Reisetipps USA – Las Vegas

  • Las Vegas gilt als DIE Glücksspiel- und Partymetropole der Welt. Gerade nach dem Film Hangover gab (oder gibt) es einen richtigen Hype um die Stadt der Sünde (Sin City).

  • Die berühmtesten Locations in Las Vegas sind die Hotels! Caesars Palace, Bellagio, MGM Grand, Mandalay Bay, Aria – jedes Hotel ist auf seine Art sehr besonders.

  • Es gibt unzählige Clubs und Bars, denen teilweise ein legendärer Ruf voraus eilt. Im Sommer gibt es sogar auch noch Poolpartys, die wirklich jede Vorstellung sprengen.

  • Natürlich gehört das Gambling in Las Vegas ebenfalls dazu. Die riesigen Spielhallen sind definitiv mehr als beeindruckend.

  • Aber es gibt auch „klassische“ Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Fremont Street, der Stratosphere Tower, das Sphere oder die Wasserspiele vor dem Bellagio Hotel.

Wo sind die besten Spots? Was sollte man wissen? Wie plane ich meine Reise?

Impressionen aus Las Vegas – ein kleines „Best-of“

Übersicht, wichtigste Fakten & gute Tipps

Mittlerweile war ich tatsächlich schon dreimal in Las Vegas! Zuerst mit zwei meiner besten Freunde, um uns einen Lebenstraum zu erfüllen. Wir haben heftig gefeiert, sensationell gegessen, fröhlich eingekauft und versucht so viel wie möglich von der Stadt aufzusaugen. Das zweite Mal war es dann ein Junggesellenabschied einer meiner Kindergartenfreunde: Logischerweise war Hangover das Motto und ich durfte die ganze Rutsche auch noch organisieren – ein unglaublicher Spaß. Und schließlich war ich sogar noch zur Hochzeit einer meiner besten Freunde in Las Vegas. Ich habe also gefühlt alles in Las Vegas erlebt, was man mit dieser Stadt verbindet. Und dennoch würde ich sofort wieder hinfliegen und hätte direkt wieder viele Ideen für meinen Aufenthalt…

  • Generell
    Las Vegas liegt im Süden des Bundesstaates Nevada mitten in der Mojave-Wüste und zählt heute rund 650.000 Einwohner – im Großraum leben deutlich über zwei Millionen Menschen. Die Stadt ist von trockenen Bergketten und weitläufiger Wüstenlandschaft umgeben, was den starken Kontrast zum dicht bebautem Stadtkern sehr verstärkt.
    Die Stadt Las Vegas wurde zunächst durch die Eisenbahn größer und später durch den Bau des Hoover Dam in den 1930er Jahren, der viele Arbeiter in die Region brachte, bekannt. Berühmt wurde die Stadt aber logischerweise durch die Legalisierung des Glücksspiels, große Hotelresorts und Shows, die Las Vegas im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der bekanntesten Unterhaltungsorte der Welt gemacht haben.
  • Wann ist die beste Reisezeit?
    Die beste Reisezeit für Las Vegas hängt stark davon ab, was ihr vorhabt!
    Im Sommer (Juni bis August) wird es extrem heiß, oft deutlich über 40 Grad, was für viele Aktivitäten tagsüber doch ziemlich anstrengend ist. Gleichzeitig ist das aber genau die Zeit, in der die berühmten Pool Partys in vollem Gange sind und die Hotels ihre Dayclubs „voll ausspielen“. Ich möchte an der Stelle anmerken, dass es sich um eine trockene Hitze handelt, die sich tatsächlich ganz anders anfühlt als eine tropische, luftfeuchte Hitze.
    Deutlich angenehmer sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November). Die Temperaturen liegen meist zwischen 20 und 30 Grad, was sowohl für Sightseeing, als auch für Badeurlaube gut passt. Viele Hotel eröffnen ihre Pool Party-Saison im April und „closen“ im September/Oktober.
    Im Winter wird es überraschend kühl, teilweise unter 15 Grad, und viele Pools sind geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar.
  • Was ist die wichtigste Regel in Las Vegas?
    Niemals dürft ihr die Preise hinterfragen! Denn dann werdet ihr ganz sicher keinen Spaß haben. Las Vegas ist lächerlich teuer und das müsst ihr vorab DRINGEND einplanen. Wenn ihr in Las Vegas jeden Dollar umdreht, fahrt besser nicht hin, denn ihr werdet euch nur ärgern und den Aufenthalt nicht genießen können. Seht es als Once-in-a-lifetime-Erfahrung an und plündert euer Bankkonto. Anders geht es (leider) nicht.
  • Was ist der Strip?
    Der Las Vegas Strip ist die bekannteste Straße in Las Vegas und zieht sich über rund 6,5 Kilometer entlang des Las Vegas Boulevard. Die meisten großen Hotels, Casinos und Attraktionen liegen auf einem Abschnitt von etwa 4 bis 5 Kilometern, den ihr grundsätzlich zu Fuß erkunden könnt. Aber ihr werdet schnell merken, dass die Distanzen viel größer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Viele Hotels sind riesig und auch der Weg von einem Eingang zum nächsten zieht sich oft. Dazu kommen Fußgängerbrücken und Umwege, die den Weg zusätzlich verlängern.
  • Welche Stadtteile sind touristisch interessant?
    Unterm Strich konzentriert sich sehr viel auf den Las Vegas Strip bzw. den Las Boulevard S(outh), denn hier gruppieren sich – wie gerade beschrieben – die großen Hotels, Casinos und Shows. Für viele Besucher reicht dieser Bereich tatsächlich schon aus, weil sich dort ein Großteil der bekannten Sehenswürdigkeiten befindet.
    Daneben gibt es aber noch weitere Viertel, die sich lohnen können, wobei Downtown / Fremont Street ganz klar das interessanteste ist. Es handelt sich um den älteren Teil der Stadt (quasi die „Altstadt“) mit der Fremont Street Experience. Hier ist alles etwas kompakter und oft auch günstiger.
  • Wieviel Zeit sollte man einplanen?
    Selten ist diese Frage so schwer zu beantworten, wie in Las Vegas. Es gibt so viel zu machen, entdecken und erleben. Wenn ihr im Sommer zum Feiern nach Las Vegas fliegt, empfehle ich euch dringend mindestens fünf bis sechs Tage einzuplanen. DENN, unter der Woche sinken die Hotelpreise dramatisch ab, während sie an den Wochenende extrem hoch sind. Wenn ihr also grob eine Woche vor Ort seid, könnt ihr so auch die günstige Phase mitnehmen, um beispielsweise auch mal shoppen zu gehen oder die verschiedenen Hotels zu besuchen. Am Wochenende habt ihr dann die Gelegenheit bei den richtig dicken Partys mit dabei sein.
    Mein Tipp: Plant lieber ein bisschen mehr als zu wenig Zeit ein. Wenn ihr beispielsweise auf einer Rundreise seid, bucht einen Tag länger, als ihr es zunächst plant. Die Stadt wird euch überrollen und ihr lauft ansonsten Gefahr mit dem klaren Gefühl abzureisen, etwas verpasst zu haben.
  • Was hat es mit dem Glücksspiel auf sich?
    Glücksspiel (Gambling) ist in Las Vegas vierundzwanzig Stunden am Tag geboten. Tatsächlich werdet ihr den Spielhallen keine Uhren finden, so dass man sich wirklich in der Zeit verlieren kann. Das Mindestalter für die Teilnahme an Glücksspielen beträgt 21 Jahre und die Einhaltung wird streng kontrolliert.
    UND, wichtige Info, während ihr an den Spieltischen spielt, bekommt ihr kostenlos Getränke (inkl. Longdrinks)! Klingt seltsam, ist aber so. Einzig, ihr solltet den Bedienungen ein gutes Trinkgeld geben – dann kommen sie auch häufiger bei euch am Tisch vorbei.
  • Wie kann ich meinen Las Vegas-Besuch planen?
    Bei meinem ersten Besuch waren wir von Dienstag (spät abends) bis Montag (vormittags) in Las Vegas. Diese Tage hatten wir wie folgt eingeteilt:
    Tag 1 – Mittwoch: Tagsüber Sightseeing, abends Party
    Tag 2 – Donnerstag: Vormittags Helikopter-Tour, nachmittags Pool, abends gut essen & Gambling
    Tag 3 – Freitag: Tagsüber Pool-Party, abends gut essen & Gambling
    Tag 4 – Samstag: Shopping & Sightseeing, abends Party
    Tag 5 – Sonntag: Pool & entspannen
    Am Anreise- und Abreisetag haben wir jeweils nur gegessen.
    Mit diese Programm war ich rückblickend sehr zufrieden, auch wenn es hier und da „herausfordernd“ war. Sonntag waren wir zum Beispiel ziemlich KO, was aber sicherlich ein Teil der Erfahrung ist.
  • Wie komme ich vom Flughafen Las Vegas (Harry Reid International – LAS) in die Innenstadt?
    Hier gibt es mehrere Optionen: 
    Taxi: Die schnellste Option (ca. 10 Min. zum Strip). Der klare Vorteil ist, es gibt Festpreise für den Strip. Ca. USD 25 und die Taxis sind sofort verfügbar.
    Uber / Lyft: Oft günstiger als Taxis, ca. USD 20-25, aber ihr müsst euch eure Fahrt über die App bestellen und dementsprechend ein bisschen warten.
    Bus (RTC): Die günstigste Variante, ca. USD 10, bei einer deutlich längeren Fahrzeit.
  • Wie bewege ich mich in Las Vegas?
    In Las Vegas bewegt ihr euch je nach Strecke und Tageszeit unterschiedlich:
    Zu Fuß funktioniert vor allem am Las Vegas Strip, allerdings nur auf kürzeren Abschnitten. Wie gesagt, die Distanzen wirken oft kürzer als sie sind – unterschätzt das nicht.
    Uber oder Lyft sind meist die einfachste und auch beste Lösung. Einfach per App bestellen und los geht’s. Ich bin zuletzt quasi nur noch per Uber unterwegs gewesen, denn gerade bei großer Hitze oder abends ist es doch sehr angenehm nicht laufen zu müssen.
    Der „Deuce“ ist ein rund um die Uhr verkehrender Doppeldeckerbus in Las Vegas, der entlang des Strips und in Richtung Fremont Street fährt. Er verkehrt zu Stoßzeiten alle 10 bis 15 Minuten und hält an den wichtigsten Hotels. Die Fahrpreise  sind günstig und die Tickets können über die RTC-App oder an Automaten erworben werden. Einzig, der Bus braucht deutlich länger als ein Taxi, gerade bei viel Verkehr.
    – Die Las Vegas Monorail verläuft parallel zum Strip und verbindet mehrere große Hotels. Sie ist schneller als der Bus, deckt aber nicht alle Bereiche ab und liegt oft etwas abseits der eigentlichen Eingänge. Hier findet ihr eine Karte.
    – Der Aria Express (oder CityCenter Tram) ist eine kostenlose, klimatisierte Hochbahn auf dem Las Vegas Strip, die zwischen Park MGM, Aria/The Shops at Crystals und Bellagio verkehrt. Eine schnelle und bequeme Möglichkeit zwischen den MGM Resorts zu pendeln.
    Unterm Strich lohnt sich eine Mischung: kurze Strecken zu Fuß, für längere Wege eher Uber oder Taxi, und optional Monorail oder Bus, wenn ihr etwas sparen wollt oder gezielt entlang des Strips unterwegs seid.
  • Welche Sehenswürdigkeiten in Las Vegas sind kostenlos?
    Diesen Aspekt finde ich nicht unwichtig, denn auch wenn Las Vegas generell sehr teuer ist, so könnt ihr doch auch einige Attraktionen umsonst besuchen. DENN, das was Las Vegas in erster Linie ausmacht, ist ja der Strip mit den unfassbar riesigen und außergewöhnlichen Hotels! Und ihr könnt in jedes Hotel und jede Spielhalle „einfach so“ hineingehen und euch umschauen.
    Am Strip selbst hätte ich darüber hinaus noch folgende Tipps für kostenlose Aktivitäten für euch:
    – das Welcome to Fabulous Las Vegas-Sign
    – Flamingo Wildlife Habitat im Flamingo Hotel
    – die Fountains of Bellagio
    – die Bellagio Conservatory & Botanical Gardens
    – die LINQ-Promenade
    – The Fall of Atlantis-Show im Caesars Palace
    – die Grand Canal Shoppes im The Venetian
    – die Freemont Street Experience
    Einige dieser Spots erkläre ich euch auch weiter unten in meinen Beschreibungen.
  • Muss ich Tickets für Attraktionen vorab buchen?
    Für viele Attraktionen in Las Vegas könnt ihr Tickets auch spontan vor Ort kaufen.
    Anders sieht es bei Shows, besonderen Erlebnissen oder sehr gefragten Aktivitäten aus. Große Produktionen (zB Cirque du Soleil), bekannte Konzerte (zB im Sphere) oder Touren wie Helikopterflüge können schnell ausverkauft sein – hier lohnt es sich, früh zu buchen, vor allem wenn ihr einen festen Termin oder gute Plätze wollt. Eine gute Übersicht für Shows und Konzerte findet ihr hier.
  • Lohnt sich ein Citypass?
    In einigen Städten können sich die Citypässe wirklich lohnen, weil ihr beim Besuch von vielen Attraktionen gutes Geld sparen könnt. Ich sehe das hier ehrlich gesagt nicht so. In Las Vegas geht es nur bedingt ums Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern viel mehr ums Erleben. Natürlich gibt es einige tolle Locations, aber ich würde euch empfehlen, lasst euch eher treiben und setzt hier und da ein paar Highlights. Bei dem GoCity-Pass würde ich euch maximal nur den Explorer-Pass empfehlen, sprich die Basic-Variante. Hier könnt ihr aus neun Attraktionen drei auswählen und bekommt entsprechend einen lohnenswerten Rabatt. Das Gute ist, bei den neun Attraktionen sind die meines Erachtens wichtigsten enthalten, wie zB das High Roller Riesenrad, der Eiffelturm im Paris Hotel, der Stratosphere Tower oder das Mob Museum. Bei den anderen Pässen kommen zwar sehr viele weitere Attraktionen dazu, aber ob ihr diese in Las Vegas gesehen haben müsst, wage ich zu bezweifeln. Gefühlt setzt ihr euch mit einem solchen Pass nur unnötig unter Druck und ich finde, das ist in Las Vegas nicht sinnvoll.

