Strecken und unterschiedlichen Verkehrsmitteln.
Folgende Varianten „gehören“ zu einer Reise auf den Philippinen dazu:
Flugzeug
Da es auch durchaus längere Strecken gibt, sind Inlandsflüge teilweise nicht zu vermeiden – gerade wenn man in Manila ankommt und von dort weiter reist (zB nach Palawan, Negros oder Siargao).
Ich checke die Verfügbarkeit von Flügen meist zunächst auf Skyscanner, aber auf den Philippinen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Preise für Inlandsflüge auf den Websites der Airlines selbst manchmal etwas günstiger sind. Dies kann daran liegen, dass eine bestimmte Buchungsgebühr entfällt oder aber die Airlines selbst gewisse Specials anbieten.
Tatsächlich gibt es zahlreiche Fluggesellschaften, die innerhalb der Philippinen fliegen, aber ich probiere es immer zuerst bei Cebu Pacific Air oder Philippine Airlines zu buchen. Mit beiden bin ich mehrfach geflogen und habe immer gute Erfahrungen gemacht.
Bei einigen anderen Airlines hatte ich durchaus schon häufiger mit krassen Verspätungen zu kämpfen…
Fähren
Für mich gehört eine Fährfahrt zu einem „anständigen“ Philippinen-Urlaub einfach dazu. Was habe ich schon für besondere Momente auf den unterschiedlichsten Schiffen erlebt…?!?! Meine Übernacht-Fähre von Cebu nach Camiguin mit mehr Hühnern und Schweinen als Passagieren an Bord, werde ich mein Leben lang nicht vergessen.
Gerade wenn man in den Visayas (der mittlere Bereich der Philippinen) unterwegs ist, wird man sicherlich irgendwann irgendwie auf einer Fähre unterwegs sein. Seht als Teil des „Abenteuers“ und nicht als lästige Transferverbindung.
Eine Fährfahrt ist prinzipiell sehr günstig, wobei ich euch immer die Business Class empfehlen würde. Der Aufpreis ist gering, aber der qualitative Unterschied ist deutlich spürbar. DENN, die verschiedenen Fahrten dauern durchaus auch mal ein bisschen länger und da ist man froh über etwas mehr Sitzabstand. Gerade zB von Cebu nach Negros oder auch nach Bohol.
Mein Tipp: Habt immer ein bisschen Cash in der Tasche, das ihr den Kofferträgern auf den Schiffen geben könnt.
Autos / Busse
Ich habe ehrlich gesagt nur ganz selten öffentliche Verkehrsmittel genutzt, aber ab und zu sind die Jeepneys (Busse) eine prima Option.
Ansonsten bieten viele Hotels organisierte Transfers an, was durchaus Sinn machen kann. Wenn man sich selbst vor Ort nicht unbedingt mit den lokalen Transferanbietern beschäftigen möchte, ist es schon angenehm, wenn jemand direkt am Hafen auf einen wartet.
Moped
Ähnlich wie die Fähren, MUSS man sich irgendwann mal ein Moped mieten, um so die Insel bzw. die Umgebung auf eigene Faust zu entdecken.
DENN, im Gegensatz zu Bali oder Phuket, hatte ich hier auf den Philippinen nie ein unsicheres Gefühl. Der Straßenverkehr auf den Inseln läuft deutlich „gesitteter“ ab, weshalb das umher cruisen einfach nur Spaß macht.
Und gerade bei den kleineren Inseln ist es wirklich ein wunderbarer Teil des Urlaubs abgelegene Dörfer, Strände oder Landschaften zu erkunden. Für mich ist Camiguin das Paradebeispiel, denn gerade solch ursprüngliche Inseln erschließen sich einem auf diesem Wege am Besten.
Wichtig! Testet mit dem Vermieter das Moped bevor ihr losfahrt. PLUS, schließt eine Versicherung ab und tragt einen Helm.
#7 Wie lange sollte eine Reise auf die Philippinen sein?
Gerade der Punkt vorher zeigt ja schon, dass eine Reise auf den Philippinen durchaus etwas komplexer sein kann. Wenn ich Freunden beispielsweise eine Reise zusammenbaue, versuche ich immer drei Gebiete zu kombinieren. Zu schön und zu spannend sind einfach die verschiedenen Destinationen. Aus dem Grund würde ich sagen der ideale Zeitrahmen sind 17-21 Tage.
Innerhalb dieses Zeitraums kann man verschiedene Inseln kombinieren und vielleicht sogar einen Spot mit dazu nehmen, der etwas weiter entfernt liegt.
ABER, auch bei 14 Tagen lässt sich ohne Wenn und Aber ein schöner Ablauf organisieren. Hier wäre es sicherlich eher eine Kombination aus zwei Inseln, aber ganz ehrlich, es gibt so viele schöne Möglichkeiten, bei denen die Transferdauer zwischen den beiden Spots nicht allzu lange ist.
