Reisetipps Frankreich – Paris

  • Paris ist Paris. Eine DER Weltstädte mit Sehenswürdigkeiten, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen. 
  • Der Eifelturm zählt zu den bekanntesten Spots überhaupt.  
  • Für Kulturfreunde bietet Paris nahezu unbegrenzte Möglichkeiten – der Louvre, das Musée d’Orsay und das Centre Pompidou zählen zu den beliebtesten Museen.   
  • Das Viertel Montmartre ist durch seinen dörflichen Charme und Highlights wie die Basilika Sacré-Cœur und das Varieté Moulin Rouge ein MUSS in Paris. 
  • Das prunkvolle Schloss von Versailles ist ein großartiger Tagesausflug ab Paris. 

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Paris – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Paris war für mich immer ein Sehnsuchtsziel – wie vermutlich für die meisten Menschen. Diese Stadt strahlt (auch aus der Entfernung) eine ganz besondere Magie aus, die man selbst man erleben möchte. Der Eiffelturm, der Louvre, Montmartre, die Seine, die kleinen Straßencafés… Für mich hat kaum eine andere Stadt so viele Orte, die man sofort wieder erkennt. Hinzu kommt die einmalige Atmosphäre, die über Paris liegt und die in jeder Gasse, sowie an jedem Platz spürbar ist.

Ich habe euch hier einige Informationen und Hinweise zusammengestellt, die euch einen schnellen Überblick verschaffen sollen, was zu beachten ist und was sehr hilfreich sein kann.

  • Generell
    Paris ist mit rund 2,1 Millionen Einwohnern die größte Stadt Frankreichs und  gehört zu den wichtigsten Zentren für Kultur, Mode, Gastronomie und Kunst. Gleichzeitig zählt die Stadt seit vielen Jahren zu den meistbesuchten Reisezielen der Welt und zieht jährlich Millionen von Touristen an.
  • Welcher Fluss fließt durch Paris?
    Die Seine durchfließt den historischen Stadtkern, wobei die Ufer sogar seit 1991 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt sind. Der Fluß wird von zahlreichen kunstvollen Brücken überspannt und die Uferpromenaden, sowie die zahlreichen Bootsfahrten bieten romantische Ausblicke auf die vielen Sehenswürdigkeiten von Paris.
  • Wann ist die beste Reisezeit für Paris?
    Dazu gibt es meiner Meinung nach zwei Antworten:
    1) Theoretisch ist Paris im Frühjahr, Frühsommer und Spätsommer am Schönsten. Auch im Herbst hat Paris seinen Charme.
    2) Praktisch ist Paris während dieser Zeiten allerdings extrem voll bis überfüllt.
    Natürlich ist Paris ab Deutschland ein sehr beliebtes Ausflugsziel für zum Beispiel ein verlängertes Wochenende, allerdings würde ich euch empfehlen, so viele Wochentage wie möglich einzubauen, um den Touristenmassen ein wenig aus dem Weg zu gehen.
    Bitte nicht falsch verstehen, Paris ist (eigentlich) immer ein Erlebnis, aber wenn man die Wahl hat oder flexibel ist, kann man ja den Aufenthalt so vielleicht ein bisschen optimieren.
  • Was sind Arrondissements?
    Es handelt sich um Stadtbezirke. Insgesamt gibt es 20 Arrondissements, die spiralförmig vom Stadtzentrum nach außen nummeriert sind. Die Zählung beginnt im historischen Zentrum rund um den Louvre und die Île de la Cité mit dem 1. Arrondissement und verläuft dann im Uhrzeigersinn nach außen. Viele bekannte Sehenswürdigkeiten liegen in bestimmten Arrondissements, etwa Notre-Dame de Paris im 4. Arrondissement oder Montmartre im 18. Arrondissement.
    Die Arrondissements sind ein wichtiger Teil der Orientierung in Paris, da auch die Postleitzahlen danach aufgebaut sind: Die letzten beiden Ziffern geben jeweils den Bezirk an (z. B. 75007 für das 7. Arrondissement).
  • Ist Paris teuer?
    Backen Bäcker Brezeln? Ja. Paris gilt als eine der teuersten Städte Europas, besonders in Sachen Unterkünfte und Gastronomie in den touristischen Vierteln.
  • Wie kann ich Geld in Paris sparen?
    Um Geld zu sparen, macht doch aus der Not eine Tugend – ihr könnt zum Beispiel in Boulangerien (traditionelle französische Bäckereien) essen oder Picknicks an der Seine veranstalten.
    Touristische, kostenlose Highlights wären die Sacré-Cœur (Eintritt müsst ihr nur bezahlen, wenn ihr zusätzlich die Kuppel oder die Krypta besichtigen möchtet), der Jardins du Trocadéro mit dem Eiffelturm oder der Jardin du Luxembourg.
    Darüber hinaus gibt es noch ein paar kleinere Insidertipps, wie zum Beispieldie kostenlose Dachterrasse der Galeries Lafayette, die einen der besten Panoramablicke über die Stadt und den Eiffelturm bietet. Zudem genießen EU-Bürger unter 26 Jahren dauerhaft freien Eintritt in staatliche Museen wie den Louvre, während viele Parks und Viertel wie Montmartre ohnehin völlig gratis erkundet werden können.
    Und schließlich sind Unterkünfte in den äußeren Arrondissements oder Vororten oft deutlich günstiger und dank der Metro dennoch gut angebunden.
  • Wieviel Zeit sollte ich für Paris einplanen?
    Wieviel Zeit habt ihr? Paris ist unglaublich, es gibt so viel zu sehen und noch viel mehr zu erleben… Ich versuche es mal grob zusammenzufassen:
    Für einen ersten Eindruck sind drei bis vier Tage völlig fein. So könnt ihr die wichtigsten Wahrzeichen, wie den Eiffelturm, den Louvre und Montmartre ohne allzu großen Stress zu erkunden.
    Wenn ihr tiefer in das Pariser Lebensgefühl eintauchen möchtet, Tagesausflüge nach Versailles unternehmen oder auch einfach die verschiedenen Viertel entdecken möchte, solltet ihr eher eine vier bis sieben Tage einplanen.
    Kürzere Aufenthalte von zwei Tagen, wie zum Beispiel übers Wochenende, sind natürlich auch möglich, allerdings beschränkt sich der Besuch dann natürlich meist nur auf ein straffes Programm der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten.
    Ich denke, ein wesentlicher Faktor ist, ob man die vielen Museen intensiv besichtigen möchte? Falls ja, solltet ihr ein zwei Tage nur dafür verwenden, denn es gibt viel zu besichtigen!
  • Wie bewege ich mich in Paris?
    Ich liebe es ja eine Stadt zu Fuß zu erkunden, aber in Paris ist es nahezu unmöglich die großen Distanzen abzudecken. Einige Sehenswürdigkeiten liegen zwar erfreulich dicht beieinander, aber wenn ihr wirklich die Top-Sehenwürdigkeiten besichtigen möchtet, sind die Strecken dann doch zu weit. Auf den Karten wirkt die Innenstadt manchmal erfreulich kompakt, aber ich kann euch sagen, dem ist nicht so!
    Aus dem Grund ist das effizienteste und zudem recht kostengünstige  Transportmittel die Metro. Das Netz ist ziemlich dicht, so dass ihr fast jeden Punkt der Stadt schnell erreichen könnt. Der einzige Haken ist, dass die Eingänge bzw. Markierungen der verschiedenen Stationen auf dem Stadtplan manchmal „täuschen“ können, weil ihr teilweise unterirdisch noch lange (!) Strecken zurücklegen müsst. Das mag man jetzt beim Lesen unterschätzen, aber glaubt mir, vor Ort kann es durchaus nerven.
    Wer lieber überirdisch unterwegs ist, kann auch auf das gut ausgebaute Busnetz zurückgreifen.
    Und für längere Strecken in die Vororte, wie zum Beispiel nach Versailles, nutzt ihr am besten die schnelleren RER-Züge. Dabei handelt es sich um ein S-Bahn-ähnliche Schnellbahnnetz, das unterirdisch durch Paris (ähnlich wie die Metro) fährt, jedoch an weniger Stationen hält, um schneller zu sein.
    Abschließend, ich bin ja noch ein großer Fan von Leihfahrrädern, was sich in Paris hervorragend anbietet. Dazu weiter unten noch mehr.
  • Gibt es Tipps für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel?
    1)
    Um in Paris günstig und effizient voranzukommen, solltet ihr euch die wiederaufladbare Navigo Easy Karte besorgen, da Einzeltickets im 10er-Pack deutlich preiswerter sind als der Einzelkauf.
    2)
    Wer eine ganze Kalenderwoche bleibt, fährt mit dem Navigo Semaine am besten, da dieser pauschal alle Zonen inklusive der Flughäfen und Versailles abdeckt! Er gilt immer nur für eine Kalenderwoche (Montag bis Sonntag), sodass er sich bei einer Anreise am Donnerstag oder Freitag kaum noch lohnt. Zudem benötigt ihr für die physische Karte („Navigo Découverte“) zwingend ein kleines Passfoto, das ihr selbst aufkleben müsst, da der Pass sonst bei Kontrollen ungültig ist.
    3)
    Die praktische App Bonjour RATP hilft euch dabei, Tickets direkt auf dem Smartphone zu verwalten und so lange Schlangen an den Automaten zu umgehen.
    4)
    Achtet darauf, das Ticket bis zum Verlassen der Station aufzubewahren, um bei den häufigen Kontrollen in den Gängen keine Bußgelder zu riskieren.
  • Wie komme ich von den beiden Flughäfen in die Pariser Innenstadt?
    Vom Flughafen Charles de Gaulle (CDG) ist der RER B die schnellste und günstigste Verbindung, die euch in etwa 35 Minuten direkt ins Zentrum (z. B. Gare du Nord) bringt.
    Reisende am Flughafen Orly (ORY) nutzen am besten die verlängerte Metrolinie 14, die eine schnelle und preiswerte Anbindung direkt in die Innenstadt bietet. Falls ihr einen Navigo-Semaine (Zonen 1–5) besitzt, sind beide Fahrten bereits ohne Zusatzkosten abgedeckt, was besonders bei der Ankunft am Wochenanfang viel Geld spart.
    Alternativ bieten die speziellen Busse RoissyBus (ab CDG) und OrlyBus (ab ORY) komfortable Direktverbindungen zu zentralen Knotenpunkten wie der Opéra oder Denfert-Rochereau.
  • Wie kann ich mir Fahrräder in Paris ausleihen?
    Das Ausleihen von Fahrrädern in Paris ist mit dem städtischen System Vélib‘ Métropole denkbar einfach, da es über 16.000 Fahrräder und über 1.400 Stationen in der ganzen Stadt gibt.
    Ihr könnt euch entweder direkt an einem Automaten an der Station oder bequem über die Vélib‘-App registrieren, wobei ihr zwischen normalen (grünen) und elektrischen (blauen) Rädern wählen könnt.
    Für Touristen sind vor allem der 24-Stunden-Pass oder der 3-Tage-Pass attraktiv, bei denen die ersten 30 Minuten jeder Fahrt oft kostenlos sind.
    Neben Vélib‘ gibt es auch aus Deutschland bekannte Anbieter wie Lime oder Dott, allerdings sind diese meist etwas teurer.
  • Muss ich Tickets für Attraktionen vorab buchen?
    Ja, dringend sogar! Für die Top-Sehenswürdigkeiten ist eine Vorabbuchung dringend ratsam oder sogar verpflichtend.
    Eiffelturm: Tickets für den Aufzug sind bis zu 60 Tage im Voraus verfügbar und oft schnell ausgebucht, besonders für die Spitze (Summit). Tickets für die Treppe werden meist erst 14 Tage vorher freigeschaltet.
    Louvre Museum: Eine Reservierung mit Zeitfenster ist für den Besuch zwingend erforderlich, auch für Inhaber von Museumspässen.
    Schloss Versailles: Auch hier ist ein festes Zeitfenster notwendig.
  • Gibt es Tipps hinsichtlich der Attraktionen?
    Offizielle Seiten nutzen: Kauft Tickets auf den offiziellen Websites (z. B. La Tour Eiffel) oder bei seriösen Anbietern wie getyourguide.
    Paris Museum Pass: Wenn ihr viele staatliche Museen besuchen wollt, lohnt sich dieser Pass auf jeden Fall. Beachtet aber, dass ihr trotz Pass für die Top-Museen, wie zB den Louvre, zusätzlich ein kostenloses Zeitfenster reservieren müsst.
    Unter 26 Jahren: EU-Bürger unter 26 Jahren haben freien Eintritt in staatliche Museen, müssen aber dennoch vorab online ein (kostenloses) Zeitfenster buchen – siehe oben.
    Abendbesuche: Der Louvre bietet oft an Freitagen verlängerte Öffnungszeiten an.
  • Lohnt sich eine Hop on/Hop off-Bus-Tour?
    Ich bin ja generell ein Fan der Hop-on-Hop-off-Touren, aber in Paris würde ich diese Tour wirklich nur dann machen, wenn ihr in kurzer Zeit einen guten Überblick über die wichtigsten Wahrzeichen wie den Eiffelturm, den Louvre und den Arc de Triomphe bekommen möchtet, ohne euch mit dem (komplexen) Metrosystem auseinandersetzen zu müssen. Da die Tickets logischerweise  deutlich teurer sind, als ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr, zahlt ihr primär für den Komfort und die eventuelle Aussicht vom Oberdeck. Plus, ihr bekommt während der Fahrt Erklärungen per Audioguide. Tickets und Informationen gibt es hier (es reicht das Discovery Ticket).