Die besten Spots in Las Vegas

Folgend nun die verschiedenen Spots und Sehenswürdigkeiten von Las Vegas mit Erklärungen und Infos zu dem jeweiligen Besuch.

Für mich sind ja die Hotels DAS Highlight in Las Vegas, weshalb ich sie hier bei den Top-Spots aufführe UND weiter unten auch noch separat meine Hotel-Empfehlungen erkläre.

Ich beschränke mich hier bei den Top-Spots auf die absoluten Highlights, denn Las Vegas ist ständig im Umbruch. Andauernd gibt es neue Attraktionen, Änderungen, Umbauten oder Shows ziehen um. Alleine zwischen meinem ersten und letzten Besuch hat sich so viel getan, dass ich teilweise sogar einiges umplanen musste.

Clubs und Bars haben weiter unten einen ganz eigenen Punkt bzw. ich habe hierfür sogar eine eigene Seite, in der ich die wichtigsten Dinge rund um Partys in Las Vegas erkläre.

Und schließlich, bei der Reihenfolge der Attraktionen NACH den Hotels bin ich von Süden nach Norden gegangen.

Hotels

Ich glaube es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich unter den Top-Spots einer Stadt die Hotels als eigenen Punkt aufliste, aber wenn es irgendwo Sinn macht, dann hier in Las Vegas. Als ich mich damit beschäftigt habe, fand ich es selbst ganz interessant mal die Fakten der verschiedenen Resorts zusammenzutragen und ich denke, da werden ein paar Überraschungen dabei sein.

Ich führe hier allerdings nicht ALLE Hotels auf, sondern nur die spektakulärsten – was auch immer das bedeuten mag. Das Excalibur beispielsweise ist groß, liegt zentral am Strip, ist aber in meinen Augen etwas „outdated“, daher habe ich es hier nicht mit aufgelistet.

Von der Reihenfolge bewege ich mich (genau wie auf meiner Karte) von Süd nach Nord am Las Vegas Strip entlang.

Mandalay Bay

Wenn ihr vom Flughafen Richtung Zentrum fahrt, ist das Mandalay Bay auf der linken Seite des Strip das erste Hotel, das euch in Las Vegas „begrüßt“. Mit seiner goldschimmernden Fassade ist es natürlich auch gleich mal ein echter Blickfang.

Das Highlight des Mandalay Bay ist ganz sicher der großflächige Poolbereich mit Sandstrand und Wellenbad im tropischen Südsee-Stil. Darüber hinaus gibt es das riesige Shark Reef Aquarium mit einem spektakulären Unterwassertunnel und einem riesigen Schiffswrack-Becken, in dem ihr von zahlreichen Haien umgeben seid. Es ist das einzige von der AZA (Association of Zoos & Aquariums) akkreditierte Aquarium in Nevada.

  •  Baujahr: 1999
  • Zimmer: ca. 3.200+
  • Restaurants: rund 15-20
  • Club: Früher war das Light einer meiner Lieblingsclubs, aber dieser wurde geschlossen. Nun gibt es den Foundation Room, allerdings handelt es sich dabei eher um eine Lounge.
  • Pools: ca. 10+ (gigantischer Poolkomplex mit einer künstlichen Lagune)

Luxor

Direkt daneben befindet sich das kaum minder spektakuläre Hotel Luxor in Form einer schwarzen Glaspyramide – benannt nach der ägyptischen Stadt am Nil. Für mich insofern insofern kurios, als dass sich die Pyramiden in Ägypten in Gizeh, also bei Kairo, und nicht in Luxor befinden… Aber gut, das ist nur mein Gedanke am Rande.

Was mich total fasziniert hat ist, dass die Hotelzimmer an den Innenseiten der Pyramiden-Wände liegen, so dass man von den Fluren direkt in den riesigen, offenen Hohlraum der Lobby hinunter blickt. Es handelt sich tatsächlich um das größte Atrium der Welt – unbedingt selbst anschauen!

An der Spitze der Pyramide leuchtet mit dem Luxor Sky Beam übrigens der stärkste Lichtstrahl der Welt, der sogar aus dem Weltraum sichtbar ist. 

  • Baujahr: 1993
  • Zimmer: ca. 4.400
  • Restaurants: rund 10
  • Pools: 4

MGM Grand

Im Gegensatz zu den ersten beiden Hotels hat das MGM Grand keine offensichtliche Besonderheit, außer, dass es ein riesiges Hotel ist. ABER, um genau zu sein, handelt es sich um eines der größten Hotels der Welt!

