DAS Highlight und DIE Top-Attraktion in Florenz ist natürlich der Dom. Sobald ihr den Dom samt Areal drumherum erreicht, wird man förmlich in einen Bann gezogen, so beeindruckend ist dieses architektonische Meisterwerk.
Und damit meine ich nicht nur die Größe, sondern es geht um die Bauweise, die Gestaltung und die magische Schönheit. Inmitten der unendlich vielen, kleinen Gassen von Florenz erscheint auf einmal dieses wunderbare, strahlende Monument, das einen durchaus ehrfürchtig macht.
Bei meinem ersten Besuch von Florenz war ich direkt etwas überfordert, weil es eben so so viele Besichtigungsmöglichkeiten gibt, aber genau dabei möchte ich euch hier helfen.
Meine Empfehlung wäre aber vor allem, den Dom nicht nur als eine Sehenswürdigkeit, die es abzuhaken gilt, zu sehen, sondern die gesamten Bauwerke des Doms als Erlebnis zu empfinden. Denn nur so, besucht ihr nicht bloß eine Kathedrale, sondern eben ein überwältigendes Stück Geschichte…
Folgend habe ich euch meine wichtigsten Tipp und Hinweise für den Dom von Florenz zusammengestellt – hier die Übersicht:
#3 Was kostet der Eintritt bzw. welche verschiedenen Tickets gibt es?
#4 Infos zum Dom und zur Krypta
#6 Infos zum Glockenturm (Campanile Giotto)
#7 Infos zum Baptisterium San Giovanni (Taufkapelle)
#9 Praktische Tipps für den Besuch des Doms
#10 Ist bei der Firenze Card irgendein Bereich des Doms inklusive?
Wer schreibt hier eigentlich…
Mein Name ist Jan, aber jeder nennt mich Johnny oder Bongo, daher auch der Name meiner Website.
Ich arbeite seit vielen Jahren im Tourismus, größtenteils selbstständig als Reiseveranstalter. In dieser Zeit habe ich viele spannende, interessante und teils sogar lebensverändernde Erfahrungen gesammelt und habe jetzt riesig Spaß daran meine Reiseerlebnisse zu teilen…
#1 Generelle Infos
Der komplette Name lautet Cattedrale di Santa Maria del Fiore, aber mit dieser Bezeichnung verwirrt man jeden Touristen vermutlich eher. Der Dom oder Duomo reichen als Beschreibung. Oftmals wird auch von der Kathedrale gesprochen, aber es handelt sich immer um dasselbe Bauwerk.
Der Dom wurde ab 1296 nach den Plänen von Arnolfo di Cambio errichtet und 1436 geweiht. Die berühmte Kuppel von Filippo Brunelleschi entstand zwischen 1420 und 1436 und erreicht eine stattliche Höhe von rund 114 Metern.
Satte 140 Jahre wurden benötigt, um diese 160 Meter lange Kathedrale fertig zu stellen. Insgesamt hätten im Innenraum unglaubliche 30.000 Personen Platz gehabt – das sind natürlich unfassbare Dimensionen. Wenn man nach der Länge geht, ist der Dom in Florenz, nach dem Petersdom in Rom, der St Paul’s Cathedral in London und dem Mailänder Dom die viertgrößte Kirche in Europa.
Für euren Besuch ist es ganz wichtig zu wissen, dass der Dom touristisch gesehen eher ein Sehenswürdigkeitenkomplex ist, denn er besteht aus sechs einzelnen Bereichen:
- Dom
- Kuppel (Cupola del Brunelleschi)
- Glockenturm (Campanile Giotto)
- Baptisterium San Giovanni (Taufkapelle)
- Krypta (inklusive der Kirche Santa Reparata)
- Museum
Dies ist insofern wichtig, als dass es nicht nur ein Ticket für alle Bereiche gibt, sondern ihr könnt wählen welche dieser Spots ihr besichtigen möchtet. Dazu gleich mehr.
Mit seiner gewaltigen Kuppel und dem Glockenturm prägt der Dom bis heute das Stadtbild von Florenz und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance.