Die besten Spots in Paris

Folgend nun die verschiedenen Spots und Sehenswürdigkeiten von Paris mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.

Von der Reihenfolge der Attraktionen bin ich ganz grob von West nach Ost gegangen. Dementsprechend bitte auch aus der Reihenfolge keine Wertigkeit ableiten.

Ein persönlicher Hinweis: Ich bin kein Museum-Fan! Dementsprechend ist dieser Part hier sicherlich (gegenüber der allgemeinen Meinung) etwas unterrepräsentiert.

Eiffelturm

Der Eiffelturm ist das unbestrittene Wahrzeichen von Paris und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Mit seiner beeindruckenden Höhe von rund 300 Metern prägt er die Skyline der Stadt seit 1889.

Ich kann es nicht genau erklären wieso, aber auf mich übt der Eiffelturm eine ganz besondere Faszination aus, auch wenn man ihn schon unzählige Male auf diversen Bildern gesehen hat. Ich habe mir beispielsweise eine für mich besonders schön Luftaufnahme, die ich in Paris gekauft habe, rahmen lassen und sie schmückt seit ca. 15 Jahren meine Wohnzimmerwand.

Für die besten Tipps und Hinweise habe ich eine eigene Seite zum Besuch des Eiffelturms erstellt, die ihr hier über diesen Link erreicht.

Aber ich habe ich hier auch meine wichtigsten Hinweise zusammengestellt:

Planung ist alles

Der Eiffelturm ist das meistbesuchte Monument der Welt – Warteschlangen sind also normal. Aus dem Grund empfehle ich euch dringend Tickets im Voraus online zu kaufen! Kurzfristig ist es oftmals schwierig überhaupt noch Plätze zu ergattern, insofern zögert nicht lange, sondern plant dieses wunderbare Erlebnis vorausschauend ein.

Alternativ findet über Buchungsplattformen wie GetYourGuide diverse Tickets und Touren – oft inklusive bevorzugtem Einlass.

Wieviele Plattformen gibt es?

Der Eiffelturm hat drei öffentlich zugängliche Plattformen:

  1. Erste Etage – ca. 57 m Höhe: Hier gibt es u. a. das Restaurant 58 Tour Eiffel sowie Shops und Ausstellungsbereiche.
  2. Zweite Etage – ca. 116 m Höhe: Hauptaussichtsplattform mit einem 2*-Restaurant.
  3. Spitze – ca. 276 m Höhe: Bietet die höchste Aussicht über die Stadt!

Wie weit nach oben?

Es gibt zwei Möglichkeiten Paris von oben zu sehen:

  • Die zweite Etage: Diese Plattform erreicht ihr über Treppen oder Aufzug.
  • Ganz nach oben: Wenn ihr die Spitze erklimmen möchtet, nehmt ihr den Aufzug bis zur zweiten Plattform und steigt dort in den Aufzug zur obersten Plattform um.

Welche Ticketarten gibt es?

  1. 2te Etage – zu Fuß
  2. 2te Etage – per Aufzug
  3. Spitze – bis zur 2te Etage zu Fuß, von dort mit dem Aufzug
  4. Spitze – bis zur 2te Etage mit dem Aufzug, von dort weiter mit einem anderen Aufzug

Der Zugang zum Areal unter dem Eiffelturm ist kostenlos!

Bevor es nach oben geht, müsst ihr durch eine Sicherheitskontrolle. Rechnet dafür mindestens 10 bis 30 Minuten ein. Das ist Teil des Besuchs und lässt sich am besten in die Planung des gesamten Aufenthalts einbeziehen.

Das Schöne ist, die Esplanade, also der Platz unter dem Eiffelturm ist kostenlos zugänglich, allerdings müsst ihr auch dafür durch die Sicherheitskontrolle.

Wie komme ich zum Eiffelturm?

Es gibt mehrere Möglichkeiten per Metro, RER, dem Bus oder dem Fahrrad, aber meine Empfehlung wäre die Anreise über die Metrostation Trocadéro. Von diesem erhöhten Platz habt ihr nämlich den schönsten Blick auf den Eiffelturm und damit direkt den besten Fotospot besucht.

Arc de Triomphe

Der Arc de Triomphe gehört natürlich ebenfalls zu den bekanntesten Bauwerken in Paris und steht am Place Charles de Gaulle, einem großen, sternförmig angelegten Verkehrsknotenpunkt. Von diesem sehr wirren Kreisverkehr gehen mehrere Hauptstraßen ab, darunter die Champs-Élysées (dazu gleich mehr).

Anfahrt und Zugang

Am einfachsten erreicht ihr den Triumphbogen mit der Metro über die Station Charles de Gaulle-Étoile, die von den Linien 1, 2 und 6 angefahren wird.

Der Kreisverkehr rund um den Arc de Triomphe ist stark befahren und deshalb auch nicht für Fußgänger gedacht. Der Zugang erfolgt daher über unterirdische Tunnel, die euch sicher bis direkt unter das Bauwerk führen.

Tickets und Einlass

Für den Besuch gibt es nur eine Ticketoption, das den Zugang ins Innere und zur Aussichtsplattform umfasst. Wie immer, macht es definitiv Sinn euer Ticket vorab online zu kaufen – entweder auf der offiziellen Seite oder bei getyourguide.

Vor Ort ist der Ticketkauf ebenfalls möglich, allerdings müsst ihr dann meist deutlich länger anstehen.