Berühmt ist es vor allem für seine markante, grüne Fassade, die speziell nachts wirklich spektakulär erstrahlt. Dazu steht eine riesige Bronzestatue eines Löwen am Eingang und der Poolbereich ist wirklich absurd groß. Der Name MGM Grand Pool Complex ist dementsprechend durchaus angemessen. 

  • Baujahr: 1993
  • Zimmer: über 6.800
  • Restaurants: über 20
  • Club: Hakkasan Nightclub
  • Pools: ca. 5 (inkl. großem Poolkomplex)

New York New York Resort & Casino

Kaum zu übersehen ist die beeindruckende New Yorker-Skyline-Architektur, die berühmte Wahrzeichen von Manhattan, wie das Empire State Building, das Chrysler Building und eine 45 Meter hohe Replik der Freiheitsstatue, nachbildet. Doch damit nicht genug, vor dem Hotel befindet sich zudem ein rund 90 Meter langer Nachbau der Brooklyn Bridge, die als Fußgängerweg am Strip dient.

Das Innere des Casinos ist wie die Straßenzüge von Greenwich Village gestaltet, inklusive gepflasterter Wege, authentischer Fassaden und Straßenschildern. Das alleine ist schon eine echte Attraktion!

Und für Achterbahnfans gibt es auch noch den Big Apple Coaster, der sich mit bis zu 108 km/h um und durch das Hotelgebäude, sowie die nachgebildete Skyline schlängelt.

Für mich landet das Hotel (im Vergleich) eher auf den hinteren Plätzen, aber das Motto New York ist schon richtig klasse umgesetzt.

  • Baujahr: 1997
  • Zimmer: ca. 2.000+
  • Restaurants: rund 10–15
  • Pools: 1 größerer Poolbereich

Aria Resort & Casino

Gefühlt galt das Aria Resort während meiner Aufenthalte immer als DAS schickste Hotel in Las Vegas – ohne, dass ich jetzt klare, konkret Gründe dafür nennen könnte. Was natürlich auffällt ist super moderne, kurvige Glasarchitektur, die wirklich imposant ist.

Mir hat das Hotel insgesamt ausgesprochen gut gefallen, vor allem die Zimmer waren in Sachen technischer Ausstattung absolut herausragend. Eine stabile TOP-Adresse.

  • Baujahr: 2009
  • Zimmer: ca. 4.000
  • Restaurants: rund 15+
  • Club: JEWEL Nightclub
  • Pools: 3

The Cosmopolitan

Auch das Cosmopolitan wird aufgrund seines luxuriösen Lifestyle-Vibes und der seltenen Besonderheit von privaten Terrassen sehr gehyped! Tatsächlich ist das Cosmopolitan eines der ganz wenigen Hotels am Strip, bei dem ihr draußen sitzen könnt und das teilweise sogar mit direktem Blick auf die Bellagio-Fountains! Hierzu müsst ihr explizit eine Suite oder ein Zimmer mit „Fountain View“ wählen, wie zum Beispiel das Terrace Studio Fountain View.

Außerdem gibt es im Casino-Bereich des Cosmopolitan einen dreistöckigen Kristallleuchter (Chandelier), der sich über drei Etagen erstreckt!

  • Baujahr: 2010
  • Zimmer: ca. 3.000
  • Restaurants: rund 20
  • Club: Marquee Nightclub
  • Pools: 3 (inkl. Dayclub)

Bellagio

Über das Bellagio braucht man an sich kaum noch Worte zu verlieren, denn es ist sicherlich mit das berühmteste Hotel weltweit. Wie oben schon erwähnt ist es seit dem Film Ocean’s Eleven (2001) komplett durch die Decke gegangen.

Die Fountains of Bellagio, eine spektakuläre, tanzende Wassershow im hauseigenen See, sind eine DER Signature-Sehenswürdigkeiten in Las Vegas überhaupt!

Da fallen weitere Attraktionen wie der prachtvolle Botanischen Garten (Bellagio Conservatory & Botanical Gardens) oder die gewaltige Glasbläser-Installation Fiori di Como an der Lobby-Decke nahezu komplett „hinter runter“.

Was ich auch irgendwie sehr ansprechend finde, ist die relativ „klassische“ Bauweise, sprich ohne viel Glas. Genau das passt einfach zum gesamten Stil des Hotels.

  • Baujahr: 1998
  • Zimmer: ca. 3.900
  • Restaurants: rund 15–20
  • Pools: 5

Paris Las Vegas

Das Paris Las Vegas hat neben dem Eiffelturm-Nachbau eine originalgetreue Nachbildung des Arc de Triomphe und eine schicke Pariser Straßenszenerie (Le Village Buffet) unter einem künstlichen, stets dämmernden „blauen Himmel“ zu bieten.

Ich liebe den Eiffelturm in Paris, insofern tue ich mir hier irgendwie (erstaunlich) schwer mit dieser Attraktion. Was natürlich Quatsch ist, denn die Luxor-Pyramide und die Wasserkanalanlage im The Venetian finde ich auch prima…

  • Baujahr: 1999
  • Zimmer: ca. 2.900
  • Restaurants: rund 10–15
  • Club: Chateau Nightclub (don’t go there!)
  • Pools: 2

Caesars Palace

Das Caesars Palace ist natürlich eine Ikone – schon alleine aufgrund des frühen Baujahrs. Zudem war es mit seiner opulent römisch-antiken Aufmachung das erste echte Themenhotel in Las Vegas.

Das legendäre Theater The Colosseum wurde 2003 eigens für die Residency von Céline Dion erbaut. Es beherbergte einige der erfolgreichsten Shows der Musikgeschichte –  von Stars wie Elton John, Adele, Rod Stewart bis hin zu Cher.

Plus das Hotel war Schauplatz zahlreicher Blockbuster, wie zum Beispiel dem Megahit Hangover.

Für mich ist übrigens das Spielcasino im Caesars Palace das schönste in ganz Las Vegas. Verloren habe ich hier allerdings trotzdem…

  • Baujahr: 1966 (mehrfach erweitert)
  • Zimmer: ca. 3.900+
  • Restaurants: über 20
  • Club: Omnia Nightclub
  • Pools: 7

The Venetian (inklusive The Palazzo)

Das Venetian und das dazugehörige Palazzo bilden zusammen einen der gewaltigsten Hotelkomplexe der Welt. Das Motto Venedig wirkt kitschig bis kurios, wird aber konsequent durchgezogen. Das Herzstück der Anlage sind die Grand Canal Shoppes, ein riesiges Einkaufszentrum, durch das sich künstliche Wasserwege ziehen. Hier könnt ihr sogar unter einem täuschend echten, künstlichen Himmel in originalgetreuen Gondeln fahren. Im Außenbereich gibt es ebenfalls eine hübsch angelegte Wasserwelt mit Gondelfahrten, inklusive Rialtobrücke und einem Glockenturm.

Abgesehen davon sind die Zimmer eines der größten Argumente FÜR das The Venetian. Hier gibt es nämlich ausschließlich Suiten, die deutlich mehr Platz bieten als herkömmliche Hotelzimmer am Strip!

Ein weiterer schöner Vorteil ist, dass das Resort durch einen direkten Zugang mit der Sphere verbunden ist. Zudem beherbergt das Venetian mit dem Canyon Ranch Spa einen der größten Wellnessbereiche der Welt.

  • Baujahr: 1999
  • Zimmer: ca. 7.000
  • Restaurants: über 40 im Gesamtkomplex
  • Club: TAO Nightclub
  • Pools: 10+ (inkl. Palazzo)

Encore at Wynn

Eigentlich handelt es sich um zwei Hotels, sprich das Encore at Wynn und Wynn Las Vegas, die allerdings nahezu identisch sind. Da das Encore aber neuer, besser ausgestattet und ein paar Vorteile mehr hat, erwähne ich hier jetzt nur das Encore at Wynn.

Es hält beispielsweise mehr Forbes Travel Guide Five-Star Awards, als jedes andere Casino-Resort der Welt! Zudem sind auch hier die Standardzimmer eigentlich allesamt Suiten (ca. 65–70 m²) und verfügen über raumhohe Fenster mit Panoramablick auf den Strip oder die Wüste. Für mich mit das schönste Hotel in ganz Las Vegas.

  • Baujahr: 2008
  • Zimmer: ca. 2.000
  • Restaurants: rund 10+ (plus Zugang zu Wynn-Angeboten)
  • Club: Encore Beach Club (Dayclub) und XS (gemeinsam mit Wynn)
  • Pools: 3 (plus Beach Club Bereich)

Welcome to Fabulous Las Vegas – Sign

Das ikonische Schild steht am südlichen Ende des Las Vegas Strip und gehört ganz klar zu den bekanntesten Fotospots der Stadt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr überrascht sein werdet, wie unscheinbar es sich auf dem Mittelstreifen des großen Boulevards „versteckt“. Mein erster Gedanke war, dass es hier aus wie auf einer Minigolf-Bahn aussieht! Es befindet sich auch nicht mal eines der größeren Hotels in direkter Nähe – zum Mandalay Bay sind es immerhin stattliche 20 Minuten zu Fuß.

Das Schild wurde 1959 von der Designerin Betty Willis entworfen und ist seitdem tatsächlich weitgehend unverändert geblieben. Die klassische Schrift, die Farben und der rote Stern oben stehen durchaus für den Stil dieser Zeit.