#8 Sind die Philippinen teuer?
Eine sehr beliebte und wichtige Frage, denn gerade in Südostasien ist die Erwartungshaltung tendenziell so, dass man mit einem schmaleren Budget rechnet. Ich würde sagen, die Kosten auf den Philippinen sind durchschnittlich tatsächlich nicht allzu hoch, aber selbstverständlich kommt es auch darauf an, wo man wie wohnt.
In den touristischeren Gebieten wie dem Alona Beach (Bohol), in El Nido (Palawan) oder auf Boracay kann man in einem Beachfront-Hotel natürlich durchaus richtig viel Geld ausgeben. Genauso gibt es in der dritten oder vierten Reihe hinter dem Strand auch überall günstige Backpacker-Unterkünfte.
Beim Essen verhält es sich ganz ähnlich. In so genannten Carinderias (lokale Restaurants) bezahlt man teilweise nur kleines Geld (ca. EUR 3-5) pro Gericht, während Beachbars natürlich richtig hinlangen.
Unterm Strich würde ich aber sagen, dass man auf den Philippinen, gerade durch die günstigeren Nebenkosten und auch die insgesamt nicht allzu teuren Hotels, deutlich günstiger weg kommt, als bei den meisten anderen Destinationen weltweit.
Ganz grob würde ich so rechnen, wenn man sich generell „im Mittelfeld“ bewegt:
- Hotel pro Nacht pro Person im Doppelzimmer EUR 60-90
- Essen pro Tag pro Person EUR 20-30
Dies als ungefährer Anhaltspunkt.
#9 Ist die philippinische Küche gut?
Eine spannende Frage, weil die Antwort nicht ganz so einfach ist aber ich würde sagen, es kommt komplett auf die Erwartungshaltung an!
Die philippinische Küche ist nämlich anders als viele andere in Südostasien! Sie ist weniger von Kräutern geprägt, sondern ein bisschen herzhafter und etwas bodenständiger.
Wer frische Gewürze wie zB in Thailand erwartet, wird überrascht sein:
Die typisch, lokalen Gerichte leben eher von Essig, Sojasauce, Knoblauch und langen Schmorzeiten. Klassiker wie
- Adobo (Fleisch wird in einer Sauce aus Essig, Knoblauch, Pfeffer und Lorbeerblättern langsam geschmort)
- Sinigang (eine säuerliche Suppe, die mit Fisch, Huhn, Schweine- oder auch Rindfleisch zubereitet wird)
- Kare-Kare (Eintopf, der aus einer dicken, nussigen Erdnusssauce und Fleisch besteht)
zeigen, wie vielfältig diese durchaus deftige Küche sein kann.
Und dann sind da die frittierten Speisen, die in den Philippinen einen besonderen Platz haben. Ob Crispy Pata (knusprige Schweinshaxe), goldene Lumpia (lokale Frühlingsrollen) oder einfach ein frisch gebratener Fisch aus der Pfanne – vieles kommt heiß, kross und voller Geschmack auf den Tisch. Die Philippinen haben eine tief verwurzelte Frittiert-Tradition, die in Restaurants, auf Märkten und in kleinen Straßenküchen maximal präsent ist.
#10 Wie bezahle ich auf den Philippinen?
Ganz ehrlich, wenn man viel durchs Land reist, sollte man definitiv etwas aufpassen und planen.
In größeren Städten, Resorts und vielen Restaurants könnt ihr bequem mit Kreditkarte zahlen, doch auf kleineren Inseln und in ländlichen Regionen bleibt Bargeld unverzichtbar!
Geldautomaten gibt es zwar vielerorts, doch sie funktionieren nicht immer zuverlässig und haben oft niedrige Abhebelimits. Beides habe ich schon mehrfach erlebt! Deshalb lohnt es sich, frühzeitig genügend Philippinische Pesos (PHP) abzuheben.
Für Märkte, Tricycles, Strandcafés oder kleine Läden ist Bargeld die wichtigste Währung, und (!) oft kommt man mit kleineren Scheinen besser zurecht.
#11 Lohnt sich ein Besuch in Manila?
Zunächst einmal möchte ich vorab sagen, dass ich bei Städten ganz sicher ein wenig eigen bin. Mir hat beispielsweise Bangkok nicht wirklich gefallen, denn ich habe mich dort einfach nicht wirklich wohl gefühlt. Es war mir zu laut, zu dreckig, zu dicht. Dies als kleiner Vorspann, damit ihr meine Wertung einsortieren könnt.