Geschichte

Ein kleiner geschichtlicher Exkurs, und zwar wurde der Triumphbogen Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag von Napoleon Bonaparte errichtet! Er sollte an die militärischen Erfolge Frankreichs erinnern. Später kam dann noch eine weitere wichtige Bedeutung hinzu: Unter dem Bogen befindet sich das Grab eines unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Deshalb brennt dort auch eine Ewige Flamme, die täglich neu entzündet wird.

Aufstieg und Aufzug

Der Weg nach oben führt über eine enge Wendeltreppe mit rund 280 Stufen.

Aufstieg und Abstieg sind erfreulicherweise getrennt organisiert, was den Besuch etwas entzerrt.

Tatsächlich gibt es auch einen Aufzug, allerdings ist dieser nur für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Museum im Inneren

Im Inneren des Bauwerks befindet sich – was viele nicht wissen und ich niemals vermutet hätte – ein kleiner Ausstellungsbereich.

Dort findet ihr Informationen zur Entstehung des Triumphbogens, sowie zur Geschichte von Paris und Frankreich. Ergänzt wird das Ganze durch Modelle, Tafeln und digitale Inhalte.

Aussichtsplattform

Oben angekommen erwartet euch dann endlich die frei zugängliche Plattform in etwa 50 bis 60 Metern Höhe. Von hier habt ihr einen großartigen Rundumblick über die Stadt.

Besonders gut sichtbar sind die sternförmige Straßenführung, die Champs-Élysées, sowie der Eiffelturm oder etwas weiter entfernt die Sacré-Cœur.

Zeitplanung

Für den Besuch solltet ihr grob 1 1/2 Stunden einplanen (30 Minuten Wartezeit und 1 Stunde Besichtigung), sofern ihr euer Ticket im Voraus gekauft habt.

Ohne Online-Ticket kann sich der Aufenthalt durch zusätzliche Wartezeiten entsprechend verlängern.

Champs-Élysées

Wie es sich für ordentliche Weltstadt gehört, hat Paris selbstverständlich auch eine exklusive Flaniermeile. Die Champs-Élysées zählt zu den bekanntesten Straßen der Welt und verbindet zwei zentrale Punkte in Paris. Sie beginnt nämlich am Arc de Triomphe im Westen und verläuft bis zum Place de la Concorde im Osten. Die rund zwei Kilometer lange Strecke eignet sich hervorragend für ein entspanntes Schlendern, Schauen und Schaufensterbummeln.

Am einfachsten erreicht ihr die Avenue über mehrere Metrostationen entlang der Straße, darunter

  • Charles de Gaulle-Étoile am Arc de Triomphe,
  • George V,
  • Franklin D. Roosevelt,
  • Champs-Élysées – Clemenceau oder
  • Concorde am östlichen Ende. .

Dadurch könnt ihr flexibel entscheiden, an welchem Punkt ihr startet.


Historisch geht die Champs-Élysées auf das 17. Jahrhundert zurück, als sie als Verlängerung der Gartenanlagen des Louvre angelegt wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich von einer einfachen Promenade zu einer der wichtigsten Prachtstraßen der Stadt und ist heute eng mit nationalen Feierlichkeiten und Paraden verbunden. So ist dieser Prachtboulevard seit 1975 traditionell das feste Ziel der letzten Etappe der Tour de France. Tatsächlich habe ich diese große Ereignis bedauerlicherweise einmal um einen Tag verpasst, und zwar auch noch in dem Jahr als Jan Ullrich das erste Mal Zweiter wurde!


Entlang der Straße findet ihr eine Mischung aus internationalen Marken, Flagship-Stores und bekannten französischen Boutiquen. Dazu gehören große Modeketten, Luxusmarken, Autohäuser, Parfümerien, sowie Cafés und Restaurants.

Auch bekannte Kaufhäuser wie die Galeries Lafayette sind hier vertreten.

Im Vergleich zu anderen berühmten Einkaufsstraßen wie der Fifth Avenue in New York City oder der Oxford Street in London wirkt die Champs-Élysées auf mich breiter, elitärer und monumentaler.


Für den Weg solltet ihr etwa 60 Minuten einplanen, wobei dies natürlich davon abhängt, ob ihr „nur“ hindurchlauft oder euch Zeit für Geschäfte und Pausen nehmt.

TIPP: Besonders in den Abendstunden lohnt es sich nochmal hierher zurückzukehren, da die Beleuchtung diese besondere Straße deutlich verändern und ihr nochmal ein anderes Flair verleihen.

Hôtel de Invalides

Nur ungefähr 25 Minuten zu Fuß vom Eiffelturm entfernt befindet sich der Invalidendom und ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum dieser ganz oft bei den Sehenswürdigkeiten von Paris hinten runter rutscht. Zum einen ist die Kuppel – gerade vom Eiffelturm – sehr gut zu sehen und zum anderen empfinde ich diesen beeindruckenden Bau aus dem 17. Jahrhundert als wirklich sehr sehenswert.

Falls ihr nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs seid, zwei der nächsten Metro-Station wären Invalides oder La Tour-Maubourg, die jeweils nur wenige Gehminuten entfernt sind.


Im Inneren könnt ihr mehrere Ausstellungen zur französischen Militärgeschichte besichtigen, aber mir ist vor allem die große, goldene Kuppel in Erinnerung geblieben.

UND natürlich das ganz große Highlight, und zwar das Grab von Napoleon Bonaparte. Sein Sarkophag steht im Zentrum unter der Kuppel in einer kreisförmigen Gruft und ist von oben sehr gut einsehbar. Wenig überraschend sind die Dimensionen und die Gestaltung sehr besonders und monumental.


Tickets könnt ihr am Besten auf getyourguide buchen, weil die offizielle Website relativ „unhandlich“ ist.

Place de la Concorde

Wenn ihr vom Invalidendom über wunderschön verzierte Brücke Pont Alexandre III und dann am beeindruckenden Grand Palais vorbei nach Osten geht, gelangt ihr zum geschichtsträchtigen Place de la Concorde.

Dieser bildet einen wichtigen Übergang zwischen mehreren großen Sehenswürdigkeiten, da von hier aus die Champs-Élysées in Richtung Westen zum Arc de Triomphe führt, während in der anderen Richtung der Louvre liegt.

Direkt am Platz befindet sich auch die Metrostation Concorde.


Mich bewegt vor allem die blutige Geschichte des Platzes, denn während der Französischen Revolution war dies ein zentraler Ort für öffentliche Hinrichtungen. Hier stand nämlich eine Guillotine und unter anderem wurden König Ludwig XVI. und Marie Antoinette an dieser Stelle hingerichtet. Der heutige Name „Concorde“ steht dagegen für Versöhnung und wurde auch ganz bewusst so ausgewählt.


Heute wirkt der Platz dagegen offen, weitläufig und freundlich. Auffällig sind die beiden großen Brunnen, die immer wieder ein beliebtes Fotomotiven für Hochzeiten zu sein scheinen, sowie die spektakulären Sichtachsen in die verschiedene Richtungen der Stadt.

Das zentrale Element ist aber ganz sicher der ägyptische Obelisk in der Mitte des Platzes. Hierbei handelt es sich um ein (diplomatisches) Geschenk aus Luxor aus dem Jahre 1836. Seine hieroglyphischen Inschriften sind noch gut erkennbar!

Jardin des Tuileries

Nur ein paar Schritte weiter liegt der Jardin des Tuileries zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre. In westlicher Richtung schließt sich direkt die Champs-Élysées an, wodurch sich eine durchgehende Achse vom Louvre bis zum Arc de Triomphe ergibt.

Der Park ist wirklich herrlich als klassischer französischer Garten angelegt, mit geraden Wegen, symmetrischen Beeten, Brunnen, Skulpturen und einem Teich – der perfekte Ort für eine kurze Pause. Typisch sind hier die grünen Metallstühle, die rund um die Becken stehen und erfreulicherweise auch einfach so genutzt werden können.
Mein Tipp: Bringt euch ein Croissant und einen Kaffee mit und entspannt hier ein bisschen.

Im östlichen Teil des Gartens geht der Bereich nämlich dann direkt in den Louvre-Komplex über, wo es sofort wieder sehr trubelig wird. Quasi den Übergang stellt der Arc de Triomphe du Carrousel dar, ein kleiner Triumphbogen, der das Museum gefühlt ein bisschen „bewacht“. Von hier aus habt ihr wieder eine klare Sichtachse zurück durch den Park bis zum Place de la Concorde und weiter entlang der Champs-Élysées. Ein tolles Bild!

Louvre

Der Louvre. Beim Schreiben merke ich hier erst (wieder) wie viele großartige Top-Sehenswürdigkeiten Paris eigentlich zu bieten hat. Irre! Eine davon ist natürlich das meistbesuchte Museum der Welt. Das imposante Gebäude war ursprünglich ein Königspalast, bevor es nach der Französischen Revolution in ein Museum umgewandelt wurde. Heute umfasst die unfassbare Sammlung mehrere zehntausend Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen. Ich war mittlerweile dreimal im Louvre und hab gefühlt jedes Mal – bis auf die Mona Lisa – ein anderes Museum besichtigt.

Die Anreise ist unkompliziert: Am besten erreicht ihr den Louvre mit der Metro über die Station Palais Royal – Musée du Louvre. Von dort gelangt ihr direkt zum Haupteingang unter der bekannten Glaspyramide im Innenhof.