Vor Ort solltet ihr ein bisschen Zeit einplanen, denn oftmals bildet sich eine Warteschlange für Fotos – vor allem zum Sonnenuntergang. Erfreulicherweise gibt es mittlerweile einen kleinen Parkplatz direkt davor, insofern müsst ihr nicht wild über die Straße laufen.

Ein kleiner Fun Fact: Auf der Rückseite steht „Drive Carefully – Come Back Soon“, was viele gar nicht bemerken, weil sich alles auf die Vorderseite konzentriert.

Fountains of Bellagio

Seit der legendären Szene aus dem Film Ocean’s Eleven, als die Gruppe rund um George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon das herrliche Wasserspiel vor dem Bellagio Hotel bewundert, wollte ich unbedingt mal hierher. Und als ich endlich dort war, wurde ich nicht enttäuscht – im Gegenteil!

Die selbst für Las Vegas-Verhältnisse extrem imposante Anlage besteht aus einem großen künstlichen See, in dem über tausend Wasserdüsen und zahlreiche Lichtelemente verbaut sind.

Die Shows laufen täglich in festen Intervallen, und zwar tagsüber etwa alle 30 Minuten und am Abend meist alle 15 Minuten. Zu jeder Inszenierung wird ein anderer Song gespielt, von klassischer Musik bis hin zu Pop oder bekannten Filmsoundtracks, wobei die Auswahl regelmäßig wechselt, so dass ihr selten zweimal exakt die gleiche Show seht.


Entstanden ist die Anlage zusammen mit dem Bellagio Hotel Ende der 1990er-Jahre und wurde von Anfang an als frei zugängliche Attraktion geplant. Und genau das macht sie auch so besonders, denn ihr könnt jederzeit einfach vorbeikommen, ohne Eintritt zu zahlen, und die Vorstellungen genießen.

Rund um den Vorplatz ist speziell abends richtig viel los. Künstler, Tourenanbieter und verkleidete „Fotobuddys“ sorgen hier für ordentlich Trubel.

Tagsüber wirken die Dimensionen der Fontänen in meinen Augen etwas eindrucksvoller, vor allem weil man eben gut erkennen kann wie hoch das Wasser teilweise schießt. Am Abend ist das Erlebnis durch die Beleuchtung und die außergewöhnlich dichte Atmosphäre deutlich intensiver. An der Stelle möchte ich erwähnen, dass es abends zu den Showzeiten in den ersten Reihen schnell voll wird und ihr euch für eine gute Position ein paar Minuten vorher gut platzieren solltet.

Alternativ gibt es auch Restaurants und Terrassen mit Blick auf den See, allerdings meist nur mit Reservierung.

Eiffelturm Aussichtsplattform

Der Eiffelturm steht in Paris. Falsch. Ich meine richtig. ABER, es gibt noch einen Eiffelturm, und zwar in Las Vegas! Der Turm ist ein originalgetreuer Nachbau im Maßstab 1:2, wobei die Konstruktion interessanterweise aufgrund der Nähe zum Flughafen verschweißt, statt genietet wurde.

Und natürlich, wie könnte es anders sein, gibt es auch hier eine sensationelle Aussichtsplattform! Sie befindet sich in rund 140 Metern Höhe (46. Stock) und bietet einen der besten 360-Grad-Blicke über den Las Vegas Strip, insbesondere direkt auf die gegenüberliegenden Fountains of Bellagio. Was mir als Fotograf besonders gut gefällt, sind die vergrößerten „Fenster“ (oder vielleicht besser „Fotolöcher“) im Gitter, durch die ihr hervorragend hindurch fotografieren könnt.
Ebenfalls erwähnenswert ist, dass es hier keinerlei, preislichen Unterschiede gibt, sprich es ist preislich vollkommen egal, wann ihr den Eiffelturm besichtigen wollt. Ich erwähne dies, weil das bei vielen Attraktionen NICHT der Fall ist. Beim High Roller (nächster Punkt) ist dies beispielsweise anders!
Im 11. Stock gibt es außerdem ein gehobenes Restaurant, vom dem ihr ebenfalls eine prima Sicht auf die Fountains of Bellagio habt. Hier müsst ihr allerdings dringend reservieren.
Solltet ihr ein Fan davon sein, ein Schloss mit euren Initialen oder einer Botschaft irgendwo zu hinterlassen, so könnt ihr dies hier auf dem Weg zum Fahrstuhl zum machen – meines Wissens der einzige Ort in dieser Kategorie in Las Vegas.

High Roller

Schöne Aussichtspunkte sind in Las Vegas immer ein Highlight und der High Roller ist hier mit seinen 167 Metern als zweitgrößtes Riesenrad der Welt natürlich ganz vorne zu nennen.

Gebaut wurde der High Roller – leicht zurückversetzt am Las Vegas Strip – Mitte der 2010er-Jahre als Teil des LINQ-Komplexes, um eine zusätzliche Attraktion abseits der Casinos zu schaffen.

Eine Fahrt dauert etwa in 30 Minuten, da sich das Rad doch relativ langsam bewegt und dementsprechend während einer Fahrt auch „nur“ genau einmal komplett dreht. Ihr habt dabei aber einen weiten und großartigen Blick über den Strip und die umliegende Wüstenlandschaft. Die insgesamt 28 Kabinen haben jeweils Platz für etwa 40 Personen, sind dabei aber überraschend geräumig, geschlossen und klimatisiert, was gerade im Sommer durchaus wichtig ist.


Tickets könnt ihr vorab online oder direkt vor Ort kaufen. Preislich gibt es hier Unterschiede je nach Tageszeit, wobei Fahrten am Abend teurer sind.

Ein Tipp: Es lohnt sich ein Ticket am späten Nachmittag, da ihr so sowohl Tageslicht als auch den Übergang zur beleuchteten Stadt am Abend mitnehmen könnt.


Auf dem Weg zum High Roller solltet ihr unbedingt mal auf der LINQ-Promenade vorbeischauen – eine der für mich schönsten Einkaufs- und Unterhaltungsbereiche am Strip.

Sphere

Kommen wir zur neuesten Top-Attraktion in Las Vegas! Die Sphere liegt etwas abseits vom Las Vegas Strip hinter dem The Venetian (zu dem es auch gehört) und fällt schon von weitem durch ihre kugelförmige Bauweise auf. Mit rund 110 Metern Höhe bei etwa 160 Metern Breite muss man sagen, dass dieser blinkende Ball wirklich ein besonderes Phänomen ist!

In der Arena ist Platz für etwa 23.600 Zuschauer bei Konzerten – 18.600 Sitz- und 5.000 Stehplätze. Das Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes – ist vor allem die riesige LED-Innenfläche, die sich über fast die gesamte Kuppel zieht und für sehr in-den-Bann-ziehende, visuelle Effekte sorgt. Und auch außen ist die Kugel komplett bespielbar und verändert regelmäßig ihr Erscheinungsbild.

Eröffnet wurde die Sphere Anfang der 2020er-Jahre und ist technisch deutlich moderner als „klassische“ Veranstaltungsorte. Neben Konzerten gibt es auch speziell produzierte Shows, die gezielt für diese Art von Raum entwickelt wurden, wie zum Beispiel „The Wizard of Oz“.

Tickets solltet ihr in vielen Fällen vorab buchen, vor allem bei bekannten Acts oder beliebten Shows – dies erfolgt über die Plattform Ticketmaster.com. Preislich gibt es je nach Event und Sitzplatz deutliche Unterschiede.

Mein Tipp: Achtet auf die Platzwahl, da sich die Wirkung der visuellen Effekte je nach Position im Raum spürbar verändert. Das generelle beste Erlebnis habt ihr auf den Plätzen im 200er-Level und die besten visuellen Effekten habt ihr auf den 300er-Plätzen. Auf den 100er-Plätze seid ihr zwar (bei Konzerten) sehr nah an den Künstlern dran, aber die Sphere ist ja vor allem durch die Optik so einzigartig und besonders.
WICHTIG! Auf den hinteren 100er-Plätzen kann es sein, dass ihr eine eingeschränkte Sicht habt, weil das 200er-Leven darüber Teile der Kuppel verdeckt.


Ich habe es schon mehrmals erwähnt, aber auch hier, berücksichtigt unbedingt, dass der Weg dorthin länger sein kann, als ihr es zunächst vermutet, da die Sphere nicht direkt am Strip liegt. Plant also genug Zeit für „die Anreise“ ein – besonders vor größeren Veranstaltungen.

Stratosphere Tower

Jetzt entfernen wir uns etwas vom Hauptbereich des Las Vegas Strip und bewegen uns Richtung nördliches Ende zum Stratosphere Tower, der mit rund 350 Metern das höchste freistehende Bauwerk der Stadt ist. Durch die Lage, etwas abseits der zentralen Hotelzone, wirkt die Umgebung zwar weniger dicht und sogar etwas ungewohnt für Las Vegas, aber dafür habt ihr von oben einen sehr weiten Blick über den gesamten Strip und sogar auch die Wüste.

Es gibt mehrere Ebenen:

  • Eine geschlossene Aussichtsplattform innen, mit großen Fenstern rundherum.
  • Eine offene Aussichtsplattform draußen, wo ihr direkt an der frischen Luft seid. Hier merkt ihr im Übrigen auch den überraschend starken Wind und natürlich die Höhe deutlich stärker.