Fun Facts:
- Filippo Brunelleschi, der Erbauer der Kuppel des Doms von Florenz war eigentlich gar kein Architekt! Sein erster Projekt war tatsächlich, für deren Bau er sich ohne Studium beworben hat, die Kuppel selbst!
- Brunelleschi setzte sich damals bei der Ausschreibung zum Bau der Kuppel gegen Lorenzo Ghiberti durch. So heißt auch der Eintrittspass für den Dom ohne Kuppel und ohne Turm. Kurioserweise haben sich beide ebenfalls für das Bronzeportal am Baptisterium beworben, allerdings unterlag hierbei Brunelleschi.
#2 Übersichtskarte
Ich habe euch hier eine Karte mit den wichtigsten Spots rund um den Dom von Florenz erstellt.
Einfach links oben auf das Rechteck mit Pfeil blicken und die Markierungen werden angezeigt.
#3 Was kostet der Eintritt bzw. welche verschiedenen Tickets gibt es?
Für den Besuch des Doms gibt es unterschiedliche „Pass-Pakete“, wobei der Eintritt zum Dom selbst kostenlos ist. Allerdings ist hier die Wartezeit durchaus beträchtlich, während man mit einem der Pässe, automatisch quasi einen „Fast-Pass“ dazu bekommt, sprich ihr könnt durch einen separaten Eingang deutlich schneller hinein!
Folgende Pässe gibt es:
- Brunelleschi – Dom (Fast-Pass), Krypta, Kuppel, Baptisterium, Turm, Museum
- Giotto – Dom (Fast-Pass), Krypta, Baptisterium, Turm, Museum
- Ghiberti – Dom (Fast-Pass), Krypta, Baptisterium, Museum
Natürlich ist der Brunelleschi-Pass die spannendste Variante, denn die Kuppel des Doms ist ein Highlight im Highlight! Dazu gleich unten etwas mehr Informationen.
WICHTIG! Wenn ihr die Kuppel mit dem Brunelleschi-Pass besuchen möchtet, bucht die Tickets unbedingt frühzeitig! Und mit frühzeitig meine ich nicht zwei Tage vorher, sondern idealerweise vier bis zehn Tage vorher – je nach Saison.
Tipp: Wer nicht beide Aussichtsplattformen (Kuppel & Glockenturm) besichtigen und vielleicht auch etwas Geld sparen möchte, für den ist der Giotto-Pass vielleicht die richtige Wahl, denn hier hat man immerhin den Turm mit im Paket inbegriffen.
Generell könnt ihr die Pässe entweder auf der offiziellen Seite des Doms oder aber bei getyourguide buchen.
Beides hat Vor- und Nachteile:
- Vorteil Buchung auf der offiziellen Seite: Das Einzelticket ist deutlich günstiger, allerdings müsst ihr einen Account anlegen.
- Vorteil Buchung bei getyourguide: Ihr könnt kurzfristig (bis 24 h vorher) kostenlos stornieren und der Buchungsvorgang ist auf Deutsch (auf der offiziellen Seite läuft alles auf Englisch).
Die Pässe haben jeweils eine Gültigkeit von drei Tagen. Sprich ihr bucht ein bestimmtes Datum und habt dann drei Tage Zeit eure inkludierten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Das ist definitiv ein praktischer Vorteil, denn eventuell ist euch ja alles auf einmal zu viel, das Wetter ist schlecht oder ihr habt einfach andere Pläne.
ABER: Bei allen drei Pässen müsst ihr einen bestimmten Zeitslot für eine der Attraktionen buchen und diesen auch zwingend einhalten. Es gibt hier tatsächlich lediglich eine Toleranz von fünf Minuten!
Beim Brunelleschi-Pass bucht ihr einen Zeitslot für die Kuppel des Doms, für die übrigen Sehenswürdigkeiten gelten lediglich die jeweiligen Öffnungszeiten.