Beim Ticketkauf solltet ihr beachten, dass es feste Zeitfenster gibt. Es empfiehlt sich ganz klar, das Ticket vorab online zu buchen, da die Warteschlangen an den Kassen teilweise wirklich absurd sind. Unabhängig vom Ticket müsst ihr vor dem Eintritt immer durch eine Sicherheitskontrolle mit Taschencheck, was auch oftmals einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Aber gefühlt ist das Teil des Erlebnisses, insofern bringt die richtige bzw. eine realistische Erwartungshaltung mit.


Ich selbst bin ja kein Musuemsfan, aber den Louvre habe ich mir natürlich trotzdem nicht entgehen lassen. Tatsächlich habe ich mir beim ersten Besuch sogar sehr motiviert ein kleines Magazin mit einer sehr groben Zusammenfassung der Ausstellungsstücke gekauft. Und natürlich enttäuscht der Louvre nicht, denn es erwartet euch eine sehr große und vielfältige Sammlung. Zu den bekanntesten Werken zählen

  • die Mona Lisa,
  • die Venus von Milo und
  • die Nike von Samothrake.

Mir haben zudem viele der riesigen Wandgemälde sehr gut gefallen, die ich jetzt aber namentlich nicht mehr nennen könnte.

Vor allem der Bereich rund um die Mona Lisa ist logischerweise meist rappelvoll. Das Gemälde ist dafür dann vergleichsweise klein und hängt auch noch hinter einer Schutzverglasung. Viele der Besucher bleiben auch nur kurz stehen, um schnell ein Foto zu machen, bevor sie weitergehen, wodurch der Raum irgendwie ein wildes Gewusel ist. Ich war dementsprechend generell ein bisschen davon enttäuscht, aber vermutlich auch weil ich das Gemälde nicht so sehr schätzen kann, wie ein Kunstliebhaber.

Wichtig zu wissen ist, dass es im Louvre ganz viele Abteilungen gibt, die sehr ruhig und relativ wenig Beachtung finden. Wenn ihr euch also wirklich in der Tiefe für Kunst interessiert, bin ich mir sicher, dass ihr hier eine fantastische Zeit haben werdet.

Sehr gut gefallen hat mir auf jeden Fall die ägyptische Sammlung. Dort findet ihr große Ausstellungsflächen mit Statuen, Sarkophagen und Alltagsgegenständen aus dem alten Ägypten. Mich hat die ägyptische Geschichte schon immer fasziniert und dieser Bereich hier hat noch einmal ein bisschen mehr dazu beigetragen.

Natürlich ist der Louvre auch aus einigen bekannten Filmen und Serien bekannt, wie zum Beispiel aus The Da Vinci Code mit Tom Hanks, in dem das Museum eine zentrale Rolle spielt, sowie aus Lupin, wo einzelne Szenen ebenfalls dort gedreht wurden.


Für euren Besuch solltet ihr – je nach eurem Interesse an Kunst – ausreichend Zeit einplanen. Wenn ihr euch auf die populärsten Bereiche konzentriert, reichen etwa zwei Stunden. Wer sich dagegen so richtig dieser umfassendenKunstsammlung hingeben möchte, kann sicherlich problemlos einen halben Tag oder noch deutlich länger im Louvre verbringen.


FOTOTIPP: Geht am Dienstag zum Louvre! Warum Dienstag? Nun, weil der Louvre an diesem Tag geschlossen ist. Klingt komisch, aber der beste Tag für einen Fotografen ist genau dann, wenn das Museum zu ist. Dann habt ihr nämlich mit ein bisschen Glück einen leeren Vorplatz und könnt vor allem die Pyramiden ohne störende Menschenmassen fotografieren.

Centre Georges Pompidou

Etwas weiter im Norden, vorbei am Rathaus geht es zum Centre Georges Pompidou im Viertel Beaubourg im 4. Arrondissement. Die nächstgelegene Metrostation ist Rambuteau, alternativ erreicht ihr das Gebäude auch gut von Châtelet aus.

Im Inneren befindet sich eine der wichtigsten Sammlungen für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa. Ihr seht dort Werke von Künstlern wie Pablo Picasso, Wassily Kandinsky oder Marcel Duchamp. Neben klassischen Gemälden gibt es auch Skulpturen, Installationen, Videoarbeiten und wechselnde Sonderausstellungen.

Das Besondere am Centre Pompidou war für mich aber vor allem die Architektur. Alle technischen Elemente wie Rohre, Rolltreppen und Träger wurden nach außen verlegt und sind somit auch sichtbar. Das Gebäude hebt sich dadurch stark von den umliegenden historischen Bauten ab und ist ein echter Blickfang.

Außerdem befindet sich direkt davor ein großer, offener Platz, der oft von Straßenkünstlern, Musikern und Besuchern genutzt wird und irgendwie so gar nicht zu dem futuristischen Bauwerk passt. Hier könnt ihr wunderbar ein bisschen entspannen und das muntere Treiben beobachten.

Marais (inkl. Place des Vosges)

Das Viertel Le Marais liegt im 3. und 4. Arrondissement und gehört zu den ältesten Stadtteilen von Paris. Im Mittelalter war es ein Sumpfgebiet, entwickelte sich dann allerdings zu einem Wohnviertel des Adels. Viele der damaligen Stadtpalais sind bis heute erhalten und prägen das Straßenbild.

Heute findet ihr im Marais eine Mischung aus historischen Gebäuden, kleinen Gassen, Boutiquen und Cafés. Ein zentraler Bereich ist die Rue des Rosiers, die als Teil des jüdischen Viertels gilt und für ihre zahlreichen Imbisse und Bäckereien bekannt ist. Typisch sind hier vor allem Falafel-Läden, darunter auch L’As du Fallafel. Ich will ehrlich sein, ich habe ganz zufällig hier gegessen ohne zu wissen, dass es quasi DER Spot hier ist, aber ich wurde nicht enttäuscht…


Zu den bekannten Orten im Viertel gehört außerdem der Place des Vosges –  einer meiner liebsten Orte in Paris!

Der wunderschön begrünte Platz ist von herrlich schönen Gebäuden aus rotem Backstein umgeben und wirkt angenehm fröhlich und strahlt trotzdem eine gewisse Ruhe aus. Die Häuser stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurden ursprünglich als Wohnhäuser für den Adel errichtet. Heute befinden sich darin Wohnungen, Galerien, kleine Geschäfte und Cafés.

Die Grünanlage in der Mitte des Platzes mit den sattgrünen Rasenflächen, Wegen und Bäumen Ost der perfekte Ort um ein bisschen zu entspannen und die Natur in der Stadt zu genießen. Ich fand die Atmosphäre jedes Mal großartig und habe immer sehr gerne Zeit hier verbracht.

Ach so, für den Besuch benötigt ihr kein Ticket oder ähnliches, da der Platz öffentlich zugänglich ist.

Île de la Cité (inkl. Kathedrale Notre-Dame)

Die Insel Île de la Cité (Stadtinsel) liegt mitten in der Seine und gilt als eine Art historisches Zentrum von Paris. DENN, von hier aus entwickelte sich die Stadt ursprünglich. Heute befinden sich auf der Insel einige der wichtigsten Bauwerke und beliebtesten Sehenswürdigkeiten, darunter die Kathedrale Notre-Dame und die Sainte-Chapelle.

Anreise

Ihr erreicht die Île de la Cité entweder zu Fuß (ab dem Louvre sind es etwa 20 Minuten) oder generell am einfachsten mit der Metro, denn auf der Insel befindet sich die Station Cité. Direkt südlich der Insel auf der anderen Seite der Seine wäre noch die Station Saint-Michel eine Variante.

Notre-Dame: Geschichte und heutiger Zustand

Die Kathedrale Notre-Dame wurde im Mittelalter erbaut und zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchen Europas.

Nach dem verheerenden Brand im April 2019 wurde das Gebäude aufwendig restauriert und erst Ende 2024 wieder eröffnet. Große Teile wie der Dachstuhl, der Vierungsturm und Teile der Innenausstattung wurden originalgetreu rekonstruiert. Gleichzeitig hat man moderne Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen integriert. Die Kosten für den Wiederaufbau lagen bei rund 830 Millionen Euro – finanziert überwiegend durch Spenden.

Der Name Notre Dame bedeutet im Übrigen „Unsere Liebe Frau“ oder „Unsere Herrin“ und bezieht sich direkt auf die Jungfrau Maria. 

Besuch, Tickets und Sicherheitskontrolle

Für den Innenraum der Kathedrale könnt ihr kostenlos (und relativ unverbindlich) vorab online ein Zeitfenster reservieren. Diese Kontingente sind begrenzt, weshalb ich euch dringend empfehle euch einen Slot zu sichern. ABER, die Freischaltung erfolgt immer nur nur wenige Tage im Voraus.

Alternativ könnt ihr euch auch ohne Reservierung anstellen, müsst dann aber mit Wartezeiten rechnen.

Türme und Krypta

Die Türme von Notre-Dame sind mittlerweile wieder zugänglich, allerdings nur mit einem separatem Online-Ticket, welches ihr über die offizielle Website der Pariser Denkmäler buchen könnt. Auch hier sind Besucherzahlen logischerweise begrenzt und ähnlich wie beim Eiffelturm immer sehr schnell vergriffen.

Der Aufstieg erfolgt über rechte enge Treppen, aber die fantastische Aussicht ist die Mühe natürlich wert. Vor allem die bizarren Gargoyles (deutsch: Wasserspeier) mit ihren dämonischen Fratzen an den Außenfassaden aus der Nähe betrachten zu können ist so sicherlich einzigartig. 