Weiter oben gibt es noch dazu zwei Fahrgeschäfte, die direkt am Turm angebracht sind. Am bekanntesten ist der Big Shot, der euch in kurzer Zeit noch einmal ein Stück über die Turmspitze hinausschießt! Daneben gibt es noch den X-Scream, der euch an die Ecke des Towers mit freiem Blick nach unten bringt – nichts für Leute mit Höhenangst.

Tickets könnt ihr vor Ort oder vorab online kaufen, meist mit verschiedenen Optionen, je nachdem, ob ihr nur die Aussicht genießen oder auch die Fahrgeschäfte nutzen wollt.

Mein Tipp: Am späten Nachmittag zu kommen lohnt sich, weil ihr dann sowohl das helle Tageslicht habt, als auch den Übergang zur beleuchteten Stadt mitbekommt.

Gefühlt ist der Stratosphere Tower als Teil des STRAT Hotels ein klein bisschen „outdated“, aber ganz ehrlich, die Aussicht ist den Besuch in jedem Fall wert.


Um hierher zu kommen, solltet ihr in jedem Fall ein Taxi oder ein Uber nehmen, denn zu Fuß ist die Strecke vom zentralen Strip erstens recht lang und zweitens nicht besonders attraktiv.

Hochzeitskapellen, zB Little White Wedding Chapel

In Las Vegas – und speziell nördlich der Haupthotelzone – gibt es viele, kleine Hochzeitskapellen, was vor allem mit den vergleichsweise einfachen Heiratsregeln im Bundesstaat Nevada zusammenhängt.

Schon seit den 1930er-Jahren könnt ihr hier ohne lange Wartezeiten und ohne aufwendige Bürokratie heiraten – oft reicht eine kurzfristig ausgestellte Heiratslizenz, die ihr vor Ort bekommt. Ein weiterer Punkt: Die Hochzeiten sind in der Regel rechtlich anerkannt, solange ihr die offiziellen Formalitäten einhaltet. Das unterscheidet Las Vegas von vielen anderen Orten, an denen solche spontanen Trauungen eher symbolisch sind. Ich kann das nur bestätigen, denn wie ganz oben erwähnt, war ich bereits für eine Hochzeit in Las Vegas!

Tatsächlich hat sich rund um diese Art von spontanen Hochzeiten eine eigene Kultur entwickelt. Dementsprechend gibt es auch ein breites Angebot an Kapellen, die sich genau darauf spezialisiert haben und unter anderem auch unterschiedliche Themen (wer möchte sich von Elvis trauen lassen?) anbieten.

Orte wie die Little White Wedding Church oder die Little Church of the West sind die besten Beispiele dafür und teils schon seit Jahrzehnten in Betrieb.

Ein großer Teil des Bekanntheitsgrads der Little White Wedding Chapel kommt von den vielen Promi-Hochzeiten, die hier stattgefunden haben, unter anderem von Britney Spears (kurze Ehe 2004), Bruce Willis und Demi Moore, sowie Ben Affleck und Jennifer Lopez (2022).

Die Little Church of the West ist vor allem deshalb populär geworden, weil sie zu den ältesten erhaltenen Hochzeitskapellen in Las Vegas gehört (gebaut 1942). Anders als viele andere Kapellen wirkt sie vergleichsweise traditionell, fast wie eine kleine Holzkirche, und steht heute sogar unter Denkmalschutz. By the way, Judy Garland hat hier 1952 geheiratet.

Fremont Street Experience

Nun sind wir schließlich in Downtown angekommen, was so etwas wie die „Altstadt“ von Las Vegas ist. Bei meinem ersten Besuch in Las Vegas habe ich diesen Teil komplett ignoriert, was ein blöder Fehler war. DENN, dieser Stadtteil ist wirklich ausgesprochen sehenswert!

Das Highlight hier ist natürlich die Fremont Street Experience, eine mehrere Blocks lange, überdachte Fußgängerzone. Der Knaller ist die riesige LED-Decke („Viva Vision“), die auf 27 Meter Höhe bei 400 Meter Länge und 27 Meter Breite mit über 16,4 Millionen Pixeln stündlich spektakuläre Licht- und Soundshows über den Besuchern abspielt. Die Ausmaße sind wirklich sagenhaft! Das Spektakel startet meist nach Einbruch der Dunkelheit und wiederholt sich danach in festen Abständen.

Entstanden ist die Fremont Street Experience in den 1990er-Jahren, um Downtown wieder attraktiver zu machen, nachdem sich der Fokus der Stadt zunehmend auf den Strip verlagert hatte.

Ihr findet hier eine Mischung aus Casinos, Bars, kleinen Bühnen mit Livemusik und Straßenkünstlern. Dazu kommen Zipline-Angebote, bei denen ihr unter der LED-Decke entlangfliegen könnt.

Mein Tipp: Plant euren Besuch für den Abend ein, reist aber bereits am späteren Nachmittag an. DENN, so könnt ihr auch noch ein bisschen die ruhigere Phase „mitnehmen und langsam in den Abend hineinrutschen“. Auch die Gegend rund um die Fremont Street ist sehr interessant! Danach habt ihr dann genügend Zeit, um die Lichtshow zu genießen.

The Mob Museum

Das The Mob Museum ist sicherlich nicht für jeden ein Highlight, aber wer sich für die Geschichte der organisierten Kriminalität in den USA (und deren Bekämpfung) interessiert, der wird hier jede Menge Spaß haben. Ich habe das Museum im Rahmen des Junggesellenabschieds besucht, weil der damalige Mann der Stunde ein großer Fan der Filme a la Good Fellas und Casino ist.

Ich würde sagen, falls ihr die Fremont Street Experience besucht und noch etwas Zeit habt (nur wenige Gehminuten entfernt), lohnt es sich das Museum mit einzubauen, extra dorthin fahren würde ich nicht. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Gerichtsgebäude aus den 1930er-Jahren, was thematisch ja sehr gut passt. Hier fanden früher sogar Anhörungen zur organisierten Kriminalität statt!

Ihr bekommt einen recht sachlichen Überblick über bekannte Figuren wie Al Capone oder Bugsy Siegel und erfahrt auch, welche Rolle Las Vegas beim Aufbau der Casinoindustrie gespielt hat.

Das Museum ist auf mehrere Etagen verteilt und kombiniert klassische Ausstellungen mit interaktiven Elementen. Es geht dabei nicht nur um Verbrechen, sondern auch um Polizei, Justiz und historische Zusammenhänge, was das Ganze etwas ausgewogener macht.

Zeitlich solltet ihr für den Besuch etwa ein bis zwei Stunden einplanen könnt, je nachdem wie intensiv ihr euch mit den Inhalten beschäftigt.

Tickets bekommt ihr vor Ort oder online, wobei es zu Stoßzeiten sinnvoll sein kann, vorher zu buchen.

The Neon Museum

Hier war ich persönlich leider nicht, möchte es aber trotzdem erwähnen, denn dieses Museum hätte mich durchaus interessiert. Leider sind nur gerade am Abend die Tickets auch oft schnell ausverkauft, weshalb ich mich damals leider nicht spontan dafür entscheiden konnte.

Das Museum liegt etwas nördlich von Downtown – von der Fremont Street Experience seid ihr mit einem Uber in wenigen Minuten dort. Zu Fuß wären es ungefähr 15 Minuten.

Es beschäftigt sich mit der durchaus spannenden Geschichte der alten Leuchtreklamen der Stadt, sprich viele der bekannten Neon-Schilder ehemaliger Hotels und Casinos wurden hier gesammelt und restauriert, statt sie nach Abriss der Gebäude zu entsorgen. Darunter befinden sich frühere Wahrzeichen wie das Stardust Resort and Casino, das Hard Rock Hotel and Casino oder auch das Golden Nugget Las Vegas. Das Gelände wird oft auch Neon Boneyard genannt.

Fotografisch lohnt sich besonders die Zeit kurz vor Sonnenuntergang bis in die Dämmerung hinein. Dann habt ihr noch genug Licht für die alten Details und gleichzeitig beginnen nach und nach viele Neonlichter zu leuchten.

Sportstätten

Las Vegas war nicht immer eine echte Sportstadt, entwickelt sich aber gerade in die Richtung! Viele Jahre gab es keine Möglichkeiten ein Team der TOP 4 der amerikanischen Sportarten, also Football, Basketball, Baseball und Eishockey (in den USA nur Hockey genannt!), zu besuchen. Dies hat sich aber mittlerweile geändert, da mit den Las Vegas Raiders (Football) und den Las Vegas Knights (Eishockey) zwei Teams hier ein neues Zuhause gefunden haben. Ein Baseball-Stadion ist ebenfalls derzeit in Planung.

Ihr müsst allerdings beachten, dass jede Sportart ihre Jahreszeit hat:

Football (NFL): September bis ca. Januar / Februar

Eishockey (NHL): Oktober / November bis ca. April / Mai

Warum diese vagen Angaben? Nun, es hängt davon ob, ob es das jeweilige Team in die Playoffs (sprich so etwas wie eine Meisterschafts-KO-Runde) schafft. In dem Fall dauert die Saison dann entsprechend länger.

WICHTIG! Tickets für amerikanische Sportevents sind teuer! Ohne Wenn und Aber. Wer mit deutschen Preisen, wie zum Beispiel für ein Fußballspiel, rechnet, wird schnell vom Stuhl rutschen, wenn er sieht, was dort aufgerufen wird. Hier greift man preislich schnell in ein ganz anderes Regal. USD 200 pro Ticket sind hier keine Seltenheit – darauf sollte man sich einstellen.