Manila ist nämlich ebenfalls keine Stadt, die sich jedem sofort öffnet – unter anderem mir. Ich muss allerdings zugeben, dass diese wuselige Metropole durchaus viele verschiedene Stimmungen bietet:
- Im historischen Stadtviertel Intramuros zeugen alte Steinmauern von der spanischen Vergangenheit.
- Im Binondo, dem ältesten Chinatown der Welt, geht es sehr lebendig zu.
- Entlang des Roxas Boulevard tauchen die Sonnenuntergänge den Himmel über der Bucht regelmäßig in Gold und Orange.
Bei mir und Manila gab es keinen klassischen „wow, ist das schön hier“-Moment, vor allem, weil mir die klaren Sehenswürdigkeiten, die atmosphärischen Viertel und besonderen kulinarischen Highlights fehlen. Für mich ist Manila vor allem ein spannender Einkaufsspot, denn jedes Mal wenn ich dort bin, besuche ich das riesige Einkaufszentrum Mall of Asia. Wer große Einkaufszentren mag, wird hier sehr sehr glücklich sein.
ABER, ich kenne auch andere Meinungen und deshalb würde ich sagen, dass sich ein Besuch nicht lohnt, weil Manila wunderschön ist, sondern weil die Stadt ein authentischer Einstieg in die Vielfalt der Philippinen ist und eine Tiefe besitzt, die sicherlich viele Reisende erreicht.
#12 Kann man auf den Philippinen gut tauchen?
Ja und ja und nochmal ja!
Die Qualität der Tauchplätze ist allgemein unstrittig, aber das Schöne ist, dass sich die vielen Inseln in der Beschaffenheit der Riffe doch sehr unterscheiden.
Das Inselhopping ist auch bei Tauchern so beliebt wie nirgends sonst – zu Recht! Das Tauchen auf Camiguin unterscheidet sich zum Beispiel sehr vom Tauchen auf Bohol, obwohl die beiden Tauchgebiete nicht sehr weit auseinander liegen.
Was man wissen muss, die Philippinen stehen vor alle für hervorragendes Makrotauchen, sprich man sieht viele kleine „Sachen“. Teilweise sind die Fische so klein und/oder so gut getarnt, dass man sie kaum erkennen kann. Ich hatte bereits mehrere Situationen, in denen der Tauchguide verzweifelt lachen musste, weil ich trotz mehrerer Hinweise einfach nicht das gesehen habe, was er mir zeigen wollte.
Großfische sieht man dagegen auf den Philippinen tendenziell nicht sehr häufig. Leider sieht man oftmals Bilder von Haien oder Walhaien, weshalb hier ein falsches Bild entstehen könnte.
Zu Walhaien sage ich weiter unten noch etwas, aber ansonsten habt ihr eine gute Chance auf Fuchshaie bei der Insel Malapascua (vor Cebu) und Mantas vor der Insel Ticao. Darüber hinaus ist es wirklich pures Glück Großfische zu sehen!
#13 Kann ich auf den Philippinen Walhaie sehen?
Leider haben sich die Philippinen in veröffentlichen Wahrnehmung so ein bisschen als ein Walhai-Spot etabliert, allerdings basiert dies auf nicht so schönen Umständen.
Es gibt nämlich mit Oslob einen Ort, wo man mit Walhaien schnorcheln, aber ich rate euch dringend davon ab bzw. eigentlich bitte ich euch vielmehr darum, diese Zirkusveranstaltung zu meiden. Hier werden die Walhaie wirklich von Boot zu Boot „gelenkt“ und von Schnorcheln mit Schwimmnudeln gestresst. Das Schauspiel ist absolut furchtbar. Ich verstehe jeden der Walhaie erleben möchte, aber bitte nicht so.
Ich war tatsächlich zufällig genau dort, als die Walhaie das erste Mal (!) gesehen wurden und beobachte deshalb die Entwicklung von Oslob sehr genau. Aufgrund der kurzen Entfernung zum Flughafenort Cebu City gibt es allerdings leider viele Bustouren nach Oslob und dementsprechend voll ist es dort manchmal. Ich kenne viele Touristen, die trotzdem dorthin gefahren sind und wirklich extrem enttäuscht waren. Glaubt mir, Oslob ist nicht der Ort um euch euren Walhai-Traum zu erfüllen.
Eine andere Möglichkeit mit guter Chance auf Walhaie befindet sich leider weit abseits der Touristenpfade.
Auf Süd-Leyte gibt es ein noch relativ unerschlossenes Tauchgebiet, wo diese sanften Giganten in der Zeit von Oktober bis April auf ihrem Weg vor Leyte pausieren.
Allerdings ist die Anreise wirklich kompliziert, weshalb dies eigentlich nur für Hardcore-Taucher eine echte Option ist.