Beim Giotto-Pass bucht ihr einen Zeitslot für den Turm (Campanile), die anderen Sehenswürdigkeiten könnt ihr innerhalb der Öffnungszeiten flexibel besuchen.
Beim Ghiberti-Pass bucht ihr einen Zetslot für die Krypta (Santa Reparata), während ihr Museum und Baptisterium innerhalb der Öffnungszeiten ohne Reservierung besuchen könnt.
Info: Eine Änderung des Datums ist NICHT möglich!
#4 Infos zum Dom
Wie bereits oben erklärt, ist der Eintritt für den Dom kostenlos, allerdings müsst ihr euch hier auf durchaus eine längere Wartezeit einstellen. Der Eingang befindet sich auf der Westseite – direkt gegenüber des Baptisterium San Giovanni (Taufkapelle).
Hinweis: Für den Einlass müssen die Schultern und die Knie bedeckt sein. Es gibt sogar eigens einen Kontrolleur dafür! Lediglich bei den Knien wird hier und da auch mal ein Auge zugedrückt.
Ich persönlich finde ja bereits die Fassade äußerst beeindruckend, wobei ihr wissen müsst, dass die gesamte Fassade nicht bemalt, sondern tatsächlich aus prächtigem, weißem und grünem Marmor besteht. Unfassbar!
Im Inneren wirkt der Dom von Florenz deutlich schlichter, als seine aufwendig gestaltete Außenfassade vermuten lässt. Ihr findet einen weitläufigen, hohen Kirchenraum mit großen Rundbögen, schlanken Säulen und vergleichsweise wenig Ausstattung.
Auch sind vor allem der Marmorboden und die großen farbigen Glasfenster prägend.
Einer der Reiseführer hat mir später erzählt, dass die schlichte Gestaltung bewusst zurückhaltend ist und so den Blick vor allem auf die Größe und Architektur des Raumes lenkt. Funktioniert.
Direkt am Eingang geht es hinab in die Krypta, wo man die überraschend unspektakuläre Grabstätte des Erbauers der Kuppel Filippo Brunelleschi bestaunen kann.
Außerdem findet man dort die Grundmauern, der hier ursprünglich befindlichen Kirche Santa Reparata.
Die Krypta ist bei allen Pässen im Preis inkludiert.
#5 Infos zur Kuppel
Den Zugang zur Kuppel erhält man nur – wie oben erklärt – über den Brunelleschi-Pass. Da dies der beliebteste Pass ist, solltet ihr diesen unbedingt frühzeitig buchen.
WICHTIG! Hier bucht ihr einen bestimmten Zeitslot, den ihr auch zwingend einhalten müsst.
Der Eingang zur Kuppel befindet sich an der nördlichen Seite, sprich NICHT an der Seite des Turms.
Generell solltet ihr wissen, dass ihr auf dem Weg zur Kuppel 463 Stufen bewältigen müsst und diese durchaus anspruchsvoll sind. Es ist eng und es handelt sich um eine One-Way-Strecke, sprich ihr könnt nicht umdrehen. Ich erwähne dies, weil ich mehrfach mitbekommen habe, wie einige Besucher ganz schön zu kämpfen hatten und sich hier sichtlich übernommen bzw. etwas „anderes“ erwartet hatten.
Die Kuppel an sich besteht aus zwei Bereichen:
- Zunächst gelangt ihr zu einer Art inneren Galerie, die sich quasi direkt unter der Kuppel befindet. Hier gibt es eine Glassicherung, aber nach oben ist alles offen, sprich ihr könnt sehr gute Bilder von der Kuppel machen.
- Danach gelangt ihr nach außen und könnt am Rand der oberen Kuppel entlang laufen. Dieser ist zwar mit einem Geländer versehen, aber ansonsten komplett offen, was aus Fotografensicht natürlich fantastisch ist. Die Aussicht ist absolut spektakulär – besser geht es in Florenz vermutlich nicht.
Wenn ich oben so sachlich über die verschiedenen Ticket- und Besichtigungsoptionen berichte, muss man wirklich aufpassen, dass dabei nicht zu kurz kommt, um welch sensationelles Meisterwerk es sich hier handelt!