Allegiant Stadium (Football – Las Vegas Raiders)

Das 2020 eröffnete Allegiant Stadium ist eine der modernsten Sport- und Veranstaltungsstätten der Welt und bietet Platz für 65.000 Zuschauer. Es, kann aber für Großereignisse (wie den Super Bowl 2024 und 2029) auf bis zu 72.000 Plätze erweitert werden. Eine der spektakulärsten Funktionen ist das Naturrasenfeld, das auf einer riesigen Plattform aus dem Stadion herausgefahren werden kann, um im Freien natürliches Sonnenlicht zu erhalten.

Spannend ist auch, dass das Stadion vollständig geschlossen und klimatisiert ist. Das Dach besteht aus einem lichtdurchlässigem Material, das natürliches Licht hereinlässt, ohne die Hitze zu stauen.

Das Stadion liegt nur etwa eine Meile westlich vom Las Vegas Strip entfernt und ist über eine Fußgängerbrücke (Hacienda Bridge) direkt erreichbar. Eine Karte zum Stadion findet ihr hier.


Wie oben bereits erwähnt beginnt die NFL-Saison Mitte September und geht (mindestens) bis Anfang Januar. Gespielt wird in der NFL donnerstags (ein Spiel), sonntags (die meisten Spiele) und am montags (ein Spiel). Donnerstag und Montag jeweils am Abend, am Sonntag gibt es verschiedene Startzeiten.

Wenn ihr einen Aufenthalt in Las Vegas in dem passenden Zeitraum plant, würde ich parallel auch schon mal nach Tickets für ein Football-Spiel schauen. Diese sind nämlich oftmals ausverkauft und dann auch dementsprechend teuer. Auch hier bitte keine falschen Erwartungen haben, NFL-Spiele sind generell kein günstiges Vergnügen. Mit zwischen USD 150 und 300 pro Ticket sollte man schon rechnen. ABER, ein NFL-Spiel ist ein Ganztages-Event, denn das Spiel alleine dauert schon ungefähr 4 Stunden.

Tickets gibt es auf der offiziellen Seite der Las Vegas Raiders oder bei Ticketmaster.

T-Mobile Arena (Eishockey – Las Vegas Knights)

In Las Vegas wurden schon sehr häufig riesige Sportevents – vor allem beim Boxen – ausgetragen, aber mit Eröffnung der T-Mobile Arena 2016 und der Neugründung der Las Vegas Knights bekam Las Vegas endlich ein eigenes Sportteam! Seitdem hat sich die Sportlandschaft der Stadt grundlegend verändert, und zwar dahingehend dass die Stadt nun eine echte Identität entwickelt hat.

Die Arena liegt hinter dem New York-New York Resort und fasst bei Eishockeyspielen ca. 17.500, sowie bei Konzerten bis zu 20.000 Fans .

Tickets für die Las Vegas Knights gibt es über offizielle Homepage oder auf Ticketmaster.

Hubschrauber-Ausflüge – zB zum Grand Canyon

Helikopterflüge gehören in Las Vegas zu den typischen Ausflügen und ich kann euch nur empfehlen dies tatsächlich in eurem Budget mit einzuplanen. Selten sieht man bei einem solchen Flug so viel und noch seltener ist die Perspektive von oben so reizvoll wie hier.

Die Touren reichen von kurzen Flügen über den Las Vegas Strip bis hin zu längeren Ausflügen zum Grand Canyon.

Besonders gefragt sind Flüge am Abend, wenn der Strip beleuchtet ist und die Einzigartigkeit dieser außergewöhnlichen Stadt noch sichtbarer wird. Ich habe mich damals für einen Flug über die Stadt UND den Grand Canyon inklusive Hoover Dam entschieden, denn die Kombi ist für mich einfach unschlagbar. Ja, so sieht man die Stadt „nur“ bei Tageslicht, aber ganz ehrlich, die riesigen Hotelkomplexe samt Pool- und Gartenanlage mal von oben zu sehen ist auch sehr spannend. Man muss fairerweise dazu sagen, dass der Preissprung zwischen einem Stadtrundflug und der Tour bis zum Grand Canyon sehr groß ist, aber dieses Naturwunder mal von oben, und so auch die gewaltigen Ausmaße, zu sehen ist schon magisch.

Am Grand Canyon wird noch unterschieden, ob der Zutritt zur Aussichtsplattform Skywalk mit dabei ist – oder nicht. Auch das war ein super Erlebnis, gar keine Frage, aber wenn dann würde ich vielleicht eher dort sparen. Für mich fällt dieser Ausflug in eine Once-in-a-lifetime-Erfahrung und ich war danach unglaublich froh es gemacht zu haben. Aber ganz klar, hier wird richtig viel Geld aufgerufen.


Einer der bekanntersten Anbieter ist Maverick Helicopters, die verschiedene Rundflüge ab Las Vegas anbieten. Deren Station befindet sich nahe das Las Vegas International Airport.


Die Helikopter sind in der Regel für etwa 6 bis 7 Passagiere ausgelegt, plus Pilot. Nicht jeder sitzt direkt am Fenster, aber eigentlich haben alle Passagiere einen guten Blick nach draußen. Wer vorne sitzen möchte, zahlt oft einen Aufpreis oder muss etwas Glück bei der Platzverteilung haben. Ich saß auf dem Hinflug hinten in der Mitte und auf dem Rückflug dafür vorne, was ich von der Aufteilung sehr fair fand.

WICHTIG! Ihr werdet vor dem Flug entsprechend eingeteilt und es kann sein, dass ihr aus Balencegründen nicht nebeneinander sitzt.

Tickets solltet ihr unbedingt vorab buchen, vor allem bei bestimmten Uhrzeiten, wie zum Beispiel zum Sonnenuntergang.

Meine besten Spot-Tipps in Las Vegas auf einer Karte

Auf dieser Karte sind Sehenswürdigkeiten, Filmlocations, Sportlocations, Restaurants, Hotels und Ausflugsziele markiert.

Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil clicken und die Markierungen werden angezeigt.

Meine Hotel-Tipps für Las Vegas

Die Frage welches Hotel in Las Vegas das richtige ist, ist super knifflig zu beantworten, denn die Auswahl ist einfach absurd groß. Sollte euch keines der verschiedenen Themen der Hotels direkt ansprechen, könntet ihr versuchen das Ganze nach folgenden Fragen etwas aufzuschlüsseln.

  • Wo liegen meine Schwerpunkte für den Aufenthalt?
  • Wo liegt das Hotel?
  • Ist es preislich fair?
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?

Gehen wir es mal der Reihe nach durch:

  • Wo liegen meine Schwerpunkte für den Aufenthalt?
    Wollt ihr einen schönen Badeaufenthalt haben und sucht demnach nach einer tollen Poollandschaft? Dann wären beispielsweise die Hotels Mandaly Bay, The Venetian oder das MGM Grand sicherlich gute Varianten.
    Seid ihr für die Partys in Las Vegas? Dann macht eines der Hotels Sinn, das über einen DER Clubs verfügt bzw. wo es vielleicht Pool-Partys gibt.
    Interessiert ihr euch für (bestimmte) Shows? Auch hier gibt es Hotels, die für ihre Arenen bekannt sind. Im Bellagio läuft beispielsweise seit Jahrzehnten die wohl berühmteste Show der Stadt: „O“ vom Cirque du Soleil. Oder das Planet Hollywood ist seit Jahren ein Hotspot für Pop-Residencies – Britney Spears ist hier jahrelang aufgetreten. Und auch im Caesar’s Palace ist das Colosseum bekannt als „Home of the Greatest Entertainers“ (z. B. Adele oder Garth Brooks).
  • Wo?
    Wie ich es oben mehrfach erwähnt habe, unterschätzt man sehr gerne die Distanzen in Las Vegas. Dementsprechend könntet ihr vielleicht mal schauen, was sich in direkter Umgebung der Hotels befindet? Für Golfspieler macht beispielsweise das Encore-Hotel Sinn, weil sich direkt daneben ein Golfplatz befindet.
  • Was kostet es?
    Ich hatte es bereits anklingen lassen, dass die Preise je nach Wochentag heftigst variieren. Unter der Woche sind die Hotelpreise teilweise lächerlich gering, während sie am Wochenende dann dramatisch steigen. Natürlich gibt es unter den Hotels auch preisliche Abstufungen, abhängig vom Komfort und der Ausstattung. Hotels, die ein wenig an Prestige verloren haben, hauen zum Beispiel öfter mal echte Schnapper raus. Das New York New York Hotel wäre so eines.
  • Was erwarte ich von meinem Hotel?
    Hier will ich eigentlich nur auf die Frage hinaus, soll das Hotel der Star des Aufenthalts sein oder dient das Hotel nur als Unterkunft und ihr seid den ganzen Tag unterwegs?! Darüber solltet ihr auf jeden Fall mal nachdenken.

Am Ende des Tages bin ich während meiner drei Las Vegas-Aufenthalte in folgenden Hotels gelandet und tatsächlich war ich jedes Mal ausgesprochen zufrieden:

MGM Grand

Hier war ich während meiner ersten Reise nach Las Vegas und alle meine Ideen, Vorstellungen und Gedanken im Vorfeld haben sich erfreulicherweise als richtig erwiesen.

Zum einen wollten wir in Las Vegas feiern gehen! Und im MGM Grand gibt es mit dem Hakkasan Nighclub einen der besten Clubs und mit dem Palm Tree Beach Club (früher Wet Republic) eine der beliebtesten Pool Party-Location der Stadt. Und natürlich ist es angenehm, wenn man von der jeweiligen Party ohne Taxi schnell nach Hause kommt. Das war also schon mal top.