Unter dem Vorplatz befindet sich dann noch die archäologische Krypta. Dort könnt ihr Überreste aus verschiedenen Epochen der Pariser Stadtgeschichte sehen, darunter römische Fundamente und mittelalterliche Straßen. Hierfür müsst ihr euch nochmal separate Tickets sichern, allerdings reicht es in dem Fall diese vor Ort zu kaufen. Der Zugang erfolgt über einen separaten Eingang.

Innenraum und Highlights

Im Inneren von Notre Dame seht ihr klassische Elemente der gotischen Architektur, wie zum Beispiel hohe Gewölbe, große Fenster und zahlreiche Skulpturen. Zu den wichtigsten Punkten gehören die restaurierte Orgel, die riesigen Glasfenster, sowie religiöse Reliquien, wie die Dornenkrone.

Leider ist der Innenraum oftmals stark überfüllt, was das Erlebnis, gerade vor dem Gedanken, dass es sich um eine Kathedrale handelt, ganz klar schmälert.

Vergleich mit anderen Kathedralen

Notre-Dame de Paris ist mit 127 m Länge, 40 m Breite und 33 m Gewölbehöhe eine der größten gotischen Kathedralen weltweit, jedoch kleiner als Giganten wie der Kölner Dom (157 m Höhe) oder der Petersdom (größte Kirche der Welt).

Führungen

Eine Variante, falls es mit regulären Tickets nicht klappt oder geklappt hat, wäre eine Führung durch Notre Dame. Diese könnt ihr problemlos bei getyourguide buchen.

Sainte-Chapelle

Vor lauter Notre Dame rutscht die gotische Kapelle Sainte-Chapelle manchmal leider hinten runter. Dabei liegt sie nur wenige Gehminuten entfernt und ist immerhin ein Teil des ehemaligen Königspalasts ist.

Der Zugang erfolgt ebenfalls per Zeitfenster und Ticket, welches ihr am besten vorab online reserviert.

Das Hauptmerkmal der Kapelle sind die großflächigen Buntglasfenster, die fast den gesamten oberen Raum einnehmen. Bei gutem Licht kommen die verschiedenen Farben besonders intensiv zur Geltung.

Wenn ihr vorher in Notre-Dame gewesen seid ist der Cut natürlich heftig, weil die Sainte-Chapelle natürlich deutlich kleiner ist, aber ich finde den Innenraum immer noch sehr charmant.

Zeitplanung

Für die Île de la Cité insgesamt solltet ihr ganz grob zwei bis drei Stunden einplanen, wobei das natürlich ganz stark davon abhängt was ihr alles besichtigen wollt.

Panthéon

Das Panthéon liegt südlich der Seine im 5. Arrondissement, unweit des Jardin du Luxembourg. Dadurch, dass sich das Gebäude leicht erhöht auf einem Hügel befindet, ist es schon aus einiger Entfernung gut sichtbar.

Ursprünglich wurde das Panthéon als Kirche erbaut, später jedoch in eine nationale Ruhmeshalle umgewandelt. Heute dient es als Grabstätte bedeutender Persönlichkeiten Frankreichs, darunter Voltaire, Jean-Jacques Rousseau und Marie Curie.

Die Aussichtsplattform auf der Kuppel bietet einen beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick über die Stadt, ist allerdings nur saisonal geöffnet (meist April bis Oktober) und erfordert den Aufstieg über eine schmale Wendeltreppe.

Für den Besuch benötigt ihr ein Ticket, wobei ihr auswählen könnt, ob ihr eine self-guided oder eine geführte Tour machen möchtet.

Im Inneren hat das Gebäude auf mich eher wie ein Denkmal, als eine Kirche gewirkt, wobei ich es sehr sehenswert fand.

Montmatre

Jetzt gehen wir ein bisschen raus aus dem Zentrum und kommen zu einem der Touristen-Hotspots. Und damit meine ich keine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern ein ganzes Viertel. Montmartre liegt im 18. Arrondissement im Norden von Paris und erstreckt sich über einen Hügel, der sich deutlich vom restlichen Stadtbild abhebt. Genau diese Lage sorgt auch dafür, dass ihr von vielen Punkten im Viertel wunderbare Ausblicke über die Stadt habt.

Wie komme ich nach Montmartre?

Am Besten ihr nehmt die Metro. Je nach Ausgangspunkt bieten sich mehrere Stationen an, darunter

  • Anvers,
  • Abbesses,
  • Pigalle,
  • Blanche oder
  • Lamarck-Caulaincourt.

Von dort aus geht es dann zu Fuß weiter. Stellt euch aber auf viele Treppen und steile Straßen ein.

Geschichte

Montmartre war lange Zeit ein eigenständiges Dorf außerhalb von Paris und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum für Künstler. Maler wie Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir und Pablo Picasso lebten und arbeiteten hier. Die vergleichsweise günstigen Mieten und die besondere Atmosphäre machten das Viertel zu einem Treffpunkt der Kunstszene.

Was ihr sehen könnt

Montmartre ist vor allem durch seine engen Gassen, kleinen Plätze, die Kopfsteinpflasterstraßen und vielen Treppen geprägt. Hier wimmelt es nur so an Fotomotiven und charmanten Orten.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist zweifelsohne die Basilika Sacré-Cœur, über die ich aber weiter unten separat berichte.

Zu den zentralen Orten gehört der Place du Tertre, wo heute noch Künstler arbeiten und ihre Bilder verkaufen.

Der Spot, der komplett für Montmartre steht, ist das Moulin Rouge am Rand des Viertels. Das traditionsreiche Cabaret mit seiner Roten Mühle (das heißt Moulin Roge nämlich übersetzt) steht für die ausschweifende Unterhaltungskultur und ist bis heute ein fester Bestandteil des Nachtlebens. Die Shows voller Tanz & Gesang sind oftmals weit im Voraus ausgebucht, weshalb ihr eure Tickets – wie fast überall in Paris – frühzeitig reservieren solltet. Am Besten geht das bei getyourguide, denn hier habt ihr den Vorteil, dass ihr bis zu 24h vorher kostenlos stornieren könnt. Die offizielle Website fand ich sehr unübersichtlich und sie hatte ständig Ladefehler.
WICHTIG! Die Vorführungen sind auf französisch, was aber letztlich nicht wirklich relevant ist, denn es zählt ganz alleine die Show.

Ebenfalls typisch sind Orte wie die „Je t’aime“-Mauer oder historische Gebäude wie die Moulin de la Galette, die an die Vergangenheit des Viertels erinnern.

Machen wir uns aber nichts vor, Montmartre gehört zu den meistbesuchten Vierteln der Stadt und speziell in der Hochsaison schieben sich durchaus auch mal beträchtliche Massen durch die Gassen. Besonders rund um die bekanntesten Plätze ist es oft richtig voll. Und trotzdem handelt es sich um ein wunderschönes Viertel mit vielen pittoresken Orten, die sehr

Was Montmartre besonders macht

Montmartre unterscheidet sich spürbar vom restlichen Paris. Wenn ihr aus Metro kommt und die Treppen nach oben steigt, taucht in einer anderen Welt wieder auf. Während viele Teile der Stadt von breiten Boulevards geprägt sind und sehr mondän wirkt, fühlt sich das Viertel eher charmant und fast dörflich an.

Führungen

Wenn ihr euch intensiver mit der Geschichte und den Hintergründen beschäftigen möchtet, könnt ihr auch an geführten Rundgängen teilnehmen. Diese dauern meist ein bis zwei Stunden und führen durch die wichtigsten Teile des Viertels.

Alternativ gibt es auch kleine Rundfahrten, etwa mit einer Bimmelbahn.

Meine persönlichen Tipps

Ich fand Montmartre beim ersten Besuch eher befremdlich, weil ich mich eher wie in einem Vergnügungspark gefühlt habe. Aber das war auch wirklich zur absoluten Hauptsaison, während dem Tennisturnier der French Open. Sprich die Stadt war voll voll. Das zweite Mal habe ich dann meinen Weg gefunden dieses an sich zauberhafte Viertel zu erkunden und zu entdecken.

  • Seid früh morgens hier. Nachmittags strömen sehr viele Touristen hierher, um den Sonnenuntergang von der Sacré-Cœur zu sehen.
  • Abseits der Hauptwege findet ihr weniger überlaufene Treppen und Gassen, die oft genauso sehenswert sind.
  • In Montmartre geht es sehr viel ums Erleben und Empfinden. Ein Spaziergang ohne festes Ziel funktioniert dabei sehr gut, da ihr so viele interessante Orte eher zufällig entdecken werdet.

Basilika Sacré-Cœur

Wie oben schon erwähnt, ist die Sacré-Cœur der touristische Top-Spot in Montmartre. Die Basilika thront in ihrem weißen Gewand über Paris und gehört deshalb auch zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Stadt.

Für mich das Highlight ist die große Treppe vor der Kirche, die nicht nur Auf- oder Zugang ist, sondern auch eine Art Treffpunkt ist. Viele Besucher setzen sich hierhin, um die Atmosphäre und den Blick über Paris zu genießen – entsprechend voll kann es dort werden.


Kurze geschichtliche Info: Die Sacré-Cœur wurde vergleichsweise spät gebaut, und zwar zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie unterscheidet sich architektonisch mit dem sehr hellen, fast weißen Kuppelbau deutlich von den klassischen, gotischen Kathedralen der Stadt.

Im Inneren fällt definitiv sofort das große Deckenmosaik über dem Altar aus und auch die der weitläufige Raum strahlt irgendwie eine gewisse Ruhe aus. Außerdem könnt ihr noch eine Krypta unterhalb des Kirchenraums besichtigen.