Falls ihr Tourguides in den unterschiedlichen Städten der Toskana nach der größten Kuppel fragt, werdet ihr (so wie ich) vermutlich unterschiedliche Antworten erhalten, je nachdem ob man das Volumen, die Höhe, die Breite oder irgendwelche anderen Faktoren als Maßstab nimmt. Fakt ist, mit einem Durchmesser von knapp 46 Metern ist die Kuppel des Doms von Florenz mehr als eindrucksvoll! Kaum vorstellbar, wie der Architekt Filippo Brunelleschi ab 1418 diese zur damaligen Zeit größte Kuppel der Welt in 16 Jahren erbaut hat!
Die Innenseite der Kuppel ziert unglaublich detailreiche Fresken, die Szenen des Jüngsten Gerichts darstellen. Der Künstler Giorgio Vasari wollte hier Michelangelos Version aus der Sixtinische Kapelle übertreffen!
#6 Infos zum Glockenturm (Campanile)
Der mit fast 85 Meter hochaufgeschossene Turm steht komplett losgelöst südlich vom Dom und wirkt dabei vor allem sehr massig. Dies liegt sicherlich daran, dass er relativ schnörkellos und geradlinig gestaltet wurde, was ihn definitiv nur noch interessanter macht.
Ich möchte euch den Besuch der Aussichtsplattform unbedingt empfehlen, denn von nirgendwo sonst habt ihr einen besseren Blick auf die benachbarte, mächtige Domkuppel.
Um ganz nach oben zu gelangen müsst ihr allerdings 414 Stufen und einige schmale Gänge bewältigen. ABER, der Aufstieg war für mich deutlich einfacher/angenehmer als zur Kuppel des Doms. Unter anderem weil man unterwegs an drei „Zwischenplattformen“ vorbeikommt, die mit ihren großen Panoramafenstern für eine kleine Pause wie geschaffen sind.
Ganz oben angekommen habt ihr einen wunderschönen Rundblick und die perfekte Perspektive auf die Kuppel des Doms.
Einziger Haken: Im Gegensatz zu den Zwischenplattformen habt ihr hier keinen ganz freien Blick, weil dieser durch ein recht dichtes Gitter versperrt wird. Für Handys ist dies kein Problem, für Spiegelreflexkameras sehr wohl!
Den Zugang zum Glockenturm erhaltet ihr mit dem Brunelleschi- und dem Giotto-Pass.
Zeitlich würde ich hierfür grob eine Stunden ansetzen.
Mein Fototipp: Nachmittags habt ihr die Sonne im Rücken, wodurch die Kuppel eine wunderschöne, warme Färbung erhält. ALLERDINGS, zu spät ist auch nicht gut, denn wenn die Sonne etwas nach unten wandert, wirft der Turm einen nicht wirklich fotogenen Schatten auf die Domkuppel.
#7 Infos zum Baptisterium San Giovanni (Taufkapelle)
Direkt neben / vor dem Dom befindet sich das Baptisterium, welches aber in meinen Augen eher eine kleine Enttäuschung ist. Den spektakulärsten Teil könnt ihr nämlich bereits von außen bestaunen, und zwar die prunkvolle, goldene Pforte, über die Michelangelo mal sagte, dass sie so schön sei, dass es das Tor zum Paradies ist. Seitdem wird die Bezeichnung „das Tor zum Paradies“ immer wieder gerne verwendet. Die Tür befindet sich direkt gegenüber des Haupteingangs zum Dom und ihr werdet sie kaum verfehlen können, weil sich dort immer wieder Reisegruppen sammeln.
Vier interessante Infos zu dieser Tür:
- Das Tor zum Paradies stammt von Lorenzo Ghiberti, der sich bei der Ausschreibung zur Gestaltung der Tür gegen Filippo Brunelleschi durchsetzte – also jenen Architekten gegen den er die Ausschreibung für den Bau der Kuppel verlor.