Zum anderen ist es einfach eines der bekanntesten und größten Hotels der Stadt! Auch das gehört ja irgendwie zu einer Las Vegas-Erfahrung mit dazu, sprich, dass man in einem außergewöhnlichen Hotel wohnt. Außerdem gibt es hier eine super Pool-Landschaft, die wir mehrfach sehr gerne in Anspruch genommen haben.

Und schließlich waren die Preise erstaunlich fair. Je größer das Hotel muss nicht unbedingt bedeuten, dass es automatisch umso teurer ist – im Gegenteil.

Alles in allem ist das MGM Grand ganz klar einer meiner Favoriten in Las Vegas! Prestige, Ausstattung, Lage und Preis passen hier wunderbar zusammen.

(Die Zimmer sehen mittlerweile sicherlich anders aus – aber das mal nur als Idee für die Größe der Zimmer)

Encore at Wynn

Meine zweite Reise war ein Junggesellenabschied und es sollte fancy und schick sein. Dementsprechend war für mich schnell klar, dass es sich zwischen dem Aria Resort, dem Cosmopolitan und dem Encore entscheiden würde. Schließlich sind wir im Encore gelandet, weil wir uns Partys im Encore Beach Club (EBC) und XS – welche sich jeweils im Hotel befinden – herausgesucht hatten.

Die Zimmer sind so groß wie Suiten und sensationell ausgestattet. Dazu gibt es viele Restaurants, sowie schöne Pools. Alles in allem ein Volltreffer. Etwas teurer, ja, aber ich würde trotzdem jederzeit wieder das Encore buchen. Das Erlebnis hier war einfach fantastisch.

The Palazzo (bzw. The Venetian)

Und schließlich war ich ein weiteres Mal in Las Vegas und habe mich dabei für das The Palazzo entschieden. Der Grund: Die Preise waren unglaublich günstig! Wir waren insgesamt zu sechst und die vier anderen haben im The Venetian gewohnt, was ebenfalls überraschend „günstig“ war. Ich muss dazu sagen, dass diese Reise Ende März stattgefunden hat, sprich noch am Rand der Nebensaison.

Gemessen daran wie riesig die Zimmer waren (alle Zimmer sind Suiten), war es das beste Preis-Leistung-Verhältnis meiner Las Vegas-Reisen.

Und ich muss sagen, dass es schon auch lustig ist, mal in solch einem Thmen-Hotel zu wohnen. Ich meine, die Indoor-Shopping-Mall unter dem „künstlichen Himmel Venedigs“ ist schon etwas Besonderes.

Insidertipp – Sahara Las Vegas

Des Weiteren hätte ich noch einen besonderen Tipp für euch, der vielleicht nicht auf den typischen Hitlisten auftaucht, aber der trotzdem richtig viele Vorteile bietet. Ich bin einmal zufällig hier gelandet und habe mir direkt gedacht, dass das Hotel echt eine Alternative sein könnte.

Das Sahara Las Vegas liegt nur 1,5 km nördlich vom Encore Hotel, gilt damit aber bereits als „außerhalb“, wodurch die Preise generell gleich auf einem anderen Niveau liegen. Die Zimmer sind richtig schön, die Poollandschaft ist ansprechend angelegt und das Hotel hat sogar eine eigene Monorail-Station, sprich ihr könnt sogar schnell und unkompliziert ins „Zentrum“ fahren.

Ja, hier wohnt man in keinem der berühmten Las Vegas-Hotels, aber hier könnt ihr durchaus mal einen Schnapper landen. Schaut es euch mal an…

Meine Restaurant-Empfehlungen in Las Vegas

Ganz ehrlich, ich denke es ist Unsinn Restaurants in Las Vegas zu empfehlen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten und irgendwo bewusst für ein Restaurant hinzufahren, ist in etwa so, als ob ihr in die USA für einen Burger bei McDonald’s reist. Generell ist das Essen in Las Vegas herausragend und nahezu jedes Hotel hat drei vier exzellente, plus viele weitere „normale“ Restaurants. PLUS oftmals gibt es sogar einen riesigen Foodcourt.

Natürlich kann es sein, dass ihr mal ein besonderes Steak-Restaurant besuchen oder vielleicht bei einem berühmten Koch essen wollt – in diesem Fall empfehle ich euch dringend vorab zu reservieren. Was ich oftmals gemacht habe, ist immer einen Tag im voraus zu schauen. Sprich, wenn euch irgendwo eines der Top-Restaurants gefällt und ihr spontan keinen Platz bekommen, reserviert für einen der folgenden Tage.

Aber wie gesagt, das Angebot ist vielfältig und ihr werdet immer ein schönes Plätzchen finden.

Ich habe hier trotzdem zwei Restaurants für euch, die ich als außergewöhnlich empfunden habe und die abseits der Hotelzone liegen. Einmal im Süden auf Höhe des Flughafens und einmal im Norden nahe der Fremont Street Experience. Sprich, wenn ihr mal in der entsprechenden Ecke seid, könntet ihr vielleicht auf meine beiden Empfehlungen zurückgreifen:

Texas de Brazil

Hier war ich bei allen drei Aufenthalten in Las Vegas, was an sich ja schon mal eine Aussage ist. Diese Art von Restaurants gibt es in Deutschland auch mittlerweile hier und da, aber nirgends war es auch nur annähernd so gut, wie hier. Das Konzept beinhaltet, dass ihr euer Fleisch direkt am Platz frisch gegrillt vom Spieß geschnitten bekommt. Sprich, es handelt sich um dauerhaftes All-you-can-eat-Flying-Buffet. Das ist nicht nur lecker, sondern auch ein bisschen lustig. Sicherlich probiert man am Anfang erstmal alles durch, bis sich nach und nach ein paar Favoriten herauskristallisieren. Ihr könnt den Kellnern durch einen Deckel signalisieren, dass ihr gerne Nachschub möchtet und wenn dann der entsprechende Spieß vorbei kommt, bekommt ihr euren Nachschlag. So legt ihr immer wieder Pausen ein, könnt euch am Salat-Buffet bedienen und dann jederzeit wieder einsteigen. Mein Tipp: Flank-Steak. Ein großer Spaß! Und wie gesagt, unfassbar lecker…

6533 Las Vegas Blvd S, Las Vegas

Andiamo Steakhouse

Hier fand das Hochzeitsessen meiner dritten Reisen nach Las Vegas statt und ich muss sagen, dass Essen war absolut herausragend. Dadurch, dass sich das Restaurant NICHT in der Hotelzone befindet, war alles deutlich entspannter und lockerer. Preislich war es immer noch relativ weit oben angesiedelt, dafür waren die Portionen allerdings auch gewaltig. Mir hat das Ambiente sehr gut gefallen und der Service war wirklich exzellent. An sich jetzt kein irrer Ausreißer nach oben, denn Steakhäuser gibt es in Las Vegas unendlich viele, aber ich fand das Gesamtpaket extrem gut.

301 Fremont St, Las Vegas

In-N-Out Burger

Eine fast-Food-Kette zu empfehlen ist auf den ersten Blick natürlich ganz schön billig, aber wie ihr sicherlich mitbekommen habt, gibt es um diese Burger-Kette einen erstaunlich lange andauernden Hype. Und in Las Vegas gibt es eines der größten In-N-Out-Burger-Restaurants – dieses findet ihr im Einkaufszentrum BLVD Las Vegas. Ansonsten gibt es noch eine weitere Filiale auf der LINQ-Promenade. Auf jeden Fall mal ausprobieren…

Die besten Clubs in Las Vegas

Dieser Punkt ist extrem umfangreich, denn zum einen gibt es ja neben den Nightclubs auch noch die legendären Pool-Partys und zum anderen „gelten“ in Las Vegas ganz andere Regeln als bei einem Club-Besuch in Deutschland.

Aus dem Grund habe ich eine eigene Seite erstellt, in der ich euch die besten Clubs und Poolpartys erkläre und auch noch wichtige Tipps und Hinweise für den jeweiligen Besuch gebe.

Solltet ihr also in Las Vegas feiern gehen, schaut euch in jedem Fall diese separate Seite an, damit ihr bestmöglich vorbereitet seid. DENN eines ist klar: Partys in Las Vegas gehören in die Kategorie Weltklasse…

Fototipps, die ich euch gerne mitgeben möchte

Neben den vielen klassischen Fotomotiven, bietet Las Vegas noch viele weitere „versteckte“ Spots für tolle Aufnahmen. Wobei es hier jeweils um Motive für Portraits handelt, sprich falls ihr Interesse an einer Alternative zum klassischen Las Vegas-Sign habt, wären dies prima Tipps für euch:

Aria Water Feature

Direkt am Haupteingang des Aria Resort & Casino findet ihr eine imposante Wasserinstallation mit einem optisch großartigen Wasserfall. Hier könnt ihr toll mit der Belichtungszeit spielen und wirklich spannende Bilder machen.

3730 S Las Vegas Blvd, Las Vegas

Kroolsville Tattoo

Wenn ihr auf dem Weg nach Downtown seid, macht doch mal Halt an diesem eher unscheinbaren Gebäude. Auf der Rückseite findet ihr nämlich fantastische Streetart mit sehenswerten Las Vegas-Motiven.