Der Eintritt in die Kirche selbst ist frei, für die Krypta und die Kuppel benötigt allerdings ihr ein separates Ticket, das vor Ort auf der linken Seite der Kirche am Ticketschalter erhältlich ist.
WICHTIG! Es gibt keinen Onlineverkauf – sprich ihr müsst nichts vorab buchen.

Falls ihr euch fragt, ob sich die Kuppel lohnt, in meinen Augen ein klares Ja. Ich bin ja ein Fan von Aussichtsplattformen und hier ist es nicht anders. Über eine enge Wendeltreppe mit rund 300 Stufen gelangt ihr nach oben und habt danach einen freien und nochmal erhöhten Rundumblick über ganz Paris. PLUS, es ist einfach deutlich ruhiger als auf dem Vorplatz.

Geführte Touren werden für die Sacré-Cœur übrigens selbst nur eingeschränkt angeboten, da sie weiterhin aktiv als Kirche genutzt wird.


Für den Besuch solltet ihr etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Der eine Teil ist das Besichtigen der Basilika, plus gegebenenfalls die Kuppel, und der andere Teil ist das Erleben dieses wunderbaren Spots – inklusive einer Pause auf den Stufen der große Treppe.

Besonders am späten Nachmittag ist es hier herrlich, weil ihr von hier besonders schön beobachten könnt, wie die untergehende Sonne Paris in ein warmes Licht tunkt. Aber klar, das ist alles andere als ein Geheimtipp und dementsprechend schwer ist es einen guten Platz zu ergattern.

Friedhof Pére-Lachais

Etwas weiter außerhalb, im 20. Arrondissement, leicht östlich des Stadtzentrums, befindet sich der Friedhof Père Lachaise. Er ist mit der Metro gut erreichbar – die nächstgelegenen Haltestellen sind Père Lachaise auf der Linie 2 oder Linie 3.

Warum soll ein Friedhof sehenswert sein? Nun, auf dem Friedhof findet ihr Gräber von berühmten Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Literatur und Politik, darunter Jim Morrison, Oscar Wilde, Édith Piaf und Chopin.

Optisch unterscheidet sich die Anlage auch deutlich von einem klassischen, deutschen Friedhof, denn viele der Grabstätten sind mit beeindruckenden Steinmetzarbeiten besonders kunstvoll gestaltet, wobei vor allem die Mausoleen besonders auffallen.

Ansonsten ist der Père Lachaise durch seine Größe, die vielen Wege zwischen den Gräbern und die Atmosphäre einzigartig. Ihr könnt hier Spaziergänge durch die Alleen machen, die Grabmäler berühmter Persönlichkeiten besichtigen und kleinere Kunstwerke entdecken, die ihr sonst im Stadtbild sicherlich niemals finden würdet. Ich war anfangs skeptisch, habe mich dann aber überzeugen lassen und bin froh, dass ich diese außergewöhnliche Stätte besucht habe.


Der Zugang zum Friedhof ist kostenlos.

Der Fluss Seine

Und natürlich ist die Seine auch ein Highlight einer jeden Paris-Reise – und das nicht erst seit die Olympischen Spiele 2024 dort so feierlich eröffnet wurden!

Der Fluss schlängelt sich malerisch durch das Zentrum von Paris, wobei das rechte Ufer Rive Droite und das linke Rive Gauche genannt wird.

Das Schöne ist, dass ihr an ganz vielen Stellen bequem über Treppen und Wege hinunter zum Wasser könnt. Dies hat zur Folge, dass sich viele Menschen rund um das Ufer und die vielen Brücken tummeln, was wirklich eine herrliche Atmosphäre verbreitet. Gerade an einem sonnigen Nachmittag kann man hier den Tag wunderbar ausklingen lassen…

Zu den wichtigsten Brücken zählt die Pont Neuf (französisch für „neue Brücke“), als die älteste Brücke von Paris über die Seine.

Die Pont Alexandre III liegt auf einer beliebten Route zwischen Sehenswürdigkeiten und ist eine prunkvolle Bogenbrücke in Paris, die zur Weltausstellung 1900 eingeweiht wurde.

Und schließlich wäre da noch die Fußgängerbrücke Pont des Arts direkt am Louvre, die jahrelang für ihre unzähligen Liebesschlösser bekannt war. Die Gitter wurden allerdings 2015 entfernt und durch Paneele ersetzt, da die Brücke beschädigt wurde.


Sicherlich kennt ihr Bilder mit den vielen Booten auf der Seine, was ich tatsächlich noch nie gemacht habe, obwohl es gefühlt als ein „must-do“ in Paris gilt. Der Vorteil ist ganz klar, dass es eine einfache und komfortable Möglichkeit ist, die viele Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses zu genießen.

Roland Garros (French Open – Tennis)

Da Tennis meine Herzensportart ist, musste ich selbstverständlich Paris auch einmal während der French Open besuchen. Dabei handelt es sich um eines der vier Grand Slam-Turniere, sprich eines der größten, wichtigsten und traditionsreichsten Turniere überhaupt.

Die French Open finden jedes Jahr im Stade Roland Garros im Westen von Paris statt, nahe dem öffentlichen Park Bois de Boulogne. Die Anlage liegt durchaus etwas außerhalb, allerdings ist die Anbindung ganz gut. Für die Anreise nutzt ihr am besten die Metro. Geeignete Stationen sind Porte d’Auteuil (Linie 10 – meine Empfehlung) oder Michel-Ange – Molitor (Linien 9 und 10). Von dort sind es jeweils nur wenige Gehminuten bis zum Gelände.

Die Anlage besteht aus mehreren Plätzen, darunter den drei großen Hauptarenen:

  • der Court Philippe-Chatrier als größter Platz mit über 15.000 Sitzplätzen,
  • der Court Suzanne-Lenglen und
  • der Court Simonne-Mathieu.

Insgesamt umfasst die Anlage zahlreiche weitere Courts, Trainingsplätze und Bereiche für die Zuschauer.


Tickets werden hauptsächlich über die offizielle Website des Turniers verkauft, wobei dies ganz ehrlich eine knifflige Kiste ist. Der Verkauf startet in der Regel einige Monate im Voraus und erfolgt in mehreren Phasen. Allerdings sind aufgrund der sehr hohen Nachfrage die meisten Tickets sehr schnell vergriffen. Ich habe bereits mehrmals mein Glück versucht, leider ohne Erfolg.

ABER: Was durchaus lohnenswert ist und was ich alternativ auch gemacht habe, ist sich ein so genanntes Ground Ticket zu kaufen. Damit kommt ihr auf die Anlage und könnt euch die Spiele auf allen Plätzen, außer den drei Hauptplätzen, ansehen. Dort ist meistens freie Platzwahl, sprich wer zuerst kommt, malt zuerst. Gerade in den ersten Runden, wenn noch sehr viele Spiele stattfinden, kann sich dies definitiv lohnen!

Ich konnte dabei immerhin Roger Federer und Rafael Nadal beim Training zuschauen, was für mich ein riesiges Highlight war.

Die Aussichtspunkte von Paris

Ich bin ein großer Fan davon Städte „von oben“ betrachten zu können. Demnach freue ich mich auch immer tolle Aussichtspunkte zu entdecken. Ich habe euch hier einige großartige Spots zusammengestellt, wobei ich die bereits erklärten Locations Eiffelturm, Art de Triomphe und Sacré-Cœur nicht mit in die Liste gepackt habe:

Tour Montparnasse

Auf dem Hochhaus Tour Montparnasse habt ihr einen der besten Ausblicke über Paris, und zwar auf den Eiffelturm.

Ganz oben gibt es neben der Innenplattform auch eine offene Dachterrasse, auf der ihr trotz Glasscheiben an mehreren Stellen frei fotografieren könnt.

Besonders schön ist ein Besuch zum Sonnenuntergang, da die Sonne im Sommer tatsächlich fast hinter dem Eiffelturm untergeht.

Die nächst gelegene Metro-Station ist Montparnasse.

Tickets solltet ihr vorab online reservieren.

Trocadéro

Quasi auf der genau anderen Seite, befindet sich nördlich des Eiffelturms der beeindruckenden Platz Trocadéro, von dem ihr einen der bekanntesten Ausblicke auf den Turm habt.

Ich fand gerade die davor gelegene Esplanade und den angeschlossenen Park sehr schön, da man sich hier wunderbar ausruhen oder die verschiedenen Künstler, Rollerbladefahrer und vorbei eilenden Touristen beobachten kann.

Galeries Lafayette (Dachterrasse)

Die Galeries Lafayette liegen in der Nähe der Opéra Garnier und sind vor allem wegen ihrer Dachterrasse interessant.

Von der frei zugänglichen Aussichtsplattform habt ihr einen weiten Blick über die Dächer von Paris. Besonders gut zu erkennen sind die Oper und – etwas weiter entfernt – ebenfalls der Eiffelturm.

Der Zugang ist erstaunlich unkompliziert, denn ihr könnt einfach während der Öffnungszeiten nach oben gehen.

Schloss Versailles

Ein Ausflug zu einer von Frankreichs bekanntesten Sehenswürdigkeiten gefällig? Für mich war (spätestens) beim zweiten Besuch von Paris klar, dass ich ich das Schloss des  „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV unbedingt einmal besichtigten möchte. Seit 1979 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Versailles liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Paris und die Anreise erfolgt am einfachsten mit der RER-Linie C bis zur Station Versailles Château – Rive Gauche. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Eingang und es ist aufgrund der vielen Touristen auch nicht verfehlen.