- Vor dieser Tür wurde bereits eine weitere goldene Tür für das Baptisterium fertig gestellt, und zwar von Andrea Pisano.
- Die Arbeiten an der Tür dauerten 20 Jahre.
- Bei der Tür am Baptisterium handelt es sich NICHT um das Original – dieses findet man im Dom-Museum.
#8 Infos zum Museum
Das Museum des Doms ist Teil eines jeden Passes, weshalb ihr euch vielleicht irgendwie „verpflichtet“ fühlt, auch „mal in das Museum hineinzusehen“.
Das Museum ist nicht ganz leicht zu finden, denn es befindet sich auf der Ostseite direkt hinter dem Dom.
Ich fand das Museum eigentlich ganz gut, aber es war auch kein Ausreißer nach oben. Hier sind (fast) alle Originale (Skulpturen, Gemälde, etc.), die sich früher im Dom befanden, ausgestellt.
Die bemerkenswertesten Ausstellungsstücke sind natürlich die Originaltüren des Baptisteriums – wie oben bereits erwähnt.
Darüber hinaus wird viel zum Bau des Doms und der Kuppel gezeigt und veranschaulicht, was durchaus interessant ist, vor allem weil die Illustrationen recht gut gestaltet sind.
Trotzdem, am Ende des Tages ist das Museum für mich kein Muss, sondern nur etwas für Besucher, die gerne noch etwas tiefer in den Bau des Doms eintauchen möchten.
#9 Praktische Tipps zum Besuch des Doms
- Für alle verfügbaren Pässe – Brunelleschi, Giotto und Ghiberti – müsst ihr für den ersten Gültigkeitstag des Tickets ein festes Zeitfenster für den Eintritt buchen. Die übrigen im Ticket enthaltenen Sehenswürdigkeiten könnt ihr aber am selben Tag auch vor dem gebuchten Zeitfenster besuchen.
- Jede Sehenswürdigkeit könnt nur einmal betreten.
- Solltet ihr eure Tickets bei getyourguide gebucht haben, gibt es einen separaten Treffpunkt auf der nördlichen Seite der Kuppel (siehe mein Karte).
- Tickets könnt ihr online und vor Ort kaufen. Vor Ort kann es allerdings sein, dass für die Tops-Spots (Kuppel und Glockenturm) keine Tickets mehr verfügbar sind. In der Hochsaison ist dies nahezu garantiert der Fall.
- Es gibt auch kein Restkontingent für die Kuppel und den Glockenturm vor Ort, will sagen, wenn online nichts mehr verfügbar ist, dann gibt es keine weiteren Tickets.
- Für den Fall, dass der reguläre Ghiberti Pass ausverkauft oder nicht mehr verfügbar ist, gibt es ausschließlich an der Ticketkasse (Piazza San Giovanni 7 – siehe meine Karte) eine Vor-Ort-Variante (Ghiberti Pass ‚On-site‘ ), mit der ihr das Museum und das Baptisterium besuchen könnt. Dafür benötigt ihr kein Zeitfenster.
- Beim Besuch des Domkomplexes dürft ihr nur sehr bedingt Taschen mitnehmen. Sobald diese die erlaubten Maße überschreiten, könnt/müsst ihr euer Gepäck vor Beginn des Besuchs kostenlos an der Garderobe in der Piazza Duomo 38/r neben dem Eingang zum Museo dell’Opera del Duomo abgeben (siehe meine Karte).
Die Gepäckaufbewahrung ist täglich von 7.30 bis 20.15 Uhr geöffnet und bereits im Ticketpreis enthalten. - Der Dom selbst und die Krypta sind sonntags und an christlichen Feiertagen geschlossen. Hier findet ihr die Öffnungszeiten der verschiedenen Spots.
- Für den Einlass müssen die Schultern und die Knie bedeckt sein. Es gibt sogar eigens einen Kontrolleur dafür! Lediglich bei den Knien wird hier und da auch mal ein Auge zugedrückt.
- Bei jedem Spot müsst ihr durch eine Sicherheitskontrolle, plant hier also jeweils ein bisschen Zeit ein.