1501 S Las Vegas Blvd, Las Vegas

Fremont East District Sign

Nicht wirklich ein Insidertipp, aber um ehrlich zu sein, wusste ich lange nicht, wo genau sich dieses Schild befindet. Wenn ihr hier etwas Geduld habt und vielleicht eine autofreie Phase erwischt, könnt ihr auch mitten auf der Straße platzieren und die leuchtenden Schilder drumherum wunderbar in Szene setzen.

518-500 Fremont St, Las Vegas

Filmtourismus – wo kann ich Drehorte berühmter Filme finden?

Las Vegas ist der Schauplatz vieler Filme und Serien, was keine ganz große Überraschung sein dürfte, schließlich habe ich genau dies ja schon einige Male erwähnt.. ABER, es handelt sich meistens um keine wirklich exotischen Spots und dennoch sind hier meine Top-Spots aus bekannten Filmen:

Hangover

What happens in Vegas, stays in Vegas… Das Motto eines verrückten Junggesellenabschieds, der allerdings völlig außer Kontrolle gerät. In dem Filmhit aus dem Jahre 2009 torkeln Bradley Cooper (Phil), Ed Helms (Stu) und Zach Galifianakis (Alan) durch die Stadt der Sünde und versuchen sich zu erinnern, was zum Henker in der letzten Nacht passiert ist. Ein absoluter Kultfilm, der sicherlich bei dem ein oder anderen Kinobesucher den Wunsch auf eine Reise nach Las Vegas verstärkt hat.

DER Hauptort schlechthin ist natürlich das Hotel Caesar’s Palace in dem das „Wolfsrudel“ absteigt. Der Eingangsbereich, die Lobby samt Brunnen, die Rezeption und der „Garden of the Gods“-Pool (die Morgen danach-Szene…) des Hotels sind alle im Film zu sehen und auch vor Ort sehr gut wieder zu erkennen.

Leider gibt es die Suite nicht in Wirklichkeit, denn tatsächlich hatte ich für den Junggesellenabschied meines Spezi recherchiert. Das luxuriöse Zimmer wurde anscheinend der „Emperors Suite“ des Hotels nachempfunden ist, aber tatsächlich wurde es in einem Hollywood-Studio nachgebaut. Kein Wunder, die Suite wird ja auch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen…

Die Flure und Aufzüge wurden im Augustus Tower gedreht, einem der sechs markanten Türme des Caesars Palace.

Die Hochzeitskapelle in der Stu die Stripperin Jade (Heather Graham) heiratet, kann man leider nicht besichtigen, denn sie wurde extra für den Film gebaut. Genauso Jades Wohnung, denn diese befand sich im mittlerweile abgerissenen Days Inn by Wyndham in der 3330 West Tropicana Avenue.

Der Drehort, an dem Chows Cadillac Escalade in den Mercedes rammt, ist die Bar Atomic Liquors in der Est Fremont Street 917.

Und schließlich das Casino, in der Alan sehr erfolgreich Blackjack spielt, wurde im alten Riviera Hotel und Casino gedreht, welches allerdings 2015 geschlossen wurde.

Ocean’s Eleven

Was für ein Film (2001)! Für mich ein echter Überraschungshit, wobei bei der Besetzung und dem Regisseur hätte ich durchaus erahnen können, dass dieser Film ein Knaller wird. Bis dahin kam Las Vegas zwar immer mal wieder in Filmen vor, aber bei keinem hatte ich in irgendeiner Form den Wunsch diese glitzernde Stadt in der Wüste mal zu besuchen. Dies änderte sich durch Ocean’s Eleven! Wie George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon mit raffinierten Tricks versuchen das Hotel von Andy Garcia – das Bellagio – auszurauben, ist ganz großes Kino.

Viele der Schauplätze könnt ihr heute noch recht gut wiedererkennen, auch wenn sich natürlich einige Details im Laufe der Zeit verändert haben.

Im Mittelpunkt steht selbstredend das Bellagio und sowohl Außenaufnahmen und als auch einige Innenbereiche stammen tatsächlich von dort! Darunter die weiter oben erwähnte, legendäre Szene vor den Fountains of Bellagio. Der finale Moment mit der Gruppe vor den Fontänen gehört ganz klar zu den bekanntesten Einstellungen des Films.

Ein Teil der Handlung spielt außerdem rund um das MGM Grand, auch wenn viele Innenaufnahmen aus logistischen Gründen in Studios nachgebaut wurden.

Casino

Der Film erzählt die Geschichte eines Casino-Managers in Las Vegas, der im Auftrag der Mafia ein großes Hotel führt und dabei immer tiefer in Machtkämpfe und persönliche Konflikte gerät. Ein Meisterwerk von Martin Scorsese mit Robert de Niro, Sharon Stone und Joe Pesci.

Viele Szenen wurden direkt in Las Vegas gedreht, vor allem am Las Vegas Strip und in Downtown. Eine zentrale Rolle spielt das heute nicht mehr existierende Stardust Resort and Casino, das im Film als Vorlage für das fiktive Casino „Tangiers“ dient – viele Innen- und Außenaufnahmen stammen tatsächlich von dort.

Weitere Szenen entstanden im Riviera Hotel and Casino, das inzwischen ebenfalls verschwunden ist.

Ein Teil der Aufnahmen wurde auch in der Fremont Street in Downtown gedreht, die damals noch stärker das Zentrum der Stadt war. Hier bekommt ihr einen Eindruck davon, wie kompakt und anders die Stadt vor dem großen Boom am Strip wirkte.

Viele Innenräume – besonders sicherheitsrelevante Bereiche wie Überwachungsräume – wurden übrigens im Studio nachgebaut.  wenn einiges für die Handlung zugespitzt wurde.

Jason Bourne

Der Film (2016) Jason Bourne knüpft an die bekannte Reihe an und begleitet den ehemaligen Agenten auf der Suche nach weiteren Antworten zu seiner Vergangenheit.

Ein zentraler Teil des Films spielt in Las Vegas, vor allem rund um den Las Vegas Strip. Besonders auffällig ist das Aria Resort & Casino im CityCenter-Komplex, das im Film als Schauplatz für mehrere Schlüsselszenen dient – sowohl innen als auch außen.

Die großen Verfolgungsszenen wurden unter anderem entlang des Strips gedreht, wobei Abschnitte rund um bekannte Hotels wie das The Cosmopolitan und das Planet Hollywood Resort & Casino genutzt wurden. Für diese Szenen wurden Straßen teilweise gesperrt, was in Las Vegas wohl eher selten vorkommt.

Ein weiterer wichtiger Drehort ist der Bereich rund um das Paris Las Vegas, inklusive der Umgebung mit dem Eiffelturm-Nachbau, der im Film gut zu erkennen ist.

F1

In Brad Pitts Actionkracher aus dem Jahr 2025 dreht es sich um die Welt der Formel 1 und begleitet den erfahrenen Rennfahrer Sonny, der nach einer Pause wieder in den Motorsport zurückkehrt. An sich ein recht simpler Plot, aber die einzelnen Sequenzen auf offiziellen Rennstrecken sind echt gewaltig.

Ein Teil der Dreharbeiten fand in Las Vegas statt, vor allem rund um den Las Vegas Strip, der für die echte Formel-1-Strecke beim Las Vegas Grand Prix genutzt wird. Besonders markant sind dabei die Abschnitte entlang des Bellagio mit Blick auf die Fountains of Bellagio, sowie die Strecke vor dem Paris Las Vegas mit dem Eiffelturm-Nachbau.

Die kurze Szene, in der Sonny durch Las Vegas joggt, wurde in der Nähe der Boulevard Gateway Arches neben dem Strat Hotel auf dem berühmten Strip gedreht.

Außerdem wirkt es, als habe Sonny einen sehr guten Geschmack, denn sein Zimmer befindet sich anscheinend im Encore Las Vegas mit Blick auf das Wynn Las Vegas.

Und schließlich die Nachtclub-Szene wurde im Caesar’s Palace Omnia gedreht, mit einem Gastauftritt des DJs Tiësto, der den Titel „OMG!“ aus dem Soundtrack des Films spielt.

Fun Facts zu Las Vegas

  • Las Vegas ist eine der hellsten Städte der Welt – die Beleuchtung am Las Vegas Strip ist sogar aus dem Weltall sichtbar.
  • Der Name „Las Vegas“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „die Auen“ oder „die Wiesen“. Früher gab es hier tatsächlich natürliche Wasserquellen mitten in der Wüste.
  • Interessanterweise liegt der Strip streng genommen gar nicht im eigentlichen Las Vegas, sondern etwas südlich davon in Paradise.
  • Las Vegas gehört zu den Orten mit den meisten Hochzeiten weltweit! An manchen Tagen werden mehrere hundert Trauungen durchgeführt.
  • Es gibt in Las Vegas eigene „Wedding Drive-Thrus“, bei denen ihr im Auto heiraten könnt, ohne auszusteigen.
  • Der High Roller war bei seiner Eröffnung das höchste Riesenrad der Welt.
  • Einige Hotels sind so groß, dass sie eigene Postleitzahlen haben oder zumindest wie kleine Städte funktionieren.
  • In den Casinos wird die Luft oft leicht mit Sauerstoff angereichert (zumindest früher häufiger), damit ihr euch länger wach und konzentriert fühlt.
  • Das Fountains of Bellagio schießt Wasser bis zu etwa 140 Meter hoch – höher als viele Hotelgebäude in der Umgebung.
  • Das Welcome to Fabulous Las Vegas-Sign wurde von seiner Designerin nie urheberrechtlich geschützt und ist deshalb heute eines der meistkopierten Motive der Stadt.