Das Schloss war im 17. und 18. Jahrhundert die Residenz der französischen Könige, vor allem unter Ludwig XIV., der den Bau maßgeblich erweitern ließ und den Hof dauerhaft nach Versailles verlegte. Auch seine Nachfolger lebten hier, bis zur Französischen Revolution.

Im Inneren könnt ihr zahlreiche prunkvolle Räume besichtigen, darunter die königlichen Gemächer und den berühmten Spiegelsaal. Die Ausstattung ist teilweise „lächerlich“ prunkvoll, mit viel Gold, dazu gibt es zahlreiche Wandmalereien

Neben dem Schloss könnt ihr zudem die weitläufige Gartenanlage besichtigen, die auffällig streng geometrisch angelegt ist.


Die Tickets für den Besuch sind teilweise schon frühzeitig ausverkauft, insofern solltet ihr euch frühzeitig darum bemühen. Das liest man so oft, aber ich habe es bereits mehrfach gehört, dass Touristen tatsächlich keine Tickets mehr bekommen haben.

Ich würde euch empfehlen die Tickets bei getyourguide zu buchen, denn ich fand das Angebot hier deutlich übersichtlicher als auf der offiziellen Seite.

Ihr könnt jeweils aus verschiedenen Optionen auswählen, wobei ich empfehlen würde mindestens einen Audio-Guide zu nehmen. Die vielen Details und Geschichten rund um das Schloss sind nämlich wirklich interessant und werten den Besuchs spürbar auf.

Meine besten Spot-Tipps in Paris auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert.

Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hotel-Tipps für Paris

Die Frage nach einem passenden Hotel in Weltstädte wie Paris ist genauso beliebt, wie schwer zu beantworten. Paris ist nicht nur riesig, sondern auch weitläufig, sprich die Top-Sehenswürdigkeiten liegen teilweise sehr weit auseinander. Zudem gibt es nicht dieses „eine“ Stadtviertel, das alle wichtigen Kriterien vereint. Daher stellen sich für mich wichtige Fragen:

  • Wo?
  • Was kostet es?
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
  • Gibt es auch gute Appartements?

Gehen wir es mal der Reihe nach durch:

  • Wo?
    Gefühlt gibt es hier kein richtig oder falsch, denn jeder Bereich hat etwas für sich. In einigen Arrondissements gibt es viele schöne Cafés und Restaurants, während sich in anderen viele Sehenswürdigkeiten befinden. Beides zu vereinen, ohne preislich gleich direkt ins ganz obere Regal zu greifen, ist eine große Herausforderung.
    Mein Tipp: Schaut nach Hotels mit einer „guten“ Metrolinie in der Nähe. Damit meine ich zum Beispiel die gelbe 1, die grüne 12 oder die hellblaue 13. Diese Linien decken viele Top-Spots, so dass ihr wenig umsteigen müsst. DENN, wie oben bereits erklärt, die Metro-Stationen in Paris sind sehr sehr weitläufig, was ganz häufig unterschätzt wird.
  • Was kostet es?
    Wenig überraschend ist hier alles möglich. Paris ist teuer und das merkt man natürlich auch bei den Hotels. Ich habe für mich grob die Arrondissements 6 und 7 als passende Locations herausgefiltert. Hier passt das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.
    Ich habe allerdings auch schon im 9. Arrondissements, bei Montmartre, gewohnt und war dort sehr zufrieden.
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
    Ganz wichtiger Aspekt. Denn ich finde, bei einer Reise nach Paris sollte doch eher die Stadt der Star sein und NICHT das Hotel.
    Will sagen, man soll sich natürlich in seinem Zimmer wohl fühlen, aber normalerweise verbringt man sehr wenig Zeit in seinem Zimmer. Entsprechend sollte man seine Erwartungen auf das Wesentliche reduzieren, um sich preislich nicht in absurde Unkosten zu stürzen. Wer ein Hotel mit fancy Dachterrassen-Pool möchte, der muss preislich gleich in ein ganz anderes Regal greifen.
  • Gibt es auch gute Appartements?
    Schwierig. Die Suche danach lohnt sich definitiv, vor allem in Stadtteilen ganz leicht außerhalb des Zentrums. Meine Unterkunft im 9. Arrondissement war beispielsweise ein Appartement und ich war sehr happy damit. Problem, natürlich haben immer mehr Vermieter mitbekommen, dass man damit gutes Geld verdienen kann und dementsprechend sind auch hier die Preise gestiegen.
    ABER, bei Appartements auf jeden Fall aufpassen, ich habe hier ganz oft erst auf den zweiten Blick die Haken, wie laute Umgebung, hellhörige Wände oder durchgelegene Matratze erkannt. Insofern, gerne ausprobieren, aber unbedingt GENAU hinschauen und die Bewertungen studieren.

Basierend auf all diesen Punkten habe ich derzeit ein Hotel, das ich klar favorisiere:

Hotel de L’Empereur by Malone

Das Wichtigste gleich vorweg: Für mich passen hier die Lage, die Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach sehr gut. Ich war einmal hier und würde das Hotel jederzeit wieder buchen!

Es liegt im 7. Arrondissement direkt beim Invalidendom, allerdings trotzdem in einer eher ruhigen Gegend. Das Frühstück war jedes Mal OK, mit frischen Säften und Eierspeisen, aber auch ein echter Ausreißer nach oben – wobei ich in Paris sowieso am liebsten in ein Café gehe oder mir bei einem Bäcker einen Kaffee und etwas auf die Hand besorge. In der näheren Umgebung des Hotel gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäften, so dass ihr komplett flexibel seid.

Die Zimmer sind – typisch für Paris – eher kompakt, aber völlig fein ausgestattet, unter anderem mit Klimaanlage, Schallschutz (!) und modernen Bädern. Bei der Reservierung könnt ihr anfragen, ob ihr ein Zimmer mit Blick auf den Invalidendom bekommt. Buchen könnt über booking.com, wo es super bewertet ist, oder direkt beim Hotel – soweit ich das gesehen habe, waren die Preise identisch und man kann besser Kundenwünsche angeben.

Die nächsten Metrostationen sind La Tour-Maubourg und École Militaire, beide nur wenige Minuten entfernt, sodass ihr schnell in andere Teile der Stadt kommt.

2 Rue Chevert, 75007 Paris

Die besten Spots zum Einkaufen in Paris

Hier sind einige der wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten in Paris, übersichtlich zusammengestellt:

Champs-Élysées

Lage: Zwischen Arc de Triomphe und Place de la Concorde
Anreise: Metro Charles de Gaulle – Étoile oder Franklin D. Roosevelt
Angebot: Internationale Marken, Flagship-Stores, eher Mainstream als reiner Luxus
Tipp: Gut mit einem Spaziergang zu mehreren Sehenswürdigkeiten kombinierbar, aber oft sehr voll

Galeries Lafayette

Lage: Nähe Opéra Garnier
Anreise: Metro Chaussée d’Antin – La Fayette
Angebot: Große Auswahl von Mode über Kosmetik bis Accessoires, von Mittelklasse bis Luxus
Tipp: Dachterrasse mit Aussicht nutzen, auch ohne Einkauf lohnenswert

Le Marais

Lage: Zentrales Viertel nahe Place des Vosges
Anreise: Metro Saint-Paul oder Hôtel de Ville
Angebot: Boutiquen, Concept Stores, Vintage-Läden, kleinere Designerlabels
Tipp: Besonders gut für individuelle Stücke abseits großer Ketten

Boulevard Haussmann

Lage: Nähe Opéra, rund um große Kaufhäuser
Anreise: Metro Opéra oder Havre – Caumartin
Angebot: Klassisches Shopping mit großen Kaufhäusern und bekannten Marken
Tipp: Gut bei schlechtem Wetter, da viele Geschäfte nah beieinander liegen

Saint-Germain-des-Prés

Lage: Linkes Seineufer nahe Jardin du Luxembourg
Anreise: Metro Saint-Germain-des-Prés
Angebot: Hochwertige Boutiquen, Buchläden, Kunst und Design
Tipp: Ruhiger als die großen Einkaufsstraßen, eher entspanntes Bummeln

Marché aux Puces de Saint-Ouen

Lage: Nördlich von Paris, außerhalb des Zentrums
Anreise: Metro Porte de Clignancourt
Angebot: Antiquitäten, Vintage, Möbel, Second-Hand
Tipp: Einer der größten Flohmärkte Europas, Zeit zum Stöbern einplanen

Rue de Rivoli

Lage: Verläuft entlang des Louvre und der Jardin des Tuileries
Anreise: Metro Palais Royal – Musée du Louvre
Angebot: Bekannte Modeketten und Souvenirshops
Tipp: Einfach mit Sightseeing kombinierbar

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte von berühmten Filmen finden?

Dass Filme eine häufige Inspirationsquelle für Reisen sind, ist sicherlich kein Geheimnis mehr. Und Paris hat wenig überraschend schon viele großartige Filmproduktion gesehen. Nicht alle sind direkt prägend oder erobern gar den ganzen Film, aber einige ganz besondere gibt es in jedem Fall

Ich habe mir hier ein paar schöne Spots herausgesucht, die ich euch folgend gerne beschreiben möchte. Natürlich ist dies nur eine kleine Auswahl, denn wie gesagt, es gab schon sehr sehr viele Filme, die in Paris gedreht wurden…

Die fabelhafte Welt der Amelie

Der Film von Jean-Pierre Jeunet erzählt die Geschichte einer jungen Frau Amélie (Audrey Tatou), die in Paris lebt und durch kleine Handlungen das Leben anderer beeinflusst. Viele Szenen spielen im Stadtteil Montmartre, der dadurch stark mit dem Film verbunden ist. Generell hatte ich den Eindruck, dass der Film in Paris sehr oft in irgendeiner Form präsent ist.