- Für den Dom selbst gibt es aktuell keinen offiziellen kostenlosen Audioguide, den ihr einfach mit dem normalen Eintritt nutzen könnt.
- Es gibt eine kostenlose offizielle OperaGuide-App für das Museum, um dieses mit einem Audioguide zu erkunden, der auf Italienisch und Englisch verfügbar ist.
- Im eigentlichen Dom gibt es keine öffentliche Toilette. Wenn ihr während des Besuchs eine braucht, findet ihr eine öffentliche Toilette in der Piazza San Giovanni 7, direkt beim Ticketbüro der Opera del Duomo.
#10 Ist bei der Firenze Card irgendein Bereich des Doms inklusive?
Die Firenze Card ist ein allgemeiner Museumspass für Florenz, der Domkomplex ist darin nicht enthalten.
Das bedeutet: Mit der Firenze Card könnt ihr zwar zahlreiche Museen, wie die Uffizien, besuchen, benötigt für die kostenpflichtigen Bereiche des Domkomplexes aber zusätzlich einen der entsprechenden, oben erklärten Pässe.
Wenn ihr nur in den Dom hineinmöchtet, braucht ihr überhaupt keinen Pass – der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos.
#11 Wo sind die besten Aussichtspunkte auf den Dom?
Ich bin generell ein großer Fan von Aussichtspunkte und immer auf der Suche nach besonderen Spots mit einer schönen Perspektive von oben. Und hier in Florenz gibt es erfreulicherweise gleich zwei tolle Locations mit einem prima Blick auf den Dom…
Palazzo Vecchio Turm – Torre de Alfonso
Der Ausblick auf den Dom ist schlichtweg überwältigend! Meiner Meinung nach handelt es sich um den besten Spot für Bilder dieses ikonischen Bauwerks in Florenz.
Ein absoluter Knaller!
Piazzale Michelangelo
Hierbei handelt es sich nicht um eine Aussichtsplattform, sondern um eine riesige Piazza, die auf einem 100 m hohen Hügel im Stadtviertel Otrarno über der Altstadt thront.
Wenig überraschen ist dieser Spot sehr beliebt und deshalb geht es da oben auch zu wie auf einem Rummel. Aber das soll bitte niemanden davon abhalten diesen wunderbaren Ausblick zu genießen! Wenn die Sonne hinter der Ponte Vecchio unter geht und das sanftwarme Licht auf den Palazzo Vecchio und eben den Dom scheint, könnt ihr den Trubel um euch herum durchaus gut ausblenden. Und fantastische Fotos bekommt ihr auch noch…
#12 Fazit
Ich habe es ja bei meinem Intro bereits anklingen lassen, dass ich ein großer Fan des Doms von Florenz bin. Irgendwie hat mich die intensive Ausstrahlung und pure Wucht dieses außergewöhnlichen Bauwerks komplett erwischt.
Während meines zweiten Besuchs in Florenz war ich zweimal sogar ganz bewusst früh morgens am Dom, um dieses sagenhafte Gebäude auch mal ohne die vielen Menschenmassen zu erleben – und es war herrlich. Wenn das gesamte Areal rund um den Dom komplett verlassen wirkt und ihr dieses beeindruckende Gebäude gefühlt nur für euch habt, wirkt es einfach nochmal ein bisschen zauberhafter.
Mein Tipp wäre, dass ihr euch in diesem Fall wirklich das ganz große Paket gönnt und den Dom inklusive der Kuppel besucht. Es handelt sich einfach um eine besondere Chance ein großartiges Monument in seiner ganzen Pracht zu besichtigen. Und die Kuppel von innen und außen ganz zu erleben, um danach nochmal vom Glockenturm hinüber zu blicken ist einfach fantastisch.
Nehmt euch Zeit und verteilt die Besuche der einzelnen Bereiche vielleicht sogar auf mehrere Tage, denn so wirkt dieses Meisterwerk nochmal ein wenig mehr.
Viel Spaß beim Besuch des Doms von Florenz!