Ein zentraler Drehort ist das Café des Deux Moulins (15 Rue Lepic, 75018 Paris), in dem die Hauptfigur arbeitet und das bis ein Touristenmaget ist. Das Interieur aus dem Film ist auch heute noch sehr gut zu erkenne. By the way, der Hotspot Moulin Rouge ist quasi fast direkt ums Eck.

Die Wohnung von Amélie befindet sich ebenfalls nicht weit entfernt, und zwar in der 56 Rue des Trois Frères.

Auch andere Orte in Paris tauchen im Film auf, darunter der Canal Saint-Martin (hier lässt Amelie Steine springen), wo eine bekannte Szene spielt, sowie Bahnhöfe wie Gare du Nord.

The Da Vinci Code – Sakrileg

Zugegeben, dieser Film mit Tom Hanks in der Hauptrolle hat in mir mal wieder den Wunsch geschürt, Paris zu besuchen, um die diversen Hinweise zu „überprüfen“, wie zum Beispiel die im Film erklärte so genannte Rosenlinie.

DENN, der Film basiert auf dem Roman von Dan Brown und nutzt mehrere bekannte Orte in Paris als Schauplätze. Ein zentraler Drehort ist dabei der Louvre, wo die Handlung beginnt und sich viele Szenen rund um Kunstwerke wie die Mona Lisa, die Felsgrottenmadonna und Johannes der Täufer – alle von Leonardo da Vinci –  abspielen.

Eine weitere wichtige Location ist die Église Saint-Sulpice. Dort wird im Film eben jene Rosenlinie thematisiert, die jedoch in dieser Form eben gar nicht existiert und für die Geschichte erfunden wurde! Eine große Enttäuschung für mich. Die Innenaufnahmen wurden übrigens nicht vor Ort gedreht.

In der Schlussszene spielen dann wieder der Louvre eine große Rolle, allerdings die unterirdischen Bereiche, insbesondere die umgekehrte Glaspyramide. Wenn dann das Lied Chevaliers de Sangreal von Hans Zimmer anschwillt, muss ich sagen, ist das Finale wirklich meisterhaft inszeniert.

Ein konkreter Tipp: Achtet auf die Arago-Medaillons im Stadtboden, die im Film eine Rolle spielen, tatsächlich aber nur den historischen Nullmeridian markieren.

Inception

Auch wenn ich persönlich kein großer Fan des Films Inception von Christopher Nolan bin, so nutzt er dennoch mehrere reale Orte in Paris für ganz zentrale Szenen.

Das „Café Debussy“ in dem sich Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) und Ariadne (Elliot Page, damals Ellen Page) treffen war damals die Konditorei „Da Stuzzi“ und ist heute ein recht nettes kleines Terrassenrestaurant namens Il Russo in der Rue César Franck 6, an der Ecke zur Rue Bouchut im 7. Arrondissement.

Ein weiterer Drehort ist die Pont de Bir-Hakeim (Bir-Hakeim, 75015 Paris), die im Film als Trainingsort für Traumsequenzen dient. Die markanten Stahlkonstruktionen der Brücke sind dabei gut erkennbar.

Mission Impossible: Fallout

Im sechsten Teil dieser spektakulären Filmreihe kehrt Ethan Hunt zurück, um eine Reihe „gefährlicher Missionen“ zu erfüllen, wobei Paris zu einem zentralen Schauplatz für einige besondere Szenen wird.

Los geht es, als Tom Cruise aus einem Flugzeug springt, um auf einer Benefizgala der Waffenhändlerin Alanna Mitsopolis (die Weiße Witwe) im Grand Palais einzudringen. Die Szene alleine ist schon höchst spektakulär, aber die Schlägerei auf der Herrentoilette ist sensationell inszeniert (auch wenn man sie nicht besichtigen kann).

In einer anderen Sequenz Tom Cruise und Ethan Hunt überqueren den Place de l’Etoile am Arc de Triomphe – aber entgegen die Fahrtrichtung!  Da es sich hier um einen mehrspurigen Kreisverkehr handelt, entspricht genau dies dem Titel des Filmes – eine unmögliche Mission.

Des Weiteren wurde auch noch am Place du Trocadéro und an der Brücke Pont Neuf gedreht.

Mein Fazit von Paris

Paris ist Paris. Das sind die ersten Worte hier auf dieser Seite. Und genau so ist es. Paris ist eine der bekanntesten Städte der Welt und ein absolutes Traumziel für sicherlich ganz viele Menschen. Als ich zwischenzeitlich in den USA gelebt habe, hatte ich den Eindruck, dass Paris für die Amerikaner so etwas wie DER große Sehnsuchtsort darstellt. Und ja, Paris vereint alles, was man sich für eine Städtereise wünschen kann: Geschichte, Kultur, Top-Sehenswürdigkeiten, tolles Essen, Mode inklusive Shopping und das gewisse Extra. Insofern ist Paris selbstverständlich immer eine Reise wert und ich bin mir sicher, dass es für jeden Touristen aufregend ist, das erste Mal vor dem Eiffelturm zu stehen. 

Ich habe bisher unterschiedliche Erfahrungen mit Paris gemacht – vor allem weil ich eben kein Französisch spreche. Und das Problem ist, dass Versuche die einheimische Sprache zu sprechen nicht wie in anderen Ländern honoriert wird. Im Gegenteil. Man sagt ja immer, dass Paris super wäre – ohne die Pariser. Ich will hier keine Floskeln dreschen oder Klischees bedienen, allerdings muss ich sagen, dass da leider etwas dran ist. Außer mein Gastgeber in meinem Appartement und einer Taucherin auf Cuba habe ich wenige Pariser kennen gelernt, die ehrlich freundlich zu mir waren. Aber, wer weiß, vielleicht bin ich auch der selektiven Wahrnehmung erlegen…?!? Möglich wäre es. Ich bin mir sicher, dass man hier mit einer vorsichtigen Erwartungshaltung sehr gut klar kommen wird. 

Tatsächlich hatte nämlich jede meiner Paris-Reisen etwas Magisches, etwas das für immer bleibt. Sei es das Gefühl beim Bestaunen eines historischen Bauwerks. Wie oben erwähnt, nachdem ich den Eiffelturm auf so vielen Bildern gesehen hatte, war es sehr schlicht unwirklich schließlich selbst davor zu stehen. Oder aber als ich in Paris als passionierter Tennisspieler das erste Mal die French Open live erleben durfte. Und nicht nur das, ich konnte sogar meinem Idol Rafael Nadal beim Training zusehen. Die Intensität dieser Einheit werde ich nie vergessen. By the way, leider bin ich auf der Anlage auch einmal mit beiden Händen in der Tasche gestolpert und bitter peinlich auf die Nase gefallen, aber was solls. Aber es gibt in Paris auch die kleinen Momente, die sich ganz groß anfühlen. Ich hatte beispielsweise einen wunderschönen Nachmittag am Place des Vosges, der einfach nur filmreif war. Genauso war die Fahrradfahrt am Ufer der Seine entlang ein echtes Highlight voller Spaß mit ganz viel Lachen. Ebenso mein Steak im Relais de l’Entrecôte, das absolut himmlisch war, und die unzähligen Pain au chocolats, die mir jeden Morgen in Paris versüßen.

Paris sollte man besichtigen. Und erleben! Sofern möglich, nehmt euch Zeit und klappert nicht nur die verschiedenen Spots ab. Am Schönsten ist Paris, wenn ihr euch treiben lasst…            

      

Fun Facts zu Paris

  • Unter Paris liegt ein riesiges Netz von unterirdischen Katakomben mit rund 6 Millionen menschlichen Überresten aus dem 18. Jahrhundert.
  • Paris wird manchmal auch „La Ville Lumière“ genannt – die Stadt des Lichts – ursprünglich wegen ihrer frühen Straßenbeleuchtung, später wegen ihrer Rolle in der Aufklärung.
  • Der Eiffelturm wächst im Sommer durch die Hitze um bis zu 15 cm.
  • Die Pont Neuf ist die älteste erhaltene Brücke von Paris, gebaut zwischen 1578 und 1607.
  • Paris hat über 1.000 traditionelle Cafés – viele davon wurden schon von berühmten Schriftstellern und Künstlern besucht.
  • Der Marché aux Puces de Saint-Ouen gilt als der größte Flohmarkt der Welt – über 2.500 Stände verteilen sich auf mehrere Straßen.
  • Unter der Stadt fließt ein kleiner unterirdischer Fluss, die Bièvre, der früher die Ledergerbereien mit Wasser versorgte.
  • Das Café Procope existiert seit 1686 und war Treffpunkt von Voltaire, Diderot und anderen Aufklärern.
  • Unter der Oper von Paris gibt es einen kleinen privaten Golfplatz für Mitglieder.
  • Es gibt verlassene Metrostationen, wie die Arsène-Lupin station, die nicht mehr genutzt werden, aber man kann sie im Rahmen von Führungen besichtigen.
  • Die Rue des Degrés im 2nd arrondissement ist nur 5,75 m lang – perfekte Fotolocation.
  • Auf dem Place de la Concorde gibt es versteckte Messingkreuze, die früher als Orientierung für Architekten dienten.